…geh’n wir nicht!

24. Februar 2018

Kein Zuhause – trotzdem Heimvorteil. Hertha BSC und One Warm Winter setzen sich für Obdachlose ein!

Hilf auch du, zeig dem Winter die warme Schulter: Spende auf www.onewarmwinter.org
#heimvorteilfüralle

ps Es ist übrigens nicht nur in der Hauptstadt kalt.

Montag

19. Februar 2018

OK, der Tweet ist von 2014, aber heute ist Montag!

Oscar

14. Februar 2018

Am 4. März 2018 ist es soweit: Zum 90. Mal werden im Dolby Theatre in Hollywood, Los Angeles, die legendären Oscars verliehen. Weit vorn im Rennen ist  Guillermo del Toros „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ mit insgesamt 13 Nominierungen; der Trailer wurde bei youtube  inzwischen fast 12 Mio mal geklickt. Der Titel könnte sich auch in der Königsdisziplin „Bester Film“ durchsetzen – neben 8 weiteren Mitstreitern. Das Online-Medienmagazin HORIZONT hat die Oscar-Favoriten 2018 in dieser Kategorie zusammengestellt und das findet sich –samt aller Trailer- hier.

Ich tippe übrigens auf The Post (deutsch: „Die Verlegerin“). Der Film zeigt, wie die inzwischen legendäre Katherine „Kay“ Graham (Meryl Streep) die Washington Post übernimmt, das Unternehmen ihrer Familie. Sie wird damit die erste Zeitungsverlegerin der USA.

Das Drama von Steven Spielberg basiert auf der wahren Geschichte der Pentagon-Papers, die im Jahr 1971 teilweise von der NYT veröffentlicht wurden. Der Film ist in zwei Oscar-Kategorien nominiert und startet übrigens in Deutschland am 22. Februar 2018 in den Kinos.

Fans von Meryl Streep und Tom Hanks dürfen sich auf besonders freuen. „Die Verlegerin“ empfiehlt sich zudem allen Fans von Dramen und Thriller, die auf einer wahren Begebenheit beruhen.

Pyeongchang

9. Februar 2018

Heute beginnen offiziell die Olympischen Winterspiele 2018 in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang. Nach den Sommerspielen 1988 in Seoul sind es die zweiten Olympischen Spiele in Südkorea. Zugleich finden damit nach den Winterspielen 1972 in Sapporo und 1998 in Nagano (beide in Japan) zum dritten Mal Olympische Winterspiele in Ostasien statt. Wirklich faszinierend finde ich das internationale Sportfest in diesen Zeiten von Kommerz und Doping schon lange nicht mehr. Mich berührt eher, dass zum ersten Mal seit 30 Jahren die zerstrittenen Süd- und Nordkorea zusammen und unter vereinter Flagge antreten.

Unter all den vielen, unkritischen Sportjournalisten, die aus und über Pyeongchang berichten, gibt es eine Ausnahme, auf die ich die werte Leserschaft sehr gern hinweise: Jens Weinreich. Sein Blog erhielt schon 2009 den Grimme Online Award und den Journalistenpreis Goldener Prometheus. Weinreich beschäftigt sich insbesondere mit politisch relevanten Bezügen des Sports und plant die Herausgabe von Sport & Politics, ein Magazin, das in zwei Wochen erstmals erscheinen soll.

Seit geraumer Zeit richtet Weinreich den Fokus auf die Themen Doping und Korruption und befasst sich mit den sportpolitischen Vorgängen im nationalen wie im Internationalen Olympischen Komitew (IOC), das ihm schon vorgestern mit dem Entzug der Presseakkreditierung in Pyeongchang drohte. Er bietet ein kritisches Olympiablog an. Dieses Blog soll eine Anlaufstation für sportpolitisch Interessierte werden, ihnen Angebote machen und zur Diskussion anregen. Aus seinem aktuellen Olympia-Blog empfiehlt er:

Der Mann ist freiberuflich tätig und sucht Abonnenten. Er schreibt:

„Buchen Sie meine komplette Olympia-Berichterstattung hier im Blog sowie die erste Ausgabe des Hintergrundmagazins Sport & Politics [inks das geplante Cover]. Das sollte spannend werden, wie 2008 in Peking, 2010 in Vancouver, 2012 in London, 2016 in Rio de Janeiro oder 2014 rund um die Sotschi-Spiele, die bis heute nachklingen.

  • Berichterstattung aus Südkorea bis zum 26. Februar 2018 soweit möglich 24/7.
  • Das Magazin erscheint am 28. Februar zunächst als E-Paper (pdf-Format), eine Woche später geht die gedruckte Ausgabe zu.“

Besteller fördern damit vielfach ausgezeichneten unabhängigen Recherchejournalismus, Kooperationen mit zahlreichen Journalisten im In- und Ausland, und machen sich selbst eine Freude, wenn dieses Blog und das dazugehörige Monatsmagazin Sport & Politics als Anlaufstellen für hintergründige und manchmal auch exklusive Berichterstattung wachsen und gedeihen.

Der Weinreich’sche Pyeongchang-Olympiapass plus Erstausgabe Sport & Politics kostet 29 Euro. Mehr

 

(Quellen: J.Weinreich; wikipedia)

Causa Wedel

3. Februar 2018

Anfang der Woche hat Bundesrichter aD Thomas Fischer in einem Gastbeitrag für die Medienseite meedia.de die aktuelle Berichterstattung der ZEIT in der Causa Wedel, Dieter betrachtet. Das will und muss (Lesebefehl!) gelesen sein!

„Thomas Fischer war Bundesrichter und lange Zeit viel gelesener Kolumnist bei Zeit Online. Die Enthüllungen der Zeit sowie des Zeit Magazins über schwere Vorwürfe gegen Regisseur Dieter Wedel sieht er kritisch. In einem Gast-Beitrag für MEEDIA beschreibt der frühere BGH-Jurist die Berichte als öffentliches Tribunal. Dabei seien die Medien selbst das „System“, welches sie zu entlarven behaupten.

Der Fall Wedel hat in der vergangenen Woche wiederum Wellen geschlagen. Manche sagen, er sei zugleich auch ein Fall der Wochenzeitung Die Zeit, was diese weit von sich weist. Unstreitig dürfte sein, dass sie einen öffentlichen Prozess ungewöhnlicher Breite und Intensität gegen den Beschuldigten Wedel führt. Auch die zweite Welle wurde von der Bemerkung begleitet, man habe noch mehr „Geschichten“ über den Beschuldigten auf Lager. Inzwischen hat, wie man hört, ein Fernsehsender eine „Task Force“ gegründet. Kritik wurde bislang vor allem mit Argumenten aus dem (straf-)prozessualen Zusammenhang formuliert (Unschuldsvermutung, Verjährung, Verhältnismäßigkeit). Es erscheinen mir ein  paar Bemerkungen zum Zusammenhang angezeigt….“

weiter bei meedia.de

Erdbeben / NL

18. Januar 2018

Nachdem die Erdgasförderung in der Provinz Groningen (Wappen lks) am 8. Januar erneut zu starken Erdbeben geführt hatte,  fand am vergangenen Dienstag in der Tweede Kamer eine Debatte über die Schadensvergütung der Erdbebenschäden in Groningen statt. Eric Wiebes, der niederländische Minister für Wirtschaft und Klima, fordert eine vollkommen unabhängige Anlaufstelle für die Schadensvergütung der Erdbebenschäden für die Bewohner Groningens.

Wie bereits berichtet, wurde Groningen am 8. Januar erneut von einem Erdbeben erschüttert und dieses Erdbeben hat erneut Schäden an den Groninger Gebäuden verursacht. (Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.) Schon im Jahr 2012 hatte es das bis dahin schwerste Beben mit einem Wert von 3,6 auf der allgemeinen Richterskala gegeben, wodurch die Beben, die durch Erdgasförderung entstehen, erst als ernsthaftes Problem wahrgenommen wurden. Damals gingen 80.000 Schadensmeldungen ein, von denen zum jetzigen Zeitpunkt ungefähr 70.000 bearbeitet wurden. Um eine Schadensvergütung zu erhalten, müssen die Anwohner langwierige Prozeduren über sich ergehen lassen, bei denen die Schäden unter anderem von der Nederlandse Aardolie Maatschappij, kurz NAM (dt. „niederländische Erdöl-Gesellschaft“) untersucht werden. Die NAM ist allerdings genau das Unternehmen, die das Erdgas fördert. Die niederländische Tageszeitung NRC Handelsblad fasst diesen Umstand folgendermaßen zusammen: „Dies machte auf die Bürger den Eindruck, als würde der Metzger sein eigenes Fleisch überprüfen.“

Am 31. März 2017 stieg die NAM aus der Schadensabwicklung aus, da alle Parteien davon überzeugt waren, dass das Unternehmen, das das Gas fördere, nicht auch über den Schaden urteilen dürfe. Im April 2017 wurde darüber beschlossen, ein neues „Schadensprotokoll“ zu entwickeln, das nach drei Monaten hätte fertiggestellt sein sollen. Das neue Schadensprotokoll soll festlegen, wie durch die Erdgasförderung entstandene Schäden wieder instand gesetzt werden und erstattet werden sollen. Doch die seit April 2017 gemeldeten Schäden wurden bisher nicht bearbeitet.  Der nationale Koordinator Groningens, Hans Alders, sollte bei der Entwicklung des neuen Schadensprotokolls Regie führen, doch das neue Protokoll ist noch immer nicht fertig. Die Groninger selbst würden eine staatliche Lösung begrüßen. Sie wünschen sich einen Schadensfonds, bei dem der Staat die Verantwortung der Schadensvergütung trägt.

Für Eric Wiebes ist das schnelle Zustandekommen eines Schadensprotokolls von höchster Priorität. Er forderte in der Debatte der Tweede Kamer eine vollkommen unabhängige Anlaufstelle für die Schadensvergütung der Erdbebenschäden für die Bürger Groningens. Wiebes zufolge sei die Schadensvergütung weder eine Sache der NAM, noch eine Sache des Staates. Ein Großteil der Tweede Kamer forderte ein neues Schadensprotokoll zum 1. Februar, doch Wiebes hält das für unrealistisch. Premierminister Rutte suchte die Schuld für die Verzögerung der Bearbeitung der Erdbebenschäden bei der lang andauernden Kabinettsbildung und erntete dafür im Kabinett viel Kritik, doch auch Eric Wiebes sah darin den Grund für die Verzögerung. Am Ende der Debatte war noch immer nicht ganz deutlich geworden, warum die Bearbeitung der Erdbebenschäden so lange nicht fortgeführt worden war.

Am Dienstag waren der Interessenverband Groninger Bodem Beweging, kurz GBB, und der Groninger Gasberaad (dt. „Groniger Gasberatung“) an der Debatte mit dem Ministerium für Wirtschaft und dem nationalen Koordinator Groningens, Hans Alders, beteiligt. Die Interessenverbände gaben zu verstehen, dass sie kein Vertrauen mehr in ein neues Schadensprotokoll hätten, da unter anderem die NAM zu viel Einfluss darauf haben würde. Dem widersprach Wiebes. Das Schadensprotokoll solle nichts mit der NAM zu tun haben. Das Protokoll sei dazu da, die Schadensvergütung zwischen den zwei beteiligten Parteien abzuwickeln – der Partei, die den Schaden hat und der Partei, die für den Schaden verantwortlich ist. Die NAM ist die Partei, die den Schaden verursacht hat und deshalb werde das neue Protokoll die Schadensvergütung ohne die verantwortliche Partei abwickeln. Wiebes will allerdings auch vermeiden, dass der Staat seine Finger bei der Schadensvergütung im Spiel hat.

Die Bürger sind mit diesem Vorschlag nicht zufrieden. Jelle van der Knoop, der Vorsitzende der GBB, bemängelte gegenüber dem Rundfunksender RTV Noord, dass die Provinz Groningen in Zusammenarbeit mit mehreren Gemeinden und Interessengemeinschaften einen Vorschlag zur Schadensvergütung eingereicht habe, der jetzt völlig ignoriert werde. Das neue Schadensprotokoll weiche vom eigenen Vorschlag stark ab.

Die Groninger hatten von der Debatte der Tweede Kamer sowieso nicht viel erwartet, doch trotzdem nahmen einige Bürger den Weg nach Den Haag auf sich, um der Debatte beiwohnen zu können und verfolgten dabei vor allem ein Ziel: Sie wollten ein Zeichen setzen. Die Bürger Groningens haben die Nase voll. So reisten die Bürgerinitiative Houd Groningen Overeind und die GHB mit zwei Bussen an, um die öffentlichen Ränge in der Tweede Kamer zu füllen und das über die Jahre hinweg gewachsene Misstrauen in die Politik zu demonstrieren.

Da nicht nur die noch nicht bearbeiteten Schäden aus den letzten Jahren, sondern auch die zahlreichen neuen Schäden möglichst schnell bearbeitet werden müssen, ist es im Interesse aller, möglichst schnell zu einer Lösung zu kommen und ein neues Schadensprotokoll aufzustellen. Wie zufrieden die verschiedenen Parteien mit dem neuen Protokoll jedoch sein werden, wird sich dann zeigen.

→ Die Aktivisten der GBB haben inzwischen zu eimer Großdemonstration „Genug ist Genug“ für diesen Freitag auf dem Fischmarkt (Vismarkt) in Groningen aufgerufen. Beginn: 19.30 Uhr. Erwartet werden mehrere tausend Einwohner.

 

(Quelle:  NiederlandeNet)

Look Sharp

18. Januar 2018

Look Sharp
49767 Twist – Heimathaus, Flensbergstraße 11
Fr 19.01.18 – 20 Uhr

Karten im VVK für 17 €, AK 20 €

Im Heimathaus Twist kommen jetzt die Fans der Musik von Roxette auf ihre Kosten: Look Sharp aus den Niederlanden spielen an diesem Abend die großartigen Songs der erfolgreichsten schwedischen Band der letzten Jahrezehnte.

 

Am ersten Weihnachtstag 2016, also vor einem Jahr, ist George Michael überraschend verstorben. Bis zu seinem Tod arbeitete an einer Doku über sich selbst – und arte hat die jetzt im Stream. Keine Ahnung, warum die sich nicht einbetten lässt, schreibt Ronny Kraak  in Das Kraftfuttermischwerk, und -offen gesagt- das frag ich mich auch.
Mit mehr als 100 Millionen verkauften Tonträgern und unzähligen Popklassikern ist George Michael einer der erfolgreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Der britische Sänger, Songwriter und Musikproduzent arbeitete bis zu seinem unerwarteten Tod im Dezember 2016 an diesem Dokumentarfilm über sich selbst. Anlässlich seines Todestages zeigt ARTE diesen sehr persönlichen Rückblick.
Der Dokumentarfilm deckt die gesamte Karriere und das Leben des verstorbenen Musikers und Grammy-Preisträgers ab, konzentriert sich aber auf die prägenden Jahre vor und nach dem Erscheinen seines Bestseller-Albums „Listen Without Prejudice Vol. 1“ und das darauf folgende berühmt-berüchtigte Gerichtsverfahren mit seinem damaligen Plattenlabel Sony. Die Dokumentation thematisiert außerdem in berührender Weise den Tod von Michaels erster großer Liebe, Anselmo Feleppa, der an Aids verstarb.
Erzählt wird der Film vom Musiker selbst. Er arbeitete bis zu seinem überraschenden, frühen Tod an dem Projekt, das nun wie eine Art letztes Vermächtnis erscheint. Material aus Michaels umfangreichen und bislang unveröffentlichten Privatarchiven gewährt dem Zuschauer einen sehr persönlichen Einblick in diese dramatische Phase seines Lebens.
Zu Wort kommen auch die fünf Supermodels aus dem Videoclip „Freedom! ’90“ des oscarnominierten Regisseurs David Fincher sowie zahlreiche Freunde, Wegbegleiter und Musiklegenden, darunter Stevie Wonder, Elton John, Ricky Gervais, Nile Rodgers, Mark Ronson, Tracey Emin, Liam Gallagher, Mary J. Blige, Jean Paul Gaultier, James Corden und Tony Bennett.
Hier George Michaels  54.000.000 mal geklickter Freedom-Clip, den man einbinden kann.
Guckste:

Limits

16. Dezember 2017

„At the end of 2017, more than 300 journalists will spend the holidays in prison because of their profession. Today, Reporters Without Borders (RSF) launches its holiday-themed campaign to raise awareness of attacks perpetrated by the world’s press freedom predators, who for another consecutive year, have refused to gift journalists with their freedom!“
Reporters without Borders
Reporter ohne Grenzen
Reporters sans frontières

Vorschau

13. Dezember 2017

Mit dem Weihnachtsbaum ist es alljährlich dasselbe, heißt es: Erst muss man eine günstige und dennoch vorzeigbare Tanne finden, sie möglichst unbeschadet in die heimischen vier Wände transportieren, ehe mit dem Aufstellen und Schmücken die nicht minder anspruchsvolle Kür ansteht. Dass dies in nicht wenigen Fällen zum Scheitern verurteilt ist, zeigen Studenten der Hochschule für Fernsehen und Film München jetzt in einem witzigen Heineken-Spec-Spot, der so ganz anders ist als die gefühlsduseligen Weihnachtskampagnen von Edeka, Penny, Saturn und Co.
Glückwünsche an Benjamin Leichtenstern (Regie und Schnitt), Karl Kürten (Kamera), Laura Mihajlovic und Laura Roll (beide Produzenten). Alle vier studieren seit 2013 an der HFF in München und befinden sich in ihrem Abschlussjahr. Im vergangenen Jahr haben Leichtenstern und Kürten die Masterclass im Bereich Werbung belegt und in diesem Rahmen den Heineken-Spec-Spot entwickelt.

(Quelle)