Lingener KreuzKirchenKonzert
Ein Bach-Portrait in 14 Stücken
Kantor Peter Müller an der Flentrop-Orgel
Lingen (Ems) – Kreuzkirche, Universitätsplatz
Sonntag, 25.02.18
18 Uhr – 19.30 Uhr

Eintrittspreis: 5 € (erm. 3 €)

EXPRESSIONEN – IMPRESSIONEN

Ein Einblick in die künstlerische Arbeit vieler kunstschaffender Mitglieder
des Kunstverein Lingen
Lingen (Ems) – Kunst-/Halle IV, Kaiserstr. 10a
17. Februar – 11. März 2018
Eröffnung:Eröffnung am
Freitag 16. Februar 2018,
19 Uhr

In der Aktionsgalerie:

Nach Fast Food und andere Ereignisse
Werkschau des E-Kurses (Jg. 12)
des Franziskusgymnasiums Lingen

Eröffnung:
Freitag 16. Februar 2018,
19 Uhr

 

Joachim Diedrichs

10. Februar 2018

Joachim Diedrichs
Orgelkonzert in der St. Bonifatius Kapelle
Lingen (Ems) – Bonifatius-Hospital
So 11. Febr. 2018 – 15 Uhr
Eintritt frei / Türkollekte

Im Bonifatius Hospital Lingen spielt Kirchenmusikdirektor Joachim Diedrichs ein Orgelkonzert auf der neuen Hybridorgel in der ökumenisch genutzten Kapelle. „Jochen“ Diedrichs ist bekanntlich seit den 1980er Jahren einer der großen Kulturschaffenden in Lingen (Ems). Ende März geht der Kirchendiözesanmusikdirektor (welche ein Titel) in den Ruhestand.

An diesem Sonntag spielt also eines seiner letzten Orgal-Konzerte in unserer Stadt;  ein Besuch ist daher ein Muss.

 

(Foto: Bonifatius-.Chor, Lingen)

„Michael Kohlhaas“, nach einer Novelle von Heinrich von Kleist
Bühne Cipolla – Figurentheater mit Livemusik für Erwachsene
Lingen (Ems) – Kulturforum St. Michael, Gelgöskenstiege 66a

Freitah, 16. Feb 2017 – 20 Uhr

Karten:
Vorverkauf: 18 € (erm. 13 €)
Abendkasse: 21 € (erm. 16 €)

Jeder von uns kennt das bohrende Gefühl, Recht zu haben, aber nicht Recht zu bekommen!

Michael Kohlhaas, fleißiger deutscher Mittelständler und wohlhabender Geschäftsmann, wird Opfer herrschaftlicher Willkür und setzt sich zur Wehr. Als er immer wieder an korrupter Justiz, intriganter Vetternwirtschaft und vorauseilendem Beamtengehorsam scheitert, beginnt er einen mörderischen Rachefeldzug gegen seine Feinde, eingebildete wie echte. Zunächst Spielball politischer und kirchlicher Interessen, wird Kohlhaas bald zum meistgesuchten Terroristen seiner Zeit, denn der Grat zwischen berechtigter Empörung und skrupelloser Selbstjustiz ist schmal.

Heinrich von Kleist zeichnet in seiner berühmten Novelle, die auf einem wahren Fall basiert, das Bild einer zwischen blindem politischen Aktionismus und kaltem Kalkül schwankenden hysterischen Gesellschaft. Ein Stück Weltliteratur von aktueller Brisanz, wie geschaffen für das leidenschaftliche Figurentheater mit den lebensgroßen Puppen, den intensiven Klängen und der mitreißenden Spielfreude außergewöhnlicher Schauspieler!
Eintrittskarten sind erhältlich:
LWT Lingen, Neue Str. 3a, 49808 Lingen, Tel.: 0591/ 9144-144
VVV Nordhorn, Firnhaberstr. 17, 48529 Nordhorn, Tel.: 05921/ 80390
oder hier online

Einmal im Jahr ermöglicht die „Gesellschaft der Freunde. Morgenland Festival Osnabrück“ ein besonderes Konzert – ein Intermezzo zwischen den Festival-Jahren.
In diesem Jahr treffen vier Ausnahmemusiker zusammen, die das Publikum bei der Eröffnung 2017 begeistert haben, nämlich
Rabih Lahoud, Moslem Rahal, Anna-Lena-Schnabel, Florian Weber.
Sonderkonzert der Gesellschaft der Freunde.
Morgenland Festival Osnabrück 
Osnabrück –  Kleine Kirche am Dom, Große Domsfreiheit 6, 
Sonntag den 18. Februar 2018 um 18:00 Uhr
Karten ab 15 Euro hier
 Der libanesische Sänger Rabih Lahoud kam zum Studium nach Deutschland und belebt seitdem die deutsche Musikwelt, die junge Saxofonistin Anna-Lena Schnabel ist gefeierter „Shooting Star“ der Jazz-Szene, den grandiosen Ney-Spieler Moslem Rahal hält nicht nur Jordi Savall für einfach „den besten“ und Jazzpianist Florian Weber ist einer der spannendsten Pianisten seiner Generation.

ps

„2018 wird ein spannendes Jahr für das Morgenland Festival Osnabrück. Wir freuen uns auf eine Kooperation mit der Elbphilharmonie und dem Holland Festival, auf neue Werke von Tigran Mansurian und Issam Rafea, auf die Morgenland All Star Band im Pierre Boulez Saal in Berlin und in Kasachstan, auf eine eigene Fernsehsendung im Stingray DJAZZ Kanal und vieles, vieles mehr. Genauere Informationen hierzu gibt es in den nächsten Wochen.“
Zum Holocaust-Gedenktag
Ufermann und Hayat Chaoui
„Salam“
Lingen (Ems) – Bonifatius-Kirche, Burgstraße 21a
Sa 27. Jan 2018 – 19 Uhr*
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten.
Weltweit wird am 27. Januar anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Mit dem Konzert „Salam“ der Wuppertaler Jazzformation Ufermann und der marokkanischen Sängerin Hayat Chaoui laden das Lingener Forum Juden-Christen, der Meppener Initiativkreis „Stolpersteine“, das Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen-Holthausen  in Kooperation mit den Kirchen und den Städten Lingen und Meppen zur Erinnerung ein und regen zur Wachsamkeit an. „Salam“ ist eine poetisch-musikalische Friedensbotschaft.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte am letzten Tag seiner Amtszeit als Außenminister:
Wir können, was geschehen ist, nicht ändern oder rückgängig machen. Es ist aber unser Auftrag und unsere Verpflichtung, die Erinnerung an den Zivilisationsbruch der Shoah, das Gedenken an die Opfer aufrecht zu erhalten und die Verantwortung, die uns heute daraus erwächst.“ In einer Welt, „die uns unsicher, ruhelos und ungeordnet vorkommen mag“, sei die Geschichte Lehre, Mahnung und Ansporn zugleich. „Das Erinnern hat kein Ende und darf es auch nicht haben.“

Die Gedenkveranstaltung mit dem Konzert „Salam“ setzt dieses Erinnern fort. Es wird mit heutigen und traditionellen, weltlichen und geistlichen Texten und Melodien aus Orient und Okzident eine Brücke zwischen Kulturen, Religionen und musikalischen Stilen geschlagen.

Wie diese Begegnungen sein können, zeigt dieses Konzert mit eigenen wunderschönen Chansons und jazzigen und poetischen Assoziationen. Die Wuppertaler Formation Ufermann um den Musiker, Kulturarbeiter und Theologen Erhard Ufermann spielt seit zwanzig Jahren poetische Konzerte im interkulturellen Kontext.

In Lingen wird das Konzert durch Gedichte und Texte aus der Anthologie des Forum Juden-Christen im Altkreis Lingen ergänzt.
Am Vorabend des Konzertes in Lingen (Ems) findet am Freitag, 26.01.2018 um 20.00 Uhr ein weiteres Konzert Ufelmann und Hayat Chaoui in der Meppener Propsteikirche St. Vitus statt.

* In einer früheren Version dieses Postings war eine andere Anfangszeit angegeben. Ich bitte, das Versehen zu entschuldigen.

Annette Kruhl

24. Januar 2018

Studioprogramm im Professorenhaus:
Annette Kruhl: „Männer, die auf Handys starren“
Kabarett und Chansons
Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz 5-6
Donnerstag, 25. Jan 29018 – 20 Uhr
Karten: 15 €, erm. 7,50 €

Annette Kruhl gastiert mit ihrem Studioprogramm „Männer, die auf Handys starren“ im Professorenhaus:
„Leugnen ist zwecklos: Ohne Handy geht´s nicht. Auch sie läuft Gefahr, dem App-Wahn zu verfallen. Woher bekäme sie sonst all die lebenswichtigen Infos: Welcher Merkur-Aspekt heute ihr Sternzeichen beeinflusst, wann sie ihre elektrische Zahnbürste aufladen muss und welcher Mann gerade wo für ein Date verfügbar ist.
Denn wer heutzutage in Bars geht, um zu flirten, macht sich lächerlich. Hier könnte die schönste Frau der Welt am Tresen stehen, sie träfe nur eins an: Männer, die auf Handys starren.
Mit ihrem neusten Solo trifft Allroundtalent Annette Kruhl zielsicher den Nerv der Zeit. Scharfzüngige Texte, mitreißende Songs und ihre entwaffnende Selbstironie machen dieses Programm zu kabarettistischem Entertainment par excellence.“ (Quelle und © Foto: Stadt Lingen (Ems), Fin Portzner) 

La Bohème

21. Januar 2018

Pohlmann

13. Januar 2018

Pohlmann
Jahr aus, Jahr ein – Akustik Tour
Lingen (Ems) – Alter Schlachthof, Konrad-Adenauer-Ring 40
Donnerstag, 18.01.18 – 20 Uhr
Karten 20 EAuro + VVK (Tickets)

Pohlmanns „Jahr aus Jahr ein“ Akustiktour geht  in die nächste Runde.

Der Sänger mit dem schwarzen Adler auf der Gitarre ist mit seinem Kultprogramm nun schon zum vierten Mal im Trio unterwegs. Die Show kommt schnell und energiegeladen und dann wieder ganz runtergebrochen daher, mal nachdenklich, mal hoffnungsvoll. Pohlmann begreift das Fallen und Stolpern immer als Teil des Plans. „Wer schwimmen lernen will, muss Durst haben“, ist eine seiner Devisen.

Die neue Pohlmann-Platte „Weggefährten“ wird bei dieser Tour das erste Mal in ein Trio zerlegt und gespielt. „Jahr aus Jahr ein“ ist keine typische unplugged-Tour. Es ist eine bluesige Ausarbeitung seiner Songs, in der wir den stressigen Tagen um die Jahreswende und Weihnachten, eine Insel geben, um ein- und auszuschalten.

Pohlmann zieht los in wechselnder Besetzung, oft mit seinem Drummer Reiner Kallas und Hagen Kuhr: beides Wegbegleiter der ersten Stunde. „Sandkastenseelenkumpels“, die sich immer noch die Förmchen wegnehmen.

Medea2

9. Januar 2018

Am Stadttheater Osnabrück wird am 18. Februar das Projekt Medea2 von Manuela Soeiro, Dominik Schnizer und Jens Peters uraufgeführt. Medea2 ist eine gemeinsame Produktion des Theaters Osnabrück und des Teatro Avenida aus Mosambik. Dessen Intendantin erklärt jetzt in einem Interview mit der taz den Gewinn der Kooperation. Die Kooperation zwischen dem Stadttheater und dem Mutumbela-Gogo-Ensemble des Teatro Avenida aus Maputo greift auf Texte mosambikanischer und europäischer AutorInnen zurück. Sie sind entweder als unmittelbare Bearbeitungen oder durch motivische Gleichheit als Reprisen des Medea-Mythos zu verstehen.
Das Thema: Medea ist die Geliebte des griechischen Abenteurers Jason: Sie verrät ihren Vater, den König von Kolchis, für ihn und spielt ihm das Goldene Vlies zu, den Inbegriff des Schatzes. Trotzdem und ungeachtet der Geburt ihrer gemeinsamen Kinder weigert sich Jason, sie als nicht standesgemäße Wilde zu heiraten und verstößt sie schließlich zugunsten von Glauke, der Tochter des Kreterkönigs Kreon. In der klassischen Version des Mythos rächt sich Medea, indem sie ihre Kinder, ihren Schwiegervater und Glauke ermordet.

Benno Schirrmeister (taz Bremen) hat Manuela Soeiro interviewt, die Intendantin des Teatro Avenida:
taz: Ihre Autobiografie heißt übersetzt: „Beruhigt die Seelen“. Beschreibt das eine Aufgabe des Theaters in Mosambik?
Manuela Soeiro: Ehrlich gesagt: Ich weiß gar nicht, wer im Verlag den Titel ausgesucht hat. Aber tatsächlich hat Theater auch diese Aufgabe, ja: Es gibt sehr viele Probleme, die keiner für sich alleine lösen kann, mich eingeschlossen. Theater kann aber Lösungen inspirieren.
Also sollte es nicht aufstacheln oder aufregen?
Doch. Es hat viele Funktionen. Es dient auch der Unterhaltung und der Zerstreuung und der Anteilnahme.
Welche Rolle spielen die Kooperationen und Begegnungen mit europäischen Theaterleuten für Sie?
Ich habe ja mit Henning Mankell lange zusammen gearbeitet. Dabei habe ich auch Dominique Schnizer kennengelernt, der jetzt hier am Theater Osnabrück ist und hier für das Projekt zuständig. Mankell hatte uns damals…

[…weiter bei der taz]