Heute am Sonntag

16. Juni 2019

kunstwegen- Frischluftführung mit dem Rad
„Von Schüttorf über das Samerott und den Rabenbaum nach Ohne“
Schüttorf – Treffpunkt Kuhmplatz.
Heute, So 16. Juni – 13.30 Uhr – 16.00 Uhr
Kosten 4 Euro

kunstwegen bietet als Frischluftführung eine kleine Radtour an, die am Kuhm-Parkplatz in Schüttorf beginnt, durch das Samerott und den Rabenbaum nach Ohne führt und da nach etwa  zweieinhalb Stunden endet.

Die Teilnahme an der Führung kostet 3 Euro pro Person, Kinder nehmen gratis teil. Die Veranstalter bitten um Anmeldung bei bei Frau Kleve: 05923 / 6062.

Die Rückfahrt (von Ohne sind es nur rund 8 km bis Schüttorf) zählt mW nicht zum Programm. Bei Abfahrt um 12.04 Uhr mit der Westfalenbahn in Lingen (Ems) wird der Bahnhof Schüttorf eine knappe Stunde später, also sehr pünktlich zum Beginn der Radtour erreicht. Rückfahrt zu jeder vollen Stunde ab Bahnhof Schüttorf,; di Ankunft in Lingen ist dann  rd. eine Stunde später. (Achtung: längerer Aufenthalt beim Umsteigen in Salzbergen, vielleicht lohnt sich daher auch die 10-km-Fahrt im dem Rad von Salzbergen nach Schüttorf? Das Wetter ist übrigens ideal für eine Radtour)


 

Themenführung:
„BÄUERLICHER UND KLÖSTERLICHER ALLTAG IN BENTLAGE“
mit dem Köttersohn Bennatz  
Rheine – Dreigiebelhaus Bentlage, Salinenstraße 105
Heute, So 16. Juni – 15 Uhr
Kosten 5 €

Bennatz war ein pfiffiger Kerl. Er lebte im ausgehenden Mittelalter als 8. Kind mit seinen Brüdern und Schwester in der Kate seiner Eltern. Als Kötter gehörte die Familie zur unteren sozialen Schicht. Deswegen hatte Bennatz trotz seines klugen Köpfchens kaum eine Chance aus dieser Lebenslage, in die er hineingeboren wurde, herauszukommen. Vielleicht hat dieser Bennatz in Bentlage gewohnt und vielleicht gehörte die Familie zu einem Kotten des Klosters Bentlage…

Bei dem Rundgang, der von Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. e.V. organisiert wird, werden die Teilnehmer durch die Bentlager Klosterlandschaft in die Zeit des Klosterlebens versetzt. Bentlage ist ein Ort mit einer über 1000 jährigen Geschichte, die von allen Flurbereinigungen verschont und deswegen in ihrer Struktur fast unverändert geblieben ist. Noch heute können wir die Geschichte der Menschen, die hier wohnten und arbeiteten, erspüren und erleben. Die Gästeführerin Monika Knüppels erzählt, kostümiert als „Leibeigener Bennatz“, anschaulich vom Leben und Arbeiten der Bauern und Klosterbrüder.

Infos: Treffpunkt  ist um 15.00 Uhr am Informationszentrum Dreigiebelhaus in Bentlage        (gegenüber der Saline). Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden. Die Teilnahmegebühr von 5,00 € p.P., Kinder bis 14 Jahren sind frei, kann direkt vor Ort entrichtet werden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Tipp für die Anfahrt: Der Stadtbus C12 fährt zum Salinenpark. Tipp für die Pkw-Anfahrt per NAVI: die Parkplätze befinden sich an der Weihbischof-d´Ahlhaus-Straße.


 

Lingener KreuzKirchenKonzert
Peter Müller an der Flentrop-Orgel
Orgelzyklus Johann Sebastian Bach – Konzert 3: Leipziger Choräle
Lingen (Ems) – Kreuzkirche, Universitätsplatz 1
Heute, So 16. Juni – 20 Uhr
Kosten 5 Euro (erm. 3 Euro)

(Foto1 :Ohne, Landkreis Grafschaft Bentheim, Gehöft an der Vechte; Heribert Duling (Famduling) CC BY-SA 3.0; Foto2: Kloster Bentlage: Sharps CC  Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland;; Foto32: Kreuzkirche Lingen (Ems), © milanpaul via flickr)

F4F am 24. Mai

23. Mai 2019

Inzwischen gibt es zwar 500 Friday-for-Future Ortsgruppen in Deutschland. Zu meiner überraschung ist im Land an Ems und Vechte gähnende Leere. Diese Passivität wirkt auf mich ausgesprochen rückständig.

An diesem Freitag (24. Mai) findet ungeachtet dessen der nächste globale Klimastreik statt! Bereits über 220 250 Ortsgruppen haben für diesen Tag Demonstrationen angekündigt. Ich lese im F4F-Blog : „Bestimmt gibt es auch bei dir in der Nähe Mitstreiter/innen, mit denen du und deine Freund*e und Freundinnen zwei Tage vor der Europawahl nochmal zeigen könnt, wie wichtig Umweltpolitik ist. Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen und ein Zeichen für den globalen Klimaschutz setzen! Genaueres auf der Aktionsseite.“ Doch da wird nichts angezeigt in Nordhorn, Lingen und Meppen. Allein in Papenburg startet um 8.30 Uhr vor dem Rathaus eine Veranstaltung. Ich finde diese lokale Trägheit ziemlich enttäuschend…

Denn natürlich ist die Klimakrise die größte Herausforderung der Gegenwart und muss oberste Priorität in der Politik haben. Es sind radikale Klimaschutzmaßnahmen notwendig, um die Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels noch gewährleisten zu können. Als drittgrößter CO2-Emittent weltweit trägt die EU eine besondere Verantwortung im Kampf gegen die Klimakrise. Mehr Hintergrundinformationen hier

Ferienwohnung

21. Mai 2019

Das ging aber flott! Gestern Nachmittag bemühte ich mich darum, eine E-Mail aus dem Rathaus zu erhalten, in der die Lingener Lokalzeitung „Lingener Tagespost“ in der vergangenen Woche die Kulturschaffenden anschrieb. 90 Minuten später und offenbar aufgeschreckt durch die von mir kontaktierte Kulturamtsmitarbeiterin (Kulturamtschef Rudolf Kruse war nicht erreichbar), schickte die Stadtverwaltung die angefragte E-Mail dann – natürlich an alle Ratsmitglieder.

Nun, dann nehme ich doch heftig an, dass künftig auch alle schriftlichen oder mündlichen Anfragen sämtlicher Ratsmitglieder an den gesamten Stadtrat weitergeleitet werden. Doch abgesehen von diesen wundersamen Erlebnissen Lingener Ratsarbeit möchte ich das Augenmerk auf den Inhalt der erfragten E-Mail richten. LT-Redaktionsleiter Thomas Pertz teilt nicht mehr oder eniger mit, dass sich die LT „ab 1. Juni“ aus der kontinuierlichen Kulturberichterstattung verabschiedet. Er schreibt:

Betreff: Berichterstattung über die Kultur im Lokalteil

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wollen zum 1. Juni unsere kulturelle Berichterstattung im Lokalteil umstellen. Über die wichtigsten Änderungen möchte ich auf diesem Wege vorab informieren. Natürlich stehen ich oder die anderen Kolleginnen und Kollegen jederzeit auch für ein Gespräch zur Verfügung.

Im Kern geht es darum, künftig nicht mehr automatisch nahezu jede Veranstaltung mit einem Nachbericht bzw. einer Rezension zu versehen. Das gilt für alle Veranstaltungsorte, ob es nun das Lingener Theater, die Emslandarena oder Kultureinrichtungen im südlichen Emsland sind. Selbstverständlich werden alle Veranstaltungen weiterhin vorangekündigt. Nachberichte/Rezensionen wird es aber nur noch in Ausnahmefällen geben, und zwar dann, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen: Beispiele sind Veranstaltungen mit örtlichen Akteuren, regionale Großveranstaltungen, Benefizveranstaltungen, außergewöhnliche Künstler, Premieren oder Konzerte mit Alleinstellungsmerkmal.

Die Nachberichterstattung findet auf den lokalen Seiten statt, nicht mehr auf einer Kultur-Seite im Lokalen. Künftig wird es an einem festgelegten Tag in der Woche eine Kultur-Seite im Lokalteil geben, auf der Veranstaltungen angekündigt werden, aber auch die regionale Kulturszene beschrieben wird.

Insgesamt wollen wir mit der veränderten Berichterstattung näher an den Leser heranrücken, indem wir uns stärker auf die regionalen Kulturakteure konzentrieren.

Mit  freundlichen Grüßen
Thomas Pertz, Redaktionsleiter“

Ausgerechnet bei der Kultur präsentiert sich die LT mit Relevanzprüfung! Für das Blatt, das wie seine Schwesterausgaben von MT und EZ fast jede Pressemitteilung („PM“) der lokalen Verwaltungen unkommentiert veröffentlicht, ist dieser Schritt in der Tat außergewöhnlich – allerdings völlig anders, als Thomas Pertz es meint, wenngleich der hier nur als Bote seiner Osnabrücker Chefs agiert. Die nämlich kürzen schlicht die Berichterstattung, obwohl die Tageszeitungen der NOZ-Gruppe längst alles andere als preiswert sind: Das Vollabo kostet monatlich stolze 41,90 Euro (per Post gar knapp 46 € ) und gönnt sich der Leser ergänzend die Digitalausgabe kommen sogar noch rd. 6 € dazu.

Was die Verabschiedung der Lokalzeitung aus der Kulturberichterstattung bedeutet, muss diskutiert werden. Natürlich. Und mir geht da spontan durch den Kopf, für all die eine Alternative zu schaffen, die sich das nicht bieten lassen wollen. Leider gibt es das Stadtblatt nicht mehr, doch eine Plattform jenes Zuschnitts scheint mir vonnöten zu sein. Denn die NOZ widmet sich längst Themen, die mich den Kopf schütteln lassen, wie etwa -während Österreich brennt- als Aufmacher auf Seite 1 der Frage, dass bei einem Bundesetat von 360 Milliarden Euro Nullkommadrei Hunderttausendstel davon an PR-Akteure gezahlt werden. Oder wie man seine Ferienwohnung nach Kameras durchfilzt, auf Ibiza beispielsweise…

 

Michael Fitz

7. Mai 2019

Michael Fitz
Des Bin I
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße
Freitag, 10 Mai ’10 – 20 Uhr
Karten: 20 € (erm. 18 €) – Online bestellen

Michael Fitz 03Wie in all seinen Solo-Programmen seit 2008 geht es dem Schauspieler und Musiker, im neuen Solo „Des Bin I“ einmal mehr ums Private – auch und vor Allem die Art von Privatem über das keiner gerne spricht. Noch nicht mal beim Friseur und schon gar nicht auf Bühnen und in Liedform.

Das ist das Ding des 60jährigen Liedermachers aus Überzeugung. „Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, gerade in diesen, oft etwas trüben Gewässern zu fischen“, sagt der Bayer.
Manchmal fängt er dabei etwas. Kleine oder große Fische, und er findet gelegentlich auch die eine oder andere Muschel und darin,  wie soll es auch anders sein, eine Perle. Vor allem aber findet oder besser be-findet sich der bayrische Song-Poet höchst selbst genau dort, mittendrinn im Leben!

Genauso wie sich das Publikum dort wiederfinden kann: In den Themen, den oft hintersinnigen und nachdenklichen Kommentaren und natürlich den Liedern und deren Inhalten in diesem, gut 2-stündigen Programm,. Da kann man sich getrost berührt, getroffen, belustigt oder auch wiedererkannt fühlen, lebendig eben. „Das“, sagt der Künstler,..“ ist weder Zufall noch unbeabsichtigt“.

Manche mögen denken, wie kann man sich in diesen Zeiten, wo uns die große weite Welt beinah täglich um die Ohren fliegt  und all das immer näher an uns heran rückt, ums Private drehen?Sollte man, sagt Michael Fitz und tut es, auf so eindringliche wie unterhaltsame Weise. Denn egal was zwischen Menschen an Schönem, Großartigem, Missverständlichem oder zutiefst Grausamen geschieht: Alles hat seinen Ursprung, bei Dir, bei mir, bei Ihnen, bei uns Allen.  Je mehr wir erkennen, wie sehr der Wahnsinn der Anderen auch der Unsere ist,  je mehr wir die Ursachen des ganz Großen auf einmal im ganz Kleinen erkennen, umso mehr können wir uns darin entspannen – wenn alles gut geht – über unseren eigenen Wahnsinn lachen und uns selbst darin ganz freimütig zu erkennen geben. (Quelle/Foto: Kuturkreis impulse)

„Emsiges Land“

6. Mai 2019

„Emsiges Land“
Ein Abend mit Manfred Rockel, Bernhard Kües und Tobias Bako
Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz 5/6
Do 9. Mai ’19 – 19 Uhr
Eintritt: 10 €

Manfred Rockel, Bernhard Kües und Tobias Bako gestalten an diesem Donnerstag diese Lesung „mit besinnlichen und heiteren Texten, mit Lichtbildern und Musik zu emsländischen Themen.

Dabei führen die aus dem Buch „Emsiges Land“ vorgetragenen modernen Gedichte mit den projizierten korrespondierenden Fotos „kreuz und quer“ an bestimmte Orte im Emsland. Es werden dabei auch Themen behandelt, die unseren Landstrich insgesamt betreffen. Da ist nichts „An Haren herbeigezogen“, wenn Rockel und Kües aus ihrer Sicht diese „Landschaft auf Bewährung“ vorstellen, bei der „Emswicklungshilfe mal richtig geklappt hat“.

Musiker Tobias Bako ist erstmalig in das Programm einbezogen. Bako hat sich durch vielfältige Aktivitäten wie die Fensterstimmen („Winterzauber“), als Initiator und musikalischer Leiter der Silvesterrevue am vergangenen 31.12. und auch durch gemeinsame Auftritte mit der Sängerin Mimi Kombate längst einen Namen gemacht. Schon gewusst? In diesem Jahr trat Bako im Beiprogramm der Berlinale in der Niedersächsischen Landesvertretung auf.

Zu Bakos beschwingten Spiel wird Rockel auch einige seiner miefigen oder ironischen Songs vortragen, die schnell ins Ohr gehen – wie seine neue Freundin „Tinnitussi“.


Es ist mehr als schwer, an diesem Donnerstagabend auszuwählen, ob man an der Architekturreihe teilnimmt oder sich im Professorenhaus vergnügt. Wo treffen wir uns?

1. Mai

30. April 2019

Der 1. Mai des DGB nimmt in Lingen um 10.15 Uhr seinen Auftakt. Vor dem Historischen Rathaus spricht def 2. Bürgermeister Stefan Heskamp (CDU) ein Grußwort. Vom Marktplatz führt dann die Demonstration zur Halle IV. In der ehemaligen Eisenbahnausbesserungsstätte und Hochburg der Gewerkschaften begrüßen die beiden DGB-Kreisvorsitzenden an Ems und Vechte Anette Greiwe (Emsland) und Horst Krügler (Grafschaft Bentheim) spricht als Hauptredner Verdi-Sekretär Maiko Schulz. Dann beginnt das traditionelle  Maifest „mit Infos, Kultur und Livemusik“, teilt der DGB mit. Natürlich ist auch für Essen und Trinken gesorgt.

Die Kinder sind eingeladen, zum Thema „Wie möchte ich wohnen“ zu malen und sie können sich auf der obligatorischen Hüpfburg vergnügen. Die Torwand der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt ist ein weiterer Unterhaltungspunkt.

Bereits am heutigen Abend treffen sich die Gewerkschafter in Emlichheim. Hier das regionale 1.-Mai-Programm an Ems und Vechte.

30.04.2019
Emlichheim – 17:30 Uhr
Maibaum aufstellen, Rede zum Tag der Arbeit, Grillen und Maitrunk
Bürgerhilfe Emlichheim, Huskamp 22

01.05.2019
Lingen
– 10:15 Uhr
Auftakt vor dem Historischen Rathaus, Demo zur Halle IV, Kundgebung, Maifest

Bundesweit stehen die Mai-Kundgebungen des DGB in diesem Jahr im Zeichen der anstehenden Europawahl: „Europa. Jetzt aber richtig!“ Für die deutschen Gewerkschaften heißt das: Dem Bekenntnis, Europa sozialer zu machen, müssen jetzt auch Taten folgen, trommeln der DGB und seine Einzelgewerkschaften für europa und gegen Nationalismus. Die Thesen auten:

  • „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Die Menschen müssen im Mittelpunkt der europäischen Politik stehen. Die sozialen Interessen der Bürgerinnen und Bürger, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen Vorrang haben vor den Interessen der Unternehmen.
  • „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Europaweite Standards für gute Arbeitsbedingungen statt Dumping-Wettbewerb zwischen den Mitgliedsstaaten mit prekärer Arbeit und niedrigen Löhnen. Wir brauchen mehr Tarifbindung in ganz Europa und armutsfeste Mindestlöhne in jedem EU-Mitgliedsstaat.
  • „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Gleiche Chancen für Frauen und Männer. Wir brauchen eine EU-Gleichstellungsstrategie – und zwar mit ganz konkreten Maßnahmen.
  • „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Wir brauchen ein ambitioniertes Programm für Zukunftsinvestitionen für Europa, das Wachstum, Arbeitsplätze, Bildung, Infrastruktur und Wohlstand für alle sichert und fördert. Die Menschen müssen erleben, dass die EU ihr Leben nachhaltig und konkret verbessert.
  • „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Die EU muss zum Vorbild für eine faire Globalisierung werden – internationale Standards für Arbeitnehmerrechte, Soziales, Umwelt- und Verbraucherschutz müssen das Geschehen auf den Märkten bestimmen, nicht umgekehrt.

Der DGB: „All das lässt sich in Europa nur gemeinsam erreichen. Die Rechtspopulisten und Nationalisten in Europa bieten keine Lösungen – im Gegenteil: Die Brexit-Abstimmung in Großbritannien und ihre Folgen haben gezeigt, wohin es führt, wenn diejenigen die Oberhand gewinnen, die Ängste schüren, aber keinerlei Konzepte für die Zukunft haben. Am 1. Mai zeigen wir klare Kante gegen Rechts und alle, die unser Land und Europa spalten wollen. Wir sagen Nein zu Intoleranz, Nationalismus, Rassismus und Rechtspopulismus.“

„Deswegen gehen wir am 1. Mai gemeinsam auf die Straße: Wir machen den Tag der Arbeit zum Tag der europäischen Solidarität. Und wir kämpfen gemeinsam für gesellschaftlichen Zusammenhalt und sozialen Fortschritt in Deutschland: für Gute Arbeit, gute Einkommen und Arbeitsbedingungen, mehr Tarifbindung und eine Rente, die für ein gutes Leben reicht. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, am 26. Mai 2019 an der Europawahl teilzunehmen: für ein solidarisches und gerechtes Europa“

Hier geht es zum vollständigen Maiaufruf 2019 des Deutschen Gewerkschaftsbunds.

Carl von Ossietzky

26. April 2019

‘Ich füge mich nicht, ich demonstriere.‘
Leben und Wirken von Carl von Ossietzky
Ausstellung in der Gedenkstätte Esterwegen
So, 28. April bis 1. September 2019

Anlässlich des 81. Todestages von Carl von Ossietzky, Friedensnobelpreisträger und der wohl bekannteste Häftlinge des Konzentrationslagers  Esterwegen, eröffnet an diesem Sonntag, 28. April, um 15 Uhr die aktuelle Sonderaussstellung über Leben und Wirken von Carl von Ossietzky, der an den Folgen der KZ-Haft am 4. Mai 1938 in Berlin vestarb.

Es sprechen u.a. Dr. Andrea Kaltofen und der aus Rhede (Emsland) stammende Journalist und Autor Hermann Vinke.

In der Ausstellung werden verschiedene Bilder von und Interpretationen über Carl von Ossietzky gezeigt. Sie prägten  nicht zuletzt eine wichtige Rolle im Streit über die Namensgebung der Universität in Oldenburg, der die 1970er Jahre durchzog. Die von Alexander Otten für die Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg gestaltete Ausstellung zeigt verschiedene Bilder des großen Deutschen. Zahlreiche Briefe, Fotografien und Dokumente aus Ossietzkys Nachlass verdeutlichen sein Wirken.

Die Ausstellung über den Herausgeber der Zeitschrift „Die Weltbühne“ ist von Dienstag bis Sonntag von 10 – 18 Uhr geöffnet. Sie wird bis zum Sonntag, 1. September gezeigt.

Eierlikör

25. April 2019

Apropos Alkoholika, über die ich vorgestern schon -aus Gründen und etwas aufstöhnend -geschrieben habe. Der Berliner Tagesspiegel schrieb zu Ostern über drei junge Berliner und ihren Plan für Eierlikör. Als Kinder kosteten sie, wenn die Omas Eierlikör machten. Jetzt fragten sie: Kann man den Geschmack zurückzuholen? Es gelang. Das veränderte wohl ihr Leben:.

Denn unter dem Einfluss verschiedener Alkoholika hatten die drei Freunde im Sommer 2017 über Getränke ohne Zukunft nachgedacht. Über Flüssigkeiten, denen absolut und unter keinen Umständen mehr zu helfen ist. Platz eins belegte unangefochten der Eierlikör im Waffelbecher. Passt zum neunzigsten Geburtstag, dann am besten in Schokoladenzahlen oben auf der Torte, aber auch das nur bei Großmüttern. Kein Widerspruch. Keine Gegenstimme.

So begann die Entstehung von Rübbelberg und dieser neue Eierlikör könnte tatsächlich eine Erfolgsgeschichte werden. Lest mal nach. Hier.

Ulla Meinecke Band

28. März 2019

Ulla Meinecke Band
Und danke für den Fisch
Freren- Alte Molkerei, Bahnhofstr.79
Samstag, 30 März 2019 – 20 Uhr*
Eintritt: 22,-€ / erm.: 20,-€

Ihre Songs sind zeitlos, weil es bei ihr textlich keine Schnellschüsse, Kompromisse noch modische Gags gibt. Ihr aktuelles Projekt mit den Multi-Instrumentalisten Ingo York und Reinmar Henschke heißt „Und danke für den Fisch“ und vereint Klassiker wie „Feuer unterm Eis“, „Die Tänzerin“, „50 Tips ihn zu verlassen“ mit neuen, noch nicht veröffentlichten Liedern. Ulla Meineckes samtige Stimme, ihre poetische Sprache, nicht zuletzt ihre nachdenklich-ironische Sicht auf die alltäglichen Dinge begründen ihren Ruf als Sängerin, Dichterin und Autorin. Leidenschaftlich, charmant, schlagfertig. Immer hautnah am Publikum. Aufregend anders erzählt sie ihre skurrilen Geschichten, lyrisch, kraftvoll zeichnet sie stimmige Bilder, die ihre Lieder zu lebendigen Filmen machen. Sie hat die Zauberformel für ihr Programm gefunden: Eine Melange aus absurder Komik, anrührender Poesie und abgründiger Liebeslyrik.

*Der Kulturkreis Impulse bietet ein ganz besonderes Angebot, ein kulinarisches Extra an:
– Ankunft: 18:30 Uhr
– Sitzplätze im Veranstaltungsraum reservieren
– Begrüßungssekt, kalt-warmes saisonales Buffet, Dessert
– 20 Uhr: Ulla Meinecke Band
– Preis + 18,- € pro Person (inkl. 2,- € für ehrenamtliche Kulturarbeit)

Info: Büro der Alten Molkerei 05902 93920 (Mo.-Fr. 8-12 Uhr) – info(at)impulse-freren.de