Critical Mass Lingen

29. November 2019

Auch in Lingen engagieren sich jetzt Radfahrer mit einer  Critical Mass. CM ist eine flashmobartige Demonstration, die heute erstmals um 17 Uhr am Bahnhof startet. Mit ihrer Aktion protestieren Radfahrer/innen gegen ihre systematische Benachteiligung im Straßenverkehr.

Die Aktionsform startete 1992 in San Francisco (USA). Sie findet einmal pro Monat in Städten rund um den Globus statt, traditionell am letzten Freitag. Im benachbarten Nordhorn gab es die erste CM vor fünf Monaten, jetzt also auch bei uns. Wenn ich‘ es richtig sehe, ist Lingen damit die erste CM-Gemeinde im Emsland. Die aus der Klimagruppe Emsland stammenden Aktivisten erläutern die Aktion auf ihrer Facebook-Seite. Auf twitter sind sie bislang nicht vertreten

„An jedem letzten Freitag im Monat fahren Menschen bei der Critical Mass gemeinsam mit dem Fahrrad. Niemand organisiert die Critical Mass. Die Critical Mass organisiert sich selbst. Wer vorne fährt, bestimmt die Route.

Mehr als 15 Radfahrer*innen dürfen nach § 27 StVO einen sogenannten Verband bilden. Sie dürfen nebeneinander fahren und eine Spur einnehmen. Sie gelten dabei als ein langes Fahrzeug. Passiert der Verband eine grüne Ampel, die während der Durchfahrt auf Rot springt, so fährt der gesamte geschlossene Verband über die Kreuzung.

Die Geschwindigkeit wird angepasst, so dass alle mitkommen. Wenn Lücken entstehen, wird aufgeschlossen. An Kreuzungen wird die Masse abgesichert, damit keine anderen Fahrzeuge in die CM fahren. Verkehrssicherheit steht an erster Stelle.

Critical Mass ist das, was jede*r für sich und alle zusammen am Freitag daraus machen. Für manche ist es einfach nur ein lebensfrohes Straßenfest, das sich durch die Stadt bewegt. Andere sind es leid, dass sie mit dem Rad nicht sicher durch die Stadt kommen.

Verrückte Fahrräder? Seifenblasen? Verkleiden? Kekse? Irgendwas Kreatives? Ja gern! Alles ist drin, solange es positiv ist und für eine lebenswertere Stadt stehen kann.

Wir treffen uns am 29.11.2019 um 17:00 Uhr am Bahnhof!“

Also: Das ist heute. Organisation? Es gibt keine! Critical Mass organisiert sich von selbst. Jede/r mit einem Fahrrad ist willkommen!

Es war 1977, als eine Gruppe junger Frauen aus Bremen in die Niederlande fuhr. Ihr Ziel: Eine Tagesklinik, in der Frauen Schwangerschaften abbrechen, ambulant, mit örtlicher Betäubung. „Wir wollten herausfinden, wie es die Holländer machten“, erzählt Hanna Staud-Hupke, eine der Frauen von damals. „In Deutschland wurden die Frauen ja diskriminiert. Sie mussten mehrere Tage ins Krankenhaus, es gab immer eine Vollnarkose und sie wurden nicht gut behandelt.“ Auch hätten die deutschen Ärzt*innen die Gebärmutter ausgeschabt, anstatt die schonendere Absaugmethode zu verwenden.

50.000 bis 60.000 Frauen sollen in den 70er Jahren nach Schätzungen jährlich zum Abbruch in die Niederlande gereist sein. Offizielle Zahlen des niederländischen Gesundheitsministeriums gibt es erst seit 1980, da waren es noch 26.200.

Vier Jahre zuvor hatte der Bundestag nach heftigen Auseinandersetzungen die Neufassung des Strafrechtsparagrafen 218 verabschiedet. Danach waren Abtreibungen verboten, wurden aber nicht bestraft, wenn die Frau sich hatte beraten lassen und ein Arzt oder eine Ärztin ihr eine Notlage bescheinigt hatte. Dies wurde Indikationslösung genannt. Zuvor hatte die SPD-FDP-Koalition im April 1974 eine Fristenregelung verabschiedet, nach der der Abbruch in den ersten drei Monaten ohne Angaben von Gründen straffrei blieb, eine Zwangsberatung sah das Gesetzt aber auch vor. Das Bundesverfassungsgericht kassierte das Gesetz im Februar 1975.

Die Bremer*innen veröffentlichten 1978 ein Buch über ihre Reise unter dem Titel „Wir wollen nicht mehr nach Holland fahren“ – und machten sich daran, in Bremen die erste Tagesklinik für Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland zu eröffnen, nach holländischem Vorbild. Am Mittwoch begeht das Medizinische Zentrum sein 40-jähriges Jubiläum.

Träger des Zentrums war damals wie heute der 1969 gegründete Landesverband von Pro Familia, Hanna Staud-Hupke leitete ihn von 1980 bis 2005. Pro Familia berät…

[weiter bei der taz]


⇒ Und im Emsland und der Grafschaft Bentheim? „Das Emsland war schon immer katholisch“, sagt Anne Coßmann-Wübbel. Die Diplom-Sozialpädagogin arbeitet in Lingen in der Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberatung des Diakonischen Werks. Das Emsland ist katholisch, und die Krankenhäuser des Emslands sind es auch. Schwangerschaftsabbrüche werden hier nicht durchgeführt. Bis 2007 konnten Frauen, die ungewollt schwanger geworden waren, für eine Abtreibung noch in das kommunale Krankenhaus nach Nordhorn fahren, doch 2007 fusionierte es mit einer katholischen Klinik zur Euregio-Klinik Grafschaft Bentheim. „Die meisten Frauen fahren jetzt nach Osnabrück, Oldenburg oder Bremen“, sagt Anne Coßmann-Wübbel. Auch nach Leer oder in die Niederlanden weichen einige Betroffene aus. Je nach Wohnort müssen die Frauen Strecken von 80 bis 150 Kilometer auf sich nehmen.

(Quellen: taz/noz)

Komplexe Väter

21. November 2019

Komplexe Väter
Komödie mit Jochen Busse, Hugo Egon Balder, René Heinersdorff, Alexandra von Schwerin und Katarina Schmidt
Schüttorf – Theater in der Obergrafschaft, Hermann-Schlikker-Str. 1-3
Samstag, 23.11. – 19.30 Uhr
sehr wenige Restkarten á 22 Euro

Diese Theater-Produktion des Theaters an der Kö, Düsseldorf (in Zusammenarbeit mit der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater) bringt einige bekannte deutsche Schauspieler in die Region an Ems und Vechte.

Diese Komödie über die Eitelkeit zu später Väter -und über die Liebe- ist schnell erzählt: Drei nicht mehr ganz so junge Männer versuchen auf unterschiedlichste Weise nachzuholen, was sie bei der Tochter versäumt haben. Dass sie sich dabei durch eine Verkettung unglücklicher Umstände gegenseitig in die Quere kommen, macht es ihnen schwer, ihre Ziele zu erreichen. Die Sehnsucht, begangene Lebensfehler zu korrigieren, die Hoffnung, die Zeit aufhalten zu können, der Wunsch, Erlebtes nochmal zu leben, führen zu massiven Verwechslungen und Missverständnissen, die aufeinanderprallen. Geht es wirklich um die Tochter? Oder auch um die Erkenntnis, dass die Zeit nicht alle Wunden heilt. Nur zwei starke Frauen sind in der Lage, aus den drei Männern keine Väter mit Komplexen werden zu lassen…

FEINE SAHNE FISCHFILET

18. November 2019

FEINE SAHNE FISCHFILET<
„WIR HABEN IMMER NOCH UNS“ TOUR
Lingen (Ems) – EmslandArena

Samstag, 30.11. 19 – 20 Uhr
Restkarten: 34,35 € + Gebühren

Diesen Sommer spielten Feine Sahne Fischfilet unter freiem Himmel die beiden größten eigenen Konzerte ihrer Bandgeschichte: Am 6. Juli vor über 12.000 Fans in Dresden im Rahmen der „Filmnächte am Elbufer“ erwartet, ihr Konzert in der Zitadelle Spandau war mit über 10.000 Karten bereits seit Monaten ausverkauft. Dazu umjubelte Auftritte vor zehntausenden begeisterter Zuschauer u.a. bei Rock am Ring, Rock im Park, dem Greenfield in der Schweiz und dem Nova Rock-Festival in Österreich. Schon 2018 feierten über 100.000 Fans die Band auf der ausverkauften Tournee zu ihrem aktuellen Album „Sturm & Dreck“, mit dem sich die Band bis auf Position 3 der deutschen Charts vorarbeiten konnten.

Im Herbst spielten sie darüber hinaus vor 90.000 begeisterten Zuschauern auf Einladung der Toten Hosen bei deren ausverkauftem Tourfinale im Düsseldorfer Stadion.

Kein Zweifel: Feine Sahne Fischfilet sind die Band der Stunde! Aufgrund des weiterhin ungebrochenen Ansturms auf ihre Konzertkarten freut sich die Band, nun die finalen Termine ihrer Tournee bekanntgeben zu können, die sie mit ihren spektakulären Live-Happenings noch einmal in viele Regionen im deutschsprachigen Raum führen wird, bevor man sich in eine längere Pause verabschiedet.

„Seit 2018 sind Feine Sahne Fischfilet die erfolgreichste junge Rockband im Lande“, erkannte „Die Zeit“; Spiegel Online freute sich über „Ein Manifest des Widerstands“, während der Rolling Stone konstatierte „Man glaubt der Band jedes Wort des Widerstands“ und das Szene-Organ „Ox Fanzine“ die Gruppe treffend mit „Große Fresse und was dahinter“ beschrieb.

Ihre wilden Konzerte sind Abend für Abend zügellose, ausschweifende Happenings ausgerechnet in einer Zeit, in der allerorten vermeintlich gut Informierte wieder mal das nahe Ende der Rockmusik postulieren. Des Weiteren kam 2018 unter dem Titel „Wildes Herz“ eine gefeierte Filmbiografie über Sänger Monchi in die Kinos, die unter der Regie u.a. des Schauspielers Charly Hübner entstand und mit über 50.000 Zuschauern und der vielbeachteten TV-Ausstrahlung einer der erfolgreichsten deutschen Dokumentarfilme der letzten Jahre war.

Tickets sind erhältlich auf Eventim und auf Tixforgigs sowie an allen Eventim-Vorverkaufsstellen.

Stammbaum

19. Oktober 2019

Nach der NS-Zeit stand Ahnenforschung nicht mehr auf der Agenda. Zu viel hatte der Rassismus des Naziu.-Systems die Beschöäftigung mit der eigenen Herkunft diskreditiert. Das hat sich in den letzten Jahren verändert, wie auch an dieser Veranstaltung der Emsländischen Landschaft festzumachen ist:

Zu ihrer nächsten und mittlerweile 5. Ahnen- und Bücherbörse lädt nämlich die regionale Kultur-Körperschaft gemeinsam mit ihrem Arbeitskreis Familienforschung nach Lingen (Ems) ein. Sie findet in diesem Jahr am Freitag, den 25. Oktober 2019 statt. Interessierte erhalten dann von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr in Halle IV Kaiserstraße 10a, Hilfe für die Suche nach ihren Vorfahren und können sich über regionalgeschichtliche Forschungen informieren. Der Eintritt ist frei.

Die Ahnen- und Bücherbörse will diejenigen unterstützen, die sich für Familienforschung und Heimatgeschichte interessieren oder hier bereits aktiv sind. Neben dem gegenseitigen Austausch erhalten Anfänger Tipps, wie sie sich am besten auf die Suche nach Vorfahren machen können. Familienforschung erfreut sich in jüngerer Zeit zunehmenden Interesse und ist dabei längst zu einem generationenübergreifenden Projekt geworden.

Viele haben sich gefragt: „Wo komme ich her? Wer waren meine Vorfahren?“. Aber sie sind mit den Forschungsmethoden der Genealogie noch nicht unbedingt vertraut. Trotz moderner Medien, Datenbanken und Recherchemöglichkeiten bedarf es zunächst häufig einiger Tipps von Experten, um sich in die Thematik einzuarbeiten. Diese Gelegenheit bietet sich am kommenden Freitag in der Halle IV.

Auf der gleichzeitig stattfindenden Bücherbörse stehen neben dem Arbeitskreis Familienforschung verschiedene Institutionen und Vereine den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite. Zudem präsentieren Heimatvereine aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland ihre Arbeit und sorgen mit regionalgeschichtlicher Literatur für genügend Stoff zum Stöbern, Tauschen und Kaufen.

Weitere Infos gibt es unter Tel. 05931/496420; E-Mail: info(at)emslaendische-landschaft.de.

(Quelle: pm; Stamnmbaum der Familie Buntschlie, gemeinfreio)

Runter vom Gas

11. Oktober 2019

Bei der aktuellen „Runter vom Gas“-Aktion geht es um Menschen, die sich nach einem schweren Verkehrsunfall auf den mühsamen Weg #zurückinsLeben machen müssen. Denn: Rund 68.000 Menschen verletzten sich 2018 bei Verkehrsunfällen schwer.

Niemand sollte im Leben ein zweites Mal laufen lernen müssen. Verkehrsunfälle sind vermeidbar. Und ich schreibe hier kein weiteres Wort über unzulängliche, gefährliche Fahrradwege in unserer Stadt. Ihr wisst, warum.

Bookends

7. Oktober 2019

Bookends
Nordhorn . Vechteaue, Saal 1 , Vechteaue 2
Do 10. Oktober, 20 Uhr
Karten 26 €

Beeindruckend dicht am Original präsentiert das schottische Duo Bookends die unvergessene Musik von Simon & Garfunkel. Begleitet von Leos Strings präsentieren die Ausnahmemusiker Dan Haynes und Pete Richard die bisher mit Abstand authentischste Simon & Garfunkel-Tribute-Show, die es je gab. Auf grandiose Art und Weise gelingt es dem Duo, den unverwechselbaren Sound und die Performance des Originals auf der Bühne lebendig werden zu lassen. Fast glaubt man, Paul und Art live zu erleben und ihnen auf dem Höhepunkt ihrer Karriere zuzuhören. In ihren Kritiken überschlägt sich die englische Presse vor Begeisterung über die Show.

Simon & Garfunkel – Through The Years ist eine Zeitreise in die wunderbare Musikwelt eines der erfolgreichsten amerikanischen Folkduos aller Zeiten. Simon & Garfunkel prägten mit ihrer Musik eine ganze Generation. Folkmusik wurde durch ihren Einfluss populär und entwickelte sich zum Gegengewicht zur beliebten Rock- und Beatmusik. Traditionelle Liedelemente wurden von Paul Simon und Art Garfunkel ebenso aufgegriffen, wie sie Folkelemente aus anderen Kulturen in ihre Songs integrierten. Eine Musikkultur, die man heute als Weltmusik bezeichnet.

In der Darbietung von Bookends klingen Songperlen wie The Boxer, Sound Of Silence, Mrs. Robinson oder das legendäre Bridge Over Troubled Water frisch und zeitlos. Durch die musikalische Begleitung der Leos Strings aus England erreichen die Songs eine besondere Güte und einmalige Brillanz.

Sebastian Küchler-Blessing

5. Oktober 2019

Konzertreihe „Phantasticus 2019“
Sebastian Küchler-Blessing (Domorganist, Essen)
Auff Toccaten Manier
Auf der großen Fischer+Krämer-Orgel.

Lingen (Ems) – St. Bonifatiuskirche
Heute – 20 Uhr

Karten 10 € – Schüler, Studenten, Arbeitslose: frei

Seit fünf Jahren ist Sebastian Küchler-Blessing Domorganist an der Kathedralkirche des Ruhrbistum in Essen. Konzerte führten ihn bereits in zahlreiche große Kirchen, Kathedralen und Konzerthäuser, so unter anderem wiederholt in die Elbphilharmonie. Der 32-Jährige gastiert außerdem regelmäßig bei den großen europäischen und deutschen Festivals.

Das heutige Programm:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Toccata und Fuge D-Moll BWV 565

Johann Ulrich Steigleder (1593-1635)
Tabulatur Buch darinnen Daß Vatter unser (1627)
1. Fantasia. Oder Fugen Manier. 4 Vocum.
17. Coral im Discant. 3 Vocum.
22. Fugen Manier. 2 Vocum.
37. Coral im Discant. 4 Vocum.
40. und letste Variation. Auff Toccaten Manier.

Girolamo Frescobaldi (1583-1643)
Fiori musicali op. 12 (1635)
Toccata per l’Elevatione (Messa delli Apostoli)

Dieterich Buxtehude (1637-1707)
Toccata in D BuxWV 155

Sebastian Küchler-Blessing (*1987)
Improvisation über zwei gegebene Themen

Charles Marie Widor (1844-1937)
Symphonie Nr. 5 F-Moll op. 42, Nr. 1
4. Adagio
5. Toccata

Mittels Videoübertragung auf eine sich im Altarraum befindende Leinwand kann man dem Konzertorganisten während des Orgelkonzerts „auf die Finger schauen“.

Sebastian Küchler-Blessing wird zwei freie Improvisationen spielen. Das erinnert natürlich an den früheren Kirchendiözesanmusikdirektor Eberhard Bonitz, der dies meisterhaft beherrschte und so die eher tradierten Hörgewohnheiten der Bonifatius-Kirchgänger nicht nur einmal herausforderte. Legendär ist seine „Bier“-Improvisation in einem sonntäglichen Hochamt, als er – eine Wette einlösend – dieses Stück (oder war es dies?) mit den Pedalen spielte und derweil auf den -damals noch zwei- Manualen frei improvisierte. Nur die Mitwetter, darunter mein langjähriger Apotheker, haben dies damals vor 50 Jahren bemerkt…

Zur Einstimmung spricht hier der Interpret über das Werk Bachs BWV 540 (gespielt wird heute Abend in Lingen aber … s.o.)

Klammer Klein-Airport

4. Oktober 2019

Wir müssen über den Flughafen Münster Osnabrück, kurz FMO, reden. Ein Projekt des vergangenen Jahrhunderts mit aktuell 20 Fliegern am Tag. Der braucht frisches Geld. Das soll von den Gesellschaftern kommen, also vor allem die regionalen Gebietskörperschaften, kurz gesagt vom „Staat“. Die EU-Beihilferichtlinie erlaubt aber ab 2024 keine Betriebsbeihilfen durch den Staat mehr, also Geld für den laufenden Betrieb; nur noch Investitionsbeihilfen sind dann erlaubt.

„Damit sind Hahn, Dortmund, Calden, Saarbrücken, Karlsruhe, Münster, Paderborn, Rostock, Friedrichshafen und Weeze praktisch pleite, das Problem erledigt sich also von selbst“, erklärt taz-Leser Sven Günther, listet dabei die betroffenen deutschen Kleinflughäfen auf und weist aber doch vorsichtshalber darauf hin, dass in Brüssel ein sogenannter „Fitness-Check“ läuft, ob man die Beihilfen nicht doch erlauben will. Jedenfalls die taz informiert -im Gegensatz zu anderen Medien der Region- über die neuerlichen Finanzprobleme des FMO und titelt „Klammer Klein-Airport“:

„Billige Tickets, neue Destinationen: Der stark defizitäre Flughafen Münster/Osnabrück sucht nach Reisenden.

Es gibt Augenblicke, da denkt man, die Flugscham ist Realität. Allen Passagierzuwächsen zum Trotz, die uns das Statistische Bundesamt vorrechnet: Wer den Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) besucht, erlebt solche Augenblicke. Rund 20 Maschinen am Tag heben hier derzeit ab, oft sind die Terminals fast menschenleer. 2018 hatte der Airport 1,017 Millionen Passagiere, das waren weniger als im Jahr 1997.

Da sind die FMO-Gesellschafter, zu über 95 Prozent Kommunen aus dem Umland, froh um jeden Anbieter, der Traffic generiert. Schließlich müssen sie Bilanzen verdauen, in denen Millionendefizite stehen. Die Folge: Urlauber werden von Billigfluglinien mit Tickets zum Schleuderpreis geködert. Für Geschäftsreisende werden Inlands-Kurzstrecken maßgeschneidert.

So startet ab Anfang November die niederländische AIS Airlineszweimal an jedem Werktag nach Berlin. „Wünschenswert ist solches Kurzstreckenfliegen natürlich nicht“, sagt Michael Hagedorn, Ratsmitglied der Grünen in Osnabrück, spezialisiert…

hier gehts weiter bei der taz

Alternativen

20. September 2019

An diesem Wochenende geht es in Lingen (Ems) laut und heftig zu. Es findet nämlich das traditionelle Altstadtfest statt und dies zum 39. Mal, nachdem es zuvor drei Jahre lang erfolgreich ein kleines und feines Altstadtfest der Lingener Sozialdemokratie gegeben hatte. Für dieses Wochenende habe ich diese Alternativen:


Freitag, 20. September von 7.30 – mittags am Bahnhof

Demonstration und Klimastreik von „Friday for Future“ und der Klimagruppe Emsland. Mehr
kein Eintritt


Freitag, 20. September ab 17.00 Uhr
Lange Nacht der Volkshochschulen

Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine bunte Auswahl an Schnupperangeboten quer durch das VHS-Programm; umrahmt von viel Musik und Gelegenheit zum Austausch. Die Lange Nacht der Volkshochschulen ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 100-jährigen Bestehen der Volkshochschulen in Deutschland und findet an diesem Abend erstmals bundesweit statt. Sie bildet den Auftakt zum Herbst-/Wintersemester unter dem Motto „zusammenleben.zusammenhalten“.

In der Langen Nacht der VHS gibt es Neues zu entdecken, Bekanntes auszuprobieren und Unerwartetes zu bestaunen. Ein Programm für Aufgeweckte, Ausgeschlafene, Nachteulen, Wissenshungrige, Entdecker. Besucher können

  • in die Vielfalt der Sprachen eintauchen und auch mal wieder platt snacken,
  • die ganze Breite der beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten kennen lernen und sich ganz individuell beraten lassen,
  • in der Küche den Kochlöffel schwingen und leckere kleine Häppchen herstellen,
  • sich kreativ und künstlerisch betätigen,
  • bei der Feuermeditation einfach mal alle „Fünfe grade sein lassen“ oder
  • sich einfach treiben lassen zwischen Lernen, Entspannung, Essen, Beratung…

Mehr…

Kein Eintritt

Freitag, 20 September ab 19.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kein Eintritt

 

Samstag, 21. September ab 19.00 Uhr

38. Hauskonzert bei Familie Löning, Falkenstraße 17
mit Tommaso Ieva, Gitarre

Mit seinen neuen Eigenkompositionen, in denen er persönliche Impressionen einer Reise durch Skandinavien in Musik fasst sowie musikalische Betrachtungen von Gemälden von Scully und Tomasko gibt der italienische Gitarrist Tommaso Ieva sein Lingen-Debüt Konzert.
Dabei sind zudem Werke der Renaissance, Klassik und Romantik, dargeboten auf den üblichen Instrumenten der jeweiligen Zeit. So erklingt neben der Vihuela, die in der spanischen Renaissance ihre Blütezeit hatte, auch eine Staufer-Gitarre, die die zarte Intimität des romantischen Gitarrenspiels besonders schön zur Geltung bringt. Für die modernen Werke greift Tommaso zur Lattice Gitarre, welche die klassische Gitarren-Klangästhetik der heutigen Zeit im Besonderen aufgreift.
Es werden Werke großer Komponisten verschiedener Jahrhunderte gespielt mit der ihnen eigenen Klang-Ästhetik, was sicherlich einen ganz besonderen Reiz des Abends ausmachen wird. Man darf also auf ein besonderes gitarristisches Klangereignis gespannt sein. www.tommasoieva.com
Kein Eintritt, aber eine Anmeldung ist unbedingt gewünscht: www.lingener-hauskonzerte.de

Samstag, 21. September 22.00 Uhr
Nordhorn, Pier 99, Heseper Weg 40, präsentiert das Gedicke Duo

Das Gedicke Duo besteht aus zwei Musikern an Klavier, Gitarre und mit Gesang.

Mit Leidenschaft und Professionalität präsentieren die beiden Brüder, Simon Gedicke und Fabian Gedicke, weltbekannte Songs im neuen Gewand.
Passend zu jedem Anlass sorgen sie so für die perfekte musikalische Atmosphäre.

Kein Eintritt

 

Sonntag, 22. September, 13 – 15 Uhr
Börse „Rund ums Kind“ an der Alten Molkerei, Bahnhofstraße in Freren
Angeboten werden Spielzeug, Kinderwagen, Autositze, Winterbekleidung etc.
Das Kulturkreis-Impulse-Team bewirtet die Gäste mit Kaffee und Kuchen.

Für Schwangere wird die Börse bereits um 12 Uhr geöffnet
Für alle die Mitmachen möchten, Anmeldung/bzw. Nummernvergabe am 21.08.2019 um 19 Uhr direkt in der Alten Molkerei (Pro Person nur eine Nummer).

Kein Eintritt

 

Sonntag 22. September, 14 – 18 Uhr

Die Stadt Nordhorn veranstaltet  von 14 bis 18 Uhr  auf dem Blankeplatz am Gildehauser Weg ein Weltkindertagsfest mitvielen Mitmachangeboten und Aktionsstände nfür Kinder und einem buntenBühnenprogramm.

Das Motto des diesjährigen Weltkindertags lautet: „Wir Kinder haben Rechte“ und macht auf die vor 30 Jahren verabschiedeten UN-Kinderrechtskonvention aufmerksam. Zahlreiche  Aktionsstände laden um Mitmachen ein. Die Besucher/innen können über den Luftballonkünstler Wim Wolke staunen, sich beim Mitmachzirkus des Kinderzirkus Löwenherz beteiligen und über die Kinderrechte informieren. Es werden eine Kletterwand, Kinderschminken und verschiedene Kreativangebote angeboten. Außerdem wird es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Hip Hop, Voltigiervorführungen, Gesang u.a. geben. Zum Verweilen lädt ein Verpflegungsstand mit Hot Dogs, Kaltgetränken, Kaffee und Kuchen ein.

Nordhorns Bürgermeister eröffnet das Fest um 14 Uhr.

Kein Eintritt

 

Sonntag 22. September ab 16.30 Uhr
2. Konzert Bratwurst, Bier und Blasmusik
auf der Aktionsfläche an der Ortsverwaltung Lingen-Holthausen/Biene
Das Stadtteilkonzert des Musikverein Holthausen-Biene für die ganze Familie mit gemütlichem Dämmerschoppen und Wunschkonzert. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Kein Eintritt

 

Sonntag 22. September ab 18.00 Uhr
Klosterkirchenkonzert
Flautando Köln
mit Susanne Hochscheid, Katrin Krauß,
Kerstin de Witt – Blockflöten;
Ursula Thelen – Blockflöten und Gesang

Karten 15 €