Twitter

15. Dezember 2017

#HEYTWITTER

8. August 2017

Eine schöne Form des kreativen Protests: Der Autor und Satiriker Shahak Shapira hat vor die deutsche Twitter-Zentrale in Hamburg 30 Hate Tweets gesprüht, um die Betreiber der Socialmediaplattform daran zu erinnern, dass ihr Netzwerk voll mit rassistischen, antisemitischen und homophoben Tweets ist, sie sich jedoch nicht um das Prüfen und Löschen kümmern.

Over the last months, I reported about 300 hate tweets. Twitter failed to delete most of them, so I sprayed them in front of their office.
Shahak Shapira

Wie man in dem Video sehen kann, das Shapira bei Youtube von der Aktion veröffentlich hat, ist Twitter das ganze nicht so lieb und sie haben die Real Life Tweets vom Bürgersteig entfernen lassen.

Gesehen bei Netzpolitik / Testspiel

AfD: First follower

30. April 2017

Die AfD ist auf Twitter nicht so stark wie auf Facebook. Anhänger der Partei betreiben allerdings ein inoffizielles Unterstützungsnetzwerk. Die AfD sagt auf Anfrage, dass es mit den Betreibern der entsprechenden Accounts keine regelmäßigen Absprachen gibt. Recherchen zeigen aber, dass das Netzwerk großen Einfluss auf die Kommunikation der AfD auf Twitter ausübt.

Seit Dezember 2016 hat netzpolitik.org zusammen mit Tagesspiegel DATA das Twitter-Netzwerk der AfD analysiert. Ausgangspunkt der Recherche war Balleryna, der vermeintlich reichweitenstärkste Account aus dem AfD-Umfeld, der sich bei näherer Betrachtung als Fake-Account und Scheinriese herausstellte. Im Laufe der Recherche konnten wir ein genaueres Bild davon zeichnen, worüber und wie genau die AfD twittert.

Bei der Recherche rund um Balleryna stießen wir auf ein gut organisiertes Netzwerk aus inoffiziellen Unterstützern der AfD. Balleryna ist dabei nur einer von etwa einem Dutzend inoffizieller Unterstützer-Accounts, die alle ähnlich agieren. Inhaltlich stehen die meisten dieser Accounts dem offiziellen Partei-Account @afdkompakt sehr nahe.

Wer folgt wem zuerst

Um die Nähe der Accounts zu belegen, haben wir jeweils die ersten zehn Follower der Accounts analysiert. In der Regel folgen Menschen denen zuerst, die sie kennen. Erfahrungswerte zeigen, dass Personen mit Zweit- und Drittaccount oder Fake-Accounts sich oft zuerst selbst folgen. Die Grafik „First-Follower-Twitter-Netzwerk der AfD“ verdeutlicht, wie eng die Unterstützer-Accounts beieinander liegen.

 

 

Es ist sichtbar, dass der Account @mundaufmachen jeweils zu den ersten Followern sowohl von @afdkompakt als auch den inoffiziellen Unterstützer-Accounts @AfdTweets, @IchwaehleAfD und @MutfuerWahrheit zählt.

Auf der Suche nach weiteren Indizien haben wir uns angeschaut, mit welchen Mailadressen die Accounts bei Twitter angemeldet sind. Die Mailadressen lassen sich durch eine „Passwort vergessen“-Abfrage teilweise rekonstruieren. Hierbei fiel uns auf, dass @Balleryna, @mundaufmachen, @2017_AfDwaehlen und @PinocchioPresse alle mit Mail-Adressen nach dem Muster twittername@gmail.com bei Twitter angemeldet sind.

Zeitanalyse des Unterstützer-Accounts @mundaufmachen: Es wird immer nur Montag bis Freitag zu Bürozeiten getwittert. Dass er von der Partei dafür angestellt sei, verneint der Betreiber des Accounts auf Nachfrage jedoch.

In anderen Punkten unterscheiden sich die Accounts stark. So twittert beispielsweise @mundaufmachen ausschließlich zu Bürozeiten von Montag bis Freitag zwischen 8:30 und 18 Uhr, während andere Accounts die ganze Woche über…

[weiter hier bei netzpolitik.org]

(Quelle: netzpolitik.org)

 

Tisch 4

21. März 2017

Nö, ist er nicht.

26. Februar 2017

Polizei, Regierung, Bundesamt für Statistik, UN, WHO, Amnesty International – alle geschmiert. Twitter-User Luduan (wohl ein Bot, denke ich) hat seine eigenen Quellen. Wollen aber lieber geheim bleiben.

noeisternicht

(meine Quelle)

Füttern? Füttern!

23. Oktober 2016

„Don’t feed the troll“ – so lautet eine alte Weisheit aus den frühen Internettagen. Im Grundsatz hat sie auch heute noch Relevanz: Netzkommentatoren mit einem Faible für Provokation oder dem Bedürfnis, ihren Frust an anderen zu entladen, drehen dann so richtig auf, wenn sie Beachtung erfahren. Auf Trolle nicht weiter einzugehen, kann somit ein Ansatz sein, um sich Zeit, Ärger und schlechte Laune zu ersparen.

Doch angesichts einer um sich greifenden Polarisierung in der digitalen Welt hat das Nichtreagieren auf Trolle einen enormen Nachteil: Der fehlende Widerspruch auf hetzerische, pöbelnde und populistische Parolen produziert ein verzerrtes Gesamtbild. So werden aus Minderheitsmeinungen für den flüchtigen äußeren Beobachter, für Journalisten und Politiker, aber auch für die Trollenden selbst scheinbare Mehrheitsmeinungen. Erst recht, seit immer mehr Social Bots [mehr hier…] in den Debatten bei Facebook und Twitter mitmischen.

Ein verlässliches Bild davon, wie viele Personen tatsächlich hinter einer extremen Position und dem dazugehörigen Hashtag stehen, lässt sich ohne tiefgehende Analysen kaum erhalten. Bots, Trolle aus Fleisch und Blut (teilweise mit mehreren Accounts) sowie Sympathisanten und Mitläufer agieren in gemeinsamer Mission und schaffen es teilweise, mit fragwürdigen Standpunkten, Desinformation und der Verbreitung falscher Fakten alle moderaten Anwendergruppen zu übertönen.

Trollen widersprechen, ohne sie überzeugen zu müssen

Das Ausbleiben konfrontierender Reaktionen wird in einer solchen Umgebung zum Problem. Bislang sind es primär einige wenige Aktivisten und Einzelkämpfer, die sich mit Trollen anlegen. Doch die breite, die Extrempositionen der Populisten und Radikalen nicht teilende Netzöffentlichkeit kann etwas tun: Sie kann aufhören, die Trolle* zu ignorieren, und sie stattdessen zur Rede stellen.

Wohlgemerkt nicht mit…

[weiter bei t3n.de]

Was wäre…

14. Oktober 2016

wenn Twitter uns gehörte?

Twitter steht zum Verkauf – angeblich. Weil es aber derzeit so aussieht, als würde sich nur noch Salesforce für einen Kauf interessieren, und weil Twitter gleichzeitig für viele Menschen eines der wichtigsten Social-Media-Tools ist, werden Stimmen laut, die darüber nachdenken, den Kauf selbst in die Hand zu nehmen. Kooperative Plattform-Inhaberschaft ist dabei nichts Neues und nicht so undenkbar, wie man zuerst meinen könnte.

twitterusersMich interessiert für diese Kolumne jedoch nicht so sehr die potentielle Kaufabwicklung. Sondern das Danach. Wie würde eine Gruppe von Investor*innen und Twitter-Fans die Plattform betreuen, regeln, betreiben? Was würden wir anders machen als das aktuelle Twitter-Management?

Um das herauszufinden, habe ich ein Google Doc vorbereitet, an dem sich jede und jeder beteiligen kann, die oder der Lust auf ein kleines Online-Experiment hat, ein Gedankenspiel. Es soll die spielerisch und gemeinsam entwickelte Grundlage für eine kooperative Inhaberschaft von Twitter werden, die Blaupause sozusagen. Und ich würde mich freuen, wenn ihr dabei seid und dieses Dokument in den kommenden Tagen wächst. Die Auswertung folgt dann kommende Woche.

[mehr…]

(Quelle: Spreeblick)

((()))

7. Juni 2016

Das Ganze erinnert mich auch an andere Zinken.  Bei Twitter gibt es jetzt einen Trend: ((())). Immer mehr Leute setzen ihren Twitternamen in eine Dreifach-Klammer. Ich habe erst nicht gewusst, was das soll. Aufklärung brachte ein Link zu einem Beitrag in der Berliner Morgenpost vom vergangenen Freitag:

Titel: „Wie Rechte im Netz mit Geheimcodes gegen Juden hetzen.“ Offenbar nutzen Nazis die drei Klammern, um Juden (und mittlerweile auch Antifas und andere Kritiker) als Teil einer „jüdischen Weltverschwörung“ zu „markieren“. Mopo: „Die zu anti-semitischen Zwecken verwendeten Zeichen werden massenhaft auch auf rechtsextremen Internetseiten benutzt. Die Anfeindungen richten sich vor allem gegen Personen des öffentlichen Lebens und Journalisten.“

Als Zeichen der Solidarität markieren sich immer mehr Twitterer selbst mit den drei Klammern. Eine kleine, aber wie ich finde wichtige, symbolische Maßnahme. Botschaft: Wir sind viele – und wir werden nicht zusehen, wie ihr unsere Leute bedroht und verfolgt.

Macht Ihr auch mit?

(Quelle mampels welt)

twitter 10

21. März 2016

twitterHeute vor 10 Jahren wurde das erste Mal gezwitschert.

Zum TWITTER-GEBURTSTAG findet die werte Leserschaft hier die bedeutendsten Tweets aus 10 Jahren.

Was nun in diesem Blog (seit Mai 2009) die besten waren? Ich weiß es nicht.

#Lovetwitter

Aluhut

29. Januar 2016

Ein CDU-interner Twitterdialog. Doch „vielleicht hätte Peter Tauber, der Generalsekretär der CDU, das auch zum Anlass nehmen können, über ein parteiinternes Medienkompetenztraining nachzudenken. Obwohl ich nicht glaube, dass Frau Steinbach dazu wirklich hätte motiviert werden können. Dann fallen ja im Zweifel derartige Links weg“, so Ronny Kraak hier.

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