Ferien

21. Juni 2017

Viel Spaß in den Sommerferien. Und nicht zu viel futtern.


(gefunden bei Das Kraftfuttermischwerk)

Einkaufsgutschein

20. Juni 2017

Wer sich am häufigsten von intelligenter Videoüberwachung filmen lässt, dem winken Prämien – was klingt wie ein schlechter Scherz, wird am Berliner Bahnhof Südkreuz wahr. Bundespolizei, BKA und Deutsche Bahn gleichen Testpersonen mit Datenbanken ab, identifizieren sie und wollen auffälliges Verhalten erkennen.

Ab August soll im Berliner Bahnhof Südkreuz ein Pilotprojekt zu intelligenter Videoüberwachung beginnen. Dafür wirbt die Bundespolizei seit gestern Versuchspersonen, die den Bahnhof häufig durchqueren. 275 Testpersonen sollen es werden, doch warum sollten Menschen daran interessiert sein, sich freiwillig umfassend überwachen zu lassen? Dafür hat sich die Bundespolizei etwas ausgedacht.

Wer am häufigsten durch die markierten Kamerabereiche läuft, hat die Chance, neben einem Einkaufsgutschein im Wert von 25 Euro einen von drei attraktiven Hauptpreisen zu gewinnen. Die Hauptpreise, das verraten die FAQ der Bundespolizei, bestehen aus einer Apple Watch Series 2, einem Fitbit Surge und einer GoPro Hero Session.

Gesichtsabgleich und Verhaltenserkennung

Wen das motiviert, der solle sich am besten täglich in markierten Bereichen aufhalten, in denen die Bundespolizei unter anderem Gesichtserkennung ausprobiert. Zusätzlich gehört zum „Projekt Sicherheitsbahnhof“ von Innenministerium, BKA, Bundespolizei und Deutscher Bahn, auffälliges Verhalten zu erkennen, beispielsweise wenn ein unbegleitetes Gepäckstück herumsteht oder ein Bahnhofsnutzer herumlungert oder Graffitis sprüht.

Graffitis sind zwar aus Sicht der Deutschen Bahn nicht wünschenswert, sie gefährden jedoch nicht Leib und Leben anderer Passagiere. Das zeigt, dass Technik, die Bahnhöfe sicherer machen soll, schnell auf andere Delikte ausgeweitet wird. Delikte, die einen derartigen Eingriff in die Privatsphäre der Passanten nicht rechtfertigen können.

Datenschützer, darunter auch die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk, kritisieren das Projekt. Sie wies bereits im Februar darauf hin, dass es nach der EU-Datenschutzgrundverordnung verboten ist, Menschen mittels biometrischer Daten zu identifizieren. Die Verordnung, die ab 2018 für alle Mitgliedstaaten gelten wird, erlaubt Ausnahmen nur, wenn die Identifikation „aus Gründen eines erheblichen öffentlichen Interesses erforderlich ist.“

Rechtsgrundlage Freiwilligkeit

Diejenigen, die an dem Test teilnehmen, bekommen von der Bundespolizei einen Transponder. Darüber soll ausgewertet werden, wie häufig das System sie richtig identifiziert oder übersieht. Damit das System eine Chance hat, werden von den Beteiligten Testbilder angefertigt, die in einer Testdatenbank abgelegt und für ein Jahr gespeichert werden. Vorher erfolgt durch die Bundespolizei eine „fahndungsmäßige Überprüfung der potenziellen Testpersonen“.

Die Rechtsgrundlage für den Versuch sieht die Bundespolizei darin, dass die Personen sich freiwillig beteiligten und der Verwendung ihrer persönlichen Daten im Testzeitraum zustimmten. Auf welcher Rechtsgrundlage ein möglicherweise folgender Realbetrieb fußen wird, den Passagiere nicht mehr umgehen können, verrät die Bundespolizei noch nicht. Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags bezweifeln, ob die bisherigen Rechtsgrundlagen zur Videoüberwachung das überhaupt zulassen würden.

Viele zweifeln an, ob mehr oder eine „intelligente Videoüberwachung“ Bahnhöfe sicherer machen kann. So prangerte die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bezüglich des Videoüberwachungsverbesserungsgesetzes an, das würde keinen Terroristen abhalten – „Terroristen suchen vielmehr die Aufmerksamkeit, um ihre Botschaften möglichst weit zu verbreiten.“ Ein anderer Weg, für mehr Sicherheit in Bahnhöfen zu sorgen, ist schlichtweg mehr Personal. Dieses könnte direkt reagieren, nicht erst vom Kamerabildschirm aus.

[Anna Biselli auf Netzpolitik.org Creative Commons BY-NC-SA 3.0.]

Äpfel-Mathematik

18. Juni 2017

Wer pubertierenden Schülern solche Mathe-Aufgaben stellt, braucht sich nicht über das Ergebnis zu wundern.

Gefunden bei Blogrebellen

PS4

15. Juni 2017

Vom 17. bis zum 24. Juni 2017 trifft sich die globale Kreativ-Community wieder zur Verleihung der Lions in Cannes. Die bekannteste Veranstaltung der Werbebranche wurde, inspiriert von den Internationalen Filmfestspielen von Cannes, vor mehr als 60 Jahren gegründet. Der Stellenwert der dort verliehenen „Löwen“ in Gold, Silber und Bronze entspricht dem des Oscars in der Filmbranche.

Beim Surfen habe ich dieses kreative PS4-Schwerkraft-Video entdeckt. Brilliant. Faszinierend. Min Geheimtipp für Cannes.

DNA Reise

15. Juni 2017

Meine gestrige Sitzung des Verwaltungsausschusses der Stadt dauerte geschlagene vier Stunden. Dies mag erklären, weshalb ich mir nicht sicher bin, ob ich dieses youtube-Video nicht schon einmal in diesem kleinen Blog veröffentlicht habe. Wie auch immer, der Clip ist so gut wie sein Schlusssatz: An open world begins with an open mind. Also macht es nichts, würde er jetzt ein zweites Mal hier zu sehen sein.
Der Anlass: Am kommendem Wochenende wird bei den Cannes Lions wieder die beste Werbung des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Das Video der Reisesuchmaschine momondo ist einer der größten Favoriten auf die heiß begehrten Löwen-Trophäen.

ARD-Themenwoche

10. Juni 2017

Die ARD-Themenwoche ist ein Format der ARD, in dem die Sendeanstalten der ARD parallel in allen Hörfunk und Fernsehprogrammen ein besonderes Thema als Schwerpunkt behandelt. Die erste Themenwoche wurde 2006 ausgestrahlt. In diesem Jahr nun also die 12. Auflage. Die diesjährige ARD-Themenwoche „Woran glaubst Du?“ stellt dazu viele Fragen:

Nach welchen Maßstäben ordnen wir unsere Erfahrungen zu einem Selbstbild? Was bestimmt, ob etwas als schlimm oder als das Gegenteil empfunden wird? Warum sagt ein Mann, der im Rollstuhl sitzt, von sich, dass er Glück gehabt habe? Was bestimmt unser Handeln, wie orientieren wir uns: An uns selbst und darüber hinaus? So vielfältig das Thema Glaube ist, so vielseitig präsentiert sich das ARD-Programm zu dieser Themenwoche 2017:

Das Erste beteiligt sich mit seinen aktuellen Magazinen wie „Tagesthemen“ (ARD/NDR), „Morgen- und Mittagsmagazin“ (ARD/WDR/BR),„ARD-Buffet“ (ARD/SWR), mit dem Kinderprogramm wie mit Dokumentationen an dieser vielschichtigen Spurensuche nach unserem Wertekanon – egal, ob er religiös, ethisch, wissenschaftlich oder sozial geprägt ist, – und hinterfragt in Gesprächssendungen bis hin zum satirischen Programm „Nuhr dran glauben“ (rbb), was von der abendländisch-christlichen Tradition überdauert hat oder verloren gegangen ist. Drei Dokumentationen befassen sich mit dem Glauben in der Gegenwart: „Was glaubt Deutschland? – Die Gewalt, der Frieden und die Religionen“ (SWR), „Die Story im Ersten – Land ohne Glauben?“ (MDR) und „Gott und die Welt: Wenn Gewalt das Leben verändert – Belastungsprobe für den Glauben“ (MDR).

Programmhöhepunkte der Themenwoche sind -so die ARD- der Dresden-Tatort „Level X“, das Film-Drama „Atempause“ und Katrin Bauerfeinds Recherchereise durch Deutschland.

(Quelle: ARD)

Wetter

6. Juni 2017

Es soll heute regnen, etwa von 12 bis 15 Uhr. Der traditionelle Frühschoppengänger des noch traditionelleren Kivelingsfestes wird also ab mittags unter dem sich über den britischen Inseln eindrehenden Tiefdruckwirbel einige Millimeter regennass werden, sagt Kachelmannwetter vorher. Das ist bedauerlich, aber offenbar typisch für unseren Landstrich. Allaa, den das Schicksal aus Aleppo zu uns in Deutschlands Norden verschlagen hat, sieht das jedenfalls so; er preist den Wert der Wetter-Apps, die es heute allerdings auch nicht trockener sein lassen.

Wir erkennen zugleich, dass Integration funktioniert – sogar schneller als erhofft, wie das Beispiel des jungen Syrers in Hamburg zeigt. Das ist doch schön.

(Quelle Blogrebellen)

spooky

5. Juni 2017

Es ist ziemlich interessant zu beobachten in welchen Bereichen mittlerweile überall Drohnen zum Einsatz kommen. Ein ziemlich spezieller Bereich ist das Entfernen von Müll von Hochspannungsleitungen, der sich durch den Wind in den Leitungen verfängt. Um sich den Weg mit dem Hubsteiger oder Kran nach oben zu sparen und den Strom nicht abschalten zu müssen, kommen in der chinesischen Stadt Xianniang City Drohnen mit Flammenwerfer zum Einsatz. Durch das Feuer wird der Plastikmüll weggebrannt.

Bild und Video: CCTV+ (Youtube)

Das Ganze ist sicher, effektiv und praktisch, allerdings auch ziemlich spooky, wenn man bedenkt was man mit Flammenwerfer-Drohnen noch so alles anstellen könnte.

Gesehen bei kraftfuttermischwerk

Jupiter

4. Juni 2017

The video started when Mathematician Gerald Eichstädt (Frankfurt, Germany) took still shots taken by NASA’s Juno spacecraft and spent 60 hours editing them together. As if this wasn’t enough, animator Seán Doran then spent another 12 hours smoothing each frame, all 2,400 of them, resulting in this awe-inspiring tribute to the gas giant. Time well spent.

More here and here

Geste

30. Mai 2017

Elfenmädchen_Paps sucht seit gestern auf Twitter nach einem ganz bestimmten Kleid für seine autistische Tochter. Sie trägt wohl am liebsten dieses und wie das halt so ist; viel getragene Klamotten sind halt irgendwann nicht mehr so schön. Also bemüht sich der Vater um ein neues Kleid in den Größen 152 / 158 / 164.

Das Kleid allerdings wird nicht mehr hergestellt und in den Lagern des Textilunternehmens wurden wohl keine Restbestände mehr gefunden. Besagtes Unternehmen bemüht sich allerdings dennoch, um der Bitte nach einem neuen Kleid für Maggie nachzukommen – und liefert:

Man kann das jetzt Social-Media-PR-Aktion betiteln, aber wenn eine solche Geste irgendwen glücklich macht, dann nehme ich das so gerne hin, ja.

(Quelle: Das Kraftfuttermischwerk)