Tahnee

25. September 2021

Tahnee
Vulvarine
Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 44
Donnerstag, 30. Sept – 19 Uhr
Karten 23,50 zzgl. Geb
ViBus –Eventim

Tahnee ist wieder da. War sie überhaupt weg? Wenn ja, dann nicht allzu lange. Nach kurzer Pause ist sie zurück und präsentiert sich in ihrem zweiten Bühnenprogramm gewohnt bescheiden: Tahnee ist Vulvarine.

Welche Assoziation einem dabei auch immer zuerst in den Kopf schießen mag, an der Realität geht sie meilenweit vorbei. Denn auch dieses Mal redet die Frau mit den feuerroten Haaren so unerbittlich Klartext, dass sie jedes Blatt vor ihrem Mund zerfetzt.

In ,,Vulvarine“ geht es um die eigene Superkraft, Tahnees Metamorphose, das Erwachsenwerden und die Grenzen des guten Geschmacks. Ihre Bühnenpower treibt ihr Publikum natürlich auch dieses Mal in den Intimbereich der Gesellschaft, den es – wie könnte es anders sein – nach ein paar Höhepunkten des Humors umso glücklicher verlässt.

Denn in ihrer Offenheit ist Tahnee ebenso gnadenlos gut wie in ihrer Spielfreude. Und die reißt ihr Publikum von der Leichtigkeit der Oberfläche immer wieder mit hinab in die tiefsten Abgründe des Humors. Kein Thema, keine Pointe ist vor ihr sicher. Auch deshalb ist sie die Heldin in einer von Boulevard und Influencerinnen weichgespülten Welt.

Vulvarine ist gekommen, um die Welt zu retten. Mit dem einzigen Mittel, das wirklich hilft: dem lauten Lachen eines im besten Sinne ,,invulvierten“ Publikums, das sich nach der Show wieder in viele ganz unterschiedliche Menschen teilt. Und die als Helden ihres eigenen Lebens jede Menge Power mitnehmen…

Peter Alexander Herwig

23. September 2021

Peter Alexander Herwig
„Christian Morgenstern und seine Zeit“
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstr.
Samstag 25. September 2021  – 20 Uhr
Eintritt: 5,- € – online 

„Christian Morgenstern und seine Zeit“ – unter diesem Motto erinnern Heike Koschnike (Texte), Linda Moeken (Klavier) und Peter Alexander Herwig (Bariton) an Christian Morgenstern erinnern,dessen 150.Geburtstag in diesem Jahr wird feiern

Neben Vertonungen seiner Gedichte u.a. von Paul Graener (1872-1944) erklingen auch Kompositionen von Hugo Wolf (1860-1903), einem bedeutenden Komponisten aus dieser Epoche. Heike Koschnike rundet den Abend mit humorvollen Gedichten und phantastischen Geschichten von Christian Morgenstern und seine Zeit ab.

Morgenstern? Den Mann kennt man doch:

Die unmögliche Tatsache

Palmström, etwas schon an Jahren,
wird an einer Straßenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge überfahren.
„Wie war „(spricht er sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)
„möglich, wie dies Unglück, ja -:
daß es überhaupt geschah?

Ist die Staatskunst anzuklagen
in bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?
Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, – kurz und schlicht:
Durfte hier der Kutscher nicht -?“

Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!
Und er kommt zu dem Ergebnis:
„Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil“, so schließt er messerscharf,
„nicht sein kann, was nicht sein darf.“

Meine Zugabe bereits hier:

Palmström

Palmström steht an einem Teiche
und entfaltet groß ein rotes Taschentuch:
Auf dem Tuch ist eine Eiche
dargestellt, sowie ein Mensch mit einem Buch.

Palmström wagt nicht sich hineinzuschneuzen –
er gehört zu jenen Käuzen,
die oft unvermittelt-nackt
Ehrfurcht vor dem Schönen packt.

Zärtlich faltet er zusammen,
was er eben erst entbreitet.
Und kein Fühlender wird ihn verdammen,
weil er ungeschneuzt entschreitet.

Livestream

22. September 2021

Vor einer Woche gab es in Münster eine Premiere. Erstmals wurde die Sitzung des Rates  live im Internet ausgestrahlt. Unter der Adresse www.stadt-muenster.de/ratssitzung-live war es ab ca. 16:15 Uhr möglich, die Sitzung von stationären PCs oder über mobile Endgeräte zu verfolgen. Die dafür notwendige Änderung der Geschäftsordnung hatte der vor einem Jahr gewählte Münsteraner Rat im Vorfeld beschlossen. Auch künftige Ratssitzungen sollen auf diesem Weg ausgestrahlt werden.

Gleich zu Beginn befasste sich der 67köpfige Rat in der “Aktuellen Stunde” auf Antrag der Linken-Fraktion mit dem Neubau der zweiten städtischen Gesamtschule, der sich seit geraumer Zeit verzögert, so dass für einen Teil der Schülerschaft zu Beginn des Schuljahres 2022 Ersatzlösungen gefunden werden müssen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt ist die Versorgung der Stadt mit dem neuen 5G-Mobilfunkstandard. Im Zuge einer Selbstverpflichtung galten in Münster beim Mobilfunkausbau bislang Grenzwerte weit unterhalb der Vorgaben des Bundes-Immissionsschutzgesetzes für elektromagnetische Felder. Die fortgesetzte Einhaltung dieser freiwillig verschärften Grenzwerte ist aus Sicht des städtischen IT-Dienstleisters Citeq beim 5G-Ausbau nur mit unverhältnismäßigem Aufwand darstellbar. Deshalb plädiert die Citeq dafür, dass für den 5G-Ausbau künftig nur noch die Vorgaben des Bundes-Immissionschutzgesetzes gelten sollen und legt dem Rat einen entsprechenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung vor.

Auch die Stadtfinanzen Münsters waren Thema und natürlich weitere Schritte beim Ausbau des Preußenstadions. Der Vorschlag, den die Verwaltung zur Abstimmung stellt, ist sieht im nächsten Schritt den Rückbau der Westtribüne sowie die Herrichtung eines hierfür notwendigen provisorischen Gästesektors auf der Nordtribüne vor – alles in enger Abstimmung mit dem SC Preußen Münster.

Insgesamt war es ein großes Streaming-Ereignis, zum ersten Mal überhaupt die Diskussionen im Stadtrat zuhause am Bildschirm mitzuverfolgen. Die Stadt hatt,e berichtet die Internetplattform „Rums“ , sehr professionell aufgezogen, Bild- und Tonqualität waren hervorragend. Mehrere Kameras waren am Tagungsort Halle Münsterland verteilt, wo die Ratssitzung coronabedingt stattfand. Eine davon war auf das Pult des Oberbürgermeisters gerichtet, der auch Erklärungen für die Menschen einschob, die sich digital zugeschaltet und vorher vielleicht noch nie eine Ratssitzung erlebt hatten. Zwei weitere Kameras holten die Ratsmitglieder in die Nahansicht, die gerade das Wort hatten. Dazu wurden Name und Partei eingeblendet. Und wer genau hinschaute, „konnte auch erspähen, ob die Politiker:innen zwischendurch lieber Obst, Sandwich oder Gummibärchen“ aßen (Rums).

Pünktlich um 20:15 Uhr verabschiedete OB Markus Lewe alle virtuell und vor Ort anwesenden Gäste. Der öffentliche Teil der Sitzung hatte damit weniger als vier Stunden gedauert, nicht schlecht für eine Tagesordnung mit 60 Haupt- und noch mehr Unterpunkten.

In Lingen wird es Aufgabe des neu gewählten Stadtrates sein, aus den Ratssitzungen ebenfalls Livestreams zu präsntieren.

(Quellen: PM, Rums)

Vorreiter

21. September 2021

Mit dem Ende des Leasingvertrags für das BMW-Coupé verzichtet Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling (SPD) auf einen neuen Dienstwagen und steigt vor allem auf das Fahrrad um.
„Das Auto stand in den letzten Jahren fast nur in der Garage“, sagte Berling zu den Grafschafter Nachrichten. „Ich möchte ein Vorbild sein, deshalb ist es nur konsequent, den Wagen abzugeben.“ Im Notfall und für lange Dienstfahrten könne er immer noch auf die Dienstflotte der Stadt zurückgreifen.

Seine persönliche Mobilitätswende begann für Berling vor etwa zwei Jahren. Damals versetzte er seinen Fahrer in die IT-Abteilung der Stadtverwaltung. „Heute sorgt er dafür, dass die Videokonferenzen einwandfrei laufen,“ scherzt Berling, der zu Terminen in der Stadt seither mit dem E-Bike fährt. Damit ist Berling Vorreiter der Bürgermeister in Städten ab 50.000 Einwohnern. Bei vielen seiner Amtskollegen seien der eigene Dienstwagen und Fahrer immer noch Statussymbole, weiß Nordhorns Rathauschef.

Die klimafreundliche Mobilitätswende wird allerdings nicht nur im Bürgermeisterbüro vorangetrieben. Die Stadtverwaltung befinde sich im ständigen Prozess fahrradfreundlicher zu werden, erklärt Stadtbaurat Thimo Weitemeier. Schon heute würden viele Kollegen mit dem Drahtesel zur Arbeit im Stadthaus kommen.

In Zukunft will man im Rathaus auch für die Garderoben mit Helmen und Regenkleidung den nötigen Stauraum für Zweiradzubehör schaffen.

(Quelle Grafschafter Nachrichten, die man übrigens günstig abonnieren kann)

KLIMASTREIK/II

20. September 2021

Klimastreik/II
Emsland – update
Freitag, 24. Sept. 2021

 

Bad Bentheim
Schlosspark

 

Lingen(Ems)
16:00 Uhr: Critical Mass 🚲🚲🚲
16:30 Uhr: Demo zum Marktplatz!

 

Meppen
14:00 Uhr Rathaus

 

Papenburg
15:00 Uhr Arkandehaus/Rathaus

 

Info:
Der kath. Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer hat die Gläubigen seines Bistums dazu aufgerufen, sich an dem globalen Klimastreik von Fridays for Future am 24. September zu beteiligen. In einem gemeinsam mit anderen Bischöfen und Diözesen veröffentlichten Aufruf heißt es: „Als Kirche begrüßen wir alle Initiativen wie die Jugendbewegung Fridays for Future, die versuchen, das Bewusstsein für Menschlichkeit zu schärfen und wirksame Maßnahmen von der Politik zu fordern. Wir bitten unsere Gläubigen, Aktionen zu unterstützen, die sich ohne parteipolitische Interessen für Klimagerechtigkeit einsetzen.“

Am Donnerstagvormittag (16.09.) hatte Bischof Wilmer einen Forderungskatalog der ökumenischen Initiative Christians for Future entgegen genommen, die sich als Teil von Fridays for Future versteht. Darin appellieren die Aktivisten an die Bistümer und Landeskirchen, offensiv für den Umwelt- und Klimaschutz einzutreten und das Handeln in kirchlichen Einrichtungen an ökologischen Kriterien zu orientieren.

 

 

 

Trio Schmuck

19. September 2021

Klosterkirchenkonzerte
Trio Schmuck
Sayaka Schmuck, Ken Schumann, Kasia Wieczorek
Von Klassik bis Tango
Haselünne – Klosterkirche
Heute, Sonntag, 19. Sept. 2021 – 18.00 – 20.00 Uhr

Eintritt: Erw. 15,00 EUR, erm. 9,00 EUR
Schüler und Studenten 5,00 EUR

„Das Trio Schmuck bietet Kammermusik auf höchstem Niveau in einer außergewöhnlichen Besetzung. Aufgrund der virtuosen Beherrschung ihrer Instrumente, verbunden mit inniger Liebe zur Kammermusik, verzaubern die drei preisgekrönten Musiker immer wieder ihr Publikum mit ihrem reizvollen Programm „Von Klassik bis Tango“. Es enthält Originalkompositionen für diese Besetzung und mitreißende Bearbeitungen der Tangos von Piazzolla. Das Trio zeichnet sich durch sprudelnde Spielfreude, magischen Dialog und homogenes Zusammenspiel aus und führt charmant durch das Konzert.“

Programm:
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Gassenhauer-Trio für Klarinette, Viola und Klavier
Allegro con brio
Adagio
Tema: Pria ch´io l´impegno, Allegretto Var. I-IX

Frederic Chopin (1810-1849)
2 Mazurkas op. 24 für Klavier solo

Max Bruch (1838-1920)
Aus „Acht Stücke“ für Klarinette, Viola und Klavier

PAUSE

George Gershwin (1898-1937)
Three Preludes für Klarinette und Klavier
The Man I Love für Klavier solo

Astor Piazzolla (1921-1992)
Tango für Violine, Klarinette, Klavier


Foto: Theatergemeinde Meppen

Lehrhaus

18. September 2021

Forum Juden Christen in Kooperation mit dem Anwaltverein Lingen
Lehrhausgespräch
Karl-Heinz Keldungs
„Vom Rechtsstaat zur Diktatur – Über den Rechtsbruch der NS-Justiz.“
Lingen (Ems) – Johannes-Kirchengemeinde, Loosstraße 37
Mittwoch, 22.09.2021 – 19.30 Uhr

Der Vorsitzende Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf aD Karl-Heinz Keldungs berichtet über die Entlassung traditioneller abendländischer Rechtsnormen aus ihrer Geltung in der Rechtspraxis des NS-Systems zu berichten.

Karl-Heinz Keldungs weist dabei nach, wie es das NS-System mitsamt seinem Rechtsapparat fertiggebracht hat, trotz der keineswegs ausdrücklich aufgehobenen freiheitlichen Weimarer Staatsverfassung die Menschenrechte aus ihrer Geltung zu entlassen und alle weiteren Rechtssysteme zu verbiegen und zu einem einzigen Willkürsystem zu entwickeln.

Das Forum schreibt: „Wir wissen aus Karl-Heinz Keldungs früheren Vorträgen in unserer Stadt, wie spannend, packend und für die Zuhörer erleuchtend seine Darlegungen waren. Deshalb können wir Ihnen auch diesmal wieder einen ganz gewiss sehr interessanten und spannenden Abend versprechen.“

„Bitte beachten Sie auch bei dieser Veranstaltung wieder die Einhaltung der Corona-Regeln und denken Sie bitte ans Mitbringen Ihrer Atemmasken und ggf. Ihrer Impfnachweise.“


Der 1948 in Düsseldorf geborene Karl-Heinz Keldungs studierte Rechtswissenschaften in Köln und Freiburg und war anschließend von 1991 bis 2013 als Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf tätig. Einer seiner Schwerpunkte ist bis heute das Baurecht. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Richterdienst veröffentlichte er die Bücher „Große Strafprozesse vor Düsseldorfer Gerichten“ und  „NS-Prozesse 1945-2015“, beide erschienen im Verlag Edition Virgines, Düsseldorf.

Maaßen

17. September 2021

Ich muss den Tweet zu Hans-Georg Maaßen noch nachtragen. Was erlaubt sich diese CDU?

Mehrheitsklau

16. September 2021

Am vergangenen Sonntag hat die CDU in unserer Stadt ihre, in schwarzen Beton gegossene Mehrheit verloren. Das erste Mal seit Jahrzehnten. Sie erhielt 48,2 % der Wählerstimmen und insgesamt 20 Sitze im Rat. Die bisherigen Minderheitsfraktionen kommen zusammen auf 21 Mandate, die neue Freie Wählergemeinschaft Lingen hat den 22. Sitz errungen. Der 43köpfige Stadtrat wird schließlich mit dem Oberbürgermeister komplettiert.

Würde es nach dem bisherigen Kommunalverfassungsrecht gehen, würden sich die neuen Mehrheitsverhältnisse auch in den Ratsgremien widerspiegeln. In den meist mit 11 Ratsmitgliedern tagenden Ratsausschüsse hätten sechs Mitglieder der bisherigen Minderheitsfraktionen Sitz und Stimme, fünf entfielen jeweils auf die CDU. Im wichtigen Verwaltungsausschuss („VA“) gäbe es einen Gleichstand von 5:5 Stimmen und der Oberbürgermeister hätte dort die entscheidende, 11. Stimme.

Dieses bisherige System zur Verteilung der Aussschusssitze haben der Londoner Rechtsanwalt Thomas Hare (1806-1891) und der deutschen Mathematiker Horst Niemeyer (*1931) entwickelt. „Hare-Niemeyer“ wird seit den 1980er Jahren fast überall in der Bundesrepublik angewendet, auch in Niedersachsen.

Doch jetzt will es die niedersächsische SPD-CDU-Koalition in Hannover durch das d’Hondt-System ersetzen. Das vom belgischen Juristen Victor D’Hondt ersonnene Verfahren begünstigt große Parteien und benachteiligt die kleinen sowie die meist nicht sonderlich starken Wählergemeinschaften.

Die Niedersächsischen Regierungsparteien SPD und CDU  versprechen sich davon eigene Vorteile. Pikanterweise beschließt die Landtagsmehrheit das neue Gesetz zur Sitzverteilung erst nach der Kommunalwahl. Es passt ihnen gut, dadurch ihre Stimmenverluste auszugleichen.

So auch in Lingen: Durch das neue System zur Besetzung der Ausschüsse bekommt die Lingener CDU plötzlich wieder die Mehrheit. In allen 11er-Ausschüssen bekommt sie beispielsweise sechs Sitze und die andern fünf, auch im VA. Mit dem bisherigen Hare-Niemeyer-System zur Sitzverteilung hätte die CDU fünf Sitze, die neue Mehrheit hätte sechs. Die werte Leserschaft kann hier gern nachrechnen.

Den bisherigen Minderheits- und neuen Mehrheitsfraktionen wird die hart erkämpfte neue Mehrheit also regelrecht geklaut. Das wird sicherlich auch in vielen anderen niedersächsischen Gemeinden so sein. Das alles geschieht aktuell hier bei uns in Niedersachsen – nicht in Weißrussland. Seltsam, dass ausgerechnet die SPD bei diesem Taschenspielertrick mitmacht.

Livio Gianola

15. September 2021

Livio Gianola
Flamenco in der Emsphilharmonie
Lingen (Ems) – Falkenstraße 17, bei Familie Löning
Samstag, 18. September 2021 – 19:00 Uhr und 20.30 Uhr

Eintritt: frei; eine Spende in die aufgestellte „Künstlersozialkanne“ wird erbeten.
Corona: 3G-Regeln

Eine frühzeitige Anmeldung ist sehr wünschenswert: hauskonzerte(at)emsphilharmonie.de

Livio Gianola spielt nicht nur fabelhaft auf seiner 8!!-saitigen Gitarre, er komponiert auch. Er ist der einzige nicht-spanische Gitarrist, der Flamenco-Musik für das renommierte Ballet Nacional de España geschrieben hat. Seine Werke erklangen weltweit in den renommiertesten Spielstätten: dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Théâtre des Champs-Élysées in Paris, dem Teatro de la Zarzuela in Madrid, der Lope de Vega in Sevilla, dem Bunka Kaikan in Tokio, dem Teatro Colon in Buenos Aires, dem Großen Theater in Shanghai und dem Akropolis-Theater in Athen.
Als Solist und in verschiedenen Formationen nimmt er an wichtigen Veranstaltungen teil wie dem „Sopot Classic Festival“ in Polen, der „Biennale de Flamenco“ in Sevilla und dem „Festival von Sanremo“ und tritt in verschiedenen Fernsehsendungen für RAI 1, RAI 3 (Italien), RTSI (Schweiz), TVE (Spanien), VPRO (Niederlande), TVP (Polen) auf.
Er schrieb Musik für Film und Theater, die auf dem Filmfestival von Rimini (1998) und dem Mediterranean Film Fest in Syrakus (2018) ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus komponierte er auch größere Werke im klassischen Bereich, darunter das „Concierto para un alma noble“ für Gitarre und Orchester (2018) und die „Suite del Levantino“ (2003) für das gleiche Besetzung.
Livio Guanola veröffentlichte verschiedene Sammlungen von Studien und Übungen für klassische und Flamencogitarre und andere Kompositionen.
Es erschienen von ihm bislang fünf CDs mit den Titeln „Sombra“ (2001), „Bohemio“ (2009), „Otro Sitio“ (2014), „Solo a Poniente“ (2016) und „Ottocorde“ (2019).
Derzeit ist er damit beschäftigt, seine sechste CD seiner eigenen Gitarren- und Orchesterkompositionen zu machen.