ADHD [ADHS]

30. Juli 2017

Did you know that one in every nine schoolchildren is diagnosed with ADHD? Think about that. To these kids, the world feels like it’s speeding past them and impossible to slow down. It can be incredibly isolating—I know, because I have ADHD. But what would you say if I told you that the simple act of riding a bike could help these kids? Through the work of the Specialized Foundation, we’re finding this to be true.

Our kids deserve better. We’re discovering that riding can help improve focus and clarity for kids with ADHD, but 50% of American schools still don’t provide the minimum daily requirements for physical activity. The Specialized Foundation, however, is taking matters into its own hands with something we call Riding for Focus. We’re working with dozens of schools throughout the country to get kids on bikes as part of their school day, and the results have been more than encouraging. In fact, it’s been so successful that we’re expanding the program to 20 more middle schools this year alone.

The Foundation has partnered with top medical researchers at Stanford, and we’re finding that physical exercise has a positive influence on brain function. And because kids of nearly any fitness level can get on a bike and go, more kids can get moving and start benefiting from exercise than we ever thought possible. The Riding for Focus program is helping to form more confidence, better relationships, and higher performance in the classroom for these kids. We’re heavily invested in funding research, and we’re finding that riding promises to be an exciting new tool in improving health.

Bottom line is that we’re committed to doing the right thing, and where we see a chance to help, we’re going to do it. We make bikes, and bikes help kids. But we can’t do it alone. We need people like you to get involved and join the movement, and together, we’ll make a difference for generations to come. Together, let’s outride ADHD.

Thanks,

Mike

Bildungs­hung­rige

22. Juli 2017

Berufliche Weiterbildungen sind oft teuer. Doch von den Kosten sollte sich niemand abhalten lassen. Denn zum Glück gibt es diverse Fördertöpfe für Wissens­durs­tige. Der kostenlose Leitfaden der Stiftung Warentest zeigt, welche Zuschüsse Arbeitnehmer, Arbeits­lose, Berufs­rück­kehrer und Selbst­ständige bekommen können. Er listet Förderprogramme von Bund und Ländern auf, erklärt, wer Anspruch auf Bildungs­urlaub hat und beschreibt, welche Ausgaben sich vom zu versteuernden Einkommen absetzen lassen.

Eines steht fest: Weiterbildung kostet. Schon für Kurse von kurzer Dauer fallen schnell ein paar hundert Euro an. Längere Lehr­gänge gehen oft in die Tausende.

Die gute Nach­richt: Für Bildungs­hung­rige gibt es jede Menge Unterstüt­zung. Neben dem Bund mit seinen diversen Fördertöpfen – vom Aufstiegs-Bafög bis zum Weiterbildungs­stipendium (siehe  Geld vom Bund) – spendieren auch etliche Bundes­länder Zuschüsse für individuelle Weiterbildungen (siehe  Geld vom Land).

Niedersachsen fehlt in der Warentest-Auflistung. Den Grund kenne ich nicht; denn auch Niedersachsen fördert die Weiterbildung über die landeseigene NBank. Zudem unterstützen viele Arbeit­geber Engagement in Sachen Bildung mit Zeit oder Geld – schließ­lich profitiert davon auch das Unternehmen (siehe  Hilfe vom Chef).

Wer sich auf eigene Kosten weiterbildet, kann außerdem Steuern sparen. Die Ausgaben für Weiterbildungen lassen sich mit der Steuererklärung beim Finanz­amt abrechnen (siehe Steuern sparen).

Weiterbildung finanzieren Special

Die verschieden­farbigen Symbole dienen als Wegweiser durch den Leitfaden der Stiftung Warentest. So erkennen Sie auf einen Blick, ob der jeweilige Fördertopf für Sie interes­sant ist.

Für Arbeitnehmer (gelb) sieht es in puncto Unterstüt­zung besonders gut aus. Sie können bei allen Fördermöglich­keiten absahnen, die dieser Leitfaden vorstellt. Für Arbeits­lose (grün), Berufs­rück­kehrer (blau) und Selbst­ständige (orange) fällt das Angebot nicht ganz so üppig aus – doch auch sie werden fündig. Für alle vier Ziel­gruppen empfiehlt sich ein genauer Blick auf die Förderkonditionen, denn manchmal gelten Alters- oder Einkommens­grenzen oder andere Kriterien, die den Kreis der berechtigten Teilnehmer einschränken.

Keine Scheu vor bürokratischem Aufwand

Keine Frage – einen Zuschuss zu den Kurs­kosten zu beantragen oder sich für ein Stipendien­programm zu bewerben, ist aufwendig. Doch die Mühe lohnt sich, denn Weiterbildung zahlt sich aus!

Tipp: Das passende Programm findet man bequem mit Hilfe des neuen Weiterbildungsguides der Stiftung Warentest. Unser Fördermittel-Tool hilft

  • das richtige Förderprogramm auszusuchen,
  • komplizierte Förderbedingungen zu verstehen und
  • zuständige Ansprech­partner zu finden.

Dieses Special wurde am 3. August 2015 erst­mals auf test.de veröffent­licht und seitdem mehr­fach aktualisiert, zuletzt am 11. Juli 2017.

Quelle: Stiftung Warentest

knutschende Teenies

19. Juli 2017

Dieses Mal sollte es wirklich Rechtspolitik vom alten, sorgfältigen Schlag werden. Bundesjustizminister Heiko Maaß (SPD) hatte im Februar 2015 eine Kommission aus etw3a einem Dutzend Fachleuten einberufen, die mit langem Atem das unübersichtlich gewordene Sexualstrafrecht grundlegend überarbeiten sollte. Gibt es noch Strafbarkeitslücken? Oder auch Paragrafen, in denen ein veralteter Sittenkodex mitschwingt? Sind Kinder ausreichend gegen bedrohliche Entwicklungen im Internet geschützt?

Dann -nach der Silvesternacht von Köln – ging im letzten Jahr alles holterdipolter. Im Juli verabschiedete der Bundestag eine Änderung des Vergewaltigungsparagrafen 122 des Strafgesetzbuchs – „Nein heißt Nein“ stand mit einem Mal im Gesetz. Da hatte die Kommission gerade sieben ihrer 28 Sitzungen hinter sich.

An diesem Mittwoch legen die Fachleute nun ihren Abschlussbericht vor. Das 1400 Seiten dicke Werk, aus dem vorab die Süddeutschen Zeitung zitiert, greift weit über die „Nein heißt Nein“-Reform hinaus.

In zehn Themenkomplexen von Kindesmissbrauch über Prostitution bis hin zur Pornografie werden detaillierte Empfehlungen formuliert. Auch  zum „Nein heißt Nein-Gesetz“ geben die Fachleute einen Kommentar ab: Die eilige Reform sollte noch einmal überarbeitet werden.

So rät die Kommission, manche alte Zöpfe abzuschneiden: Das „Kuppelei“-Verbot – Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger – gehöre gestrichen.Auch das  „Teenager-Knutschereien“ kein Thema fürs Strafrecht sein. Denn wenn heute ein 14-Jähriger mit einer 13-Jährigen knutscht und sie mit ihm, endet das beim Staatsanwalt, beim Jugendamt und Gott weiß wo sonst noch.

mehr in der heutigen Süddeutschen

Bierkönig

12. Juni 2017

Im Bierkönig in El Arenal auf Mallorca kamen jetzt zu einer Partyveranstaltung ungefähr ein Dutzend Mitglieder der aus Frankfurt um Umgebung stammenden Neonazi-Gruppe „Hammerskins forever, forever Hammerskins“. Sie skandierten gemeinsam die Parole „Ausländer raus!“ (in Spanien wohlgemerkt) und hielten eine Reichskriegsflagge in den Raum.

Das überwigend deutsche Publikum reagierte empört, Sängerin Mia Julia Brückner unterbrach ihren Auftritt, sprach die Spacken an und forderte, die Fahne einzupacken. Es gelang es dem Sicherheitspersonal, die Rechtsradikalen aus dem Laden zu entfernen – begleitet von „Auf Wiedersehen“-Rufen des Publikums. Der DJ spielte zum Abgang “Schrei nach Liebe“ von den Ärzten. Couragiert.

Der Vorfall wurde von einem Zuschauer live auf Facebook gestreamt. Das Video erreichte bis Sonntagabend über 365.000 Aufrufe und wurde mehr als 1100 mal geteilt.

Werbefilmchen 3 (Erde)

10. Juni 2017

Drei aktuelle Werbefilmchen an diesem Wochenende auf diesem Blog, die alle Klareres vermitteln als eine Sonntagsrede. Hier No. 3:

Als US-Präsident Donald Trump vor einigen Tagen den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Klimaschutzabkommen verkündete, hagelte es nicht nur Kritik vonseiten der internationalen Staatengemeinschaft. Auch namhafte US-Unternehmen beteiligten sich an der Trump-Kritik. Folgerichtig bezieht auch Apple eindeutig Stellung. Der „iKonzern“ präsentiert einen Werbespot, der nur als klares Statement gegen die Entscheidung Trumps verstanden werden kann.

Gerade einmal fünf Tage dauerte es, bis Apple seine kreative Protestnote an den US-Präsidenten fertig hatte. In dem 60-Sekünder, den das Unternehmen erstmals bei einem der Finalspiele der National Basketball Association (NBA) im US-TV ausstrahlen ließ, verneigt sich Apple vor dem Planeten Erde. Bei dem Commercial, das passenderweise „Earth“ getauft wurde, setzt Apple auf die altbewährte Mechanik seiner „Shot on iPhone“-Kampagne – nämlich User Generated Content. Wie bei früheren Auftritten serviert Apple den Zuschauern Videos, die iPhone-Nutzer gefilmt haben – mit Bildern, die unseren Planeten in seiner ganzen Pracht inszenieren.

Drei aktuelle Werbefilmchen an diesem Wochenende auf diesem Blog, die alle Klareres vermitteln als eine Sonntagsrede. Hier No. 2:

„Moments“ heißt der dreiminütige Online-Film, mit dem Volvo die neue Generation seines SUV-Flaggschiffs bewirbt. Er erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens, das vor seinem ersten Schultag steht und mächtig aufgeregt ist. Doch dann nimmt die Mutter der jungen Protagonistin mit einem simplen Kniff die Angst und erklärt ihr, dass sie von nun an selbst bestimmen kann, wie ihr Leben weitergeht. In der Folge begleitet der Zuschauer das Mädchen beim Erwachsenwerden, dem Knüpfen der ersten großen Freundschaften, dem Kennenlernen des ersten Freundes bis zur Gründung der eigenen Familie.

Doch dann findet der Spot sein abruptes Ende mit der zur Auflösung passenden Botschaft: „Sometimes the moments that never happen matter the most.“

Drei aktuelle Werbefilmchen an diesem Wochenende auf diesem Blog, die alle Klareres vermitteln als eine Sonntagsrede. Hier No. 1:

„Lösungen liegen oft näher, als du denkst“ ist die Solidaritäts-Botschaft, die am Ende des Clips steht. Mit dieser Botschaft möchte das norwegische Familienministerium auf die Notwendigkeit neuer Kinder-Pflegeheime und Pflegefamilien aufmerksam machen –  und landet mit der liebevollen Story einen Viralhit: 121 Millionen (!) Facebook-Views innerhalb von etwas mehr als einer Woche…

Na? Gestern gegrillt?

18. Mai 2017

Na? Gestern gegrillt?

Ach, ein Lied

14. Mai 2017

Ach schau, ein Lied hat gewonnen.

 

43 Jahre alt und…

13. Mai 2017

„Running for those who can’t“ ist das Motto des Wings for Life World Run. Mit INTERSPORT macht Moritz auf der Heide – ultrarunner & triathlete daraus ein unvergessliches Erlebnis für Michael. Er leiht ihm seine Beine und sagt „Michi, I run VR you!“