Estelle Revaz

29. Oktober 2020

201. °pro nota°-Konzert
Estelle Revaz (Violoncello)
Nordhorn, Manz-Saal im NINO Hochbau, NINO Allee 11,
Samstag, 31. Okt. 2020, 20 Uhr

Bach & Friends
Eine Gegenüberstellung von Tradition und Moderne –
Werke für Violoncello von J. S. Bach und zeitgenössischen Komponisten

Die Sätze der 3. Suite für Violoncello solo C-Dur BWV 1009 von J. S. Bach werden im Wechsel mit kurzen Stücken für Violoncello solo von B. A. Zimmermann, L. Berio, S. Gubaidulina, G. Kurtag, W. Lutoslawski und G. Ligeti gespielt.

Eintritt
Erwachsene 18,- € (Vorverkauf 17.- € )
– mit GN-CARD 1,- € Ermäßigung –
Schüler/in 5,- €
Schüler/innen der Musikschule der Grafschaft Bentheim erhalten freien Eintritt, müssen sich aber vorab über die Musikschule beim Veranstalter melden.

Hinweis:
Einstündiges Konzert ohne Pause – Reduziertes Platzangebot

51. Lönings Hauskonzert
Bettina Kessler (Cello) & Alexey Pudinov (Klavier)
Werke von Bach und Chopin

Lingen (Ems) – Falkenstraße 17

Samstag, 10.10.20 – 19 Uhr und 20.30 Uhr
Anmeldung notwendig

Für Alexey Pudinov ist es nun ein dritter Besuch, und wieder bringt er eine aufregende Musikerin mit. Mit Bettina Kessler am Violoncello darf ein Kammermusikabend der allerersten Güte erwartet werden. Auf dem Programm stehen Werke von Bach und Chopin.

Auch bei diesem Konzert gelten besondere Corona-Regeln. Es finden ab 19 Uhr und ab 20.30 Uhr zwei ca. einstündige Konzerte statt, zu denen sich anmelden muss, wer dabei sein will. Zur Einstimmung: Alexey Pudinov solo:

 

Löning 50

26. September 2020

Lönings Hauskonzerte
Das Fünfzigste
Wigbert Traxler, Klavier
Lingen (Ems), Falkenstr. 17
Sa 26.09.20 – 19 Uhr / 20.30 Uhr

Wigbert Traxler hatte bereits in den Anfängen der Löning’schen Hauskonzerte einen unvergessenen Klavierabend. Jetzt besucht er die Falkenstraße 17 ein zweites Mal und Stefanie und Peter Löning sind sehr gespannt darauf, was er wohl dieses Mal im Gepäck mit sich führt. Dieses Konzert wird unter strenger Einhaltung der Coronaregeln stattfinden. Es wird zwei ca. einstündige Konzerte geben, um 19 Uhr und wieder um 20:30 Uhr. Wichtig sind:
Verbindliche Anmeldung, sehr wenig Plätze mit Abstand, Mundschutz beim Kommen und Gehen, keine Pause…

Wigbert Traxler, Klavier: Medtner – Improvisation b-moll op 31 Nr. 1 – Mitschnitt aus einem Klavierabend am 22. Oktober 2014 im Großen Saal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Heute: Lingener Theo

20. September 2020

Der Kleinkunstpreis Lingener Theo wurde in Lingen (Ems) von 2007 bis 2011 verliehen. Dann gab es eine Haushaltssperre und man stellte ihn kurzerhand  „aus Kostengründen“ ein. Doch jetzt, ausgerechnet in Corona-Zeiten, kommt er wieder. Schon etwas seltsam wirkt es, dass der fast 10 Jahre vergessene lokale Kulturpreis dabei ausgerechnet Grundlage für einen verkaufsoffenen Sonntag in Lingen (Ems) ist – und damit offenbar selbst die Gewerkschaft ver.di überzeugt hat; denn sie ist, anders als früher, nicht gerichtlich gegen diesen Verkaufsoffenen vorgegangen.

Heute jedenfalls findet „anlässlich der Kleinkunstpreisverleihung“ in der Lingener Innenstadt der erste verkaufsoffene Sonntag des Jahres statt. „Von 13 bis 18 Uhr sind die Geschäfte geöffnet, wie auch an Wochentagen gelten auch am verkaufsoffenen Sonntag die üblichen Hygieneregeln in den Lingener Geschäften“, informiert der LWT.

Der verkaufsoffene Sonntag soll damit auch im Zeichen der bundesweiten Aktion „Heimat shoppen“ stehen, was an der Webite von „Heimat shoppen“ allerdings vorbeigegangen ist. Die bundesweiten Aktionstage sollen „Kunden dafür sensibilisieren, wie wichtig es ist, lokale und regionale Produkte zu kaufen“, erklärt dazu LWT-Geschäftsführer Jan Koormann. „Durch das regionale Einkaufsverhalten und den Besuch in der Stadt kann der Kunde die Strukturen vor Ort aktiv selbst mitgestalten. Dies trägt zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und zur Belebung der Innenstädte bei.“ Das ist auch bitter nötig; denn die Lingener Innenstadt hat in den letzten Corona-Monaten gleich mehrere kleinere Fachgeschäfte verloren und inzwischen stehen zahlreiche Geschäftslokale leer. Die Verantwortlichen im Rathaus erklären derweil wider besseres Wissen und unkritisch promotet durch die Lokalzeitung das glatte Gegenteil.

Der Kleinkunstpreis Lingener Theo, dessen Name natürilch durch Schauspieler Theo Lingen inspiriert ist, will an diesem Sonntag über die Innenstadt verteilt Akrobatik, Clown-Kunst und Shows bieten. An fünf Standorten im Stadtzentrum treten die Künstler zwischen 12 Uhr und 18 Uhr in je 30-minütigen Vorstellungen auf und zwar im Hinterhof (!?) des Neuen Rathauses, im Amtsgerichtshof, auf dem Pferdemarkt, dem Universitätsplatz und vor dem Neuen Rathaus. Über 90 internationale Künstler und Gruppen hatten sich für eine Teilnahme am Kleinkunstwettbewerb beworben. Fünf Künstler und Gruppen machten schließlich nach einer, allerdings wenig transparenten, Vorauswahl das Rennen. Die Rahmenbedingungen sind Corona-bedingt anders als sonst bei Straßentheater und Kleinkunst üblich. Die festen Spielorte sind bestuhlt und auf eine limitierte Anzahl von Besuchern beschränkt. Übrigens konnte erst nach Schwierigkeiten auch der Landkreis Emsland das Hygienekonzept akzeptieren.

Nach neunjähriger Pause wird jetzt der Lingener Theo also wieder vergeben – zum sechsten Mal insgesamt. Darüber freue ich mich sehr, weil ich in den städtischen Gremien vielfach (und vielfach vergeblich) die Wiedereinführung gefordert hatte. Eigentlich sollte der Lingener Theo, wie seit 20 Monaten geplant, übrigens ein Höhepunkt des Altstadtfestes sein. Dies wurde wegen der  Corona-Pandemie abgesagt; der Kleinkunstpreis kann aber trotzdem stattfinden, nachdem er Angelpunkt für den verkaufsoffenen Sonntag geworden ist.

Jede/r Künstler/in tritt übrigens drei Mal auf. So sollen Besucher/innen alle Acts anschauen können.

Das Theo-Programm:

 

Hinterhof Neues Rathaus (13, 15 und 17 Uhr):

Zeitgenössischen Zirkus bietet die Kompanie CircO aus Hannover. Sie präsentiert die Show „gemEinsam“ – eine artistische Theatercollage, die sich mit „Wollen“ oder „Nichtkönnen“ und „Verbinden“ mit „Distanzieren“ beschäftigt. Das alles mit einem 5 Meter hohen Tetraeder aus Traversen.

Bei der in Lingen präsentierten Outdoor-Version verschmelzen Humor, Akrobatik, Schauspiel, Tanz und Musik zu einem Gesamtkunstwerk.

Vor dem Neuen Rathaus
(12.30, 14.30 und 16.30 Uhr):

tonneCtion aus Bremen besteht aus zwei Künstlerinnen, die eine lebendige und dynamische Show mit skurrilen Bildern, Witz und einer bewegenden Geschichte zeigen. Mittelpunkt dieser Show sind eine große blaue Tonne und zwei Wesen auf der Suche nach einem Schlafplatz.

Charaktere und Choreographien, die tollpatschig und anmutig zugleich sind, die zum Lachen und zum Nachdenken anregen machen die Show extrem unterhaltsam für Jung und Alt. Mit ihrer „KörperKnotenKunst“ nimmt tonneCtion das Publikum mit auf eine Reise durch ihre Welt voller Komik, Akrobatik und Poesie.

Amtsgerichtshof (12, 14 und 16 Uhr):

Steve Stergiadis ist ein allzeit zu Späßen aufgelegter Clown aus Kanada, der in Freiburg lebt. Seine mitreißende und das Publikum miteinbeziehende Show besticht durch viele Ebenen und Elemente – vom Künstlerrad über das Jonglieren mit Hüten bis hin zum vollen Einsatz von Mimik, Körpersprache und Improvisation. Vieles davon kann erlebt an sonst nur im Zirkus. Steve zelebriert klassisches Straßentheater – so wie man es sich vorstellt – ein großer Spaß.

Pferdemarkt (13, 14.30 und 17 Uhr):

Mit Charme und Witz präsentieren Marie & Joschi aus Berlin ihre einzigartige Bewegungskunst. Jung und frech begeistern sie das Publikum mit atemberaubendem Schwungtrapez, kraftvollen Handständen, physical Theater, clownesker Partnerakrobatik und Tanz. „The Great Dinner“ ist eine leidenschaftliche und zugleich verrückte Zweierkiste.

Humorvoll und ausdrucksstark ist diese Performance ohne Worte, die nur vermeintlich in der Welt der High Society spielt. Eine Kellnerin, ihr Ober und warum doch alles anders kommt als geplant. Mit leisen Tönen und feinem Witz wird der holprige Weg zur Selbstverwirklichung beschrieben.

Universitätsplatz (13.30, 15.30 und 17.30 Uhr):

Zu sehen ist die Ein-Mann-Show des gebürtigen Argentiniers Juan Manuel Gomez, in der alles schiefgeht, was schiefgehen köann. Die Show funktioniert als eine gescheiterte Zusammenstellung von Comedy-Sketches, die in einem anarchischen „was auch immer“-Modus ausgeführt werden.

Gomez verwandelt auch gewöhnliche Situationen in unglaublich lustige Komödien. Mit Musical-Loops (einer digitalen Oberfläche berühmter Melodien aus Kino und Fernsehen) drückt er die Knöpfe unseres assoziativen Denkens und lässt das Publikum ratlos, aber lachend zurück.

Die Preisverleihung findet um 18 Uhr auf dem Universitätsplatz statt.

Kostenlose Tickets sind online noch auf http://www.lingen.de verfügbar.  

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(Fotos: oben: Erster Lingener Theo 2007; darunter: Theo Lingen trägt sich 1968 ins Goldene Buch der Stadt ein; Quelle und alle Fotos (c): Stadt Lingen(Ems); LWT)

Tag des offenen Denkmals

13. September 2020

Heute findet der alljährliche Tag des offenen Denkmals statt. Trotz Corona, aber deshalb natürlich unter besonderen Bedingungen. Das diesjährige Motto lautet: „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“ Im Jahr 2020 rückt die veranstaltende Deutsche Stiftung Denkmalschutz damit ein Thema in den Fokus, das uns alle betrifft: „Den bewussteren Umgang mit unserem Planeten, unseren Ressourcen und unserem eigenen Handeln. Ausgehend von der Forstwirtschaft prägt der Begriff Nachhaltigkeit die Politik, die Lebensmittelindustrie, Energie- und Kosmetikbranche und stellt sie vor neue Herausforderungen. Welche Rolle nimmt in dieser Gesellschaftsdebatte die Denkmalpflege ein?

Dank geistiger, technischer, handwerklicher und künstlerischer Maßnahmen erhält Denkmalpflege historische Bauten und wahrt Erinnerungen. Gleichzeitig schont die Instandsetzung von Denkmalen wertvolle Ressourcen und macht sie zukunftstauglich.“ Die Veranstaltung, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sagt: „Gemeinsam mit Ihnen möchten wir uns der Frage nähern: Wie nachhaltig ist Denkmalpflege tatsächlich? Das Thema des Jahres „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“ ist dabei ganz unterschiedlich auslegbar und umfasst, so die Stiftung, mehrere Themenschwerpunkte:

  • Bauweisen von Denkmalen: Verwendung beständiger und regionaler Baumaterialien, ressourcenschonender Baukonzepte oder energetischer Sanierungen
  • Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit von Denkmalen: Traditionelle handwerkliche Techniken für die Zukunft
  • Neue Nutzungskonzepte von Denkmalen: Umnutzung bestehender Räumlichkeiten als Zukunftspotential und Vorbeugung von Leerstand
  • Natur trifft auf Kultur: Grünflächen, Parkanlagen oder Friedhöfe als landschaftliche Freiräume und moderne Naturoasen

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz alle Veranstalter aufgerufen, den Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr auf neuen Wegen zu begehen: wir möchten mit Ihnen gemeinsam Denkmale digital erleben. Mehr Informationen findet man hier. 

Neue Wege ist natürlich ein Stichwort. Und Digitalisiserung auch. Denn nun raten Sie mal, wieviele dieser neuen Wege im Westen Niedersachsens gegangen werden, im Land von Ems und Vechte, den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim oder gar in Lingen (Ems), unserer Großen Selbständigen Stadt mit oberzentralen Teilfunktionen? Na, eine Idee?

Weil dies angesichts des ausgesprochen zurückhaltenden Umgangs unserer lokalen Behörden mit Baudenkmalen natürlich eine schwierige Frage an die geschätzte Leserschaft ist, gibt es als Hilfestellung eine digitale Karte aus der diesjährigen Online-Präsentation der Stiftung. Sie finden darauf in unserem Landstrich: Nichts.

Stutzen Sie auch wie ich und denken an die Rahmenbedingungen in Zeiten, in denen viele Selbständige in der IT, Fotografen, Gestalter und Designer händeringend nach Aufträgen suchen und sogar viel Geld vorhanden ist, ihnen Arbeit zu geben. Ich halte allerdings die Nichtteilnahme auch für ehrlich: Denkmalschutz nämlich spielt bei uns eben keine wesentliche Rolle.

Empfehlen kann ich übrigens Besuche auf der TdOD-Internetseite oder bei Facebook. Die Bilder und Informationen entschädigen ein wenig für die kulturelle Leere unserer Region. Ansonsten muss man halt nach Bunde (Ostfr.), Bramsche (OS) und Rheine (NRW) fahren. Dort nämlich befinden sich in diesem Jahr die nächsten offenen Denkmäler. Schaut bitte selbst.

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Einen ganz persönlichen Wunsch habe ich noch: In der Lingener Burgstraße 28 befindet sich das Amtsgericht. Sein Altbau ist ein Palais, das im 17. Jahrhundert von Sylvester von  Danckelman errichtet wurde und seither ununterbrochen Gericht ist. Vor rund 30 Jahren hat sich dann jemand Behördliches des Gebäudeerhalts angenommen. Einerseits baute man Fenster im Stil des 17. Jahrhunderts ein, aber andererseits wurde eine hellgraue Bauchemie-Pampe auf den Bentheimer Sandsteinsockel geschmiert, vorgeblich um diesen zu schützen. Dieses wunderschöne historische Gebäude ist dadurch schrecklich verunstaltet worden. Wann sorgt der Denkmalschutz dafür, dass dieser Chemiemist wieder entfernt wird?

Oldenburger Filmfest startet

13. September 2020

Am 16. September startet in Oldenburg das Internationale Filmfest – als erstes in Norddeutschland unter Coronabedingungen. Der rote Teppich wird in Wohnzimmern ausgerollt – nicht nur symbolisch, sondern ganz real, berichtet die taz. Aufwendige Galas mit Hunderten festlich gekleideten Gästen wird es weder zur Eröffnung des diesjährigen Oldenburger Filmfestes geben noch zum Abschluss oder der Präsentation der Ehrengäste – nicht in Zeiten von Corona. Aber Festivalleiter Torsten Neumann hatte eine Idee, wie sich trotzdem zumindest ein wenig festliche Stimmung schaffen lassen könnte: Ganz normale Oldenburger*innen konnten sich darum bewerben, ihre Wohnzimmer für Galavorstellungen zur Verfügung zu stellen.

So wird nun etwa die Eröffnungsgala am kommenden Mittwoch in einem Privathaushalt stattfinden, von einem Kamerateam aufgenommen und live „ausgestrahlt“ auf der On-Demand-Plattform Pantaflix – für alle, die vorher ein digitales Ticket erworben haben. Neumann wird feierlich dieses 27. Festival eröffnen, ein paar prominente Gäste werden mit ihm und den Gastgeber*innen mit Sekt anstoßen, und dann wird „Puppy Love“ gezeigt.

Zwei Tage später läuft der Film des kanadischen Regisseurs Michael Maxxis dann auch noch mal auf einer großen Leinwand. Die kleine Eröffnungsgala aber gibt es nur online: In den Kinos wird dieses Jahr nicht gefeiert. Wie viel Festivalatmosphäre lässt sich retten unter den Bedingungen der Pandemie?

Alle 45 Filme im Programm werden je einmal in einem der drei Festivalkinos aufgeführt. In den großen, zum temporären Kino umgebauten Saal der Oldenburger „Kulturetage“ passen dann immerhin rund 100 Zuschauer*innen. Und es werden sogar ein paar Gäste anreisen, um ihre Filme persönlich vorzustellen. Aber noch mehr bleiben zuhause und werden für Einführungen oder Gespräche per Videolink zugeschaltet.

[mehr bei der taz]

Kleiner Lingener Sommer
Peter A. Herwig, Uta Preckwinkel und Linda Moeken
Liebesleid und Liebesfreud
Lingen (Ems) – Amtsgerichtshof, Burgstraße 28
Freitag, 11. Sept. 2020 – Konzerte 19 Uhr und 20 Uhr
Eintritt frei, aber Anmeldung erforderlich

Der „Kleine Lingener Sommer 2020“ neigt sich allmählich seinem Ende zu. Den Abschluss dieser Veranstaltungsreihe werden Peter A. Herwig, Linda Moeken und Uta Preckwinkel mit zwei Open-Air-Konzerten an diesem Freitag im Amtsgerichtshof geben. Ihr Motto wird an jenem Abend „Liebesleid und Liebesfreud“ sein.

Das Publikum darf sich auf eine Reihe wundervoller Liebeslieder freuen, die von dem Bariton Peter A. Herwig auf besondere Weise interpretiert werden. An seiner musikalischen Seite hat er wieder die Pianistin Linda Moeken und die Violinistin Uta Preckwinkel, eine Mischung, die bereits bei den Konzerten am 3. Juli für einen ganz besonderen Musikgenuss mit klassischer Note sorgte. An diesem Freitag stehen Fritz Kreislers „Liebesleid“, eine kleine Liedauswahl aus Robert Schumanns romantischem Zyklus „Dichterliebe“ oder auch Heymanns „Irgendwo auf der Welt“ auf dem Programm. Dieser Abend verspricht Liebe, Romantik und viel Gefühl.

Kostenlose Tickets für die beiden Konzerte um 19 Uhr und um 20 Uhr gibt es ab sofort bei der Tourist-Info der LWT, telefonisch unter 0591/ 9144-144 und online unter www.lingen.de. Die Konzerte erfolgen unter den geltenden Corona-Regeln. Alle Besucher*innen werden gebeten, vor Konzertbeginn ihre Teilnehmerdaten zu hinterlassen und beim Betreten und Verlassen der Veranstaltungsfläche eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

(Foto: Stadt Lingen)

Susa Templin

8. September 2020

Susa Templin
Grundrisse
Lingen (Ems) – Kunst-/Halle IV, Kaiserstr. 10a
Sa 12. Sept. – 22. Nov. 2020
Eintritt und mehr…

Zur Eröffnung der Ausstellung von Susa Templin mit dem Titel „Grundrisse“ lädt die Kunsthalle Lingen an diesem Freitag, 11. September 2020, zwischen 10 und 22 Uhr herzlich ein. Aus aktuellen Anlass bietet die Kunsthalle an diesem Tag „statt Reden die Möglichkeit zu einem durch Meike Behm moderierten Gespräch mit der Künstlerin Susa Templin“ –  um 12 Uhr, um 15 Uhr und um 19 Uhr – unter Einhaltung der Corona Auflagen. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Faltblatt.  In der Zeit von 10 bis 22 Uhr bietet die Kunsthalle Lingen an der Bar Getränke und einen Imbiss.

The Kunsthalle Lingen cordially invites to the opening of the exhibition by Susa Templin entitled „Floor Plans“ on Friday, 11 September 2020 from 10 a.m. to 10 p.m. On this day, instead of speeches, the Kunsthalle Lingen is offering the opportunity for a discussion with the artist Susa Templin, moderated by Meike Behm, at 12 noon, 3 p.m. and 7 p.m. in accordance with the Corona conditions. A leaflet will be published to accompany the exhibition.  From 10 a.m. to 10 p.m. the Kunsthalle Lingen offers drinks and a snack at the bar.


Wer ist Susa Templin?

Die 1965 in Hamburg geborene Künstlerin lebt in Berlin. Sie absolvierte ihr Studium der freien Kunst an der Hochschule der Künste in Berlin und der Staatlichen Hochschule für bildende Künste, Städelschule in Frankfurt am Main in der Zeit von 1987 bis 1993. Sie präsentierte ihre künstlerische Arbeit unter anderem in der Fotogalleriet Malmö, in der Kunsthalle Mannheim, der Berlinischen Galerie, im Museo de Arte in Lima und dem Museum Folkwang Essen in Einzelausstellungen und nahm an Gruppenausstellungen unter anderem in der Kunsthalle in Nürnberg und der DZ Bank Kunstsammlung in Frankfurt am Main teil. Viele Museen und Institutionen besitzen Werke von Susa Templin, beispielsweise das Museum Folkwang in Essen, die Kunsthalle Mannheim und die Berlinische Galerie, Museum für Moderne Kunst, Berlin.

Susa Templin arbeitet in den Medien analoge Fotografie und Fotografie-Installation. In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich mit urbanen Strukturen auseinander: In Städten wie beispielsweise New York oder Berlin entstehen Fotografien, die jene Orte festhalten, deren „Gebautheit“ die Künstlerin faszinieren und fertige Zeichnungen, in denen vom Raum abstrahiert wird. Bei der Beschäftigung mit den Begrenzungen, die die Architektur vorgibt, sind auch Gärten und Parks Teil ihres Interesses. Für Susa Templin sind sie wie „Phantasieraum“ in der Stadt, künstliche Landschaft, konstruierte Natur. Aus fotografischem Bildmaterial entstehen plastische Modelle, in denen sie schließlich wieder fotografiert, so dass Vorschläge für die Gestaltung von Städten entstehen und Susa Templin setzt ihre imaginären Entwürfe zur Umgestaltung des Stadtraums um. Technisch betrachtet, handelt es sich bei den Fotografien von Susa Templin bis heute um analoge Fotografie, die nicht im Computer nachbearbeitet wird.

Eigens für die Kunsthalle Lingen entsteht eine raumgreifende Installation, so dass die eigentliche Zweidimensionalität des Mediums in eine dreidimensionale Erfahrung zwischen Fotografien erweitert wird. Das Phänomen „Raum“ wird inhaltlich auch in diesen eigens für die Ausstellung entstehenden Bildern vermittelt und eine Irritation, die an ein Labyrinth erinnert, wird evoziert. Vor dem Hintergrund unseres heutigen sich oft diffus entwickelndem Raum, innerhalb dessen Grenzen nicht mehr klar verlaufen, vermittelt diese Arbeit einen aktuellen Aspekt.

Schellack-Sextett

27. August 2020

Kleiner Lingener Sommer
Schellack-Sextett
Freitag, 28. Aug. 2020 – um 19.15 Uhr und  um 20.15 Uhr
Theater an der Wilhelmshöhe – Lingen (Ems)

Eintritt: Kostenlos – Anmeldung erforderlich

Liebhaber der Musik aus den 1920er wie der 1950er Jahren werden bei einem neuen Termin im Rahmen des „Kleinen Lingener Sommers“ auf ihre Kosten kommen. Das „Schellack-Sextett“ nimmt die Konzertbesucher mit auf eine musikalische Zeitreise in die Welt der Schlagermusik sowie der Film- und Cabaret-Songs aus dieser Zeit.

Wie immer ist der Eintritt für den „Kleinen Lingener Sommer“ kostenlos. Dennoch müssen sich Interessierte die Karten (für Gruppen bis maximal 10 Personen) im Vorfeld bei der Tourist-Info der LWT oder online unter „www.lingen.de“ sichern. Das ist ab sofort möglich. Um das notwendige Hygienekonzept nach Corona-Verordnung einzuhalten, ist die Zahl der Eintrittskarten auf 150 Stück je Konzert begrenzt.

Aufgrund der schlechten Wettervorhersagen finden die im Rahmen des Kleinen Lingener Sommers am kommenden Freitag geplanten Konzerte des Schellacks Sextetts nicht wie ursprünglich geplant im Amtsgerichtshof sondern im Theater an der Wilhelmshöhe statt. Die nach Coronaverordnung vorgegeben Mindestabstände werden auch hier natürlich eingehalten.


Hinweis: In einer früheren Version dieses Beitrags war versehentlich das 19.15 Uhr-Konzert unter den Tisch gefallen. Das Schellack-Sextett triit zwei Mal auf!

 

Acoustic Steel

11. August 2020

Kleiner Lingener Sommer
Acoustic Steel
Lingen (Ems) – Amtsgerichtshof
Samstag, 22. August – 18, 19 und 20 Uhr

Nach melodischen Geigenklängen, gefühlvoller Popmusik und einzigartiger Kleinkunst wartet der nächste „Kleine Lingener Sommer“ mit deutlich rockigeren Tönen auf. Die Band „Acoustic Steel“ wird am Samstag, 22. August, den Lingener Amtsgerichtshof zum Beben bringen. Die jeweils halbstündigen Konzerte starten um 18, 19 und 20 Uhr.

Vier Rockmusiker aus der Grafschaft Bentheim erobern das Land. Acoustic Steel hat in kurzer Zeit das geschafft, wovon andere Bands nur träumen. Was als musikalische Darbietung in kleinen Kneipen gestartet ist, hat sich mittlerweile zu Auftritten beispielsweise auf der großen Festivalbühne in Wacken entwickelt. Ihrem Namen macht die Band dabei alle Ehre: Sie setzt auf Acoustic, wenn auch deutlich lauter als gewohnt. Auf verschiedenen Instrumenten wird dem wahren Stahl gehuldigt. Umgebaut, neu arrangiert, völlig verändert und humorvoll von der Bühne gefeuert. Metal auf Holz sozusagen.

Die Karten für den Kleinen Lingener Sommer am 22. August sind ab sofort bei der Tourist Info (LWT) und online erhältlich unter www.lingen.de. Dabei bleibt der Kleine Lingener Sommer nach wie vor kostenfrei. Pro Konzert ist aufgrund des Hygienekonzepts nach Corona-Verordnung die Teilnehmerzahl auf 150 Karten pro Konzert begrenzt.