Carlotta

15. Dezember 2018

Ach, was für ein schönes Weihnachtsgeschenk. Carlotta. Mit C.

Geburtstag

7. November 2018

Judith Holofernes hat gerade in der ZEIT über die kanadische Sängerin und Malerin Joni Mitchell geschrieben, dass sie heute 75 Jahre alt wird und Geburtstag hat. Das fand ich heute ausgesprochen passend, „aus Gruenden“ wie das dann gern so heißt.

Big Yellow Taxi – ein musikalisch wunderbarer Song und auch sonst, wie ich finde.

They paved paradise
And put up a parking lot
With a pink hotel, a boutique
And a swinging hot spot
Don’t it always seem to go
That you don’t know what you’ve got til its gone
They paved paradise
And put up a parking lot
They took all the trees
And put ‚em in a tree museum
And they charged the people
A dollar and a half to seem ‚em
No no no
Don’t it always seem to go,
That you don’t know what you’ve got
Til its gone
They paved paradise
And put up a parking lot
Hey farmer farmer
Put away the DDT
I don’t care about spots on my apples
Leave me the birds and the bees
Please!
Don’t it always seem to go
That you don’t know what you’ve got
Til its gone
They paved paradise
And put up a parking lot
Hey, now they paved paradise
To put up a parking lot
Why not?
Listenin‘ late last night
I heard the screen door slam
And a big yellow taxi
Took my girl away
Now, don’t it always seem to go
That you don’t know what you’ve got
Til its gone
They paved paradise
And put up a parking lot
Hey now, now
Don’t it always seem to go
That you don’t know what you got
Til its gone
They paved paradise
To put up a parking lot
Why not?
They paved paradise
To put up a parking lot
Hey hey hey
Paved paradise
To put up a parking lot
I don’t want give it
Why you want give,
Why you want give it all away?
Hey hey hey
Now you want give it,
Ah she want to give it
Cause she givin‘ it all away
Now now now
I don’t want give it
Why you want give,
Why you want give it all away?
Giving it all, giving it all away
Why you want it?
Why do you want it? (She’s giving it all away)
Hey pave paradise
Put up a parking lot
Songwriter: Joni Mitchell

#AusGruenden

30. Oktober 2018

Zwischenruf

2. Oktober 2018

Zwischenruf. Ich bin einige Tage unterwegs und nicht in Lingen (Ems). Mal sehen, ob  ich Ihnen in meinem kleinen Blog trotzdem einige Tipps geben kann.

Hand auf’s Herz

11. April 2018

Gern will ich feststellen: Die Lingener Tagespost behandelt mich fair in diesem kurzen Wahlkampf für den neuen Lingener Oberbürgermeister. Vielleicht aber ist es gerade deshalb für meine werte, bisweilen skeptische Leserschaft von Interesse, meine ganzen Antworten und die gestern veröffentlichte „Hand aufs Herz“-Seite miteinander zu vergleichen. So wegen der Transparenz.

Übrigens weiß ich nicht, was von meinem Mitkonkurrenten eingesandt und was davon veröffentlicht wurde. Ich finde, das gegenüberzustellen, wäre doch auch einmal interessant, oder? Aber er hat ja nur eine steuerfinanzierte Presseabteilung Im Rathaus und keine Webseite, nix bei Facebook, WordPress, youtube, tumblr, instagram und Snapchat. Überall da finden Sie mich, Snapchat ausgenommen. Snapchat machen wir dann nach der Wahl. Und gleich kommt noch mein Wahl-Video.

Noch eins: Ja, mein Laster ist wirklich Schokolade. Das ist keine geplante Fake-Antwort. Das sieht man auch. Deshalb überlebte gestern Abend übrigens ein letzter, sorgfältig aufbewahrter Weihnachtsmann meinen mitternächtlichen Büroeinsatz nicht (Foto). Und hier die heutige Hand-aufs-Herz-Fleißarbeit (Danke, Max!).

Fragestellung abgedruckt in der LT am 10.04.2018 Meine ganze Antwort
Am besten Entspannen kann ich bei… gutem Essen (man sieht es, leider!) mit Familie und Freunden. gutem Essen (man sieht es, leider!) mit Familie und Freunden.
Ein Fehler, der mir nicht noch einmal passieren wird: nicht gedruckt Lange darüber nachzudenken, wie man diesen Fragenbogen beantwortet. Im Ernst, Thomas Pertz, diese Fragen hier sollten gestellt und sofort beantwortet werden. Dann gibt es für die Lingener spontanere, aufschlussreichere Antworten.
Welches Buch empfehlen Sie? „Expeditionen ins Emsland“, diesen ausgesprochen feinsinnigen und so wunderbar-humorvollen Bildband des Stern-Fotografen und früheren NOZ-Mannes Gerhard Kromschröder. „Expeditionen ins Emsland“, diesen ausgesprochen feinsinnigen und so wunderbar-humorvollen Bildband des Stern- Fotografen und früheren NOZ-Mannes Gerhard Kromschröder, der eine Liebeserklärung an das Emsland ist und dafür ganz ohne Worte auskommt – wie das ja bei Liebenserklärungen oft der Fall ist.
Von wem würden Sie sich gern beraten lassen? Natürlich von meiner Frau Annette, meinem Freund Dr. Heribert Lange, sehr gern vom klugen Fabrikanten Bernhard Merswolke und dem früheren Landrat Hermann Bröring. Natürlich von meiner Frau Annette, meinem Freund Dr. Heribert Lange, sehr gern vom klugen Fabrikanten Bernhard Merswolke und dem früheren Landrat Hermann Bröring. Das ist ‚ein Guter’ wie übrigens auch der ehem. Oberbürgermeister Heiner Pott, der allerdings bei einigen seiner späten Entscheidungen auch falsch lag.
Wo ist Ihr öffentlicher Lieblingsplatz in Lingen? Es sind zwei: die Sprecherkabine beim ASV Altenlingen am Wallkamp und natürlich meine ‚heiß geliebte‘ Burgstraße. Es sind zwei: die Sprecherkabine beim ASV Altenlingen am Wallkamp, wo ich über Fußball der ASV-Bezirksligamannschaft unbeeinflusst twittern darf, und natürlich meine ‚heißgeliebte’ Burgstraße.
Ihr Hobby? Fußball und Bloggen. Für richtig gutes Bloggen über Fußball reicht’s allerdings noch nicht… Fußball und Bloggen. Für richtig gutes Bloggen über Fußball reicht’s allerdings noch nicht…
Was glauben Sie, Ihrem Mitbewerber voraus zu haben? Führungsstärke, Lebenserfahrung und den Blick für die Zukunft. Führungsstärke, Lebenserfahrung und den Blick für die Zukunft.
Ein Spender stellt Ihnen für die Stadt Lingen eine Million Euro zur Verfügung, über deren Verwendung Sie entscheiden dürfen. Was würden Sie damit machen? Schwere Frage. Ich glaube, man muss mit einem solchen Betrag dauerhaft für die Menschen in Lingen Gutes tun, so wie die Fokke-Stiftung oder die Gasthaus-Stiftung. Das sind die alten Stiftungen aus dem 19. Jahrhundert in unserer Stadt, die bis heute Ertrag für die Menschen in Lingen bringen. Schwere Frage. Ich glaube, man muss mit einem solchen Betrag dauerhaft für die Menschen in Lingen Gutes tun, so wie die Fokke-Stiftung oder die Gasthaus-Stiftung. Das sind die alten Stiftungen aus dem 19. Jahrhundert in unserer Stadt, die bis heute Ertrag für die Menschen in Lingen bringen. So viel Geld muss daher zum Beispiel in dauerhaft preiswertes Wohnen fließen, aber auch in Kultur und Kunst, ohne die –ganz ehrlich- aller Fortschritt nichts wäre.
Worüber ärgern Sie sich in Lingen? Bei der Bahnunterführung am Theo-Lingen-Platz ärgere ich mich unendlich über Schmierereien, die immer wieder zerschlagenen Scheiben dort. Man sollte es mit einer Videoüberwachung versuchen. Allgemein finde ich es nicht gut, dass in unserer Stadt die sachliche Kritik nicht als etwas begriffen wird, das Lingen besser werden lässt.
Konkret über Dreck, Schmutz, Müll und Lieblosigkeit, etwa wenn im zu wenig gepflegten Park am Amtsgericht Dummköpfe die kleinen Fabeltiere aus Ton zerschlagen, die Kunstschul-Kinder dort auf Baumstämme gesetzt haben. Bei der Bahnunterführung am Theo-Lingen-Platz ärgere ich mich unendlich über Schmierereien, die immer wieder zerschlagenen Scheiben dort und den seit 10 Jahren defekten Brunnen – haben Sie den eigentlich schon gesehen?
Womit kann man Ihnen eine Freude machen? Wenn man eine meiner Ideen für Lingen umsetzt oder, ganz einfach, mit einem Blumenstrauß vom Markt. Wenn man eine meiner Ideen für Lingen umsetzt oder, ganz einfach, mit einem Blumenstrauß vom Markt.
Was macht Sie richtig zornig? Ungerechtigkeit und Egoismus. Ungerechtigkeit und Egoismus
Welchen kleinen Luxus gönnen Sie sich hin und wieder? Ich zweifle, ob das wirklich nur „kleiner“ Luxus ist, aber Reisen nach Italien sind schon „sehr wunderherrlich“, wie meine Frau Annette immer sagt. Wenn es deutlich kleiner sein soll: Schokolade. Ich zweifle, ob das wirklich nur „kleiner“ Luxus ist, aber Reisen nach Italien sind schon „sehr wunderherrlich“, wie meine Frau Annette immer sagt. Wenn es deutlich kleiner sein soll: Schokolade.
Bei welchem Fernsehprogramm schalten Sie ab? Nachrichtensendungen im Privatfernsehen. Nachrichtensendungen im Privatfernsehen
Was tun Sie für Ihre Fitness? Es könnte mehr sein. Aber Bewegung an derfrischen Luft gehört dazu. Und Treppensteigen statt Fahrstuhlfahren – meistens. Ich gestehe: Es könnte mehr sein. Aber Bewegung an der frischen Luft gehört dazu, zum Beispiel Spaziergänge durch die Schlipse oder den Biener Busch. Und Treppensteigen statt Fahrstuhlfahren – meistens.
Ihre persönliche Lebensweisheit? „Tue Recht und scheue niemand.“ Dieselbe Lebensweisheit hatte schon mein Großvater, der auch Robert hieß und von 1951 bis 1968 Lingener Bürgermeister war. „Tue Recht und scheue niemand“ Dieselbe Lebensweisheit hatte schon mein Großvater, der auch Robert hieß und von 1951 bis 1968 Lingener Bürgermeister war.
Was ist Ihre größte Tugend – und Ihr größtes Laster? Auch in schwierigen Situationen durchzuhalten und nicht aufzugeben – Ungeduld und Schokolade. Auch in schwierigen Situationen durchzuhalten und nicht aufzugeben – Ungeduld und Schokolade.
Welches Gesetz oder welche Vorschrift würden sie gern abschaffen oder ändern? Die Lingener Straßenausbaubeitragssatzung, schon das Wort ist schrecklich. Die Lingener Straßenausbaubeitragssatzung (schon das Wort ist schrecklich), mit dem Anlieger für ihre kaputte Straße noch einmal zur Kasse gebeten werden, es sei denn, es wohnt ein einflussreicher Kommunalpolitiker in der Nähe. Die muss weg.
Was ist für Sie der wichtigste Gegenstand in Ihrem Haus/in Ihrer Wohnung? Unersetzlich ist das Bild meines Großvaters, das vor 50 Jahren der Lingener Künstler Karl Eberhard Nauhaus gemalt hat. Mein alter Mac-Computer ist es nicht, den könnte ich ersetzen und meine Daten aus der Cloud zurückholen. Unersetzlich ist das Bild meines Großvaters, das vor 50 Jahren der Lingener Künstler Karl-Eberhard Nauhaus gemalt hat.

Eiscafé Giardino

8. April 2018

Annette

14. März 2018

Annette Koop zum 60. Geburtstag am 14. März
von Dieter Massin, vorm. Vizepräsident des Deutshen Leichtathetikverbandes DLV

„Am heutigen Tag kann die Vorzeigeathletin des Seniorensport, Annette Koop auf sechs Lebensjahrzehnte zurückblicken. Zwar ist die Mittelstrecklerin der LG Emstal Dörpen seit einiger Zeit nicht mehr im Laufgeschäft, ihre Erfolge und Leistungen aber sind unvergessen.

Den Beginn ihrer Laufkarriere und Zugehörigkeit zur Leichtathletik gestaltet Annette Koop selbst; also nicht auf Anraten der Eltern oder des Sportlehrers oder gar der Nachbarschaft. Sie ging ins Lingener Stadion mit dem festen Willen „So, nun entdeckt mich mal“ und wartete auf der Tribüne auf den heimlichen Entdecker, der sich kurze Zeit später einstellte, als sie angesprochen wurde mit „Komm, lauf doch mal mit!“

Und das tat die 13jährige Annette denn auch und hielt das Training und die Wettkämpfe fünf, sechs Jahre aus, bis es ihr beruflich zu viel wurde. Denn in der Zwischenzeit hatte sie eine Ausbildung zur Sportlehrerin erfolgreich abgeschlossen, war in den Schuldienst eingetreten und schaffte die Mehrfachbelastung nicht mehr, da das Training intensiver wurde.

1992 kam sie dann wieder zurück, als Seniorin startete sie bei der DM Cross in Rhede. Der dritte Platz in Rhede machte ihr Lust auf mehr, zumal sie auch von den internationalen Seniorenmeisterschaften Wind bekam. 1994 trat sie erstmals auf diese Bühne, bei den Europameisterschaften in Athen, wo sie gleich dreimal auf dem Podium stand: 1500 m als Zweite, 800 m als Dritte und mit der 4×400 m auf dem 2. Platz. Ein Jahr später wurde ihr Geschmack auf internationale Senioren-Titelkämpfe noch erhöht, als sie nach der WM in Buffalo (USA) ebenfalls mit dreimal Edelmetall nach Niedersachsen zurückkehrte und ihrem Trainer Arno Kosmider von ihren Erfolgen berichten konnte.

Arno Kosmider war über die gesamte Laufkarriere Annette Koops Trainer, eine Konstanz, die sich mit immer weiteren Erfolgen auszahlte. National wie auch international; stets auf ihren Laufstrecken 800 m und 1500 m, ab und zu auf die kurze Distanz von 400 m ausweichend, wenn die deutsche Seniorinnenstaffel sie als Mitglied gern aufnahm.

Annette Koop ließ bei ihren Läufen nie etwas anbrennen. Sie lief nie taktisch, hielt sich nie im Mittelfeld oder gar am Schluss der Teilnehmergruppe auf, sondern stürmte gleich nach dem Start nach vor. Sie war eine echte Tempoläuferin, eine „Powerfrau auf der Tartanbahn“.
2013 nach den World Masters Games in Turin beendete Annette Koop ihre so erfolgreiche Laufbahn, die Verletzungen machten ihr immer mehr zu schaffen.

Fast zeitgleich beendete sie zusammen mit ihrem Mann die überaus beliebte und viel gelesene Internet-Plattform „Annettes Seite“. Im Mai 1997 hatte sie diese Internet-Informationsseite eingerichtet, hatte mit dem US Amerikaner Ken Stone schnell Kontakt und Austausch ge-/beschlossen und lieferte nahezu täglich Neues aus der Seniorenleichtathletik. Unabhängig, neutral, kritisch und höchst informativ.

Durch ihren Mann (Rechtsanwalt) war sie bei allen kritischen Berichten und Stellungnahmen immer auf der sicheren Seite. Und selbst „Binnenschreiben“ des DLV („wenn Sie nicht BINNEN 12 Stunden Ihren Artikel korrigieren …“) brachte sie nicht von ihrer Linie ab. So kann mit Fug und Recht Annettes Seite als Wegbereiter der online-Berichterstattung für die Seniorenleichtathletik in Europa bezeichnen, wobei Annette und Robert Koop ob ihrer Neutralität und Kompetenz einen berechtigten und verdienten Extra-Ruf besaßen.

2012 stellten die Koops ihre „Sendungen“ ein. Ein politisches Amt Roberts und Annettes (nahendes) Karriereende ließen den Faden abreißen.

Roberts Blog ist zwar weiterhin im Internet-Raum anzutreffen, da wo der Fraktionsvorsitzende der „BürgerNahen“ in Lingen täglich seine Recherchen und Meinungen zur lokalen Politik zum Besten gibt. Dem Sport ist Annette Koop, fünffache Mutter, dreifache Großmutter immer noch über die Schule verbunden, so wie Vater Robert sonntags seinen Söhnen beim Fußball zuschaut und mit ihnen mitfiebert. Nicht mehr ganz mit dem Bluthochdruck, dem er bei den Läufen seiner Frau Annettes ausgesetzt war.

Ad multos annos, Annette! Danke für deine über 20 Jahre im Seniorensport und Dank, dass du den Seniorensport so sympathisch und ehrlich rübergebracht hast.

Glückauf!
Dieter Massin


(Foto © PhotoArt Feldker – Danke!)

Muss

5. März 2018

In eigener Sache:

Der Rechtsanwalt und Notar Robert Koop aus Lingen (Ems) kandidiert für das Amt des Lingener Oberbürgermeisters. Den Rest des Beitrags lesen »

Weihnachten

25. Dezember 2017

„So bleibe ich stehen und halte inne,
hör‘ auf mein Herz, hör‘ auf die Stimme – in mir.

Und wer das als Ende nicht gelten lässt wird selbst zum Anfang.
Schalt den Takt aus und die Lichter an, es ist Weihnachten.“

boshaft

28. November 2017

Jüngst ist mir durch Herrn Thomas Pertz („Lingener Tagespost“) u.a. dies vorgeworfen worden: 

„Der Fraktionsvorsitzende der Bürgernahen folgt beim Umgang mit ratsinternen Informationen häufig eigenen Regeln und legt diese mitunter so großzügig aus, dass dabei auch Vertraulichkeit verloren gehen kann. Dass er diese nun ausgerechnet in Abgrenzung zur eigenen Fraktion berücksichtigt haben will, hat deshalb in der Ratssitzung Kopfschütteln ausgelöst – zu recht.“

und:

„Koop hat, wie die anderen Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP auch, von der Verwaltung das Gutachten zum Turnhalleneinsturz an der Johannesschule bekommen – zur vertraulichen Verwendung.“

Dieser Kommentar mit seinen Unwahrhaftigkeiten ist boshaft. So setzt beispielsweise Verfasser Pertz „ratsintern“ (ein Wort, das die Nieders. Kommunalverfassung nicht kennt) flott mit „vertraulich“ gleich. Der Unterschied? Nun, zahlreiche „ratsinterne“ Schreiben und Informationen der Stadtverwaltung gehen mir zu. Nur sehr selten wird ihr Inhalt als „vertraulich“ bezeichnet -so aber in dieser E-Mail (unten) zum Kollaps der Turnhalle der Johannesschule. Lesen Sie selbst:

Dabei schickte das OB-Büro seine E-Mail mit Anlagen eben nicht  „zur vertraulichen Verwendung“ (Pertz) sondern nur zur (persönlichen) Kenntnis und eben mit der ausdrücklichen Bestimmung, die Gutachten vertraulich zu behandeln.

Nach dieser Festlegung habe ich die mir übersandten Gutachten vertraulich behandelt.

Dass es zulässig sein soll, eine Zuschrift trotz mitgeteilter Vertraulichkeit an wen auch immer weiterzuleiten und das dies auch noch „sachgemäß“ ist (Pertz), erschließt sich mir nicht, würde dies damit doch die zu beachtende Vertraulichkeit verletzen. Das wollte ich nicht. Dass ich mich nun vom Journalisten Thomas Pertz angreifen lassen muss, weil ich Vertrauliches vertraulich behandelt habe und er sozusagen fordert, Vertrauliches künftig nicht mehr vertraulich zu behandeln, betrachte ich als unbedachten, eiligen Fehlschluss des Mannes. Die weitere Darlegung des Redaktionsleiters

„Aus welchen Gründen auch immer er es [das ist die E-Mail nebst Gutachten] nicht an seine Fraktionsmitglieder weitergegeben hat, ist seine Sache. Jedenfalls aber sicher nicht deshalb, um Vertraulichkeit zu wahren.“

ist eine ins Bild einseitiger Wahrnehmung passende Bemerkung in einer Situation, in der seine „Lingener Tagespost“ täglich subtil  die Wiederwahl des jetzigen OB propagiert und dabei mit beeindruckender Einseitigkeit jegliches Maß journalistischer Distanz vermissen lässt. Das ist schade, passt aber zu meiner langjährigen Erfahrung mit dem Blatt.

ps:
Hab‘ ich es übersehen, oder hat die „Lingener Tagespost“ die Stellungnahme der panorama 3 -Redaktion zu der an deren TV-Beitrag geäußerten scharfen Kritik tatsächlich nicht erwähnt?