Dietutnix

3. Dezember 2019

Dietutnix
„Scheinheilig ins Spritzgebäck“
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 79
Freitag, 6.12. – 20 Uhr

ausverkauft

Man nehme:Bretter, die die Welt bedeuten, möglichst auf Hochglanz poliert – dazu einen hochmotivierten, erfahrenen Licht und Tontechniker, eine talentierte, flotte Requisiteurin und 4 anmutige, weihnachtlich gestimmte Kabarettistinnen in scheinheiliger Laune.Diese beschwingten Zutaten vermengt mit einer ordentlichen Portion Wortwitz, mindestens einer Prise Selbstironie, 3 Teelöffeln Beweglichkeit, einem halben Pfund musikalischer Harmonie, ausgelegt auf ein freies Backblech aus Flexibilität und purem Spaß, das Ganze backen lassen in einem warmen Gefühl aus glänzender Erwartung und dann – zu Weihnachtszeiten einem Genießerpublikum präsentieren!

Kleiner Tipp: Denken Sie nicht erst in der letzten Minute an dieses klassische Gebäck. Im Gegenteil! Rechtzeitig vorbereitet bekommen Sie ganz sicher das beste Plätzchen.
Ein himmlischer Genuss.

(Quelle PM Alte Molkerei)

Beanstandet

30. November 2019

Update in Sachen SS-Rosemeyer: Vor etwa einem Jahr wurde im Jugendhilfeausschuss des Landkreises Emsland die Legende bzw. das Foto des aus Lingen stammenden Audi-Rennfahrers Bernd Rosemeyer in der Reihe der „Portraits bedeutender Emsländer“ beanstandet, die im Kreishaus in Meppen die Besucher informiert. Erfolglos war damals zwar die Idee, das Foto zu entfernen. Wenigstens aber ist heute die textliche Erläuterung mit einer halbwegs sachgerechten Information und Erklärung versehen, die es bis dahin nicht gab (Klickt auf’s Foto und vergrößert so den Text!)

Feine Sahne Fischfilet

29. November 2019

Feine Sahne Fischfilet treten übermorgen, Samstag, 30.11.2019, 20:00, in der EmslandArena, Lingen (Ems) auf, und es gibt noch Karten. Heute spielen sie im hessischen Wetzlar. Ältere Semester der Leserschaft kennen noch den legendären SPD-Spruch: wetzlar, emslandArena“Wetzlar muss wieder Wetzlar und Gißen muss wieder Gießen werden!“. Aber die CDU ist schon viel weiter vorne, wie die thüringische Landtagsabgeordnete der Linken, Katharina König-Preuß, herausgefunden hat:

<href=“https://robertkoop.files.wordpress.com/2019/11/ekexmqhwwaaeovm.jpg“&gt;

Es war 1977, als eine Gruppe junger Frauen aus Bremen in die Niederlande fuhr. Ihr Ziel: Eine Tagesklinik, in der Frauen Schwangerschaften abbrechen, ambulant, mit örtlicher Betäubung. „Wir wollten herausfinden, wie es die Holländer machten“, erzählt Hanna Staud-Hupke, eine der Frauen von damals. „In Deutschland wurden die Frauen ja diskriminiert. Sie mussten mehrere Tage ins Krankenhaus, es gab immer eine Vollnarkose und sie wurden nicht gut behandelt.“ Auch hätten die deutschen Ärzt*innen die Gebärmutter ausgeschabt, anstatt die schonendere Absaugmethode zu verwenden.

50.000 bis 60.000 Frauen sollen in den 70er Jahren nach Schätzungen jährlich zum Abbruch in die Niederlande gereist sein. Offizielle Zahlen des niederländischen Gesundheitsministeriums gibt es erst seit 1980, da waren es noch 26.200.

Vier Jahre zuvor hatte der Bundestag nach heftigen Auseinandersetzungen die Neufassung des Strafrechtsparagrafen 218 verabschiedet. Danach waren Abtreibungen verboten, wurden aber nicht bestraft, wenn die Frau sich hatte beraten lassen und ein Arzt oder eine Ärztin ihr eine Notlage bescheinigt hatte. Dies wurde Indikationslösung genannt. Zuvor hatte die SPD-FDP-Koalition im April 1974 eine Fristenregelung verabschiedet, nach der der Abbruch in den ersten drei Monaten ohne Angaben von Gründen straffrei blieb, eine Zwangsberatung sah das Gesetzt aber auch vor. Das Bundesverfassungsgericht kassierte das Gesetz im Februar 1975.

Die Bremer*innen veröffentlichten 1978 ein Buch über ihre Reise unter dem Titel „Wir wollen nicht mehr nach Holland fahren“ – und machten sich daran, in Bremen die erste Tagesklinik für Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland zu eröffnen, nach holländischem Vorbild. Am Mittwoch begeht das Medizinische Zentrum sein 40-jähriges Jubiläum.

Träger des Zentrums war damals wie heute der 1969 gegründete Landesverband von Pro Familia, Hanna Staud-Hupke leitete ihn von 1980 bis 2005. Pro Familia berät…

[weiter bei der taz]


⇒ Und im Emsland und der Grafschaft Bentheim? „Das Emsland war schon immer katholisch“, sagt Anne Coßmann-Wübbel. Die Diplom-Sozialpädagogin arbeitet in Lingen in der Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberatung des Diakonischen Werks. Das Emsland ist katholisch, und die Krankenhäuser des Emslands sind es auch. Schwangerschaftsabbrüche werden hier nicht durchgeführt. Bis 2007 konnten Frauen, die ungewollt schwanger geworden waren, für eine Abtreibung noch in das kommunale Krankenhaus nach Nordhorn fahren, doch 2007 fusionierte es mit einer katholischen Klinik zur Euregio-Klinik Grafschaft Bentheim. „Die meisten Frauen fahren jetzt nach Osnabrück, Oldenburg oder Bremen“, sagt Anne Coßmann-Wübbel. Auch nach Leer oder in die Niederlanden weichen einige Betroffene aus. Je nach Wohnort müssen die Frauen Strecken von 80 bis 150 Kilometer auf sich nehmen.

(Quellen: taz/noz)

Solo: Sven Bensmann

22. November 2019

Sven Bensmann
Comedy.Musik.Liebe
Lingen (Ems) – Alter Schlachthof, Konrad-Adenauer-Ring 40
Heute – 20 Uhr
Karten: 17 Euro

Es ist soweit! Nachdem sich Sven Bensmann in den letzten vier Jahren in der jungen deutschen Comedyszene wild umhergetrieben, mehr als 300 Auftritte auf Bühnen, in Shows und unzähligen Städten gespielt hat (u.a. NDR Comedy Contest, Quatsch Comedy Club, GOP, komische Nächte, Kabarett Bundesliga, 1Live Hörsaal Comedy), packt der musikalische Sidekick der Kult-Comedy-Show NightWash nun seine Sachen und besucht Deutschlands Bühnen mit seinem ersten abendfüllenden Solo-Programm.

In „Comedy.Musik.Liebe“ ergründet der selbst ernannte angehende Diabetiker halb gesprochen und halb gesungen Themen und Fragen, die einen Mitte 20-jährigen jungen Mann aus der niedersächsischen Provinz beschäftigen, zu denen er – man ahnt es – einen sehr persönlichen Bezug aufweisen kann:

– Wieso sind sich meine Eltern genetisch sehr, sehr ähnlich?
– Warum haben adipöse Menschen durch ihren körperlichen Nachteil den evolutiven Vorteil keinen Suizid begehen zu können?
– Wenn veganes Hack aus Reiswaffeln besteht, bestehen Reiswaffeln dann aus echtem, getrocknetem Hack?

Unterstützt wird der erfahrene Sänger und Gitarrist Bensmann von seinem langjährigen Kumpel und Bandkollegen aus der Indie Band „HI! Spencer“ Jan Niermann. Der studierte Pianist sieht genauso aus wie Sven, nur in dünn, und ist die perfekte Ergänzung, einen Comedy Abend mit handgemachter Musik zu einem wahren Happening zu machen.

Sven Bensmann wird mal ein ganz Großer! Seine Mama unterstellt ihm zumindest bei jedem Wiedersehen, dass ihr „Svenni“ doch bestimmt schon wieder gewachsen sei…

(Quelle)

Butterfahrt 5

16. November 2019

Butterfahrt 5
Musikcomedy für Fortgeschrittene
Freren  – Alte Molkerei, Bahnhofstr. 79
Samstag, 16.11. – 20 Uhr
Karten: 15,-€ / erm.: 12,-€

butterfahrt5 pressefoto4Die Jungs von Butterfahrt 5 bieten Music-Comedy für Fortgeschrittene.
Sie schreddern Popsongs, hexeln Rock und streuen eine Prise Wahnsinn darüber. Bestens vertraute Hits aus 50 Jahren Musikgeschichte zerlegen die fünf Musiker in ihre Einzelteile und fügen sie auf aberwitzige Weise neu zusammen. Meistens bekloppt, meistens verblüffend, immer komisch.
Ihr Motto: MusikComedy für Fortgeschrittene. Denn wer die auf links gezogenen Klassiker wieder erkennt, hat doppelt Spaß: Die Glam-Rocker von Kiss schicken sie als peruanische Folklore-Kombo in die Fußgängerzone, Wolle Petrys „Wahnsinn“ landet als höllischer Mönchsgesang im Kloster, Barclay James Harvest verheiraten sie mit Nicoles „Ein bisschen Frieden“. Das alles verpacken sie in schräge Geschichten und Szenarien, angefangen bei der Selbsthilfegruppe bis zum Besuch beim Metal-Festival. Wenn dann auch noch die schnurrbärtige Tuba-Verwandtschaft aus Bukapest anrückt und zu Stadionrockmelodien eine Balkanorgie abreißt, bleibt kein Auge trocken – Umarmungsszenen mit Publikum inklusive.

Der Irrsinn hat System. Denn nichts bei Butterfahrt 5 verläuft so wie erwartet. Kaum hat Liedermacher Reinhard Mey begonnen, sich auf der Bühne wohl zu fühlen, schon überrollt ihn eine Techno-Lawine. Selbst Liebeslieder der Münchener Freiheit enden in einer Therapie-Sitzung mit Chi-Gong-Finale. Zur Freude des feixenden Publikums.

Das alles präsentieren Butterfahrt 5 mit Leichtigkeit und virtuoser Spielfreude. Ihr Geheimnis: der gemeinsame Humor. Der ist gerne leise, sogar charmant, oft aber auch skurril und manchmal zum Brüllen.

So wandlungsfähig die fünf Musiker sich in ihren Figuren zeigen, so vielfältig sind
sie in ihrem musikalischen Können. Rund 30 Instrumente kommen auf der Bühne zum Einsatz, immer passend zum neuen Gewand des Titels. Mit dabei sind Klassiker wie Gitarre, Schlagzeug und Akkordeon, aber eben auch Panflöte, Tuba, Kuhglocken, Ukulele, Charango oder Kalimba.

Tinner Dose

25. Oktober 2019

Mittlerweile ist es mehr als ein Jahr her, dass es in der Tinner Dose, einem mit ca. 3.200 ha großen Moorgebiet nordnordöstlich der Stadt Meppen,brannte. Mittlerweile wurde zwar der Schießbetrieb auf der Fläche eingeschränkt wieder aufgenommen, doch diverse vorgesehene Maßnahmen zur Vermeidung solcher Großbrände sind erst teilweise umgesetzt. Dazu gehören unter anderem die Schaffung weiterer Löschwasserentnahmestellen oder Tiefbohrbrunnen.

Bereits während der NABU-Landesvertreterversammlung (am 21. September 2019 in Rinteln) sprachen sich die Delegierten des NABU dafür aus, dass die Bundeswehr als Betreiberin des Schießplatzes und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) sich ihrer Verantwortung stellen und umgehend für einen Ausgleich der umfangreich zerstörten Biotope und der Kohlenstoffemissionen sorgen müssen.

Dabei geht es nicht nur um die unwiederbringlichen Schäden für dieses einmalige Ökosystem, das bisher letzte so großräumige und noch leidlich intakte Hochmoor in Deutschland. Es geht auch um geschätzte CO2-Freisetzungen von womöglich 500.000 Tonnen.

In Zeiten der Klimakrise und des Artensterbens darf es nicht sein, dass sich der Bund hier womöglich aus der Verantwortung stiehlt. Denn es war unverantwortlich bei der letztjährigen Trockenheit die Schießübungen, die zum Brand des Gebietes geführt haben, überhaupt durchzuführen. Unverantwortlich war es auch, die für solche Fälle erforderlichen Löscheinrichtungen nicht einsatzbereit zu haben.

Um Umweltkatastrophen wie in der Tinner Dose zukünftig zu vermeiden, muss auf dem Gelände sofort mit umfangreichen Wiedervernässungsmaßnahmen begonnen werden, die durch Flächenarrondierungen am Rande des Schießplatzes optimiert werden. Darüber hinaus muss im Umfeld auf möglichst emsländischen Hochmoorböden entweder auf bisher intensiv landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen und/oder auf Torfabbauflächen, wo keine Klimakompensation für den abgebauten Torf vorgesehen ist, eine Hochmoorsanierung durchgeführt werden. Dazu müssen die Flächen vom Bund erworben und etwaige Torfabbaulizenzen abgekauft werden.

Vollständige Resolution zum Download: https://web.tresorit.com/l#LBJlPdSv4EDkpbVbTXDuBA


Text: PM NABU, Foto: Tinner Dose von Frank Vincentz GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Alternativen

20. September 2019

An diesem Wochenende geht es in Lingen (Ems) laut und heftig zu. Es findet nämlich das traditionelle Altstadtfest statt und dies zum 39. Mal, nachdem es zuvor drei Jahre lang erfolgreich ein kleines und feines Altstadtfest der Lingener Sozialdemokratie gegeben hatte. Für dieses Wochenende habe ich diese Alternativen:


Freitag, 20. September von 7.30 – mittags am Bahnhof

Demonstration und Klimastreik von „Friday for Future“ und der Klimagruppe Emsland. Mehr
kein Eintritt


Freitag, 20. September ab 17.00 Uhr
Lange Nacht der Volkshochschulen

Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine bunte Auswahl an Schnupperangeboten quer durch das VHS-Programm; umrahmt von viel Musik und Gelegenheit zum Austausch. Die Lange Nacht der Volkshochschulen ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 100-jährigen Bestehen der Volkshochschulen in Deutschland und findet an diesem Abend erstmals bundesweit statt. Sie bildet den Auftakt zum Herbst-/Wintersemester unter dem Motto „zusammenleben.zusammenhalten“.

In der Langen Nacht der VHS gibt es Neues zu entdecken, Bekanntes auszuprobieren und Unerwartetes zu bestaunen. Ein Programm für Aufgeweckte, Ausgeschlafene, Nachteulen, Wissenshungrige, Entdecker. Besucher können

  • in die Vielfalt der Sprachen eintauchen und auch mal wieder platt snacken,
  • die ganze Breite der beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten kennen lernen und sich ganz individuell beraten lassen,
  • in der Küche den Kochlöffel schwingen und leckere kleine Häppchen herstellen,
  • sich kreativ und künstlerisch betätigen,
  • bei der Feuermeditation einfach mal alle „Fünfe grade sein lassen“ oder
  • sich einfach treiben lassen zwischen Lernen, Entspannung, Essen, Beratung…

Mehr…

Kein Eintritt

Freitag, 20 September ab 19.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kein Eintritt

 

Samstag, 21. September ab 19.00 Uhr

38. Hauskonzert bei Familie Löning, Falkenstraße 17
mit Tommaso Ieva, Gitarre

Mit seinen neuen Eigenkompositionen, in denen er persönliche Impressionen einer Reise durch Skandinavien in Musik fasst sowie musikalische Betrachtungen von Gemälden von Scully und Tomasko gibt der italienische Gitarrist Tommaso Ieva sein Lingen-Debüt Konzert.
Dabei sind zudem Werke der Renaissance, Klassik und Romantik, dargeboten auf den üblichen Instrumenten der jeweiligen Zeit. So erklingt neben der Vihuela, die in der spanischen Renaissance ihre Blütezeit hatte, auch eine Staufer-Gitarre, die die zarte Intimität des romantischen Gitarrenspiels besonders schön zur Geltung bringt. Für die modernen Werke greift Tommaso zur Lattice Gitarre, welche die klassische Gitarren-Klangästhetik der heutigen Zeit im Besonderen aufgreift.
Es werden Werke großer Komponisten verschiedener Jahrhunderte gespielt mit der ihnen eigenen Klang-Ästhetik, was sicherlich einen ganz besonderen Reiz des Abends ausmachen wird. Man darf also auf ein besonderes gitarristisches Klangereignis gespannt sein. www.tommasoieva.com
Kein Eintritt, aber eine Anmeldung ist unbedingt gewünscht: www.lingener-hauskonzerte.de

Samstag, 21. September 22.00 Uhr
Nordhorn, Pier 99, Heseper Weg 40, präsentiert das Gedicke Duo

Das Gedicke Duo besteht aus zwei Musikern an Klavier, Gitarre und mit Gesang.

Mit Leidenschaft und Professionalität präsentieren die beiden Brüder, Simon Gedicke und Fabian Gedicke, weltbekannte Songs im neuen Gewand.
Passend zu jedem Anlass sorgen sie so für die perfekte musikalische Atmosphäre.

Kein Eintritt

 

Sonntag, 22. September, 13 – 15 Uhr
Börse „Rund ums Kind“ an der Alten Molkerei, Bahnhofstraße in Freren
Angeboten werden Spielzeug, Kinderwagen, Autositze, Winterbekleidung etc.
Das Kulturkreis-Impulse-Team bewirtet die Gäste mit Kaffee und Kuchen.

Für Schwangere wird die Börse bereits um 12 Uhr geöffnet
Für alle die Mitmachen möchten, Anmeldung/bzw. Nummernvergabe am 21.08.2019 um 19 Uhr direkt in der Alten Molkerei (Pro Person nur eine Nummer).

Kein Eintritt

 

Sonntag 22. September, 14 – 18 Uhr

Die Stadt Nordhorn veranstaltet  von 14 bis 18 Uhr  auf dem Blankeplatz am Gildehauser Weg ein Weltkindertagsfest mitvielen Mitmachangeboten und Aktionsstände nfür Kinder und einem buntenBühnenprogramm.

Das Motto des diesjährigen Weltkindertags lautet: „Wir Kinder haben Rechte“ und macht auf die vor 30 Jahren verabschiedeten UN-Kinderrechtskonvention aufmerksam. Zahlreiche  Aktionsstände laden um Mitmachen ein. Die Besucher/innen können über den Luftballonkünstler Wim Wolke staunen, sich beim Mitmachzirkus des Kinderzirkus Löwenherz beteiligen und über die Kinderrechte informieren. Es werden eine Kletterwand, Kinderschminken und verschiedene Kreativangebote angeboten. Außerdem wird es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Hip Hop, Voltigiervorführungen, Gesang u.a. geben. Zum Verweilen lädt ein Verpflegungsstand mit Hot Dogs, Kaltgetränken, Kaffee und Kuchen ein.

Nordhorns Bürgermeister eröffnet das Fest um 14 Uhr.

Kein Eintritt

 

Sonntag 22. September ab 16.30 Uhr
2. Konzert Bratwurst, Bier und Blasmusik
auf der Aktionsfläche an der Ortsverwaltung Lingen-Holthausen/Biene
Das Stadtteilkonzert des Musikverein Holthausen-Biene für die ganze Familie mit gemütlichem Dämmerschoppen und Wunschkonzert. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Kein Eintritt

 

Sonntag 22. September ab 18.00 Uhr
Klosterkirchenkonzert
Flautando Köln
mit Susanne Hochscheid, Katrin Krauß,
Kerstin de Witt – Blockflöten;
Ursula Thelen – Blockflöten und Gesang

Karten 15 €

Rote Karte

11. September 2019

Der Europäische Gerichtshof hat im vergangenen Jahr festgestellt, dass Deutschland gegen seine Verpflichtungen zum Schutz des Grundwassers im Rahmen der Nitratrichtlinie verstoßen hat. Die Europäische Kommission hatte daraufhin jetzt im Juli 2019 gegen Deutschland wegen des andauernden Verstoßes gegen die EU-Nitratrichtlinie ein Aufforderungsschreiben gemäß Artikel 260 des EU-Vertrags von Lissabon übermittelt. Sie mahnt Deutschland erneut, das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Juni 2018 umzusetzen. Geschieht dies nicht, können Strafzahlungen verhängt werden.

Niedersachsen ist ein rotes Land. Nicht politisch, das bundesdeutsche Agrarland Nummer eins hat eine schwarze Landwirtschaftsministerin: Barbara Otte-Kinast von der CDU. Sie präsentierte am Dienstag allerdings eine rote Landkarte. Diese zeigt die Wasserqualität in Niedersachsen – und wirkt bedrohlich: Rot steht für alarmierend. Und rot ist auf dieser Landkarte der größte Teil Niedersachsens: 60 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen sind belastet – mit Nitraten, Phosphaten und anderen für den Menschen gefährlichen Chemikalien, wenn zu viele davon im Grundwasser sowie in Seen und Teichen enthalten sind.

Deshalb…

[weiter bei der taz]

Der Tag des offenen Denkmals 2019 findet heute  unter dem Thema „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ statt. Offiziell wird er um 11 Uhr in Ulm eröffnet.

Tausende Türen und Tore von Denkmälern in ganz Deutschland öffnen an diesem Sonntag für interessierte Besucher, auch in Lingen (Ems). Hier bei uns  können Kultur- und Architekturliebhaber einen Blick hinter die Kulissen des Kulturforums St. Michael und der ehemaligen Lingener Wäschefabrik werfen, in der heute die Stadtwerke Lingen untergebracht sind.

Lingener Wäschefabrik

1956 entstand die Lingener Wäschefabrik an der Waldstraße 31 und war viele Jahre der Arbeitsplatz für viele Lingenerinnen und Lingener. Der rundum verglaste Flachdachbau mit zwei Geschossen dient heute als Verwaltungsgebäude für die Stadtwerke Lingen  Interessierte können das Gebäude am 8. September in der Zeit von 11 bis 16 Uhr besichtigen – um 11.30 und 15 Uhr können sie an einer Führung teilnehmen.

Kulturforum St. Michael

1966 bis 1969 entstand die Kirche  St. Michael als Gotteshaus der Zivil- und Militärgemeinde der damaligen Bundeswehrkaserne im Stadtteil Reuschberge. Als 2002 die Kirche geschlossen wurde, setzten sich viele Lingener für den Erhalt des Bauwerks ein. Führend war dabei das Fabrikantenehepaar Harald und Ulrike Müller, die als Mäzene viel in unserer Stadt getan haben. 2003 gründete sich der Verein „Kulturforum St. Michael e.V.“ Das Gebäude dient seitdem als kulturelles Zentrum. Am 8. September ist die ehemalige Kirche von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Führungen werden um 10.30 Uhr und 14.30 Uhr angeboten. Der große Saalraum wird künftig nicht mehr vorhanden sein. In die Kirche wird der Kindergarten hineingebaut, dessen Räume vor dem ehemaligen Gotteshaus abgerissen werden. Mit dem Umbau ist auch ein Abschied von dem Veranstaltungskonzept des Kulturforum verbunden. Künftig wird ur ein kleiner Saal mit nicht einmal 200 Plätzen übrig bleiben.

Im Emsland gibt es neben Lingen offene Denkmale in

Die Baudenkmale im benachbarten Landkreis Steinfurt (NRW) finden sich hier. In der Grafschaft Bentheim findet der TdoD19 nicht statt. Das ist für die Grafschaft ausgesprochen peinlich!

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Seit 1993 öffnen am zweiten Sonntag im September kaum oder nie zugängliche Kulturdenkmale ihre Türen für ein breites Publikum. Zuletzt besuchten 2018 rund 3,5 Millionen Kulturbegeisterte rund 8.000 Denkmale in ganz Deutschland. Die bundesweite Veranstaltung ist damit die größte Kulturveranstaltung Deutschlands.

Alle weiteren Informationen zum Tag des offenen Denkmals finden Interessierte auch unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.