30

11. Januar 2022

30 und damit nur noch rund ein Drittel der sog. „Spaziergänger“ vom ersten Januarmontag waren gestern Abend in der Lingener Innenstadt unterwegs. Vor dem Neuen Rathaus wurden rund ein Dutzend Kerzen abgestellt. Als ich nach meiner BN-Fraktionssitzung vor die Tür kam, standen dort vier jüngere Männer. That’s it.

Also befassen wir uns ungeschwurbelt mit Wichtigerem, nämlich diesen Fragen, von denen jede einzelne unter die Überschrift „Organisationsversagen“ gehört:

  • Warum haben wir in unserer Stadt offiziell 333 Coronainfizierte (Meldungsstand Montag, 10.01.) und damit plötzlich die höchste Zahl während der Pandemie und ein Vielfaches der anderen Gemeinden und Städte im Landkreis?
  • Was sind die Ursachen? Weihnachtsmarkt, Kneipenbesuche, Unbesorgtheit?
  • Warum wird freitags ein Kindergarten in Lingen wegen Infektionen geschlossen und heute -bei unveränderten Zahlen- wieder geöffnet und was ist mit den anderen, mindestens drei Kitas, die Omikron zu Besuch haben?
  • Wieviele feste Raumlüfter gibt es inzwischen in Lingen, wo vor 13 Monaten CDU und SPD die Anschaffung mobiler Geräte zum Schutz der Schülerinnen und Schüler wie der Lehrkräfte ablehnten?
  • Warum „glänzt“ der Landkreis Emsland seit knapp zwei Jahren ständig mit einer großen Zahl an Nachmeldungen SarsCov2-Infizierter beim Robert Koch-Institut (RKI)?
  • Warum ist ab Freitagmittags  das Gesundheitsamt des Landkreises nicht erreichbar sondern geschlossen und im Wochenende?
  • Warum gibt es im ganzen Landkreis Emsland keine PCR-Teststation am Wochenende- von einzelnen engagierten Ärzten abgesehen, deren Namen hinter vorgehaltener Hand weitergegeben werden? 
  • Warum gibt es überhaupt keine Anstrengungen des gewählten Kreistages und seiner Abgeordneten, die greifbare Misere der Kreisverwaltung zu beenden oder jedenfalls die Ursachen für die Fehler aufzuarbeiten?

Die Fragenliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, im Gegenteil. Sie ist ausbaubar.

ps Auch in der Grafschaft Bentheim hielt sich übrigens der Zulauf bei den Schwurblern gestern in Grenzen: die Grafschafter Nachrichten meldeten 10-15 von ihnen in Nordhorn und eine Handvoll mehr in Neuenhaus.

Luca

8. Januar 2022

Die Polizei in Mainz hat für Ermittlungen Daten aus der Luca-App ohne Rechtsgrundlage beim Gesundheitsamt genutzt. Sie forderte beim Gesundheitsamt die Luca-App-Daten von Gästen einer Kneipe heraus und erhielt sie auch. Dass das rechtswidrig war, fiel der Staatsanwaltschaft erst im Nachhinein auf.

Eine Person war nach einem Kneipenbesuch gestürzt und einige Tage später an den Folgen verstorben. Beamte der Polizei fragten bei der Kneipe nach Luca-Daten, um andere Gäste zum Vorfall zu befragen. Weil die Kneipe die Daten nicht herausgeben konnte, gingen die Ermittler den Weg über das Gesundheitsamt. Die verantwortliche Kneipen-Mitarbeiterin sagt gegenüber dem SWR, dass sie dann vom Gesundheitsamt eine Anfrage bekommen habe, dass sie die Daten für den 29. November freigeben solle, was sie auch tat. Ein Gast bestätigte später dem SWR, dass die Polizei angegeben habe, dass sie über die Luca-Daten auf ihn gekommen sei. Insgesamt hat die Polizei auf diesem Weg 21 Zeugen ausfindig gemacht, berichtet der Sender.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Daten der Luca-App das Interesse der Strafverfolger wecken würden. Denn wenn der Schutz der Privatsphäre nicht technisch gesichert ist, sondern die Daten vorhanden sind, dann gilt immer die alte Datenschützerweisheit: „Wo ein Trog ist, da kommen die Schweine.“ Denn dass die Staatsanwaltschaft die Luca-App-Daten für ihre Ermittlungen praktisch findet, überrascht nicht. Dass man nicht sofort eine Rechtsgrundlage parat hatte, fiel offenbar erst nachher auf.

Luca wird derzeit noch in vielen Gastronomiebetrieben zur Kontaktverfolgung genutzt. Eine Nutzung der Luca-Daten ist laut dem Infektionsschutzgesetz aber nur zur Pandemiebekämpfung und nicht zur Strafverfolgung zulässig. Das erkannten die Ermittler aber erst später und drücken heute ihr Bedauern wegen des unzulässigen Datenzugriffs aus. Schon vor der Luca-App hatten Ermittlungsbehörden immer wieder auch Papierlisten in Gastronomiebetrieben für Ermittlungen genutzt.

Luca steht nicht nur wegen dieses Vorfalls in der Kritik. Zuletzt wurde bekannt, dass die Luca-Daten in vielen Bundesländern kaum bis gar nicht mehr zur Kontaktverfolgung genutzt werden. So wurden im bevölkerungsreichen Bayern in den letzten 14 Tagen keine Daten mehr abgefragt, obwohl das Bundesland weiterhin sehr hohe Infektionszahlen hat. Die App scheint für die Pandemiebekämpfung nutzlos. Im Februar werden die Bundesländer entscheiden, ob sie den Abo-Vertrag mit Luca kündigen oder die umstrittene App ein Jahr weiter nutzen. Kritik gibt es auch daran, dass Luca seinen Nutzer:innenstamm in Zukunft auch für andere Geschäftsmodelle, beispielsweise für eine Gastro- und Event-App nutzen könnte. Eine Nutzung für andere Zwecke hatte Luca gegenüber netzpolitik.org nicht ausgeschlossen.


Ein Beitrag von Netzpolitik.org, Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

Mehr Aktuelles zur LucaApp hier

Danke

3. Januar 2022

Aufruf

2. Januar 2022

Gestern habe ich eine Mahnwache als Veranstaltung angemeldet, bei der der bisher 40 Coronatoten in unserer Stadt gedacht werden soll.

Sie wird am Montagabend, 3. Januar um 19 Uhr auf dem Vorplatz des Neuen Rathauses stattfinden. Es wird eine (überparteiliche) Mahnwache sein, also keine Rede, Banner usw., und sie soll etwa 30 Minuten dauern.

Für jedes Lingener Coronaopfer wird eine Kerze angezündet sein und zwar in einem Glas, das von Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihren Händen getragen werden soll. Es soll schweigend der Verstorbenen gedacht werden.

Ich bitte die Leserschaft  herzlich um Teilnahme und Unterstützung. Zusammen sollten wir ein Zeichen setzen, dass wir unserer Coronatoten gedenken und gemeinsam mit ihren Familien und Freunden um sie trauern. Damit stellen wir uns jenen entgegen, die Leid und Schmerz ebenso wenig sehen wie unser aller Pflicht zum Schutz Gefährdeter vor dem tödlichen Virus.

Auf das Bild klicken, um den Aufruf auf Facebook zu teilen.

2022

1. Januar 2022

Gutes Neues!


Quellen-Nachweis: SZ vom 31.12.21 😉

Impfpflicht

29. Dezember 2021

Der Jurist sagt: „Mehr Moraldruck ist nicht besser“. Ein taz-Interview.

taz: Herr Heinig, Anfang 2022 soll der Bundestag über eine allgemeine Impfpflicht gegen Covid-19 abstimmen. Ist die Umsetzung schon Anfang März denkbar, so wie Bundeskanzler Olaf Scholz es sich vorstellt?
Hans Michael Heinig: Wir bräuchten ein klar definiertes Ziel, das wir nicht mit anderen Mitteln besser erreichen können. Dann wäre auch schon März denkbar. Bis dahin sollten aber noch alle Mobilisierungspotenziale für eine auf Freiwilligkeit setzende Impfkampagne genutzt werden. Warum war Bremen zum Beispiel erfolgreicher als andere Bundesländer? Direkte Ansprache, Terminvorschläge, mobile Impfteams, gezielt in die Milieus hineingehen, mit Leuten, die dort Einfluss haben.
Sie selbst haben im November ein Ultimatum vorgeschlagen: Wenn bis zu einem festgelegten Zeitpunkt nicht genug Menschen geimpft wären, würde die Impfpflicht greifen. Warum darf sie nur das letzte Mittel sein?
Sie ist ein nicht unerheblicher Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Das Grundgesetz sieht hier hohe…

[weiter bei der taz]

Mein Silvester-Menutipp

29. Dezember 2021

In diesen Tagen zwischen den Jahren sollte nicht nur Ärgerliches & Dummes im Blick sein, man darf auch… ach, lest selbst:

Es muss nicht immer der klassische, rotweinige Coq au vin sein, der manchmal eben schwerer im Magen liegt, als es gut tut. Da habe ich beim Stöbern hier das aktuelle NYT-Rezept gefunden – von mir „aus Gründen“ aufgestockt auf fünf Portionen  – rechtzeitig zum  Silvesterabend. Der Clou: Der Hauptgang ist in einer Stunde zubereitet, und es gibt genügend Zeit für Beilagen und Vorspeise.

Als Silvestermenu also dieses Mal „in Weißwein geschmortes Hühnchen mit Champignons und Lauch“: Crème fraîche und ausgefallene Champignons in eine Pfanne mit in Wein geschmortem Hühnchen geben. Das macht das Gericht besonders reichhaltig und speziell. Wenn es Hühnchen sein soll, passt dieses New-York-Times-Silvester-Rezept perfekt für ein festliches Abendessen. Es ist viel schicker als das Essen unter der Woche, und es ist nicht allzu schwierig- sogar ich bekomme es (wohl) hin. Aber, liebe Lesergemeinde, testet es vielleicht ein oder zwei Tage im Voraus, also heute (am Lingener Wochenmarkttag) oder morgen. Übrigens schmeckt das „Wine-braised Chicken with Mushrooms and Leeks“  tags darauf noch besser – wie alle Schmorgerichte.

ZUBEREITUNG
1.
Hähnchen oder Hühnchen oder Stücke davon abwaschen und [Update: Nicht waschen, schreibt Mechthild, weil schau mal hier] mit Küchenpapier trocken tupfen. Rundum mit etwas Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Zwei Knoblauchzehen fein reiben oder durch eine Presse passieren oder hacken. Die Hälfte des geriebenen Knoblauchs für später beiseite legen. Mit dem Rest die Hühnchenteile einreiben. Legen Sie das Hühnchen erst einmal zur Seite, während Sie die anderen Zutaten zubereiten.
2.
In einem Schmortopf bei mittlerer bis hoher Hitze einen Esslöffel Öl und einen Esslöffel Butter mischen. Wenn die Butter schmilzt, fügen Sie das Hühnchen (die Hühnchenteile) portionsweise hinzu und braten Sie es auf beiden Seiten 4 bis 6 Minuten pro Seite, bis es  gebräunt ist. Wenn die Pfanne austrocknet, nach Bedarf noch etwas Öl hinzufügen. Die Hühnchen dann auf einen Teller geben.
3.
Den restlichen Esslöffel Öl und die Butter in eine Pfanne geben. Sobald die Butter geschmolzen ist, fügen Sie die Pilze hinzu und kochen Sie ungestört, bis sie auf einer Seite gut gebräunt sind, 2 bis 3 Minuten, dann wenden und 1 weitere Minute kochen.
Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren den restlichen geriebenen oder in dünne Scheiben geschnittenen Knoblauch, den  Lauch und jeweils eine große Prise Salz und Pfeffer einrühren. 4.
Unter gelegentlichem Rühren kochen, bis der Lauch zart und goldbraun ist. Das dürfte etwa 7 Minuten dauern. Rosmarinzweige und den Weißwein in den Schmortopf geben und köcheln lassen, dabei die gebräunten Stücke auskratzen, bis sich die Flüssigkeit auf die Hälfte reduziert hat (etwa 1 Minute).
5.
Jetzt das Hühnchen mit der Hautseite nach oben in die Pfanne legen und angesammelte Säfte vom Teller darüber gießen. Reduzieren Sie die Hitze auf mittlere bis niedrige Stufe und kochen Sie alles zugedeckt, bis das Hühnchen durchgegart ist, also etwa 25 bis 35 Minuten.
6.
Jetzt kommt das gebratene Hühnchen auf eine Servierplatte und wird mit Folie abgedeckt oder wartet im Backofen bei geringer Hitze, um es warm zu halten. Die Rosmarinzweige aus dem Schmortopf fischen. Wenn die Sauce dünn aussieht, die Hitze auf mittlere bis hohe Stufe stellen und 2 bis 5 Minuten köcheln lassen, bis sie leicht eindickt. Den restlichen Knoblauch, Crème fraîche, Schnittlauch und Zitronenschale unterrühren. Sauce abschmecken und bei Bedarf mehr Salz hinzugeben. Die Sauce über das Hähnchen geben und mit Petersilie, mehr Zitronenschale und einem Klecks Crème fraîche nach Belieben garnieren und servieren.

ps
Vorneweg vielleicht ein gemischter oder ein Tomatensalat? Ich würde das geschmorte Hühnchen mit Kartoffel-Lauch-Plätzchen und gekochten Karotten servieren. Ist aber -wie alles – Geschmacksache. [Rezeptfreier Hinweis: Nur das Impfen ist keine Geschmacksache, sondern solidarisch und klug zugleich]

pps 
Zu all dem Guten gehört ein Riesling, Silvaner oder Sauvignon Blanc ins Glas (und derselbe vorher in den Topf), also ein Wein, der genug Reife oder Substanz hat, dass er neben der würzigen, knusprigen Haut oder dem angebratenen Fleisch besteht. Ein VDP-Ortswein wäre nicht schlecht. Wein Willenbrock hat die Auswahl, zB den hier.

Guten Appetit!


Zutatenliste:

1,8 kg  Brathuhn oder Stücke (gern auch mit Knochen)
Salz und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
4 Knoblauchzehen
3 Esslöffel ital. Olivenöl extra Virgine – mehr nach Bedarf
3-4 Esslöffel Butter
2 ordentliche Becher dünn geschnittene, frische Champignons (oder auch Pilze wie King Oyster, junger Schwefelporling, Pfifferlinge oder Herbsttrompete oder eine Mischung von alledem, sofern man sie in Lingen kaufen kann…)
3  große Lauchstangen (5 Tassen), halbieren und in dünne Halbmonde schneiden (die weißen und hellgrünen Teile verwenden)
2 bis 3 Rosmarinzweige
1/2 Flasche trockener Weißwein (wer den nicht verträgt, darf wahlweise auch trockenen Rot- oder Roséwein probieren)
1 Becher Crème fraîche – mehr zum Servieren, wenn gewünscht
3 Esslöffel gehackter frischer Schnittlauch
1 Teelöffel fein geriebene, ungespritzte Zitronenschale – plus mehr zum Servieren
2/3 Tasse fein gehackte, frische Petersilie (Blätter und zarte Stängel)

wahrscheinlich jedoch nicht

27. Dezember 2021

Eine neu initiierte Sammelbewegung reklamiert Zuwachs: Den „Freien Niedersachsen“ folgen mittlerweile knapp 17.000 auf Telegram. Natürlich gibt es da eine Flächenumverteilung und Telegram-Zulauf aus Sachsen, Thüringen und anderen Landstrichen, in denen bekanntlich die Impfquote besonders niedrig und die Zahl freidrehender Schwurbler und Corona-Infizierter hoch ist.

Nach dem Vorbild der von rechtsextremen Kadern initiierten „Freien Sachsen“ ist seit Anfang des Monats auch in Niedersachsen eine Mobilisierungs- und Informationsplattform entstanden, die mit eigenen Beiträgen auch inhaltliche Spitzen setzt. Der NDR etwa sei eine „Propagandamedienanstalt“, der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) ein „Möchtegern-Kaiser“ und „Despot“. Nach Darstellung der „Freien Niedersachsen“ selbst folgen Tausende ihren Aufrufen zum Protest.

Bereits eine Woche vor Weihnachten erschienen in den NOZ-Ausgaben für Meppen und Papenburg Hinweise auf unangemeldete Demonstrationen sog. „Spaziergänge“ der freidrehenden Schwurbler der Region.  „Wer dieses Treffen organisiert und ob es sich dabei um eine feste Gruppe oder einzelne Personen handelt, ist unklar.“ Bislang sei keine organisierte Gruppenstruktur erkennbar, antwortete ein Sprecher der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim (PI) auf Nachfrage der „Meppener Tagespost“ (MT). Dafür, dass die Treffen in Meppen und Haren von derselben Gruppe organisiert worden sind, gebe es ‚keine konkreten Hinweise“. „Ein polizeiliches Einschreiten wird wahrscheinlich jedoch nicht immer erforderlich sein.“ zitierte die Meppener Tagespost de Polizeisprecher

Dass die Kräfte der PI offenbar nicht in der Lage sind, die organisierte Struktur hinter diesen „Spaziergängen“ zu erkennen, kennt man schon aus Sachsen, Thüringen und anderen östlichen Bundesländern zur genüge. Dort wurde die Polizei immer wieder von „Spaziergängern“ an der Nase durch die Manege gezogen. Spazieren geht dort nämlich niemand. In Wahrheit handelt es sich um organisierte Demonstrationen, die dem Demonstrationsrecht und den aktuell geltenden Corona- und Hyiegeneverordnungen unterliegen.

Am vergangenen  Montag „spazierten“, laut eigenen Angaben nun genau 63 Menschen -tatsächlich waren es etwa die Hälfte – mit Lichtern und Kerzen durch Lingen, unter anderem über den Konrad-Adenauer-Ring bis zum Neuen Rathaus. Ohne Masken, ohne Mindestabstände, ohne Polizei – aber mit einem Warnwesten gesicherten Posten am Ende des Zuges; so wirklich wollte man sich dann doch nicht selbst gefährden. Dass mit masken- und abstandslosen Demonstrationen andere gefährdet werden, war egal.

Vor dem Eingang des neuen Rathaus stellten die Schwurbler dann ihre knapp 30 Kerzen ab, die angesichts von inzwischen 39 Corona-Toten in unserer Stadt vielleicht besser vor einem der lokalen Friedhöfe hätten aufgestellt werden sollen. Gut eine Stunde später raste ein SUV mit dem amtlichen Kennzeichen EL-T 2010 zum Rathausvorplatz, sein Fahrer sprang heraus, fotografierte die Kerzen (Foto) und raste flugs wieder davon (Foto); tags darauf präsentierten die „Freien Niedersachsen“ das dabei geschossene Foto wie ene Trophäe in ihrem Telegram-Kanal.

Also die Frage: Wer koordiniert die Lokalen Schwurbel-Proteste? Zwar spricht die PI von „Facebook-Gruppen“ in denen die „Spaziergänge“ angekündigt werden, tatsächlich ist aber auch hier der Messenger-Dienst „Telegram“ das zentrale Werkzeug für die, die aus dem rechten Spektrum spalten, hetzen und Falschinformationen verbreiten und ganz nebenbei auch unsere demokratisch verfasste Gesellschaft attackieren und sie abschaffen wollen.

Der Journalist Moritz Siman, ein Experte für die extreme Rechte, hat Anfang des Monats auf Twitter Zusammenhänge aufgezählt:

Sinan: „Wie erfolgreich diese Versuche außerhalb Sachsens sein werden, hängt maßgeblich vom gesellschaftlichen Umgang mit diesen ab. Es ist der Versuch der weiteren Radikalisierung eines rechten und verschwörungstheoretischen Millieus, bei denen das Corona-Thema Mittel zum Zweck ist.“

Auch Belltower.News (News-Plattform für digitale Zivilgesellschaft) widmete sich in einem langen Beitrag dem „zentrale[n] Vernetzungstool der antidemokratischen Coronaleugner:innen-Proteste“, insbesondere dem Kanal „Freie Sachsen“:

„Optisch merkt man auf den ersten Blick in den Telegram-Kanal der ‚Freien Sachsen‘ vielleicht nicht unbedingt, dass hier extrem rechte Aktivist:innen hetzen. Reichskriegsfarben fehlen, genau wie gängige rechtsextreme Codes. Die Sprache die sie in ihrem Kanal verwenden ist hingegen eindeutig. Immer stärker radikalisieren sie ihre über 100.000 Abonnent:innen. Sie bedienen eine gewaltvolle Rhetorik, die immer auf einen Kampf ‚Gut gegen Böse‘, ‚Wir gegen die‘, ‚Unten gegen Oben‘, hinausläuft. Quasi in Echtzeit posten sie Bilder und Videos von Demonstrationen. So bekommen die Abonnent:innen den Eindruck, sie seien tatsächlich die Mehrheit.“

Und im Emsland? Im Emsland hat die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim „keine Hinweise“ auf eine organisierte Struktur und freut sich, dass alles „sehr, sehr friedlich“ und „ohne Zwischenfälle“ abgelaufen ist. Dass das Versammlungsrecht und die Corona-Verordnungen des Landes verletzt werden interessiert die Ordnungshüter offenbar nicht.

Dabei ordnet der niedersächsische Verfassungsschutz, dessen Präsident einmal Chef der auch für das Emsland zuständigen Polizeidirektion war,  die „Freien Niedersachsen“ dem Verdachtsobjekt „Demokratiefeindliche und/oder sicherheitsgefährdende Delegitimierung des Staates“ zu. Die Gruppierung orientiere sich inhaltlich und in ihrem Auftreten an den „Freien Sachsen“, so der niedersächsische Verfassungsschutz auf taz-Anfrage. In den vergangenen Wochen habe sich gezeigt, dass esbei den Protestzügen immer mehr Teil­neh­me­r*in­nen gebe. Rechts­ex­tre­mis­t*in­nen und Reichs­bür­ge­r*in­nen seien zwar darunter, organisierten sie aber nicht selbst. „Radikale Teile der Coronaleugner sehen Gewalt als legitimes Mittel und machen staatliche Repräsentanten verächtlich“, so der Niedersächsische Verfassungsschutz.

Noch dies: Eines vereint die Demonstrationen in Lingen, Meppen, Papenburg:  Niemand will es sein, niemand möchte in Erscheinung treten, niemand den eigenen Namen in der Lokalzeitung lesen. Nicht einmal der rechtsradikale Gordon W. .

Heute soll ab 18 Uhr übrigens wieder ab Universitätsplatz eine nicht angemeldete Demonstration in Lingen stattfinden. So war es bei Telegram bereits am vergangenen Dienstag zu lesen. Vielleicht geruhen sich Ordnungsamt und Polizei dann doch einmal, tätig zu werden?


Quellen: Taz, Belltower:News, @M000X (Moritz Sinan)
Foto: RobertsBlog

Für die nächsten Tage:

Impfen

In Meppen, Papenburg und Lingen sind diese feste Impfstationen in Betrieb:

  • Impfstation in Papenburg
    (Jugendgästehaus Papenburg, Kirchstraße 38):
    Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag: 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr; Donnerstag: 9 bis 20:30 Uhr
    (nicht geöffnet an Heiligabend und Silvester; Mittwoch, 29. Dezember, nur Impfungen für Kinder von 5 bis 11 Jahren)
  • Impfstation in Meppen (Jugend- und Kulturgästehaus an der Koppelschleuse; Parkmöglichkeiten an der Sportanlage am Helter Damm; mit dem Fahrrad vor der Tür…
    Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag: 9 bis 16:30 Uhr; Donnerstag: 9:00 Uhr bis 20:30 Uhr
  • Impfstation in Lingen (Ems) in den Emslandhallen:
    Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag: 9.00 Uhr bis 16:30 Uhr;
  • Donnerstag: 9.00 Uhr bis 20:30 Uhr
    (nicht geöffnet an Heiligabend und Silvester; Mittwoch, 29. Dezember, nur Impfungen für Kinder von 5 bis 11 Jahren)

Übersicht der Impfstation in den Emslandhallen:


Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte bilden die zentrale Anlaufstelle für Impfungen gegen das Corona-Virus. Ergänzend bietet der Landkreis Emsland inzwischen weitere Erst- und Zweitimpfungen sowie Drittimpfungen dezentral in den kreisangehörigen Kommunen durch die Mobilen Impfteams (MITs) an. Betreiber der MITs sind das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Malteser Hilfsdienst (MHD). Die ärztliche Leitung der MITs hat Dr. Wolfgang Hagemann:

Hier die aktuellen „mobilen“ Termine:

Donnerstag, 23. Dezember, 9:30 – 16:30 Uhr Freren (kl. Turnhalle, Klausenstraße 3, 49832 Freren)

Montag, 27. Dezember, 9:30 -16:30 Uhr Geeste (Heimathaus in Geeste, Osterbrocker Straße 5, 49744 Geeste)

Dienstag, 28. Dezember, 9:30 -16:30 Uhr Haselünne (Stadthalle, Friedrich-Berentzen-Weg 2, 49740 Haselünne)

Mittwoch, 29. Dezember, 14 – 17 Uhr Twist (Sporthalle Oberschule, Flensbergstraße 17, 49767 Twist)

Montag, 3. Januar, 9:30 – 16:30 Uhr Herzlake (Jugendheim Lähden, Jahnstraße 1, 49774 Lähden)

Montag, 3. Januar 14 – 17 Uhr Surwold (Kommunikationszentrum Alter Bauhof, Schleusenstraße 74, 26903 Surwold)


HINWEIS FÜR KINDERIMPFUNGEN:

Mittwoch, 29. Dezember, 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr Impfangebot für Kinder von 5 bis 11 Jahren an den stationären Impfstationen in Lingen (Ems), Emslandhallen, und Papenburg (Jugendgästehaus Johannesburg, Kirchstraße 38).


Bei den Kinderimpfungen gelten die bekannten Regeln, d.h. Kinder bis einschließlich 5 Jahren sind von der Pflicht zum Tragen einer Maske ausgenommen, zwischen dem 6. und 14. Geburtstag reicht eine Alltags-/Stoffmaske. Eine erziehungsberechtigte Person muss das Kind begleiten, die Einwilligung muss zudem schriftlich im Namen der Sorgeberechtigten im Anamnesebogen des rki (s.u.) erfolgen. Darüber hinaus ist ein Altersnachweis des Kindes erforderlich (durch den Impfpass des Kindes oder durch den Kinderausweis oder die Krankenkassenkarte).

Weitere Informationen zu den Terminen der Kinderimpfung hier…


Corona-Schnelltestzentren in Lingen (Ems)

Wichtiger Hinweis: Auch unter Aufsicht am Arbeitsplatz durchgeführte und bescheinigte Negativtestungen können verwendet werden. Jede dieser Bescheinigungen kann innerhalb von 24 (PCR-Test = 48) Stunden beliebig oft eingesetzt werden.

  • Apotheken:
    • Darmer Apotheke (Rheiner Straße 109 in Lingen)
      Terminbuchung unter: coronatestemsland.de
    • Looken Apotheke (Lookenstraße 23 in Lingen)
    • Biener Apotheke (Am Treffpunkt 5) – ohne Voranmeldung, Informationen zu den Öffnungszeiten unter https://biener-apotheke.de/
  • Testzentren und -Stationen:
    • Corona-Testzentrum bei „Meyering Verkehrsbetriebe“ am Emsufer 9 i& n Lingen-Schepsdorf: montags bis freitags, 8 Uhr bis 18 Uhr; samstags von 8 bis 12 Uhr – ohne Voranmeldung
      24. Dezember von 08 bis 12 Uhr
      25. Dezember von 10 bis 12 Uhr
      26. Dezember von 10 bis 12 Uhr
      31. Dezember von 08 bis 12 Uhr
      01. Januar von 10 bis 12 Uhr
    • Corona-Testzentrum des Malteser Hilfsdienstes e.V. (Lengericher Straße 39): freitags von 18 bis 21 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr und von 15 bis 18 Uhr; Termine online buchen unter https://app.no-q.info/malteser-hilfsdienst-ev-lingen-ems/checkins; es sind auch Tests ohne Anmeldung mit wenig Wartezeit möglich
      23. Dezember von 18 bis 21 Uhr
      25. Dezember von 9 bis 12 Uhr
      30. Dezember von 18 bis 21 Uhr
    • Drive in Teststation am Schwarzen Weg 20: montags bis sonntags, 7 bis 19 Uhr, ohne Termin möglich, Online-Registierung unter https://schnelltest-lingen.de/
    • Drive in Teststation auf dem Parkplatz an der EmslandArena (Lindenstraße 24a): montags bis sonntags, 7 bis 21 Uhr – ohne Termin möglich, Chekko-App wird benötigt
      24. Dezember von 9 bis 18 Uhr
      25. Dezember von 9 bis 18 Uhr
      26. Dezember von 9 bis 18 Uhr
    • Eisbar auf dem Weihnachtsmarkt: montag bis donnerstags, 9.30 bis 19 Uhr, freitags bis samstags, 9.30 bis 20 Uhr, sonntags, 12 bis 20 Uhr, ohne Termin möglich, Chekko-App wird benötigt
    • Teststation im La Luna im Lookentor (Poststraße 5/Hintereingang Marienstraße): täglich von 9 bis 19 Uhr (ohne Termin)
      alle Infos und Öffnungszeiten auch unter: www.schnelltest-el.de
      24. Dezember, 08 bis 13 Uhr
      25. Dezember, 09.30 bis 12.30 Uhr
      26. Dezember, 13 bis18 Uhr
      27. bis 30. Dezember, 09 bis 19 Uhr
      31. Dezember, 08 bis 13 Uhr
      01. Januar, 13 bis 17 Uhr
      ab dem 2. Januar, 09 bis 19 Uhr (wieder regulär)
    • INJOY Lingen (Schillerstr. 2 49811 Lingen): montags bis freitags, 8 bis 12 Uhr und 16 bis 19 Uhr; samstags, 9 bis 14 Uhr; sonntags 10 bis 16 Uhr; ohne Termin möglich
    • Teststation Willy Brandt Ring 72: montags bis freitags, 7 bis 19 Uhr; samstags 10 bis 19 Uhr24. Dezember, 09 bis 16 Uhr
      25. Dezember, 09 bis 16 Uhr
      26. Dezember, 09 bis 16 Uhr
      31. Dezember, 09 bis 16 Uhr
    • Pars Corona Teststation (auf dem Parkplatz vor dem Möbelhaus Berning und dem Obi-Baumarkt, Rheiner Straße 112-114): montags bis samstags, 7:30 bis 19:30 Uhr; sonntags mit Terminvereinbarung (Tel. 0160 65 700 00); Öffnungszeiten an den Feiertagen:24. Dezember, 07:30 bis 14:30 Uhr
      25. Dezember, 10:00 bis 13:30 Uhr
      26. Dezember,10:00 bis 13:30 Uhr
      31. Dezember, 7:30 bis 14:30 Uhr
      1. Januar 2022, 10 bis 12 Uhr
    • Testzentrum Gasthaus Sperver (Bremer Straße 11): montags bis freitags von 7 bis 10 Uhr sowie von 12:30 bis 19:30 Uhr; samstags von 9 bis 19:30 Uhr; sonntags von 9 bis 13 Uhr; Termine online buchen unter https://wirtesten.online/gasthaussperver/termin24. Dezember von 8 bis 13 Uhr
      25. Dezember von 8 bis 13 Uhr
      26. Dezember von 8 bis 13 Uhr
      31. Dezember von 9 bis 17 Uhr
    • Testzentrum Firma ROSEN (Am Seitenkanal 2-4, 49811 Lingen): montags bis samstag, 7 bis 19 Uhr und sonntags, 10 bis 16 Uhr; Terminvergabe über teststelle-aldi-rosen.chayns.net
      24. Dezember, 9 bis 12 Uhr
      25. Dezember, 11 bis 16 Uhr
      26. Dezember, 10 bis 16 Uhr
      31. Dezember, 7 bis 13 Uhr
      01. Januar, 14 bis 19 Uhr
    • Teststation in der Marienstraße: montags bis sonntags, 10 bis 19 Uhr – ohne Termin möglich
      24. Dezember, 9 bis 16 Uhr
      25. Dezember, 9 bis 16 Uhr
      26. Dezember, 9 bis 16 Uhr
      31. Dezember, 9 bis 16 Uhr
    • Teststation in der Großen Straße: dienstags bis sonntags, 10 bis 19 Uhr – ohne Termin möglich
      24. bis 26. sowie 31. Dezember geschlossen
    • Testzentrum Handwerk der Kreishandwerkerschaft (Beckstraße 21): Termine online buchen unter https://www.emslandhandwerk.de/einrichtungen/arbeitsmedizinischer_sicherheitstechnischer_dienst/testzentrum_handwerk/alle_wichtigen_fakten_im_berblick.html
    • Testzentrum DRK Ortsverein Lingen e.V. (Clara-Eylert-Straße 6): mittwochs, 18 bis 19:15 Uhr, freitags, 18 bis 21 Uhr sowie samstags, 9 bis 12 Uhr – Terminvereinbarung unter https://testzentrum-drk-lingen.de
      24. Dezember, 08:30 bis 10:30 Uhr
      25. Dezember 08:30 bis 10:30 Uhr
      26. Dezember, 08:30 bis 10:30 Uhr
      31. Dezember, 08:30 bis 10:30 Uhr
    • Drive&Walk In, Schnelltest Center, Parkplatz Gaststätte Timmer (Altenlingen, Forstweg 47): ohne Termin möglich;montags bis donnerstags, 6 bis 11 und 15 bis 20 Uhr, freitags und samstags, 6 bis 20 Uhr, sonntags, 8 bis 20 Uhr; Online Registrierung unter: https://app.covstop.de/
      24. Dezember, 6 bis 16 Uhr
      25. Dezember, 8 bis 16 Uhr
      26. Dezember, 8 bis 16 Uhr
    • Drive&Walk In, Schnelltest Center, Parkplatz Bäckerei Fehren (Baccum – Ramsel, Alte Dorfstraße 4): ohne Termin möglich;
      montags bis donnerstags, 6 bis 11 und 15 bis 20 Uhr, freitags/samstags 6 bis 20 Uhr, sonntags 8 bis 20 Uhr;
      Online Registrierung unter: https://app.covstop.de/
      24. Dezember, 6 bis 16 Uhr
      25. Dezember, 8 bis 16 Uhr
      26. Dezember, 8 bis 16 Uhr

Quellen: [1][2][3]

5 Jahre illegal

21. Dezember 2021

Heute treffen sich der Bundeskanzler Olaf Scholz und die Ministerpräsidenten der Länder, um etwas gegen die sich auftürmende Omikron-Wand zu tun, die sich vor uns aufbaut. Heute begehen wir aber auch den fünften Jahrestags eines wegweisenden Urteils.

In gänzlich unpandemischer Zeit urteilte der Europäische Gerichtshof am 21.12.2015, dass die anlasslose Vorratsdatenspeicherung illegal ist. Nach diesem Urteil setzte die Bundesnetzagentur die Vorratsdatenspeicherung aus, doch die alte, freiheitsfeindliche Schlange zuckte weiter. Seitdem der EU-Rat „alle Optionen“ offenhalten wollte, kam die Forderung nach einer Vorratsdatenspeicherung immer wieder regelmäßig auf die Tagesordnung der Großen Koalition.

Gelingt zum 5. Jahrestag vielleicht das Umdenken mit der Ansicht, dass sämtliche Überwachungspläne von Vorratsdatenspeicherung bis zur Überwachung verschlüsselter Messenger-Kommunikation, wie sie auf EU-Ebene vorangetrieben wird, eingestellt werden müssen. Es zeichnet sich ab, dass tatsächlich ein Umdenken eingesetzt hat. Bekanntlich verfolgt die Ampel-Regierung Pläne, neben der Überwachungsgesamtrechnung ein Überwachungsbarometer einzurichten, wie es das Freiburger Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht vorgeschlagen hat.

„Gegenstand des Überwachungsbarometers ist die reale Überwachungslast, der die Bürger*innen aufgrund der tatsächlichen Nutzung der verschiedenen rechtlichen Befugnisse zur Erhebung bzw. zum Abrufen bereits anderweitig vorhandener Daten in der behördlichen Routine ausgesetzt sind.“ Gut möglich, dass auch Menschen, die angeblich niemals etwas zu verbergen haben, erkennen können, was für ein Tief an Freiheitsbeschränkungen sich da zusammenbraut.

Und damit ist nicht der Quatsch der „Querdenker“ gemeint, die ihre „Freiheit“ bedroht sehen, ungeimpft zu bleiben und Scharlatanen zu folgen.


Foto: Sitzungssaal des EuGH, GNU Free Documentation License
Euelle: ER, WA, wwww/heise.de