Schüttorf Openair

7. August 2012

Die Schüttorf Openair  haben eine lange Tradition. Von 1980 bis 1995 bereicherten sie das kulturelle Leben der Region mit Depeche Mode, Midnight Oil, Whitesnake, Frank Zappa, Rod Stewart, BAP, Simple Minds, David Bowie, BBM, Die Toten Hosen; Kid Creole & the Coconuts, Neil Young, The Black Crowes und Willy DeVille traten auf.  Und natürlich waren 1995 die Rolling Stones  da und spielten vor 120.000 Leuten (mehr…), obwohl das schon nicht mehr genau in Schüttorf war, sondern westlich nebenan. Anschließend war Schluss und pleite.

Erst 2002 kam die „Konzertinitiative des lokalen Jugendzentrums KOMPLEX“ (heißt so!) auf die Idee für ein kleines („gemütliches“) Festival, das dann bis 2007 als „Komplex Open-Air“ stattfand. Doch dann waren auch Kosten und Aufwand zu hoch. Aber jetzt soll Schüttorf  wieder Festival-Stadt werden, berichten gerade die Grafschafter Nachrichten. 2 Tage Musik und 4000 Leute! Das soll so gehen:

„Nach dem letzten Open-Air-Konzert in Schüttorf konnte Marcel Völker „einfach nicht aufhören, sich wieder ein Festival zu wünschen“. Das war im Jahr 2007, seitdem gab es keine dieser großen Konzerte mehr in der Stadt. Dies soll sich – wenn es nach Marcel Völker und seinen Kollegen der Konzertinitiative „Zikadumda“ geht – im kommenden Jahr wieder ändern. Da plant die Initiative nämlich das „Border-Mosh Metal-Fest“, ein zweitägiges Open-Air in Schüttorf mit Metal-Musik für rund 4000 Besucher.

Gerade ist das aber noch im wahrsten Sinne des Wortes Zukunftsmusik. Denn bevor die ersten Bands angefragt oder sogar gebucht werden können, muss erst das Startkapital zusammenkommen. „Ich denke, dass wir bis Ende Oktober den größten Teil der Finanzierung in trockenen Tüchern haben müssen, um das Festival dann früh genug zu bewerben und mit dem Vorverkauf zu beginnen“, erklärte Marcel. Auch wenn das „Border Mosh“ wie bereits früher die Open-Airs hauptsächlich von ehrenamtlichen Helfern organisiert und durchgeführt wird – ohne Geld geht es nicht.

Dabei ist das erste Festival besonders schwierig zu finanzieren, da keine Einnahmen aus dem Vorjahr für ein Plus in der Kasse sorgen. Bei „Zikadumda“ schlagen die Jugendlichen gleich zwei Wege ein, um…“

weiterlesen auf den Seiten der GN

Weitere Informationen finden sich hier. Und gespendet werden darf noch reichlich; denn bislang ist erst ein Prozent der benötigten 10.000 Euro im Topf.

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