Lingener Kammerorchester
Leitung: Lulzim Bucaliu
Neujahrskonzert – „Welt der Wintermärchen“
Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 44
Heute, Sonntag 26. Jan 2020 – 16 Uhr
Karten 17 €, erm. 8.50 €

Passend zur Jahreszeit begrüßt das Lingener Kammerorchester unter der Leitung seines Dirigenten Lulzim Bucaliu das Neue Jahr und die Zuhörer mit einem Konzertnachmittag am Sonntag, 26. Januar 2020, um 16 Uhr unter dem Motto „Welt der Wintermärchen“. Für viele Lingener und Emsländer ist das Neujahrskonzert des Lingener Kammerorchesters mittlerweile zur guten Tradition geworden. Durch das Programm führt Moderator Wolfgang Kohne.

Mit der „Welt der Wintermärchen“ dürfen sich die Zuhörer auf eine abwechslungsreiche Mischung märchenhafter und winterlicher Werke berühmter europäischer Komponisten freuen. Winterlich wird es bei Richard Eilenbers berühmter „Petersburger Schlittenfahrt“, bei Julius Fučíks „Winterstürmen“ oder bei Émile Waldteufels „Schlittschuhläufer“ zugehen. Märchenhafte Musik hingegen wird bei Émile Waldteufels „Les Sirènes“ oder Joseph Hellmesbergers „Teufelstanz“ erklingen. Die musikalische Reise endet schließlich mit dem Danzon No. 2 von Arturo Márquez in Lateinamerika.

Restkarten für diesen musikalische Neujahrsempfang gibt es voraussichtlich noch an der Tageskasse im Theater.

(Foto: LKO)

besonders Rücksicht

25. Januar 2020

Gescheitert ist eine Frau vor dem Amtsgericht Lingen (Ems) mit ihrer Klage  auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen eines Unfalls im Mai vor zwei Jahren.
Damals befuhr die 71jöhrige mit ihrem E-Bike den Theo-Lingen-Platz in Lingen (Ems), als sie -auch im wörtlichen Sinne- auf den Beklagten  traf. Dieser fuhr mit seinem Rollstuhl auf die dort befindliche Bahnunterführung zu, während sich die Klägerin ihm von hinten näherte. Als sie den Beklagten links zu überholen versuchte, schwenkte er mit seinem Rollstuhl nach links, um zum dortigen Fahrstuhl zu den Bahngleisen zu begeben. Dabei kam es zur Kollision, bei der  die Klägerin stürzte und sich verletzte.
Das Amtsgericht Lingen (Ems) hatte die Klage mit Urteil vom 14.05.2019 – übrigens exakt ein Jahr nach dem Un%all- abgewiesen. Die Klägerin habe als Radfahrerin auf die Belange des Fußgängerverkehrs besonders Rücksicht nehmen müssen. Fußgänger, zu denen von Gesetzes wegen auch der einen Rollstuhl nutzende Beklagte zähle, dürften weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, müsse der Fahrverkehr warten. Das gelte besonders gegenüber hilfsbedürftigen Personen, zu denen auch Rollstuhlfahrer zählten, so das Amtsgericht.
Diesen Anforderungen habe die Klägerin nicht genügt. Sie sei schneller als mit Schrittgeschwindigkeit gefahren. Zudem sei am Eingang der Unterführung der zu den Bahngleisen führende Fahrstuhl erkennbar gewesen. Die Klägerin habe daher jede rechnen müssen, dass der Fahrstuhl von Passanten zum Erreichen der Gleise genutzt werden würde.
Die Klögerin hatte das Urteil nicht akzeptiert und Berufung eingelegt. Ohne neue Verhandlung bestätigte das zuständige Landgericht Osnabrück jetzt aber durch Beschluss vom 9. Dezember 2019 das Urteil des Amtsgerichts und wies dabei das Argument der Klägerin zurück, der Rollstuhlfahrer habe die Pflicht gehabt, vor seinem Richtungswechsel anzuhalten, auf der eigenen Achse zu wenden und sich umzublicken. Eine solche Pflicht gebe es für Rollstuhlfahrer ebenso wenig wie für Fußgänger. Das Urteil des Amtsgerichts Lingen (Ems) ist damit rechtskräftig.

(Altenzeichen: AG Lingen (Ems) 4 C 804/18; LG Osnabrück 4 S 181/19)

 

(Textquelle: PM; Foto: Amtsgericht Lingen (Ems) © milanpaul via flickr)

Schiebenschaiten

24. Januar 2020

Das nenne ich mal einen aufgeräumten Freitagmorgen: Zwar wollte mir heute früh unsere paywallgesicherte, meine Daten abschöpfende „Lingener Tagespost“ einen Andreas für Alexander (Vent) vormachen und sogar die CDU erfreute ein Stückchen meiner Seele, weil sie für Emsbüren die Aufnahme eines früheren AfD-Mitglieds abgelehnt hat, doch die eigentliche „Meldung des Tages“ stand klein unten rechts und ziemlich weit hinten im Lokalteil. Da dachte ich mir, es wäre doch schön, genau jetzt in Wettrup zu sein. Vielleicht mit Mettwurst an diesem 24. Januar. Lest mal dieses ehrliche, authentische Geradeaus- Programm (ganz anders als die künstliche Dorfkinder-PR, die diese Woche trendete):

Das erste Schützenfest des Jahres findet am heutigen Freitag in Wettrup statt.

Das „Schiebenschaiten“. wie die Wettruper ihr Schützenfest nennen, beginnt mit einem Gottesdienst um 8 Uhr.

Anschließend versammelt der Pajatz, der nach alter Tradition mit einer Mettwurst geschmückt wird, die meist männlichen Wettruper in eine geordnete Riege.

Mit seiner Pietschke sorgt der Pajatz während des Festumzugs durch die Gemeinde für redliche Ordnung. Allen vorweg der Fähnrich mit der Gemeindefahne und musikalisch begleitet vom Handruper Blasorchester.

Nach dem Festumzug wird das Königsschießen eröffnet. Um 16 Uhr endet das Schießen, der neue König wird um 20.30 Uhr im Festsaal Schrichte proklamiert. Anschließend laden die Gemeinde Wettrup und der Festwirt zum Tanz ein.

Der Ortskern in Wettup ist für den Durchgangsverkehr gesperrt, eine Umleitung ausgeschildert.

Hier noch etwas mehr aus Wettrup

(ps In echt hieß es am Ende der Meldung in der Online-LT-Ausgabe übrigens Wettringen statt Wettrup. Aber Alexander heißt ja auch nicht Andreas.)

(Quelle PM, Foto: © SG Lengerich)

Orchestertreffen Frenswegen

22. Januar 2020

Orchestertreffen Frenswegen
Abschlusskonzert
Lingen (Ems) – Gymnasium Georgianum, Kardinal-von-Galen-Straße 7-9
Freitag, 24.01.2020 – 17.30 Uhr

Eintritt frei

Man nehme rund 120 junge Musiker und Musikerinnen sowie acht Lehrkräfte aus vier Schulen, versammele sie in einem Kloster und lasse sie vier Tage gemeinsam Musik machen…

Nach diesem Grundrezept findet seit einigen Jahren ein Kooperationsprojekt der Gymnasien aus Bersenbrück, Lingen (Ems), Melle und Nordhorn im Kloster Frenswegen statt. In gemeinsamen Proben wird ein abwechslungsreiches Programm einstudiert und in drei aufeinander folgenden Konzerten einem breiten Publikum präsentiert.

Jedes Jahr begeistert das Projekt die Konzertbesucher auf’s Neue und ist auch für die Schüler und Schülerinnen zu einem wichtigen Erlebnis geworden.

Seien auch Sie dabei und überzeugen Sie sich von dieem einzigartigen Schulorchester.

Textgrundlage: Orchestertreffen Frenswegen (Flyer)

Max Raabe & Palast Orchester
„Guten Tag, liebes Glück“-Tour
Lingen (Ems) – EmslandArena
Samstag, 1.Februar 2019 – 20 Uhr

Karten ab 36,50 €

“Heute ist ein guter Tag, um glücklich zu sein” ist inzwischen ein geflügeltes Wort geworden. Max Raabe schrieb die Zeile für das Lied „Guten Tag, liebes Glück“. Nun ist “Guten Tag, liebes Glück” Titel des neuen Konzertprogramms 2020 von Max Raabe & Palast Orchester.
Dazu erschien im vergangenen November das Album “Max Raabe & Palast Orchester MTV Unplugged”. Zu dieser besonderen Live-Produktion lud sich das Ensemble Künstler ein, die man nicht sofort mit ihm in Verbindung gebracht hätte. Max Raabe präsentiert beispielsweise „Guten Tag, liebes Glück“ zusammen mit der charmanten Sängerin Lea (guckt mal das Video unten), mit Herbert Grönemeyer singt er „Mambo“, “Der perfekte Moment” entwickelt sich durch Samy Deluxe mühelos zur Rap-Nummer, und mit dem monströsen Mr. Lordi entsteht eine überraschend berührende Version von „Just A Gigolo“. Oder Namika mit einem lasziv-koketten „Küssen kann man nicht alleine“. Getragen wird das Ganze mit der traumwandlerischen Sicherheit des virtuosen Palast Orchester.
Diese und weitere Titel des Albums werden – wenn auch ohne Gastkünstler – Teil des Tourabends „Guten Tag, liebes Glück“. Dazu kommen weitere „Raabe-Pop“-Titel, die geschickt mit alt-geliebten und neu entdeckten Liedern aus den 20er/30er Jahren verwoben werden .

Turner

18. Januar 2020

William Turner
Horror and Delight
Münster – LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10
noch bis 26. Januar 2020

Sa und Sonntag (18./19. Januar)  10 – 20 Uhr, Montag geschlossen
Dienstag bis Donnerstag 9 – 18 Uhr
a
m letzten Ausstellungswochenende (24. bis 26. Januar)
Fr – So 10 bis 22 Uhr

Eintritt: 13 Euro, erm. 6,50 Euro, Kinder bis 18 Jahre (!) frei

100.000 Besucher/innen haben bereits die aktuelle LWL-Ausstellung „Turner. Horror and Delight“ bereits gesehen, die damit einer der größten Publikumserfolge des Münsteraner Museums überhaupt ist. Sie geht am Sonntag, 26. Januar, zu Ende. (Mehr hier und hier)

Update: Die Ausstellung ist sehr stark besucht. Auf der Internetseite des LWL wird über die aktuelle Wartezeit informiert. Allgemein werden die frühen Abendstunden für einen Besuch empfohlen.


Frederike snoozt.

18. Januar 2020

Frederike snoozt. „Am Anfang stand die Idee etwas zu verändern und einen positiven Beitrag in unserer Welt zu leisten. In der fünften Generation eines Familienunternehmens, das jetzt Daunendecken und Kissen #recycled ♻️.“ Es heißt Betten-Albers und betreibt die Bettfedernfabrik am Konrad-Adenauer-Ring in unserer Stadt. Ich sage, ‚die legendäre Bettfedernfabrik‘, an der ich schon vor Jahrzehnten vorbei lief, doch nie so wirklich wusste, was da eigentlich passiert.

Dazu bloggt Frederike Albers:

„Ja, diese Fabrik ist fest in uns verankert – sie ist der Mittelpunkt meiner gesamten Familie. Und nun habe gerade ich mir vorgenommen, diese Firma zu übernehmen. Ob ich Angst habe? – Ja, auf jeden Fall. Du kannst mich verrückt oder naiv nennen, aber dieser Gedanke fühlt sich verdammt gut an. Und weißt du warum? Weil ich glaube, dass es genau das ist, was ich mein Leben lang wollte.“

Frederike Albers erläutert:

„Ok. Die Entscheidung ist gefallen. Ich möchte mich nach meinem Studium wirklich selbstständig machen. Ne, so ganz stimmt das nicht. Richtig ist: Ich möchte das alte Familienunternehmen meines Vaters übernehmen – eine Vorstellung, die ich so nie für möglich gehalten habe.“

„Wenn ich ehrlich bin, war es ein sehr spontaner Gedanke, der mir aber einfach nicht aus dem Kopf gehen wollte. Niemals hätte ich gedacht, dass es soweit kommt. Nach all den Dingen, die mein Vater mir und meinen Brüdern über die Entwicklung der Daunenindustrie erzählte, ist es so, als wäre snuuz die Rettung unserer Familiengeschichte, die Rettung unserer Mitarbeiter und damit auch die Rettung unseres gesamten Unternehmens.

Aber mal ganz von vorne. Schließlich musste ich mir einige Fragen stellen, bevor ich diese Entscheidung treffen konnte: Was muss man beachten, wenn man das Geschäft des Vaters übernehmen möchte? Welche Vorraussetzungen brauche ich als Nachfolgerin? Wie gehe ich mit den Mitarbeitern um? Wird es Streit geben? Welche Vorteile gibt es? Macht es nicht vielleicht mehr Sinn neu zu gründen?

Ich hatte wirklich so viele Fragen, die mir nicht wirklich jemand beantworten konnte. Trotzdem war mein Gefühl sehr positiv, wenn ich an diese Geschäftsübernahme dachte. So kam es dann, dass ich im Sommer 2018 sagte: ‚Ja, ich werde unser Familienunternehmen übernehmen!‘.“

Frederike Albers informiert auf Instagram: „Ich habe ein großes Anliegen euch zu erzählen, warum wir uns gerade für recycelte Daunen entschieden haben. 🍃“

Und Frederike Albers hat diesen Blog-Shop. Da verkauft sie recycelte Daunen. Wie sagte der US-Gastvater meines Sohnes: Enjoy it.


Foto: © Frederike Albers; Albers & Co GmbH

 

Dire S.

18. Januar 2020

Dire Strings
A Tribute to Dire Straits
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 70
Samstag 25. Jan 2020 – 20 Uhr

Wenige Restkarten an der Vorverkaufstelle in Lingen: 18 €

dIREsTRINGS

Wer erinnert sich nicht an den unverwechselbaren Gitarrensound und die markante Stimme von Mark Knopfler? An die große Zeit der Dire Straits sowie deren Hits „Sultans of Swing“, „Brothers in Arms“, „Money for Nothing“ oder „Telegraph Road“? Dann ist das die Gelegenheit, sich diese Erinnerungen einmal wieder zurückzuholen!
„Augen zu und Mark Knopfler in den Ohren“ und „Gänsehaut mit der Musik der 80er“ waren nur zwei der Pressestimmen zu den ersten Konzerten der Dire Strings.
Erleben Sie ein Livekonzert um den erst 23-jährigen Bandleader Alexander Moll, der getreu seinem Vorbild Mark Knopfler sowohl die Leadgitarre, als auch den Leadgesang gleichermaßen selbst übernimmt.dIREsTRINGS Alex Gitarre
Begleitet wird er dabei von seiner achtköpfigen Band, bestehend aus einem weiteren Gitarristen, einem Bassisten, zwei Keyboardern, einem Schlagzeuger, einem Percussionisten, einem Pedal Steel Gitarristen und einem Saxophonisten.
www.direstrings.de
Eintritt: 18,- €
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Text und Fotos: Alte Molkerei

Sieben Köche

17. Januar 2020

Lasst uns bitte im Land von Schnitzel und Pommes über’s Essen reden. Die sieben Köche des Team Deutsche See kocht am Dienstagabend, 21. Januar, 19 Uhr im Restaurant Sieben (im Ratskeller). Nicht billig, aber gut. Es gibt noch 16 freie Plätze. Anmeldung direkt im Sieben.

Bosse

17. Januar 2020

Bosse
‚Alles ist jetzt‘ Tour
Lingen (Ems) – EmslandArena
Sa 25. Januar 2020 – 20 Uhr
Karten ab 45 €
Vierter Auftritt des Musikers in der EmslandArena, der sie offiziell einweihte. Noch vor Katie Melua.

Ach, wir erinnern uns gemeinsam:

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In einer früheren Version dieses Beitrags war a) versehentlich ein falsches Datum  angegeben (Sorry, Freunde: Bosse kommt am Samstag, 25. Januar, in die EmslandArena) und b) zu lesen, dass Bosse zum dritten Mal in der EmslandArena auftrete. Es wird aber das vierte Konzert sein: Nach dem Supportauftritt bei der ELArena- Eröffnung am 30.11.2013 war er am 20.11.2014 und am 16.02.2017 zurück. Jetzt folglich Konzert No 4. 🥳