Diese jüdisch-christliche Andacht in Berlin mit dem Titel „Du sollst nicht morden“ von heute Abend erinnert an drei Ereignisse: Die Wannsee-Konferenz (20. Januar 1942), den Holocaustgedenktag (27. Januar) und an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion (vor 80 Jahren, 22. Juni 1941).  Der Gottesdienst wurde in der Synagoge Sukkat Schalom  in Berlin Charlottenburg aufgenommen.

Mitwirkende der Andacht:
– Esther Hirsch (Kantorin in der Synagoge Sukkat Schalom, theologische Referentin im House of One)
– Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama (Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz (ARK), Synagoge Sukkat Schalom)
– Pfarrer Lutz Nehk (Beauftragter des Erzbistums Berlin für Erinnerungskultur)
– Pfarrerin Marion Gardei (Beauftragte der EKBO für Erinnerungskultur)
– Karlotta Greinert (Violine).

ohne Worte

6. Januar 2021


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Fotos via twitter [1] [2]

Für die Auswahl des heutigen Textes habe ich eine Zeitlang geschwankt, was ich einräumen muss.

Objekiv wichtig wäre ein Jahresanfang-Beitrag für das, was in Sachen Corona unausweislich auf uns zukommt: Schulschließungen -zumindest aber Wechselunterricht, Lockdown-Verlängerung, neue, auch kommunale Hilfen für die gebeutelten Gastronomen, Einzelhändler, Soloselbständigen, fehlende Offenheit der emsländischen Kreisverwaltung und über den Unsinn geschlossener Museen – aber das muss noch warten.

Unverhofft tauchte dann bei meinem abendlichen Neujahr-Frühstück noch die große logistische Herausforderung unserer Zeit auf, über die ich doch bitte schreiben solle: „Wie kommen Berufstätige an eine Rolle Gelber Sack?“ – in Lingen, versteht sich.

Doch „wo sie jrad Rosenkohl sagen“ (auch zu Jahresbeginn Grüße an den rheinischen Botschafter Konrad Beikircher): Kann bitte jemand (m/w/d) dieses Felix-Olschweski-Rezept kochen und mich dann dazu einladen oder jedenfalls schreiben, wie es schmeckt:

Rosenkohl mit Fetasoße

Der starke Eigengeschmack des Rosenkohls lässt sich, meint Felix Olschewski, gut mit einer Käsesoße aus Feta kombinieren. Zusammen mit einer gebratenen Zwiebel entsteht so ein herrlich würziges Gericht, das schnell und einfach zubereitet ist.

500g Rosenkohl (3KHB)
100g / 1 stck. Zwiebel (1KHB)
150g Feta (4EWB)
eine Tasse Vollmilch
Salz, Pfeffer, Chili, Muskat
Den Rosenkohl putzen und die Röschen halbieren. Mit ca 200ml Wasser in einen Topf geben, salzen und 10 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit eine Zwiebel klein schneiden und mit Salz und Pfeffer glasig braten.

Die Zwiebel mit 100ml Milch ablöschen und den zerkleinerten Feta hinzugeben. Zu einer Soße verrühren und mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und Muskat abschmecken. Den fertig gekochten Rosenkohl abgießen und zur Soße geben. Gut umrühren und abschmecken.

Allein dieser Satz „Die Zwiebel mit 100ml Milch ablöschen und den zerkleinerten Feta hinzugeben“ lässt doch das Wasser im Munde zusammenlaufen – oder?

ps
KHB und EWB sind Olschewskis Abkürzungen, die etwas mit dem Abnehmen zu haben haben, vermute ich. Also dem, was ich nach den Feiertagen vielleicht doch ernsthaft tun sollte. Die Rosenkohl-Feta-Menge reicht übrigens, lese ich in Felix‘ Urgeschmack-Blog, für je 4 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke, und er empfiehlt: Essen Sie dazu ein paar Nüsse oder 1 TL Nussmus für den Fettanteil.

(Danke, Felix für dein OK, auf den Urgeschmack-Blog zugreifen zu dürfen! Und wann gibt  es eigentlich ein neues Kochbuch?)

Schon zum 10.  Mal ruft Reiner Korbmann (der Macher von Wissenschaft kommuniziert) zur Wahl des Wissenschaftsblog des Jahres durch das Netz-Publikum auf.

Wählen Sie noch hier und bis zum 10. Januar den „Wissenschafts-Blog des Jahres 2020“. ´

Blogger Korbmann benennt dabei zwei Ziele:

    1. die besten und populärsten Blogs herausstellen,
    2. interessante Beispiele zeigen, wie jeder Forscher, jedes Institut, jeder Verantwortliche seine Informationen in die Öffentlichkeit des Internets bringen, seine Perspektive darstellen kann.

2020 ist ein besonderes Jahr, in dem digitale Medien und gerade Podcasts (wie Coronavirus-Update oder maiLab (auf YouTube), aber auch Wissenschaftsblogs enorm an Bedeutung gewonnen haben. Wissenschaftler haben hier rund um die SarsCov2-Epidemie Zusammenhänge erklärt und auch Wissenschaft gegen allerhand Leugner und Spinner verteidigt, sich aber auch mit ernster Kritik und Sorgen auseinander gesetzt. Dazu gibt es dieses Jahr gesondert die Wahl des Corona-Blogs.

Der regulären zweiten Kategorie der Wahl – der des Blogteufelchens – kommt dieses Jahr auch besondere Bedeutung zu. Hier geht es nicht eigentlich um eine Auszeichnung bzw. einen Negativ-Preis, denn hier treten Parawissenschaften gegen echte kritische Wissenschaften an. Ziel ist es, auf die Problematik aufmerksam zu machen.
„Die Verleugnung der Realität ist heute eines der großen gesellschaftlichen Probleme. Wir alle müssen Zeiten fürchten, da Fakten nicht mehr erwünscht sind. Wissenschaftskommunikation muss diese Strömungen ernst nehmen. Darauf soll die Wahl des „Blog-Teufelchens der Wissenschaftskritik“ aufmerksam machen. “

Archäologie hat immer spannende Geschichten zu erzählen, auch wenn das meist keine Sensationen sind. Gerade in Krisenzeiten kann Geschichte (und Archäologie) Orientierung liefern – nicht als Problemlösung, aber als Grundlage für einen fundiert kritische Auseinandersetzung mit Ereignissen und Strategien. Dabei geht es nicht um die klassische Identitätsstiftung oder Legitimierung, für die Geschichte gerne herangezogen wird, sondern um das exemplarische Verständnis von Zusammenhängen, den wissenschaftlichen und demokratischen Diskurs langfristiger Risiken oder auch die Erfahrung der Zeit.

2016 hat Archaeologik die Auszeichnung zum Blog des Jahres 2015 gewonnen; dort habe ich den Hinweis auf die Wahl gefunden. Seitdem sind weitere Archäologie-Blogs in die Vorschlagsliste gekommen und haben auch Auszeichnungen gewonnen: „Miss Jones“ Geesche Wilts hat den Wissenschaftsblock in Silber 2019 gewonnen. 2017 hat der Pfahlbauten-Blog Platz 3 belegt. Mit im Rennen ist aber auch der Stiegen-Blog.

Es wäre also nicht unangemessen, wenn es wieder ein Archäologie-Blog (oder ein anderer historischer) unter die Sieger schaffen würde – wenn auch die Konkurrenz dieses Jahr durch zahlreiche neue Corona-Blogs sicher sehr stark sein wird.

Also bitte: Wählen!

Weltpremiere!

17. Dezember 2020

Leute, endlich. Heute am späten Abend und jetzt (via ARD-Mediathek) schon hier in diesem kleinen Blog. Günther Jauch interviewt (Peter) Trump. Das muss echt sein, diese Weltpremiere.

Chanukka

15. Dezember 2020

Aus Osnabrück erreichte mich zum vergangenen Wochenende ein Video zu Chanukka von der Jüdischen Gemeinde mit Grußbotschaften und Gesängen aus verschiedenen Ländern, u.a. Osnabrück/Deutschland, Jerusalem/Israel und Riga & Jurmala/Lettland, initiiert vom Verein „Drei Stufen e.V.“ um Kantor Baruch Chauskin und seiner Musikgruppe. Die Gedenkstätte Gestapokeller aus Osnabrück ist mit im Boot. Dauer: ca. 1:10 Std –  geduldiges Hören eröffnet fröhliche Gesänge.

Lichtsymbolik ist ein fester Bestandteil vieler Religionen, nicht nur der Christenheit mit ihren vier Adventskerzen, dem Stern von Bethlehem, der Lichterbaum und dem Licht der Welt. Vom 11. bis 20. Dezember 2020 feiern die Juden in aller Welt das jüdische Lichterfest Chanukka. Es fällt stets auf den 25. Tag des jüdischen Monats Kislew und damit in die Advents- und Weihnachtszeit. Doch mit der Geburt Christi hat dieser Feiertag natürlich nichts zu tun.

Die Juden erinnern mit dem acht Tage dauernden Chanukkafest an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels von Jerusalem im jüdischen Jahr 3597 (also 164 vor Christus). Damals befreite Judas Makkabi mit seinen Männern Israel von der Herrschaft der Griechen und führte im Tempel zu Jerusalem wieder den jüdischen Gottesdienst ein.

Der Überlieferung nach wollten die Makkabäer damals die Menora, den großen siebenarmigen Leuchter, neu entzünden, fanden im zerstörten Tempel aber nur noch geweihtes Öl für einen Tag. Zur allgemeinen Verwunderung brannte das Licht aber acht Tage lang, bis man neues Öl beschafft hatte. Daran erinnern die Lichter am Chanukkafest.

Die Feier findet abends im Kreise der Familie statt. Es wird aus der Tora vorgelesen und an vergangene Zeiten erinnert. Die Kinder bekommen kleine Geschenke. Als Festspeise gibt es Ölkrapfen und jüdische Latkes. Diese Speisen sollen an der Wunder des brennenden Öls im Tempel erinnern. Nach Einbruch der Dunkelheit wird täglich ein weiteres Licht oder eine weitere Kerze entzündet, bis am letzten Tag alle 8 Lichter brennen…

Ein Livemitschnitt des Online-Musikabends „Wir feiern Chanukka – das Lichterfest“ 10. Dezember 2020 Livestream aus der Jüdischen Gemeinde Osnabrück , der Gedenkstätte Gestapokeller, aus Riga, Jurmala und aus Jerusalem
Begrüßung – Shimi Lang, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Osnabrück –
Georg Hörnschemeyer, Vorsitzender des Vereines Gedenkstätte Gestapokeller und Augustaschacht e.V. in Osnabrück –
Lolita Tomsone, Direktor bei Žanis Lipke Memorial, Riga, Lettland
Beitragende Künstler:
Kantor Baruch Chauskin, Osnabrück –
Duo NIHZ (Bobby Rootveld und Sanna van Elst), Nordhorn –
Roman & Ilja Testelec, http://www.Rudaga.lv, Jurmala, Lettland –
Alexei Belousov & Ruth Levin, Israel –
Michel Kahn & CO, Jerusalem.

Es ist eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Musik mit Musik überwinden“
Gefördert durch Sparkasse Osnabrück, Gemeinde Hasbergen und weitere Partner.
2020 – DREI STUFEN e.V.

Marias Lasagne

6. Dezember 2020

Nichts vom Nikolaus heute. Aber kennt Ihr die youtube-Seite Pasta Grannies? Die Gourmetkritikerin Vicky Bennison, längst zeitlose Jahre alt, hat „Pasta Grannies“ erfunden. Ihr Youtube-Channel zählt mittlerweile knapp 700.000 Abonnenten und täglich kommen neue hinzu. Die wichtigste Zutat, die zu diesem Erfolg verholfen hat: Bennison filmt keine britischen Grannies sondern  italienische Großmütter, und worin sind Italiens Großmütter, zumindest meistens, unschlagbar? Natürlich bei den handgemachten Pasta Gerichten, der Lasagne, dem Risotto, den Ravioli di Zucca, Kürbis Ravioli oder dem Frittata di Pasta, dem Pasta Omelett.

Jetzt zeigte Pasta Grannies diesen Film über die Lasagne, die die 91jährige (!) Maria und ihre Tochter Paola regelmäßig für ihre persönlichen Kunden zum Mitnehmen herstellen. Im Laufe der Jahre haben beide ihr Rezept verfeinert, und das Ergebnis ist eine grüne Lasagne, die mit einer Schweinefleischragout- und Bechamelsauce überzogen ist. Übrigens: Das ist Marias zweiter Auftritt für Pasta Grannies

Für zwei Lasagne mit einer Größe von ca. 25 x 35 cm, sagt Maria, braucht man diese Zutaten.

Für die Nudeln: 10 Eier, 1 Kilo 00-Mehl, 100 g frischer Spinat nur Blätter, für das Ragú: 2 Knoblauchzehen, 2 bis 3 Salbeiblätter (in ein Stoffsäckchen gewickelt), 50 g ungeräucherten, gewürfelten Bauchspeck, besser: Pancetta, 1 kg gehacktes Schweinefleisch (Maria verwendet Lende), 1 Liter Fleischbrühe (Maria verwendet Rindfleischbrühe), eine 400 g Dose Tomatenmark, Salz.
Für das Bechamel: 100 g Butter, 100 g Mehl, 1 Liter Vollmilch, 1/2 Muskatnuss, gerieben Zum Bestreuen: 50 g Parmigiano oder mehr, wenn ihr Lust dazu habt.

Kraft

13. November 2020

Marta C. González war in den 1960er Jahren Ballerina in New York. Später erkrankte sie an Alzheimer. Im letzten Jahr hat man ihr über Kopfhörer Tchaikovskys „Schwanensee“ vorgespielt. In sich versunken bewegte sie sich dann dazu, wie es die einst von ihr einstudierte Choreografie vorgab. Die Kraft der Musik. Ergreifend.

(Aus: Das Kraftfuttermischwerk, Ronny Knaak)

„Ich bin kein Fisch!“

26. Oktober 2020

Der Film mit Bruno Ganz in der Hauptrolle erzählt die Lebensgeschichte des deutsch-amerikanischen Flötisten Günther Goldschmidt

Der Musiker lebte zur Nazi-Zeit in Oldenburg. Der Film „Winterreise“ ist Ganz‘ letzte, würdige Rolle. Bruno Ganz, der im Februar letzten Jahres verstarb, spielt dabei den alten jüdischen Musiker Goldschmidt, der in den USA lebt und von seinem Sohn nach seiner Vergangenheit befragt wird.

Meist sitzt er nur an einem Tisch in Tucson, Arizona, und erzählt. In einigen Szenen sieht man ihn beim Autofahren oder in seinem Garten. Es soll wie ein Homemovie wirken, kunstlos vor vielen Jahren mit einer VHS-Videokamera vom Sohn gedreht, den man dann auch nie zu sehen bekommt. Man hört nur seine bohrenden Fragen.

Und Bruno Ganz wird vor unseren Augen zu diesem Mann, der am Ende seines Lebens vor seinem Sohn Rechenschaft ablegt. Zuerst nur widerwillig, denn das Thema wurde in der Familie immer totgeschwiegen. Er und seine Familie heißen Goldsmith und sein Sohn muss ihn erinnern: „Vater, du heißt Günther Goldschmidt, du bist so jüdisch wie Gefilte Fisch.“ „Ich bin kein Fisch!“, antwortet der Vater.

Diese Gespräche hat es, wenn nicht wörtlich, so doch sinngemäß, wirklich gegeben. Martin Goldsmith, ein in den USA sehr bekannter Radiomoderator, hat sie kurz vor dessen Tod mit seinem Vater geführt und darüber ein Buch geschrieben. „Die unauslöschliche Symphonie. Musik und Liebe im Schatten des Dritten Reiches“ heißt es auf Deutsch, der amerikanische Titel spricht historisch angemessener von „Nazi-Germany“. Goldsmith ist es dann auch, der aus dem Off die Fragen an Bruno Ganz in der Rolle seines Vaters stellt.

„Vater, du heißt Günther Goldschmidt, du bist so jüdisch wie Gefilte Fisch“, sagt der Sohn. „Ich bin kein Fisch!“, antwortet der Vater

Zuerst war es dessen deutscher Akzent, der Goldsmith und den Regisseur Anders Østergaard dazu bewogen hatten, Ganz die Rolle anzubieten. Obwohl Ganz Goldsmith nie Fragen nach seinem Vater stellte und bei der Entwicklung seiner Rolle nur vom Text ausging, gab es viele Szenen, in denen Goldsmith fast seinen Vater vor sich zu sehen glaubte.

Bruno Ganz’ Sequenzen geraten nie zu Starauftritten, die das Thema in den Hintergrund drängen könnten. Denn von den Szenen zwischen Vater und Sohn weitet sich der Film schnell zum Panoramablick auf die Lebensgeschichte des jüdischen Flötisten Günther Goldschmidt, der mit seiner Frau Rosemarie Gumpert noch lange nach der Machtübernahme in Deutschland blieb, weil beide Arbeit im „Kulturbund deutscher Juden“ fanden. Dieser organisierte bis 1941 Konzerte, Theateraufführungen und Varieté-Abende mit jüdischen Künstler/innen. Dabei…

[weiter bei der taz

und bei der Jüdischen Allgemeinen]

Der Film ist seit dem 22. Oktober im Kino.


The Inextinguishable Symphony: A True Story of Music and Love in Nazi Germany
Die unauslöschliche Symphonie. Musik und Liebe im Schatten des Dritten Reiches

Herder, 2002, 380 Seiten, ISBN-10: 3451273071

Das -in deutscher Sprache vergriffene- Buch von Martin Goldsmith erzählt die aufregende Geschichte zweier jüdischer Musiker, die unter unvorstellbaren Umständen darum kämpften, aufzutreten und sich ineinander verliebten. 1936 wurden Günther Goldschmidt und Rosemarie Gumpert zusammen mit zahllosen anderen jüdischen Künstlern aus allen deutschen Orchestern verbannt. Unter der Aufsicht von Goebbels Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda wurde der Jüdische Kulturbund gegründet, in dem diese Künstler integriert wurden, um der Welt zu demonstrieren, wie gut doch die Juden unter dem Hitlerregime behandelt wurden. Zum Leidwesen der Nazis entwickelte sich der Kulturbund mit der Zeit zu einem Zufluchtsort für jüdische Künstler, der dem bedrängten Volk die dringend ersehnte geistige Bereicherung bot.
Martin Goldsmith hat hier die ergreifende Liebesgeschichte seiner Eltern erzählt, des Flötisten Günther Goldschmidt und der Bratschistin Rosemarie Gumpert, die den scheinbar aussichtslosen Kampf gewannen, um in Liebe vereint zu sein. (Text: amazon)

Ärzte, Hell

25. Oktober 2020

Versprochen habe ich, noch etwas zum neuen Album der Ärzte zu veröffentlichen. Das mach ich dann heute, zwei Monate vor Weihnachten, das wohl ziemlich anders werden wird. Die Ärzte sind bekanntlich zurück, waren vorgestern Abend der Aufmacher für die TAGESTHEMEN und Frontmann Farin Urlaub hat dem Bayerischen Rundfunk das neue Album erklärt:

Es gab mehr als Trennungsgerüchte – aber Farin Urlaub, Bela B. und Rodrigo González haben sich offenbar doch immer noch, naja lieb. Nach acht Jahren haben „Die Ärzte“ endlich ihr neues Album herausgebracht –  mit dem heimeligen Titel „Hell“. Roderich Fabian von BR2 hat mit Farin Urlaub über den Punk von heute, Alexa Lautsprecher und Bielefeld gesprochen. Das dürft ihr hier nach– und dann zuhören.