Mehrfachsteckdose

21. Februar 2017

Ein Facebook-Dialog im 21. Jahrhundert: Strom sparen mit Mehrfachsteckdose. Nur, damit Sie wissen, wie das so geht.

stromsparen

Der Goldene Bär der 67. Berlinale geht an den ungarischen Liebesfilm „Körper und Seele“ („Teströl és lélekröl“) von Ildikó Enyedi. Das gab die internationale Jury unter Vorsitz des niederländischen Regisseurs Paul Verhoeven am Samstagabend in Berlin bekannt. Der Film ist eine stille und zärtliche Erzählung über zwei Außenseiter, die durch ihre Träume zueinander finden. Maria und Endre arbeiten in einem Schlachthaus in Budapest. Zaghaft gehen sie aufeinander zu und stellen verwundert fest, dass sie nachts die gleichen Träume haben. In diesen treffen sie sich – als durch den Wald laufende Hirsche. Vorsichtig versuchen sie, diese Annährung in die Wirklichkeit zu überführen. Der Film ist, schreibt rbb24, „schräges Kunstkino“ und sicherlich die ungewöhnlichste Liebesgeschichte des diesjährigen Berlinale-Wettbewerbs. Mir gefallen schlicht die einzigartigen, gleichermaßen ruhigen wie klaren Bilder.

Ungarn holte übrigens den Goldenen Bären zuletzt vor 42 Jahren. Die Regisseurin Márta Mészáros gewann im Jahr 1975 die Trophäe für ihren Film für „Die Adoption“.

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Die Bären 2017

GOLDENER BÄR: „Körper und Seele“ („Teströl és lélekröl“) von Ildikó
Enyedi (Ungarn)
SILBERNER BÄR, GROSSER PREIS DER JURY: „Félicité“ von Alain Gomis
(Frankreich)
SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE REGIE: „Die andere Seite der Hoffnung“
(„Toivon tuolla puolen“) von Aki Kaurismäki (Finnland)
SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE DARSTELLERIN: Kim Min-hee in „On the
Beach at Night Alone“ („Bamui haebyun-eoseo honja“) von Hong Sang-soo
(Südkorea)
SILBERNER BÄR FÜR DEN BESTEN DARSTELLER: Georg Friedrich in „Helle Nächte“ von Thomas Arslan (Deutschland)
SILBERNER BÄR FÜR HERAUSRAGENDE KÜNSTLERISCHE LEISTUNG: Dana Bunescu
für den Schnitt von „Ana, mon amour“ von Calin Peter Netzer
(Rumänien)
SILBERNER BÄR FÜR DAS BESTE DREHBUCH: Sebastián Lelio und Gonzalo
Maza für „A Fantastic Woman“ („Una Mujer Fantástica“) von Sebastián
Lelio (Chile)
SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE DOKUMENTATION (neu): „Ghost Hunting
(„Istiyad Ashbah“) von Raed Andoni (Frankreich/Palästina/Schweiz)
ALFRED-BAUER-PREIS: „Pokot“ von Agnieszka Holland (Polen)
BESTER ERSTLINGSFILM: „Summer 1993“ („Estiu 1993“) von Carla Simón
(Spanien/Katalanien, ab 11 Jahre)
GOLDENER BÄR FÜR DEN BESTEN KURZFILM: „Kleine Stadt“ („Cidade
Pequena“) von Diogo Costa Amarante (Portugal)
SILBERNER BÄR FÜR DEN BESTEN KURZFILM: „Träumerei in der Prärie“
(„Ensueño en la Pradera“) von Esteban Arrangoiz Julien (Mexiko)


(Quellen: rbb24; FAZ) Mehr…

80 Jahre

11. Februar 2017

Zwei Geflüchtete. 80 Jahre. Unicef.

Widerstand

9. Februar 2017

thomas_fischer-jurist-rebuliva16Aus aktuellem Anlass:

„Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ (Paragraf 113 StGB) ist ein Tatbestand, der ursprünglich den Täter privilegieren sollte, der sich in einer emotional meist aufgewühlten Situation einer (meist bewaffneten und überlegenen) „Staatsmacht“ gegenüber sieht und in Erregung, Angst, Wut überreagiert. Darüber denkt heute kaum noch jemand ernsthaft nach. Die aktuelle Debatte dreht diesen Ursprung vielmehr einfach um und behauptet, Polizisten und andere Vollstreckungsorgane seien „besonders“ schutzwürdig, besondere Opfer.

Das ist, als wolle man die Beleidigung von Abgeordneten mit einer besonders hohen Strafe bedrohen, weil sie für den Erlass von Strafgesetzen zuständig sind. Oder den Richtern einen Sonderstatus als ganz besonders wichtige Opfer zugestehen, wenn sie beschimpft oder bedroht werden.

… die Polizei: Es gibt in ihren Reihen üble Haudraufs und Menschenverächter, Wichtigtuer und Ordnungsneurotiker. Und es gibt eine Mehrheit von pflichtbewussten, bürgerorientierten, menschenfreundlichen PolizeibeamtInnen…“

(Thomas Fischer. Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof)

Foto: Thomas Fischer auf der re:publica 2016, Ot CC-BY-SA 4.0

Gesprächsstoff

6. Februar 2017

„Auf unserem Titelbild enthauptet der amerikanische Präsident jenes Symbol, das seit 1886 Migranten und Flüchtlinge in den USA willkommen heißt, und damit Demokratie und Freiheit.“

alternative Redezeit

5. Februar 2017

Sächsisch-anhaltinischer Landtag: AfD-Abgeordneter Farle blamiert sich mit alternativer Redezeit:

großartige Geschichte

4. Februar 2017

Eine niederländische Fernsehsendung, deren Konzept offensichtlich von uns geklaut ist, hat für den amerikanischen Präsidenten eine Video produziert, damit es in Zukunft heißt: America first, the Netherlands second. Dieser Vorstoß der Holländer in der Late-Night-Show „Zondag met Lubach“ unter Leitung von Arjen Lubach ist geopolitisch unverantwortlich und gefährlich. Wieder einmal stechen die Holländer uns Deutschen damit einen Dolch in den Rücken. Mussten wir Deutschen nicht schon genug erleiden, Hundert Jahre in Angst leben vor den aggressiven Holländern im Westen? Wir wollen Nummer 2 werden – Germany wants to be second!

A Dutch Late Night Show, whose concept has obviously been stolen from us, made a video for the American President, so that in the future the motto will be: America first, The Netherlands second. This action of the Dutch in the Show „Zondag met Lubach“, hosted by Arjen Lubach, is geopolitically irresponsible and dangerous. Once again, the Dutch are stabbing the Germans in the back. Haven’t we Germans suffered enough? Living in fear of the Dutch for hundred years? We want to be Number two!

www.eversecondcounts.eu

Parkinson

3. Februar 2017

Larry leidet seit Jahren unter Parkinson. Wahrscheinlich nicht nur, aber auch für einen Dokumentarfilm, den er über das Leben mit der Krankheit produziert hat, testet er erstmalig medizinisches Marihuana. Es scheint ihm offenbar gut zu tun.

Dazu in den FB-Kommis:
„Spastiken sind unter anderem stressabhängig. Es gibt Phasen, in denen man sich fast normal bewegen kann, und welche, in denen man vor Spastiken nicht mehr stehen kann. Wie Larry selbst am Anfang des Videos sagt, war es „eine harte Woche“. Er steckt am Anfang des Videos mitten in einem Anfall – diese Anfälle sind deutlich schlimmer als der Alltag und halten in der Regel ziemlich lange an, daher war er so überrascht, dass es „so schnell“ vorbei ging. Es ist nicht so, dass du mit Parkinson immer aussiehst, wie am Anfang des Videos, und nach einem Joint geheilt bist. Wie man hier sieht, kann Cannabis aber die extremen Anfälle stoppen und das ist eine unglaubliche Erleichterung für die Betroffenen.“

equal pay

3. Februar 2017

Audi überrascht bei der 9. Teilnahme am Werbeaufgalopp zum Super Bowl mit einer gesellschaftspolitischen Aussage. Der Ingolstädter Autohersteller inszeniert sich diesmal nicht als technischer Innovator, sondern als ein Unternehmen, dass sich für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern einsetzt. Equal pay.

großes Kino

29. Januar 2017

Das ist großes Kino, was Mercedes-Benz für den Super Bowl abliefert. „Easy Driver“ ist eine Hommage an Schauspieler-Legende Peter Fonda, den neuen Mercedes-AMG GT Roadster und den Kulthit „Born to be wild“. Auch hinter den Kameras hat Mercedes große Namen versammelt. Regie führten die Oscar-Preisträger Joel und Ethan Coen.

(Textquelle)