Rückblick auf Rosemeyer

6. Dezember 2018

Kontrovers wurde am Dienstag, 27. November 2018, über das in Lingen geplante „Museum“ für Bernd Rosemeyer und seine Frau Elly Beinhorn diskutiert.

» Beitrag der Ems-Vechte-Welle, 28. November 2018
* Beitrag auf ev1.tv, 28. November 2018
» Artikel in der Lingener Tagespost/Meppener Tagespost, 29. November 2018

Impressionen aus der Veranstaltung:
» Audiomitschnitt der Veranstaltung, Teil 1 (Ems-Vechte-Welle)
» Audiomitschnitt der Veranstaltung, Teil 2 (Ems-Vechte-Welle)

Und die Rede des Vorsitzenden des Forums Juden-Christen, Dr. Heribert Lange, zum Nachlesen:
(Vorbemerkung: Ein freundliches Wesen hat meine Internetzuleitung mittels Bohrer geteilt. Ich bin also sozusagen offline und behelfe mich mit mobilen Endgeräten. Das macht die Präsentation in diesem kleinen Blog schwierig. Für die grafischen Fehler bitte ich um Entschuldigung!)

„Erklärung des Forums zum Rosemeyer Museum (27.11.18)

Unsere frühere, ausführliche, oft und plausibel erklärte Begründung unserer grundsätzlichen und generellen Ablehnung des Museums ist eindeutig und klar, und sie steht fest. Und doch haben wir ihr noch etwas hinzuzufügen. Vielleicht nämlich wird unsere Position verständlicher, wenn wir sie mit Fragen verbinden, an die viele bisher noch nicht gedacht haben:

Warum nicht ein Museum für die „kleine“ Sparkassenangestellte Selma Hanauer, die ihren Job und ihre berufliche Existenz bereits 1933, also am Anfang des ganzen Unheils, verlor, „nur“ weil sie jüdischen Glaubens war.

Warum kein Museum für den Altbürgermeister und Ehrenbürger Ro-bert Koop sen., der verbotener Weise des Nachts Brot aus seiner Backstube zu Hanauers brachte und dafür von der HJ übel zugerichtet wurde – nicht nur einmal, wie uns Bernhard Neuhaus erzählte? Warum kein Museum für die Eltern des kürzlich verstorbenen Obebürgermeisters Bernhard Neuhaus, die sich ähnlich und ähnlich für-sorglich, aber verbotener Weise um jüdische Nachbarsfamilien kümmerten, und inhaftierte Nazigegner im Gefängnis mit Nahrung versorgten, dieses sogar der Alt-OB selbst, wenn auch als kleiner Knirps an der Hand seiner Mutter?
Warum kein Museum für Helga Hanauer, die der Stadt Lingen schon 1975 – oder vielleicht auch: dann endlich eine geharnischte und Gott sei Dank wirkungsvolle Lektion zu deren perfektem Verdrängungs-komplex der jüdischen Geschichte Lingens erteilt hat? Warum also nicht ein Museum für Opfer der NS-Herrschaft, für die Kümmerer und für die Gefolgschaftsverweigerer und für die beharrlichen NEIN-Sager?
Weder gibt es Straßen mit ihren Namen in der Stadt, noch spricht man über sie, sondern überlässt sie dem allzu kurzen Gedächtnis unserer Gesellschaft und damit wohl auch dem Vergessen.

Wir, das Forum Juden Christen, und alle, die wir an unserer Seite wissen, setzen uns dafür ein, dass sich das ändert, damit diesen Menschen endlich Genugtuung widerfährt…
Stattdessen soll nun aber ein gänzlich anderes Museum her, ja, ein Museum! Ein Museum für einen Trittbrettfahrer, Kollaborateur und Profiteur des NS-Systems – Rennfahrer und SS-Offizier!

Was Sie, Herr Liesen und Herr Professor Walter, uns da, vor allem aber den Opfern, den Holocaustüberlebenden, aber auch denen, die mutig und tapfer dagegen gehalten haben, zumuten, ist bei näherer Betrachtung in der Tat eine unglaubliche und eine unziemliche Zumutung!

Wir haben bei mehreren, auch unterschiedlichen Gelegenheiten und in jeweils mehrstündigen Sitzungen zu dem Konzept von Herrn Professor Walter Stellung genommen, auch in einem überaus fragwürdigen NDR-Talk im August. Wir haben versucht, das Museumsprojekt auf diese Weise kritisch zu begleiten – ebenso wie die Historiker hier vor Ort, wie Frau Dr. Andrea Kalthofen von der Gedenkstätte Esterwegen und wie die aus Münster und Osnabrück hinzugebetenen Historiker, von denen Professor Rass sich heute Abend dankenswerter Weise erneut auf den Weg zu uns gemacht hat.

Aber wir sehen nun auch die Grenzen unserer Gegenrede: Denn Sie haben das Recht auf Ihrer Seite, und Sie verfügen, wie Sie uns erklärt haben, über die Mittel.

Am Ende stimmen wir deshalb mit der Einschätzung eines Vertreters der CDU-Mehrheitsfraktion im Rat der Stadt Lingen überein: „Das Museum ist so überflüssig wie ein Kropf!!!“ Im Umkehrschluss muss man diesen Satz naheliegender Weise auch als Antwort auf die in al-len Debatten bisher unbeantwortete Frage nach dem Sinn dieses Mu-seumsprojekts verstehen, also die Frage: Wozu denn das Ganze – um des lieben Himmels Willen?
In nicht einer der Zusammenkünfte haben wir eine Antwort auf diese Frage gehört, eine Frage, die sinnvoller Weise am Anfang solcher Vorhaben stehen sollte und steht. Wir haben sie die Frage des „Ob“, also des Ob überhaupt, genannt. Bezüglich der Frage des „Wie“ waren indessen zahlreiche Variationen und Paraphrasen zu vernehmen.

Übrigens ist dieser Satz „Überflüssig wie ein Kropf“ nicht etwa im Zu-sammenhang mit der von Herrn Liesen und anderen angezweifelten Rechtmäßigkeit des Votums des städtischen Verwaltungsausschusses vor 18 Monaten im Mai 2017 so gesagt worden, sondern in oder am Rande einer weiteren, erst kürzlichen Beratung des Ältestenrats unserer Stadt Lingen. Von falschen Voraussetzungen, unter denen sich der VA gegen das Museum entschieden hätte, kann keineswegs die Rede sein.

Aber auch noch das: Wir fühlen uns, entsprechend der programmatischen Ausrichtung des Vereins Forum Juden Christen im Altkreis Lingen e.V, als Paten und Anwälte der Opfer des Holocaust und damit zugleich als die Hüter des Ansehens ihrer Namen und ihrer Personen-würde und als Sachwalter der Erinnerung in unserer Stadt wie auch im Altkreis Lingen, und sind ausdrücklich auch autorisiert dazu.

Und dies nicht nur der Erinnerung an die Opfer wegen, sondern um der Erinnerungskultur in unserer Gesellschaft Willen. –
Es gibt, dies aber auch noch, die Erklärung von Hinterbliebenen der Opfer, gerade auch der Opfer aus Lingen. Und es gibt die Erklärungen der jüdischen Amtsträger, dass das Museum für Bernd Rosemeyer und Elly Beinhorn „vor dem Hintergrund des millionenfachen Schicksals der im Holocaust ermordeten Juden der Verhöhnung auch noch der Asche ihrer Opfer gleichkommt“. So hat es Michael Grünberg, der kluge Vorsteher der jüdischen Gemeinde Osnabrück, unserer Stadt Lingen vor kurzem geschrieben. Angesichts dieses nun wirklich unmißverständlichen Satzes wird doch keiner hier im Raum und auch keiner sonst erwarten können, dass wir, das Forum Juden Christen im Altkreis Lingen, bei diesem Projekt dann die Rolle des Hofnarren übernehmen.

Denn wir stehen nicht „einfach nur“ zu unserer Verpflichtung für die Ehre der Ermordeten und die Erinnerung an das Unrecht der Nazis, der SS und SA und all ihrer Helfershelfer und Profiteure, sondern hier und jetzt auch zu dieser dezidierten Aussage von Michael Grünberg: Lingen braucht kein Rennfahrermuseum.

Deshalb geht heute nochmals die Bitte und der Appell an Sie, Herr Liesen und auch an Sie, Herr Professor Walter: Bedenken Sie Ihre staatsbürgerliche und gesellschaftliche, aber nicht zuletzt auch Ihre moralische Verantwortung! Haben sie Erbarmen mit unser aller Stadt

und bewahren Sie die Bürgerinnen und Bürger von Lingen vor einem grauslichem Ungemach, vielleicht auch einer Schande, der Schande eines fragwürdigen Museumsorts.

Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen für Ihre freundliche Geduld!“

letzte Rede?

21. November 2018

Alice Weidel eröffnete heute im Bundestag die Haushaltsdebatte und redete dabei dann gar nicht so viel über den Haushalt. Es gab Gezeter gegen die große Koalition, Rumgeopfere und wenig Konstruktives. So wie man sie kennt. Dann aber war da noch ihre Spendenaffäre, wegen der nun die Staatsanwaltschaft gegen sie ermittelt. Da hätte sie ja mal Licht ins Dunkel bringen können. Tat sie nicht. Lediglich „Ehrenamt“, „jeder macht mal Fehler“ und „haben schnell zurückgezahlt“ und so schlimm sei das alles ja nicht. Dass das alles trotz dessen illegal sein könnte, lässt sie unerwähnt und referiert in aufgebrachtem Ton lieber über die Spendenaffären der anderen Parteien. Whataboutism in seiner reinsten Form. Aber das kann die AfD ja sehr gut. Sie lässt auch unerwähnt, dass es in den von ihr beschriebenen Fällen ebenso Ermittlungen gab, wie jetzt bei ihr. Klar, sonst würde das Rumgeopfere ja nicht so schön durchkommen. Derweil wirft sie den Anwesenden schreiend nölig vor, dass diese ja schreien würden.

Ich versuche ihr Fazit mal zusammen zu fassen: Alle anderen Parteien haben Dreck am Stecken, da muss man sich jetzt nicht über illegale Spenden für die AfD aufregen. Haben wir halt auch Dreck am Stecken. Lächerliche Aufregung. Alles halb so wild. Recht und Gesetz? Wer nimmt das schon so genau? Mut zur Wahrheit und am Ende Drücki mit Gauland. Alles supi!

Manche der Anwesenden äußerten, dass das vielleicht die letzte Rede von Weidel im Hause gewesen sein könnte, liest man. Als nächste sprach dann Angela Merkel und eröffnete mit diesem Satz:

(ein Beitrag von das Kraftfuttermischwerk)

Bernhard Neuhaus ist tot

8. November 2018

Bernhard Neuhaus, unser früherer Oberbürgermeister, ist gestorben. Er wurde 85 Jahre alt.

Bernhard Neuhaus habe ich im Lingener Stadtrat als engagierten Kommunalpolitiker kennen gelernt. In vielen, oft kontrovers geführten Debatten, haben wir um die bessere Lösung gerungen.

Ich habe Bernhard aber auch als sozial engagierten Menschen erlebt. Anfang der 1990er Jahre wurde auf seine Initiative der Freundeskreis „Ukrainehilfe“ ins Leben gerufen, der noch heute aktiv ist. In vielen gemeinsamen Hilfsaktionen konnten die Lebensbedingungen der Menschen in dem kleinen Dorf Juskivzi in der Westukraine nachhaltig verbessert werden. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich, trotz politisch unterschiedlicher Auffassungen, im Laufe der Zeit ein freundschaftliches Verhältnis zwischen uns entwickelte.  Die  besondere Aufmerksamkeit  von Bernhard  galt  immer  dem letzten noch lebenden ehemaligen Zwangsarbeiter Wassilij Ratuschko, der während des letzten Krieges im Lingener Eisenbahnausbesserungswerk zwangsverpflichtet war. Ratuschko ist vor einigen Jahren gestorben und nun ist ihm Bernhard Neuhaus gefolgt.

Gern denke  ich an das besondere Anliegen von Bernhard Neuhaus, die Erinnerung an unsere ehemaligen  jüdischen Mitbürger  und  Mitbürgerinnen in Lingen und die an ihnen begangenen Verbrechen wach zu halten. Immer wieder hat er an Henriette Flatow erinnert, nach der auch eine Straße am Lingener Krankenhaus benannt wurde. Bernhard hat sich um die Erinnerungskultur große Verdienste erworben.

Die Stadt Lingen hat einen bedeutenden Mitbürger verloren.

Ein Nachruf von Hajo Wiedorn


Aufmüpfig war er, der verstorbene Bernhard Neuhaus, als er in den 1960er Jahren die lokale CDU – heute sagt man – aufmischte. Die nämlich war dem JU-Mann zu betulich, zu wenig innovativ,. zu katholisch. Er öffnete seine Partei, der er seit 1963 in Lingen vorstand, für evangelische Christen; das war damals fast schon so revolutionär, wie es heute wäre, wenn dies für Muslims geschähe. Mit Karl-Heinz Vehring, dem damaligen Stadt- und späteren Oberstadtdirektor bildete er in den Jahrzehnten danach ein immer besseres, fast schon kongeniales Duo, das die Stadt voranbrachte – keineswegs immer so, wie es die politische Minderheit gut und richtig fand, aber eben voran. Dabei war er weiß Gott mit Vehring nicht immer einer Meinung, konnte dem Verwaltungschef auch inhaltlich standhalten und setzte eigene Positionen durch, wenn er dies für nötig hielt.

Dann wurde der Verstorbene 1988 ehrenamtlicher Oberbürgermeister, und nicht viel später kam es zu einem denkwürdigen Tag in der Lingener Stadtgeschichte, den ich hier schildern möchte, weil ich ihn so sehr mit dem Verstorbenen verbinde:

Damals kam Bernhard Neuhaus infolge eines protokollarischen Fehltritts mit seiner Stellvertreterin Leni Johannsen (auch CDU) ins politische Schlingern. Etwas vorlaut hatte er nämlich verkündet, „in Amsterdam aus dem Flugzeug zu springen“, sofern in der städtischen Delegation auch Leni Johannsen in die damals noch nahezu neue Partnerstadt Burton-upon-Trent mitfliege. Beide konnten nicht miteinander, wie unschwer zu erkennen ist. Das schnell in der CDU bekannt gewordene Zitat brachte dem amtierenden OB Bernhard Neuhaus größten Ärger. Jedenfalls las er mit belegter Stimme zu Anfang der folgenden, nichtöffentlichen Verwaltungsausschusssitzung im damaligen Rathaus-Sitzungsraum 118  seine Rücktrittserklärung vom Ehrenamt als Oberbürgermeister vor. Das hatte so kurz nach seiner Wahl zum OB 1988 niemand auf dem Zettel. Mir war schlagartig klar, dass es keinen in der CDU gab, der Neuhaus gleichwertig als OB würde ersetzen können. Deshalb beantragte ich ohne Absprache mit meinen beiden SPD-Mitstreitern „zur Geschäftsordnung“ eine Sitzungsunterbrechung. Auf dem Flur ging es dann hoch und hektisch her, und wir drei SPD-Vertreter überzeugten dort erst uns, dann die CDU-Vertreter im Verwaltungsausschuss mitsamt der Verwaltungsspitze und schließlich Bernhard Neuhaus selbst zum Rücktritt vom Rücktritt. „Der kann immerhin Vehring Paroli bieten, das kann kein anderer, der ihm folgen könnte“, war meine Aussage, mit der ich die beiden Genossen überredet hatte.

Voraussetzung für die Korrektur des Rücktritts war unsere strikte Zusicherung, über alles auf ewig zu schweigen. Als die Sitzung wieder begann, erklärte ich dann, wir von der SPD forderten ihn hiermit auf, im Amt zu bleiben. Der von ihm bekannt gegebene Rücktritt sei unwirksam, weil er nicht schriftlich erfolgt sei. Eine durchaus mutige Rechtsauffassung, die aber nicht weiter hinterfragt wurde. Der Rücktritt war vom Tisch, alle waren irgendwie erleichtert und dank der Kreativität von Oberstadtdirektor Vehring wurde ein Protokoll über die Sitzung abgefasst, das wenig mit der Realität, aber viel mit dem vereinbarten Verschweigen zu tun hatte. Bernhard Neuhaus blieb noch weitere sieben Jahre ehrenamtlicher Oberbürgermeister.

Bernhard Neuhaus und ich haben uns in den letzten Jahren angenähert, und ich konnte erkennen, dass Bernhard Neuhaus ein wirklicher Menschenfreund war. Er kämpfte für die Erinnerungskultur in Lingen, initiierte die Ehrenbürgerschaft der Holocaust-Überlebenden Ruth Foster-Heilbronn und Bernard Grünberg, und trat gegen das Vergessen von Gewalt und Entrechtung der jüdischen Mitbürger in Lingen ein. Mir persönlich erzählte der Verstorbene auch manches über meinen lange verstorbenen Großvater und dessen Haltung gegen die Nazis, das ich nicht wusste.

Bernhard Neuhaus war eine moralische Instanz unserer Stadt. Er wird ihr fehlen.

Ein Nachruf von Robert Koop


Ein Beitrag von Thomas Pertz zum 80. Geburtstag des Verstorbenen.


Foto:© Lingener Tagespost,  Thomas Pertz

Geburtstag

7. November 2018

Judith Holofernes hat gerade in der ZEIT über die kanadische Sängerin und Malerin Joni Mitchell geschrieben, dass sie heute 75 Jahre alt wird und Geburtstag hat. Das fand ich heute ausgesprochen passend, „aus Gruenden“ wie das dann gern so heißt.

Big Yellow Taxi – ein musikalisch wunderbarer Song und auch sonst, wie ich finde.

They paved paradise
And put up a parking lot
With a pink hotel, a boutique
And a swinging hot spot
Don’t it always seem to go
That you don’t know what you’ve got til its gone
They paved paradise
And put up a parking lot
They took all the trees
And put ‚em in a tree museum
And they charged the people
A dollar and a half to seem ‚em
No no no
Don’t it always seem to go,
That you don’t know what you’ve got
Til its gone
They paved paradise
And put up a parking lot
Hey farmer farmer
Put away the DDT
I don’t care about spots on my apples
Leave me the birds and the bees
Please!
Don’t it always seem to go
That you don’t know what you’ve got
Til its gone
They paved paradise
And put up a parking lot
Hey, now they paved paradise
To put up a parking lot
Why not?
Listenin‘ late last night
I heard the screen door slam
And a big yellow taxi
Took my girl away
Now, don’t it always seem to go
That you don’t know what you’ve got
Til its gone
They paved paradise
And put up a parking lot
Hey now, now
Don’t it always seem to go
That you don’t know what you got
Til its gone
They paved paradise
To put up a parking lot
Why not?
They paved paradise
To put up a parking lot
Hey hey hey
Paved paradise
To put up a parking lot
I don’t want give it
Why you want give,
Why you want give it all away?
Hey hey hey
Now you want give it,
Ah she want to give it
Cause she givin‘ it all away
Now now now
I don’t want give it
Why you want give,
Why you want give it all away?
Giving it all, giving it all away
Why you want it?
Why do you want it? (She’s giving it all away)
Hey pave paradise
Put up a parking lot
Songwriter: Joni Mitchell

Kill your Grandma…

1. November 2018

Montag

29. Oktober 2018

Es ist Montag, also ganz flott: In Hessen wird noch jamaikamäßig gerätselt, im Nordwesten ist es -finde ich-  zu kalt und meine Fußballvereine haben an diesem Wochenende 2:6 und 1:2 verloren, aber auch 4:0 gewonnen. Und dann gab es noch dieses Regenschirmvideo. Sagt alles über diesen unsäglichen Mann, wie ich finde.

Doppelherz / Iki Gönlüm

12. Oktober 2018

Am 9. November erscheint das neueste Album von Herbert Grönemeyer „Rumult“. Leidenschaftliches Plädoyer gegen engstirnige Heimat-Debatten: Herbert Grönemeyer singt seinen neuen Song „Doppelherz / Iki Gönlüm“ auf Türkisch und Deutsch. Den zugehörigen Videoclip zeigen wir als Premiere.

DER SPIEGEL schreibt: „Das ist ein starkes, politisches Statement für kulturelle Vielfalt – in der Seele, wie auch im Lande. Und eine leidenschaftliche Absage an die zurzeit immer engstirniger und populistischer geführten Debatten um Heimat und Identität. Grönemeyers Lied, das orientalische Rhythmik mit Hip-Hop- und R&B-Beats verschränkt und den deutschtürkischen Kreuzberger Sänger Andac Berkan Akbiyik alias BRKN als Gastrapper aufbietet, will dazu animieren, mit den vielen kulturellen Einflüssen und Eindrücken, die jeden von uns umgeben, tanzen zu gehen – und dabei auch das vermeintlich Fremde als neu und aufregend zu umarmen. So, wie die Braut im Videoclip (Regie: Zoran Bihac), die sich am Ende buchstäblich den Sprung ins frische Wasser traut.“

Mich begeistert das und ich sehe geradezu diese miesepetrigen Miesepeter, die zwar nichts gegen allerlei Liedgut-Anglizismen haben, aber wegen einiger Zeilen türkischer Sprache (mit kurdischem Akzent!) Tumult machen 😜. Also, bitteschön:

Küchengerüche

12. Oktober 2018

Die SPD/CDU-Koalition in Niedersachsen will demnächst das umstrittene Polizeigesetz beschließen.  Netzpolitik.org hat ausführlich über den Gesetzvorschlag berichtet und dem Landtag auch eine eigene Stellungnahme vorgelegt.

Manchmal fragen wir uns, ob allen Verantwortlichen bewusst ist, worüber sie diskutieren und was sie fordern. Zum Beispiel Ulrich Watermann, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion und innenpolitischer Sprecher der Partei. Also der SPD-Experte für das niedersächsische Polizeigesetz.Laut Kreiszeitung äußerte Watermann auf einer Veranstaltung des SPD-Kreisverbandes in Syke eine steile These zum Thema Staatstrojaner: Wenn Küchengerüche StaatstrojanerEinsätze rechtfertigen.

‚Am Thema Onlinedurchsuchung und dem sogenannten Staatstrojaner erklärte er, warum das Gesetzesvorhaben in vielen Fällen eine „mildere Form“ der Staatsgewalt darstelle. Dazu führte er das jüngste Beispiel einer ausländischen Großfamilie an, die von ihren Nachbarn des Bombenbaus bezichtigt wurde.

Kanister mit riechenden Substanzen hatten den Verdacht geschürt. Eine groß angelegte Hausdurchsuchung durch das SEK im Anschluss ergab jedoch, dass die Familien lediglich Lebensmittel zubereitet hatte. Eine Onlinedurchsuchung hätte hier schnell ergeben, so Watermann, dass auf dem Computer der Familie zahlreiche Rechnungen den Bezug der Lebensmittel belegen. Der durchgeführte SEK-Einsatz hätte verhindert werden können.*

Mit anderen Worten: Demnächst schaut die Polizei direkt mit dem Staatstrojaner vorbei, wenn jemand seinen Nachbarn anschwärzt?

In unserer Stellungnahme formulierten wir u.a. diese Kritik am geplanten Staatstrojaner:

‚Quellen-TKÜ und Online-Durchsuchung (§ 33)
Der staatliche Einsatz von Spähsoftware hat zum Ziel, informationstechnische Systeme dauerhaft zu infiltrieren, um Kommunikations- oder andere Daten auszuleiten. Der Chaos Computer Club hat in einer Stellungnahme die technische Realität und die gesellschaftlichen Implikationen des staatlichen Einsatzes von Spionagesoftware treffend zusammengefasst.

Ganz praktisch gibt es derzeit keine rechtskonforme einsatzbereite Software. Zudem sind „alle bisherigen Versuche, Staatstrojaner für deutsche Behörden zu entwickeln und einzusetzen, entweder gescheitert oder als rechtswidrig eingestuft worden.“

Darüber hinaus wird durch die Entwicklung von Staatstrojanern die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger gefährdet: „Da für Trojaner Sicherheitslücken benötigt werden, müssen diese gefunden oder erworben werden. Solche Sicherheitslücken, die absichtlich geheimgehalten werden, stellen eine erhebliche Gefährdung für kritische Infrastrukturen, Behörden, Wirtschaft und Privatpersonen dar.“ Aufgrund dieser „erheblichen und strukturellen Risiken für die IT-Sicherheit [ist der Einsatz von Schadsoftware durch den Staat] grundsätzlich abzulehnen.‘“

Danke für dieses Crossposting an Netzpolitik.org. Wir erkennen, die politisch Verantwortlichen wie bspw Ulrich Watermann wissen offenbar nicht ansatzweise, was sie da anrichten, diese Experten und Abgeordneten der Sozialdemokratie für innere Sicherheit Überwachung.

Max kommentierte dies inzwischen so:
“Ulrich Watermann scheint ein sehr merkwürdiges Verhältnis zum Thema Bürgerrechte zu besitzen.
Ein SEK-Einsatz, weil ein Nachbar durch Wahrnehmung von Gerüchen zu glauben scheint, dass jemand im Haus Bomben baut?
in einem Rechtsstaat hätte die Familie Anspruch auf hohen Schadensersatz und die Polizei müsste sich für den Einsatz rechtfertigen und würde entsprechend sanktioniert. Der Einsatz, sofern er so stattgefunden hat, wäre ein massiver und unnötiger Übergriff gewesen.

Und inwiefern hier der Staatstrojaner hilft, sei jetzt ebenfalls dahingestellt. Wer kauft seine Lebensmittel im Internet und hält die Rechnungen digital vor? Das dürfte eine sehr kleine Minderheit sein. Die meisten gehen zum Einkaufen weiterhin in den Supermarkt und zahlen entweder bar oder mit EC-Karte.

Die Themen „Bedenken“ bezüglich Rechtsstaatlichkeit (Vorhalten von Sicherheitslücken, Schwere des Eingriffs, etc.) schneide ich mal gar nicht erst an…

ps:
Der Mann ist von der SPD? Das muss dann wohl zum „Projekt 5%“ gehören… Schade SPD, dass ihr das Feld den Rechtspopulisten der AfD sowie der CDU/CSU hinterlasst, ohne euer eigenes Profil auf Bürgerrechte zu schärfen und euch damit klar abzugrenzen.“

 


(Quelle des Beitrags: Netzpolitik.org/ ein Beitrag von Markus Beckedahl. Markus Beckedahl ist Gründer und Chefredakteur von netzpolitik.org. Er ist Partner bei newthinking communications GmbH, Gründer der re:publica und Mitglied im Medienrat der Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg. In der Zeit vor netzpolitik.org war er mal bei den Grünen aktiv; Creative Commons BY-NC-SA 4.0.)

In den ersten Septembertagen ist der Lingener Jochen Berke im Alter von 87 Jahren gestorben. Der leidenschaftliche Fotograf und Autor war am 18.11.1930 in Bad Landeck/Schlesien als erstes Kind von Max und Maria Berke geboren worden.  Seine Eltern tauften ihn auf die Namen Joachim Paul Ferdinand.

1932 zog die Familie nach Glatz/Schlesien und übernahm dort die Gaststätte  „Reichsgarten“, die sie bis 1941 bewirtschafteten. Hier in Glatz wuchs der kleine Jochen auf. 1941, mitten im Krieg, zog die Familie zurück nach Bad Landeck und bewirtschaftete dort den „Waldtempel“ am Rande des Kurortes. Täglich fuhr Jochen Berke mit der Bahn nach Glatz, um dort auf das altsprachliche Gymnasium zu gehen.

Noch mit gerade einmal 14 Jahren zum „Schanzen“ eingezogen, erlebte der Verstorbene das Kriegsende 1945 mit seiner Familie und Verwandten, die sich nach Landeck geflüchtet hatten, im „Waldtempel“ (Foto unten). 1946 wurde die Familie dann auf immer aus Schlesien vertrieben. Ein Trauma, das Jochen Berke bis zu seinem Lebensende nicht überwinden konnte. Alles verloren, die Zukunftspläne zerstört, fand er sich als Knecht auf einem Bauernhof in Ostfriesland wieder. Die seelischen und körperlichen Wunden der Vertreibung waren für Berkes Vater zu viel. Der Hotelier Max Berke starb schon nach kurzer Zeit in Ostfriesland und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Loppersum bei Emden.

1949 kam Jochen Berke nach Lingen und begann hier, in der legendären Drogerie „Zum Goldenen Becher“ im heutigen Kivelinghaus, seine Lehre als Drogist bei Kurt Wisniewsky, dem Vater des später so erfolgreichen Axel Wisniewsky.  Während seiner Lehrzeit entdeckte Jochen Berke seine Leidenschaft für das Photographieren, denn die „Drogerie zum goldenen Becher“ verkaufte auch Photoartikel und entwickelte im Kundenauftrag auch schon Rollfilme und stellte Bilder her.

Nach Abschluss seiner Lehre trampte (wohl gemerkt in den fünfziger Jahren!) Jochen Berke nach Florenz und von dort nach Rom. Eine Reise, die ihn tief beeindruckte und sicher auch den Keim für seine spätere Reiselust legte.

Mitte der fünfziger Jahre verstarb unerwartet Kurt Wisniewsky und sein Sohn Alexander, genannt Axel, übernahm die kleine Drogerie.  Das Photolabor wurde schnell in den Keller des Wisnieswky Hauses an der Tecklenburger Straße verlegt, Jochen Berke wurde Laborleiter, heiratete Gisela van Kampen. Die Eheleute bekamen zwei Kinder, Claudia und Stephan. 

Jochen Berke arbeitete viel und gerne. An der Expansion der Firma Colibri und dem Neubau von Colibri 1962 an der Laxtener Hohenfeldstraße hatte er großen Anteil. Axel Wisniewsky und er waren beide aus Schlesien und vielleicht auch deshalb ein kongeniales Paar, das sich sehr gut ergänzte. Es trafen das Organisationstalent von Jochen Berke und das geschäftliche Talent von Axel Wisniewsky zusammen und das führte zum Erfolg. Auf dem Weg in den Urlaub wurde in jener handyfreien Zeit noch während der Hinfahrt von der Autobahn mit Lingen telefoniert, ob alles in Ordnung sein. Bei der Rückkehr dann, fuhr die Familie nicht nach Hause, sondern erst einmal in die Firma, um zu schauen, was es Neues gab. Sonntagabends Ging es nicht selten an die Hohenfeldstraße und man stellte dort die Maschinen an, damit die Nachtschicht schon alles vorbereitet vorfand. Viele Wochenenden verbachten die Berkes bei Colibri in Laxten und sortierten Filme. Auch Familie Wisniesky fand den Weg dorthin und so arbeitete man gemeinsam an zahlreichen  Sonntagnachmittagen.

Mit zunehmendem geschäftlichem Erfolg von Colibri und dem Ankauf wie der Neuerrichtung von weiteren Großlaboren in Deutschland verlagerte sich die Arbeit. Jochen Berke richtete die neuen Labore ein, brachte sie zum Laufen.

Mit einer Fernreise Jochen und Gisela Berkes nach Ceylon brach Anfang der siebziger Jahre bei Berke das Reisefieber aus. Ausgerüstet mit diversen Kameras, ging es, mal alleine, mal mit Ehefrau rund um die Welt. Nepal, Afghanistan, China, Feuerland, die USA und Kanada, Italien, Spanien, Norwegen oder Afrika waren nur einige der Ziele. Von allen Reisen brachte Jochen Berke Hunderte Photoaufnahmen und Erinnerungen mit ins emsländische Lingen. In diese Zeit fielen auch Berkes erste schriftstellerischen Versuche. Er wollte das Erlebte auch im Wort verarbeiten und festhalten.

Jochen Berke wurde bei Colibri für den Umweltbereich zuständig – ein Thema, in das er sich akribisch ein – und mit viel Freude bearbeitete. Dann 1993 änderte sich alles. Axel Wisniewsky verkaufte Colibri an Kodak und für Jochen Berke – wie auch manch andere – war in dem Unternehmen kein Platz mehr. Mit 63 Jahren ging er vorzeitig in den Ruhestand – ein Ereignis, das ihn tief traf. Er fühlte sich um den Lohn seiner vielen Jahre Arbeit betrogen und beiseite gedrängt.

Bis dahin hatte die „alte Heimat“ Schlesien in seinem Leben keine sichtbar Rolle gespielt. Erst die Idee seiner Frau in dieser Zeit, bei einer Busreise dahin mitzufahren, führte dazu, dass er sich wieder dafür interessierte.  Von diesem Zeitpunkt reiste Jochen Berke regelmäßig in die schlesische Grafschaft Glatz – „nach Hause“ wie er es nannte.

Mit der Entdeckung der Möglichkeiten des Computers begann Jochen Berke mit seiner zweiten Karriere. Er wurde „Autor“ – Autor von Geschichten und Anekdoten, aus der alten schlesischen und der emsländischen Heimat, über Tschernobyl und Reiseerzählungen. Daneben gab er Bildbände heraus und verlegte alte Heimatkalender aus der Grafschaft Glatz neu. Er wurde aktiv in der Schreibwerkstatt der Volkshochschule, veranstaltete Lesungen aus seinen Werken und trat der Bürgerstiftung bei. Jochen Berke hatte sich neu erfunden.

Ergebnis sind über zwanzig Bücher, ungezählte gedruckte Geschichten und weltweit verkaufte Fotografien. Noch in diesem Frühjahr erschien sein letztes Buch mit dem Titel: „Weltenbummel. Reiserzählungen“ (mehr…). Die Arbeiten an seinem letzten Vorhaben: „Weihnachtsgeschichten“ konnte er nicht mehr abschließen.

Jochen Berke hat mich und meine Familie mehr als 60 Jahre begleitet. Er fotografierte alle  unsere Familienfeiern, häufig mit seiner 9 x 9 Rollei und, wenn es richtig festlich war, auch im Cut. Jochen war unser Fotograf, weil Gisela, seine Frau,  und meine Mutter Cousinen waren. Ich durfte ihn auch in diesem Blog zitieren und erwähnen. Als er 2015 seinen 85. feierte, fragte ich ihn, ob er nicht Sorge vor dem, was komme, habe, beispielsweise Demenz. Er schaute auf und antwortete: „Ganz und gar nicht. Ich bin so gespannt darauf, was noch kommt.“

Bis zum Schluss seines Lebens war er blitzgescheit und ein angenehmer Gesprächspartner, stets charmant und witzig, ein Optimist, stolz und kritisch zugleich. Jochen Berke diskutierte gern und kontrovers, bisweilen auch traurig und mit sich hadernd, geduldig wie  ungeduldig und nicht selten war er auch ein Träumer. Ja, er war unmusikalisch, aber  schriftstellerisch begabt, neugierig und eigensinnig. Ein Organisationstalent und ein Vorbild für alle, die mit ihm zu tun hatten. Danke, dass ich ihn kennenlernen durfte.

(Foto oben: Jochen Berke, © Foto Gisela)

Peter Wilson

11. September 2018

Peter Wilson
„Über dem Horizont – Projekte von Bolles+Wilson in Deutschland und andere europäischen Ländern“
Architekturreihe „Lingen & Denkmal“
Lingen (Ems) – Kaiserstraße 10b (IT-Zentrum)
Do 13. Sept. 2018 – 19 Uhr
kein Eintritt
Im Rahmen der Architekturreihe “Lingen & Denkmal” kommt der Architekt Peter Wilson vom Büro Bolles+Wilson aus Münster am Donnerstag, 13. September 2018, um 19 Uhr in das IT-Zentrum nach Lingen. Sein Werkvortrag trägt den Titel „Über dem Horizont – Projekte von Bolles+Wilson in Deutschland und andere europäischen Ländern“.
BOLLES+WILSON sind international bekannt für hohe Architekturqualität bei einer großen Bandbreite an Projekten, jedes von ihnen entwickelt als individuelle Lösung mit sorgfältiger Beachtung des kulturellen und des urbanistischen Kontextes, den es zu optimieren gilt. Ob kulturelles Programm (Neues Luxor Theater Rotterdam), Wohnen/Gewerbe (Hamburger Ensemble: Cinnamon Turm, Altes Hafenamt & Infopavillon) oder Einzelhandel/ Entertainment (Spuimarkt Block Den Haag), das Programm ist immer der Generator der Gebäudeform. Ihre Philosophie konzentriert sich auf die Inszenierung der praktischen Notwendigkeiten und der Aufgabe, die ein Gebäude durch kreative Erfindung erfüllen muss. Letztlich müssen das Praktische, das Technische wie auch die Nachhaltigkeit auf selbstverständliche und elegante Weise in Architektur und in Räume mit einer besonderen und ganz eigenen Aura verwandelt werden. Bolles+Wilson haben ihren Sitz in Deutschland, operieren aber international mit Projekten in Albanien, Australien, Dänemark, Großbritannien, Italien, Japan, Korea, Libanon und den Niederlanden. An jedem Standort gibt es eine enge Kooperation mit lokalen Partnerbüros.
Mit der Reihe „Lingen & Denkmal“ will die Stadt Lingen renommierten Architekten, Gestaltern und Kulturschaffenden die Möglichkeit geben, in ungezwungener Atmosphäre ihre Projekte zu präsentieren – mit geselligem Ausklang bei Wein, Brot und Käse. Im Jahr 2018 steht dabei das Thema „Lingen & Denkmal – Neue Architektur in alten Mauern“ im Mittelpunkt. BOlles + Wilson sind in Lingen keine Unbekannten. Schauen Sie mal hier.
Die Architketur-Reihe 2018 endet am 15. November mit Prof. Johannes Schilling von Schilling Architekten aus Köln. Angesprochen sind neben diesen Berufsgruppen vor allem alle Kultur- und Architekturinteressierte in der Region.
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Peter L. Wilson Born in Melbourne/Australia
1969-71 Architectural Studies University of Melbourne
1972-74 Studies at the AA London
1974 AA Diploma Prize
1974-75 Teaching Assistant, AA London
1976-79 Intermediate Unit Master, AA London
1980-88 Diploma Unit Master, AA London
1994-96 Visiting professor, Kunsthochschule Weißensee Berlin
2006-08 Visiting professor Accademia di Architettura, Mendrisio (CH)
President’s Prize 2009 of the Australian Institute of Architects
Gold Medal 2013 of the Australian Institute of Architects
2013-14 Visiting professor Edinburgh School of Architecture and Landscape Architecture
since 2014 International Fellow of the RIBA
2018 Speculative to Operative ESALA conference on the early work of Peter Wilson