rpTEN

1. Mai 2016

Ach, was ist der Papa stolz! Für die EmslandArena nach Ansicht eines dümmlichen Personalrats unqualifiziert. Und, lieber Max, inzwischen zum fünften Mal im Orgateam der re:publica. Machet jut bei der rpTEN, @moaxislaven!

(Bildnachweis: re:publica (CC BY 2.0))

Elefanten-Hinterfuß-Skelett gestohlen – Die Kripo Berlin ermittelt und was weiß der berühmte italienische Advokat Mario Glomse, der in der Hauptstadt weilt. Da wird nichts anbrennen.

Diebstahl-Einbruch-in-Universitaet-Berlin

via @sharethis und gefunden hier bei Notes of Berlin

Schwarz-Gelb-Rot

22. März 2016

„Angst soll unseren Alltag bestimmen“ titelt heute die Süddeutsche nach den Terroranschlägen von Brüssel und:

„Was sich aus Anschlägen wie denen in Brüssel, Paris, Ankara und Istanbul entwickeln kann, ist eine klassische Angstneurose. Und sie ist ja auch gewollt. Terror heißt, wörtlich, Schrecken; Terroristen sähen Schrecken. Brüssel, dieser symbolische Ort Europas, ist heute Opfer dieses Schreckens geworden.“

Der Politologe Herfried Münkler hat dazu bereits vor 10 Jahren diese Antwort gegeben:

„…Wahrscheinlich müssen wir uns darauf einstellen, daß es trotz polizeilicher und geheimdienstlicher Gegenmaßnahmen immer wieder zu Terroranschlägen kommt und wir diese aushalten müssen, ohne in Panik oder Hysterie zu verfallen. Ob das möglich und der Fall sein wird, läßt sich nicht vorhersagen. Aber fest steht, dass der demokratische Rechtsstaat der terroristischen Herausforderung umso besser gewachsen ist, je gelassener seine Bürger auf Anschläge reagieren.
Wenn sie sich am Tag nach einem Anschlag so verhalten, als sei nichts oder doch nichts Weltbewegendes geschehen, wird sich sehr schnell zeigen, wie schwach die terroristischen Gruppen in Wirklichkeit sind. Aber damit sich gelassenes Verhalten, wenn es vonnöten ist, nicht als unmöglich erweist, ist es angezeigt, sich im Vorhinein darauf einzustellen. Ich vermute, daß eine Bevölkerung um so mehr Gelassenheit in Reaktion auf terroristische Attacken aufbringt, je gewisser sie ist, daß der demokratische Rechtsstaat alles ihm Mögliche getan hat, um solche Attacken zu verhindern. Wo sie davon nicht überzeugt ist, wird es schwerfallen, dann mit Worten und Erklärungen Gelassenheit anzumahnen.“

Berlin heute Abend: Solidarität mit den Opfern von Brüssel. Schwarz-Gelb-Rot

BrandenburgerTor1

(Foto @piarottmann via #twitter)

Internet

7. März 2016

JVALingenDie rot-schwarze Koalition in der Bundeshauptstadt plant testweise ein Pilotprojekt, das Strafgefangenen den Zugang zu ausgewählten Internetseiten gewähren soll.

Das sieht ein Antrag der rot-schwarzen Senatskoalition (PDF) vor, der an diesem Mittwoch in den Rechtsausschuss eingebracht werden soll, wie eine Sprecherin der Justizverwaltung sagte. Sie bestätigte damit einen Bericht der Berliner Morgenpost am gestrigen Sonntag. Das Pilotprojekt sei noch in einer sehr frühen Phase, sagte die Sprecherin.

Einige Strafgefangene sollen „unter Beachtung der besonderen Sicherheitserfordernisse des Justizvollzuges“ zuvor ausgewählte Seiten nutzen dürfen, die besonders der Resozialisierung dienen. Dazu gehören dem Bericht zufolge Angebote von Fortbildungseinrichtungen, Seiten der Arbeitsagentur, Wohnungsportale, Nachrichtenseiten oder das Internetlexikon Wikipedia.

Das „Projekt Resozialisierung durch Digitalisierung“ soll zusammen mit Änderungen des Strafvollzugsgesetzes auf den Weg gebracht werden. Wenn das Abgeordnetenhaus dem Projekt zustimmt, wäre Berlin das erste Bundesland, das Gefangenen eine eingeschränkte Nutzung des Internets ermögliche. Geprüft werden solle auch, ob Inhaftierte Internettelefonie nutzen und an zuvor geprüfte Empfänger E-Mails verschicken dürfen.

Die Initiative für die kontrollierte Internetnutzung gehe auf die SPD zurück, hieß es. In der CDU hätten einige noch Bedenken. Laut Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) stecke das Projekt noch in den Anfängen. Es soll in einer Teilanstalt der JVA Heidering getestet werden.

(Quelle: heise.de)

Tür

26. Februar 2016

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Aufruf in Berlin, Christburger Straße (Prenzlauer Berg) – gefunden beim Kraftfuttermischwerk

Jobs (NL)

23. Februar 2016

Es gibt Jobchancen für niederländische Lehrer! Die Berliner Zeitung meldet nämlich, dass Berlin in Zukunft niederländische und österreichische Grundschullehrer anwerben will. Der Stadtstaat will damit dem Mangel an ausgebildeten Lehrkräften entgegentreten. Angesprochen werden sollen vor allem angehende niederländische Grundschullehrer, die aus der Grenzregion kommen.

Vergangenen Mittwoch meldete die Berliner Zeitung, dass Berlin in Zukunft Lehrkräfte aus Österreich und den Niederlanden anwerben will, um dem Mangel an ausgebildeten Grundschullehrern entgegenzuwirken. Der Aufruf soll sich besonders an Grundschullehrer aus der niederländischen Grenzregion richten, weil diese häufig gut deutsch sprechen. Initiativnehmerin der Idee ist die Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD).

In der Hauptstadt herrscht ein großer Mangel an ausgebildeten Grundschullehrern. Aufgrund des demografischen Wandels sind in den vergangenen Jahren viele Lehrer in Rente gegangen und zu wenig junge Nachwuchskräfte haben die frei gewordenen Stellen wieder besetzen können. Während die Zahl der Lehrkräfte stetig gesunken ist, sind die Schülerzahlen in den vergangenen Jahren in Berlin stark gestiegen. Insbesondere die gestiegene Anzahl von Flüchtlingskindern hat die Situation weiter verschärft. 

In diesem Quartal ist der Mangel an ausgebildeten Grundschullehrern offen zu Tage getreten. Von den neueingestellten Lehrkräften verfügen 23 Prozent noch nicht über ein abgeschlossenes Studium. Gerade einmal ein Drittel der Lehrkräfte sind ausgebildete Grundschullehrer, viele kommen von weiterführenden Schulen.

In der Vergangenheit wurden bereits verschiedene Maßnahmen getroffen, um den Lehrermangel entgegenzuwirken. So wurden bereits 40 polnische Lehrkräfte eingestellt, Lehrer mit Teilzeitstellen wurden gebeten, mehr Stunden zu arbeiten und pensionierte Lehrer wurden aus dem Ruhestand zurückgeholt. Des Weiteren soll die Zahl der Studienplätze für Grundschullehramt in Berlin steigen: Bislang gibt es jährlich nur 300 Studienplätze. 

 

(Quelle: NiederlandeNet)

ZARA

18. Februar 2016

ZARAZu meinen wundersamen Erkenntnissen zählt, wie wenig in den Wirtschaftsteilen aller Medien eigentlich über die sog. reale Arbeitswelt zu finden ist – aktuell zum Beispiel über die Kritik der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di an geplanten Filialschließungen und dem Umgang mit den Zara-Beschäftigten bei der trendigen spanischen Textilmodekette Zara. Der Konzern steht bereits seit Jahren ganz unmodisch wegen seiner Arbeits- und Produktionsbedingungen, der Flucht aus der Mitbestimmung oder der sog. Steuervermeidung in der Kritik. Und niemand erfährt davon.

Jetzt gibt es eine neue Runde: „Beschäftigte verunsichern und keine adäquaten Ersatzarbeitsplätze anbieten, um langjährige Mitarbeiter loszuwerden und so Kosten zu sparen – das scheint aktuell das Motto bei der Textilmodekette Zara zu sein. Bundesweit plant Zara derzeit fünf Filialschließungen (zwei in Köln, eine in Berlin, eine in Hamburg sowie die Filiale in Chemnitz). Betroffen davon sind insgesamt rund 180 Beschäftigte…“ Die ver.di-Pressemitteilung vom 15.02.2016 gibt weitere Informationen:

•    „Die Kölner Filiale Hohe Straße soll zum 31. Juli 2016 geschlossen werden. Verhandlungen über einen Interessenausgleich und Sozialplan laufen. In der Filiale arbeiten rund 55 Beschäftigte.
•    Für die Kölner Filiale Ehrenstraße hat Zara die Schließung bekannt gegeben, ein genauer Zeitpunkt steht jedoch noch nicht fest. Interessenausgleich- und Sozialplanverhandlungen haben noch nicht begonnen. In der Filiale arbeiten rund 23 Beschäftigte, rund 16 davon mit unbefristeten Verträgen.
•    In Hamburg Altona soll die Filiale Ottenser Hauptstraße zum 30. Juni 2016 geschlossen werden. Interessenausgleich- und Sozialplanverhandlungen laufen bereits. In der Filiale arbeiten 37 Beschäftigte, davon 26 unbefristet.
•    In Berlin soll die Filiale in den Potsdamer Platz Arkaden zum 31. März 2016 geschlossen werden. Die Interessen- und Sozialplanverhandlungen sind bereits abgeschlossen. In der Filiale arbeiten rund 35 Beschäftigte.
•    In Chemnitz schließt die Filiale in der Straße der Nationen in der ersten Jahreshälfte 2016. Vor Ort existiert kein Betriebsrat, damit auch kein Ansprechpartner für Interessenausgleich- und Sozialplanverhandlungen. In der Filiale arbeiten rund 30 Beschäftigte.“

Insgesamt gilt:
Bei Zara ist gerade der Teufel los: Kündigungsbegehren gegen den Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrats, Kündigungsbegehren gegen den Sprecher des Wirtschaftsausschusses, Kündigung einer potentiellen Wahlbewerberin in Ludwigsburg und massive Behinderung der Betriebsratswahlen in Kassel.

Am kommenden Samstag, 20.2., gibt es um 12:00 Uhr eine von ver.di organisierte und angemeldete Demo vor der schließenden Filiale in Hamburg Altona! Und schpn heute merkt man, wie wenig trendig der Umgang der ZARA-Chefebene mit ihren Arbeitnehmern und deren Rechten ist.

Berlinale ’16

11. Februar 2016

In Berlin beginnt die 66. Berlinale. Ab heute bis zum 20. Februar. Das Filmfest steht unter dem Motto „Das Recht auf Glück“; darüber lästert die FAZ:

„Es könnte allerdings auch ein Übersetzungsfehler aus der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung sein, wo bekanntlich nur vom „Streben nach Glück“ die Rede ist. So oder so ist dieses Glücksversprechen nach den Programmen der letzten Jahre ein ziemliches Risiko.“

Unter dem Vorsitz von Schauspielerin Meryl Streep (mehr) entscheidet die Internationale Jury über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären im Wettbewerb der diesjährigen internationalen Filmfestspiele in der Hauptstadt.

Die weiteren Jury-Mitglieder sind  übrigens der Schauspieler Lars Eidinger (Deutschland), der Filmkritiker Nick James (Großbritannien), die Fotografin Brigitte Lacombe (Frankreich), der Schauspieler Clive Owen (Großbritannien), die Schauspielerin Alba Rohrwacher (Italien) und die Regisseurin Małgorzata Szumowska (Polen).

Berlinale16

Einziger deutscher Film im Wettbewerb ist in diesem Jahr übrigens „24 Wochen “ von Anne Zohra Berrached, der zweite Film einer jungen Regisseurin. Das Drama erzählt von einer Kabarettistin (Julia Jentsch) und deren Mann (Bjarne Mädel), die entscheiden müssen, ob sie ein schwerkrankes Kind zur Welt bringen soll.

Firas Alshater

3. Februar 2016

Firas Alshater hat vor wenigen Tagen die Webserie Zukar gestartet. In der Serie beschäftigt sich der syrische Filmemacher, der vor 2 1/2 Jahren aus seinem Land geflohen ist und seit dem in Berlin lebt, mit den Deutschen. Mit Humor wirft er einen Blick aus der Perspektive eines Syrers, der neu im Land ist, auf Deutschland.

Die erste Folge „Wer sind diese Deutschen?“ hat Firas Alshater vor fünf Tagen veröffentlicht und ich freue mich schon jetzt auf mehr Zukar.

Danke sagen!

31. Januar 2016

Berlinsagtadnke

Heute sagte Berlin Danke!  Die Hauptstadt bedankte sich an diesem Sonntag bei den ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern – mit kostenfreiem Eintritt in Museen, Theatern und Zoos. Am 10. Dezember hatte das Abgeordnetenhaus den „Berlin sagt Danke“-Aktionstag beschlossen. Denn „Ohne die bedingungslose Hilfe Tausender Berlinerinnen und Berliner in den Flüchtlingsunterkünften, könnte Berlin diese besondere Situation nicht bewältigen“, heißt es dazu im Parlamentsbeschluss.

Theater, Opern, Museen, Gedenkstätten und Schwimmbäder waren mit Angeboten dabei. Mehr als 100 Kultur- und Freizeiteinrichtungen beteiligten sich, und Tausende Menschen nutzten das Angebot, melden die Medien. 1500 Freikarten im Berliner Zoo waren schon nach einer Stunde aufgebraucht.

Dieses Danke ist mehr als eine wichtige Geste, und es wäre richtig, auf dieselbe Weise auch den zahlreichen Lingenerinnen und Lingenern Danke zu sagen, die seit dem letzten Jahr ehrenamtlich bei der Aufnahme und Versorgung der Flüchtlinge geholfen haben.

Unsere Fraktion „Die BürgerNahen“ wird dazu einen Antrag in den Stadtrat einbringen. Wer macht mit? 

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