Die Zwangskonvertiten

23. Dezember 2018

Zu den Wehnachtstagen veröffentliche ich diesen Beitrag von Josef Möddel, der vor 40 Jahren den Arbeitskreis Juden Christen im Altkreis Lingen eV gründete. Nehmen Sie sich einige Mínuten  Zeit, ihn zu lesen, bitte. Josef Mödel hat in seinem Exkurs den Namen des Neonazis verschlüsselt. Ich meine, das sollte nicht sein.

Zur Situation der Juden in Spanien/Portugal im 15. Jahrhundert

Im 8. Jh. drangen muslimische Araber in die „Iberischen Halbinsel“ ein. Und, man staune, Juden und Christen, zählten zu den Schutzbefohlenen. Die Situation der Juden unter dem Kalifat war deutlich besser als in den Reichen des  christlichen Europas. Juden aus anderen Teilen Europas wanderten ein. Die Juden, die Sepharden, wie man sie nannte, lebten dort friedlich bis zu ihrer Vertreibung 1492 und 1513 (Inquisitionin Portugal, zweite Verfolgungswelle gegen die Juden auf der iberischen Halbinsel), da hatte das tolerante Kalifat schon ausgedient und das „christliche“ Mittelalter hatte das Sagen: Die katholischen Könige (Ferdinand II.und Isabella I.) stellten  die Juden Spaniens vor die Wahl zwischen Exil/ Flucht, Konversion zum Katholizismus durch die Taufe oder Tod. Viele zogen die Flucht der Taufe vor. Die Zwangskonvertiten blieben, aber sie zahlten einen hohen Preis. Viele dieser Konvertiten, die zwangsweise Getauften, die Marranen, wanderten in der zweiten Verfolgungswelle aus.

Einige flüchteten nach Nord-West-Deutschland, Emden, Esens, von dort auch ins Emsland, viele nach Hamburg. Ein Teil der „Hamburger“ zogen weiter nach Amsterdam. Dort wurde 1675 die Portugiesische Synagoge (s. oben, Kupferstich von Romeijn de Hooghe) eingeweiht.

Fahrt mit Schülern nach Amsterdam

Vor Gründung des  Arbeitskreises Juden-Christen  habe ich mit meinen Schülern 1979 an einem Wettbewerb der Bundeszentrale Politischen Bildung teilgenommen. Wir bekamen für unsere eingereichte Arbeit eine Klassenfahrt nach Amsterdam zum Anne-Frank-Haus und zur Portugiesischen Synagoge. Ehemalige Schüler sprechen heute noch gerne davon: Efterpi Kalligas, Restaurant Santorini in der Rheinerstraße, und Frosa in dem Kurzwarengeschäft in der Burgstraße.

Nach der Gründung des AK Judentum-Christentum  folgte eine weitere Fahrt nach Amsterdam im Jahr 1989. Leo de Vries, der Schwager von Erna de Vries, der Onkel von Michael Grünbergs Frau Ruth, der vom Judenhaus in Lingen 1941 deportiert wurde und überlebte, war unser Reiseführer in Amsterdam. Eine Schülerin, Nicola Büher, die damals noch van Acken hieß, berichtet noch gerne von ihren Eindrücken.

Zusammenleben von Juden und Christen in Lingen

In Lingen lebten Juden und Christen lange friedlich zusammen. Im Dezember bestückten die Christen ihren Adventskranz mit vier dicken Kerzen und freuten sich auf den 24. Dezember, auf Weihnachten, auf die Geburt Jesu. Dass er Jude war, dass Maria, seine Mutter, Jüdin war, das war schon lange vergessen. Das Schmücken des Weihnachtsbaumes musste bis Heilig Abend geschafft sein – und darunter sollten dann Äpfel und Nüsse liegen.

Die Juden holten in dieser Zeit ihre Menora, ihren achtarmigen Leuchter hervor und zündeten acht Tage lang Kerzen zur Erinnerung an die Befreiung des Tempels durch die Makkabäer an, die übrigens zu den katholischen Heiligen gehören, ohne die das Christentum gar nicht entstanden wäre. Den Deutungsschlüssel, besonders, was das Lichterfest mit uns Christen zutun hat, findet man in den  religiös gedeuteten Geschichten,  in den Büchern der Makkabäer (AT), bes. im Zweiten Buch, das nach 160 v. Chr. entstanden sein dürfte.

Juden sprechen übrigens von der Zeit im Dezember gelegentlich auch von „Weihnukka“.

Das Schicksal von Selma Hanauer

In Lingen gab es ein Mädchen, das freute sich jedes Jahr auf den 22. Dezember, auf ihren Geburtstag. Sie heiß Selma und gehörte zu den Hanauers, die in der Elisabethstraße mit Kohlen und anderen Brennstoffen handelten. Für die handfeste Arbeit im Kohlehandel war sie nicht geeignet. Aber sie machte sich schon früh nützlich durch schriftliche Arbeiten; besonders ihre tadellose Buchführung war von ihren Brüdern gefragt. Das erfuhr der Direktor der Kreissparkasse, auf welchem Wege auch immer, möglicherweise durch besonders sorgfältig erstellte Rechnungen oder Quittungen. Er holte sie in sein Institut. Dort arbeite sie jahrelang zu seiner vollen Zufriedenheit.

Juden waren deutsche Staatbürger mit allen Rechten und Pflichten, bis zum unheilvollen Jahr 1933. In der noch jungen NS-Diktatur passten sich einige schnell an, hatten keine Berührungsängste, machten unterm Hakenkreuz Karriere und ließen sich umjubeln. Andere verloren ihre Jobs, beispielsweise Selma Hanauer, die angesehene Sparkassenangestellte. Sie fiel unter das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums; sie wurde bereits 1933 entlassen. Ihr Chef und Sparkassendirektor stelle ihr noch ein Zeugnis voller Lob aus und bat den NS-Kreisleiter um Rücknahme der Entlassung – leider erfolglos. Wären es doch mehr Stimmen gewesen, die, wie die Propheten des Alten Testaments, z.B.  Jeremia, Jesaja oder Amos, die  laut aussprachen, was alles falsch lief. Ihnen war es nicht egal, wie es mit ihrer Stadt weiterging.

Am Anfang war alles nicht so schlimm, keiner wusste davon, wird argumentiert. Falsch, sagten in den 80-er Jahren Änne Brümmer und Rita de Hoek, die Schwester von Fredy Markreich, die, in Amsterdam untergetaucht, überlebte. Jeder in Lingen (in der Kleinstadt mit 25.000 Einwohnern) hatte bei der Sparkasse ein Sparbuch – und auf einmal war die freundliche Selma nicht mehr da!

Das Fremdwerden in Deutschland begann und hörte nicht auf. Die Ungewissheit wich, „das wird nicht gut enden“ kam in großen Schritten. Das mussten die Hanauers mit einem realistisch deprimierenden Blick auf ihre neue Situation feststellen.

Reichspogromnacht in Lingen

Selma musste noch die Reichspogromnacht gegen jüdisches Leben und jüdischen Glauben mit ihren Geschwistern Hedwig und Hugo in Lingen durchleiden. Vor ihrem Gotteshaus stand ein Schild „Hier stand einmal eine Synagoge“. Sie stand, nachdem man sie aus dem Bett geholt hatte, am frühen Morgen des 10. November mit 17 weiteren Männern und Frauen jüdischen Glaubens in der Nähe „ihrer Kreissparkasse“ auf dem Marktplatz. Nach Öffnung der Polizeiwache wurden alle dort festgehalten. Sie und Hedwig konnten später nach Hause gehen. Hugo nahm man Uhr, Schlüssel und Geld ab, dann wurde er der SS-übergeben; er „ging“ –  wie die anderen Männer –  nach „Buchenwald“. In Lengerich und Freren war es nicht besser. Wohnungen wurden demoliert und Menschen misshandelt. Bevor man die jüdischen Männer in Freren in das KZ Buchenwald verfrachtete, wurden sie noch vorher stundenlang auf einem Viehwagen durch die Stadt gefahren und verspottet.

Nach der Entlassung aus dem KZ Buchenwald kam Hugo, wie seine Glaubensgenossen, abgemagert, kahlgeschoren und traumatisiert zurück. Immerhin konnte Selma ihren kleinen Bruder, er war elf Jahre jünger als sie, in ihre Arme schließen und ihn wiederaufpäppeln.

Die Perspektivlosigkeit mit dem Kohlenhandel wurde den Hanauers nun endgültig klar. „Man kauft nicht bei Juden“  war ja auch in Lingen angekommen. Und Selma hatte seit über fünf Jahren kein Einkommen mehr aus ihrer Tätigkeit bei der Kreissparkasse. Zudem wurden den Juden eine Milliarde Reichsmark als sog. Sühneumlage in Rechnung gestellt. Perverser ging’s nicht, 1939 noch nicht, später aber wohl.  Hitler hatte bereits 1938 Göring mit der „Gesamtlösung der Judenfrage“ beauftragt. In Heydrichs undHimmlers teuflischen Köpfen wurde sie konkret umgesetzt. Die SS war sowohl treibender Faktor als auch Werkzeug der Shoa.

Selma suchte mit ihren Geschwistern verzweifelt nach Zukunft, nach Sicherheit, nach einem erträglichen Leben. Da sie lt. Gesetz vom 30.04.1939 auch aus ihrem „trauten Heim“ ausziehen und in sog. Judenhäuser einziehen sollten, drängte die Zeit. Ihre Glaubensbrüder, auch aus Lengerich und Freren, wurden in die Häuser in der Wilhelmstraße und in der Marienstraße einquartiert und verbrachten die Zeit vor ihrer Deportation in qualvolle Enge.

Im Frühjahr Jahr 1939 gelangen Selma, Hugo und Hedwig noch die Ausreise nach Spanien, Ibiza, wo schon seit 1936 Alfred, Henriette und Else in Sicherheit lebten. In Sicherheit?

Exkurs:

Der liebe tiefreligiöse Opa von Jens Hessler (Name nicht geändert) in Laxten kannte die Lingener Juden gut und erzählte seinem Enkel ausführlich und gerne von den Juden, die Jesus ans Kreuz schlugen und ihrer gerechten Strafe nicht entgehen können. Aber sie machen sich schlau, mit ergaunertem Geld davon und leben dann gut im Ausland. Einmal, 1993, drang Jens mit seinem Freund aus Magdeburg, in Springerstiefeln und in Bomberjacken in unsere Veranstaltung im Gemeindehaus St. Josef ein und sie „klärten uns auf“. Gott sei Dank sorgte Gerhard Sels mit seiner ruhigen Stimme für „Deeskalation“.

Jens erbte später das Häuschen von seinem Opa, die NS-Ideologie hatte er ja schon vorher geerbt. Davon lebt er heute noch gut, schreibt Dirk Fisser in seinem LT-Bericht vom 13.08.2018.

Ein Leben – weit weg von Sicherheit

Die Flucht der Familie Hanauer war 1936 und dann 1939 mit Selma „geglückt“, sie konnten sorgenfrei am Strand liegen. Falsch Sie lebten als emigrierte deutsche Juden auf „Spanischem Boden“ extrem gefährlich, weil ab 1936 Herr Franco, ein Freund und Gehilfe (Guernikca) von Adolf Hitler, diktatorisch und gnadenlos regierte. Hier erlebten die Hanauers neue Machtstrukturen.

Der lange Arm der Deutschen Botschaft, die nach San Sebastian verzogen war, machte sich immer wieder bemerkbar und bereitete der Familie Hanauer mehr als Sorgen. Sie lebte in Angst und Schrecken vor einer Auslieferung nach Deutschland. Was das bedeuten würde, war ihnen bewusst. Mit den Namen Dachau, Esterwegen, Börgermoor, Buchenwald, später dann Auschwitz, verbanden sie Deportationen in Orte unbeschränkter Gewaltherrschaft, Folter, die willkürliche Entscheidung über Leben und Tod; SS-Wachmänner behandelten gerade jüdische KZ-Insassen besonders brutal, das musste ihnen niemand erklären.

Hugo, den kleinen Bruder von Selma, plagten wieder Alpträume, die er aus „Buchenwald“ mitgebracht hatte.

Gab es einen Ausweg? Hoffnung durch eine Taufe keimte auf, die in NS-Deutschland inzwischen undenkbar war (Edith Stein). Aber in Francos Spanien herrschte ein steingewordener Nationalkatholizismus, der gewissen Schutz bot, wenn man einmal dazugehörte. In großer Not ließen sie sich taufen. Was macht Hoffnungslosigkeit mit den Menschen?

Selma wurde auf den Namen Maria getauft, eine zusätzliche Firmung kam hinzu. Die Hanauer zahlten mit ihrem „Überkreuzlaufen“ einen hohen Preis. Sie gehörten zu einem Volk, das ständig auf Wanderschaft war. Es hatte wenig Gelegenheit, sich an Orte zu klammern, um heimisch zu werden. War ihr Auf und Ab mit der Himmelsleiter vergleichbar, von der einst der biblische Jakob träumte? Stand am anderen Ende der Leiter jemand, ein Engel? Bot ihnen ihr alter Glaube „Heimat“? Konnten sie im Dezember, wenn auch nicht öffentlich, aber in ihren eigenen vier Wänden ihre Chanukkakerzen anzünden – ihren inneren Tempel wieder einweihen?

Ganz sicher ist, dass sie jeweils am 22. Dezember Selmas Geburtstag feierten. Vielleicht dachten sie dann auch an gute Zeiten in Lingen, an „Weihnukka“.

Wie oft die  LingenerZwangskonvertiten im spanischen Herrschaftsbereichihr „Sch´ma Israel“ in äußerster Bedrängnis gesprochen, geflüstert haben, wie oft es als Stoßseufzer über die Lippen kam, das weiß nur Haschem.

Die Zwangskonvertitin Selma/Maria Hanauer verstarb 1969. Wer kann schon tief in die Welt von Selma Hanauer eintauchen? Hier ist die Grenze des Beschreibbaren erreicht.

Epilog

Wer setzt sich heute in einem Erinnerungskult für Umjubelte ein? Wer pflegt das Gedenken an die Opfer in angemessener Erinnerungskultur?

G´tt hat keinen anderen Wirkungsraum als unseren Lebensraum. Daher müssen wir hellhörig sein für das, was in ihm heute geschieht – und auch mal, wie die Propheten damals, kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn etwas falsch, wenn was aus dem Ruder zu laufen droht.

Nach vielen relativierenden Erklärungen ohne eindeutige Haltung, nach schwer erträglichen Diskussionen, muss auch mal ein unbedingtes „NEIN – nicht mit uns“ gesprochen werden – „neutral“, „gleichgültig“, „unbestimmt“, „unentschieden“, oder „mal sehen, wie sich alles entwickelt“ – geht nicht.

Gar nicht platt

3. März 2018

Die AfD forderte im Bundestag, Deutsch als Landessprache im Grundgesetz zu verankern. Das ist in etwa so durchdacht, wie blau als Himmelsfarbe im Grundgesetz verankern zu wollen, aber die Forderung kommt halt von der AfD. Wir werden uns an derartigen Blödsinn wohl und hoffentlich nur vorübergehend gewöhnen müssen. Der ostfriesische SPD-Abgeordnete Johann Saathoff reagierte im Bundestag auf diese Forderung mit einer Rede auf Platt.

Großartig.Und gar nicht platt

via Das Kraftfuttermischwerk

Erdkabeltrasse

19. August 2017

Amprion-Information zur Erdkabeltrasse A-Nord
Lingen (Ems) – Halle IV, Kaiserstraße 10A
Mi 23.08. – von 17 – 20 Uhr

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion veranstaltet am 23. August einen Bürgerinformationsabend zum Erdkabelprojekt A-Nord im Emsland. Der Abend beginnt um 17 Uhr in der Halle IV (Kaiserstraße 10A) in Lingen (Ems) und ist bis 20 Uhr geplant.

„An diesem Tag haben Interessierte die Möglichkeit sich über die Planungen zu informieren, zudem können sie auch Input zu der geplanten Trasse geben. Die 300 Kilometer lange Gleichstromverbindung A-Nord führt auf dem Weg von Emden nach Osterath zwischen Krefeld und  Düsseldorf durch das Emsland und die Grafschaft Bentheim. Dabei handelt es sich um ein Erdkabel.
Amprion hat derzeit mehrere Varianten zum Verlauf der Trasse erarbeitet: Neben einer Trasse im äußersten Westen Lingens entlang der Autobahn führt eine zweite Variante von Lingen-Wachendorf zum Bereich am Mühlengraben und weiter Richtung Wietmarschen-Lohne. Die östliche Variante hingegen führt entlang der Ortsteile Brögbern, Baccum und Bramsche Richtung Emsbüren. Derzeit werden alle Interessen und Belange gesammelt, um die Stromtrasse dann letztlich so verträglich wie möglich bauen zu können. Neben dem Informationsmarkt besteht auch auf www.a-nord.net die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben.“ (Quelle und Foto @ PM)
ps Lingener Ratsmitglieder wird man womöglich nur wenige sehen. Denn zur selben Zeit findet eine Stadtratssitzung im Rathaus statt. 

Mit dem britisch-amerikanischen Film „Der wunderbare Garten der Bella Brown“ als Eröffnungsfilm und Deutschlandpremiere wird heute das diesjährige Internationale Filmfest Emden-Norderney eröffnet. In Anwesenheit von Regisseur Simon Aboud („Comes A Bright Day“) und Produzentin Christine Alderson startet die 28. Ausgabe des Internationalen Filmfest Emden-Norderney  im Neuen Theater Emden mit einer beinahe märchenhaften Suche nach dem Sinn des Lebens.

An acht Tagen präsentiert das Festival in fast 180 Vorstellungen 95 internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme im CineStar-Kino, im Neuen Theater, im vhs Forum sowie auf Norderney im Kurtheater und im Conversationshaus. Dabei laufen in den Wettbewerben des Festivals allein 22 Filme als Deutschlandpremiere oder sogar als Uraufführung, mehr als je zuvor. Darüber hinaus sind 13 Filme des Kurzfilmprogramms erstmals in Deutschland zu sehen. Das Internationale Filmfest Emden-Norderney vergibt in seiner 28. Festivalausgabe Preise im Wert von über 60.000 Euro.

Dem Trend der Vorjahre zu einer starken Präsenz des französischen Kinos setzt sich auch in diesem Jahr fort. Dabei sind „Lieber leben“, über einen Sportler, der nach einem Unfall aus dem Rollstuhl wieder heraus möchte, „Der Wein und der Wind“, über das Schicksal eines Weingutes im Burgund, „La fille de Brest“, der wahren Geschichte eines Medikamentenskandals oder „Monsieur Pierre geht online“ mit Pierre Richard, der auf seine alten Tage das Internet und anonyme Flirts entdeckt, allesamt bieten sie als deutsche Erstaufführungen französisches Kino vom Feinsten.

Lange Tradition hat die Reihe New British & Irish Cinema. Hier laufen neben dem Eröffnungsfilm u.a. die temporeiche Komödie „The Party“ von Sally Potter sowie der bewegende Dokumentarfilm „Thank You For The Rain“ über den Klimawandel und dessen fatale Folgen.

Absolut hochkarätig zeigen sich auch die weiteren Filme der Internationalen Reihe: Aus Norwegen kommen „Das Löwenmädchen“ über ein Kind, das stark behaart zur Welt kommt. „Handle With Care“, ist eine sehr berührende Vater-Sohn-Geschichte und ebenso deutsche Erstaufführung wie die niederländisch-jordanisch-deutsche Koproduktion „Blessed Benefit“ von Mahmoud al Massad, die auf sehr unterhaltsame Weise zeigt, dass man ziemlich lange Zeit im Gefängnis verbringen kann, wenn es die Umstände so wollen…

Wieder stark vertreten in diesem Festivaljahrgang sind deutsche Produktionen, darunter als Uraufführungen Pepe Danquarts charmante Liebeskomödie „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ (Hauptdarstellerin Jessica Schwarz und Regisseur Pepe Danquart sind zu Gast), Stefan Krohmers frisch-freche Komödie „Zur Hölle mit den anderen“ (das Buch stammt von Nicole Armbruster, Drehbuchpreis-Gewinnerin in Emden 2012 ), der soeben abgedrehte neue Bremen-Tatort: „Zurück ins Licht“ (Gast: Regisseur Florian Baxmeyer) und die kunstvolle Verfilmung eines Theaterstückes „Fenster Blau“ (zu Gast ist Regisseurin Sheri Hagen).

Besonders zeitaktuell sind die politisch unkorrekte österreichische Komödie „Die Migrantigen“ und der Dokumentarfilm „Auf dünnem Eis – Die Asylentscheider“, der Asylverfahren von der Anhörung bis zum Entscheid begleitet.

Im Rahmenprogramm des Festivals sorgen u.a. das DGB-Filmgespräch (in diesem Jahr u.a. über 20 Jahre DGB Filmpreis) und der allabendliche Mitternachts-Talk im Grand Café Emden für zusätzliche Informationen zu Filmen und Gästen. Last not least: Jenni Zylka bittet am Festival-Samstagnachmittag den diesjährigen Schauspiel-Preisträger Ulrich Tukur zum Film-Tee ins Forum.  Der Spielplan findet sich hier.

Hier ein Beitrag der taz.

Bildschirmfoto 2016-06-03 um 21.49.49Otto Mueller
natürlich nackt
Emden  –  Kunsthalle, Hinter dem Rahmen 13
Sa 4.6. – So 25.9. 2016
Di-Fr 10-17 Uhr, Sa/So/Feiert 11- 17 Uhr

Heute Nachmittag findet um 16.30 Uhr die Ausstellungseröffnung  statt.

Otto Mueller (1874–1930) gilt als einer der bedeutendsten Künstler des deutschen Expressionismus. Trotz seiner  Zugehörigkeit zur Künstlergruppe ‘Brücke’ bleiben Muellers Arbeiten eigenständig und unverkennbar:  Hauptmotive sind schlanke,  oft weibliche Akte in Harmonie mit der unberührten Natur, am Meer, am See oder im Wald, die Farben sind häufig erdig und warm.  Die sich ähnelnden Frauenfiguren wirken zeitlos und archetypisch, evident ist lediglich ihre Jugend an der Grenze zum Erwachsenwerden.  Aus den Werken Otto Muellers spricht eine Sehnsucht nach dem paradiesischen Glück. In der Sammlung der Kunsthalle Emden befinden sich das bekannte Gemälde „Knabe vor zwei stehenden und einem sitzenden Mädchen“, 1918/19, und sechs Papierarbeiten von Otto Mueller. Dieses Konvolut ist Anlass, dem Künstler erstmals eine Ausstellung im Haus zu widmen. Sie umfasst 57 Werke, davon 10 Gemälde.

Kabinett-Ausstellungen
Die Mueller-Ausstellung wird von zwei Kabinett-Ausstellungen begleitet, die historische Fotografien aus dem Bademuseum Norderney zum Thema „Strandleben“ zeigen, sowie Aktaufnahmen zur frühen Reformbewegung  aus dem Niedersächsischen Institut für Sportgeschichte, Hannover.

Eine Entdeckung: Otto Modersohn in Emden
Eine Überraschung dürfte für viele Kunstfreunde ein weiteres Kabinett sein, das einige Emden-Motive von Otto Modersohn zusammenführt.  Der Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede malte sie bei Aufenthalten in Emden.

Mehr…

(Otto Mueller: Knabe vor zwei stehenden und einem sitzenden Mädchen, 1918/19. Sammlung Kunsthalle Emden)

ganz spezielle Konditionen

12. Februar 2016

Die Bahn hat -als Antwort auf die preiswerte Fernbuskonkurrenz– ein neues Angbot: Deutsch­land­reisen für 19 Euro Das hat die Stiftung Warentest geprüft und ist voll des Lobes:

„Der „güns­tigste Spar­preis aller Zeiten“ sei zurück, wirbt die Deutsche Bahn. Was das Angebot tatsäch­lich wert ist, hat test.de bei über 2 500 Zugverbindungen über­prüft. Die Lektüre lohnt sich.*

Für die Aktions-Spar­preise gelten ganz spezielle Konditionen. Reisende müssen einen Fern­zug (z.B. ICE, IC, EC) nutzen. Es besteht Zugbindung, das heißt: Die Fahr­karte gilt nur für die auf der Fahr­karte aufgedruckten Züge. Bei Zugausfällen oder bei großen Verspätungen dürfen auch andere Züge genutzt werden. Im Zweifels­fall sollten Sie die Bahn­mit­arbeiter fragen. Lingen ist kein Fernbusbahnhof, Leer auch nicht. Also bleiben nur Buchungen ab Emden, Rheine oder Bad Bentheim. Mir scheint Emden ganz geeignet, weil dann bei Fahrten nach Osten und Süden keine Zusatzfahrkarte zum Bahnhof in Rheine gebucht werden muss.

Familien­kinder unter 15 Jahren reisen bei dem Aktions-Ticket ebenso wie bei üblichen DB-Spar­preisen kostenlos mit Eltern oder Groß­eltern mit. Voraus­setzung: Sie müssen beim Kauf der Fahr­karte mit einge­tragen werden. Kosten fallen also allenfalls für die Platz­reser­vierung an, die für Familien meist sehr nützlich ist.

Seit kurzem können DB-Fahrkarten bekanntlich schon sechs Monate (183 Tage) im Voraus gebucht werden. Möglich ist dies allerdings nicht online, sondern nur beim Fahr­kartenkauf im DB-Reisezentrum (haben wir in Lingen nicht mehr), über den DB-Telefon­service oder im Reisebüro (DB-Agentur). Interes­sant ist das 19-Euro-Ticket also sogar für die Sommer­ferien ’16. Die sechs Wochen unterrichtsfreie Zeit beginnen in Niedersachsen bereits am 23. Juni.

Oostwaarts!

8. Februar 2015

Immer mehr Niederländer zieht es zum Arbeiten nach Deutschland. Doch auch zum Wohnen ist die Grenzregion beliebt und die ersten Unternehmen haben sich hier ebenfalls angesiedelt. RTVNoord hat nun eine Webreportage über die Grenzgänger veröffentlicht. Das Besondere daran ist, dass der Zuschauer selbst entscheiden kann, was er sich anschaut.

Die niederländische Rundfunkanstalt RTVNoord hat am Dienstag die Webdokumentation „Oostwaarts! Werken in Duitsland“ (dt.: Ostwärts! Arbeiten in Deutschland) veröffentlicht. Darin wirft sie einen Blick über die Grenze, spricht mit Niederländern, die in Deutschland wohnen oder arbeiten über ihre Erfahrungen und lässt auch Experten zu Wort kommen. Vorteil dieses Formats ist, dass der Nutzer selbst entscheiden kann, was er sich ansehen will. Und die Dokumentation ist ein lebendiges Projekt: ihr sollen weitere Geschichten und aktuelle Informationen hinzugefügt werden. Im Grunde handele es sich um eine Reihe von Dokumentationen, nur dass sie nicht im Fernsehen zu sehen seien. Dafür könne man sie liken und teilen, es sei eine moderne Art und Weise, eine Geschichte zu erzählen, so Remco in ´t Hof, einer der Macher der Dokumentation.

oostwaartsDas Projekt sei vor allem auch für Menschen interessant, die darüber nachdenken, den Schritt über die Grenze zu wagen. Sie finden hier viele Informationen und erste Eindrücke, so die Macher. Und Deutschland wird bei den Niederländern immer beliebter. Einer RTVNoord-Umfrage zufolge wären 73 Prozent der Befragten bereit, in Deutschland zu arbeiten. Noch vor fünf Jahren sei das wahrscheinlich umgekehrt gewesen, vermutete Remco in `t Hof.

Das hat vor allem mit der Wirtschaftskrise zu tun. Im Emsland liegt die Arbeitslosigkeit derzeit bei 3,8 Prozent, in den angrenzenden niederländischen Provinzen dagegen bei bis zu 17 Prozent. „Vor allem im Emsland liegen die Jobs auf der Straße. Das bringt Chancen für die Groninger“, weiß Karel Groen, Geschäftsführer der Ems Dollart Region. „Wir haben in unserer Region viele Menschen, die arbeiten können und wollen, aber uns fehlen die Stellen”, erzählt Arie Dijkhuis von der Gemeinde Oldambt. „Aber die Menschen, die wir haben, passen ausgezeichnet zu den Stellen in Deutschland.“ Vor allem bei der Meyer Werft in Papenburg, VW in Emden, aber auch in den Bereichen Gesundheit und Pflege oder Windenergie würden Fachkräfte gesucht. Auch hätten sich dank der A 31 viele Unternehmen in der Region angesiedelt.

Dennoch gibt es noch immer eine Reihe von Hindernissen für Niederländer, die in Deutschland arbeiten wollen. Ein Problem stellt die Sprache dar. Obwohl bei den Deutschen noch immer die Vorstellung vorherrscht, alle Niederländer sprächen mehr oder weniger perfekt Deutsch, lernen viele Schüler gar kein Deutsch mehr. Verantwortlich dafür ist Bildungsministerin Jet Bussemaker, die trotz Protesten in der Grenzregion eine zweite Pflichtsprache in der Schule abschaffte. Englisch ist ihrer Meinung nach ausreichend für den europäischen Arbeitsmarkt (NiederlandeNet berichtete). Daher heißt es nun Hilfe zur Selbsthilfe: Vor allem in der Grenzregion werden viele Deutschkurse organisiert, die gut besucht sind.

Weitere Stolpersteine stellen unterschiedliche Sozialversicherungs- und Steuersysteme sowie die Anerkennung von Abschlüssen dar und auch Kulturunterschiede sind nicht zu vernachlässigen. Das größte Problem sei allerdings, dass sich die Menschen einfach nicht trauen. Mit der Wirtschaftskrise habe sich das allerdings verändert, so in `t Hof. Die Menschen schauen nun eher über die Grenze. Laut Nils Siemen vom Netzwerk Ems-Achse müssten aber auch die deutschen Chefs bereit sein, auf die niederländische Mentalität einzugehen. „Aber die, die es gemacht haben, sagen alle, dass es eine große Bereicherung für ein Unternehmen ist, wenn man Mitarbeiter aus dem Nachbarland hat.“

Einige der Niederländer kommen nicht nur zum Arbeiten nach Deutschland, sondern auch zum Wohnen. Denn die Immobilienpreise sind hier deutlich niedriger als in den Niederlanden. So ist ein Neubaugebiet in Rhede zu einer niederländischen Enklave geworden. Selbst die niederländische Tageszeitung bekommen die Bewohner hier. Das Verhältnis zu den deutschen Nachbarn ist trotzdem gut, denn die Niederländer, die nach Deutschland ziehen, wollen hier auch wohnen und sich integrieren.

Das Interesse der Niederländer in Deutschland ein Unternehmen zu gründen habe ebenfalls enorm zugenommen, so die IHK Emden. Bei den monatlichen Gesprächstagen der Ems Dollart Region war der Anteil niederländischer und deutscher Unternehmer in der Regel gleich groß. Nun kommen nun von zehn Unternehmern, die sich beraten lassen, aus den Niederlanden. Wagten sie zunächst vor allem wegen der günstigen deutschen Grundstückspreise den Schritt über die Grenze, ist nun vor allem die gut laufende deutsche Wirtschaft ein Grund. Noch vor rund acht Jahren war der Trend genau umgekehrt. Damals waren es vor allem deutsche Bauunternehmen, die in die Niederlande gingen.

Achim Haming, Leiter der Arbeitsagentur Nordhorn, will die Zusammenarbeit mit der niederländischen Arbeitsverwaltung ausbauen. „Gute Ansätze gab es hierfür schon im letzten Jahr, daran wollen wir anknüpfen.“ Die EUREGIO bietet seit Anfang des Jahres gemeinsam mit einer Mitarbeiterin der deutschen Agentur für Arbeit regelmäßige Sprechstunde für arbeitssuchende Niederländer an. Sie bekommen hier neben Jobangeboten auch Tipps zu Bewerbungen und Informationen über das Arbeiten in Deutschland. Ebenso gibt es mittlerweile erste Pilotprojekte, bei denen sich niederländische Arbeitslose auch auf der anderen Seite der Grenze bewerben sollen (NiederlandeNet berichtete). Die deutsch-niederländischen Euregios beschäftigen sich darüber hinaus am 13. März 2015 auf der Konferenz Sprache – Beratung – Arbeit mit den Rahmenbedingungen eines funktionierenden grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes.

Zu sehen ist die Webdokumentation „oostwaarts! Werken in Duitsland“ (dt. Ostwärts! Arbeiten in Deutschland) online.

(gefunden bei NiederlandeNet)

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Oerding

30. Januar 2015

Ab heute im Handel. Das neue Album von Johannes Oerding. Hier auf Wunsch meiner Leserinnen von diesem Album den Titelsong „Alles brennt“.

Psssst im Vertrauen: Stefan Epping verhandelt wegen eines Auftritts des Meisters in der EmslandArena in Lingen. Bei den ersten 43 Konzerten sind Osnabrück (2x), Münster und Emden dabei. Lingen kommt später. Bestimmt.

6.9.44

6. September 2014

Mit einer Andacht, einer Gedenkveranstaltung und zwei Theateraufführungen erinnert die Stadt Emden heute an die Zerstörung der Stadt vor 70 Jahren.

Der 6. September ist der Tag in der Geschichte der ostfriesischen Stadt. An diesem Tag wurde Emden aufgrund eines Flächenbombardements der Alliierten großflächig bis auf die Grundmauern zerstört. Der Angriff hatte das Ziel der größtmöglichen Zerstörung. Innerhalb von weniger als einer halben Stunde wurden von 181 Bombern annähernd 18.000 Bomben auf die Stadt geworfen. 46 Emder/innen wurden getötet, 109 verletzt und 21.000 Einwohner wurden obdachlos. In Folge dessen wurde das Stadtgebiet innerhalb des Wallgürtels zerstört.
Dieser Tag soll und wird dauerhaft im kollektiven Gedächtnis der Stadt bleiben, dies ist eine Aufgabe für den Rat und die Verwaltung der Stadt.

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Zerstörung Emdens am 6. September 1944 bereitet die Stadt Emden unter anderem in Zusammenarbeit mit Vertretern des Bauvereins Neue Kirche Emden e.V., des Arbeitskreises Bunkermuseum sowie dem Arbeitskreis 6. September die Gedenkfeierlichkeiten vor. Das Gedenken und die mit diesem Tag verbundenen schrecklichen Erinnerungen werden am 6. September und in den darauf folgenden Wochen mit verschiedenen Veranstaltungen in der Neuen Kirche, der A Lasco Bibliothek und dem Kulturbunker begangen.

Ablauf der Gedenkfeierlichkeiten am 6. September 2014:
17.15  Uhr Ökumenische Andacht am Bunkermuseum
17.45  Uhr Gang zur Johannes a Lasco Bibliothek
18.00  Uhr Beginn der Gedenkfeier in der JAL
– Auszug aus dem Theaterstück „… und du bist ab“;
Jugendliche Mitglieder des Ensembles der Theaterwerkstatt der Malschule erzählen auszugsweise von
september_6_nachricht_dac9731abd• den noch sorgenfreien Alltag der Kinder in den 30er Jahren
• das Verschwinden von Menschen
• den bereits eingeschränkten Alltag
• Fakten zum Krieg und zur Zerstörung Emdens am 6. September 1944
18.08  Uhr Rede des Oberbürgermeisters
18.18  Uhr Musik (Musische Akademie)
18.24  Uhr Schweigeminute
18.25  Uhr Prosatext „Dann gibt es nur eins!“ von Wolfgang Borchert (Friedensforum)
18.30  Uhr Musik (Musische Akademie)
18.36  Uhr Gedicht (Malschule, Frühling in Bunker-Ruinen, verfasst von Ruth Müller-Kaiser)
18.42  Uhr Ökumenischer Segen und Läuten der Glocken
18.45  Uhr Ende der Veranstaltung

Musikfest Bremen in Sögel

1. September 2014

316_Quatuor Cambini 2 - Amelie TchemiakVorgestern Abend begann das Musikfest Bremen. Die dreiwöchige Veranstaltung gibt es seit 25 Jahren. Im Rückblick bedeutet das- wie die Veranstalter zu recht schwärmen-  „einen glanzvollen Reigen an Repertoire-Schlüsselwerken in maßstabsetzenden Interpretationen, beglückende Wiederaufführungen vergessener Werke, Debüts von renommierten Stars wie hoffnungsvollen Nachwuchstalenten sowie Uraufführungen und exklusive Deutschland-Premieren. Und mit diesen Zutaten lockt das Festival auch zu seinem Jubiläum und bietet dem Publikum ab heute und bis zum 20. September ein klangvolles Geburtstagsprogramm mit über 35 Veranstaltungen in Bremen, Bremerhaven, ausgewählten Spielstätten im Nordwesten und Gastspielen in Groningen (NL) und Hamburg.“

Am kommenden Dienstag (02. September), gastiert das Musikfest auf  Schloss Clemenswerth in Sögel. Es konzertiert das Quatuor Cambini-Paris (Foto) mit  diesem Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett d-Moll KV 421 (417 b), Streichquartett C-Dur KV 465 (»Dissonanzenquartett«)
Joseph Haydn: Streichquartett Nr. 34 op. 20 Nr. 4 D-Dur

Beginn 20 Uhr. Eintritt: 24 Euro (erm. 18 Euro)
Mehr…

Weitere „Auswärts“-Konzerte finden u.a. in Emden (5.9.), Leer (17.9.) und Langförden (17.9.) statt.

(Foto: © Amélie Tchemiak)