heiß heute

25. Juni 2019

Es wird sehr heiß heute. Trinkt viel und bleibt gesund! Aber auch zu anderen Jahreszeiten gibt es neurotische Vorbelastungen…

Bewerbung

16. April 2019

Max meinte, ich solle diese FB-Steleanzeige ruhig in’s Blog setzen. Also bitte:
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Servicemitteilung

2. Januar 2019

Brückentage 2019 | Ganz Deutschland und ganz  Niedersachsen

  • Neujahr: 01.01.2019 (Dienstag)
  • Karfreitag: 19.04.2019 (Freitag)
  • Ostersonntag: 21.04.2019 (Sonntag)
  • Ostermontag: 22.04.2019 (Montag)

  • Tag der Arbeit: 01.05.2019 (Mittwoch)
  • Christi Himmelfahrt: 30.05.2019 (Donnerstag)
  • Pfingstmontag: 10.06.2019 (Montag)
  • Tag der Deutschen Einheit: 03.10.2019 (Donnerstag)

  • Reformationstag: 31.10.2019 (Donnerstag)
  • 1.Weihnachtsfeiertag: 25.12.2019 (Mittwoch)
  • 2.Weihnachtsfeiertag: 26.12.2019 (Donnerstag)
  • Neujahr 01.01.2020: (Mittwoch)

Ein Service von Roberts Blog zum Selbstausschneiden und Selbstmarkieren

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Frohes Neues Jahr

1. Januar 2019

Frohe Weihnachten

25. Dezember 2018

Weihnachtsgeschenk!

24. Dezember 2018

Mein Weihnachtsgeschenk für die Leser dieses kleinen Blogs. Piano Pete Budden und Saxofonist Raimund Focks-Müter beim 30. Hauskonzert von Stefanie und Peter Löning. Und unglugged, wie es so heißt…

mehr Abmahngefahr

21. Dezember 2018

Wikimedia verliert Rechtsstreit vor dem Bundesgerichtshof. Die Folge: Weniger freie Inhalte, mehr Abmahngefahr

Einfaches Abfotografieren gemeinfreier Werke erzeugt Bilder, die 50 Jahre urheberrechtlich geschützt sind. Die Folgen dieser Entscheidung des deutschen Bundesgerichtshofs im Prozess zwischen Wikimedia und den Reiss-Engelhorn-Museen sind weniger frei nutzbare Werke im Netz und neue Abmahngefahren.

Diese Selbstporträts von Vincent van Gogh sind gemeinfrei. Ob auch die in Wikimedia Commons gehosteten Fotos dieser Bilder bedenkenlos genutzt werden können, hängt künftig von der Zustimmung des Fotografen ab. Alle Rechte vorbehalten Screenshot: Wikipedia Commons

Nach der von Thomas Hartmann für netzpolitik.org dokumentierten Verhandlung im Prozess zwischen den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen und Wikimedia Deutschland war dieses Ergebnis zu erwarten gewesen, mit der gestrigen Urteilsverkündung wurde es zur traurigen Gewissheit: der Bundesgerichtshof ermöglicht Museen, Bilder von gemeinfreien Werken auf Jahrzehnte hinaus der Allgemeinheit vorzuenthalten. Und zwar geht das so: unter Verweis auf das Hausrecht wird Museumsbesuchern verboten, selbst ein Foto eines gemeinfreien Werkes anzufertigen. Gleichzeitig sind die vom Museum selbst, zum Beispiel für einen Ausstellungskatalog, in Auftrag gegebenen Scans oder Fotos des Werkes als „Lichtbild“ gemäß § 72 Abs. 1 UrhG für weitere fünfzig (!) Jahre geschützt.

In der Pressemeldung zum Urteil, das noch nicht verlinkbar vorliegt, wird als Begründung für den Lichtbildschutz angeführt, dass „der Fotograf Entscheidungen über eine Reihe von gestalterischen Umständen zu treffen [hat], zu denen Standort, Entfernung, Blickwinkel, Belichtung und Ausschnitt der Aufnahme zählen“. Deshalb erreichen auch bloße Fotos von gemeinfreien Werken „das für den Schutz nach § 72 Abs. 1 UrhG erforderliche Mindestmaß an persönlicher geistiger Leistung.“

Weitreichende Folgen für Nutzer und Plattformen

Die Folgen dieser Entscheidung sind weitreichend und betreffen gleichermaßen individuelle Nutzer gemeinfreier Werke und Plattformen wie Wikimedia Commons, die Fotos gemeinfreier Werke online frei zugänglich anbieten. Sie müssen nämlich zukünftig nicht nur klären, ob ein Werk gemeinfrei, also der urheberrechtliche Schutz bereits abgelaufen ist. Sie müssen darüber hinaus auch die Zustimmung des Fotografen des Bildes des gemeinfreien Werkes einholen oder nachweisen, dass das Bild selbst schon vor über 50 Jahren gemacht worden ist. Beides ist in vielen Fällen überaus schwierig, wenn nicht gar unmöglich.

Damit verbunden ist ein völlig neues Einfallstor für Abmahnungen. Wer auf dem privaten Blog ein Foto eines gemeinfreien Bildes von Wikimedia Commons zur Illustration genutzt hat, um damit auf der rechtlich sicheren Seite zu sein, kann plötzlich trotzdem vom Fotografen abgemahnt werden. Und zwar noch auf Jahrzehnte hinaus. Die Enttäuschung bei Wikimedia Deutschland über das Urteil ist dementsprechend groß.

Urheberrecht aus der Balance

Von „Tragedy of the Commons“ zu „Tragedy of the Anti-Commons“: Nicht nur zuwenig, auch zuviel urheberrechtlicher Schutz ist schlecht für Kreativität CC-BY 4.0 Leonhard Dobusch

Mit seinem Urteil bleibt der deutsche Bundesgerichtshof seiner harten Linie in urheberrechtlichen Fragen treu. Die Entscheidung steht exemplarisch für die Auswüchse einer einseitigen, urheberrechtsextremistischen Rechtslage: das urheberrechtliche Schutzniveau ist in vielen Bereichen so hoch, dass die Effekte für Nutzung und Produktion kreativer Werke längst klar negativ sind.

Dass schon simpelste handwerkliche Aspekte des Abfotografierens wie „Standort, Entfernung, Blickwinkel, Belichtung und Ausschnitt“ bereits 50 Jahre Schutz des auf diese Weise entstandene Fotos rechtfertigen, ist komplett unverhältnismäßig. Zusammen mit dem Fehlen von Ausnahmen für Bagatellnutzungen trägt das Urteil somit massiv zu digitaler Rechtsunsicherheit und Einschränkungen für digitale Netzkultur bei.

Jetzt läge es am europäischen und deutschen Gesetzgeber, hier nachzujustieren und die Balance im Urheberrecht wieder herzustellen. Stattdessen ist aber auf europäischer Ebene mit der drohenden Upload-Filterpflicht sogar noch eine weitere Verschärfung geplant. Wegen des Urteils des Bundesgerichtshofs müssten Uploadfilter in Deutschland im Zweifel sogar gemeinfreie Werke filtern, sofern nicht klar ist, ob auch der Fotograf des Werkes seine Zustimmung zur Veröffentlichung gegeben hat. Wenn das vermieden werden soll, müsste Deutschland bei der Umsetzung der geplanten EU-Urheberrechtsrichtlinie den ausufernden Lichtbildschutz eindämmen.


Ein Beitrag von Leonhard dornbusch auf netzpolitik.org. Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

Carlotta

15. Dezember 2018

Ach, was für ein schönes Weihnachtsgeschenk. Carlotta. Mit C.

Geburtstag

7. November 2018

Judith Holofernes hat gerade in der ZEIT über die kanadische Sängerin und Malerin Joni Mitchell geschrieben, dass sie heute 75 Jahre alt wird und Geburtstag hat. Das fand ich heute ausgesprochen passend, „aus Gruenden“ wie das dann gern so heißt.

Big Yellow Taxi – ein musikalisch wunderbarer Song und auch sonst, wie ich finde.

They paved paradise
And put up a parking lot
With a pink hotel, a boutique
And a swinging hot spot
Don’t it always seem to go
That you don’t know what you’ve got til its gone
They paved paradise
And put up a parking lot
They took all the trees
And put ‚em in a tree museum
And they charged the people
A dollar and a half to seem ‚em
No no no
Don’t it always seem to go,
That you don’t know what you’ve got
Til its gone
They paved paradise
And put up a parking lot
Hey farmer farmer
Put away the DDT
I don’t care about spots on my apples
Leave me the birds and the bees
Please!
Don’t it always seem to go
That you don’t know what you’ve got
Til its gone
They paved paradise
And put up a parking lot
Hey, now they paved paradise
To put up a parking lot
Why not?
Listenin‘ late last night
I heard the screen door slam
And a big yellow taxi
Took my girl away
Now, don’t it always seem to go
That you don’t know what you’ve got
Til its gone
They paved paradise
And put up a parking lot
Hey now, now
Don’t it always seem to go
That you don’t know what you got
Til its gone
They paved paradise
To put up a parking lot
Why not?
They paved paradise
To put up a parking lot
Hey hey hey
Paved paradise
To put up a parking lot
I don’t want give it
Why you want give,
Why you want give it all away?
Hey hey hey
Now you want give it,
Ah she want to give it
Cause she givin‘ it all away
Now now now
I don’t want give it
Why you want give,
Why you want give it all away?
Giving it all, giving it all away
Why you want it?
Why do you want it? (She’s giving it all away)
Hey pave paradise
Put up a parking lot
Songwriter: Joni Mitchell

#AusGruenden

30. Oktober 2018