Kiki und Pupps

13. November 2019

Das Programm 2019/2020 der beliebten Kindertheater-Reihe Kiki und Pupps des TPZ Lingen ist schon vor einigen Wochen gestartet; daher bin ich etwas spät mit meinem Tipp. Aber es gibt für den Nachwuchs bis in das Frühjahr noch viele Vorstellungen zu sehen. Spielstätten sind wie bisher das Professorenhaus am Universitätsplatz und das Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 44. Der Besuch lohnt. Am Sonntagmorgen (17.11., 11 Uhr) gibt es beispielsweise im Professorenhaus das Stück „Der gestreifte Kater und die Schwalbe Sinhá“, aufgeführt vom Figurentheater Gingganz (Karten 5 Euro).  Klickt mal auf das Flyerbild (Hinweis: >4 MB pdf).

Liese-Lotte Lübke

22. Oktober 2019

Liese-Lotte Lübke
„Und wenn schon…“
Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz 5/6
Donnerstag, 24.10. – 20 Uhr

Karten 15 € , erm. die Hälfte

„Kann man überhaupt noch von Kabarett sprechen, wenn die musikalisch dargebotenen Themen so sehr unter die Haut gehen, dass sie dazu anregen, intensiv über sich selbst nachzudenken?

Liese-Lotte Lübke öffnet die Schubladen in unseren Köpfen und Herzen, studiert ihren Inhalt schmerzhaft gründlich, arbeitet sich bis in den allerletzten Winkel vor, kippt uns den verstaubten Kern mancher, die wir jahrelang mühsam mit viel Gerümpel zugestellt haben, schonungslos direkt vor unsere Füße und bringt einige darin tief vergrabene Erbstücke zurück ans Licht. „Selten hat ein so unterhaltsam dargebrachter, tiefgründiger Abend, der den oft verdrängten täglichen Erlebnissen voll entsprach, so nachhaltige Wirkung bei mir hinterlassen“, heißt es in nur einem von vielen O-tönen seitens Lübkes Publikums.

Ein Abend voll Politik des Privaten, voll frechen Humors und ganz auf der Suche nach der Verantwortung bei uns selbst. Lassen wir uns auf dies Abenteuer des Entrümpelns ein, finden wir in einer Schublade in der wir schon zwanzig Mal nachgesehen haben, jetzt vielleicht endlich auch manch lang vermissten Schatz wieder. Was immer Sie zurückhält – grüßen Sie es von Liese-Lotte Lübke, nehmen Sie es an die Hand, gehen Sie trotzdem los und sagen Sie ihm „und wenn schon…“.“

(Quelle: PM)
Sorry: In einer ursprünglichen Version dieser nachricht hatte ich ein falsches Datum mitgeteilt.

Plattsatt: Erzählcafé

16. Oktober 2019

Erzählcafé auf Plattdeutsch
Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz 1
Dienstag, 22. Oktober, 16 Uhr

Kostenbeitrag 6 Euro (für Kaffee und Kuchen)
Anmeldung erbeten: 0591 9166325 oder per Mail cafe(at)tpzlingen.de

Maria Lögering erzählt von ihrer Kindheit im Emsland, die von nachbarschaftlicher Gemeinschaft, Geselligkeit, aber auch von den Einflüssen des Krieges geprägt war. Auch viele Erinnerungsstücke hat sie im Gepäck, die besondere Geschichten erzählen. Anschließend sind die Besucher eingeladen, ihre Erinnerungen zu teilen. Moderiert wird der Nachmittag von Myra Schulte vom Theaterpädagogischen Zentrum Lingen.

„Die Veranstaltung richtet sich auch an Menschen, die nicht mehr so häufig Gelegenheit zum Plattsprechen haben“, sagt Linda Wilken von der Emsländischen Landschaft, die das Erzählcafé initiiert hat.

Die Veranstaltung ist Teil des Kulturfestivals „Plattsatt“, das ab kommendem Freitag, 18. Oktober, insgesamt 15 plattdeutsche Veranstaltungen im Emsland und der Grafschaft Bentheim zu bieten hat. Das komplette Programm findet man unter www.emslaendische-landschaft.de.

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Quelle: PM; Foto: Professorenhaus @ milanpaul via flickr

Jens Heinrich Claassen

25. September 2019

TPZ Studioprogramm:
Jens Heinrich Claassen
„Ich komm schon klar“
Lingen (Ems), Professorenhaus, Universitätsplatz 1
Do 26.09.19 – 20 Uhr

Karten: 15 €, erm. für Schüler und Studenten: 7,50 € (Restkarten)

Es ist zum Mäusemelken: da hatte Jens Heinrich Claassen endlich eine tolle Freundin gefunden, alles war rosarot und jetzt ist sie weg. Einfach so.  Schlimmer noch, die blöde Kuh hat ihn aus der gemeinsamen Wohnung geworfen.

Nun steht er da. Alleine, traurig und ohne Dach überm Kopf. Und weil Jens Heinrich Claassen kein Aufgeber ist, muss er jetzt klar kommen.
Bloß wie kommt man klar, wenn das Leben mal eben komplett auf den Kopf gestellt wurde?

Jens Heinrich macht einen Masterplan: Neue Wohnung finden, neue Frau finden, neues Selbstbewusstsein finden. Sollte zu schaffen sein, andere kriegen das ja auch hin.

Doch was passiert, wenn der neue Nachbar nervig ist? Und sich die Suche nach einer neuen Frau mal wieder schwieriger gestaltet als gedacht? Wenn leider immer klarer wird, dass man vielleicht doch nicht ganz unschuldig war am Scheitern der Beziehung? Dann greift Jens Heinrich Claassen zu seiner schärfsten Waffe: seinem Humor! Schließlich hat der preisgekrönte Komiker den schwarzen Gürtel in Pointe.

In seinem Programm „Ich komm‘ schon klar“ lädt Jens Heinrich Claassen sein Publikum ein, mit ihm gemeinsam über all das zu lachen, worüber man sich zuhause allein die Augen ausweinen würde.  Denn sobald man über etwas lachen kann, verliert es an Ernst und Schrecken. Das gilt nicht nur für einen selbst. Es gilt auch für den Rest der Welt.

 

(Quelle)

Lingener Marionettentheater

13. September 2019

19. Internationales Fest der Puppen
„Was ihr wollt“
Komödie von William Shakespeare
Lingener Marionettentheater
Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz 5/6
Samstag, 14. Sept. – 18 Uhr

Karten 15 €, erm. 7,50 €

Das Marionettentheater ist ein „lebendiges Museum“: Auf seiner Bühne kann der Zuschauer erleben, auf welche Weise im 18. und 19. Jahrhundert die damals weit verbreiteten Marionettentheater ihre Stücke aufgeführt haben. Das Theater bemüht sich also um eine – vor allem bei den Marionetten, Bühnenbildern und den Requisiten – relativ historisch detailgetreue Wiedergabe der damaligen Aufführungspraxis.

Zum 19. Fest der Puppen in Lingen zeigt das Marionettentheater die beliebte Komödie von Shakespeare „Was ihr wollt“.

Viola hat ein Schiffsunglück vor der Küste Illyriens überlebt, bei dem ihr Zwillingsbruder Sebastian ums Leben gekommen zu sein scheint. Viola beschließt, als Knabe verkleidet in die Dienste des Herzogs Orsino zu treten, der über Illyrien herrscht. Orsino ist unsterblich verliebt in die Gräfin Olivia, die aber aus Trauer um ihren verstorbenen Bruder sieben Jahre lang ihr Gesicht verschleiern und die Gesellschaft von Männern meiden will. Die als Mann verkleidete Viola, die sich jetzt Cesario nennt, gewinnt rasch die Gunst Orsinos und wird von ihm beauftragt, seine Liebesbotschaften an Olivia zu übermitteln. Olivia verliebt sich jedoch in den „jungen Mann“ Cesario, während Cesario/Viola Gefallen am Herzog gefunden hat.

Auch Ritter Andreas Bleichenwang würde Olivia gerne heiraten und findet Unterstützung bei Olivias Onkel Tobias Rülps, der es auf das Geld seiner Nichte abgesehen hat, um seine Saufgelage zu finanzieren. Die nächtlichen Ausschweifungen der beiden werden jedoch von dem Verwalter Malvolio immer wieder gestört. Um sich an dem Widersacher zu rächen, beschließen Rülps und Bleichenwang zusammen mit der Zofe Mary und dem Narren Feste, Malvolio einen Streich zu spielen: Mary, deren Handschrift derjenigen Olivias gleicht, fälscht einen Brief der Gräfin an den Verwalter, der diesen glauben machen soll, Olivia habe ein Auge auf ihn geworfen. Malvolio fällt auf den Inhalt herein und handelt gemäß den Vorgaben des Briefes: Er trägt gelbe Strümpfe mit überkreuzten Strumpfbändern, benimmt sich seltsam und lächelt die ganze Zeit. Wegen dieses Verhaltens erklären Tobias und Mary Malvolio für verrückt und sperren ihn in einen dunklen Raum. Der Eingesperrte wird obendrein gepeinigt, als sich Feste ihm als Geistlicher vorstellt und behauptet, der Raum sei voller Fenster und hell.

Die Ereignisse überschlagen sich, als Sebastian – der den Schiffbruch überlebt hat – auftaucht und für Cesario gehalten wird. Olivia trifft auf Sebastian, verwechselt ihn mit Orsinos Boten und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Es kommt zum Showdown: Orsino droht, den vermeintlich untreuen Diener zu töten, was durch das Auftreten Violas jedoch verhindert wird. Am Ende wendet sich vieles zum Guten: Sebastian bleibt bei Olivia, die Zwillinge erkennen einander, Orsino verspricht Viola zu heiraten, Bleichenwang zieht unverrichteter Dinge davon, Sir Toby heiratet das Kammermädchen Mary und Malvolio wird aus seiner Gefangenschaft entlassen.

Mitwirkende:
Leitung: Michael Sänger, Laurenz Bäthke
Regie: Michael Sänger
Spiel: Frauke Kröger, Ulrike Bredenbröker, Brigitte Kohring, Marlene Siefke-Korte, Laurenz Bäthke
Ton, Beleuchtung: Moritz Bäcker, Christian Forsting
Figuren: Dagmar Hagel
Bühnenbild, Ausstattung: Michael Sänger/ Christian Forsting

Für Erwachsene und Jugendliche, Dauer ca. 90 Minuten

Karten für diese Veranstaltung gibt es im Professorenhaus am Universitätsplatz und in der Vorverkaufsstelle der Touristinformation.


Foto oben: Szenenausschnitt „Was ihr wollt“ © Stadt Lingen; unten: William Shakespeare publicDomain

Vorgelegt hat jetzt der Heimatverein Lingen (Ems) eine kleine Broschüre mit seinem Programm für das zweite Halbjahr 2019. Es enthält Bemerkenswertes zur Lokalgeschichte unserer Stadt wie des Umlandes.

So geht am 28. August nachmittags eine Fahrt in das benachbarte Beesten, wo unter anderem im Ortskern das Töddenhaus Urschen (Foto lks) besichtigt wird, dessen vorbildliche Renovierung 2013 die verstorbene Lingener Architektin Petra Berning verantwortete.

In Lingen (Ems) wird am 11. September der Neue Friedhof vorgestellt; er entstand als Kriegsgefangenenfriedhof, als dort im Zweiten Weltkrieg fast 1000 Soldaten beigesetzt wurden. Reichlich euphemistisch heißt es dazu im Programmheft des Heimatvereins, die Soldaten seien „bei Flugzeugabstürzen, an Kriegsverletzungen und an Krankheiten“ gestorben. Tatsächlich hatten die russischen Kriegsgefangenen ein furchtbares Schicksal. und auch die verbliebenen  „Kriegsgräber“ auf dem Neuen Friedhof sind nicht immer nur ehrenvoll behandelt worden. Ich bin mir allerdings sicher, dass Benno Vocks dazu die richtigen klaren Worte finden wird; er führt nämlich über den größten Lingener Friedhof.

„Lingen im Nationalsozialismus“ war in diesem Frühjahr der Höhepunkt der von Museumsleiter Andreas Eiynck geprägten Reihe Mittwochs im Museum“. Er musste gleich mehrfach wiederholt werden; Hunderte Lingener nahmen teil. Am 22. Oktober widmet nun Lingens Stadtrchivar Mirko Crabus seinen Herbstvortrag demselben Thema: „Lingen im Nationalsozialismus“. Angekündigt ist ein „ebenso differenzierter wie facettenreicher Überblick“. Das verspricht -gerade im Vergleich mit Eiyncks Vortrag- einen spannenden Abend, auf dem sicher einmal mehr deutlich werden wird, welche gewalttätige Menschenverachtung, welchen Rassismus und welche Rechtlosigkeit die (Lingener) Nationalsozialisten in unserer Stadt praktizierten.

Am 26. November referiert Redakteur Manfred Fickers in derselben Reihe des Stadtarchivs über „Lingen und die französische Revolution 1789 bi 1802“. Beide Veranstaltungen finden im Professorenhaus statt.

Andreas Eiynck setzt im kommenden Halbjahr seine erfolgreiche Mittwochs-im-Museum-Reihe mit den 70er, 80er und 90er des vergangenen Jahrhunderts in Lingen fort, bevor Ulli Brinker -nach seinem Vortrag über Südafrika im vergangenen Jahr- jetzt am 19. Dezember mit einem Vietnam-Vortrag sowie dann am letzten Tag des Jahres die traditionelle Silvesterveranstaltung im Emslandmuseum mit einem fotografischen Rückblick „Lingen Abbruch und Neubau“ (Andreas Eiynck) und Kaffee, Glühwein und Neujahrshörnchen das Jahr 2019 zu Ende gehen lassen.

Die Vorträge des Stadtarchivs sind übrigens kostenfrei, bei den anderen Veranstaltungen wird ein Kostenbeitrag erhoben.


(Foto: Töddenhaus Urschen, Foto: © Stadt Freren)

„Emsiges Land“

6. Mai 2019

„Emsiges Land“
Ein Abend mit Manfred Rockel, Bernhard Kües und Tobias Bako
Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz 5/6
Do 9. Mai ’19 – 19 Uhr
Eintritt: 10 €

Manfred Rockel, Bernhard Kües und Tobias Bako gestalten an diesem Donnerstag diese Lesung „mit besinnlichen und heiteren Texten, mit Lichtbildern und Musik zu emsländischen Themen.

Dabei führen die aus dem Buch „Emsiges Land“ vorgetragenen modernen Gedichte mit den projizierten korrespondierenden Fotos „kreuz und quer“ an bestimmte Orte im Emsland. Es werden dabei auch Themen behandelt, die unseren Landstrich insgesamt betreffen. Da ist nichts „An Haren herbeigezogen“, wenn Rockel und Kües aus ihrer Sicht diese „Landschaft auf Bewährung“ vorstellen, bei der „Emswicklungshilfe mal richtig geklappt hat“.

Musiker Tobias Bako ist erstmalig in das Programm einbezogen. Bako hat sich durch vielfältige Aktivitäten wie die Fensterstimmen („Winterzauber“), als Initiator und musikalischer Leiter der Silvesterrevue am vergangenen 31.12. und auch durch gemeinsame Auftritte mit der Sängerin Mimi Kombate längst einen Namen gemacht. Schon gewusst? In diesem Jahr trat Bako im Beiprogramm der Berlinale in der Niedersächsischen Landesvertretung auf.

Zu Bakos beschwingten Spiel wird Rockel auch einige seiner miefigen oder ironischen Songs vortragen, die schnell ins Ohr gehen – wie seine neue Freundin „Tinnitussi“.


Es ist mehr als schwer, an diesem Donnerstagabend auszuwählen, ob man an der Architekturreihe teilnimmt oder sich im Professorenhaus vergnügt. Wo treffen wir uns?

Bop Cats

1. März 2019

Bop Cats
Jazzfrühschoppen
Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz 5,6
Karnevalssonntag, 3. März – 11 Uhr
Eintritt: 10 €, erm. 5 €

Jazzliebhaber dürfen sich auch in diesem Jahr wieder auf den traditionellen Jazzfrühschoppen im Professorenhaus freuen. Ab 11 Uhr sind die „Bop Cats“ im Professorenhaus zu Gast.

Die aus Hamburg stammenden „Bop Cats“ sind für feinsten Jazz bekannt. Bandleader Klaus Berger am Piano, Manfred Jestel am Bass, Jürgen Busse an den Drums und Carin Hammerbacher am Saxophon stehen seit fast 40 Jahren gemeinsam auf der Bühne und waren in den 80er Jahren als Vorgruppe von Ella Fitzgerald, Benny Goodman und Miles Davis unterwegs.

Außerdem spielten sie bei vielen bekannten Jazzfestivals wie dem Schleswig-Holstein-Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Ihre stilistische Bandbreite reicht von Blues, Bop, Swing, Soul, Funk bis hin zu Calypso. Dabei interpretieren sie Evergreens von Duke Ellington, Popjazz a la Stevie Wonder und Standards des Swing, Latin und natürlich Bebop.

Olaf Bossi

21. Februar 2019

Olaf Bossi
„Harmoniesüchtig“
Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz 5/6
Heute (Do 21. Febr) 20 Uhr
Ekntritt:14  (erm. 7,50 )
Auf seiner neuen „Harmoniesüchtig“-Tour singt und erzählt Olaf Bossi Geschichten aus dem puren Leben. Er versteht es wie kein anderer, humorvolle und berührende Texte mit eingängigen Melodien zu verbinden, ohne dabei Witze auf Kosten anderer zu machen.
Wo Harmonie draufsteht, ist leider oftmals Stress drin: Die Liebe ist voller Kompromisse, die Kinder machen, was sie wollen und die besten Freunde lassen sich plötzlich „glücklich“ scheiden. Und überhaupt: Habe ich zuhause das Bügeleisen angelassen? Olaf Bossis Zeitgeistkritik ist mit leiser Ironie gewürzt. In „Zehn Dinge auf einmal“ singt er über die Stress-Symptome der rastlosen Gesellschaft; in „Die schlechtesten Eltern der Welt“ hinterfragt er sein väterliches Gewissen und in „1.000 Schuhe“ stellt er beruhigt fest, dass man sich auf manch ein Klischee zum Glück noch verlassen kann. Am Ende ist Harmonie vielleicht ein schief gelaufener Heiratsantrag, bei dem sie trotzdem „Ja“ sagt, eine schnurrende Katze, die ein Geschenk von draußen mitbringt, und am Abend eine Tasse Tee, obwohl man den ganzen Tag doch einen Kaffee wollte.

Olaf Bossi ist einer der erfolgreichsten Texter und Komponisten in der deutschen Musikbranche, der in den letzten Jahren zahlreiche Charthits geschrieben hat und in den 90ern als „Das Modul“ selbst mehrere Charthits hatte. Er wurde mehrfach mit Gold und Platin sowie einem „Echo-Award“ ausgezeichnet. Er gewann mehrere Kleinkunstpreise sowie den Förderpreis des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg und war schon mehrfach im Fernsehen zu sehen.

(Quelle)

„Auffällig Unauffällig“
Inklusives Theater des TPZ „Total Normal?!“
Lingen (Ems), Professorenhaus, Universitätsplatz 5
Heute, 4. November 2018 – 19 Uhr

Karten 6 Euro (erm. 4 Euro)

Der inklusive TPZ-Theaterclub „Total Normal?!“ präsentiert an diesem Wochenende sein neues Stück. Er besteht aus elf Erwachsenen „mit und ohne besonderen Bedarf“. In den letzten 18 Monaten hat Theaterpädagogin Patricia Ens zusammen mit den Spieler*innen die Detektivgeschichte „Auffällig Unauffällig“ entwickelt. Das Ensemble erzählt sie mit viel Witz und Charme.

„Dass das neue Stück eine Detektivgeschichte werden sollte, hat sich die Gruppe 2017 gewünscht, als die gemeinsame Arbeit dazu begann“, erinnert sich Patricia Ens. „Wichtig war dabei, dass die Ideen aus der Gruppe kommen, damit ein Stück entsteht, mit dem sich alle identifizieren und das sie gerne spielen.“

Herausgekommen ist eine ganz eigene Detektivgeschichte: Eigentlich sollte um 9:00 Uhr der Detektivkurs an der VHS starten. Doch als um zehn nach neun statt der Kursleitung nur noch eine weitere Teilnehmerin kommt, wird es den angehenden Detektiven zu bunt und sie beschließen das Ruder einfach selbst in die Hand zu nehmen. Eine Detektei ist schnell eröffnet, und die erste Kundin lässt auch nicht lange auf sich warten. So ermitteln die angehenden Detektive schneller als gedacht in ihrem ersten Fall.

Die Premiere feierte der Theaterclub gestern Abend. Heute Abend folgt die zweite Aufführung.

(Quelle)