13 Osterfeuer

18. April 2019

Auch in diesem Jahr veranstalten am Ostersonntag, 21. April, wieder viele Vereine und Verbände in Lingen (Ems) ihre traditionellen Osterfeuer. Insgesamt 13 dieser Brauchtumsfeuer hag die Stadtverwaltung genehmigt, so viele wie im vergangenen Jahr. Sie laden zum geselligen Beisammensein ein.

Das Brenngut darf erst am Karfreitag angeliefert werden oder muss am Karsamstag nochmals vorsichtig umgeschichtet werden, um Vögel, Igel und andere Kleintiere die Flucht zu ermöglichen.

In den Abendstunden des Ostersonntags finden Osterfeuer statt in

  • Altenlingen: auf der Ackerfläche an der Straße „Kirchwand“, 19.00 Uhr
  • Brockhausen: Ackerfläche an der Straße „Beckhookweg/Zum Dorfplatz“, 20.00 Uhr
  • Brögbern: beim Heimathaus Brögbern an der „Duisenburger Straße“, 18.00 Uhr
  • Clusorth-Bramhar: am Parkplatz „Haus der Vereine“ in der „Bramharstraße“, 18.30 Uhr
  • Darme: Skaterbahn an der Straße „Am Darmer Sportzentrum“, 19.00 Uhr
  • Estringen: am Sportplatz Estringen, 20.00 Uhr
  • Holthausen-Biene: am Gemeinschaftshaus/Marientreff an der Straße „Am Gemeinschaftshaus“; 19.30 Uhr
  • Hüvede: auf der Ackerfläche „Achterkehrstraße“, 19.30 Uhr
  • Münnigbüren: auf der Ackerfläche „Osterberger Esch“, 19.00 Uhr
  • Neuholthausen: auf der Ackerfläche „Rabergweg“, 20.00 Uhr
  • Ramsel: an der „Wiesenstraße“, 19.00 Uhr
  • Reuschberge: an der „Teichstraße“ gegenüber dem Emslandstadion, 18.00 Uhr
  • Schepsdorf: auf der Ackerfläche „Zum Gut Herzford/Deichstraße“, 20.00 Uhr

(Quelle; Foto: Osterfeuer 2018 in Münnigbüren, CC RobertsBlog)

Besser

10. April 2019

Natürlich ist Lingen besser. Besser als der Durchschnitt, nämlich! Beim gestern in Berlin präsentierten Ergebnis des Fahrradklimatests 2018 des ADFC erreicht unsere Stadt zwar nur Rang 40 von 106 Städten zwischen 50.000 und 100.000 Einwohnern, und gar nur Platz 8 der 12 niedersächsischen Teilnehmerstädte. Aber mit einem Schulnotenwert von 3,89 lagen wir deutlich besser als der  deutsche Städtedurchschnitt von 3,90. Trotzdem war Lingen nicht dsbei, als Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) die erfolgreichsten deutschen Städte im Fahrradklimatest auszeichnete. Nun, Spaß beiseite:

170.000 Radfahrer*innen nahmen an dem vierten ADFC-Test seit 2012 teil und unsere Nachbarstadt Nordhorn rückte auf den beachtlichen Platz 2 der Mittelstädte vor – mit einem Bewertungsdurchschnitt von 2,6. In Nordhorn wendet man auch stolze 22 Euro pro Einwohner für die Verbesserung der Bedingungen für die Radfahrer auf. Das zahlt sich aus. Zum Vergleich: In Lingen ist es nach meiner Erinnerung ein einstelliger Euro-Betrag und zwar in Haushaltsstellen, bei denen man die Gelder auch für den Pkw-Verkehr umschichten kann; Budgetierung nennt man diesen Trick. Was in den 1990ern als liberale Entbürokratisierung gefeiert wurde, ist tatsächlich längst zu einer Stärkung der Verwaltung verkommen, die auf diesem Weg machen kann, was sie will: Zum Beispiel mit Fahrradgeldern Autoparkplätze oder Straßen für Autos bauen.

Zuletzt präsentierte die Stadtverwaltung dabei z.B. die völlig missglückte Ampelkreuzung Weidestraße/Meppenerstraße/Wilhelmstraße/Konrad-Adenauer-Ring, wo einmal mehr mit rechtlichen Argumenten (Radfahrer hat auf dem Zebrastreifen keine Vorfahrt!) nichts Gescheites für Radfahrer herausgekommen ist. Im Gegenteil: Die Lage für die Zweiradfahrer hat sich dort deutlich verschlechtert. Die müssen jetzt nämlich wegen der Autos auf einer kleinen Verkehrsinsel anhalten und abwarten, bei Grün 3 Meter weiterfahren zu können. Ein wirklicher Mistplan, den sich das Rathaus da ausgedacht hat.

Geehrt hat der ADFC am Dienstag also die besten deutschen Städte, jeweils drei aus sechs Stadtgrößenklassen und die Kommunen, die sich in der jeweilige Klasse am stärksten verbessern konnte, sowie die familienfreundlichste Stadt, die ermittelt wurde. Diesen Titel trägt übrigens nun das westfälische Wettringen. Großstadt Karlsruhe (300.000 bis 500.000 Einwohner) hat das längst auf der Stelle trippelnde Vorbild Münster in seiner Größenklasse überholt und steht auf Platz 1. Bei den Großstädten über 500.000 Einwohner*innen liegt Bremen vorne.

Allerdings ist Zufriedenheit der Radfahrenden in Deutschland bundesweit gesunken, zudem fühlen sich Radfahrende immer unsicherer. Rebecca Peters (ADFC-Bundesvorstand) erläuterte, dass beim ADFC-Fahrradklima-Test vor allem Vielfahrende teilgenommen haben. 74 Prozent gaben an, das Fahrrad täglich zu nutzen. „Wenn schon die Vielfahrenden sich unsicher fühlen, wie fühlen sich dann diejenigen, die nicht so oft aufs Rad steigen?“, fragte Peters gestern. Lag der Wert im Jahr 2014 noch bei 3,7, ist er inzwischen auf 3,9 gefallen. „Es ist ein Trauerspiel“, so Peters weiter, „der Spaß am Radfahren nimmt kontinuierlich ab.“ Ihre klare Botschaft: Die Ergebnisse sind alarmierend. Wenn Radfahrende sich nicht sicher fühlen, verlieren sie die Lust am Radfahren. Dagegen müsse etwas unternommen werden.

Auch da ist Lingen gar nicht gut: Hier werden immer noch sog. Fahrradschutzstreifen gebaut und gepflegt, die alles andere schützen – bloß keine Radfahrer. Im Ortsteil Schepsdorf soll in diesem Jahr die Nordhorner (!) Straße allen Warnungen zum Trotz schutzstreifig umgebaut werden. Dann werden dort aus jetzt vorhandenen bequemen und breiten Mehrzweckstreifen diese gefährlichen Fahrradschutzstreifen – u.a. zugunsten von Pkw-Parkplätzen und zwar davon völlig sinnloserweise sieben vor dem Fahrradgeschäft des Schepsdorfer Ortsbürgermeister, der die gar nicht braucht, weil er angrenzend schon vor vielen Jahren einen Pkw-Parkplatz mit 16 Einstellplätzen gebaut hat, wenn ich richtig nachgezählt habe. Diese Posse kann man sich nicht ausdenken.

Der ADFC präsentiert uns daher sozusagen die Krone-Sinkkurve. Sie zeigt: Seit dem Amtsantritt des jetzigen Oberbürgermeisters Dieter Krone 2010 hat sich die Bewertung der Radfahrerfreundlichkeit kontinuierlich verschlechtert. Es reicht eben nicht, ab und zu mit dem Rad ins Büro zu fahren, aber sonst in erster Linie Politik für Autofahrer zu machen. Die gab es zuletzt mit Krones Idee, bei vier Ampel auf dem Konrad-Adenauer-Ring eine 400m lange grüne Auto-Welle einzuführen, weshalb Autos 400m später im Stau stehen aber vorher bereits Fußgänger wie Radfahrer wegen der Grünphase für Kfz länger an den Überwegen warten müssen. Da wünsch‘ ich mir, dass sich Stadtbaurat Lothar Schreinemacher, tatsächlich ein überzeugter Radfahrer, gegen Krone und dessen Autopolitik durchsetzt.

Positiv hat der ADFC für Lingen ermittelt, dass hier Alt und Jung radfahren  und es auch Werbung für das Radfahren gibt (bei Werbung ist Lingen immer ganz vorn!). Doch schon die dritte positive Einschätzung lässt mich stutzen, dass unsere Stadt nämlich komfortable und sichere Abstellmöglichkeiten habe. Wo das denn, frage ich in die Leserrunde? Auch die positive Behauptung, es gebe in Lingen für Radfahrer geöffnete Einbahnstraßen in Gegenrichtung lässt mich eher stutzen. Mir fällt insoweit nur der kleine Bereich Kirch-, Mühlentor- und Kivelingstraße ein. Gibt es noch weitere?

Alle weiteren Punkte zeigt die ADFC-Zusammenstellung auf, die ich zum allgemeinen Studium dringend empfehle, weil deutlich wird, wo gehandelt werden muss Die Bewertung von Nordhorn sollte man daneben legen, dann erkennt man es noch besser. Übrigens: Meppen ist offenbar gar nicht erst dabei. Beim nächsten Mal 2020 rechne ich zwar nicht mit einer inhaltlichen Verbesserung für Radfahrer in unserer Stadt, aber damit, dass die PR-Abteilung durch alle Rathausbüros läuft, damit dort dann positiver bewertet wird. Es sei denn, es wird Politik für Radfahrer gemacht. Endlich.

(mehr beim NDR und bei DRadio Kultur)

Achiel Daes, Albert de Bondt, Emiel de Cat, Marcel de Mol, Remy de Mol, Clement Dielis, Louis Hofmans, Edmond Maes, Henry Pauwels, Josef Peeters, Josef Verharvert, Jean-Pierre Vincent – am 7. August 1943, also vor 75 Jahren, um 8 Uhr morgens wurden diese 12 Männer der belgischen Widerstandsgruppe „De Zwarte Hand“ auf dem Schießplatz in Lingen-Schepsdorf erschossen. Der älteste war 48, der jüngste 20 Jahre alt.

In Gedenken an die zwölf belgischen Widerstandskämpfer gegen Nazi-Deutschland findet am Dienstag, 7. August 2018 um 18 Uhr eine Kranzniederlegung am Gedenkstein in der Kiefernstraße in Schepsdorf statt, der 1991 auf Initiative der damaligen belgischen Überlebenden der „Zwarte Hand“ nahe des Hinrichtungsplatzes aufgerichtet wurde. Seither erinnert er an den schrecklichen Blutzoll der „Schwarzen Hand“ erinnert.

Vielfach hat unsere Stadt Lingen (Ems) den Todestag der tapferen Belgier verstreichen lassen, ohne ihrer zu erinnern. In diesem Jahr ist das anders. Danke dafür.

FSL2018

14. Juli 2018

Ab Montag und in diesem Jahr zum 35. Mal treten die Lingener Senioren-Fußball-Teams an, um ihren Lingener Stadtmeister zu ermitteln. In der kommenden Woche richtet der SV Eintracht Schepsdorf 1968 e.V. das Turnier aus, der übrigens in diesem Jahr vom 17. bis 19. August sein 50-jähriges Bestehen feiert.

Los geht’s am Montag um 18 Uhr. Empfehlung an die Lingener Fußballfans: Nehmt das Fahrrad! Wer doch mit dem Kfz kommt, kann das Gefährt auf dem ehemaligen Bundeswehr-Sportplatz an der Straße zur sog. Panzerbrücke   abstellen, also auf dem Areal, das seit dem Abzug der Lingener Garnison leider vor sich hin gammelt.

Auch 2018 gibt es zwar ein gedrucktes Programmheft, doch zum ersten Mal seit gefühlt 15 Jahren keine eigene FSL-Internetseite. Die Schepsdorfer weichen stattdessen auf ihre Facebook- Seite und den NOZ-Ableger fupa aus.

Hier zum Ausschneiden–  der FSL-Spielplan 2018:

Vorrunde
Montag, 16. Juli

Gruppe A
VfB Lingen
SV Union Lohne 2
SG Bramsche

VfB Lingen – Lohne 18.00 Uhr
Lohne – Bramsche 19.15 Uhr
Bramsche – VfB Lingen 20.30 Uhr

Gruppe B
BV Clusorth-Bramhar
ASV Altenlingen
SuS Darme

Clusorth-Bramhar – Altenlingen 18.00 Uhr
Altenlingen – Darme 19.15 Uhr
Darme – Clusorth-Bramhar 20.30 Uhr

Dienstag, 17. Juli

Gruppe C
SV Eintracht Schepsdorf
SV Olympia Laxten
SC Baccum

Schepsdorf – Laxten 18.00 Uhr
Laxten – Baccum 19.15 Uhr
Baccum – Schepsdorf 20.30 Uhr

Gruppe D
RB Lingen
SV Holthausen-Biene
SV Voran Brögbern

RB Lingen -Holthausen-Biene 18.00 Uhr
Holthausen-Biene – Brögbern 19.15 Uhr
Brögbern – RB Lingen 20.30 Uhr

Viertelfinale
Mittwoch, 18. Juli

VF1: 1. Grp. A – 2. Grp. B 18.00 Uhr
VF2: 1. Grp. B – 2. Grp. A 19.45 Uhr

Donnerstag, 19. Juli

VF3: 1. Grp. C – 2. Grp. D 18.00 Uhr
VF4: 1. Grp. D – 2. Grp. C 19.45 Uhr

Halbfinale
Samstag, 21. Juli

HF1: Sieger VF1 – VF3 15.00 Uhr HF2: Sieger VF2 – VF4 17.00 Uhr

Finalspiele
Sonntag, 22. Juli

Spiel um Platz 3 14.00 Uhr
Endspiel 16.00 Uhr

Drei

9. Juli 2018

Drei Tage war ich mal nicht zuhause. Da brennt Hagedorn ein weiteres Mal großfeuermäßig, die Polizei sperrt alles, gibt nach Stunden frei und erklärt sofort, dass -schwarze Brandwolken hin oder her- natürlich „zu keiner Zeit eine Gefährdung der Bevölkerung bestanden“ hat. So weit, so gelogen. Denn natürlich besteht immer eine Gefährdung der Bevölkerung, wenn es so brennt, wie bei Hagedorn allerdings macht es sich besser, wenn man dies einfach verneint. Jedenfalls weiß ich jetzt, weshalb das Unternehmen Hagedorn gegen die Ausweisung eines Wohngebietes diesseits der Ems auf den Flächen des ehemaligen Gemüsehofes Reiners Einwände hat. Die Firma hat an diesem Standort keine Zukunft, kommentiert Wilfried Roggendorf in der LT. Deshalb wollte der ehemalige OB Pott die Firma Hagedorn auch aussiedeln. Übrigens sind beide Schepsdorfer.

Dann gab es in diesen Tagen noch drei Zuschriften, die auch interessant sind. Erstens:

Hallo Robert,
Gibt es zu, Allo-Pflegeheim neue Informationen?
Vielleicht über das Gespräch der Firmenleitung mit unserem OB?
Gruß
Brigitte

und:

Hallo Robert,
wer ist denn für den Bau des Radweges westlich am Kanal Richtung Hanekenfähr verantwortlich? Der Radweg ist eine einzige Katastrophe😩

Die vielen spitzen Steine sind ein wahrer Reifenkiller! Es muss unbedingt Abhilfe geschaffen werden. Unser meistfotografierte Oberbürgermeister hätte da eine ehrenvolle Aufgabe 👍

Viele Grüße
Hacki

und drittens:

Sehr geehrter Herr Koop,

im Rathaus soll ein absolut seriöses Angebot vorliegen, das Dreifache für den Grund und Boden zu zahlen, der an einen niederländischen Investor für den Bau eines Fachmarktzentrums bei BvL zu einem Spottpreis verkauft werden soll. Dort sollen dann 150 Wohnungen gebaut werden. Weißt Du mehr?

Mit freundlichen Grüßen
Heinz

Ja, Freunde, Dann wollen mir mal…

Schöne Woche!

ps Verantwortlich für den reifenkillenden Radweg ist das Wasser- und Schifffahrtsamt in Meppen (heißt die Behörde noch so?), das am Dortmund-Ems-Kanal zwischen ESV-Ruderheim und der Brücke zum Alten Hafeneinen völligen Kahlschlag plant. Den Technokraten fällt auch niemand in den Arm. Schon gar nicht der amtierende Amtsträger.

 

 

Schepsdorf – ein geschichtsträchtiges Pflaster
Eine Führung durch Lingens westlichsten Stadtteil
mit Andreas Eiynck
Lingen (Ems) – Dorfbrunnen am Heimathaus hinter der Alexanderkirche
Sa, 26.06.  – 16 Uhr
Kosten: 2 Euro; eine Voranmeldung ist nicht notwendig
Dauer ca 90 Minuten

Auf der Führung durch Lingens westlichsten und ältesten Stadtteil geht es zur St Alexander Pfarrkirche, die historische und zeitgenössische Kunst bietet, sowie zum Kanucamp* an der Emsbrücke, die im kommenden Jahr durch einen Neubau ersetzt werden muss und an die Zeit erinnert, als man hier noch mit der Fähre übersetzen musste. Weitere Stationen sind die Schepsdorfer Alpen, das Anfang des 20. Jahrhunderts entstandene Chemiewerk Hagedorn und das Heimathaus in der Straße der vielen Dächer. Hier entführt die Hollandgänger-Ausstellung in eine Zeit, als alljährlich Tausende von Wanderarbeitern Schepsdorf auf ihrem Weg zur Arbeit in die Niederlande passierten.
Leider reicht die Zeit nicht für einen Abstecher in das 4 km entfernte, bald 300 Jahre alte Schloss Herzford. Aber auch so verspricht die kleine Führung einen kurzweiligen Nachmittag.

 

*ps Das Kanucamp (Tel 0591/831214) sucht übrigens „eine kleine Wohnung „ür unsere superliebe Köchin Lisa“. Vielleicht hilft ja jemand, der dieses kleine Blog liest.

(Foto: Fabrik der Hagedorn AG, © milanpaul via flickr)

Osterfeuer

1. April 2018

Gleich 13 Osterfeuer finden in diesem Jahr in Lingen (Ems) statt. Sie werden allesamt von lokalen Vereinen veranstaltet und beginnen heute Abend. Es fehlt das Laxtener Osterfeuer, einst eines der größten in der Stadt; aber in diesem Jahr ist auch das traditionelle Osterturnier der A-Junioren in Laxten abgesagt.

Folgende  Osterfeuer sind in Lingen (Ems) genehmigt (in alphabetischer Reihenfolge):

–       Altenlingen: auf dem Acker an der Straße „Kirchwand“, 19.00 Uhr

-–      Brockhausen: Acker an der Straße „Beckhookweg/Brockhauser Teiche“, 20.00 Uhr

–       Brögbern: beim Heimathaus Brögbern an der „Duisenburger Straße“, 18.00 Uhr

–       Clusorth-Bramhar: am Parkplatz „Haus der Vereine“ in der „Bramharstraße“, 20.00 Uhr

–       Darme (Foto): Skaterbahn an der Straße „Am Darmer Sportzentrum“, 19.00 Uhr

–       Estringen: am Sportplatz Estringen, 20.00 Uhr

–       Holthausen-Biene: am Gemeinschaftshaus  an der Straße
„Am Gemeinschaftshaus“; 19.30 Uhr

–       Hüvede: auf dem Acker „Achterkehrstraße“, 19.30 Uhr

–       Münnigbüren: auf dem Acker  „Holzkamp“, 19.00 Uhr

–       Neuholthausen: auf dem Acker   „Im Brooke“, 20.00 Uhr

–       Ramsel: an der „Wiesenstraße“, 19.00 Uhr

–       Reuschberge: an der „Teichstraße“ gegenüber dem Emslandstadion, 18.00 Uhr

–       Schepsdorf: auf dem Acker „Zum Gut Herzford/Deichstraße“, 20.00 Uhr

 

update: War schön heute Abend in Münnoigbüren…


(Foto ganz oben: © Richard Heskamp, Osterfeuer in Darme; Foto unten: Osterfeuer in Münnigbüren 2018, CC Robertsblog))

Radeberger

5. Dezember 2017

Heute noch ein Werbe-Clip. Als ich ihn schmunzelnd sah, fiel mir auf, dass ich lange kein Radeberger mehr getrunken habe. Dabei ist Radeberger einfach ein leckeres Bier, ein echter Genuss in diesen warm-klebrigen Glühweintagen.

Die Brauerei aus Radeberg bei Dresden ist nach eigenem Bekunden die erste in Deutschland, die ausschließlich nach Pilsner Brauart braute. Gegründet 1872 durfte die Exportbierbrauerei ihr Radeberger Pilsner ab 1905 als „Tafelgetränk Seiner Majestät des Königs Friedrich August von Sachsen“ (Friedrich August III.) benennen. Na bitte! Zu DDR-Zeiten gab es das Spitzenerzeugnis im Westen eigentlich nur in den Mitropa-Waggons der Bahn. Und im Osten war es als Bier für den Export für die werktätige Bevölkkerung auch nur sehr schwer erhältlich.

Inzwischen ist die „Radeberger.-Gruppe“ die größte Brauereigruppe in Deutschland, gehört längst zum Oetker-Konzern und zu den Radeberger angeschlossenen Getränkegroßhändlern zählt ganz vorn Essmann aus Lingen-Schepsdorf.

Hier die Reifeprüfung für ein frisch-gekühltens Radeberger-Pilsner. Prost! 😉

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1. Mai 2016

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Osterfeuer

24. März 2016

Osterfeuer auf dem Darmer EschOsterfeuer haben nicht nur in unserer Region eine lange Tradition. Sie gelten gleichermaßen als ein Symbol für die Wiederauferstehung von Jesus Christus wie auch dazu, den Winter zu verabschieden oder auszutreiben und gleichzeitig den Frühling einzuläuten. Die Asche der abgebrannten Osterfeuer wurde anschließend auf den Feldern verstreut, um diese für die kommende Saison fruchtbar zu machen. Heute wird das Osterfeuer meist nicht mehr aus religiösen oder abergläubischen Gründen gefeiert.

Auch 2016 veranstalten am Ostersonntag wieder viele Vereine und Verbände in Lingen ihre traditionellen Osterfeuer. Wie 2015 laden insgesamt 13 Brauchtumsfeuer zum geselligen Beisammensein ein – -mit Ausnahme von Brockhausen-  an denselben Plätzen wie im vergangenen Jahr:

  • Altenlingen: auf der Ackerfläche an der Straße „Kirchwand“
  • Brockhausen: beim Dorfgemeinschaftshaus an der Straße „Zum Dorfplatz 5“
  • Brögbern: beim Heimathaus Brögbern an der „Duisenburger Straße“
  • Clusorth-Bramhar: am Parkplatz „Haus der Vereine“ in der „Bramharstraße“
  • Darme: auf der Ackerfläche an der Ecke „Zum Heidhof/Groten Esch“ (Foto)
  • Estringen: am Sportplatz Estringen
  • Holthausen-Biene: am Gemeinschaftshaus/Marientreff an der Straße „Am Gemeinschaftshaus“
  • Hüvede: auf der Ackerfläche „Achterkehrstraße“
  • Münnigbüren: auf der Ackerfläche Ecke „Holzkamp/Brockortstraße“
  • Neuholthausen: auf der Ackerfläche am „Rabergweg“
  • Ramsel: an der „Wiesenstraße“
  • Reuschberge: an der „Teichstraße“ gegenüber dem Emslandstadion
  • Schepsdorf: auf der Ackerfläche „Zum Gut Herzford/Deichstraße“I

Der Zutritt ist überall frei.

 

(Foto: © Richard Heskamp, Osterfeuer in Darme)