Lob von nebenan

3. Juli 2020

Ein kurzer freitäglicher Blick nach Westen über die Grenze – mit einem überraschenden Ergebnis! Dort nämlich liegt dem Kabinett von Mark Rutte (VVD) die wissenschaftlich Arbeit des führenden  staatlichen Beratungsbüros „Planbureau voor Leefomgeving“ (PBL; dt. Planungsbehörde für Lebensumwelt) vor. Dessen Ergebnis: Die Niederlande müssen grüner werden, um wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben

Die Niederlande müssen sich, schlussfolgert PBL,  beeilen, wenn sie den Anschluss an Länder wie Deutschland oder Frankreich in Klimafragen nicht verlieren möchten. Die Regierungsberater von PB stellen fest, dass zukunftsgerichtete Investitionen essenziell für die inländische Wirtschaft seien, man aber momentan im Ländervergleich zurückliege.

Neben dem PBL hatten vor kurzem auch schon die Zentralbank „De Nederlandsche Bank“ und das für die Regierung wichtige Beratungsgremium des sozial-ökonomischen Rats auf ein Umdenken gedrängt. Weil die Coronakrise vor allem kleinere Staaten eher stärker treffe und die Klimafrage nach wie vor wie ein Damoklesschwert über allem hänge, sieht man langfristig die eigenen Felle davonschwimmen. „Bei der Umweltschutzpolitik dürfen die Qualität unserer Lebensumwelt und die Ziele der Klima- und Energiepolitik, der Biodiversitätspolitik sowie die nachhaltigen Entwicklungsziele nicht weiter ausgeblendet werden“, sagt der Direktor des PBL, Hans Mommaas.

Das Institut präsentiert deshalb eine Reihe von Vorschlägen, um die Herausforderungen für den Schutz der Umwelt anzupassen, wie beispielsweise bezüglich des Ausstoßes von Treibhausgasen, des verschwenderischen Gebrauchs von Grundstoffen oder des Verlusts der Biodiversität. Es weist auch darauf hin, dass die Maßnahmen Effekte auf andere Probleme, wie den überteuerten Wohnungsmarkt oder Mobilitätseinschränkungen, haben könnten.

Als Vorbild werden vor allem die europäischen Großgewichte herangezogen. So setze Deutschland den Wechsel zu einem elektrisch basierten Verkehr und energiesparendem Häuserbau schneller um. Wärmepumpeneinbauten und die Renovierung von alten Gebäuden wären dort mit Subventionen behaftet. Ebenso in Frankreich: Hier mache man das elektrische Autofahren zum Beispiel durch den intensiven Ausbau von Ladestationen attraktiver, während umweltverschmutzende Autos von Bürgern mit niedrigem Einkommen mit einer Art Abwrackprämie eingetauscht werden könnten.

Besonders in Zeiten der Hilfspakete für die Wirtschaft werde deutlich, dass die Niederlande ihr Hauptaugenmerk, im Gegensatz zu anderen Ländern, zu wenig auf die Klimaproblematik legen. „Die EU und große Länder wie Deutschland und Frankreich setzen in ihren Plänen zur wirtschaftlichen Erholung auf Nachhaltigkeit. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Zusammenhang mit der Klimaneutralität 2050“, so Mommaas. Tatsächlich werden in Deutschland insbesondere die E-Autobranche und die Wasserstofftechnologie unterstützt, während die Franzosen für eine grüne Luftfahrttechnologie und digitalen Fortschritt Geld ausgeben. Sinnbildlich hierfür steht die staatliche Unterstützung der binationalen Airline AirFrance-KLM. Die Niederlande haben kaum Bedingungen an KLM gestellt, obwohl die französische Regierung für AirFrance „grüne“ Maßnahmen durchgesetzt hat.

Mommaas ist der Meinung, dass die Niederländer Nachhaltigkeit nicht als ausgewiesene Kostenlast begreifen dürften. Vielmehr müsse man darauf achten, die eigene Konkurrenzsituation durch die Untätigkeit nicht zu verschlechtern. Die anvisierte CO2-Abgabe der Industrie aufgrund des CoViD-19-Virus vorerst auf Eis zu legen, sieht er als falsches Signal an. „Ich verstehe schon die Neigung , das zu verschieben. Jedoch ist die Bepreisung von Verschmutzung genau einer der Instrumente, die grüner Regenerierung Form geben und teure Investitionen anfachen könnte.

Die niederländische Stickstoffkrise sei, laut Mommaas, ein Exempel für das, was passiere, wenn die negativen Konsequenzen der Industrie für die Umwelt ignoriert würden. Dann komme die Wirtschaft in die Bredouille, weil beispielsweise nicht mehr gebaut werden könne. Zur Verdeutlichung nimmt er Bezug zu einem Zitat des Ministerpräsidenten Mark Rutte: „Genauso wie Rutte gesagt hat, dass es keinen Gegensatz zwischen Gesundheit und Ökonomie gebe, so gibt es auch keinen Gegensatz zwischen Lebensumwelt und Ökonomie.“


Ein Beitrag von Niederlade.Net

Faizan in Deutschland

17. April 2020

Faizan in Deutschland 2020. Wie es ihm erging, als der Pakistani unter die deutschen Bürokraten mit ihrem „Funktionspostfach“ fiel. Ein Bericht des Niedersächsischen Flüchtlingsrats.

Faizan (Name geändert), der vor vielen Jahren vor den Taliban aus Pakistan flieht, stellt im Januar 2016 in Deutschland einen Asylantrag. Als nach über zwei Jahren bangen Wartens immer noch keine Entscheidung da ist, entscheidet er sich, Deutschland zu verlassen. „Ich hatte keine Hoffnung mehr“, erzählt er. Er zieht zu einer Freundin nach Italien. Er will arbeiten und die Chance auf eine Zukunft.

In Italien erwirbt Faizan ein Aufenthaltsrecht und eine Arbeitserlaubnis. In Deutschland lehnt das BAMF seinen Asylantrag jedoch in Abwesenheit ab. Faizan erfährt davon nichts, er ist in Italien. Am 22. Dezember 2019 reist er zu Besuch nach Deutschland, denn er möchte Silvester mit seinen Freunden hier verbringen. Doch dazu kommt es nicht. Als er sich am 23. Dezember bei seiner alten Unterkunft in Karlsruhe meldet, wird er festgenommen. Die Polizei stellt fest, dass er im Januar 2016 in Deutschland einen Asylantrag gestellt hat und seit Oktober 2018 zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben ist, da er seine Unterkunft verlassen hat, ohne sich bei der Ausländerbehörde zu melden. Dass dies Grund genug ist, um in Abschiebungshaft zu kommen, ist Faizan nicht bewusst.

JVA Langenhagen

Einen Tag nach seiner Festnahme kommt er vor das Amtsgericht Karlsruhe. Die Ausländerbehörde will ihn nach Pakistan abschieben, das Land, aus dem er vor vielen Jahren geflohen ist. Es gilt als eines der gefährlichsten Länder der Welt. Eine Abschiebung nach Pakistan kann angeblich frühestens Ende Februar erfolgen. Das Amtsgericht ordnet daher an Heiligabend Abschiebungshaft von zwei Monaten gegen Faizan an. Derweil versucht er den Polizist_innen und auch dem Gericht zu sagen, dass er in Italien ein Aufenthaltsrecht hat – wohl vergeblich. Nachdem wir Faizan Anfang Januar 2020 in der JVA Langenhagen aufsuchen, organisieren wir einen Rechtsanwalt, der Haftbeschwerde einlegt. Zugleich machen wir seine Anwältin in Italien ausfindig. Sie schickt uns Kopien seiner italienischen Aufenthaltserlaubnis und seines italienischen Ausweises, der bis 2029 gültig ist. Doch die Behörden wollen nicht darauf eingehen und verlangen Originaldokumente.

Mitte Februar wird…

[hier geht’s weiter bei Nieders Flüchtlingsrat]

„bis nach Ostern“

4. April 2020

MaiLab auf Youtube. Sachlich und klar. Sie spricht über die wissenschaftlichen Fakten. Die Antworten sind einleuchtend, aber auch absolut ernüchternd. Ansehen, damit die Leserschaft weiß, was da noch kommt und was „bis nach Ostern“ in Wahrheit bedeutet!

Corona-Visualisierungen

12. März 2020

Datenjournalist:innen brechen die Komplexität des Corona-Virus und seiner Folgen in Grafiken und Karten herunter. Wir haben uns im Netz umgeschaut und präsentieren die spannendsten und hilfreichsten Visualisierungen.

Illustration mit Arzt und Virus vor einer Weltkarte
Das neuartige Coronavirus eilt um die Welt – und Journalist:innen versuchen es zu erklären. Vereinfachte Pixabay Lizenz Mohamed Hassan

Das Corona-Virus COVID-19 stellt auch die journalistische Arbeit vor eine Vielzahl an Herausforderungen. Autor:innen wollen Informationen über die Ausbreitung des Virus vermitteln, ohne dabei Panik zu schüren. Komplexe Sachverhalte wollen einfach erklärt werden – und doch möglichst vollständig abgehandelt sein.

In vielen Redaktionen arbeiten daran derzeit Datenjournalismus-Teams. Mit Grafiken und interaktiven Schaubildern versuchen sie, das neuartige Corona-Virus verständlicher und greifbarer zu machen. Wir haben uns umgeschaut und präsentieren euch die spannendsten und hilfreichsten Visualisierungen.

Zeit Online: Wie das Coronavirus nach Deutschland kam

Die Entwicklung des Virus in Deutschland. Alle Rechte vorbehalten Screenshot

Zeit Online versucht sichtbar zu machen, wie sich das Virus in Deutschland verbreitet hat. Im Vordergrund stehen nicht absolute Fallzahlen, sondern die geographische Ausbreitung und die Entwicklung regionaler Hotspots – die Karte ist in eine Spurensuche nach dem Ursprung des Virus in Deutschland eingebettet. Die Autor:innen erkunden, wieso die ersten Fälle in Bayern gut eingedämmt werden konnten, während im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen die Suche nach dem oder der Patient:in Null auf Hochtouren läuft. Die Karte wird nicht laufend aktualisiert – und stellt somit eher eine Momentaufnahme dar.

Berliner Morgenpost: Coronavirus-Monitor

Interaktive Karte, die Verbreitung des Corona-Virus zeit.
Infizierte, Tote und Genesene, nach Daten der Johns Hopkins Universität. Alle Rechte vorbehalten Screenshot.

Die Berliner Morgenpost wartet mit einer laufend aktualisierten globalen Übersicht auf. Die Ansicht unterscheidet zwischen infizierten, genesenen und gestorbenen Patient:innen und ist kumulativ, führt also alle bekannten Fälle zusammen. Dies erlaubt zwar den internationalen Vergleich, der hochdynamische Charakter einer Pandemie kann aber ins Hintertreffen geraten – denn diese ist auch bei einer geringen Zahl Infizierter gefährlich. Zudem sind die Daten für Deutschland nur auf Länderebene aufgeschlüsselt.

Die Daten für die Karte stammen aus einem Projekt der Johns Hopkins Universität, die seit Ende Januar einen Übersicht über aktuelle Fallzahlen öffentlich zur Verfügung stellt. Datengrundlage dieses semi-automatisierten Dashboards sind die Weltgesundheitsorganisation, nationale Behörden zur Seuchenprävention sowie Einrichtungen auf Landes-, städtischer und kommunaler Ebene.

Von der Schwierigkeit, exponentielles Wachstum zu verstehen

Neben Karten, die die globale Ausbreitung des Virus aufzeigen, widmen sich Datenjournalist:innen verstärkt dem Thema der Infektionsraten und dem exponentiellen Wachstum. Denn selbst wenn in Deutschland noch vergleichsweise wenige Corona-Infektionen nachgewiesen sind, gibt es doch Anlass zur Beunruhigung – auch wenn einige das nicht glauben möchten.

Süddeutsche Zeitung: Die Wucht der großen Zahl

Mögliche Infektionen in Deutschland ohne angemessene Vorsorgemaßnahmen. Alle Rechte vorbehalten Screenshot

Die Süddeutsche Zeitung erläutert, dass die zentrale Kennziffer für die Ausbreitung des Virus die Zeitspanne ist, innerhalb derer sich die Fallzahlen verdoppeln. Nach konservativen Schätzungen liegt diese beim Corona-Virus bei etwa sieben Tagen. Die nebenstehende Grafik zeigt das Wachstum der Fallzahlen in Zwei-Wochen-Schritten auf: Würden in Deutschland keine effektiven Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen, wäre schon Mitte Mai mit mehr als einer Millionen Fälle zu rechnen.

Flattening the Curve — Die Ausbreitung des Virus verlangsamen

Zwei Ausbreitungsszenarien im Vergleich. CC-BY-SA 4.0 Siouxsie Wiles and Toby Morris

Das Ziel effektiver Eindämmungsstrategien liegt demnach weniger darin, die Zahl absoluter Fälle zu reduzieren, als vielmehr den Zeitrahmen zu strecken, innerhalb dessen sie auftreten. Die jeweils blau und orange eingefärbten Flächen repräsentieren eine ähnliche Menge an Fallzahlen – jedoch mit unterschiedlichen Infektionsraten. Im ‚blauen‘ Szenario werden keine Schutzmaßnahmen ergriffen, das Virus greift schnell um sich und sprengt die Kapazitäten des Gesundheitssystems. Im ‚orangenen‘ Szenario treten die Fälle über einen langen Zeitraum auf, bewegen sich aber innerhalb des Kapazitätsrahmens der Gesundheitsversorgung. Übrigens: Dass Infektionen nicht in der klassischen Warnfarbe rot dargestellt sind, ist kein Zufall und soll allzu ausgeprägtem Alarmismus vorbeugen.

New York Times: How Bad Will the Coronavirus Outbreak Get?

Ein weiterer Indikator für Übertragungsraten liegt in der durchschnittlichen Zahl an Personen, die ein:e Infizierte:r ansteckt. Die New York Times weist darauf hin, dass diese Zahl für das Corona-Virus nach aktuellen Schätzungen bei zwischen zwei und vier Personen liegt. Aus fünf Infizierten können so innerhalb von fünf Ansteckungszyklen (von jeweils sieben Tagen, nach konservativen Schätzungen) 368 werden.

Grafik, die Ausbreitung des corona-Virus veranschaulicht.
Ausbreitung des Corona-Virus. Alle Rechte vorbehalten Screenshot

Die Eindämmung der SARS-Pandemie 2002/2003 gelang nur, erklären die Autor:innen, indem die durchschnittliche Anzahl angesteckter Personen pro Fall auf 0.4 gesenkt werden konnte. Doch auch wenn die Anzahl angesteckter Personen nur halbiert wird, sind die Ergebnisse enorm. Bei 1.3 angesteckten Personen, dem Wert für die saisonale Grippe, pro fünf Infizierter ergeben sich nach fünf Zyklen nur 45 Gesamtfälle.

Grafik, die Ausbreitung des corona-Virus veranschaulicht.
Ausbreitung der saisonalen Grippe. Alle Rechte vorbehalten Screenshot

Positive Tests sind nur die Spitze des Eisberges

Ein riesiges Problem, vor dem Wissenschaftler:innen, Journalist:innen und Entscheidungsträger:innen stehen, ist die unklare Datenlage zu Coronafällen. Alle grafischen Darstellungen über die Ausbreitung des Virus basieren auf Zahlen über positiv getestete Menschen. Doch diese sind nur die Spitze des Eisberges. Es gibt vermutlich eine große Dunkelziffer an Infizierten, die (noch) nicht getestet sind – zum Beispiel, weil sie keine oder nur sehr milde Symptome zeigen.

Medium: Coronavirus — Why we must act now (Warum wir jetzt handeln müssen)

Der letzte Artikel dieser Übersicht ist sehr dicht und spürt der Dunkelziffer nach. Der Autor blickt hier auf die Entwicklungen aus dem Januar in Hubei, dem Epidemieherd des Virus, zurück und vergleicht offizielle Krankheitszahlen – also positiv getestete Personen – mit einer rückblickenden Schätzung tatsächlicher Krankheitsfälle – also Personen, die zwar infiziert waren, aber noch keinen offiziellen Kontakt zu den Gesundheitsbehörden hatten. Das Fazit dieser komplexen Analyse? Die offiziellen Krankheitszahlen, in der Grafik durch die gelben Balken repräsentiert, hinken den tatsächlichen Erkrankungen hinterher, in der Grafik durch die blauen Balken dargestellt.

Grafik, die Unterschied zwischen tatsächlichen und bekannten Fallzahlen aufzeigt.
Der Unterschied zwischen tatsächlichen Erkrankungen und bekannten Fällen. Alle Rechte vorbehalten Screenshot.

Die hier versammelten Quellen machen eines deutlich: Eine gewisse Portion Vorsicht scheint im Falle des Corona-Virus durchaus angebracht. Wenn vorhandene gesundheitliche Daten der Realität einen Schritt hinterher hinken, müssen politische Entscheidungsträger:innen dies berücksichtigen. Gut verständliche Visualisierungen der Problematik können sicher einen Teil dazu beitragen, die Debatte um das Virus zu versachlichen.


Ein Beitrag von  auf Netzüolitik.org Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

„Paradijs//Paradies“

16. Februar 2020

Das Projekt taNDem macht Brücken bauen einfacher und handfest: Deutsch-niederländische Kulturprojekt-Partnerschaften können mit bis zu 15.000 Euro gefördert werden. Zum ersten Mal fand das deutsch-niederländische, grenzüberschreitende Projekt taNDem, ein Interreg A Projekt zur „Kunstverbinding – Kunstverbindung“ 2018 statt und gab deutschen und niederländischen Künstlern und Künstlerinnen aus Nordrhein-Westfalen, Overijssel, Niedersachsen und Gelderland die Möglichkeit, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Vogegeben war lediglich ein Thema, Sehnsuchtsort Heimat in 2018, im vergangnen Jahr „Energie“  und das Thema des diesjährigen taNDems ist „Paradijs//Paradies“: Wo und wie möchten wir leben? –  Waar en hoe willen we leven?

Während des sogenannten Barcamps, das am 03. Februar 2020 im westfälischen Bocholt stattfand, konnten sich rund 90 teilnehmende Künstlerinnen und Künstler mit dem diesjährigen Thema und den anderen Teilnehmenden vertraut machen und bekamen so die Chance, miteinander Tandems zu bilden und Ideen zu entwickeln. Dementsprechend wurde das Programm dieses Workshops bewusst offen gehalten, damit ein produktives und kreatives Miteinander stimuliert werden konnte.

Nun können die Künstlertandems noch bis zum 31. März auf der Homepage des Projekts eine Förderung beantragen und so maximal 15.000 Euro für ihr Projekt bekommen. Auch Personen, die nicht am Barcamp teilgenommen haben, können sich um eine Förderung bewerben. Anschließend bekommen die geförderten Tandems die Möglichkeit, ihre Projektidee auszuführen und umzusetzen. Ihre Projekte werden dann bis zum kommenden Jahr laufen.

Das taNDem-Projekt findet in diesem Jahr bereits zum dritten, allerdings auch zum letzten Mal, statt. Das Thema des vergangenen Jahres war „Energie//Energie – Wat is onze drijfveer?/Was treibt uns an?“. Aus diesem Thema entstanden unter anderem die Ausstellung „EnergieCultuur//EnergieKultur“ oder der Workshop „Woordenboek der Zorg – Wörterbuch der Fürsorge“. Die verschiedenen Projekte finden an verschiedenen Orten im deutsch-niederländischen Grenzgebiet statt und laufen auch zurzeit noch.

Laut Projektleiter Andre Sebastian zeigt die Resonanz zum taNDem-Projekt, dass es eine große Nachfrage im Bereich des deutsch-niederländischen Kunst- und Kulturaustausches gebe. Seit dem Projektstart 2018 habe sich bereits ein Netzwerk für langfristige Kooperationen in diesem Bereich entwickeln können, so sein niederländischer Kollege Johan Godschalk weiter.

Projektpartner von taNDem sind unter anderem der Münsterland e.V., Partner Provincie Overijssel, Stadt Osnabrück, Partner Provincie Gelderland, Emsländische Landschaft e.V., Cultuurmij Oost, und der Landkreis Osnabrück.

Weitere Information und Termine zu den einzelnen Projekten von taNDem sind unter www.tandemkunst.eu zu finden.

Zwei niedersächsische Städte, nur gut 30 km auseinander, stehen auf der Shortlist für Europas Kulturhauptstadt 2025: Hannover und Hildesheim. Außerdem dabei sind Magdeburg, Nürnberg und Chemnitz. Wie haben es die beiden Städte aus Niedersachsen unter die letzten fünf deutschen Städte geschafft, fragt die taz-Nord und versucht eine Antwort:

„Die Spannung war fast ein wenig wie bei der Oskar-Verleihung: Gestern, am 12. 12. um 13.30 Uhr startete die Verkündung des engeren Bewerbungsfeldes für die Europäische Kulturhauptstadt 2025 in der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg in Berlin. Nach den strengen Regularien wird es turnusmäßig wieder eine Stadt in Deutschland sein (neben einer slowenischen).

Erst ein paar schöne Reden, in denen aber immerhin das bisherige Procedere und die Kriterien rekapituliert wurden, die alle Bewerber zu erfüllen hatten. In diesem Fall waren es ja acht Städte: Chemnitz, Dresden, Gera, Hannover, Hildesheim, Magdeburg, Nürnberg und Zittau.

Also: Seit 1985 wird der Titel Europäische Kulturhauptstadt von der EU verliehen, in Deutschland hatten 1988 Berlin, 1999 Weimar und 2010 Essen mit der Region Rhein-Ruhr bereits die Ehre. Mit sechs Jahren Vorlaufzeit muss der ausrichtende Staat ein nationales Auswahlverfahren durchführen. Das Ergebnis wird in mehreren Runden juriert, vier Jahre vor Beginn soll der Europäische Rat seine Nominierung treffen.

Im September 2018 eröffnete die Kulturstiftung der Länder, die im Auftrag der Kultusministerkonferenz die Auswahl durchführt, mit einem Call for Submission das Rennen, im Oktober folgte ein Workshop der ernsthafteren Aspiranten. Am 30. September dieses Jahres mussten dann die Bewerbungsschriften, die sogenannten Bid Books, in Berlin eingereicht werden, die auf 60 Seiten ein detailliertes und begutachtungsfähiges Kulturkonzept, explizit also kein „buntes Festival“, umreißen mussten.

Die Bewerbungen wurden von einer 12-köpfigen europäischen Jury, die am 10. und 11. Dezember in Berlin beriet, intern geprüft. Den Delegationen der Städte wurde nochmals die Möglichkeit der Präsentation geboten, sie mussten sich aber auch kritischen Fragen stellten.

Die Konzepte müssen detailliert sein, also explizit kein „buntes Festival“

Abgeklopft wurden sechs Punkte: Ist die Bewerbung ein Beitrag zu einer langfristigen Kulturentwicklungsplanung der Stadt? Wie steht es um die europäische Dimension des geplanten Kulturhauptstadt-Programms, ihre Stimmigkeit und künstlerische Qualität? Wie um die Umsetzungsfähigkeit eines ganzjährigen Programms in der Bewerberstadt, ihre Strukturen zur Durchführung und last but not least: die Erreichung und Einbindung der Bürger?

Die Österreicherin…

[weiter bei der taz]

FrankfurtHBF

30. Juli 2019

Eine wahre Geschichte.

Wir haben…

15. Mai 2019

Die Fußball-WM der Frauen findet in diesem Jahr vom 7. Juni bis 7. Juli in Frankreich statt. Im Commerzbank-Sponsoren-Spot heißt es u.a.: “Seit es uns gibt, treten wir nicht nur gegen Gegner an, sondern gegen Vorurteile”, heißt es in dem Spot. Oder auch: “Wir spielen für eine Nation, die unsere Namen nicht kennt. Aber, dass wir drei Mal Europameisterin waren, weißt Du schon, oder? Nicht? Stimmt, es waren ja auch acht Mal!” und „Wie bitte?!“ nach dem Satz „Wir haben…“

Ach ja, das erste Spiel bestreitet das DFB-Frauenteam am 8. Juni gegen China.

Lifeboat

27. April 2019

Kann ein Boot voller Fremder deine Sichtweise auf die tödlichste Grenze der Welt verändern? Finde es heraus! www.lifeboatexperiment.org

Fridays for Future

15. März 2019

Deutschland, Heute  Freitag, 15. März, streiken junge Menschen auf der ganzen Welt für eine konsequente Klimapolitik. Inspiriert von der Schwedin Greta Thunberg fordern sie die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels und nationaler Klimaziele. In über 90 Ländern, darunter in Frankreich, Belgien, Kanada, England und Italien, aber auch im Iran, Argentinien und Indien sind insgesamt über 1.200 Aktionen geplant. In Deutschland sind Streiks in über 200 Städten angemeldet. Leider ist unser Lingen nicht darunter. Das empfinde ich als ausgesprochen ernüchternd. Auch wenn dasselbe enttäuschende Fazit auch sonst im ganzen Emsland, in der Grafschaft Bentheim und im Kreis Steinfurt zu ziehen ist, wenn man die campact-Liste liest.

Die geneigte Leserschaft findet eine alphabetische Liste aller bisher angemeldeten Streiks in Deutschland. Unter https://fridaysforfuture.de/streiktermine/ wird diese Liste regelmäßig aktualisiert.
Unter https://www.fridaysforfuture.org/events/list finden Sie eine Liste aller Orte und Länder weltweit, die ebenfalls stetig aktualisiert wird. Die Aktionen werden von Schüler/innen und Student/innen organisiert. Bei uns -wie gesagt- gibt es das nicht.Aber in Aurich, Leer, Oldenburg und Osnabrück bspw.

Liste der Streiks am 15. März:

Aachen, 10:00 Uhr, Elisenbrunnen
Achern, 11:00 Uhr, Rathaus
Altenburg, 11:00 Uhr, Bahnhof
Anklam, 13:00 Uhr, Marktplatz
Ansbach, 13:00 Uhr, Martin-Luther-Platz
Aschaffenburg/Unterfranken, 12:00 Uhr, Theaterplatz
Augsburg, 11:00 Uhr, Rathausplatz
Aurich, 11:30 Uhr, Sparkassen Arena
Bad Kreuznach, 11:30 Uhr, Pauluskirche
Bad Kreuznach, 11:30 Uhr, Pauluskirche
Bad Mergentheim, 10:30 Uhr, Bahnhof, anschl. Kundgebung Marktplatz
Bad Oldesloe/Kreis Storman, 13:30 Uhr, Start Olivet Allee
Bad Säckingen, 11:30 Uhr, Münsterplatz
Bad Segeberg, 8:30 Uhr, Marktpatz
Bad Tölz, 11:00 Uhr, Vichyplatz
Balingen, 11:00 Uhr, Marktplatz
Bamberg, 11:30 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Bargteheide, 10:00 Uhr, Rathaus Bargteheide
Bayern Region 10 (Ingolstadt, Eichstätt, Pfaffenhofen, Neuburg, Schrobenhausen) 13:00 Uhr, Theaterplatz Ingolstadt
Bayreuth, 11:15 Uhr, Beginn in der Königsallee
Bensheim, 12:00 Uhr, GGB
Berlin, 10:00 Uhr, Invalidenpark mit Demoroute
Biberach, 12:00 Uhr, Marktplatz
Bielefeld, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof Bielefeld
Bochum, 12:00 Uhr, Bochum Hauptbahnhof
Bogen, 08:00 Uhr, Rathaus
Boizenburg (Elbe), 11:00 Uhr, Schulzentrum bis Rathaus
Bonn, 09:30 Uhr, Münsterplatz
Borken (Westfalen), 13:00 Uhr, Marktplatz
Bottrop, 12:00 Uhr, Berliner Platz
Braunschweig, 10:00 Uhr, Schlossplatz
Bremen, 10:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Bremerhaven, 12:00 Uhr, Theodor-Heuss-Platz
Buchholz in der Nordheide, 12:00 Uhr, Schützenplatz (Richard-Schmidt-Straße)
Calw, 10:30 Uhr, Marktplatz
Castrop-Rauxel, 13:00 Uhr, Marktplatz
Celle, 12:00 Uhr, Stechbahn
Chemnitz, 12:00 Uhr, Neumarkt Chemnitz
Coburg, 11:45 Uhr, Start: Realschule CO I, danach auf dem Marktplatz
Cottbus, 13:00 Uhr, Am Stadtbrunnen
Cuxhaven, 10:00 Uhr, Wochenmarktplatz
Darmstadt, 10:00 Uhr, Luisenplatz
Deggendorf, 10:00 Uhr, Stadtplatz Deggendorf
Dessau-Roßlau, 11:00 Uhr, Friedensglocke
Dingolfing, 12:30 Uhr, Marienplatz
Donauwörth, 09:45 Uhr, Treffen in der Bahnhofshalle, gemeinsame Fahrt nach Augsburg
Dortmund, 10:00 Uhr, Friedensplatz
Dresden, 12:00 Uhr, St. Benno Gymnasium
Duisburg, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Düren, 10:30 Uhr, Kaiserplatz
Düsseldorf, 11:00 Uhr, am Rathaus in Düsseldorf; Zug zum Landtag
Eberswalde, 13:32 Uhr, Hauptbahnhof Eberswalde
Eckernförde, 9:00 Uhr, Hafenspitze
Eisenach, 12:00 Uhr, Marktplatz
Elmshorn (Kreis Pinneberg), 08:50 Uhr, St.Nikolaikirche
Emden, 10:00 Uhr, Schulzentrum MAX, JAG, BBS
Erfurt/Thüringen, 14:00 Uhr, Angerdreieck
Erlangen, 12:00 Uhr, Hugenottenplatz
Essen, 10:00 Uhr, Willy-Brandt-Platz
Eutin/Ostholstein, 10:30 Uhr, Wasserturm(Bismarkstraße)
Falkensee, 11:00 Uhr, Bahnhof
Flensburg, 10:00 Uhr, Hafenspitze
Frankenthal (Pfalz), 11:00 Uhr, Speyrer Tor
Frankfurt am Main, 12:00 Uhr, Bockenheiner Warte
Freiberg, 10:00 Uhr, Obermarkt
Freiburg, 10:00 Uhr, Stühlinger Kirchplatz
Freudenstadt, 11:00 Uhr, Marktplatz
Friedberg, 10:00 Uhr, Bahnhof
Geislingen an der Steige, 11:00 Uhr, Forellenbrunnen
Gera, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Gießen, 11:30 Uhr, Berliner Platz
Gifhorn, 10:30 Uhr, Schillerplatz
Glückstadt, 07:30 Uhr, Detlefsen-Gymnasium
Göppingen, 11:30 Uhr, Kreissparkasse am Bahnhof
Göttingen, 08:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Greifswald, 10:00 Uhr, Mühlentor
Günzburg, 13.00 Uhr, Marktplatz
Gütersloh, 12:00 Uhr, Berliner Platz
Hagen, 10:30 Uhr, Berliner Platz (Hagen Hauptbahnhof)
Halle, 12:00 Uhr, Marktplatz
Hamburg, 14:30 Uhr, Hachmannplatz
Hannover, 12:30 Uhr, Kröpcke
Haßfurt, 10:00 Uhr, Pfarrkirche~Vorplatz
Heide, 13:00 Uhr, St.-Jürgen-Kirche
Heidelberg, 11:00 Uhr, Marktplatz
Heidenheim, 11:00 Uhr, Bahnhof
Heilbronn, 11:30 Uhr, Friedensplatz
Herzogenaurach, 13:00 Uhr, Sternzug von Gymnasium zu Marktplatz
Hildesheim, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Husum, 8:00 Uhr, Wendehammer TSS
Ingolstadt, 13:00 Uhr, Theaterplatz
Itzehoe, 09:00 Uhr, Dithmarscher Platz
Jena, 12:00 Uhr, Holzmarkt
Kaiserslautern, 11:30 Uhr, Hauptbahnhof
Kappeln, 10:00 Uhr Nordhafen
Karlsruhe, 11:00 Uhr, Marktplatz
Kassel, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Kehl, 10:30 Uhr, Rathaus
Kempten, 11:30 Uhr, Forum Allgäu
Kiel, 09:15 Uhr, Rathausplatz Kiel
Kleve, 12:00 Uhr, am Ehrenmal
Koblenz, 11:55 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Köln, 09:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Konstanz, 11:30 Uhr, Herosé-Park
Krefeld, 11:00 Uhr, Hauptbahnhof
Lahr, 11:30 Uhr, Rathausplatz
Landau (Pfalz), 10:00 Uhr, Rathausplatz Landau
Landsberg am Lech, 14:00 Uhr, Hauptplatz
Landshut, 11:30 Uhr, Rathaus
Laupheim, 12:30 Uhr, Marktplatz
Lauterbach, 13:00 Uhr, Kirche (Lauterbach)
Leer, 10:00 Uhr, Mühlenplatz
Leipzig, 12:30 Uhr, Richard-Wagner-Platz
Leutkirch, 11:00 Uhr, Bahnhof
Leverkusen, 11:30 Uhr, am Rathaus, Friedrich-Erhardt-Platz
Limburg, 10:00 Uhr, Bahnhof
Lindau (B), 12:00 Uhr, altes Rathaus
Lindenberg, 11:30 Uhr, Pausenhof der Real- und Mittelschule
Lörrach, 12:00 Uhr, Bahnhofsplatz
Lübeck, 11:30 Uhr, vor der MuK
Lüchow(Wendland), 12:00 Uhr, ZOB
Ludwigsburg, 12:00 Uhr, Bahnhof
Lüneburg, 11:00, Marktplatz
Magdeburg, 11:00 Uhr, Domplatz
Mainz, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Mannheim, 11:00, Schloss Ehrenhof
Marburg, 12:00 Uhr, Marktplatz
Marl, 10:00 Uhr, Creiler Platz
Möckmühl, 11:00 Uhr, Unterer Marktplatz
Mölln, 11:00 Uhr, Schulberg
Mönchengladbach, 11:30 Uhr, Streik vor dem Rathaus Rheydt
München, 11:00 Uhr, Odeonsplatz
Münster, 10:00 Uhr, historisches Rathaus
Murnau, 12:00 Uhr, Marinensäule
Neheim, 10:00 Uhr, Neheimer Marktplatz
Neubrandenburg, 11:00 Uhr, Marktplatz
Neustadt Aisch, 13:15 Uhr, Schulzentrum FAG DBRS
Neustadt an der Weinstraße, 10:00 Uhr, Marktplatz
Niebüll, 9:00 Uhr, Rathausplatz
Nienburg(Weser), 11:00 Uhr, Bushaltestelle Im Meerbachbogen
Nordhorn, 12:00 Uhr, Marktplatz
Nürnberg, 11:00 Uhr, Sebaldusplatz
Oberhausen, 11:30 Uhr, Marktstraße
Oettingen, 13:00 Uhr, Marktplatz
Offenburg, 11:00 Uhr, am Fischmarkt
Oldenburg, 11:45 Uhr, Bahnhofsplatz
Osnabrück, 10:00 Uhr, Theatervorplatz
Paderborn, 13:00 Uhr,  Domplatz
Passau, 11:30 Uhr, Cagnes-sur-Mer-Promenade
Peine, 11:00 Uhr, Rathaus
Penzberg, 10:30 Uhr, Stadthalle
Pforzheim, 11:00 Uhr, Marktplatz
Potsdam, 11:55 Uhr, Landtag
Rastede, 10:00 Uhr, Schulhof Wilhelmstraße
Ratzeburg, 11:30 Uhr, Rathaus
Ravensburg, 11:00 Uhr, Bahnhof
Recklinghausen, 11:00 Uhr, Hauptbahnhof Recklinghausen
Regensburg, 11:00 Uhr, Altstadt
Rendsburg, 9:00 Uhr, Sternenmarsch zum Obereiderhafen
Reutlingen, 11:00 Uhr, Marktplatz
Rhein-Sieg, 09:30 Uhr, Siegburg Markt
Rostock, 12:00 Uhr, Kröpeliner Tor
Rottweil, 11:30 Uhr, Im Stadtgraben
Saarbrücken, 10:00 Uhr, Staatstheater
Salzwedel, 11:30 Uhr, Rathausplatz
Schwäbisch Hall, 13:30 Uhr, Marktplatz
Schwalm-Eder-Kreis, 11:00 Uhr, Marktplatz Homberg
Schweinfurt, 12:30 Uhr, Schillerplatz
Schwerin, 11:00 Uhr, Grunthalplatz
Seligenstadt, 10:30 Uhr, Marktplatz
Siegen, 11:00 Uhr, Vor der Bluebox
Soest, 13:30 Uhr, Marktplatz
Speyer, 11:00 Uhr, Sankt-Guido-Stifts-Platz
Stade, 11:00 Uhr, Stadeum
Straubing, 11:00 Uhr, Ludwigsplatz
Stuttgart, 11:00 Uhr, Rathaus
Teltow-Fläming, 14:30 Uhr, Luckenwalde Bahnhof
Templin, 12:00, Kuhrmeile
Trier, 10:00 Uhr, Domfreihof
Tübingen, 11:00 Uhr, Uhlandstraße
Tuttlingen, 14:00 Uhr, Donauspitz
Ulm, 12:00 Uhr, Marktplatz
Villingen-Schwenningen, 11:30 Uhr, vor dem Amtsgericht (Niederestraße)
Weiden i. d. Oberpfalz, 10:00 Uhr, Oberer Markt
Weilheim, 11:00 Uhr, Kirchplatz
Weimar, 12:00 Uhr, Goetheplatz
Weißenburg i. Bay., 13:00 Uhr, Kirchweihplatz und Marktplatz
Wernigerode, 13:00 Uhr, Nicolaiplatz
Wesel, 15:30 Uhr, Rathaus
Wetzlar, 11:00 Uhr, Bahnhofstraße
Wiesbaden, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Wismar, 11:00 Uhr, Rathaus
Witten (NRW), 10:00 Uhr, Rathausplatz
Wittenberg, 11:00 Uhr, Marktplatz
Witzenhausen, 11:00 Uhr, Rathaus
Wolfsburg, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Worms, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Wuppertal, 10:00 Uhr, Wuppertal Kluse
Würzburg, 11:00 Uhr, Hauptbahnhof
Xanten, 10:00 Uhr, Rathaus.


update:
Ich habe mich sehr gefreut, dass heute früh dann doch in Lingen rund 400 Schülerinnen und Schüler -trotz Regen und Wind- auf dem Marktplatz bei Fridays for Future dabei waren. Chapeau! 

Und auch aus Nordhorn erreicht mich frohe Kunde. Dort sind nach Polizeiangaben sogar 1500 Schüler*innen auf die Straße gegangen.

 


(Quelle Campact. Foto: Klimastreik in Berlin, Foto oben von C.Suthorn, Frida Eddy Prober 2019 / cc-by-sa-4.0 / commons.wikimedia.org; Foto unten: Robertsblog)