Pawel Popolski
Der Popolski-Wohnzimmer-Show: „Ausser der Rand und der Band“
Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 44
Donnerstag, 21.03.2019 – 20:00 Uhr
Eintritt: ab 22 €

Vielen ist die Familie Popolski noch aus der im WDR ausgestrahlten Fernsehfassung bekannt. Im März kommt Pawel Popolski mit Band nach Lingen (Ems) ins Theater an der Wilhelmshöhe. In seiner Wohnzimmer-Show „Ausser der Rand und der Band“ präsentiert er Sensationen aus der Welt der Popmusik.

In der neuen Popolski-Wohnzimmershow präsentiert Pawel Popolski weitere Sensationen aus der Welt der Popmusik. Wie Opa Popolski bei einem Gürkchenfrühstück mit einem Pfefferstreuer, zwei Paprikaschoten und einem gekochten Ei den Technobeat erfand. Oder warum der Reggae in Wahrheit nur eine Polka auf halber Geschwindigkeit ist.

Er lüftet das Geheimnis um das wichtigste Instrument der Popgeschichte und erzählt die Geschichte vom uralten polnischen Volk der Mayek die nicht nur die Pyramiden erfanden, sondern auch die größte Katastrophe von der Popmusik vorhersahen: Dieter Bohlen.

Dorota Popolski öffnet erstmals ihr privates Fotoalbum und enthüllt die lange Liste ihrer spektakulärsten Liebeskatastrophen. Vom polnischen Stehgeiger David Garretski über Justin Biberek bis hin zu Prominenten aus Film, Fernsehen und Politik ist alles vertreten, was Rang und Namen hat. Sie singt das schönste Liebeslied der Popgeschichte: „Polka was my First Love and it will be my last…“

Und natürlich wird wieder mit dem gesamten Publikum Wodka getrunken. Vielleicht schaut sogar das ein oder andere Popolski-Familienmitglied vorbei… In jedem Fall geht wieder „der Post ab durch der Decke!“ (Quelle)

Ich als Mann hätte vielleicht ein frisches Plakat zum diesjährigen Weltfrauentag gut gefunden, damit nicht nur die von den Veranstaltungen erfahren, die immer da sind. Und auch etwas Aktuelles hätte bestimmt  vielen Frauen gefallen, zum Beispiel eine Diskussion über § 219 a Strafgesetzbuch statt des traditionellen Weltgebetstages am vergangenen Freitag, der mir immer so reingeflanscht vorkommt wie das Kloster im KZ Esterwegen. Aber dafür ist das Emsland wohl doch zu behäbig, und außerdem bin ich ja ein Mann. Das Lingener Gleichstellungsbüro lädt jedenfalls zum Internationalen Frauentag am 8. März noch zu diesen beiden, feinen Veranstaltungen ein:
  • Am heutigen Mittwoch, 06. März 2019, zeigt das Centralkino, Marienstraße 8 ab 20 Uhr den Kinofilm: „RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit„. Er dokumentiert den  Lebensweg der Richterin am Supreme Court der USA Ruth Bader Ginsburg, kurz RBG. Sie ist eine der ersten Jura-Professorinnen der USA, die durch ihre Gerichtsurteile die Gleichstellung der Geschlechter voranbrachte (mehr…).
  • „Kill me, Kate – Die gezähmte Widerspenstige“ mit Inka Meyer wird dann am kommenden Samstag,  09. März im Lingener Theater an der Wilhelmshöhe geboten. Vorneweg darf frau  sich ab 19 Uhr über einen Sektempfang freuen.

Inka Meyers Thema präsentiert eine moderne Komödie über die Tragödie, heute eine Frau zu sein. Es geht also um Frauen. Aber anders. Das heißt: Kein Mann-Frau-Gedöns. Kein Latzhosen-Feministinnen-Genöle. Kein Männer-Bashing. Frei von Rollenklischees. Es geht um Arbeit, Familie, Rente. Hochpolitisch – aber sehr, sehr komisch. Auch für Männer (Trailer unten)-

Dass der Abend ab 19 Uhr mit einem Sektempfang startet ist nicht selbstverständlich, wie die Kenner der lokalen Szene wissen. Die Vorstellung beginnt anschließend um 20 Uhr. Eintrittskarten für 14 Euro sind noch bei der Touristinformation erhältlich

 

Cara und Land’s End Sessions
Irish Folk
Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 44

Samstag, 2. März 2019 – 19.30 Uhr

Eintritt: 20  (erm. 15 )

Für Freunde der irischen Musik hat das Warten bald ein Ende. Am Samstag, 02. März 2019, wird es nach mehr als 2 Jahren wieder einen Irish Folk Abend mit „CARA“ auf der Bühne um 20 Uhr und mit „Land End‘s Sessions“ ab 19:30 Uhr im Theaterfoyer geben.

CARA ist eine multinationale, mit zwei Irish Music Awards ausgezeichnete Celtic-Folk-Band. Die fünf MusikerInnen kommen aus Irland, Schottland und Deutschland und haben in den 15 Jahren ihres Bestehens einen ausgezeichneten Ruf erworben für ihre innovativen Arrangements, ihre Eigenkompositionen und das Songwriting, die virtuose Darbietung und eine charismatische Bühnenpräsenz.

CARA steht für die gelungene Verbindung von Gesang gleich zweier herausragender Sängerinnen mit den rasanten irischen Instrumentalstücken auf höchstem Niveau. Virtuose Soli auf dem irischen Dudelsack, rasante Geigenpassagen, ergreifende Balladen, meisterhaftes Spiel auf Gitarre und Bodhrán – die Liste könnte noch weitergehen.

Abgerundet durch die charmant-humorvolle Präsentation garantiert ein Abend mit Cara höchsten musikalischen Genuss und beste Unterhaltung. Dies brachte ihnen Tourneen und umjubelte Konzerte in den USA, Australien, Irland, Schottland, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Benelux, Österreich, Italien und der Schweiz. Auf der internationalen Kulturbörse in Freiburg gewannen CARA Anfang 2018 zudem die „Freiburger Leiter“ in der Sparte Musik.

Seit Sommer 2018 treten CARA in der neuen Quintettbesetzung auf, feat. Aimée Farrell Courtney aus Dublin, eine der weltweit führenden Bodhrán-Spielerinnen und Gewinnerin der Bodhrán-World-Championships 2010.

Klaus Hoffmann

12. Februar 2019

Klaus Hoffmann
Aquamarin
an Flügel und Keyboard: Hawo Bleich
Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 44
Samstag, 16. Febr. 2019   20 Uhr
Karten ab 33 Euro

Leise Töne und feine Zeichen sind die Stärke des großen Chansonniers Klaus Hoffmann. Starke, neue Lieder, live auf der Bühne begleitet von seinem kongenialen Partner Hawo Bleich am Flügel. 40 Jahre Bühne – als Schauspieler, Autor und vor allem Sänger: Klaus Hoffmann. Zu Einstimmung ein zwei Jahre alter Film mit Publikumsstimmen aus der Bar jeder Vernunft, Berlin.

„Mehr Sein als Schein“
Junges Theater Lingen
Premiere
Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 44
Sonntag, 10 Febr. 2019 – 17 Uhr
Eintritt: 8 € (erm. 6 €)

Ist wahre Liebe in den Zeiten von Selfies, Tinder und Fake News noch möglich? Oder ist Liebe nicht auch nur eine Ware, wie Pralinen beispielsweise? Mit ganz viel falsch-goldener Verpackung, in der kleine Portionen von Glück warten? Die irgendwann alle sind? Die man aber auch bequem nachkaufen kann? Und wovon es so viele verschiedene Sorten gibt?

Was muss ich tun, um liebenswert zu sein oder zumindest zu erscheinen? Wie optimiere ich mich – und meine Suche? Es gibt schließlich jede Menge Menschen auf der Erde, aus denen der/die einzige Wa(h)re „gefiltert“ werden muss!

Die Spielerinnen und Schauspieler des Jungen Theaters Lingen sind zwischen 17 und 40 Jahren alt und entwickelten dieses Theaterstück zum Thema Authentizität unter der Leitung von Roman Starke.

Für Menschen ab 14 Jahren.
Dauer: 75 Minuten (ohne Pause)

Johann König

22. November 2018

Johann König
„Jubel, Trubel, Heiserkeit“ – Soloprogramm 2018/2019
Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 44
Samstag, 24.11.2018 – 20 Uhr

Karten ab 25 € ausverkauft

„Johann König steht mitten im Leben: Er hat drei Kinder gezeugt, zwei Bäume gepflanzt und ein Haus gebaut. Die nächsten Aufgaben drängen sich also quasi auf: Er muss den Auszug der Kinder vorbereiten, die Bäume fällen und das Haus verputzen.

Gleichzeitig steht er aber auch mitten neben dem Leben: Denn er ist oft in Gedanken oder in den Pilzen, bittet die Bäume um Ruhe und genießt eine lange Weile die eigenen und die Launen der Natur.

Im neuen Programm stellt er die drängenden Fragen der Gegenwart:
1. Wenn die Kinder durch ihren immensen Fleisch-, Spielzeug- und Gummistiefel-Bedarf die Ressourcen des Planeten frühzeitig mit verballern, sind dann die Eltern raus aus der Verantwortung für ihre Zukunft?
2. Welche Auswirkungen auf den weltweiten Aktienmarkt hätte es, wenn alle Menschen gleich wären und man die Begriffe Konsum und Moral tauscht?
3. Welcher Tag ist heute?“

(Textquelle: PM Stadt Lingen)

Götz Alsmann

3. November 2018

Götz Alsmann…“in Rom“
Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 30
Donnerstag, 8. Nov. 2018 – 20 Uhr
Karten ab 28 Euro

Die Götz Alsmann Band war in Paris, sie war am Broadway – und jetzt? Jetzt geht die jazz-musikalische Reise nach Italien, in das Mutterland der Tarantella, der Canzone, des mediterranen Schlagers.

Das in der tausendjährigen Stadt produzierte neue Album „Götz Alsmann…in Rom“ schließt die Reise-Trilogie ab, die die Alsmann Band in den letzten Jahren zu den historischen und entscheidenden Orten für die Geschichte der Unterhaltungsmusik geführt hat. Nun endlich gehen Götz Alsmann und seine eingeschworenen Musikerfreunde mit ihren ganz individuellen Fassungen unvergänglicher italienischer Evergreens auf Tournee.

Der von zahllosen Tonträgern und buchstäblich tausenden von Konzerten bekannte Sound der Gruppe, angesiedelt im Spannungsfeld zwischen Swing, Exotica und latein-amerikanischen Rhythmen, geht eine fruchtbare Verbindung ein mit den Canzone-Klassikern von Fred Buscaglione bis Adriano Celentano, von Renato Carosone bis Marino Marini und von Domenico Modugno bis Umberto Bindi. Götz Alsmanns Arrangements eröffnen einen neuen Blickwinkel auf diese herrlichen Melodien. Sie zeigen, wie Jazz-haft schon vor Jahrzehnten vieles von dem war, was wir heutzutage fast automatisch mit dem italienischen Schlager der 50er und 60er Jahre verbinden.

Typisch italienisch? Typisch Alsmann!“

(Quelle)

Poetry Slam
8. Landesmeisterschaften Niedersachsen

Halbfinale 1  Fr 26. 27.10. 2018, 20 Uhr, Moderation: Florian Wintels 
Halbfinale 3 -Fr 27.10.2018, 22 Uhr, Moderation: Simeon Buß & Sebastian Butte
Lingen (Ems), Alter Schlachthof, Konrad-Adenauer-Ring 49

Halbfinale 2Fr 27.0.2018, 20 Uhr,
Lingen (Ems), Professorenhaus, Universitätsplatz 5/6

Finale Samstag 27.10.2018 – 20 Uhr
Lingen (Ems), Theater an der Wilhelmshohe, Willy-Brandt-Ring 44

Karten Halbfinale 8 € erm. 6 €
Finalkarten ab  13 € (VVK), erm. 10 € für Kinder, Schüler und Studenten (VVK)

Die 8. Landesmeisterschaft im Poetry Slam für Niedersachsen und Bremen findet 2018 in Lingen (Ems) statt. Es reisen die 27 besten Slam-Poet*innen der beiden Bundesländer in die Emsstadt, um eine*n neue*n Landesmeister*in zu küren.

Poetry Slam ist ein Wettbewerb zwischen Dichter*innen und Autor*innen, die mit ihren Texten um die Gunst des Publikums wettstreiten. Dabei entsteht eine beeindruckende Mischung aus Wortbeitrag und Performance, die fasziniert, zum Lachen bringt oder das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Für die Künstler*innen gelten nur wenige Regeln: der Vortrag stammt aus eigener Feder und überschreitet das Zeitlimit von 6:15 Minuten nicht. Weiter dürfen keine Kostümierungen oder Requisiten verwendet werden. Eine am Abend willkürlich ermittelte Jury bewertet die Darbietungen mittels Punktetafeln von 1,0-10,0.

In den drei Vorrunden (Halbfinals) am Freitag, den 26.10., treten jeweils neun Slammer*innen gegeneinander an – doch nur drei schaffen den Sprung ins große Finale im Theater an der Wilhelmshöhe am 27.10.

Halbfinale 1 – Alter Schlachthof – 20 Uhr – Moderation: Florian Wintels mit

  • Eva Matz (für Poetry Slam Achim)
  • Simeon Buß (“ RadioactiveSlam Lingen)
  • Rebecca Spelly (“ Poetry Slam Braunschweig)
  • Nele Müller (“ Angeprangert! Der Celler Poetry Slam)
  • Annika Blanke (“ Emder Alte Post – Poetry Slam)
  • Rita Apel (“ Slam on the Rocks – Bremen)
  • Dominik Ehrst (“ Slamprodukt – Oldenburg)
  • Joachim Linn (“ Poetry Slam Göttingen)
  • Lippi Punkstrumpf (“ Slam Bremen)

Halbinale 2 – Professesorenhaus , Universitätsplatz 20 Uhr

  • Tanja Schwarz (für Sumpfe Slam Hameln)
  • Marlene Stamerjohanns (“ Zeteler Poetry Slam)
  • Sven Ludewig (“ Slammer Filet Bremen)
  • Conni Fauck (“ WortFASSetten – Rotenburg a. d. W.)
  • Thomas Hecke (“ Dichter sind andere auch nicht – Osnabrück)
  • Gerrit Wilanek (“ List’n Up! Hannover)
  • Tobias Kunze (“ Macht Worte! Oper Hannover)
  • Jakob Matz (“ Kabbelsnak – Hannover)
  • Regina Rode (“ Poetry Slam Hildesheim)

Halbfinale 3 – Alter Schlachthof – 22 Uhr – Moderation: Simeon Buß & Sebastian Butte mit

  • Janina Mau (für Dichter Verden)
  • Anouk Lou Falkenstein (“ Widerspruch – Bremen)
  • William Laing (“ Poetry Slam Lüneburg)
  • vorwiegendinmoll (“ Poetry Slam Schortens)
  • Sebastian Hahn (“ WaeM Slam – Stadthagen)
  • Sarah Nass (“ Poppin‘ Poetry – Braunschweig)
  • Theresa Sperling (“ Wortwahl – Bad Bentheim)
  • Tabea Farnbacher (“ Macht Worte! Der hannoversche Poetry Slam)
  • Fridolin
Am Smstag,27. Oktober 2018 findet das Finale der Niedersächsischen Meisterschaft im Theater an der Wilhelmshöhe in Lingen (Ems) statt.
9 der Poetinnen und Poeten aus den beiden Bundesländern Niedersachsen und Bremen haben sich am Vortag für das Finale im Zjater an der Wilhelmshöhe qualifiziert. Sie wetteifern am Finalabend um den Meistertitel. Das Publikum ist hierbei die Jury und entscheidet über Sieg und Niederlage.

St. Pauli – Musical „Heiße Ecke“
Theatergruppe Duisenburg-Mosslingen
Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 44
Fr, 19.10.2018 – 20 Uhr
Sa, 20.10.2018 – 20 Uhr
So, 21.10.2018 – 15 Uhr

Eintrittspreise: 12 € / 14 €/ 16 €

Auf dem Kiez St. Pauli ist es bunt und es geht heiß her. Hier fallen sie sich in die Arme – oder in den Rücken. Hier gibt’s schnell ’ne Currywurst auf die Hand und ’nen kessen Spruch gratis obendrauf. 14 Akteure schlüpften mit Herzblut und Spielfreude in über 46 Rollen und begeistern in der brillanten und derzeit in Deutschland erfolgreichsten Musiktheaterinszenierung „Heiße Ecke“.

Der Imbiss ist Treffpunkt für viele lustige, aber auch düstere Gestalten. Das Publikum darf sich auf Siggi, Peter und Bulli als authentische Duisenburger Junggesellen freuen. Das in die Jahre gekommene Liebespaar Straube, der Hehler Dragan, die Prostituierten Tina, Carmen, Natalia, Olga und Lolita. Die Touristen Else und Herbert vorm Musicalbesuch, die Müllmänner nach der Schicht und natürlich die guten Seelen vom Imbiss, Hilde und Magda – für sie alle ist der Tresen der „Heißen Ecke“ die erste Anlaufstelle. Für Kiez-Urgesteine sogar ein zweites zu Hause. Derbe Sprüche und zu Herzen gehende Geschichten, wunderbare Stimmen und großartige, live gesungene Songs zeigen den ganz normalen Wahnsinn an einem Tag auf St. Pauli.

 

Wäre ich

12. Februar 2018

1993 beschloss der Niedersächsisches Landtag mit den Stimmen der ersten rot-grünen Koalition mit Gerhard Schröder als Ministerpräsidenten das sogenannte Frauenbeauftragtengesetz. Auch die Stadt Lingen wurde darin verpflichtet, eine hauptamtliche Frauenbeauftragte zu bestellen. 2005 wurde das Gesetz novelliert und führte den Begriff der Gleichstellungsbeauftragten anstelle der Frauenbeauftragten ein; bei mehreren hundert Kommunen schaffte die inzwischen schwarz-gelbe Koalition die Hauptamtlichkeit aber wieder ab. Gleichstellungsbeauftragte sollen soch seither grundsätzlich für den Abbau geschlechterspezifischer Benachteiligungen beider Geschlechter einsetzen. Schon Anfang 1993 wurden übrigens Gabriele Jahnke und Angelika Roelofs gemeinsam Frauenbeauftragte in Lingen. Jede auf einer sog. „halben Stelle“. Angelika Roelofs ist bis heute im Amt. Auf Gabriele Jahnke folgte 1999 Angelika Knöpker (mehr…)

Jetzt feierte das Lingener Gleichstellungsbüro 25 Jahre hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte mit einem flotten Theatermorgen. In „Die Trockenblumen – Best of verflixte Sieben“ präsentierten Hilde Ronsberger (Marcia Golgowsky) und Ayşe Horozoğlu (Lilay Huser; Foto lks, Zugabe hier), die eine Deutsche, die andere Türkin, eine ganz besondere Sicht des Zusammenlebens. Was zunächst etwas zäh begann, wurde immer flotter und brachte manche Szene mit vorhealtenem Spiegel zum interkulturellen Lachen.

Anschließend wurde dann offiziell erinnert. Da war ich aber trotz Einladung nicht mehr da.

Denn im Theaterfoyer feierte -hübsch abgesperrt mit Trennband  und umsonst bei Sekt, Getränken, Petit Fours und anderen Köstlichkeiten –  nur die gesellschaftliche Regionalliga unserer Stadt. Die anderen rund 400 Besucher durften das Theater an der Wilhelmshöhe durch die Vordereingänge verlassen. Damit war also, wie Ex-Ratsfrau Brigitte Brüggmann zu recht bemerkte, gar nichts mehr gleichgestellt. Ich weiß nicht, wer sich das ausgedacht hat.

Wäre ich Oberbürgermeister, würde ich derartige Peinlichkeiten nicht zulassen. Denn die Lösung ist so einfach: Alle Besucher werden eingeladen, nach dem Theaterstück zu bleiben, um 25 Jahre zu feiern; es gibt Häppchen und Getränke für alle. Das gehört sich so.