Sound of Germany

24. September 2021

„Olli Schulz‘ dreiteilige und großartige Serie „Sound of Germany“ gibt es jetzt zum Stream in der ARD-Mediathek und sei hiermit jedem ans Herzchen und an die Öhrchen gelegt. Guter Tüp einfach. Und hier nicht nur er.

„Sound of Germany“ dokumentiert wie Musik hierzulande die verschiedensten Menschen durchs Leben trägt und ihnen Halt gibt. Die Dokureihe ist gezeichnet von Gegensätzen: Musikfans und Musikschaffenden, jung und alt, politisch und privat, kleinen Kopfhörern und großen Konzertsälen, Community und Einsamkeit. Es war für mich teilweise eine sehr emotionale Erfahrung, in dieser merkwürdigen Corona Zeit auf Menschen zu treffen und mir ihre Geschichten anzuhören.

• Episode Wut:

In der ersten Folge seiner Reise trifft Olli Schulz auf viele wütende Menschen. Wut kann die Gesellschaft spalten, aber auch Energie für Neues freisetzen. Die fünf Jugendlichen aus Bad Bentheim, die sich den Namen „5 B“ gegeben haben, packen ihre Wut über Gewalt, Rassismus und Kriegserfahrungen in bewegende Deutschrap-Texte – auch wenn Deutsch für viele nicht die Muttersprache ist. Olli Schulz verbringt einen Tag mit ihnen – inklusive einer Live-Performance im strömenden Regen.

• Episode Sehnsucht:

Die dreiteilige Dokuserie „Sound of Germany“ will eine schlichte und spannende Frage stellen: Wie klingt die Gesellschaft in Deutschland? Die „Deutschlandreise mit Olli Schulz“ sucht im zweiten Teil die Sehnsucht in der Playlist Deutschlands: Wonach sehnen sich die Menschen in diesem Land? Was ist ihr Soundtrack?

• Episode Spaß

Im Stream: Sound of Germany – Eine Deutschlandreise mit Olli Schulz
(gefunden bei/Text von Das Kraftfuttermischwerk)

Wer will, kann sich die Episoden unter https://mediathekviewweb.de/#query=Sound%20of%20germany für den späteren offline Moment sichern.

Die vergessenen Namen ostdeutscher Sportvereine – gerade bei reddit gefunden mit dem Kommentar zum  letzten Namen auf der Liste: „Eisenbahnersportverein Lokomotive Reichsbahnausbesserungswerk Cottbus, der Endgegner jedes ausländischen Fußballkommentators„.  Mein Favoriten sind „SV Traktor Diepensee Rotberg Waltersdorf Kiekebusch“ –gegründet 1970 und angetreten in der 2. Kreisklasse– und „Sturmvogel Bad Doberan“, gegründet 1946 (mehr…). Alle Vereine waren übrigens Betriebssportgemeinschaften – auch „Einheit Sirokko Neubrandenburg„.

Der Atem des Meeres

14. August 2021

Der Filmemacher Pieter-Rim de Kroon hat einen außergewöhnlichen Film über das Watt gedreht – mit eindrucksvollen Bildern und ganz ohne Kommentar: „Der Atem des Meeres“. In seinem Film ist das Wattenmeer keine heile Welt, sondern eine bedrohte Weltnaturlandschaft, die durch den Einfluss der Menschen immer extremer verändert wird

Wie zerstörerisch Wasser sein kann, wenn das Gleichgewicht der Ökosysteme gestört ist, hat gerade die Flutkatastrophe in Westdeutschland deutlich gemacht. Wie komplex und feingliedrig solch ein Ökosystem sein kann, zeigt der niederländische Filmemacher Pieter-Rim de Kroon in seinem Dokumentarfilm „Der Atem des Meeres“, der am 29. Juli in die Kinos kommt.

16 Monate hat er dafür im Wattenmeer gedreht, dem größten Marschland des Planeten, das sich von den Niederlanden bis nach Dänemark hinzieht. Und da Landesgrenzen hier kaum eine Rolle spielen, ignoriert er sie völlig. Er hat seinen Film so montiert, dass er mit seinen Aufnahmen hin- und herspringt, und die wenigen Dialoge in den Landessprachen hat er auch nicht untertitelt.

Dabei ist er aber durchaus neugierig darauf, wie die Menschen am und vom Wattenmeer leben. Er zeigt Krebsfischer, eine Yoga-Trainerin am Strand, Tou­ris­t*in­nen beim Wattwandern, zwei Naturschützerinnen, die Vögel beringen, und Kinder beim Spielen am Strand. Er zeigt sie, aber er erklärt nichts. Es gibt keinen Kommentar, keine Zwischentitel, keine zusätzlichen Informationen zum Gesehenen. Denn für ihn geht es im Kino um „Gefühle und Erfahrungen“, und Erklärungen zerstören dabei nur die Magie.

„Der Atem des Meeres“ gehört zu den Filmen, die nur im Kino ihre Kraft entfalten können. Er ist so brillant fotografiert, dass zeitgleich zum Kinostart auch ein Fotoband mit dem Titel „Silence of the Tides“ veröffentlicht wurde, der nur aus Filmstills, also aus dem Film herauskopierten Bildern besteht und dabei den Vergleich mit Büchern von Na­tur­fo­to­gra­f*in­nen nicht scheuen muss.

Gleich mit den ersten Aufnahmen einer Eislandschaft im Watt, bei denen de Kroon das Gemälde „Das Eismeer“ von Caspar David Friedrich zitiert, gelingt es ihm, eine intensive und faszinierende Stimmung zu schaffen. Es ist eine fremde Welt, die er uns zeigt. Auch wenn es im Film vertraute Bilder gibt wie die von den spielenden Kindern am Strand oder Weihnachtsdekorationen auf einer Insel, sind diese so sorgfältig komponiert und montiert, dass man fast gezwungen wird, genauer hinzusehen….

(veröffentlicht in der taz, mehr bei ttt)

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat ein Sonderkonto wegen der vom Hochwasser geschädigten Denkmale eingerichtet. Sie schreibt in einem Aufruf: „Die aktuelle Hochwasser-Katastrophe hat vor Denkmalen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nicht Halt gemacht. Schon erreichen die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) erste verzweifelte Nachrichten über geschädigte Baudenkmale, die erst gerade instandgesetzt worden waren oder unlängst preisgekrönt wurden – und die nun zum „Denkmal in Not“ geworden sind.

Die betroffenen Eigentümer sind auf solidarische und schnelle Hilfe angewiesen, da vielfach Elementarversicherungen die Bauwerke in gefährdeten Regionen gar nicht erst versichern. 

Die DSD hat daher ein Sonderkonto für vom Hochwasser geschädigte Baudenkmale eingerichtet, um schnell und unbürokratisch helfen zu können.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Spendenkonto Soforthilfe Hochwasserkatastrophe
IBAN DE78 3804 0007 0555 5552 00.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz besitzt das DZI-Spendensiegel und das Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats.

Prinz Heinrich

19. Juni 2021

Ganz kurzfristig ein Tipp für diesen Samstag.  „Prinz Heinrich“ heißt das Schiff, das seit 11 Jahrzehnten rund um Borkum unterwegs ist. 1909 wurde es als Bau-Nr. 240 von der Papenburger Werft Josef L. Meyer für den Fahrgast- und Postverkehr zwischen Emden und der Nordseeinsel Borkum für die Borkumer Kleinbahn- und Dampfschiffahrts-Aktiengesellschaft in Emden gebaut. 0203 erwarb der damals neu gegründete Verein „Traditionsschiff Prinz Heinrich“ e. V.“ in Leer das Schiff vom letzten Eigner in Rostock, und die Vereinsmitglieder brachten den ehemaligen Seebäderdampfer nach Leer, in seinen neuen Heimathafen.

Dank engagierter Vereinsmitglieder ist der historische Dampfer längst bestens in Schuss und bietet an diesem Samstag eine Fahrt von Leer (Binnenhafen am Amtsgericht, ab 9.00) über Emden-Außenhafen (ab 11.30) nach Delfzijl (NL) und zurück (Emden an: 16.45; Leer an 20.00 Uhr).

Von Lingen aus könnte man zur Tour mit dem Zug („RE 15“) und dem Niedersachsenticket um 9.55 Uhr zum Hauptbahnhof Emden aufbrechen (an: 11.09 Uhr), dann mittels Taxi zum Außenhafen Emden und von dort wiederum mit der Prinz Heinrich zum Anleger im Yachthafen Delfzijl für 25 Euro pP. Die Abfahrt am Außenhafen Emden ist um 11:30 Uhr ab Emden (Außenhafen) und die Rückkehr um 16:45Uhr in Emden (Außenhafen)

Besonderheit: In Delfzijl werden auf der Prinz Heinrich frische holländische Matjes serviert!

Alle weiteren Infos gibt es hier und Ticketreservierungen für diese Seereise via
E-Mail: ticketservice(at)prinz-heinrich-leer.de bzw. Tel 0491 9879374 oder 04924 949670.

(Foto: Prinz Heinrich, von Ole Sevecke auf Pixabay)

76.

6. Mai 2021


Anlässlich des 76. Jahrestages der Befreiung von Krieg und Faschismus am 8. bzw. 9. Mai 2021 hat mir aus Berlin Annedore Jakob (Pax Christi) diese Informationen geschickt:

  • In Nordhorn werden der AK Gedenken und die Stadt Nordhorn an öffentlichen Stellen eine Banneraktion zum 8. Mai durchführen. Ausgewählte Banner finden sich oben und unten in diesem Posting. Zur Nachahmung empfohlen!
  • Von Abgeordneten des Deutschen Bundestages um Jan Korte, MdB, gibt es das Bemühen eine Gedenkstunde zum 22. Juni abzuhalten. Eine Kleine Anfrage und ein Antwortschreiben von Dr. W. Schäuble nimmt die Berliner Zeitung zum Anlass, um zu berichten.
  • Die „Friedenswurzel“ ist ein Baumstumpf, den der Osnabrücker Künstler V.-J. Trieb von den Seelower Höhen holte, wo im April 1945 die letzte Schlacht um Berlin tobte.
  • Die Stiftung „Topographie des Terrors“ lud am heutigen 6. Mai um 19 Uhr zu einer thematischen Veranstaltung mit Livestream ein, der weitere 14 Tage abrufbar ist.
  • Am 9. Mai jährt sich der Geburtstag der Widerstandskämpferin Sophie Scholl zum 100. Mal.
  • Gestern vor 30 Jahren fand in Meppen eine besondere Gedächtnisfeier statt. Hier das Video über die Steinsetzung am 5. Mai 1991 für Jacob Cohen und seine Familie auf dem Jüdischen Friedhof.
  • In Osnabrück lädt am Samstag, 8. Mai um 18.30 Uhr die Gruppe „Omas gegen Rechts“ an der Kunsthalle Dominikaner Kirche zu einem Gedenken ein. Treffpunkt ist die Skulptur „Der Gefesselte“ von Gerhard Marcks, gewidmet den Opfern der Nationalsozialisten.
  • Am 7. Mai (12 Uhr) wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier anlässlich einer Ordensverleihung eine Ansprache im Schloss Bellevue halten. Mehr unter: 
  • Am Sonntag, den 9. Mai überträgt der DLF von 10.05 – 11 Uhr einen katholischen Rundfunkgottesdienst mit Theo Paul aus der Inselkirche in Juist.

Frühlingsfreitag

23. April 2021

Heute, an diesem Frühlingsfreitag, gibt es in meinem kleinen Blog Edward Grieg für’s Gemüt:

Die NDR-Radiophilharmonie präsentiert seit gestern in ihrem neuen Videoformat „Peer Gynt – Solveigs Lied“. Schauspielerin Corinna Harfouch schlüpft in dieser neuen Videoproduktion der NDR Radiophilharmonie in die Rolle der Solveig. Als liebende Frau blickt sie auf den zerrütteten Charakter des vermeintlichen Helden Peer Gynt. Ihre melancholisch-sinnlichen Betrachtungen sind eingebettet in die musikalischen Sätze der Peer-Gynt-Suiten von Edvard Grieg unter Leitung von Hossein Pishkar.

Sie gehören zu bekanntesten Orchesterstücken der klassischen beziehungsweise romantischen Musik: „In der Halle des Bergkönigs“, „Solveigs Lied“ oder die „Morgenstimmung“ können viele wohl aus dem Gedächtnis pfeifen. Da ist es einleuchtend, dass Edward Griegs „Peer Gynt“-Suiten eine der ersten Produktionen des neuen NDR-Videoformats „KonzertPlus“ gewidmet ist. Ab heute – ganz genau: Donnerstag um Mitternacht – ist der Film gratis zu sehen auf ndr.de/konzertplus.

Auch die NDR-Radiophilharmonie muss sich Alternativen zum brach liegenden Konzertbetrieb suchen: Unter normalen Bedingungen gibt das in Hannover ansässige Orchester über 100 Live-Konzerte, die dann größtenteils im Radiosender NDR Kultur gesendet werden. Im Fernsehen ist es dagegen eher selten zu sehen – „Hochkultur“ gilt auch unter Öffentlich-Rechtlichen gern als Quotenkiller. Und so landen auch die „KonzertPlus“-Produktionen erst mal ausschließlich im Onlineangebot.

Mit insgesamt 26 Sätzen sind Griegs zwei Suiten ein orchestrales Monumentalwerk, das…

[weiter in der taz]

 

 

 

Edvard Grieg: Peer Gynt
Suite Nr. 1 op. 46
Suite Nr. 2 op. 55

Hossein Pishkar, Dirigent
Corinna Harfouch, Solveig
Alexander Radulescu, Text und Regie
NDR Radiophilharmonie

(Hier beide Suiten für Puristen…)

Ostern 2021/1

4. April 2021

UnitedAgainstHate

2. März 2021

Mit einer gemeinsamen Aktion haben zahlreiche Fußballprofis um Nationalspieler Toni Kroos auf Cybermobbing und Hass im Internet aufmerksam gemacht. In einem am Donnerstag veröffentlichten Video lesen unter anderen Real-Madrid-Star Kroos, Leipzigs Dayot Upamecano, Bayern-Verteidiger Niklas Süle oder die Kölner Timo Horn und Ron-Robert Zieler Kommentare und Hass-Nachrichten vor, die sie – teilweise anonym – empfangen haben.

„Cybermobbing ist ein Problem, das unsere gesamte Gesellschaft betrifft. Was sich einige Menschen hinter anonymen Profilen erlauben, ist weit unter der Gürtellinie, manchmal sogar im strafrechtlichen Bereich“, sagt Kroos.

Insgesamt 14 Profis machen in dem Video, das die Agentur Sports360 initiierte, einige Kommentare öffentlich. Sie lesen Hasskommentare, die sie bei Twitter, Instagram oder Facebook erhalten haben, in verschiedenen Sprachen vor. Beiträge wie „Ich hoffe, du stirbst in der Hölle“ (an Kroos) oder „Ich stech dich ab“ (an Horn) zählen noch zu den harmloseren Nachrichten.

„Hass ist keine Meinung. Hate Speech und Cybermobbing sind zu einem gravierenden Problem unserer heutigen Gesellschaft geworden. Und es kann jeden treffen, ob jung oder alt“, heißt es von Sports360, deren Gründer der Spielerberater Volker Struth ist. Auch die von der Agentur betreuten Spieler wie Kroos würden „ständig mit diesem Hass im Netz konfrontiert. Sie werden beleidigt und bedroht.“

Dass in „sozialen“ Netzwerken bisweilen ein rauer Umgangston herrscht, ist bekannt. Die Frage ist nur: Wie abgestumpft ist die Netzgemeinde inzwischen? Ist angesichts von Hate Speech für Moral und Anstand kein Platz mehr? Oder gibt es noch Schutzmechanismen, die den Pöblern Einhalt gebieten? LeFloid wollte es genau wissen – und hat die Probe aufs Exempel gemacht.Unter #UniteAgainstHate fordern die Beteiligten: „Hate Speech und Cybermobbing sind ein Verbrechen, das viel zu oft ohne Konsequenzen bleibt. Wir zusammen gegen Hass!“

2021JLID

21. Februar 2021

„Ein kaiserliches Dekret zu überbringen, war im 4. Jahrhundert keine einfache Sache. Schon allein logistisch. Ein Video, das auf der Homepage des Vereins 321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland zu sehen ist, erzählt mit einem Augenzwinkern, wie es sich damals im Römischen Reich abgespielt haben könnte.

Köln, damals Hauptstadt der niedergermanischen Provinz mit dem stolzen Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium, war im 4. Jahrhundert eine gefühlte Weltreise von Rom entfernt. Dort empfing Kaiser Konstantin eine Anfrage des Kölner Stadtrats, der eine marode Brücke reparieren wollte. In der Stadt am Rhein war das Geld knapp. Ein Jude namens Isaac wolle aushelfen – doch dafür müsse er ein Amt im Stadtrat vertreten, schrieben die Kölner an Kaiser Konstantin.

Der Kaiser wusste wahrscheinlich nicht, was für ein historisch wertvolles Zeugnis er mit diesem Dekret schuf. Denn das Dokument ist die früheste erhaltene schriftliche Quelle zum jüdischen Leben in Europa nördlich der Alpen. Darin ist zu lesen: „Durch reichsweit gültiges Gesetz erlauben wir allen Stadträten, dass Juden in den Stadtrat berufen werden.“ Dieser Erlass, der nach Köln zurückgesandt wurde, beweist eindeutig, dass damals Juden in Köln lebten.“

Heute wird im Gedenken an dieses Jahr 321 das Jubiläumsjahr „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ eröffnet. Die ARD überträgt live den virtuellen Festakt in der Kölner Synagoge (60 Min.), was in der ARD-Mediathek nachgeschaut werden kann. Das Jubiläumsjahr wird begleitet mit der Homepage JLID2021.de.  Das weitere Angebot, auch mit einen ARD-Beitrag am Sonntag, den 7. März um 23.35 Uhr zur Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit  2021 in Stuttgart, findet sich hier.

Das jüdische Jubiläum ist einzigartig; denn, werte Leserschaft, vor 1700 Jahren gab es hierzulande weder Deutschland noch gar Menschen, die sich als Deutsche begriffen. Die Überschrift des deutsch-jüdischen Jubiläums ist also wohl nur teilweise richtig.

Die ARD sendet aus Anlass von „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ auch einen herzlichen Film von Nicola Graef und Lena Scheidgen: Echtes Leben: Jung, jüdisch, weiblich – Die selbstbewusste Generation.

Die Dokumentation zeigt drei junge, jüdische Frauen, drei unterschiedliche Modelle, den jüdischen Glauben und die Tradition zu leben. Sie spiegeln die junge Generation von Jüdinnen wider, die selbstbestimmt ihren Weg geht. Alle eint der Wunsch, besser verstanden zu werden, alle eint die Befürchtung, dass die gesellschaftlichen Anfeindungen eher zu als abnehmen:

 

 

 

 

Übrigens: 
Welche Beiträge in unserer Region reihen sich in das 1.700 Jahre-Jubiläum ein? Einen aus dem Lingener Emslandmuseum  habe ich gefunden. Welche gibt es noch? 

(Quellen; ARD, Deutsche Welle, 2021JLID)