„Erst kürzlich habe ich eine Reise von Berlin nach Kopenhagen geplant. Diese Strecke habe ich in den vergangenen Jahren schon oft bewältigt, meist in einem Billigflieger von EasyJet. Dieses Mal wollte ich mir aber Alternativen anschauen und habe geguckt, was die Bahn so anbietet. Dass eine solche Reise mit der Bahn einen halben Tag dauern kann war zu erwarten, eine Reise in einem Nachtzug wäre prinzipiell sogar eine schöne Erfahrung gewesen. Das größte Problem war allerdings ein anderes, nämlich der Preis! Selbst mit Bahncard 25 wäre ich auf mindesten den doppelten Preis gekommen.
Wer innerdeutsch reist steht oft vor dem selben Problem:.

Irgendwas läuft doch da ordentlich falsch. Der Klimawandel schreitet ungebremst voran, Flugreisen – oder zumindest Kurzstrecken – werden zurecht verteufelt, aber es fehlen die Alternativen. Es kann doch nicht sein, dass Bahnreisen zu einem Luxusgut verkommen sind.

Ein paar Antworten auf diese Fragen findet ihr im Interview mit Lukas Iffländer, Erhenamtlicher im Bundesvorstand des Fahrgastverbandes “Pro Bahn” auf bento. Spoiler: es hat mit der Politik zu tun.“

(gefunden bei Blogrebellen– Ein  Beitrag von Peter “Withoutfield” Ohnacker. Danke für’s OK ihn hier zu posten)

Rettung

7. Juni 2019

Europa muss das Sterben im Mittelmeer beenden. Nicht irgendwann, sondern in diesem Jahr. Es wird ein europaweiter Verteilmechanismus für die aus Seenot Geretteten als politische Notlösung gebraucht. Die große Hilfsbereitschaft von Städten, Kommunen und Bürgern muss endlich voll genutzt werden. Hierfür hatten sich am Dienstag der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando in einer gemeinsamen Erklärung ausgesprochen. Diese Initiative erfährt jetzt parteiübergreifend Unterstützung. Robert Habeck, Henriette Reker, Ruprecht Polenz und Gesine Schwan greifen zusammen mit Geistlichen aus Deutschland und Schweden den Palermo-Appell auf.

Der Ratsvorsitzende der EKD besuchte auf Sizilien die Crew der Sea-Watch 3 und dankte den Seenotrettern für ihre Arbeit. Gemeinsam mit Leoluca Orlando forderte Bedford-Strohm im Palermo-Appell eine staatliche Seenotrettung, einen europäischen Verteilungsmechanismus und das Ende der Kriminalisierung der Retterinnen und Retter

Auszug aus dem Appell:

Gemeinsam mit vielen Verantwortlichen aus Kommunen, Kirchen und der Zivilgesellschaft meinen wir:

1. 2019 darf nicht zu einem verlorenen Jahr für die Seenotrettung im Mittelmeer werden.
2. Die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung muss ein Ende haben. Jetzt!
3. Seenotrettung muss auch eine staatliche Aufgabe bleiben. Was ist aus der europäischen Seenotrettung geworden? Deutschland sollte hier ein Zeichen setzen und Schiffe entsenden!
4. Wir brauchen noch in diesem Sommer eine politische Notlösung, einen vorübergehenden Verteilmechanismus für Bootsflüchtlinge. Viele Städte und Kommunen in Europa wollen „Sichere Häfen“ sein! Lassen wir das Realität werden!
5. Wir brauchen in der EU eine „Koalition der Willigen“, die jetzt handelt. Und eine zukunftsfähige Migrationspolitik entwickelt. Denn Menschen ertrinken lassen oder in die Lager Libyens zurückschicken, kann keine Option für Europa sein.

Palermo-Appell vom 3. Juni 2019

Diesen Appell unterstützen mit einem Video die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Ruprecht Polenz (CDU), Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Gesine Schwan (SPD), Aktivisten und Aktivistinnen von SeaWatch und Seebrücke sowie Geistliche aus Deutschland und Schweden.

Eva Stories

2. Mai 2019

Der instagram-Account Eva Stories erzählt furios die Geschichte eines jungen Mädchens während des Holocausts und zwar so, als ob es damals Smartphones und Instagram gegeben hätte. Eva, deren Geschichte zu sehen ist, gab es wirklich. Der Account basiert auf den Tagebüchern von Éva Heyman, einer 1931 geborenen ungarischen Jüdin. Im Herbst 1944 wurde sie in Ausschwitz ermordet. Vor der Deportation in das Vernichtungslager hatte sie ihr Tagebuch einem Nachbarn gegeben.

In insgesamt 70 Instagram-Stories, kurzen Video- und Bildergeschichten, wird das Schicksal Eva Heymans vom Einmarsch der Wehrmacht in Ungarn bis zur Deportation nach Auschwitz erzählt. Die 13-Jährige wird von einer Schauspielerin dargestellt, die das Geschehen selbst filmt. Die Eva-Stories wurden komplett mit dem Smartphone aufgenommen.

Der israelische Tecnologieh-Millionär Mati Kochavi ha -unterstützt von seiner Tochter Maya- dieses Tagebuch für Instagram in Bilder umsetzen lassen. Gedreht wurde in der Ukraine, über 400 Menschen waren beteiligt. die Reaktionen auf das Projekt sind nicht nur positiv. Yad Vashem, das offizielle Holocaust-Gedenk-Zentrum Israels, zeigte sich dem Projekt gegenüber offener als traditionelle israelische Medien: Social Media zur Erinnerung an den Holocaust zu verwenden sei „legitim und wirkungsvoll“, schrieb die New York Times.

Auf Twitter tauschen sich Nutzer*innen unter #evastories über das Filmprojekt aus und diskutieren darüber. „Großartiges Projekt“, „ein ganz neues Genre“ oder „unglaublich kreativ und bewegend“, heißt es dort. Doch auch Fragen wie „Trivialisierung oder neuer Weg?“, werden gestellt. Ein Twitter-Nutzer schreibt: „Was mir übrigens fehlt, ist eine Reflexion darüber, für wen Eva die Stories macht. Sie bekundet zwar irgendwann ihren Willen, alles dokumentieren zu wollen, aber für wen bleibt unklar. Wer sollen denn ihre Follower sein?“

Anscheinend aber geht das Vorhaben der Macher*innen des Projekts auf: Evas Geschichte auf Instagram sorgt derzeit für viele Diskussionen und erzeugt eine Aufmerksamkeit für den Holocaust, also für etwas, das niemals vergessen werden darf.

mehr…

(Quellen: Tagesschau, ze.tt, Bento)

Veza Canetti (geboren als Venetiana Taubner-Calderon in Wien) starb heute vor 56 Jahren in London. Die österreichische Schriftstellerin  gehörte zum engeren Kreis um Karl Kraus. In der Wiener Arbeiter-Zeitung erschien im November 1933 ihre Erzählung Der Kanal in drei Fortsetzungen. Veza Canetti publizierte im legendären Malik-Verlag und in Exilzeitschriften unter den Pseudonymen Veronika Knecht, Martha Murner, Martina Murner und Veza Magd. 1934 heiratete die österreichische Jüdin den späteren Nobelpreisträger Elias Canetti. Veza Canetti war spätestens seit der Flcht mit ihrem Ehemann im Jahr 1938 nach England eine Vertriebene, ein Flüchtling, und ich habe in dieser Woche auf einem Kalenderblatt von ihr und über sie dies gelesen:

„Du findest mich unter obiger Adresse, 10 Minuten von Canetti entfernt und zum ersten Mal eine schöne Wohnung, das heißt ein großes, sehr helles und gemütliches Zimmer und eine eigene Küche. Es ist mein 27. Umzug seit Grinzing, siebenundzwanzigster, und als der Canetti mir alles hierher getragen hatte (ein Fahrzeug war nicht rechtzeitig zu kriegen) und mir alles ordentlich in die Kommode gelegt und den elektrischen Ofen angestellt, damit meine Füße warm wurden und mir meine Zigarette angezündet hatte, während ich in einem riesigen Sessel saß – fing ich an zu heulen. Ich heulte und heulte über eine Stunde lang, während C. verzweifelt auf und ab ging … ich versuchte es bleibenzulassen, doch dann begann ich von neuem…

[Veza Canetti an George Canetti, Amersham, Bucks, 27. November 1945]

Ein Zimmer für sich allein„. Virginia Woolfs berühmtes Credo galt für die Emigrantin in England, Veza Canetti, und gilt nach wie vor für Menschen in ähnlicher Situation. Sie hat mich mit ihren wenigen Zeilen angerührt, und ich meine, das kaum etwas Treffenderes an diesem Mai-Feiertag gesagt und geschrieben werden kann, an dem Hunderttausende hierzulande für „Europa, jetzt aber richtig“ demonstrieren und nicht weniger Flüchtlinge unterwegs nach einem „Zimmer für sich allein“ sind.

Ihren Gefühlsausbruch schilderte Veza Canetti übrigens in einem ihrer so ausgesprochen geistreichen Briefe an Georges, den geliebten jungen, schwulen Schwager in Paris. Diese Briefe, erst Anfang dieses Jahrtausends und damit 40 Jahre nach Veza Canettis Tod gefunden, wurden 2006 vom Hanser-Verlag in deutscher Sprache verlegt (mehr…).

Lifeboat

27. April 2019

Kann ein Boot voller Fremder deine Sichtweise auf die tödlichste Grenze der Welt verändern? Finde es heraus! www.lifeboatexperiment.org

Osterfeine

23. April 2019

Das war gestern mit den Fans des ASV Altenlingen ein schöner ostermontäglicher Fußballausflug nach Damme-Osterfeine. Ich will hier nicht viel über das Ergebnis schreiben, wenngleich es mir diesen 22. April besonders angenehm sein ließ. Das Spielresultat führte allerdings zugleich bei mir zu einem gewissen alkoholischen Schwerpunkt; also muss ich mich von einem anstrengenden Auswärts-Ostermontag erholen. Deshalb an diesem gefühlt montäglichen Dienstagmorgen nur ein Service-Beitrag für alle Heimwerker (vom Kraftfuttermischwerk).

„Jeder Laie, der mal Fliesen oder Laminat verlegt hat, weiß, dass es so Ecken gibt, die sich selten sehr einfach ausmessen und dann anzeichnen lassen. Gerne ist das bei Heizungs- oder Wasserrohren der Fall.

Irgendwer hat mit Locator da jetzt ein Mess- und Markierwerkzeug an den Start gebracht, das auf relativ simple Art und Weise genau dabei helfen kann.“

 

 

unverzüglich

1. April 2019

Heute an dem Tag, an dem der Lingener Kult-Gastronom Markus Quadt auf einzigartige Weise die Marktplatz-Linde vor seinem Rathaus-Restaurant Sieben fällen ließ, präsentiert der OB endlich die neuen, sozialen Lingener Grundstückskauf-Regeln. Mir liegt eine Rathaus-Presseerklärung mit Sperrfrist 0.00 Uhr vor, die die Dinge vorstellt, die OB Krone mit großem betriebswirtschaftlichem Sachverstand in den letzten 12 Monaten erarbeitet hat, nämlich:

Grundstücke für große Unternehmen und Betriebe werden in Lingen künftig nur noch im Ausnahmefall verkauft. Bisher gab es sie bereits voll erschlossen für ganz wenig Geld. Künftig aber müssen sie gar nicht bezahlt werden. Der Grundstückswert wird stattdessen verrechnet: Wer infolge seiner Investitionen neue Arbeitsplätze schafft, zahlt gar nichts mehr, vorausgesetzt er zählt nicht zu Klein- und Mittelbetrieben bis 100 Arbeitnehmer*innen. Würde man nämlich auch diese von der Kaufpreiszahlung befreien, verlöre man im Rathaus weitestgehend den Überblick. Pro neuem Arbeitsplatz wird also bei Großbetrieben künftig der soziale Nachlass errechnet. Diese Berechnung hat sich der OB übrigens selbst aufgebürdet – Chapeau!

Ich habe das Vorgehen, das gerade bei einem größeren Betrieb im Lingener Süden, projektiv hektarweise erprobt wird, zwar kritisiert, es aber leider nicht verhindern können.

Doch mir ist es parallel dazu gelungen, für den Bau von Häusern durch unsere jungen Familien in Lingen eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen. Auch unsere Familien  werden die Grundstücke in Lingen künftig deutlich billiger kaufen können – vorausgesetzt, sie zeugen zielgerichtet zusätzliche Kinder.

Pro neu gezeugtem Kind gewährt unsere Stadt nämlich jetzt einen deutlichen Nachlass auf den Kaufpreis von Baugrundstücken. Dazu ein praktisches Beispiel: Bekommt eine Familie Nachwuchs, ermäßigt sich der Grundstückskaufpreis um 20%/Kind, bei Familien mit mindestens zwei Großeltern aus dem entsprechenden Ortsteil sogar um 25%/Kind, sofern das Kind später als 181 Tage nach dem notariellen Kauf des Grundstücks von der städtischen Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft geboren wird. Die Frist entnimmt die Stadt § 1600d BGB. Ab dem sechsten Kind – bei Ortsteilkinder ab dem fünften –  zahlt die Stadt sogar für jedes weitere Kind (Mehrlingsgeburten zählen als ein Kind, weil das verwendete EDV-Programm es nicht anders lösen kann) einen entsprechenden Kaufpreisanteil von 20% (Ortsteilkinder 25%) an die Familie cash aus.

Die Ortsteil-Klausel fand ich nicht völlig gelungen, musste sie aber schlucken, weil sonst eben genu diese Ortsteile das Vorhaben blockiert hätten. Und das neue Modell gilt auch nur in neuen Baugebieten innerhalb dieser Ortsteile, sofern die Familie zwei Pkw mit Euronorm 6 nutzt. Aber auch diese zusätzlichen sozialen Kriterien, die auch einen nachhaltigen Umweltbezug deutlich machen, kann man sicherlich verkraften, behindern sie doch das Große und Ganze des Projekts nicht wirklich, wie mir Fachleute zu meiner Erleichterung bestätigt haben! Also: Lingen erlebt eine rundum gelungene, neue, soziale und ökologische  Grundstückspolitik.

Das neue Bezahlmodell gilt, meines Wissens gilt dies sofort, unverzüglich.

 

(Foto: Hist. Rathaus Lingen, © milanpaul via flickr)

Dark Red

31. März 2019

Filmakademie Baden-Württemberg:
Der phänomenale Vampir-Film von Eugen Merher

Der Regie-Student Eugen Merher gilt als einer der talentiertesten Nachwuchs-Werbefilmer des Landes. Warum dem so ist, zeigt der 28-jährige Student der Filmakademie Baden-Württemberg mit seinem neuesten Projekt: „einem düsteren, bewegenden und herausragend exekutierten Film zum Thema Blutkrebs“ (Horizont)

Der „Dark Red“-Clip endet mit dem Hinweis auf die Webseite FightBloodCancer.net, die Eugen Merher und seinTeam selbst ins Netz stellten. Dort verweisen die Verantwortlichen wiederum auf die Webseiten von Organisationen, die sich gegen Blutkrebs engagieren wie die Deutsche Stammzellspenderdatei, die DKMS und Gift of Life.

Horizont.net weiß: „Bei „Dark Red“ vertraute Regisseur Merher einmal mehr auf sein Kernteam aus den Producern Philip Chrobot und Gerrit Klein sowie Kameramann Mortimer Hochberg. Alle vier haben auch gemeinsam an dem Skript gearbeitet. Gedreht wurde der Spot im August 2018 in London und Liverpool. Außerdem waren an der Entstehung des Films beteiligt: Maike Kiefer (Production Design), Alexander Wolf David (Music Composition), Robin Harff (Sound Design), David Gesslbauer (Editing), Marina Starke (Grading), Acht Hamburg (VFX), Tatenda Jamera (Fixer UK) sowie die Filmakademie Baden-Württemberg als verantwortliche Produktion. Die Schauspieler sind Jeremiah Waysome (Lamar) und Ethosheia Hylton (Mutter Karissa). „

Gewinner essen regional

30. März 2019

Felix Olschewski appelliert:

„Mit jedem Einkauf von Lebensmitteln wählen wir, ob wir gewinnen oder verlieren möchten. Entscheiden wir uns für regionale Ernährung, können wir zugleich besser essen und unsere Gesundheit pflegen; Geld sparen; Umwelt, Natur und Tiere schützen; unsere Nachbarn unterstützen und unser Leben selbst bestimmen.

Oder wir kaufen beim Discounter, steuern damit auf das Gegenteil zu und schaden uns selbst, unseren Mitmenschen und der Natur; verschwenden Geld und geben die Kontrolle über unser Leben aus der Hand.

Diese Gegenüberstellung mag absurd klingen, weil die Wahl einfach scheint: Natürlich möchte niemand sich selbst schaden. Es widerspricht unserem Instinkt, alle Vorteile bei der einen und alle Nachteile bei der anderen Wahl zu sehen.

Das moderne Leben lehrt uns: Nichts ist so einfach, keine Wahl so eindeutig und jeder Vorteil ist mit einem Nachteil verbunden: Pizza ist lecker, aber ungesund. Billige Kleidung erfreut die Geldbörse, schadet jedoch der Umwelt. Selbst kochen ist gesund, allerdings unbequem. Dieses Denkmuster des steten Verknüpfens von Vorteilen mit Nachteilen lehrt uns die Moderne. Die Industrie treibt diese Sicht auf das Leben voran. Denn wenn jeder Vorteil mit einem Nachteil verknüpft ist, stecken unsere Leben voller Hindernisse: »Abnehmen bedeutet Verzicht. Kaufe mein Wundermittel, damit ist es einfacher.«

Wir haben Probleme und die Lösungen dafür können wir kaufen. Das ist jedoch ein Irrtum. Tatsächlich versperrt dieser Blickwinkel die Sicht auf die übrigen Nachteile solcher Angebote, während die vermeintlichen Vorteile sich als Gaukelei entpuppen….“


Olschewskis Fazit:

Regionale Ernährung nährt die Region.

Dein Gewinn: Mehr Sicherheit und Gesundheit: Für dich, deine Familie, deine Mitmenschen. Höhere Lebensqualität für die Gemeinschaft. Mehr Selbstbestimmung.

So gehts: Gehe zum Landwirt. Begib dich direkt dorthin. Gehe nicht zum Discounter. Ziehe nicht durch den Supermarkt.

Beachte: Regional ist nicht immer gut. Teuer heißt nicht besser. Bio heißt nicht gut.


Alles lesen bei Urgeschmack: Gewinner essen regional

„Stück zum Glück“

20. März 2019

Heute ist der internationale Tag des Glücks. Zu diesem Anlass starten Aktion Mensch und große Wirtschaftsunternehmen eine Initiative, die sich für das grenzenlose Miteinander von Kindern mit und ohne körperliche Behinderung einsetzt. Herzstück der Spendenkampagne „Stück zum Glück“ ist ein bewegender Kurzfilm, in dem die Kooperationspartner aufzeigen, wie Inklusion im Alltag möglich wird.

Der vierminütige Film zeigt inklusive Kinderpaare aus dem echten Leben, die beste Freunde sind. Alle erzählen davon, wie viel Spaß sie beim gemeinsamen Spielen zuhause haben, doch auf Spielplätze gehen sie nicht, weil die Geräte dort meist nur für nicht behinderte Kinder geeignet sind. Dabei haben gerade die körperlich eingeschränkten Kinder zahlreiche Ideen für inklusive Spielgeräte wie Hexenschule, Fußball-Schaukel und Einhorn-Karussell, die sie mit viel Fantasie erläutern. Am Ende des Films macht Aktion Mensch die Träume der Kinder wahr und entwickelt in nur vier Wochen alle Geräte, die sich die Kinder erträumt haben.

Das wäre doch auch einmal etwas für die Spielplätze in unserer Stadt, oder?

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