Some gifts

15. November 2018

39 Tage bis Heilig Abdnd. Die Werbebranche explodiert.Hier der Weihnachtsclip mit Elton Joh. Schömn.

The Truth is Worth It

2. November 2018

Follow a New York Times reporter’s journey as she uncovers the stories of separated migrant families.

Learn more: https://nyti.ms/2D8SC1s

Read the full investigation: https://nyti.ms/2qOS9sI

Subscribe to The Times: https://nyti.ms/2z9IX6f

[Die „New York Times“ setzt ihre im vergangenen Jahr gestartete Kampagne unter dem Motto „The Truth is Hard“ fort, in der die tägliche Suche nach der Wahrheit im Mittelpunkt steht. Während die renommierte Tageszeitung zum Auftakt auf die überragende Bedeutung der Wahrheit aufmerksam machte, stehen in den neuen Spots die aufwändigen Recherchen der Redaktion im Mittelpunkt.

Die aktuellen Spots sollen in erster Linie den Aufwand verdeutlichen, der hinter dem preisgekrönten Journalismus der „New York Times“ steht. In dem 2-minütigen Spot „Perseverance“ (zu deutsch: „Ausdauer“) geht es zum Beispiel um die monatelangen Recherchen über die Trennung von illegalen Immigranten v…

Der Claim „The Truth Is Worth It“ soll dabei verdeutlichen, dass die Wahrheit die aufwändigen Recherchen der „NYT“ rechtfertigen, aber auch klarmachen, dass guter Journalismus Geld kostet. Die beiden Spots „Perseverance“ und „Rigor“ sind die beiden ersten einer ganzen Reihe neuer Videos. gefunden bei Horizont.net]

Inside the 18-month New York Times investigation that revealed how the president engaged in dubious tax schemes in the 1990s.

Learn more: https://nyti.ms/2D8SC1s

Read the full investigation: https://nyti.ms/2xSIq8K

Subscribe to The Times: https://nyti.ms/2z9IX6f

Disrupt Manifesto

30. Oktober 2018

„Als Jay Chiat und Guy Day am 1. April 1968 in Los Angeles die Agentur Chiat/Day gründeten, war das ein sehr ungewöhnlicher Schritt. Schließlich tummelte sich zu dieser Zeit die gesamte Werbeszene in New York. 50 Jahre und einen Zusammenschluss mit TBWA später zählt die Kreativschmiede zu den renommiertesten der Welt, die vor allem als Apple-Agentur in die Geschichte einging. Zum 50. Geburtstag feiert sich TBWA/Chiat/Day jetzt selbst – mit einem Disruptions-Manifest von Werberlegende und TBWA-Chairman Lee Clow.

Der 90-sekündige Film zeigt aneinandergereiht Ausschnitte legendärer, preisgekrönter Arbeiten von TBWA für Kunden wie Apple, Adidas, Amazon, Gatorade oder Skittles. Dazu erklärt der mittlerweile 75-jährige Clow, dass es in der Kreativbranche nicht darum gehe, „das Richtige“ zu tun – sondern vielmehr „das Mutige“.“

Tja, ich lass das mal so stehen.

(„Text“ gefunden bei Horizont)

#PhonesAreGood

26. Oktober 2018

Smartphones sind bekanntlich Fluch und Segen zugleich. Die kleinen Supercomputer für die Hosentasche erleichtern die Organisation des Alltags und sind in vielen Situationen der perfekte Helfer. Andererseits wünscht sich jeder ab und zu, nicht so sehr von seinem Mobiltelefon abhängig zu sein und es einfach mal links liegen zu lassen. Die britische Mobilfunkmarke Three bricht jetzt in einem flotten #PhonesAreGood-Werbefilm eine Lanze für den Nutzen der Smartphones – und zeigt, dass sie schon vor Jahrhunderten ziemlich hilfreich gewesen wären. (Quelle)

türkische Sexseite

13. September 2018

Schon gewusst? Alle im Juni in unserer Stadt Geborenen sind von der Homepage der Stadt Lingen auf die türkische Sexseite www. yasiaminas. tk verlinkt worden – mit Namen und Adressen.

Und auch sonst ist die Datensicherheit offenbar perdú. Oder anders: Die Webseite der Stadt ist gekapert, wie die Screenshots links zeigen.

Guck mal, doch sei vorsichtig damit, sie anzuklicken – jedenfalls mit den üblichen Microsoft-Produkten.

Beschwerden von betroffenen Eltern hat es schon gegeben und auch die Polizei ist eingeschaltet worden. Und -oh Wunder- das Problem gab es auch bereits mit den Kindern, die im Mai in unserer Stadt geboren worden sind Das Standesamt wusste übrigens nichts davon, die Beschwerdestelle der Stadt aber schon.

Und jetzt, Stadt Lingen?

Update: Ich erfahre gerade “Nicht der Server ist gekapert, sondern ein Crawler zieht sich pot. Inhalte, um über Inhalte in Suchergebnissen aufzutauchen.” Aber mir sieht es eher nach einem Scraper aus. Vielleicht googelt die werte Leserschaft mal, was man dagegen tun kann. Schönen Donnerstag!

Update zwo: Inzwischen hat auch die Lingener Tagespost berichtet, offebar aufmerksam geworden durch diesen kleinen Blogbeitrag. Und die Stadt Lingen (Ems) hat durch den Ersten Stadtrat (denn merke: Der OB verkündet keine negativen Meldungen) diese „Stellungnahme“ abgegeben:

Stellungnahme

Lingen. Von der städtischen Internetseite lingen.de ist in den letzten Wochen Content und Design auf ein Portal kopiert worden. Dabei wurden unter anderem Daten von der Seite in einen anderen Kontext gestellt. So hatte eine Internetsei-te, die in Tokelau Neuseeland registriert ist, Daten von der Seite des Standesam-tes auf einer externen Seite mit obszönen Inhalten eingestellt. Diese Seite wurde umgehend für lingen.de gesperrt und der Missbrauch über Google angezeigt. Die Stadt Lingen wird rechtlich gegen die missbräuchliche Nutzung vorgehen.

Übrigens in den letzten Wochen ist wirklich ausgesprochen unpräzise. Wenn bereits die Mai-Daten abgegeriffen wurden, ist dies vor drei Monaten geschehen. Kein einziges städtisches Gremium, kein Einwohner wurde seither informiert.

Das ruft Politikverdrossenheit hervor, weil man sich auf die Angaben aus dem Rathaus nicht verlassen kann. Es sind allzu oft geschönte, semantisch gedrechselte Tatsachenbehauptungen, die nur die halbe Wahrheit mitteilen. <

Dream Crazy

9. September 2018

Kontrovers diskutiert dieser Tage die halbe USA über Nike: Grund ist eine Werbeanzeige, mit der sich der weltweit größte Sportartikler hinter den US-amerikanischen Football-Profi Colin Kaepernick stellt, der vor zwei Jahren die umstrittene Protestwelle „Take A Knee“ gegen Polizeigewalt und Rassen-Ungleichheiten startete – und seither keinen Verein mehr findet.

Manche US-Amerikaner verbrennen jetzt ihre Nike-Schuhe und posten Videos davon im Internet. Der Grund: In seiner neuen Werbekampagne wirbt der Sportartikelhersteller mit eben diesem Footballspieler Colin Kaepernick. Der Ex-Quarterback der San Francisco 49ers drückte 2016 beim obligatorischen Abspielen der Nationalhymne durch Hinknien seinen Protest gegen Rassismus in den USA aus.

Der Text zum Bild Kaepernicks in der Nike-Kampagne lautet: „Glaube an etwas. Auch wenn du alles dafür opfern musst.“ Dass Nike für die Aktion irgendetwas opfern muss, steht  nicht zu befürchten, mögen noch so viele wütende Bürger aus Protest ihre Nike-Schuhe öffentlichkeitswirksam verbrennen.

Trotz sinkender Aktienkurse, verbrannter Schuhe und der massiven Kritik von Donald Trump gibt Nike eben nicht klein bei. Im Gegenteil: Die Marke heizt die Debatte mit ihrem fulminanten Werbefilm weiter an – und beweist so Haltung in politisch und gesellschaftlich turbulenten Zeiten. Guck mal:

(Quellen Horizont, DeutschlandfunkKultur)

Twitter-Nutzer Chris macht sich auf die Fahrt mit dem Intercity von Köln, durch Westfalen und das Emsland, nach Emden Außenhafen. Einzigartig sein twitter-Protokoll.



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The Cleaners

2. September 2018

netzpolitk.org informiert:

Der Alltag von menschlichen Content-Moderatoren in sozialen Netzwerken ist wirklich schockierend. Zu diesem Schluss kam Youtube und löschte einen Arte-Trailer über seine Zensoren kurzerhand von seiner Plattform. Das kommt leider häufiger vor, klagt der deutsch-französische Kultursender.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Youtube löschte einen Trailer des Kultursenders Arte. Und zwar nicht irgendeinen Trailer, sondern den für den Dokumentarfilm „The Cleaners“, der von den harschen Arbeitsbedingungen philippinischer Content-Moderatoren im Auftrag von Youtube und Facebook handelt. Grund dafür sei angeblich schockierendes Bildmaterial in dem eigens für die Verbreitung auf sozialen Medien hergestellten Clip, heißt es in einer E-Mail des Absenders adwords-noreply@google.com an Arte, über das der Sender auf seiner Webseite berichtet.

Haben also die selben überforderten Niedriglohnkräfte, von denen die Dokumentation handelt, mal wieder zu schnell auf den Knopf gedrückt? Oder war es eine automatisiertes System, das den Trailer aussortierte? Wir wissen es schlicht nicht, schrieb ein Sprecher von Arte auf Anfrage an netzpolitik.org.

Auf YouTube werden Videos regelmäßig ohne Begründung für Minderjährige gesperrt, auch auf Facebook werden alle zwei bis drei Wochen Videos gesperrt, vor allem, wenn wir sie sponsern wollen. Es gibt zwar Möglichkeiten zum Einspruch, da es aber nie eine Reaktion von Facebook bzw. Youtube/Google gab, besteht diese Option lediglich auf dem Papier und die Videos bleiben gesperrt bzw. die Postings gelöscht.

Der Sender hat bisher keine weitere Rückmeldung von Youtube über die Löschung erhalten. Ein typischer Fall: Immer wieder löscht Youtube Videos von Nutzerinnen und Nutzern wegen vermeintlich problematischen Inhalten oder angeblichen Urheberrechtsverletzungen, ohne dass sich die Betroffenen wirklich dagegen wehren können oder auch nur eine Antwort auf ihre Einsprüche erhalten. Auch im Fall von Arte und „The Cleaners“ haben wir bei Youtube angefragt, aber zunächst keine Antwort erhalten.

Wie schockierend das Bildmaterial des Arte-Trailers ist, können die Leserinnen und Leser gerne selbst beurteilen:

Die ganze 90-minütige Dokumentation findet sich hier

 

(Quelle netzpolitkk.org  Creative Commons BY-NC-SA 4.0.)

Die Bürgerrechtsorganisation Gesellschaft für Freiheitsrechte, kurz: GFF, hat am 22. August 2018 beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine Verfassungsbeschwerde gegen den Einsatz von sogenannten Staatstrojanern und den unverantwortlichen staatlichen Umgang mit IT-Sicherheitslücken eingelegt. Sie richtet sich gegen die am 24. August 2017 eingeführte Änderung der Strafprozessordung (StPO). Die fünf Beschwerdeführern sind der in Deutschland im Exil lebende türkische Journalist Can Dündar, der ARD-Dopingexperte und Investigativjournalist Hajo Seppelt, der Grünen-Politiker Konstantin von Notz, der Rechtsanwalt Stefan Conen und die Rechtsanwaltsfachangestellte Sina Mika. Im Rahmen ihrer Tätigkeiten wurden die Prominenten Kläger bereits mehrmals Opfer von Hackerangriffen.

Die Änderungen der StPO erlauben es Ermittlungsbehörden, staatliche Spähsoftware (Trojaner) auf den Rechnern Verdächtiger oder unter bestimmten Voraussetzungen auch unbeteiligter Dritter zu platzieren. Diese „Staatstrojaner“ ermöglichen Online-Durchsuchungen, die über die bisher zulässige akustische Wohnraumüberwachung deutlich hinausgehen. So kann die laufende und frühere Kommunikation von Verdächtigen ausgewertet werden (Quellen-TKÜ), die auf den Geräten gespeicherten Inhalte eingesehen sowie auf Kameras zugegriffen werden. Weil Computer und Smartphones heute eine Fülle teils privatester Informationen enthalten, greift die Online-Durchsuchung wie keine andere Ermittlungsmethode in die Privatsphäre der Betroffenen ein.

mehr hier

Hintergrundinformationen

Der Lingener Dr. Christoph Frilling ist initiativ geworden. Er platzierte jetzt auf der Online-Plattform openPetition Deutschland einen Bürgerantrag, der sich an die Stadt Lingen (Ems) richtet. Er lautet::

Menschen retten jetzt!

Die Oberbürgermeister Thomas Geisel (Düsseldorf, l.), Henriette Reker (Köln) und Ashok Sridharan (Bonn) bieten in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel humanitäre Hilfe für Flüchtlinge an. Diesem Angebot schließt sich die Stadt Lingen (Ems) an.

Die menschliche Katastrophe im Mittelmeer erreicht gerade neue und erschreckende Ausmaße. Auch die Stadt Lingen setzt sich deshalb auch dafür ein, die Seenotrettung wieder zu ermöglichen, „bis eine europäische Lösung mit allen Beteiligten vereinbart ist“. Denn dass allein im Sommer  hunderte Menschen auf dem Mittelmeer ertrunken und an den Grenzen der Europäischen Union umgekommen sind, darf nicht länger tatenlos hingenommen werden.

In Lingen gibt es die Kapazitäten, um Menschen sofort zu retten. Jedes gerettete Menschenleben zählt.

„Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt.“ (Talmud)

Folgende Erstunterzeichner unterstützen diesen Bürgerantrag:

Elke Albers, Fremdsprachenkorrespondentin  –  Reinhard Meiners, Dipl.-Ing.  –  Sophia Pawellek, Studentin  –  Ralf Czogalla, Kurierfahrer  –  Hans-Dieter Thomas, Gymnasiallehrer a.D.  –  Gregor Menger, Unternehmer  –  Maryam Molavy, Kaufm. Angestellte  –  Pearse O’Donnell, Einzelhandelskaufmann  –  Mustafa  Sahinkus, Gastronom  –  Susanne Siering, Dozentin  –  Dr. Christoph Frilling, M.A., Schulleiter  –  Birgit Kemmer, Kaufm. Angestellte  –  Heiner Rehnen, Sozialtherapeut  –  Tanja Christiansen-Hamdi, Personal Coach  –  Thomas Welle  –  Adnen Marzouk, Angestellter

Folgende Unterstützer sind im Netz auf die Aktion aufmerksam geworden, wohnen aber nicht in Lingen:

Volker Seidenfuß, Beamter, Neuhäusel; Ayetullah Akay, Gebietsverkaufsleiter, Meppen; Dennis Meiners, NC Programmierer; Winfried Pohlmann, Bürgermeister, Hopsten; Gabi Wideman, Dozentin, Rheine;