Zucchini Sistaz

9. Juni 2022

Zucchini Sistaz
Tag am Meer

Freren, Ate Molkerei, Bahnhofstraße 79
Sa 11. Juni 2022  – 20 Uhr
Karten: 20 Euro – (VIP ab 18 Uhr mit + 18 Euro)

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Zucchini SistazSommer, Sonne, Swingmusik – mit ihrem neuen Programm ‚Tag am Meer‘ versprechen uns die Zucchini Sistaz eine kurzweilige Konzertreise gen Küste. Mit sirenenhaft anmutendem Satzgesang rudern die drei sonnigen Gemüter weit hinaus in die Gezeiten der Unterhaltungsmusik. Elegant und erfrischend tauchen die Ausnahme-Damen des deutschen Jazzschlagers nach der einen oder anderen musikalischen Perle, fischen im Grünen der Musikgeschichte und heben versunkene Schellack-Schätzchen.
Mit im Gepäck haben sie wie immer Gitarre, Kontrabass, Trompete und Kinkerlitzchen um ihren zeitgemäßen Sound im Stil der 20er-60er Jahre strandesgemäß wie anmutig selbst zu begleiten. Und geplaudert wird natürlich auch, so wie sich das für eine ordentliche Damenkapelle gehört: unterhaltsam, charmant und mit der gebührenden Umschweife!

Kenner und Liebhaber der gemüsikalischen Unterhaltungskunst kleiden sich mancherorts zum Konzertbesuch sogar in bekennendem Grün… das sehnsüchtig erwartete neue Programm bietet dazu wieder den passenden Anlass.
Denn ein ‚Tag am Meer‘ ist fast wie Ferien – Gesangsharmonien, in denen man baden möchte, die eine oder andere unvergessene Sehenswürdigkeit und die schönsten Ohrwürmer als Souvenirs machen den gemeinsamen Abend zu einem herausragendem Konzertereignis.

Die Zucchini Sistaz sind:
Tina ‚La‘ Werzinger – Gesang, Gitarre, Ukulele
Jule Balandat – Gesang, Kontrabass
Schnittchen Schnittker – Gesang, Gebläse und Kinkerlitzchen

AufTakt

18. Mai 2022

„AufTakt“
Das Handruper Gesangssextett
„The Way Old Friends Do“
Freren, Alte Molkerei Bahnhofstraße 79
Freitag, 20. Mai 2022,  20 Uhr
Eintritt: 12 Euro
Karten hier

auftaktMit dem Titel des Abba-Songs besinnt sich die Gruppe AufTakt aus Handrup auf jenes Beziehungsgefüge, das wir alle – zumal in Zeiten der Distanz und nach langer Pause auf vielen Feldern der Gemeinsamkeit –brauchen und das zugleich ein bedenkenswertes und dankenswertes Geschenk ist: Freundschaft. Der gehen die sechs Herren in Frack und Zylinder nach – in Wort und Bild und natürlich in alten und neuen Liedern – und das in der ganzen Bandbreite von der großen Ode an die Freude über die vielfältigen Formen der Freundschaft bis zu den kleinen Gewohnheiten des Alltags mit immer wieder auch witzigen Wendungen.

 

Michael Fitz

25. April 2022

Michael Fitz 03Kulturkreis impulse präsentiert:
Michael Fitz

„Da Mo (Der Mann)“
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 79
Do 28. April 2022 – 20 Uhr
Karten: 20,- €
hier bestellbar

„Da Mo“..eigentlich kein so kompliziertes Thema, möchte man zumindest meinen. Männer, glaubt man im Allgemeinen, sind recht einfach gestrickt, klar und zielgerichtet orientiert und daher problemlos zufrieden zu stellen. Was Michael Fitz – eben auch ein solcher – alles in Wort und Musik zu diesem Thema einfällt, lässt auf einen selbstkritischen, wachsamen und vor allem unbestechlichen Geist schließen.

Frerener Frühling

2. April 2022

„Frühling in der Molke“
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 79
Sonntag, 3. April von 11 bis 18 Uhr
Kein Eintritt
Nebenan:
Die Oldtimer-Meile in der Frerener Innenstadt
von 12.30 bis 17.00 Uhr

„Frühling in der Molke“ ist ein Kunst- und Handwerkermarkt mit (Hobby-) Künstlern aus der Region. Ausgestellt werden u.a. Handarbeiten, Frühjahrs- und Osterdekorationen, Malerei, Töpferarbeiten, Holzarbeiten, Schmuck, Scherenschnitt, Filzarbeiten, Hüte, Kerzen, Eisen- und Gartendeko und manches mehr.

Der Kulturkreis Impulse bewirtet die Besucher*innen mit Würstchen, Kuchen, Kaffee und Getränken.

Erinnerung an das Ghetto in Riga
Ausstellung
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 70
Eröffnung So, 14.11.2021 – 17 Uhr
Eintritt : frei

Viele emsländische Juden wurden in das sogenannte „Reichsjudenghetto“ in Riga/Lettland deportiert. Riga war bei fast allen eine Zwischenstation auf dem Weg zu ihrer Ermordung. Anlässlich des 80. Jahrestag der Riga-Deportationen erinnert diese Ausstellung des Kulturkreises Impulse daran.

Aus Freren wurden am 11. Dezember 1941 sechs Menschen verschleppt, darunter neben Simon Schwarz und dem Arbeiter Siegfried Meyberg das Frerener Ehepaar Martin und Erika Manne, ihr nicht einmal zweijährige Samuel und die Mutter von Erika, Emma Schwarz geb. von Geldern (geb. 1873) mit einem Lastwagen nach Osnabrück in die Viehhallen gebracht. Von dort aus wurden sie am 13.12.1941 mit dem ersten der sog. Bielefelder Transporte in einer 36-stündigen Zugfahrt in das Ghetto nach Riga in Lettland deportiert.

Bielefeld gehörte zu den Städten, in denen Menschen jüdischen Glaubens aus den benachbarten Regierungsbezirken zusammengeführt und dann in Ghettos und Konzentrationslager weitertransportiert wurden. Von 1941 bis 1945 verließen insgesamt neun Deportationszüge mit Menschen aus Ostwestfalen und den preußischen Regierungsbezirken Münster und Osnabrück  den Bielefelder Güterbahnhof. Im Einzelnen waren dies:
13.12.1941 nach Riga, 31.03. 1942 nach Warschau, 10.07.1942 nach Auschwitz, 31.07. 942 nach Theresienstadt, 02.03.1943 nach Auschwitz, 12.05.1943 nach Theresienstadt, 28.06.1943 nach Theresienstadt, am 19.09.1944 nach Elben und Zeitz und am 13.02.1945 nach Theresienstadt.

Erst 57 Jahre nach der Deportation wurde ein Mahnmal vor dem benachbarten Hauptbahnhof in Bielefeld errichtet, dass an die tausenden Einzelschicksale erinnert. Es trägt den Titel »Jede Ermordete, jeder Ermordete hat einen Namen«. Die Friedensgruppe der Altstädter Kirchengemeinde in Bielefeld hatte 1996 den Bau des vom Architekten Hartmut Falkenberg gestalteten  Mahnmals  ermöglicht: Auf zwei stilisierten Pulten aus Metall sind die Namen von 1.840 Juden aus Bielefeld, dem Regierungsbezirk Minden, aus Lippe und Schaumburg-Lippe eingraviert. Sie wurden vom Bielefelder Hauptbahnhof aus deportiert. Als weiterer Text steht auf den Tafeln auf hebräisch und deutsch der Psalm 78,6:

»Auf daß erkenne das künftige Geschlecht, die Kinder, die geboren werden, daß sie aufstehen und erzählen ihren Kindern«.

Insgesamt 1039 Menschen wurden am 13.12.1941 nach Riga deportiert. Darunter befanden sich 148 Kinder im Alter bis zu 15 Jahren. Samuel Manne wurde gemeinsam mit seiner Großmutter am 3. November 1943 nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet.

Martin und Erika Manne überlebten den NS-Mordterror. Mit Hilfe des schwedischen Roten Kreuzes gelangten sie 1945 nach Schweden und ließen sich in Lidingö vor den Toren Stockholms (Schweden) nieder. Sie  bekamen noch zwei Töchter: Renee und Eva. Martin Manne starb 1988, Erika Manne 2002.

 

Piano Pete Trio

12. November 2021

Piano Pete Trio
Lars Goebel, Alex Lex und Pete Budden
Freren – Alte Molkerei Bahnhofstr. 79
Samstag, 13.11. – 20 Uhr
Eintritt: 5 € [online bestellen]
Corona: 2 G

Was soll man in diesem kleinen Blog über die (über)regionale Musiklegende Pete Budden schreiben? Ihr kennt ihn und sein Facettenreichtum macht immer wieder Lust auf mehr.
Diesmal bringt Pete zwei hochkarätige Profis mit in die Alte Molkerei nach Freren: Am Schlagzeug Alex Lex, der in der Blues und Jazzwelt weit gereist ist und gerade für den German Blues Award vorgeschlagen wurde. Am Saxofon Lars Goebel, der in unterschiedlichsten Formationen unterwegs ist. Das Piano Pete Trio spielt bekannte Jazzstandards von Cole Porter über Frank Sinatra bis hin zu Louis Prima oder Nat King Cole.

Die Kulturkreis-impulse-Veranstaltung wird gefördert von

Bernhard Fritze gestorben

10. November 2021

Bernhard Fritze ist am vergangenen Samstag gestorben. Der 1925 in Lingen geborene Pädagoge war einer der letzten Zeitzeugen der NS-Herrschaft. Sein Engagement gegen das Vergessen war beeindruckend. die Stadt Freren verlieh ihm die Ehrenbürgerschaft. Das Forum Juden Christen veröffentlichte jetzt diesen Nachruf:

„Im gesegneten Alter von 96 Jahren ist am 6. November unser langjähriges Mitglied, unser Freund, Förderer, Unterstützer des Forums Juden-Christen (früher: Arbeitskreis Judentum-Christentum) und wohl letzter örtlicher Zeitzeuge der NS-Herrschaft von 1933 – 1945, Bernhard Fritze, an seinem späteren Lebensort Freren gestorben. Bis zum Erreichen des Altersruhestands war Bernhard Fritze dort als Lehrer und Rektor der Franziskus–Demann-Schule tätig.

Geboren wurde Bernhard Fritze 1925 in Lingen. Am 30. Januar 1933 war er noch nicht acht Jahre alt, sollte danach aber bis zum Kriegsende 1945 zusammen mit seiner Familie zum Leben unter der NS-Herrschaft verurteilt sein. Hier war er Nachbar der jüdischen Familie Heilbronn, kannte die 3 Jahre ältere Ruth Heilbronn – die spätere Ruth Foster – gut, gehörte zu ihren Spielgefährten und erlebte im Dezember 1941 auch ihren Abtransport, zusammen mit ihren Eltern mit den „Bielefelder Transporten“ in das Ghetto Riga. Schon vorher hatte er unmittelbar in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, also als 13-jähriger, den Brand und die Zerstörung der Synagoge in Lingen miterlebt. Er berichtete darüber immer wieder voller Erschütterung und voller Abscheu – zuletzt bei einer unserer Versammlungen im Frühjahr 2019.

Nach der Rückkehr Ruth Fosters anlässlich der Einladung der Stadt Lingen in ihre Geburtsstadt 1984, also vor inzwischen beinahe 40 Jahren, lud Bernhard Fritze seine Kindheits- und Jugendfreundin Ruth Foster schon bald in seine Frerener Schule ein, wo die Überlebende der Schoa als eine der ersten im Emsland den Kindern der Franziskus – Demann-Schule von der Geschichte und dem Schicksal ihrer Familie und dem Schicksal der Jüdinnen und Juden in Deutschland und ihrer Ermordung in den Todesfabriken der Nazis erzählte. Das dabei entstandene, überaus bewegende Tondokument ihres Berichts ist bis heute erhalten.

Bernhard Fritze wurde so zum Initiator, Mitbegründer und Pionier der Erinnerungsarbeit im damaligen Altkreis Lingen. Uns allen im späteren Forum Juden- Christen stand er engagiert und treu, aber auch immer sehr sachkundig zur Seite. Mit Bernhard Fritzes Tod hat das Forum Juden-Christen einen nimmermüden Erinnerer und Gefährten verloren.

Er möge ruhen in Frieden.“

Old Blind Dogs

9. November 2021

Old Blind Dogs
High Energy from Scotland
Begleitet von einem WHISKY-TASTING mit „Vom Fass“ aus Lingen (Ems)
Freren  – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 79
Donnerstag, 11. 11. 2021, 20 Uhr
Eintritt: 15 € – [online bestellen]
Corona: 2 G

Old Blind Dogs Die „Dogs“ sind eine der besten schottischen Bands. Vielfach ausgezeichnet gewannen sie auch den Titel „Best LiveAct“ bei den Scots Trad Music Awards völlig zu Recht. Seit mehr als 25 Jahren sind „die alten blinden Hunde“ inzwischen „on tour“ und bieten schottische Folkmusik mit Rock-Einflüssen vom Feinsten. „Prägend sind dynamische Percussions, intensiver Geigeneinsatz, Bagpipestücke, Gesangsstimmen und „schottische“ Bouzoukiklänge“

Wer denkt, er hätte schon alles gehört, was man mit einem schottischen Dudelsack anstellen kann, der wird von Ali Hutton, mit Sicherheit einem der besten Piper seiner Generation, eines Besseren belehrt. Jonny Hardie an Vocals und Fiddle ist tief in der schottischen Tradition verwurzelt und hat ein markantes, typisch schottisches Timbre in seiner Stimme, das sich hervorragend mit Aaron Jones‘ mehr von Singer-Songwritern wie James Taylor beeinflussten Vocals ergänzt. Jones ist an Bouzouki und Gitarre ein Virtuose und sorgt zusammen mit Fraser Stone an Drums und Percussion für einen treibenden Beat der garantiert in die Beine fährt. Die Besucher erwartet ein großartiger Abend in der Alten Molkerei.


9. November 1938

8. November 2021

Die „Reichspogromnacht“ und damit der Jahrestag der Synagogenzerstörungen jähren sich morgen zum 83. Mal. Im Altkreis Lingen finden aus diesem Anlass auch in diesem Jahr Gedenk- und Mahnveranstaltungen in Lingen(Ems), Lengerich und Freren statt:

LINGEN(EMS)
Gemeinsam mit dem Forum Juden-Christen Altkreis Lingen e.V. lädt die Stadt Lingen auch in diesem Jahr zu Gedenkveranstaltungen am Dienstag, 9. November, ein.

Um 18.00 Uhr findet zunächst ein ökumenischer Gottesdienst in der Kirche St. Josef im Ortsteil Laxten (Josefstraße 19) statt.

Die traditionelle Gedenkfeier mit Kranzniederlegung findet anschließend ab 19.30 Uhr am Lern- und Gedenkort Jüdische Schule (Jakob-Wolff-Straße 1/Konrad-Adenauer-Ring) statt. Es spricht u.a. der amtierende Vorsitzende des Forum Juden-Christen Walter Höltermann.

LENGERICH
10.00 Uhr Gedenkveranstaltung am jüdischen Gedenkstein im Bürgerpark. Auf der dortigen, von der Gemeinde Lengerich durchgeführten Veranstaltung spricht Walter Höltermann für das Forum Juden Christen.

FREREN
10.15 Uhr Feierstunde am Gedenkstein in der Grulandstraße zur Erinnerung an das Geschehen in der Reichspogromnacht und zum Gedenken und zu Ehren der jüdischen Opfer Frerens. Als „Mahnung für die Zukunft“ findet diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadt Freren, der Jüdischen Geschichtswerkstatt Samuel Manne und dem Kulturkreis impulse e.V. statt. Leitung: Lothar Kuhrts (Jüdische Geschichtswerkstatt „Samuel Manne“).

Hinweis:
Die Teilnehmenden bei den Gedenkveranstaltungen werden gebeten, die Corona-Abstandsregeln zu beachten.

Foto: Zerstörte Lingener Synagoge, im Hintergrund die ehem. jüdische Schule, der heutige Lern- und Gedenkort

 

ReCartney

21. Oktober 2021

ReCartney
>Coming Up Live! Tour<
Europe’s Finest Paul McCartney Tribute Show
Freren, Alte Molkerei, Bahnhofstraße 79
Samstag 23. Oktober 2021, 20 Uhr
Karten: 15 € (online bestellen)
Corona: 2 G

„ReCartney„Coming up live!“ So lautet die aktuelle Tribute-Show der Band ReCartney. In dieser einzigartigen Show verneigen sich die vier professionellen Musiker vor dem musikalischen Schaffen der lebenden Legende Sir Paul McCartney.

Wie beim Grandseigneur selbst besteht ein ReCartney Konzert neben bekannten Solo Meisterwerken zum Großteil aus Songs der legendären „Beatles-Ära“. Dabei ist ReCartney keineswegs eine angestaubte Oldie-Show, vielmehr eine energetische Rock-Show in modernem Soundgewand. Legendäre Songs aus den letzten fünf Jahrzehnten werden von den jungen Musikern von ReCartney auf höchstem Niveau präsentiert. Musikalische Überraschungsmomente gespickt mit „very british“ Entertainment sind dabei ebenso lebendig wie der Ex-Beatle selbst.

In einer rasanten Show verspricht ein dramaturgisch abgestimmtes Repertoire Abwechslung und Höhepunkte. Bekannte Songs von John Lennon und George Harrison runden das ReCartney Repertoire als Hommage an die beiden ab. Zu ihrer Show sagt die Band selbst: „Für Paul McCartney und Beatles Kenner ein Leckerbissen, für Interessierte eine musikalische Entdeckungsreise in eine der erstaunlichsten Discographien der Pop-Geschichte: Sir Paul McCartney! “

Text: PM