Dolores O’Riordan

15. Januar 2018

Dolores O’Riordan, Sängerin der irischen Cranberries, ist heute im Alter von 46 Jahren überraschend verstorben. Mit „Zombie“, einem Lied gegen den blutigen Konflikt in Nordirland, wurde die Band 1994 weltweit bekannt. In Deutschland führte der Song 27 Wochen lang die Charts an. „The Cranberries“ wurden 1989 im irischen Limerick gegründet, 1994 kam der internationale Durchbruch mit dem zweiten Studioalbum Album „No Need to Argue“.

Adriano Celentano

6. Januar 2018

Buon compleanno!

Heute wird Adriano Celentano 80 Jahre. Geboren am 06.01.1938 ist der italienische Sänger, Komponist, Schauspieler, Musik-, Film- und Fernsehproduzent sowie Fernsehmoderator einer der bekanntesten Künstler seines Landes..

Seit Ende der 1950er-Jahre verhalf ihm seine erfolgreiche Schauspiel- und Musikerkarriere zu großer Popularität in Europa, Lieder wie Azzurro (1968) waren auch international erfolgreich. Celentano gilt als besonders vielseitiger Entertainer, dessen Verdienst es ist, den amerikanischen Rock ’n’ Roll in Italien eingeführt zu haben.

Der Tagesspiegel, 05.01.2018:

Der zerknautschte Bacchus
(…)
Adriano Celentano ist 22 Jahre alt, als er in Federico Fellinis Jahrhundertfilm La dolce vita“ auftritt. Der in Mailand geborene Rebell, ein gelernter Uhrmacher mit Wurzeln in Apulien, hat es mit den Rocky Boys bereits zu lokalem Ruhm gebracht. Sein Gassenhauer „l tuo bacio è come un rock“ war ein erster Hit.

In „La dolce vita“ verkörpert er den Übermut und die Schlagfertigkeit eines Straßenjungen. Marcello Mastroianni schwebt mit Sonnenbrille und im eleganten Anzug durch den Film, Lex Barker ist betrunken, doch seine Pomadentolle sitzt wie angeklebt, nur Celentano hat sich nicht gekämmt. Er ist die zerknautschte Reinkarnation von Bacchus, dem antiken Gott aller Feiersüchtigen. Mit ihm geht die Party erst richtig los.
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NZZ, 05.01.2018:

Adriano Celentano wird 80 – eine Würdigung
(…)
«Seine Grösse zeigt sich darin, dass er es verstand, den Rock’n’Roll in etwas absolut Italienisches zu transformieren», sagt etwa Marco Mangiarotti. Italiens bekanntester und schärfster Musikkritiker spricht mit grösstem Respekt von Celentano: «Er ist ein echter Künstler, der bei allem, was er macht, so unglaublich glaubwürdig ist – und darum ist er auch so populär.»
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» Adriano Celentano – Entertainer und Volksheld | DLF-Kultur, 05.01.2018

 

OK… einen hab ich noch:

Gut…weil Ihr’s seid. Eine Zugabe:

auf Angriff

5. Januar 2018

Jeder, der sich mit Verschwörungstheorien, Fake News und den dahinter liegenden Funktionsweisen und Logiken beschäftigt, sollte dieses Video sehen. Offen und ehrlich erzählt Richard Gutjahr bei der TedX Marrakesh, wie er, seine Frau und seine Tochter in das Visier von rechten Trollen, Netz-Pöblern und Verschwörungstheoretikern gerieten, was das mit ihm gemacht hat, wie seine Existenz bedroht wurde und wie er sich wieder aus der Depression befreite: Indem er ohne Gnade auf Angriff schaltete.

Auf der TEDxMarrakesh im marokkanischen Marrakesch liefert Gutjahr einen sehr klaren, teilweise sehr traurigen und frustrierten, aber auch sehr kämpferischen Einblick in sein Leben seit dem Anschlag von Nizza. Seit diesem Tag ist das Leben des Social-Media-Stars und Moderators des Bayerischen Rundfunks nicht mehr dasselbe.

Vom Balkon seines Hotels aus hatte er am 14. Juli 2016 durch Zufall den Laster gefilmt, der auf der Promenade des Anglais 86 Menschen zu Tode fuhr. Wenige Tage später war der Journalist des Bayerischen Rundfunks in München vor Ort, als ein Amokläufer im Olympia-Einkaufszentrum zehn Menschen tötete. Und dann ging’s los.

Leider nicht in deutscher Sprache, aber es lohnt unbedingt.

Gztjahrs Konter-Strategie und die Lehren, die er daraus gezogen hat, beschreibt er in elf Punkten:

  1. Gutjahr nahm sich zwei Anwälte und sitzt seitdem allen Kritikern und auch Facebook und Google heftig im Nacken. „Seitdem fühle ich mich wieder lebendig“.
  2. Man muss immer in Alarmbereitschaft sein. Denn jeder, der im Netz aktiv ist, kann Opfer einer Verschwörungstheorie werden. „Im Netz sind wir alle Celebrities und sind alle denselben Gefahren ausgesetzt“.
  3. Erwarte das Schlechteste von den anderen Menschen.
  4. Aber verliere nicht den Glauben an die Menschen.
  5. Erwarte nicht, dass die Kavallerie kommt, um dich zu retten. Damit meint Gutjahr: Dein Arbeitgeber wird Dir im Zweifel nicht helfen, auch wenn man selbst so viel Zeit und Kraft in den Job gesteckt hat.
  6. Suche neue Alliierte. So halfen Gutjahr letztendlich die Gerichte, Anwälte, Polizisten und Versicherungskonzerne.
  7. Sei immer vorbereitet. Denn wenn es hart auf hart kommt, hat man keine Zeit mehr, beispielsweise noch einen guten Medienanwalt zu suchen.
  8. Zeige keine Gnade. Gutjahr empfiehlt die Meinungsführer zu identifizieren und gegen diese mit aller Härte vorzugehen: „hart, schnell und mit allem, was Du hast.“
  9. Sei geduldig. Gerichtsprozesse brauchen ihre Zeit.
  10. Suche Deine Gegner weise aus. Je reicher sie sind, desto besser. Sie haben mehr zu verlieren und die eigenen Anwälte können auch für sich einen größeren Anteil rausschlagen.
  11. Es ist nicht Deine Schuld.
  12. Zum Abschluss seines Vortrages bittet Gutjahr alle darum, nicht zu schweigen, sondern immer gegen Verunglimpfung das Wort zu erheben. Dazu zitiert er Martin Luther King: „Am Ende wird man sich nicht an die Worte seiner Gegner erinnern, sonder an das Schweigen der Freunde.“

Ich finde Richard Gutjahr unglaublich überzeugend und er verdient jeden Respekt, den es gibt.

(Quelle: meedia.de)

Heinrich Essmann gestorben

22. November 2017

Wie am späten Abend bekannt wurde, verstarb heute der Lingener Unternehmer und Mäzen Heinrich „Heini“ Essmann unerwartet und plötzlich im Alter von 78 Jahren. Mit ihm verlieren Wirtschaft, Kultur und Sport im Emsland einen profilierten Firmenchef und Förderer.

Über lange Jahre seiner aktiven Unternehmertätigkeit hat sich Heinrich Essmann für die Belange der Fußballabteilung des TuS Lingen eingesetzt. Auch nach der Auflösung des Lingener Traditionsvereins setzte sich Essmann, obgleich er als Ehrenpräsident auch kritische Töne äußerte, für den Nachfolgeclub RasenBallsport (RB) Lingen ein. Essmann selbst hatte den Namensvorschlag, in Anlehnung an den Bundesligisten RB Leipzig, eingebracht und den Start des RBL als Hauptsponsor gefördert. Nachdem er für den TuS Lingen als Sponsor, langjähriger Vorsitzender und zuletzt Ehrenvorsitzender aktiv war, trat er auch dem Beirat des RBL bei.

Zusammen mit seiner Frau Eva förderte Heinrich Essmann auch über seine „Essmann Stiftung“ den Sport und im besonderen den Fußball sowie die Jugendarbeit des TuS Lingen bzw. RB Lingen. Darüber hinaus unterstützte die Familie Essmann zahlreiche gemeinnützige Projekte in Lingen und der Region.

Die Stadt Lingen und die Fußballregion verliert einen charismatisch Förderer und Gönner. Der Familie Essmann und allen Freunden wünschen wir viel Kraft.

(übernommen von KEI Fussball; Foto: ©KEI Fussball)

Achim Reichel

3. November 2017

Jetzt hat die taz Achim Reichel interviewt. Der deutsche Ur-Rocker (Foto unten, schon etwas älter) ist mittlerweile 73 Jahre alt und zeigte, dass er nichts verlernt hat.

taz: Herr Reichel, Ihre neue Box „The Art Of German Psychedelic“ enthält Ihre Studioalben von 1971 bis 1974 auf fünf CDs, dazu gibt es weitere CDs mit unveröffentlichter instrumentaler Musik. Wer soll das alles hören?
Na die, die das wollen. Die Fans sind dafür verantwortlich, dass es die Box überhaupt gibt. Noch vor zehn Jahren dachte ich: Das darf nie wieder irgendwo erscheinen, das muss in meinem Archiv bleiben. Ein Fan schrieb mir, man habe ihm gesagt, er könne jedes Achim-Reichel-Album blind kaufen. Er habe sich dann mein experimentelles 1971er-Album „Die grüne Reise“ geholt. Sein Kommentar: „So einen Scheiß habe ich noch nie gehört.“
Warum also ausgerechnet jetzt diese Musik veröffentlichen, die einige Ihrer Anhänger offenbar verstört hat?
Ich bin jetzt 73, da räumt man ein bisschen auf. Und mit dem A.R.-&-Machines-Zeug hatte ich noch eine Rechnung offen. Außerdem kamen, nachdem ich eine Website eingerichtet hatte, regelmäßig E-Mails von überall her, aus Spanien, Italien oder auch aus England. Immer mehr Leute interessierten sich wieder für meine Musik von damals. Und dann kam die Anfrage, eine Box mit der alten Musik zu machen. Aus heutiger Sicht muss man sagen: Ich war damit zu früh dran. Für das Prädikat, ein Pionier der Loop-Technik zu sein, kann ich mir nichts kaufen. Für heutige Ohren ist das vertrauter, früher gab es dafür weder eine Genre-Beschreibung noch einen Markt.
Sie haben A.R. & Machines im September sogar in die Hamburger Elbphilharmonie gebracht.
Nach meiner letzten Tournee dachte ich schon: Jetzt kannst du das Ganze so langsam ausblenden. Ich mag es nicht, wie heute in dem Business gedacht wird, da geht es nur um Klicks und Quote. Und dann traf ich zufällig den Konzertveranstalter Karsten Jahnke. Er hat schon vor 45 Jahren meine Konzerte gebucht, also spielte ich ihm Musik aus der Box vor. Er war begeistert und fragte dann allen Ernstes, ob ich damit nicht in der Elbphilharmonie auftreten wolle. Ich dachte, vielleicht gehen die Leute nach ein paar Minuten, weil sie nur wegen des Gebäudes da sind. Aber nein! Es rief auch keiner: „Wann singste denn endlich?“ Es gab sogar welche, die alte A.R.-&-Machines-Transparente über die Balustraden gehängt hatten. Es gab Standing Ovations! Ich dachte, mich küsst der Himmel.
Diese Musik, die man heute vielleicht als Proto-Techno bezeichnen würde, basiert auf Experimenten, die Sie 1970 mit Ihrem damals neuen Bandgerät Akai X-330D durchführten.
Ich wollte eigentlich nur…

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Fats Domino ist tot

25. Oktober 2017

Antoine „Fats“ Domino Jr. (* 26. Februar 1928 in New Orleans) ist gestern in  Harvey, Jefferson Parish gestorben.

Reed

22. Oktober 2017

Heute vor 130 Jahren wurde der Journalist John Silas Reed in Portland (Oregon), USA geboren. Der Kommunist erlebte die Oktoberrevolution, die in dieser Woche die Feuilletons befeuert, und schrieb mit den Zehn Tagen, die die Welt erschütterten, eines der wichtigsten Bücher des letzten Jahrhunderts.

Das Buch sollte eine „gewissenhafte journalistische Arbeit“ sein, eine Art Live-Reportage der Ereignisse in Petrograd anno 1917. Es erschien in etlichen Ausgaben in den Parteiverlagen der überall aufploppenden kommunistischen Parteien, meistens zensiert, denn das internationale Proletariat sollte ein Recht auf Vergessen haben. Personen wie Sinowjew soll es nie gegeben haben. Nach seinem Weltbestseller wandelte sich der Journalist Reed zum Komintern-Funktionär, denn die Revolution sollte eine Weltrevolution sein oder gar keine. Spätestens 1919 wusste Reed, dass es Aus war mit dem Kommunismus, als er ein Konzentrationslager der Tscheka gesehen hatte. Die Kraft, wie später Orwell oder Koestler darüber zu schreiben, hatte er nicht mehr. Er wurde in Moskau begraben, gleich neben der Mumie der Revolution.

(gefunden bei WWWW. von Hal Faber)

Jazz im Speicher

17. Oktober 2017

Wilfried Berghaus, 64, leitet bei der Stadt Leer die Abteilung für Kinder- und Jugendförderung und ist außerdem seit 25 Jahren Macher der Konzertreihe „Jazz live im Speicher“.

Diese Jazz-Reihe organisiert der Hobby-Triathlet in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule so erfolgreich, dass das Projekt 2013 von der Bundesregierung mit dem Deutschen Spielstättenpreis ausgezeichnet wurde.

Am 16. November 1992 eröffnete der Saxofonist John Tchicai die Konzertreihe. Und nach 25 Jahren „Jazz live im Speicher“ mit über 200 Auftritten haben die Konzerte Kultstatus. Die Zuschauer und Zuschauerinnen reisen aus ganz Norddeutschland, den benachbarten Niederlanden und sogar aus dem Ruhrgebiet an. Künstler aus der ganzen Welt reißen sich darum, in Leer auftreten zu dürfen.

Zum 100. Konzert der Reihe Jazz live im Speicher erschien im September 2005 die Doppel-CD „THIS IS STOREHOUSE MUSIC“ mit Studio- und Live-Aufnahmen von Musikerinnen und Musikern. Konzipiert wurde sie von Fietje Ausländer und Wilfried Berghaus.

Ob, wie und mit wem „Jazz live im Speicher“ weitergeführt wird, ist noch offen; denn im Oktober 2018 geht Berghaus in Pension. Seit drei Jahren wohnt er bereits in einem Wohngemeinschaftsprojekt in Oldenburg.

Die taz hat jetzt ein Interview mit Wilfried Berghaus geführt.

taz: Herr Berghaus, können Sie nach über 200 Konzerten dem Free Jazz noch etwas Neues abhören?
Wilfried Berghaus: Mehr denn je! Wir finden immer wieder neue MusikerInnen mit neuer Musik. Weil wir den Begriff Jazz nicht eingeengt definieren, finden wir sozusagen eine Weitwinkel-Musik, die uns immer wieder überrascht.
Wie sind Sie eigentlich auf den Jazz gekommen?
Oh, das weiß ich genau. Ich habe mit 25 Jahren auf einer Party in Leers Nachbarstadt Bunde nachts auf der Hollywood-Schaukel im niederländischen Radio Hilversum eine Musik gehört und gedacht: Wow, was zum Teufel ist das? Ein gewisser Charlie Parker spielte Saxofon, absolut überirdisch. Am nächsten Tag hab ich mir seine Platte besorgt. Damals gab es in Leer…

[weiter bei der taz…]

Heute Abend spielen ab 20 Uhr im Leeraner Speicher beim 211. Konzert der endlosen Reihe
The Thing
Mats Gustafsson
– tenor sax & baritone sax
Ingebrigt Håker Flaten – double bass & electric bass
Paal Nilssen-Love – drums

Man nennt sie das »Great Scandinavian power trio«. Beschrieben wird ihre Musik als Freejazz aus der Garage oder auch als eine Verbindung von Jazzimprovisation, Punk und Rock. Keine Frage, der schwedische Saxofonist Mats Gustaffson und seine norwegischen Musikerkollegen und Freunde Ingebrigt Håker Flaten, Bass, und Paal Nilssen-Love, Schlagzeug, haben mit ihrem Trio The Thing die Wahrnehmung dessen, was Jazz ist und heute sein kann, ordentlich durchgeschüttelt.

Weiterlesen: The Thing


(Quelle: taz)

Architekturreihe:
Werkvortrag von Franz-Josef Höing
Lingen (Ems) – IT-Zentrum, Kaiserstraße 10b
Do 19.10.2017 – 19 Uhr
Freier Eintritt

Mit Franz-Josef Höing, Leiter des Dezernats Stadtentwicklung, Planen und Bauen der Stadt Köln und künftiger Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg, beginnt nach der Sommerpause der zweite Teil der Lingener Architekturreihe 2017. Sein Werkvortrag trägt den Titel „Qualität braucht kluge Prozesse“.

In seinem „Werkvortrag“ wird Franz-Josef Höing die Herausforderungen beschreiben, vor die sich Städte wie Köln angesichts ihres dynamischen Wachstums gestellt sehen. Mit welchen Strategien schaffen Städte Platz für eine wachsende Bevölkerung, Räume zum Wohnen und Arbeiten, für Bildung, Kultur und Freizeit. Die Entwicklung neuer Stadtquartiere auf ehemaligen Hafenarealen ist ein Beispiel. Nicht zuletzt legt Franz-Josef Höing dar, wie „die Stadt“ ihre Bürgerinnen und Bürger durch Beteiligungsverfahren in den Prozess einer qualitätsvollen Stadtentwicklung einbindet.

Zur Person:
Geboren in Gescher (NRW) studierte Franz-Josef Höing Raumplanung an der Universität in Dortmund und arbeitete dann in Dortmund, Wien, Aachen, Hamburg, Münster und Bremen – in freien Planungsbüros, als lehrender Assistent am Institut für Städtebau und Raumplanung an der Technischen Universität Wien (1994 bis 1999), als Professor für Städtebau an der Münster School of Architecture (2004 bis 2008), als Leiter der Projektgruppe HafenCity in Hamburg (2003 bis 2004) und als verantwortlicher Senatsbaudirektor in Bremen (2004 bis 2012).
2012 wählt der Rat der Stadt Köln Höing zum Beigeordneten. Er leitet seither in Köln das Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen. In Kürze wechselt er als neuer Oberbaudirektor in die Freie und Hansestadt Hamburg.

Mit der Reihe „Lingen & Wohnen“ gibt unsere Stadt renommierten Architekten, Gestaltern und Kulturschaffenden die Möglichkeit, ihre Projekte zu präsentieren – mit geselligem Ausklang bei Wein, Brot und Käse. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt dabei auf den Themen Wohnen und Wohnungsbau.„Wir möchten Lust auf Architektur und Baukultur machen“, erläutert Stadtbaurat Lothar Schreinemacher die Idee zu der Reihe. Der Austausch stehe dabei im Mittelpunkt.  Angesprochen sind neben Architekten und Bauschaffenden vor allem alle Kultur- und Architekturinteressierte in der Region.

Nach Stefan Forster, Prof. Dr. Jörg Probst und jetzt Franz-Josef Höing referiert am Dienstag, 7. November, Prof. Dr. Günter Pfeifer über „Typus und Topos – endgültig ungültig. Die Zusammenhänge von Klima und Wohnen“.
(Foto und Quelle PM)

Lingen 1960

12. Oktober 2017

 

Im Jahre 1960, ein Jahr vor dem Mauerbau, besuchte eine Delegation aus Pritzwalk die Stadt Lingen (Ems), um die „wahren Verhältnisse“ in der DDR darzulegen. Doch die Situation eskalierte. Mittendrin Lingens damaliger Bürgermeister Robert Koop (CDU). Ein spannendes Thema aus der Zeit des Kalten Krieges,  über das Benno Vocks im Rahmen einer Veranstaltung des Heimatvereins Lingen ( Ems) am kommenden Dienstag, 17. Oktober 2017 referiert. Angehörige der damaligen Protagonisten aus Lingen und Pritzwalk diskutieren mit; darunter auch der Betreiber dieses kleinen Blogs.

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