Möppken Open Air

18. Mai 2023

Möppken Open Air
mit Clean Stream, The Three Monkeys, Dead Mother Froggers, Nick Arends, Andercover, ÈmbÉ, Firestarter, Les Amis, The U2 Tribute
Emlichheim – Biercafé et Möppken, Hauptstraße 26
Heute, Christi Himmelfahrt, von  13 – 22 Uhr
kein Eintritt („Umsonst und draußen“)

Über 20 Jahre hat sich das „Möppken Open Air“ vom kleinen Freiluftkonzert zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt. In diesem Jahr auf zwei Bühnen. In Emlichheim, über das hier erst vor ein paar Tagen wenig Positives zu lesen war. Das 2023er Line-Up lässt sich sehen: Aus der Region kommen die Bands Clean Stream, The Three Monkeys, Dead Mother Froggers, Nick Arends, Andercover, ÈmbÉ, Firestarter, Les Amis und anschließend die international bekannte niederländische Band The U2 Tribute, die eine große Live-Show aus Hits, Balladen und Mitsinghymnen der irischen Superstars verspricht.

Geringe Bindung

16. Mai 2023

Die Rolle der Neuen Osnabrücker Zeitung, zu der die emsländischen „Unterausgaben“ Emszeitung, Lingener Tagespost und Meppener Tagespost zählen, wird immer undurchsichtiger. Dass sie in unserer Region ihre Berichterstattung zu der gemeinhin als sinnstiftend und verbindend verstandenen Kultur und zu entsprechenden Veranstaltungen eingestellt hat und stattdessen beispielsweise halbe Seiten über einen verlaufenen Rehbock veröffentlicht, der beim Lingener Dr. Schulz im Ziergarten aufgetaucht war, wissen wir.

Aber wir wissen nicht, wie lange die NOZ die sozialpolitischen Segnungen der Kurzarbeit in Anspruch genommen hat und vielleicht noch nimmt. Nicht informiert wurden wir unlängst auch, dass die Mediengruppe NOZ/MH:N mit Sitz in Osnabrück und Flensburg zum Jahresende aus dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und den drei Landesverbänden austritt, in denen der Regionalzeitungsverlag vertreten ist.

Jan Dirk Elstermann, Verleger und Herausgeber von NOZ und MH:N Medien und seit November 2022 stellvertretender geschäftsführender BDZV-Präsident zusammen mit Christian DuMont-Schütte (DuMont) und Valdo Lehari (Reutlinger General-Anzeiger), galt bislang als Unterstützer des Ex-BDZV-Präsidenten Mathias Döpfner (Vorstandsvorsitzender von Axel Springer), der nach der Kritik an seiner Person wegen der Affäre Reichelt im Herbst 2022 von seinem Amt zurückgetreten war.

Der Deutsche Journalistenverband (DJV) kommentierte den NOZ-Austritt, auf diese Weise wolle das Medienhaus unangenehme Tarifbindungen beenden und  seine Mitarbeiter unter Tarif bezahlen. Dabei bietet der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) seinen Mitgliedsverlagen schon ganz lange die Möglichkeit, ohne jede Tarifbindung Mitglied zu sein. Statt offensiv für Tarifverträge zu trommeln, die der Verband mit den Gewerkschaften, darunter der DJV, abschließt, guckt er tatenlos zu, wenn Verlage die Tarifbindung einfach abschütteln. Die Folge ist bekanntlich ein tarifpolitischer Flickenteppich in Deutschland, der dazu führt, dass in der einen Stadt Zeitungsjournalisten weniger verdienen und weniger Urlaubsanspruch haben als in der Nachbarstadt. DJV-Pressesprecher Hendrik Zörner: „Im Fall des Verlags NOZ/mh:n reicht nicht mal mehr der Köder „ohne Tarifbindung“ aus, um ihn im Verlegerverband zu halten. Wie der Mediendienst turi2 meldet, hat der Verlag jetzt seinen Austritt aus dem BDZV zum Jahresende erklärt. Als mögliche Begründung für den Schritt wird die Verärgerung von Verlagschef Jan Dirk Elstermann, zugleich einer der geschäftsführenden Präsidenten, über den Umgang des BDZV mit Mathias Döpfner angeführt. Elstermann soll gar eigene Ambitionen auf die Döpfner-Nachfolge gehabt haben, die aber offenbar auf wenig Resonanz stießen,“ weiß Hendrik Zörner.

Der Fall führt drastisch vor Augen, wie gering inzwischen die Bindung mancher Mitgliedsverlage an „ihren“ Verband ist. Wenn eine Personalie über Wohl und Wehe von Tarifverträgen entscheidet, hat der BDZV ein Problem, das er

lösen muss. In seinem eigenen Interesse, aber auch im Interesse Tausender Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungsverlagen.

Wer übrigens trotzdem bei der NOZ im Emsland einsteigen will, für den habe ich hier die Gelegenheit:

 

 

25. Drachenfest
Geeste/Lingen – Speichersee
Samstag, 6. Mai von 11:00 bis 18:000 Uhr
Sonntag, 7. Mai von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr 
Der Besuch des Drachenfestes ist kostenfrei.

Für alle Freunde des Drachensports ist das Drachenfest am Speichersee ein besonderer Termin im Kalender, denn dort trifft sich alljährlich ein Großteil der Drachenszene aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Am Wochenende findet das inzwischen  25. Drachenfest am Speichersee in Geeste/Lingen statt und der Drachentreff Lingen feiert seinen 35. Geburtstag.

Rund 30 Teams mit 75 tollkühnen Drachenpiloten lassen in diesem Jahr ihre kunterbunten und phantasievollen Fluggeräte am Himmel über dem Speichersee Geeste tanzen. Im Mittelpunkt des Besucherinteresses werden hierbei wieder die Großdrachen stehen; aber es darf auch über kleine und wendige Himmelsstürmer gestaunt werden, die ebenfalls mit viel Liebe und besonderer Ge-schicklichkeit gebaut wurden.

„Wir hoffen bei gutem Wetter und ausreichend Wind ein buntes Treiben am Himmel über dem Speichersee präsentieren zu können“, sagten im Vorfeld die Organisatoren Stefanie van Rheenen, Stephan Berndzen und Kai von Seggern.

(Quelle und Foto: PM, Gemeinde Geeste)

Vor 12 Jahren, am 11. März 2011 wurden die Reaktoren von Fukushima durch den Tsunami, ausgelöst durch ein Seebeben, so beschädigt, dass es zum Super-GAU kam. In den Blöcken eins bis drei kam es zur Kernschmelze und große Mengen an radioaktiven Stoffen wurden freigesetzt.

Daran dieser Katastrophe erinnert heute der Elternverein Restrisiko in Lingen mit einem

Schweigekreis für die Opfer von Fukushima

Wann:                Heute,  Samstag 11.03.2023
Zeit:                    18 Uhr – 18:30 Uhr
Wo:                     vor dem Alten Rathaus in Lingen

Aktuell plant Japan 1,3 Millionen Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser in den Ozean abzulassen. Das Wasser enthält in großen Mengen Tritium, eine radioaktive Form von Wasserstoff, die technisch nur schwer vom Wasser abzutrennen ist. Die radioaktive Strahlung gefährdet die Gesundheit, besonders von Kindern und Schwangeren.

In Deutschland wurde in der Folge der Atomkatastrophe in Fukushima zum zweiten Mal der Atomausstieg beschlossen – nur ein halbes Jahr nachdem die damalige CDUCSU/FDP-Regierungskoalition den ersten, mit den Energiekonzernen vereinbarten Ausstieg rückgängig gemacht hatte. (mehr…)

Derzeit sind in Deutschland noch drei, sämtlich knapp 40 Jahre alte Atomkraftwerke  in Betrieb: Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2. Sie sollten am 31. Dezember 2022 heruntergefahren werden. Aufgrund der Energiekrise in der Folge des Überfalls Russlands auf die Ukraine werden die letzten  AKW in einem befristeten Streckbetrieb bis längstens 15. April 2023 weiterlaufen. Lasst uns rechnen: Das ist in 35 Tagen.

Anschließend wirddder Reaktor abgeschaltet und auf dem Kraftwerksgelände sollen wohl auch Windkraftanlagen entstehen; doch  das Zwischenlager mit seinem Atommüll bleibt  Lingen. Außerdem es besteht die (realistische) Möglichkeit, dass auch das geplante Endlager seinen Standort im Emsland finden wird. Wippingen ist da weit vorn. Die Folgen der gefährlichen Zwischentechnologie bleiben jedenfalls auch nach dem 15. April dauerhaft (!) erhalten.

Vorgestern protestierten auch Greenpeace-Aktivisten gegen die riskante Atomkraft und für den beschlossenen Ausstieg am 15. April und zwar an den drei  noch laufenden AKW Neckarwestheim, Emsland in Lingen und Isar 2 in Essenbach. Mit lichtstarken Projektoren projezierten die Umweltschützer:innen gleichzeitig an allen drei Standorten riesige, abgelaufene TÜV-Plaketten an die Kühltürme der AKW. Mit ihrer Aktion, zwei Tage vor dem Jahrestag des Reaktorunfalls in Fukushima, machten die Aktiven darauf aufmerksam, dass für die drei Atomkraftwerke 2019 eine Sicherheitsprüfung fällig war, die bis heute ausgeblieben ist:

PKW mit jahrelang abgelaufener TÜV-Plakette werden aus dem Verkehr gezogen. Genauso gehören die letzten drei Atomkraftwerke längst abgeschaltet.Saskia Reinbeck, Energie-Expertin von Greenpeace

Atomkraftwerke müssen in Deutschland in jeder Dekade einer periodischen Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. Die letzte Prüfung der drei noch aktiven AKW in Deutschland fand 2009 statt. Nur aufgrund des gesetzlich auf den 31. Dezember 2022 festgelegten Atomausstiegs konnten die Betreiber die Kraftwerke am Netz lassen, ohne die Sicherheitsüberprüfung 2019 durchzuführen.

Dass Atomkraftwerke riskant sind, wissen wir nicht erst seit der Katastrophe von Fukushima. Ihr Weiterbetrieb ist zudem unnötig und kostet viel Geld, das in die Erneuerbaren sinnvoller investiert ist. Jeder Cent, der in Atomkraft oder fossile Energien gesteckt wird, fehlt bei der Energiewende und beim Netzausbau. Damit muss am 15. April endgültig Schluss sein.Saskia Reinbeck, Energie-Expertin von Greenpeace

Ein weiteres Problem, das Atomkraft mit sich bringt: Die EU ist zu 99,8 Prozent auf Uranimporte angewiesen (Stand 2021). Fast die Hälfte stammt laut Europäischer Atomgemeinschaft Euratom aus Russland, Kasachstan und Usbekistan. Abbau, Anreicherung und Aufbereitung, aber auch Transport des Grundstoffes Uran laufen über den russischen Staatskonzern Rosatom. Deshalb ist es richtig und überfällig, dass Deutschland endlich aus der Atomkraft aussteigt und alle Kraft und alles Geld in die Energiewende steckt. Es ist also gut und richtig, jetzt endlich auszusteigen.

Lingen am Equal Pay Day

6. März 2023

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt  in Deutschland aktuell
18 % beträgt. Bis zum 7. März arbeiten Frauen in diesem Jahr also umsonst, während Männer ab dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden.

2023 beleuchtet der Tag die Entgeltlücke im Bereich Kunst und Kultur, die hier mit rund 20 % (Stand 2022) besonders hoch ist. Daher lädt das Emsländische Aktionsbündnis Interessierte am Dienstag, den 7. März 2023, in die Lingener Kunsthalle, Kaiserstraße 10a ein, um dort unter dem diesjährigen Motto „Die Kunst der gleichen Bezahlung“ auf die Lohnlücke aufmerksam zu machen.

Ab 18 Uhr erwartet alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Kaiserstraße 10 a ein interessantes Programm mit Kurzvorträgen zum Thema, gemeinsame kreative Aktivitäten unter Anleitung und einem abschließenden Imbiss. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Veranstalterinnen schlagen vor, durch das Tragen einer roten Tasche oder eines roten Kleidungsstücks Unterstützung für die Forderung nach gleicher Bezahlung zu signalisieren.

Getragen wird der Aktionstag in der Region von einem Zusammenschluss der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, der Landfrauenverbänden, der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands kfd, dem Sozialverband Deutschland, dem ev.-luth. Kirchenkreis Emsland-Bentheim, dem Katholischen Deutschen Frauenbund und der Agentur für Arbeit, Nordhorn. Die Gewerkschaften sind nicht dabei.

Zusätzlich zeigte wie auch bereits in den Vorjahren die Frauenmannschaft des SV Meppen „Flagge zeigen“: Beim Spiel in der 1. Bundesliga gegen den SGS Essen am Sonntag (Enstand 1:1) wehten in der Meppener Hänsch-Arena die Fahnen des Equal Pay Days. Außerdem lief die Mannschaft mit einem Banner auf, das auf den besonders hohen Gender Pay Gap im Profifußball hinwies.

Entstanden ist der Tag für gleiche Bezahlung in den USA. Die amerikanischen Business and Professional Women (BPW) schufen 1988 mit der Initiative Rote Taschen ein Sinnbild für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Diese Initiative wurde von BPW Germany 2008 übernommen. Der Equal Pay Day findet inzwischen in über 20 europäischen Ländern statt.

Weitere Informationen finden sich hier.

Update: Die Veranstaltung ist ausgebucht!


Quelle: waslosin.de

Das Heinrich Neuy Bauhaus Museum lädt zur Eröffnung seiner Ausstellung „Heinrich Neuy – wie das Bauhaus nach Borghorst kam“ am Sonntag, den 26.02.2023, um 11.00 Uhr ein. Dagmar Kronenberger-Hüffer, die Verfasserin des Werkverzeichnisses von Heinrich Neuy, wird in die Ausstellung einführen.

Der Bauhausschüler Heinrich Neuy, in Kevelaer geboren, heiratete 1937 eine Borghorsterin und übernahm als Tischlermeister die Werkstatt seines Schwiegervaters. Aus dieser Zeit zeigt die Ausstellung Möbel mit besonders schöner Schnitzkunst. Nach Kriegsdienst und –gefangenschaft führte Heinrich Neuy die Tischlerei weiter, sobald wieder ausreichend Materialen zur Verfügung standen. Er plante für Kunden in Borghorst und Umgebung die Inneneinrichtung ganzer Häuser und führte die Arbeiten aus. Hierzu zeigt die Ausstellung Beispiele.

Im Bauhaus in Dessau war Neuy Schüler bei Mies van der Rohe. Er fertigte viele Architekturzeichnungen an, die er später im Zyklus „Architektura“ zu Bildern weiterentwickelte. Ein Teil dieser Architekturbilder sind in der Ausstellung zu sehen.

Heinrich Neuy malte Borghorst und seine Landschaft. Diese Landschaftsbilder unterscheiden sich von seiner ansonsten abstrakten Malerei. Dies gilt auch für seine Monatskalender, die 1999 und 2001 erschienen. Bilder mit Bezug zu Borghorst werden erstmalig gezeigt und auch die beliebten Monatskalender sind ausgestellt.

Bis zu seinem Tod war Borghorst Lebensmittelpunkt von Heinrich Neuy. Dies zeigt sich auch in dieser Ausstellung.

Wer Sonntag keine Zeit hat, hat noch bis zum 13. August Gelegenheit, diese Ausstellung im Heinrich Neuy Bauhaus Museum Kirchplatz 5, 48565 Steinfurt-Borghorst zu besuchen. Es ist von Mittwoch bis Freitag und am Sonntag von 11 – 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 6 Euro, für Kinder ab 12 die Hälfte. Ab fünf Besuchern findet auch eine Führung statt (dann 9 Euro pP; Anmeldung erforderlich).

Fleadh

13. Januar 2023

Fleadh
Irish Music flying high

Twist – Heimathaus, Flensbergstraße 11
Heute, Freitag, 13. Januar 2023 – 20 Uhr
Karten: 23 Euro (Abendkasse)

Man kann das Quintett Fleadh wohl mit Fug und Recht als Institution unter den deutschen Folkbands bezeichnen. Mit wechselnder Besetzung besteht die Gruppe um den irischen Singer/Songwriter Saoirse Mhór bereits seit über 20 Jahren und hat in dieser Zeit viele  Auszeichnungen eingeheimst.

Die Band interpretiert den Irish Folk frisch und authentisch. Ihre Konzerte spicken sie mit ausgewählten und neu interpretierten Coversongs, neben vielen begeisternden Eigenkompositionen. Es wird heute Abend hier das werden, was hinter der Bedeutung des altirischen Bandnamens steht: ein mitreißendes musikalisches Fest.

(Text: GN, youtube)

Modellbaumesse

10. Januar 2023

Zum 27. Mal zeigt die Emslandmodellbau in den Lingener Emslandhallen an der Lindenstraße  Eisenbahnen, Landschaften aus Lego sowie ferngesteuerte Rennwagen und Trucks. Die Ausstellung am Samstag und Sonntag, 14. und 15. Januar, wird von der Ochtruper Veranstaltungs-GmbH organisiert. Elf Vereine und Privatleute aus dem In- und Ausland zeigen ihre Modellbahnen. Diese reichen von der Spur N im Maßstab 1:160 bis zur Großspur I im Maßstab 1:32.

Eine besondere Bahn zeigt ein Lingener Privatmann. Seine Anlage enthält Gebäude aus den späten 1940er- beziehungsweise frühen 1950er-Jahren. Eines dieser Gebäude soll es nur noch viermal weltweit geben.

Auf zwei Geländearealen werden ferngesteuerte Lastwagen, Trecker und andere Fahrzeuge unterwegs sein und mit Geschick über Stock und Stein manövriert. Außerdem gibt es eine Kirmes- und eine Flugzeugausstellung, Dampflokmodelle mit einer Länge von bis zu drei Metern und einen sechs Meter hohen Kran, gebaut mit Elementen eines Metallbaukastens.

Viele Besucher freuen sich auf vielfältige Shows und Ausstellungen, doch für andere ist der große Marktplatz für neue und gebrauchte Modelle noch wichtiger. 35 große, gewerbliche Anbieter und ein paar Private aus ganz Deutschland präsentieren auf fast 2.000 m² ein sehenswertes Programm an Modelleisenbahnen, Modellautos und Zubehör. Neueste Herstellerprodukte sind wie betagte Sammlerartikel im Angebot und warten auf neue Eigentümer.

An beiden Tagen ist die Ausstellung von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt -nicht ganz billig- beträgt für Erwachsene 10 Euro und für Kinder von 6 bis 14 Jahren 5 Euro. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Die Familienkarte für zwei Erwachsene mit bis zu drei Kindern unter 14 Jahren kostet 25 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse. Weitere Informationen und Bilder gibt es auf www.bv-messen.de.

Northern Light

3. Dezember 2022

Northern Light
„Folkmusik aus dem Norden Europas“

Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 76
Heute, Samstag, 3. Dezember – 20 Uhr
Eintritt: 15 Euro

Karten Online bestellen

NorthernLightsDie vier Musiker von Northern Light stammen aus verschiedenen Folk-Traditionen und wagen gemeinsam eine spannende Verbindung:

Kraftvolle Songs aus Irland und Schottland, gepaart mit ausgewählten Melodien aus Schweden und Norwegen. Bei Northern Light wird schnell klar, wie stark diese Genres im Zusammenspiel stehen. Mal entführen schnelle Polskas nach Skandinavien, mal erzählen mitreißende Songs von irischen Heldinnen aus längst vergangenen Tagen – im nächsten Moment vereint die Band die verschiedenen Traditionen zu etwas ganz Neuem.

 

 

Hühnermast

3. November 2022

Tier­schüt­ze­r*in­nen zeigen Missstände in einer Hühnermast im Emsland an. Sie wollen Lidl dazu bringen, sich der Masthuhn-Initiative anzuschließen.

„Es sind harte Bilder: Hühner, die so auf Gewichtszunahme überzüchtet sind, dass ihre Beine sie nicht mehr tragen. Verweste Kadaver, die im Kot am Boden kleben. Tiere, eng an eng, denen großflächig die Federn fehlen. Riesige, karge Ställe.

Die Videoaufnahmen sind im Sommer 2022 entstanden, sagt die Berliner Tierschutzorganisation „Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt“, in einer konventionellen Hühnermast im niedersächsischen Haselünne. Tierschützer haben sie gedreht, in Undercover-Einsätzen.

Die Stiftung hat das Material öffentlich gemacht, im Namen ihrer spanischen Partnerorganisation Equalia, der es zugespielt wurde und die bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück Strafanzeige gestellt hat, wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen § 17 Tierschutzgesetz. Das sieht eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor, wenn ein Wirbeltier „ohne vernünftigen Grund“ getötet wird, ihm „erhebliche Schmerzen oder Leiden“ zugefügt werden.

Osnabrück war…“

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