Wer beim Bauern nebenan kauft, genießt ein besseres Leben. Schlank sein und gesund; ein gutes Auskommen haben und gute Nachbarschaft; die Geschicke der Gemeinschaft mitgestalten; der Natur und zugleich dem örtlichen Handel zur Blüte verhelfen: All das kann man vollbringen, wenn man beim Essen die richtige Wahl trifft. So bereichert das Essen aus der eigenen Region unsere Lebensqualität.

Volksliedersingen

3. Juli 2018

Volksliedersingen
Meppen – Herrenmühle

Heute – 19 Uhr
Eintritt frei:

Das Volksliedersingen findet in Meppen an der östlich vom Stadtzentrum gelegenen Herrenmühle (Foto; wikipedia) von Mai bis September an jedem ersten Dienstag im Monat statt. Es wird jeweils von einem Chor oder Singkreis unterstützt.

Veranstalter ist der Heimatverein Meppen. Er schreibt: „Seien Sie herzlich willkommen, einen wunderschönen Abend zu genießen, mitzusingen oder einfach nur zuzuhören. Da das Singen  unter der Remise der Herrenmühle – also nicht in einem geschlossenen Raum – stattfindet, denken Sie bitte an angemessene Kleidung.“

immer für immer

24. Juni 2018

Vorgestern wurde der „Grimme-Online-Award“ (GOA) verliehen. Dabei ging es bei der Gala-Veranstaltung in der Kölner Flora auch um’s Emsland, genauer um das auf dem Hümmling liegende Dorf Werpeloh.

Der 37. Abschlussjahrgang der Henri-Nannen-Journalistenschule hatte 2017 das Online-Projekt  „Ein deutsches Dorf “ vorgestellt. Die künftigen Journalisten berichten darin über das scheinbar allzu bekannte Leben jenseits der Großstadtmetropolen, „ohne dass sich die Autoren über ihre Protagonisten erheben würden“, so die GOA-Jury, die das Projekt in der GOA-Kategrie „Kultur und Unterhaltung“ auszeichnete.

Überzeugend fand sie dabei vor allem die „Zurückhaltung bei der Multimedialität zugunsten des eigentlichen Inhalts und des preiswürdigen redaktionellen Konzepts.“ Dabei zeigte die JournalistenschülerInnen auch die eigene Rolle reflektiert und Gegensätze wie Gemeinsamkeiten – nicht nur von jungen Menschen – auf dem Dorf und der Stadt auf.

Vor einem Jahr hatten sich die Journalistenschülerinnen und -schüler zwei Wochen im Jugendgästehaus in Sögel einquartiert, um das Leben in der Hümmlinger Nachbargemeinde „hautnah mitzuerleben“ und multimedial zu dokumentieren. So entstanden Geschichten über Gülle-Influencer auf YouTube, Schützenfeste oder Klischees über das Dorfleben.

Die Macher:  Henri-Nannen-Journalistenschule, 37. Lehrgang
Redaktionsleitung: Benedikt Becker, Stefanie Pichlmair, Daniel Sippel
Redaktion: Marius Buhl, Susan Djahangard, Martin Eimermacher, Steffi Hentschke, Lisa McMinn, Robert Pausch, Martin Pfaffenzeller, Jonas Schaible, Nico Schmidt, Florentin Schumacher, Frederik Seeler, Markus Sehl, Jean-Pierre Ziegler
Unterstützung Video-Produktion: Carsten Behrendt, Martin Jäschke, Shahin Shokoui
Unterstützung Fotografie: Heiner Müller-Elsner
Gestaltung und Umsetzung: Maximilian Schmidt
Koordination: Renate Lehnert
Herausgeber: Andreas Wolfers


 Werpeloh also. 1.174 Einwohner, eine Kirche, eine Kneipe, 14.391 Schweine, 221 Schafe. Spezialität: Grünkohl mit Pinkel. Und eine Stunde bis zur nächsten Autobahn. Vielleicht denken Sie gerade: Was für ein Kaff! Doch an Orten wie diesem wird die Bundestagswahl entschieden. Mehr als die Hälfte der Deutschen lebt fernab der großen Städte. Millionen Menschen, die Journalisten und Hauptstadtpolitiker zu oft aus den Augen verlieren. Wie lebt es sich in einem Dorf wie Werpeloh?

Um ein Dorf auszuwählen, hatten die Journalistenschüler erst überlegt, Dartpfeile auf eine Deutschlandkarte zu werfen. Dann machten Berliner Sozialforscher die Journalistenschüler auf Werpeloh aufmerksam: 500 Kilometer entfernt von Berlin, 240 Kilometer von Hannover, 29 Kilometer bis zum nächsten Bahnhof. Ein in jeder Hinsicht durchschnittliches deutsches Dorf.

Die Reporter halfen Schweinezüchtern beim Ausmisten, begleiteten die Freiwillige Feuerwehr, feierten im Schützenverein; am Sonntag saßen sie mit in der Kirche. Sie begannen, sich Fragen zu stellen: Wird der Schützenkönig wirklich durchs Schießen bestimmt? Wer ist der Mann, der mit all den EU-Geldern das Dorf erneuert hat? Warum wollen fast alle jungen Leute in Werpeloh bleiben?

Die Journalistenschüler wohnten im katholischen Jugendhaus im Nachbarort Sögel. Im Editorial heißt es:

„In der dritten Nacht klaute jemand unsere Fahrräder. Wir hatten sie gemietet, um jeden Morgen von einem Nachbarort aus nach Werpeloh zu radeln. In Werpeloh selber hatten wir keine Unterkunft gefunden, kein Wunder, wer reist schon nach Werpeloh: kleines Dorf im Emsland, 1200 Einwohner, eine Kirche, eine Kneipe, ansonsten viele Schweine, Kornfelder, Windräder.

Die Werpeloher betonten sogleich, dass die Räder ja nicht in ihrem Dorf gestohlen worden waren, sondern vor unserer Herberge im Nachbarort. In Werpeloh sei so etwas undenkbar. Hier gebe es keine Diebe. Die Botschaft war klar: In ihrem Flecken, wo jeder jeden kennt, sei die Welt noch in Ordnung.

Ist sie das wirklich? Und falls ja: Worauf beruht diese heile Welt? Macht es Spaß, in ihr zu leben?“

Die Werpeloher luden die Henri-Nannen-Schüler zu Erdbeerkuchen ein, aber sie blieben auch emsländisch-skeptisch. Was wird bei alldem herauskommen? Entstanden ist das jetzt mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Multimediaprojekt www.eindeutschesdorf.de. Es ist online, und die Beiträge waren im vergangenen August in der Print-Ausgabe der ZEIT zu lesen.

Meine Leserschaft darf wie ich in emsländischer Identitätsbeschreibung versnken, die so ganz anders ansetzt als die augenzwinkernde von Gerhard Kromschröder, doch genauso entschieden ist. Und folgerichtig lese ich authentische Emsland-Sätze wie den von Petra: „In Werpeloh ist es immer für immer.“

 

(Foto: Steinkreis Werpeloh von Frank Vincentz CC Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

Architekten, Theologen und andere Unterstützer setzen sich dafür ein, dass die nach Ende des Zweiten Weltkriegs gebauten Notkirchen des Architekten Otto Bartning in Hannover und an rund 100 anderen Orten Unesco-Welterbe werden.

Von Weitem sieht sie unscheinbar aus. Die Außenmauern der evangelischen St.-Petri-Kirche in Hannover-Döhren sind grau verputzt, auch die kleinen Kirchenfenster wirken schmucklos. Umso stärker hat der Architekt das Augenmerk auf das Innere gerichtet: Die Gemeinde rückt durch die Anordnung der Holzbänke nahe an den Altar.

Neben dem unverputzten Backstein dominiert Holz den Kirchenraum – 18 mächtige Holzstützen führen zum Holzdach. „Durch die sichtbare Holzbinderkonstruktion und das zeltartige Dach entsteht eine warme, beschützende Atmosphäre, die gerade zu Weihnachten eine besondere Wirkung entfaltet“, sagt Volker Gläntzer, Vorsitzender des Kirchenvorstandes. „Die Ausmauerungen aus rotem Backstein passen dazu farblich sehr gut und unterstützen den besinnlichen Charakter des Raumes.“

[…. weiter bei der taz]


Notkirchen von Otto Bartning finden sich in unserer Region:

Petruskirche, Bawinkel (gebaut 1950)

Erlöserkirche, Emsbüren-Leschede (1952)

Pauluskirche, Geeste-Dalum (1950, Foto)

Dreifaltigkeitskirche, Haselünne (1951)

St.-Johannes-Kirche, Neuenhaus (1950)

Martin-Luther-Haus, Nordhorn (1951)

Markuskirche, Sögel (1950)

St.-Lukas-Kirche, Werlte (1951)


Wer war Otto Bartning?
Der 1883 als jüngstes von fünf Kindern in Karlsruhe geborene Otto Bartning gehört zu den bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Wegweisend sind seine protestantische Kirchenbauten.  

„Glas, Stahl, Beton oder Holz – für Otto Bartning schlummerte in jedem Material eine „Geistigkeit“. Mit seinen Kirchenschöpfungen verfolgte der Architekt keinen geringeren Anspruch, als diese Geistigkeit in eine Form zu bringen, sie durch die Gestalt des Raumes wirken zu lassen.“ – analysiert die Zeitschrift Monumente der Deutschen Stiftung Umweltschutz.

Mit Rudolf Schwarz und Dominikus Böhm auf katholischer Seite gehört Otto Bartning auf protestantischer zu den bedeutenden Vertretern des modernen Kirchenbaus in der Weimarer Republik und nach 1945.

Nach seinen Plänen  wurden nach dem 2. Weltkrieg rund 100 seiner sogenannten Notkirchen errichtet wurden. Notkirche bedeutet dabei nicht Provisorium, sondern bezieht sich auf die Orientierungslosigkeit und Depression vieler Menschen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. 1950 wurde er zum Präsidenten des Bund Deutscher Architekten (BDA) gewählt.

Bartning starb 1959 in Darmstadt, wo sich auch das Otto-Bartning-Archiv befindet.

Mehr zum architektonischen Schaffen Otto Bartnings hier…

(Quellen taz, monumente-online, TU Darmstadt, Foto: TU Darmstadt; eine erste Version dieses Beitrags hab ich „upgedatez“ )

Inklusion

6. Juni 2018

„Alle sind gleich. Niemand ist gleicher“: Unter diesem Motto sorgt ein Aufklärungsfilm der Agentur Thjnk Zürich für Pro Infirmis, die größte Schweizer Fachorganisation für Menschen mit Behinderung, derzeit im Netz für Aufsehen. Der sehenswerte 100-Sekünder macht vieles anders als andere Werbeclips zum Thema Inklusion: Er hebt Gemeinsamkeiten hervor, die alle Menschen verbinden. Denn #allesindgleich (mehr…)

ps Mehr…

(Quelle)

Haselünne

21. Mai 2018

Offenbar läuft nichts mehr von und nach Lingen mit dem Flixbus.

Die (einzigen) Verbindungen vom Lingener Busbahnhof  nach Groningen (Niederlande) und nach Berlin (über Osnabrück) sind ganz offensichtlich gestrichen. Sie sind jedenfalls auf der Flixbi-Internetseite nicht mehr zu buchen. Statt dessen werden „Alternative Fahrten“ angeboten (Screenshot links).

Es gibt offenbar nur noch Fahrten aus der noch bahnhofsfernen Grafschaft Bentheim aus/nach Neuenhaus und Nordhorn und auch das bahnhofsfreie Haselünne kann mittwochs und sonntags noch punkten. Die Busverbindung von dort dauert zwar mit 7,5 Stunden deutlich länger als ab Lingen mit der Deutschen Bahn (zwischen vier und fünf Stunden) ist aber auch genauso deutlich preiswerter.

Die Strecke in die Hauptstadt ab Haselünne bspw. kostet keine 20 Euro. Günstige Bahntickets ab Lingen sind drei Mal teurer (ohne Bahncard allerdings). Angesichts der Streichung i unserer Region ist es nicht wirklich befriedigend, wenn ich auf der Facebookseite lese, dass Flixbus künftig „in Österreich auch in ländlichen Gebieten“ hält oder es jetzt eine Flixbus-Verbindung im Westen der Vereinigten Staaten gibt.

Das Problem scheint mir zu sein, dass die Bahn dieselbe Strecke parallel versorgt. Deshalb  wären Verbindungen in den Nordosten, also bspw. nach Oldenburg oder über Bremen nach Hamburg sicher sinnvoller. Außerdem wäre ein Umsteigepunkt an der A 31 bei Lohne in Richtung Groningen oder nach Süden auch sinnvoller als die zeitaufwändige Kurverei durch die Städte der Region. Der Haltepunkt sollte direkt westlich der A 31 sein, weil die Straßenführung im östlich gelegenen Lohner Gewerbegebiet viel zu kompliziert ist. Der Lingen-Nordhorn-Linienbus könnte als Zubringer -auch preislich – darauf abgestimmt sein. Wer kümmert sich im Lingener Rathaus?

ps Ich habe übrigens gestern bei Flixbus nachgefragt, aber noch keine pfingstliche Antwort erhalten.

Nachtrag:
Inzwischen habe ich eine erste Reaktion von Flixbus erhalten. „Eleonora von Flixbus“ hat geschrieben. Lest selbst ihr Bald-wieder-öfters-Geschreibsel:

Fahrplanänderungen können viele Gründe haben. Buspartnerwechsel, Saisonwechsel, fehlende Konzessionen oder einfach zu geringe Auslastung. Wir wollen für alle Fahrgäste unser Streckennetz möglichst optimieren und bitten daher bei Veränderungen um Verständnis. Unsere Planungsabteilung arbeitet ständig am Fahrplan, vielleicht kann Deine Linie bald wieder öfters eingesetzt werden. Falls Du einen Streckenwunsch hast kannst Du uns den gerne über unser Online Kontaktformular mitteilen (Thema dazu ist Streckenanfragen – Wunschstrecke): https://www.flixbus.de/service/kontakt

Viele Grüße, Eleonora von FlixBus

„Mutter zieht aus“

26. April 2018

Der kleine, unabhängige Tübinger Konkursbuch-Verlagg, der dieses Jahr seinen 40. Geburtstag feiert, bringt in diesem Frühjahr ein besonderes „emsländisches“ Buch heraus, einen autobiographis Roman der aus Meppen stammenden Autorin Karen-Susan Fessel. Die bislang vor allem für ihre Kinder- und Jugendbücher bekannte Autorin, hat einen autobiografischen Roman geschrieben: „Mutter zieht aus“

Die 76-jährige Mutter der Ich-Erzählerin stürzt, als sie allein im Haus ist. Ein Schicksal wie das unzähliger anderer alter Frauen, das meist in eine Abwärtsspirale führt: dem Verlust der Mobilität folgt der Verlust der Selbstständigkeit, der Verlust des eigenen Heims und damit oft der Verlust des Lebenswillens. Die Mutter aber stemmt sich dagegen. Und zieht dennoch aus –aus dem Haus, in dem sie vierunddreißig Jahre gewohnt hat, zunächst mit ihrer Familie, später, nach dem Auszug der drei Kinder, als Paar, noch später, nach dem Tod des Vaters, allein. Der Auszug verändert alles. Was lässt sich in Kisten packen und mitnehmen, was wird aussortiert? Was bleibt von einem gelebten Leben? Ein dokumentarischer Roman über Mütter und Töchter und die Lebenswirklichkeit von Frauen der Kriegsgeneration, eine exemplarische Nachschau auf eine ganze Generation, die allmählich verschwindet.

„Meine Mutter gibt ihr Zuhause auf. Und damit verliere ich auch meines. Mein Zuhause: Darf eine Fünfzigjährige das überhaupt sagen, wenn es sich dabei um ihr Elternhaus handelt?“

Karen-Susan Fessel wurde am 15.12.1964 in Lübeck geboren und studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Romanistik. Seit 1993 arbeitet sie als freie Schriftstellerin, Journalistin und Lektorin sowie als Dozentin für Schreibseminare. Viele Bücher für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, Stipendien und Auszeichnungen.

Karen-Susan Fessel: Mutter zieht aus.
Roman.
Konkursbuch Verlag, 254 Seiten,
Euro 14,90,-, ISBN 978-3-88769-680-1

 

Deutsche Wertarbeit

5. April 2018

Constantin Naidin kommt nach Deutschland, um auf der Meyer-Werft in Papenburg Kreuzfahrtschiffe zu bauen. Er wird schlecht bezahlt und übel behandelt. Nils Klawitter erzählt auf Spiegel-Online Plus die Geschichte eines ausgebeuteten Werftarbeiters im Emsland.

„Sein Leben in Deutschland hat Constantin Naidin in eine gelbe, abgegriffene Plastiktüte gepackt. „Danke für Ihren Einkauf“, steht auf Rumänisch darauf. Fünfeinhalb Jahre in einer Tüte – Lohnabrechnungen, Kassenzettel, Kontoauszüge. Und ein kleines silbernes Notizbuch.

„Mit Unterlagen“, sagt Naidin, „ist man am sichersten.“

In das silberne Büchlein hat er die Stationen seines Arbeitslebens in Deutschland notiert. Eines Lebens als Arbeiter auf der Papenburger Meyer-Werft. Als „Fremdarbeiter“, wie sie in Papenburg heute noch sagen. Fünfeinhalb Jahre, in denen er behandelt wurde wie ein Mitarbeiter ohne Rechte, wie ein Mensch zweiter, oft auch dritter Klasse. Fünfeinhalb Jahre, in denen sein Traum von Deutschland zerstob.

Nun steht er zum letzten Mal vor dem Tor der Meyer-Werft, wo im November 2012 alles begonnen hatte. Bald soll der Bus kommen, der ihn zurück nach Rumänien bringen wird. 33 Stunden wird die Fahrt dauern.

Neben ihm wartet ein Wohnmobilbesitzer aus Altenburg auf das Auslaufen eines Schiffs, eines 20 Stockwerke hohen, blau lackierten Berges, der aus dem braungrünen Wasser der Ems ragt. Der Mann trägt Adiletten und führt seinen Dackel aus. „Deutsche Wertarbeit“, sagt er und nickt Naidin zu, der einen Kopf kleiner, aber ein gutes Stück breiter ist. Der Rumäne läch…“

Hier geht es weiter, die 39 Cent lohnen, die Sie SPON fürs Weiterlesen zahlen müssen. Ebenso wie der Kommentar in der taz.

Steakhüfte vom Twist

13. März 2018

Heute geht’s um „Leckeressen“. Kennen Sie das Blog Urgeschmack von Felix Olschewski? 

Der Mann, auf dem Twist aufgewachsen und inzwischen wieder zurück gekehrt, ist nach eigenem Bekunden „freier Autor, Musiker und Reisender“. Er schreibt über Essen und Esskultur und ist sechsfacher Kochbuchautor. Seit 2009 hilft er mit der freien Internetseite urgeschmack.de täglich Tausenden Menschen auf dem Weg zu ihrer eigenen optimalen Ernährung. Olschewski sagt von sich: Ich liebe gutes Essen.

„Mit Urgeschmack möchte ich möglichst viele Menschen für eine schmackhafte, gesunde und nachhaltige Ernährung begeistern und ihnen helfen, ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Jetzt hat er gerade drei Rezepte zur Steakhüfte veröffentlicht; Vegetarier müssen also tapfer sein. Das beste Fleisch aus Weidehaltung nützt nichts, wenn man nichts daraus zu kochen weiß. Soll es über Rinderfilet, Roastbeef und Rouladen hinausgehen, kennen viele Menschen keine passenden Rezepte. Anhand der Steakhüfte zeigt in diesem Video Helmut Backers vom Landgasthof Backers (Twist), wie viele Variationen sich ohne Mühe aus einem weniger bekannten Stück gewinnen lassen:

Zur Verfügung gestellt hat das Stück Steakhüfte Wolfgang Möllering vom Hof Möllering (Haselünne-Bückelte). Helmut Backers und Wolfgang Möllering waren bereits meine Interviewpartner in vorangegangenen Videos. Beide setzen sich ein für mehr Regionalität im Essen, für guten Geschmack und zugunsten besserer Bedingungen für Tiere und Menschen in der Landwirtschaft. Erwähnt wird daher auch der der Hof Fehnland Ziegenkäse aus Hebbelermeer 

Hier erfährt man mehr darüber:

Weidehaltung und Wertschätzung (Video)
Weidefleisch in Restaurants – Chancen und Herausforderungen (Video)

Das Blog Urgeschmack ist frei von Werbung. Auch dafür ist Olschewski verantwortlich und schreibt:. Gefällt Ihnen dieser Steak-Beitrag? Freuen Sie sich, etwas gelernt zu haben? Gründliche Recherche und Schreiben kosten Zeit. Ihre Unterstützung hilft beim Fortführen dieser Arbeit.

Weitere Ideen und Rezepte für gesundes Essen und zum Abnehmen finden Sie in Das Urgeschmack-Kochbuch: Jeden Tag gesund und lecker.

KellerKönig

31. Januar 2018

KellerKönigBandContest
Bawinkel – Winkel29
Freitag 2.12.18 – 20 Uhr
Eintritt: ab 3 €

Die vierte Runde des KellerKönig Bandcontest ist im vollen Gang. 12 Bands aus der gesamten Region  treten bei vier Vorentscheiden um den Einzug ins Halbfinale an. Beim KellerKönig Bandcontest kommt es übrigens auf das Publikum an; denn dieses entscheidet, wer den Einzug ins Halbfinale schafft.

Wer als Besucher dabei sein will, muss auch nicht allzu Tief in die Tasche greifen. Für drei Euro gibt es abendlichen Eintritt und für fünf Euro erhält man ein Festivalband mit dem man Zutritt zu allen vier Vorentscheiden und dem Halbfinale im LiLa Keller in Laxten erhält. Das Tagesticket kostet drei Euro. Die Veranstaltung in Bawinkel soll um 23:59 Uhr zu Ende sein. Ich habe allerdings nichts dazu gefinden, ob es dann mit dem öPNV nach Lingen gehen kann.

Das große Finale mit den zwei besten Bands und einem Headliner findet übrigens am Samstag den 14. April 2018 im Alten Schlachthof  in Lingen (Ems) statt.

Einlass ist um 20 Uhr. Eingeladen sind Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren. Es gelten die Regeln des Jugendschutzgesetzes. Eine Ausnahmeregelung gibt es jedoch: Besucherinnen und Besucher unter 16 Jahren dürfen auch bis 24 Uhr bleiben.

ps In Bawinkel treten auf: