Turner

18. Januar 2020

William Turner
Horror and Delight
Münster – LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10
noch bis 26. Januar 2020

Sa und Sonntag (18./19. Januar)  10 – 20 Uhr, Montag geschlossen
Dienstag bis Donnerstag 9 – 18 Uhr
a
m letzten Ausstellungswochenende (24. bis 26. Januar)
Fr – So 10 bis 22 Uhr

Eintritt: 13 Euro, erm. 6,50 Euro, Kinder bis 18 Jahre (!) frei

100.000 Besucher/innen haben bereits die aktuelle LWL-Ausstellung „Turner. Horror and Delight“ bereits gesehen, die damit einer der größten Publikumserfolge des Münsteraner Museums überhaupt ist. Sie geht am Sonntag, 26. Januar, zu Ende. (Mehr hier und hier)

Update: Die Ausstellung ist sehr stark besucht. Auf der Internetseite des LWL wird über die aktuelle Wartezeit informiert. Allgemein werden die frühen Abendstunden für einen Besuch empfohlen.


präventiv

15. Dezember 2019

Das Niedersächsische Polizeigesetz, im vergangenen Frühsommer von unserer rückständigen GroKo in Hannover durchgesetzt, muss bekanntlich schon wieder nachgebessert werden [Übersicht bei labournet]. Es verstößt gegen Verfassungsrecht, lese ich, und ist folglich ein verfassungsfeindliches Machwerk. Da hilft es uns allen, einen Blick ins benachbarte NRW zu werfen, wo schon vr einem Jahr ein neues, nach den Wünschen der Polizei gestricktes Polizeigesetz in Kraft trat. Das macht netzpolitik.org [sie brauchen übrigens Spenden!] und zieht ein erstes Fazit:

„Nordrhein-westfälische Polizisten dürfen Personen, die auf Nachfrage ihren Namen nicht nennen, bis zu sieben Tage festhalten. Die Regelung gilt seit einem Jahr, bisher sind vier Aktivist:innen bei Klimaprotesten von ihr betroffen.

Vor einem Jahr trat in NRW ein neues Polizeigesetz in Kraft. Seither darf die Polizei im größten Bundesland Personen für bis zu sieben Tage festhalten, um ihren Fingerabdruck zu nehmen. So eine Regelung gibt es sonst nirgendwo in Deutschland, weswegen sie mit Bezug zu den Protesten im Hambacher Forst auch Lex Hambi“ genannt wird.

Wenn die Polizei eine Straftat befürchtet, kann sie Personen sogar bis zu einem Monat festhalten – vor Änderung des Polizeigesetzes waren es nur 48 Stunden gewesen. Seit gestern gibt es nun Zahlen der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Anwendung des neuen Polizeigesetzes.

Zur Identitätsfeststellung vier Tage in einer Zelle eingesperrt

Insgesamt wurden vier Personen in Gewahrsam genommen, um ihre Identität festzustellen. Es handelt sich um Aktivist:innen einer Protestaktion gegen Braunkohleabbau im Februar in Garzweiler.

Innenminister Herbert Reul (CDU) sagt, dass „die längste Ingewahrsamnahme zur Identitätsfeststellung bereits nach vier Tagen wieder beendet“ wurde. Der Rechtsanwalt Jasper Prigge hält vier Tage jedoch für deutlich zu lang. Gegenüber netzpolitik.org sagt er:

Es geht hier um eine präventive Maßnahme, die zulässig ist, obwohl noch nichts passiert ist. Die Strafprozessordnung sieht hingegen eine maximale Dauer von zwölf Stunden vor, obwohl bereits eine Straftat begangen wurde. Diese unterschiedliche Behandlung ist nicht zu rechtfertigen.

Der Rechtsanwalt der Betroffenen, Christian Mertens, kritisiert darüber hinaus, dass es für Personen, die zwar von der Polizei festgehalten werden, deren Namen aber nicht bekannt sind, schwierig sei einen Rechtsanwalt anzurufen. Gegenüber netzpolitik.org sagt er:

Effektiver Rechtsschutz wird den in Gewahrsam genommenen Personen verwehrt, indem die Landgerichte sich weigern, Maßnahmen gegen anonyme Personen zu überprüfen. Anwälte, die Beschwerden für anonyme Personen einreichen, sollen dann die Gerichtskosten zahlen.

Eine Person wurde 13 Tage präventiv festgehalten

Zeitlich noch deutlich darüber hinaus geht der Gewahrsam zur Verhinderung von Straftaten. Bei einer „drohenden Gefahr“ darf die nordrhein-westfälische Polizei Personen bis zu 28 Tage einsperren.

Rechtsanwalt Jasper Prigge lehnt den wochenlangen Präventivgewahrsam im neuen Polizeigesetz ab. Er sagt:

Die Anhebung des Gewahrsams zu präventiven Zwecken war falsch. Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen präventiv für mehrere Wochen eingesperrt werden, noch dazu, ohne dass ihnen ein Anwalt beigeordnet wird.

Personen, die über eine Woche festgehalten werden, müssen in speziellen Zellen mit etwas mehr Platz untergebracht werden. Insgesamt waren es zehn Personen, die in diesem Jahr von der Polizei zwischen zwei und 13 Tagen festgehalten wurden, um mögliche zukünftige Straftaten zu verhindern. In drei der zehn Fälle nahm die Polizei an, die Person könnte in Zukunft eine terroristische Straftat begehen.

In 15 weiteren Fällen wurden Personen von der Polizei verdächtigt, gegenüber ihren Partner:innen oder anderen Familienmitgliedern gewalttätig zu werden und deshalb zwischen zwei und zehn Tage in den Gewahrsam genommen. Was mit Personen nach ihrer Entlassung aus dem Gewahrsam passiert, wenn die Polizei sie weiter für gefährlich hält, dazu sagt Innenminister Herbert Reul bisher nichts.

Trojaner-Software eingekauft, aber nicht angewendet

In der Pressemitteilung des Innenministeriums steht auch nicht, wie oft die Polizei in NRW Trojaner-Software einsetzte, um beispielsweise Chat-Verläufe oder E-Mails auszulesen. Erst auf Nachfrage im Innenausschuss sagte Innenminister Herbert Reul gestern, es sei entsprechende Trojaner-Software von einem Unternehmen eingekauft worden, jedoch nicht eingesetzt worden.

Verena Schäffer, Abgeordnete für die Grünen-Fraktion im Landtag, kritisiert das „laute Schweigen des Innenministers zur Nicht-Anwendung der Quellen-TKÜ“. Der Einkauf und der Einsatz von Trojaner-Software war einer der großen Streitpunkte in der Aushandlung des neuen Polizeigesetzes.

Nun wird die Fixierung im Gewahrsam diskutiert

Auch in anderen Bundesländern wurde in den letzten zwei Jahren der Präventivgewahrsam ausgeweitet. In Bayern waren im ersten Jahr vor allem Personen mit laufenden Asylantragsverfahren betroffen. Das scheint in NRW nicht der Fall zu sein. Allerdings bleibt die Mehrzahl der Personen, die in Gewahrsam genommen wurden, unbekannt.

Die Innenpolitiker der CDU und FDP haben bereits weitere Änderungsanträge zum Polizeigesetz eingebracht, die voraussichtlich noch dieses Jahr beschlossen werden. Unter anderem soll die Fixierung (Fesselung) von in Gewahrsam genommenen Personen neu geregelt werden.

Märchenwege

9. Dezember 2019

Auf dem Lebensweg von Wilhelm Busch sind sie bereits durchs Weserbergland gewandert, Walter Kempowski und Arno Schmidt sind sie durch die Lüneburger Heide gefolgt, nun haben sie Hessen auf den Spuren der Brüder Grimm von Süd nach Nord zu Fuß durchmessen: Abermals erweisen sich der Schriftsteller Gerhard Henschel und der Fotojournalist Gerhard Kromschröder als Spezialisten für literarische Wanderungen.

Ausgehend von Hanau am Main, dem Geburtsort von Jacob und Wilhelm Grimm, folgen sie den Lebensstationen der Brüder gut 300 Kilometer bis ins nordhessische Kassel, wo diese fast 30 Jahre lang wirkten und wo ihre weltberühmte Märchensammlung entstanden ist.
Während ihrer zweiwöchigen Wandertour erleben Henschel und Kromschröder Land und Leute aus nächster Nähe. Sie zeichnen in Wort und Bild das Porträt eines Landstrichs, der durchaus exemplarisch steht für viele Gegenden der deutschen Provinz. Zugleich liefert ihr opulent bebildertes Wandertagebuch kulturhistorische Details aus der Wirkungsgeschichte der Grimmschen Werke und gibt ungewöhnliche Einblicke in die Arbeitsweise der Brüder, ihr Verhältnis zueinander und ihre bislang nur wenig bekannten Obsessionen.

Ich erwähne dieses Werk, weil ich „Kromo“ Kromschröder dringend den Vorschlag machen muss und will, auf dem Ems-Wanderweg das angrenzende Westfalen und unseren Nordwesten (vulgo: Das Emsland) zu durchwandern – und zwar auf den Spuren von Ferdinand Freiligrath und Levin Schücking. Beide veröffentlichten 1841, also in der Hochzeit der deutschen Romantik, ein einzigartiges Buch über das Malerische und romantische Westphalen, einen frühen Reiseführer, der Jahrzehnte und mehrere Auflagen erlebte (Neuauflage). Beide darf man also bei uns  im Nordwesten kennen: 

Der Lyriker und Übersetzer Hermann Ferdinand Freiligrath (1810 -1876 ) war zunächst eher ein Schöngeist, schloss sich dann aber in den 1840er Jahre nder demokratischen Opposition an, wurde 1848 wegen des offenen Appells zum Umsturz verhaftet, aber  freigesprochen und war dann auf Einladung von Karl Marx Redakteur der legendären  »Neuen Rheinischen Zeitung« in Köln. Nach deren Verbot 1849 ging e , steckbrieflich gesucht wegen neuer Gedichtbände (!), dann als Angestellter nach London.  Christoph Bernhard Levin Matthias Schücking (1814-1883) gilt als Erfinder des deutschen Feuilletons. Zu seiner Zeit war er ein sehr bekannter Autor, Journalist und Literaturkritiker. Vor allem verbrachte er, in Meppen geboren, seine Kindheit in Sögel; dort gab es bis vor einigen Jahren sogar ein wertvolles Schücking-Museum, was allerdings keine Gnade vor den Augen des damaligen Landrats Hermann Bröring (CDU) fand  – ich vermute stark, weil man Feuilleton nicht mit C schreibt-  und aus finanziellen Gründen schließen musste. Er weiß selbst, dass er damit daneben lag wie sonst selten.  Also: Freiligrath und Schücking sind schon hochinteressante Leute aus unserer Region.

Also Kromo, nimm Dir bitte den Henschel und wandere los. Zu Annette von Droste Hülshoff dürft ihr gern einen Abstecher machen und der zunehmend altersmilde Hermann Bröring trinkt sicherlich am Lingener Marktplatz einen Kaffee mit Euch beiden, wenn ich ihn  bitte, höflich. Dann wäre ich gern dabei.


Gerhard Henschel / Gerhard Kromschröder
Märchenwege
ISBN: 978-3-8378-5037-6
224 S., 262 Abb.,  24,90 €
Erhältlich (zu Weihnachten!)  im lokalen Buchhandel und hier

Grundwasserkörper

20. November 2019

Bei uns „lm Emsgebiet ist das Grundwasser oft zu stark mit potenziell schädlichem Nitrat belastet. Dagegen richtet sich eine Klage gegen Niedersachsen und NRW. Die Deutsche Umwelthilfe klagt nach dem Dieselskandal Also jetzt auch gegen die Belastung des Grundwassers mit Nitrat, zum Beispiel aus Gülle. Die Organisation zog am Mittwoch gegen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vor das Oberverwaltungsgericht Lüneburg, weil sie gegen die Wasserrahmenrichtlinie verstoßen hätten. Diese EU-Vorschrift fordert, dass sich alle Gewässer in einem guten ökologischen und chemischen Zustand befinden.

Doch im Ems-Gebiet der beiden Bundesländer werde der Nitrat-Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter im Grundwasser an vielen Messstellen überschritten, teilte die Umwelthilfe mit. Die Organisation will die Behörden nun durch die Klage zu Maßnahmen zwingen, um den Grenzwert einzuhalten.

Potenziell gesundheitsschädliches Nitrat aus Stickstoffdüngern belastet Grundwasser, aus dem das meiste Trinkwasser gewonnen wird. In der Umwelt trägt zu viel Dünger zum Aussterben von Pflanzen- und Tierarten sowie zum Klimawandel bei.

„21 der insgesamt 40 Grundwasserkörper beziehungsweise zwei Drittel der Gesamtfläche der Flussgebietseinheit Ems auf deutschem Gebiet befinden sich in einem schlechten chemischen Zustand“, so die Umwelthilfe. Hauptgrund dafür sei, dass die Bauern im Schnitt mehr mit Stickstoff düngten als die Pflanzen aufnehmen könnten…“

[weiter bei der taz…]

HOLLYWOOD VAMPIRES
ALICE COOPER – JOHNNY DEPP – JOE PERRY 

„LIVE 2020“
Lingen (Ems) – EmslandArena Open Air
23. August 2020

Exklusiver Presale: Heute, Dienstag, 19.November 2019, seit 10:00 Uhr bei allen Reservix- Vorverkaufsstellen und auf http://www.reservix.de
Ticketpreis: Ab 78,75 € inkl. aller Gebühren
Allgemeiner Vorverkaufsstart: Freitag, 22. November, 10:00 Uhr. Tickets dann bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, auf www. Reservix.de und auf http://www.eventim.de,
sowie über die Hotlines 0591/ 912950 & 0591/ 9144-144.

„Zugegebenermaßen mit ein wenig Stolz kündigen wir heute das Gastspiel der US Weltklasse Band Hollywood Vampires an. Mit Johnny Depp, Alice Cooper und Joe Perry (Aerosmith) wird die wohl am prominentesten besetzte Rockband der Welt im kommenden Jahr für sechs Termine auch nach Deutschland kommen. Neben dem Gastspiel in Hamburg wird der Auftritt in Lingen das einzige Konzert der Superstar-Rockband in Norddeutschland sein.“  (PM)

Klammer Klein-Airport

4. Oktober 2019

Wir müssen über den Flughafen Münster Osnabrück, kurz FMO, reden. Ein Projekt des vergangenen Jahrhunderts mit aktuell 20 Fliegern am Tag. Der braucht frisches Geld. Das soll von den Gesellschaftern kommen, also vor allem die regionalen Gebietskörperschaften, kurz gesagt vom „Staat“. Die EU-Beihilferichtlinie erlaubt aber ab 2024 keine Betriebsbeihilfen durch den Staat mehr, also Geld für den laufenden Betrieb; nur noch Investitionsbeihilfen sind dann erlaubt.

„Damit sind Hahn, Dortmund, Calden, Saarbrücken, Karlsruhe, Münster, Paderborn, Rostock, Friedrichshafen und Weeze praktisch pleite, das Problem erledigt sich also von selbst“, erklärt taz-Leser Sven Günther, listet dabei die betroffenen deutschen Kleinflughäfen auf und weist aber doch vorsichtshalber darauf hin, dass in Brüssel ein sogenannter „Fitness-Check“ läuft, ob man die Beihilfen nicht doch erlauben will. Jedenfalls die taz informiert -im Gegensatz zu anderen Medien der Region- über die neuerlichen Finanzprobleme des FMO und titelt „Klammer Klein-Airport“:

„Billige Tickets, neue Destinationen: Der stark defizitäre Flughafen Münster/Osnabrück sucht nach Reisenden.

Es gibt Augenblicke, da denkt man, die Flugscham ist Realität. Allen Passagierzuwächsen zum Trotz, die uns das Statistische Bundesamt vorrechnet: Wer den Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) besucht, erlebt solche Augenblicke. Rund 20 Maschinen am Tag heben hier derzeit ab, oft sind die Terminals fast menschenleer. 2018 hatte der Airport 1,017 Millionen Passagiere, das waren weniger als im Jahr 1997.

Da sind die FMO-Gesellschafter, zu über 95 Prozent Kommunen aus dem Umland, froh um jeden Anbieter, der Traffic generiert. Schließlich müssen sie Bilanzen verdauen, in denen Millionendefizite stehen. Die Folge: Urlauber werden von Billigfluglinien mit Tickets zum Schleuderpreis geködert. Für Geschäftsreisende werden Inlands-Kurzstrecken maßgeschneidert.

So startet ab Anfang November die niederländische AIS Airlineszweimal an jedem Werktag nach Berlin. „Wünschenswert ist solches Kurzstreckenfliegen natürlich nicht“, sagt Michael Hagedorn, Ratsmitglied der Grünen in Osnabrück, spezialisiert…

hier gehts weiter bei der taz

Rheine: EmsFestival

27. Juli 2019

EmsFestival
Rheine feiert vier Tage
Samstag, 27. Juli, Sonntags 28 Juli  – ganztags
Eintritt: frei

Der Samstag bietet Programm für die ganze Familie mit Theateraufführungen und musikalischen Darbietungen. Unter dem Motto „WIR sind Rheine“ treten ab 16.00 Uhr unterschiedliche Künstler aus Rheine auf und präsentieren ihre Musik, ihre Stimme und ihr Talent. Ab 20.00 Uhr dürfen sich die Besucher auf eine Hommage an die weiblichen Superstars der Rock- und Popmusik freuen, mit der Women in Rock Revue.

Sonntags findet ein ökumenischer Wortgottesdienst mit anschließendem musikalischen Frühschoppen mit dem Gospelchor „Voices of Worship“ statt. Nachmittags werden „The Super Troupers“ den Mythos der Band ABBA noch einmal erlebbar machen. Im Anschluss bringt „Victoria – das Helene Fischer Double“ unbeschwertes Lebensgefühl auf die schwimmende Emsbühne. Der vollständige Programmflyer zum EmsFestival 2019 ist zeitnah unter http://www.rheine-tourismus.de abrufbar.

Und das Beste: Das ganze Programm wird auch in diesem Jahr wieder unter dem Motto: „Umsonst & Draußen!“ angeboten.

Mehr…


Tipp: 

Die Westfalenbahn fährt bis kurz vor Mitternacht am Samstag zurück von Rheine über Salzbergen und Leschede nach Lingen (Ems) Hin und zurück für zwei Personen mit dem Emsland-Touren-Ticket für 19 Euro.

(Quelle: PM)

Heute am Sonntag

16. Juni 2019

kunstwegen- Frischluftführung mit dem Rad
„Von Schüttorf über das Samerott und den Rabenbaum nach Ohne“
Schüttorf – Treffpunkt Kuhmplatz.
Heute, So 16. Juni – 13.30 Uhr – 16.00 Uhr
Kosten 4 Euro

kunstwegen bietet als Frischluftführung eine kleine Radtour an, die am Kuhm-Parkplatz in Schüttorf beginnt, durch das Samerott und den Rabenbaum nach Ohne führt und da nach etwa  zweieinhalb Stunden endet.

Die Teilnahme an der Führung kostet 3 Euro pro Person, Kinder nehmen gratis teil. Die Veranstalter bitten um Anmeldung bei bei Frau Kleve: 05923 / 6062.

Die Rückfahrt (von Ohne sind es nur rund 8 km bis Schüttorf) zählt mW nicht zum Programm. Bei Abfahrt um 12.04 Uhr mit der Westfalenbahn in Lingen (Ems) wird der Bahnhof Schüttorf eine knappe Stunde später, also sehr pünktlich zum Beginn der Radtour erreicht. Rückfahrt zu jeder vollen Stunde ab Bahnhof Schüttorf,; di Ankunft in Lingen ist dann  rd. eine Stunde später. (Achtung: längerer Aufenthalt beim Umsteigen in Salzbergen, vielleicht lohnt sich daher auch die 10-km-Fahrt im dem Rad von Salzbergen nach Schüttorf? Das Wetter ist übrigens ideal für eine Radtour)


 

Themenführung:
„BÄUERLICHER UND KLÖSTERLICHER ALLTAG IN BENTLAGE“
mit dem Köttersohn Bennatz  
Rheine – Dreigiebelhaus Bentlage, Salinenstraße 105
Heute, So 16. Juni – 15 Uhr
Kosten 5 €

Bennatz war ein pfiffiger Kerl. Er lebte im ausgehenden Mittelalter als 8. Kind mit seinen Brüdern und Schwester in der Kate seiner Eltern. Als Kötter gehörte die Familie zur unteren sozialen Schicht. Deswegen hatte Bennatz trotz seines klugen Köpfchens kaum eine Chance aus dieser Lebenslage, in die er hineingeboren wurde, herauszukommen. Vielleicht hat dieser Bennatz in Bentlage gewohnt und vielleicht gehörte die Familie zu einem Kotten des Klosters Bentlage…

Bei dem Rundgang, der von Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. e.V. organisiert wird, werden die Teilnehmer durch die Bentlager Klosterlandschaft in die Zeit des Klosterlebens versetzt. Bentlage ist ein Ort mit einer über 1000 jährigen Geschichte, die von allen Flurbereinigungen verschont und deswegen in ihrer Struktur fast unverändert geblieben ist. Noch heute können wir die Geschichte der Menschen, die hier wohnten und arbeiteten, erspüren und erleben. Die Gästeführerin Monika Knüppels erzählt, kostümiert als „Leibeigener Bennatz“, anschaulich vom Leben und Arbeiten der Bauern und Klosterbrüder.

Infos: Treffpunkt  ist um 15.00 Uhr am Informationszentrum Dreigiebelhaus in Bentlage        (gegenüber der Saline). Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden. Die Teilnahmegebühr von 5,00 € p.P., Kinder bis 14 Jahren sind frei, kann direkt vor Ort entrichtet werden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Tipp für die Anfahrt: Der Stadtbus C12 fährt zum Salinenpark. Tipp für die Pkw-Anfahrt per NAVI: die Parkplätze befinden sich an der Weihbischof-d´Ahlhaus-Straße.


 

Lingener KreuzKirchenKonzert
Peter Müller an der Flentrop-Orgel
Orgelzyklus Johann Sebastian Bach – Konzert 3: Leipziger Choräle
Lingen (Ems) – Kreuzkirche, Universitätsplatz 1
Heute, So 16. Juni – 20 Uhr
Kosten 5 Euro (erm. 3 Euro)

(Foto1 :Ohne, Landkreis Grafschaft Bentheim, Gehöft an der Vechte; Heribert Duling (Famduling) CC BY-SA 3.0; Foto2: Kloster Bentlage: Sharps CC  Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland;; Foto32: Kreuzkirche Lingen (Ems), © milanpaul via flickr)

Nahverkehr

15. Juni 2019

Sie verstehen alles in Sachen Nahverkehr in Deutschland, wenn Sie diese Osnabrück-Information lesen:

Gitarrenfestival Nordhorn

24. April 2019

Bereits zum 9. Mal organisiert das Hordhorner Kulturhaus NIHZ das Gitarrenfest Nordhorn mit mehreren Konzerten und einem Gitarrenwettbewerb. Das Kulturhaus NIHZ wird von Bobby Rootveld und Sanna van Elst – dem Duo NIHZ- betrieben. Sie organisieren regelmäßig ein Blockföten-, ein Akkordeon- und ein Gitarrenfestival.

Besucher des diesjährigen Gitarrenfestivals dürfen sich auf hochkarätige internationale Künstler und damit auf Gitarrenmusik vom Feinsten freuen. Hier sind alle Veranstaltungsorte aufgelistet:

Das Festival startet heute mit diesem Programm:

Mittwoch, 24. April 2019
19.30 
The Guitar Company
Karten: 10 Euro
(Kulturhaus NIHZ)

Mini-Wine-Concert:
22.30 Mesut Özgen
eintritt frei mit The Guitar Company-Ticket
(Kulturhaus NIHZ)


Donnerstag, 25. April 2019
19.00 Paul Sun / Jan Bartlema
Eintritt frei
(Café Nordhörnchen)

19.30 Emma Rush
Grigory Novikov
Karten: 15 Euro
(Kulturhaus NIHZ)

20.00 Yuki Saito
Anido Guitar Duo
Eintritt frei
(Zukunftswerkstatt Münster)

Mini-Wine-Concert:
22.30 Stefan Grasse
Eintritt frei mit Rush/Novikov-Karte
(Kulturhaus NIHZ)

23.00 Guitar-Cinema: Silent Movies
with live-music by Samuel Klemke
Eintritt frei mit Rush/Novikov-Karte
(Kulturhaus NIHZ)


Freitag, 26. April 2019

18.00 Raul Arturo Gutierrez
Eintritt frei
(Musikschule Bad Bentheim)

19.00 Thu Le
Eintritt frei
(Musikschule Lingen)

19.00 Italian Duo / Alexei Belousov
Eintritt frei
(Müllerhaus, Mühlenhof Veldhausen)

19.00 Syracuse Guitar Duo
Eintritt: frei
(Ev. Ref. Kirche Brandlecht)

19.30 Klemke Guitar Duo / Gerhard Reichenbach
Eintritt 15 €
(Kulturhaus NIHZ)

20.00 Luca Romanelli / Igor Klokov
Eintritt frei
(Zukunftswerkstatt Münster)

22.00 Guitar-Cinema: Sampler Suite
Movie with live-music by
Samuel Klemke & Duo NIHZ
Eintritt frei mit Klemke Duo/Reichenbach-Ticket
(Kulturhaus NIHZ)

23.00 Mini-Wine-Concert
Raul Arturo Gutierrez
Eintritt frei mit Klemke Duo/Reichenbach-Ticket
(Kulturhaus NIHZ)


Samstag, 27. April 2019

11.00 Julian Restrepo
Eintritt frei
(Alte Kirche Nordhorn)

17.30 Beata Atlas
Eintritt frei
(Kirchenschiff Nordhorn)

19.30 Thu Le / Anton Baranov
Eintritt: 15 Euro
(Kulturhaus NIHZ)

20.00 Emma Rush / Stefan Grasse
Eintritt: frei
(Euregio Klinik, Nordhorn)

22.30 Mini-Wine-Concert:
Duo NIHZ & Gergö Pázmándi
Eintritt frei mit Le/Baranov-Ticket
(Kulturhaus NIHZ)

23.00 Guitar-Cinema: Silent Movies
with live-music by Samuel Klemke
Eintritt frei mit Le/Baranov-Ticket
(Kulturhaus NIHZ)


Sonntag, 28. April 2019

11.15 Klemke Guitar Duo / Gerhard Reichenbach
Eintritt 10,- Euro
(Alte Rathaus Neuenhaus)

14.30
16.00 Vit Gutkin & Lena Folk
Eintritt frei
(Hofcafé Hanenhueske, Hestrup)

17.00 Mesut Özgen / Grigory Novikov
Eintritt frei
(Kloster Frenswegen)

19.30 Alberto Mesirca / Johan Fostier
Eintritt: 15 €
(Kulturhaus NIHZ)

22.30 Mini-Wine-Concert:
Vit Gutkin & Lena Folk

Eintritt frei mit Ticket Mesirca/Fostier
(Kulturhaus NIHZ)

Tickets kaufen (englische Seite)