Einjähriges Bestehen

22. August 2021

via NotesOfBerlin

BORN GUILTY

19. August 2021

Der Kurzfilm „BORN GUILTY“ erzählt die wahre Geschichte von Huwe Burton, einem schwarzen Teenager aus der Bronx, der im Alter von 16 Jahren zu Unrecht im Gefängnis landet. Er wird beschuldigt, seine eigene Mutter in deren Apartment ermordet zu haben. Mit Hilfe der NGO „Innocence Project“ wird er schließlich freigesprochen, nachdem er 19 Jahre unschuldig hinter Gittern verbringen musste für ein Verbrechen, welches er niemals begangen hat. Der Spot von Sinan Sevinç wirbt für „Innocence Project“.

Der Film entstand im Rahmen von Sevinçs Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg.  Wie schon bei seinem Film  „Being Boss“ stand diesmal erneut Christopher Behrmann hinter der Kamera. Für die Produktion waren Michael Hessenbruch, Felix Antretter und Stefanie Gödicke zuständig. Den Schnitt übernahm David Gesslbauer, die Musik stammt von Alexander Wolf David, der Sound von Marco Dahl und Julian Berg. Für die Visual Effects zeichnen Sehsucht Hamburg und Supercontinent verantwortlich, für das Grading Mike Bothe, während das Szenenbild von Lorena Hahn konzipiert und die Kostüme von Sarah Heidelberger und Mara Laibacher entworfen wurden.

Zahnspangen

1. August 2021

Geht’s Euch auch so? In Tokio finden gerade die olympischen Spiele statt, und sie sind nicht nur von der Entfernung her ganz weit weg. Die Euphorie, die mich in früheren Jahren mittrug, empfinde ich bei diesen Corona-Spielen überhaupt nicht.

Der mit dem Grimme-Award ausgezeichnete, weil ausgezeichnete und kritische Sportjournalist Jens Weinreich berichtet in seinem Blog aus der japanischen Hauptstadt und hat darin vor einigen Tagen an die „Olympics“ der letzten Jahrzehnte erinnernt. Da gab es schon einige zahlreiche „Ach-ja“-Momente. Hier sein Beitrag zu Beginn der Olympischen Spiele Tokio 2020-1:

„So, Freunde der Nacht: Es folgt der nächste lange Riemen. Es ist Sonntag, die Corona Games stehen vor der Tür, was gibt es da Schöneres, als eine Lektüre, um anschließend einen der Olympia-Pässe zu buchen?

Heute jammere ich nicht über langsames Internet und den ersten verpassten Corona-Test, sondern bleibe gut gelaunt optimistisch: Ich serviere olympische Geschichte, relativ nah erlebt und erlitten. Viele Themen, die uns bis Mitte August in diesem Theater beschäftigen werden, töne ich an. Über allem stehen die immer wieder jungen Fragen, ein Leitmotiv dieser Webseite:

  • Was darf man glauben?
  • Dürfen wir überhaupt etwas glauben von der Bilderflut, die uns das IOC-Fernsehen serviert?

Es ist vor Olympischen Spielen Tradition, dass ich ein bisschen von jenen Spielen erzähle, die ich vor Ort erlebt habe. Mein Sohn sagt in derlei Momenten gern: „Papa erzählt vom Krieg.“ Doch was wissen Pubertierende schon. Ich habe das vor Peking gemacht, denke ich, vor London und vor Rio de Janeiro – und jetzt wieder. Das mache ich sehr gern. Ich habe mir deshalb aber nicht angeschaut, was ich vor fünf, vor neun und vor dreizehn Jahren dazu geschrieben habe. Mit den Jahren verblasst so manche Erinnerung, anderes erscheint einem plötzlich wichtiger. Gut so.

Man nennt das auch: Leben.

Ich habe mich nicht bei allen Olympischen Spielen nur um das IOC, Doping und wirtschaftliche und sportpolitische Hintergründe gekümmert. Lange Zeit habe ich bei Sommerspielen sehr umfangreich über Sport berichtet, mit all seinen Auswüchsen: Ich habe meistens durchweg die olympischen Kernsportarten betreut, jene beiden Sportarten, die schon 1896 im Programm standen und bis heute die meisten Olympia-Entscheidungen aufweisen: Schwimmen und Leichtathletik. Immer in dieser Reihenfolge: Eine Woche Schwimmen, dann überschneidet es sich ein paar Tage, dann Leichtathletik bis zur Schlussfeier.

Es war, trotz allem, ziemlich großartig, selbst wenn sich der eine oder die andere vielleicht an Rio de Janeiro erinnern, als ich den Weltrekord von Wayde van Niekerk über die Stadionrunde erlebte und sofort das MacBook zuklappte und das Weite suchte. Dazu gleich mehr. Ich glaube, damals hatte ich versprochen, nicht wieder in einem olympisches Leichtathletikstadion zu sitzen. In Tokio gehe ich dennoch wieder. Warum? Das will ich erklären. …Und schon beginnt die olympische Weltreise:

Barcelona 1992
Es war einigermaßen fantastisch. (Das Drumherum, nicht das Dopen.) Halbwegs gelungene olympische Stadtplanung. Die nächtlichen Wasserspiele am Font Màgica de Montjuïc, unterhalb des Palau Nacional – die Musik. Geschlafen wurde fast gar nicht. Freddie und Montserrat, natürlich. Genau das hier

Habe den Weltrekord von Kevin Young über 400 Meter Hürden gesehen und komischer Weise schon damals nicht daran geglaubt, auch weil er nur in Maßen außer Puste war. Ich meine, Wachstumshormon war damals der heiße Scheiß, oder kam das erst ein bisschen später?

Young war einer dieser Wunderläufer…

(weiter bei Jens Weinreichs „Sport & Politics“es lohnt!!)

 

Pasta Grannies

25. Juli 2021

Irgendwie bin ich gerade auf der youtube-Seite von Pasta Grannies hängen geblieben. Pina aus Monterosso im italienischen Ligurien zeigt dort, wie lecker gefülltes Gemüse zubereitet wird! Sie hat 2 Paprika, 2 Zwiebeln und 5 Zucchini verwendet, aber man kann jede beliebige Kombination verwenden.
Ihre Füllung: 400g Rinderhackfleisch, 20g Butter, 200g Mortadella, 1 dicke Scheibe Weißbrot, 50ml Milch, 1 Teelöffel Majoranblätter, 100g geriebener Parmesan, ein Teelöffel Salz. Weihnachten kommen Anchovis dazu.
Für eine vegetarische Version, wie Elke Schiedeck sie liebt, 400 g Semmelbrösel anstelle des Fleisches probieren, die Schale und den Saft einer Zitrone, geriebenen Knoblauch und 2 Esslöffel gehackte Petersilie zusammen mit dem Majoran hinzufügen. Alles weitere findet sich in diesem Youtube-Video (engl.). Guten Appetit!

 

Tallheights

4. Juli 2021

Hi folks, it should be a wonderful summer week, starting with Tallheights. [Hallo Leute, es sollte eine wundervolle Sommerwoche werden – mit Tallheights zum Auftakt.]

„The Mountain“ was inspired by a photograph of a friend’s grandfather on his death bed overlooking the Green Mountains of Vermont. Seeing the sun glinting on the face of a man about to die made us think about the love people sometimes find in this world: a love strong enough to encounter and endure death together and/or alone, soon or in the distant future. it’s a song for the living; those of us keeping promises we made to love on and never forget, affixing ephemeral human connection to the eternal natural world.

„The Mountain“ is available now on Spotify, Amazon Music, Apple Music and wherever you get music: https://lnk.to/thmountain

Download a free instrumental version of „The Mountain“ here: https://tallh.ffm.to/mountaininstrume…

Edeka

2. Juli 2021

So Leute, das ist alles andere als das, was ihr euch unter Edeka vorstellt. Bitte schön:

 

Sommernächte

19. Juni 2021

Musik für Sommernächte auf dem Balkon oder der Terasse – dieses Konzert von The Notwist, aufgezeichnet beim Elbjazz 2021, gehört definitiv dazu. Und damit es nicht in Vergessenheit gerät: Livemusik fehlt. Auch die von The Notwist.

(Quelle Johannes auf https://progolog.de/2021/06/15/the-notwist-elbjazz-2021-arte-concert/)

Blaumeise

16. Juni 2021

Dieses kleine Video zeigt, wie aus einem leeren Nistkasten ein Blaumeisennest wird. Der British Trust for Ornithology hat eine Blau-Meisen-Tagebuchseite, die ihre Nist- und Brutgewohnheiten darlegt – und sagt, dass Blaumeisen normalerweise zwischen ein und zwei Wochen damit verbringen, ihr Nest zu bauen. Manche bauen ihr Nest sogar in nur wenigen Tagen. Diese Blaumeise hat zwischen 6 und 7 Wochen gebraucht! So eine Perfektionistin…

(Quelle: das_kfmw)

Helm

8. Juni 2021

Ich, schreibt Ronny auf dem Kraftfuttermischwerk, wäre hier Svend, weil ich immer noch ohne Helm auf dem Rad unterwegs bin und mir ob meiner Geschwindigkeiten auf dem Rad täglich sagen lasse, dass ich endlich mal über einen Helm beim Fahren nachdenken sollte. Hin und wieder tue ich das, aber dann ist schon wieder Morgen, und ich habe immer noch keinen Helm.

Ja, ich weiß, die Studien gehen da sehr weit auseinander und bisher habe ich halt auch ohne Helm immer Glück gehabt, aber diese dänische Werbung ist jetzt nicht die Schlechteste und die wollten halt damals mit Svend auch nach England, nicht nach Holland. Kann man so machen.

Quelle: das_kfmw/youtube