Bashing

12. November 2019

Koop-Bashing heute im lokalen Print-Medium, weil K. nicht auf „Kommando“ eines überforderten OB springt. Live-Videomitschnitt:

Übrigens: Dass dieser kleine Ampel-Kiveling das Geschenk der Kivelinge ist, hat jetzt die „LT“ verraten. Man nennt das, glaube ich, auch Streisand-Effekt

Bastian

8. November 2019

Unglaublich. Aber tatsächlich wird Bastian heute 30. Dazu meine Glückwünsche Paten“kind“, herzlich.

Regelmäßige Besucher dieses inzwischen 13 Jahre aktiven Blogs wissen, dass ich alljährlich Anfang November einen ganzen Tag frei nehme, habe und überhaupt. Bei der Frage, was ich mir aus diesem Anlass dann gönne, ist es nicht diese kohlehydratschwere Band, obwohl noch Restkarten vorhanden sind; vielmehr hat mich -um der geschätzten Leserschaft einen weiteren, etwas versteckten Hinweis zu dem Anlass für so viel Müßiggang zu geben- der in toto doch etwas heftige 68 – Track 1 R bei weitem nicht so umfangen wie der olle Ludwig van Beethoven mit der Symphonie Nr. 6 in F Dur, Op. 68 (Pastorale).

Da nehme ich dann ein Glas des vorzüglichen 2018er Roero Arneis von Christian Taliano aus Montà (CN) in die Hand, denke an meinen alten Freund und Kupferstecher Laurentius Bonitz und bin dann trotz meines heutigen Anlasses traurig, dass es ihn nicht mehr gibt. Also Leute: Lasst es in Eurer Seele hinunter plätschern, dieses Wunderwerk der Musik.

 

 

 

heiß heute

25. Juni 2019

Es wird sehr heiß heute. Trinkt viel und bleibt gesund! Aber auch zu anderen Jahreszeiten gibt es neurotische Vorbelastungen…

Bewerbung

16. April 2019

Max meinte, ich solle diese FB-Steleanzeige ruhig in’s Blog setzen. Also bitte:
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Servicemitteilung

2. Januar 2019

Brückentage 2019 | Ganz Deutschland und ganz  Niedersachsen

  • Neujahr: 01.01.2019 (Dienstag)
  • Karfreitag: 19.04.2019 (Freitag)
  • Ostersonntag: 21.04.2019 (Sonntag)
  • Ostermontag: 22.04.2019 (Montag)

  • Tag der Arbeit: 01.05.2019 (Mittwoch)
  • Christi Himmelfahrt: 30.05.2019 (Donnerstag)
  • Pfingstmontag: 10.06.2019 (Montag)
  • Tag der Deutschen Einheit: 03.10.2019 (Donnerstag)

  • Reformationstag: 31.10.2019 (Donnerstag)
  • 1.Weihnachtsfeiertag: 25.12.2019 (Mittwoch)
  • 2.Weihnachtsfeiertag: 26.12.2019 (Donnerstag)
  • Neujahr 01.01.2020: (Mittwoch)

Ein Service von Roberts Blog zum Selbstausschneiden und Selbstmarkieren

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Frohes Neues Jahr

1. Januar 2019

Frohe Weihnachten

25. Dezember 2018

Weihnachtsgeschenk!

24. Dezember 2018

Mein Weihnachtsgeschenk für die Leser dieses kleinen Blogs. Piano Pete Budden und Saxofonist Raimund Focks-Müter beim 30. Hauskonzert von Stefanie und Peter Löning. Und unglugged, wie es so heißt…

mehr Abmahngefahr

21. Dezember 2018

Wikimedia verliert Rechtsstreit vor dem Bundesgerichtshof. Die Folge: Weniger freie Inhalte, mehr Abmahngefahr

Einfaches Abfotografieren gemeinfreier Werke erzeugt Bilder, die 50 Jahre urheberrechtlich geschützt sind. Die Folgen dieser Entscheidung des deutschen Bundesgerichtshofs im Prozess zwischen Wikimedia und den Reiss-Engelhorn-Museen sind weniger frei nutzbare Werke im Netz und neue Abmahngefahren.

Diese Selbstporträts von Vincent van Gogh sind gemeinfrei. Ob auch die in Wikimedia Commons gehosteten Fotos dieser Bilder bedenkenlos genutzt werden können, hängt künftig von der Zustimmung des Fotografen ab. Alle Rechte vorbehalten Screenshot: Wikipedia Commons

Nach der von Thomas Hartmann für netzpolitik.org dokumentierten Verhandlung im Prozess zwischen den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen und Wikimedia Deutschland war dieses Ergebnis zu erwarten gewesen, mit der gestrigen Urteilsverkündung wurde es zur traurigen Gewissheit: der Bundesgerichtshof ermöglicht Museen, Bilder von gemeinfreien Werken auf Jahrzehnte hinaus der Allgemeinheit vorzuenthalten. Und zwar geht das so: unter Verweis auf das Hausrecht wird Museumsbesuchern verboten, selbst ein Foto eines gemeinfreien Werkes anzufertigen. Gleichzeitig sind die vom Museum selbst, zum Beispiel für einen Ausstellungskatalog, in Auftrag gegebenen Scans oder Fotos des Werkes als „Lichtbild“ gemäß § 72 Abs. 1 UrhG für weitere fünfzig (!) Jahre geschützt.

In der Pressemeldung zum Urteil, das noch nicht verlinkbar vorliegt, wird als Begründung für den Lichtbildschutz angeführt, dass „der Fotograf Entscheidungen über eine Reihe von gestalterischen Umständen zu treffen [hat], zu denen Standort, Entfernung, Blickwinkel, Belichtung und Ausschnitt der Aufnahme zählen“. Deshalb erreichen auch bloße Fotos von gemeinfreien Werken „das für den Schutz nach § 72 Abs. 1 UrhG erforderliche Mindestmaß an persönlicher geistiger Leistung.“

Weitreichende Folgen für Nutzer und Plattformen

Die Folgen dieser Entscheidung sind weitreichend und betreffen gleichermaßen individuelle Nutzer gemeinfreier Werke und Plattformen wie Wikimedia Commons, die Fotos gemeinfreier Werke online frei zugänglich anbieten. Sie müssen nämlich zukünftig nicht nur klären, ob ein Werk gemeinfrei, also der urheberrechtliche Schutz bereits abgelaufen ist. Sie müssen darüber hinaus auch die Zustimmung des Fotografen des Bildes des gemeinfreien Werkes einholen oder nachweisen, dass das Bild selbst schon vor über 50 Jahren gemacht worden ist. Beides ist in vielen Fällen überaus schwierig, wenn nicht gar unmöglich.

Damit verbunden ist ein völlig neues Einfallstor für Abmahnungen. Wer auf dem privaten Blog ein Foto eines gemeinfreien Bildes von Wikimedia Commons zur Illustration genutzt hat, um damit auf der rechtlich sicheren Seite zu sein, kann plötzlich trotzdem vom Fotografen abgemahnt werden. Und zwar noch auf Jahrzehnte hinaus. Die Enttäuschung bei Wikimedia Deutschland über das Urteil ist dementsprechend groß.

Urheberrecht aus der Balance

Von „Tragedy of the Commons“ zu „Tragedy of the Anti-Commons“: Nicht nur zuwenig, auch zuviel urheberrechtlicher Schutz ist schlecht für Kreativität CC-BY 4.0 Leonhard Dobusch

Mit seinem Urteil bleibt der deutsche Bundesgerichtshof seiner harten Linie in urheberrechtlichen Fragen treu. Die Entscheidung steht exemplarisch für die Auswüchse einer einseitigen, urheberrechtsextremistischen Rechtslage: das urheberrechtliche Schutzniveau ist in vielen Bereichen so hoch, dass die Effekte für Nutzung und Produktion kreativer Werke längst klar negativ sind.

Dass schon simpelste handwerkliche Aspekte des Abfotografierens wie „Standort, Entfernung, Blickwinkel, Belichtung und Ausschnitt“ bereits 50 Jahre Schutz des auf diese Weise entstandene Fotos rechtfertigen, ist komplett unverhältnismäßig. Zusammen mit dem Fehlen von Ausnahmen für Bagatellnutzungen trägt das Urteil somit massiv zu digitaler Rechtsunsicherheit und Einschränkungen für digitale Netzkultur bei.

Jetzt läge es am europäischen und deutschen Gesetzgeber, hier nachzujustieren und die Balance im Urheberrecht wieder herzustellen. Stattdessen ist aber auf europäischer Ebene mit der drohenden Upload-Filterpflicht sogar noch eine weitere Verschärfung geplant. Wegen des Urteils des Bundesgerichtshofs müssten Uploadfilter in Deutschland im Zweifel sogar gemeinfreie Werke filtern, sofern nicht klar ist, ob auch der Fotograf des Werkes seine Zustimmung zur Veröffentlichung gegeben hat. Wenn das vermieden werden soll, müsste Deutschland bei der Umsetzung der geplanten EU-Urheberrechtsrichtlinie den ausufernden Lichtbildschutz eindämmen.


Ein Beitrag von Leonhard dornbusch auf netzpolitik.org. Creative Commons BY-NC-SA 4.0.