keine

23. April 2016

In unserem Städtchen gibt es ja gar keine Bahnansagen mehr. Wir im Emsland sind eben schon zufrieden, wenn überhaupt ein Zug kommt. Dabei ist dieser Satz eine gute Grundlage, einmal mehr an den legendären Satz von Harald Schmidt [für die Jüngeren: Das ist sozusagen der deutsche Jan Böhmermann senior] zu erinnern, der da lautete: Zwischen Rheine und Leer hält er nicht mehr!]

Aber jetzt widmet sich endlich eine eigene Facebook-Seite den schönsten Ansagen aus dem Zug-Cockpit. Jetzt schon ein Fall für einn Thementag  im Goethe Institut.

Screen-Shot-2016-04-20-at-14.44.33 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14Screen-Shot-2016-04-20-at-14.43.53 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14Screen-Shot-2016-04-20-at-14.43.24 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14Screen-Shot-2016-04-20-at-14.43.09 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14Screen-Shot-2016-04-20-at-14.41.56 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14Screen-Shot-2016-04-20-at-14.41.43 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14Screen-Shot-2016-04-20-at-14.42.56 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14
Screen-Shot-2016-04-20-at-14.43.38 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14

Hotfilter

26. Januar 2016

hotfilterHotfilter hat Insolvenz angemeldet. Das Nordhorner Traditionsunternehmen ist wohl eine von nur zwei Kaffeeröstereien der Region; denn die aktuelle Neugründungswelle von kleinen Röstereien ist bisher an Ems und Vechte vorbeigegangen. Davon hat das Unternehmen aber nicht profitieren können. Betroffen sind von der Insolvenz 19 Festangestellte, zahlreiche Aushilfen und viele überzeugte Kunden – ein „Supergau“ (Blogleserin und Hotfilterkundin Ulkrike).

1929 hatte Wilhelm Hotfilter die Kaffeerösterei im Keller seines Privathauses am Friemansweg in Nordhorn gegründet. Schon vier Jahr später zog der Firmengründer -trotz Weltwirtschaftskrise-  mit seinem Betrieb in einen neuen Stammsitz an der Hamburger Straße um. Von hier aus wurde -nur unterbrochen vom 2. Weltkrieg- der frisch geröstete Kaffee täglich an die Kunden verschickt. Bei etwa zwei Dutzend täglichen Röstungen in der Kaffeerösterei, die inzwischen an der Marienburger Straße in Nordhorn ist, wurde ausschließlich der jeweilige Tagesbedarf des Unternehmens geröstet. Denn nur wirklich röstfrischer Kaffee hat das volle Aroma.

Dafür wurden die Chargen zwischen 12 und 15 Minuten in den jahrzehntealten Maschinen geröstet. Ergebnis der Langzeit-Röstung sei ein deutlich säureärmerer und bekömmlicherer Kaffee, erklärte Chefin Kathrin Hotfilter im vergangenen Jahr gegenüber der NOZ. Vermutlich sei es das, was die Stammkunden besonders schätzten. Ein wenig Robuster muss allerdings auch bei Hotfilter sein: In der Sorte „Espresso originale“, deren Mischung ihr 2014 im Alter von nur 57 Jahren verstorbener Vater Gerd kreiert hat, sorgt der gegenüber Krankheiten und Klimaeinflüssen unempfindlichere Flachland-Kaffee für die von Kennern geschätzte Crema .

Hotfilter bezog seinen Rohkaffees („nur Arabica-Sorten“) aus den meisten Anbaugebieten der Welt, darunter Spitzenkaffees aus dem Hochland von Costa Rica, Guatemala und Kenia sowie der Liquidambar Maragogype aus Mexiko.

Neben der Kaffeerösterei bauten Firmengründer Wilhelm Hotfilter und sein Sohn Walter seit 1955 systematisch eine Süßwarenabteilung auf, mit einer großen Auswahl an Pralinen, Trüffeln, Schokolade und Gebäck. Längst ist auch Tee ins Angebot aufgenommen. Allerdings machten die Filialen in Nordhorn, Lingen, Emsdetten, Ibbenbüren, Osnabrück, Rheine und Leer einen zunehmend eher abgenutzten wie unübersichtlichen Eindruck und haben offenbar mit den tchibogestylten Anforderungen der Kundschaft nicht Schritt halten können. Der enorme Preiskampf der Großröstereien dürfte das Seine zur jetzigen Situation beigetragen haben.

Noch im vergangenen Jahr hatte die jetzige Firmeninhaberin Kathrin Hotfilter angekündigt, mehr jüngere Käufer erreichen zu wollen, ohne die eher gesetzte Stammkundschaft zu vergraulen. Die 32jährige hatte das Unternehmen nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters übernommen.

Rund 16 t röstete Hotfilter im vergangenen Jahr (bundesweit: ca. 292.000 t) und erzielte damit etwa 350.000 Euro seines Gesamtumsatzes von 1,6 Mio Euro. Wie es weitergeht, ist noch offen. Der Hotfilter-online-Shop ist zurzeit nicht erreichbar.

(Quelle: WN und NOZ)

ganz flott

5. Mai 2015

WestfalendampfTrotz Bahnstreik zum HSV?  Am kommenden Samstag (9.05.2015) fährt über Lingen(Ems) von der AG Westfalendampf ein Dampfzug nach Hamburg zum Hafengeburtstag. 

Die Tour beginnt in Münster (6:13 Uhr). Weitere Halte sind Emsdetten, Rheine, Lingen (ab 7:24 Uhr), Meppen (ab 7:53 Uhr), Leer (ab 8:48 Uhr). Die vorhandenen Karten sind für den Einstieg Lingen. Meppen oder Leer zugelassen. Die Ankunft in Hamburg ist um 12:30 Uhr und dort ist dann  Aufenthalt bis 19:02 Uhr, wenn die Rückfahrt auch wieder mit dem Dampfzug beginnt. Die Rückkehr in Lingen (Ems) ist um 23:58 Uhr. Philipp Bollmann, der mit seiner Familie die Dampfzugreise mitmachen wollte, hat jetzt ein Problem

„Aufgrund eines Krankheitsfalls in der Familie können wir diese Tour nicht mehr antreten. Wir haben bereits alles versucht. Der Veranstalter spricht zwar von einer Warteliste und Rücklauf von Tickets, weigert sich jedoch die Tickets „zurückzunehmen“. Über Ebay und Kleinanzeigen hatten wir bisher keinen Erfolg. Da die Tour bereits nächste Woche beginnt, bitte ich hier um Hilfe um den finanziellen Schaden von uns abzuwenden.

Wer Interesse hat an dieser Fahrt teilzunehmen oder jemanden kennt, der Interesse an der Fahrt haben könnte, bitte ich sich bei mir zu melden. Es sind noch 18 Tickets verfügbar für den Zustieg in Lingen, Meppen oder Leer.“

Ein Bollmann-Ticket (ab/bis Lingen, Meppen oder Leer) kostet hin und zurück 74,- Euro. Bei Interesse bittet Philipp Bollmann um eine Nachricht. Auf der Webseite der AG Westfalendampf findet sich übrigens auch seine Mobilfunknummer.

Wie gesagt, man hätte trotz Bahnstreik und unter Dampf zum Spiel des HSV gegen den SC Freiburg nach Hamburg kommen können. Allerdings spielt der Bundesliga-Dino schon Freitagabend im eigenen Stadion. Also bleibt wohl nur der Besuch des 826. Hamburger Hafengeburtstags. Aber das ist doch auch ganz flott.

Musikfest Bremen in Sögel

1. September 2014

316_Quatuor Cambini 2 - Amelie TchemiakVorgestern Abend begann das Musikfest Bremen. Die dreiwöchige Veranstaltung gibt es seit 25 Jahren. Im Rückblick bedeutet das- wie die Veranstalter zu recht schwärmen-  „einen glanzvollen Reigen an Repertoire-Schlüsselwerken in maßstabsetzenden Interpretationen, beglückende Wiederaufführungen vergessener Werke, Debüts von renommierten Stars wie hoffnungsvollen Nachwuchstalenten sowie Uraufführungen und exklusive Deutschland-Premieren. Und mit diesen Zutaten lockt das Festival auch zu seinem Jubiläum und bietet dem Publikum ab heute und bis zum 20. September ein klangvolles Geburtstagsprogramm mit über 35 Veranstaltungen in Bremen, Bremerhaven, ausgewählten Spielstätten im Nordwesten und Gastspielen in Groningen (NL) und Hamburg.“

Am kommenden Dienstag (02. September), gastiert das Musikfest auf  Schloss Clemenswerth in Sögel. Es konzertiert das Quatuor Cambini-Paris (Foto) mit  diesem Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett d-Moll KV 421 (417 b), Streichquartett C-Dur KV 465 (»Dissonanzenquartett«)
Joseph Haydn: Streichquartett Nr. 34 op. 20 Nr. 4 D-Dur

Beginn 20 Uhr. Eintritt: 24 Euro (erm. 18 Euro)
Mehr…

Weitere „Auswärts“-Konzerte finden u.a. in Emden (5.9.), Leer (17.9.) und Langförden (17.9.) statt.

(Foto: © Amélie Tchemiak)

ausgeladen

6. August 2014

Die Ostfriesen-Zeitung berichtet: „Eklat im Vorfeld der für den 7. September in Esterwegen geplanten Mahnveranstaltung  des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag: Die Verantwortlichen haben am Dienstag die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (Leer) wegen ihrer pro-israelischen Aussagen im Gaza-Konflikt als Hauptrednerin wieder ausgeladen.

Wie die Vorsitzende der DGB-Region Ostfriesland-Oldenburg, Dorothee Jürgensen (Foto), sagte, habe man sich zunächst für Connemann entschieden, „weil sie sich seit Jahren – etwa als stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft – gegen den Antisemitismus einsetzt“. Die DGB-Friedensdemo ist für den 7. September an der Begräbnisstätte in Esterwegen geplant.

Zuletzt hatte Connemann in Interviews die Angriffe auf Stellungen im Gaza-Streifen als „Selbstverteidigung“ Israels gegenüber den „Hamas-Terroristen“ gerechtfertigt. „Wir als DGB sind aber gegen jegliche Kriegshandlungen. Wir möchten ein Zeichen für den Frieden auf allen Seiten setzen – und keine einseitige Parteinahme. An diesem Punkt sehen wir zurzeit keine gemeinsame Basis mit Frau Connemann“, so Jürgensen. (Quelle: OstfriesenZeitung)

(Foto: © DGB Niedersachsen)

Hach, Königs kommen nächsten Montag. König Willem-Alexander und Königin Máxima besuchen am 26. Mai den Nordwesten. Es ist ein Arbeitsbesuch.

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Beginnen wird die Reise am Vormittag des 26. Mai in Oldenburg, wo das Königspaar von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) offiziell an der Universität empfangen wird. Dort wohnt das Königspaar einem Seminar über die Speicherung erneuerbarer Energien bei, indem unter anderem auf neue Speichertechniken, auf ihre Anwendung in der Praxis und auf langfristige Entwicklungen eingegangen wird. Der König wird hier eine Rede halten. An dem Seminar, das der weiteren Intensivierung der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit auf diesem Gebiet dienen soll, nehmen auch deutsche und niederländische Spitzenvertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft teil.

Im Anschluss werden sich der niederländische König und seine Gattin das EWE-Forschungszentrum für Energietechnologie Next Energy anschauen und sich zum Thema Energiewende informieren. Das Institut, das zu den Themen Smart Cities und Smart Regions forscht, ist der Universität Oldenburg angegliedert. Im Rahmen der Präsentation verschiedener Forschungsprojekte und Innovationen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien wird auch das Projekt „Batteriewechselstation für Elektrofahrzeuge“ vorgestellt. Hierbei handelt es sich um die erste und einzige Batteriewechselstation in Deutschland, bei der Autos, wenn sie nicht fahren, als Energiespeicher genutzt werden.

Eine weitere Station des Arbeitsbesuches wird Leer sein, wo es das maritime Kompetenzzentrum Mariko besuchen wird. Vom Mariko aus wird ein gemeinsames deutsch-niederländisches Projekt für Flüssiggasschiffe koordiniert. Besonderes Interesse wird der König dem dortigen Schifffahrtsimulator entgegenbringen, der ihm von Studierenden des Fachbereichs Seefahrt der Hochschule Emden/Leer erläutert wird. Im Mariko findet im Rahmen eines Mittagessens auch ein Gespräch mit deutschen und niederländischen Entscheidungsträgern zum Thema „grenzüberschreitende Kooperation bei der Aus- und Weiterbildung“ statt. Vorab werden themenbezogene Präsentationen gegeben, unter anderem über die gemeinsamen Bemühungen der Region Leer und der Gemeinde Oldambt in der Provinz Groningen, Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt zusammenzuführen.

Königin Máxima wird währenddessen einen Stand der Kampagne „Frische ist Leben“ besuchen, einer gemeinsamen Initiative deutscher, niederländischer und flämischer Akteure zur Förderung des Obst- und Gemüseverzehrs in Deutschland. Deutschland ist der wichtigste Absatzmarkt für niederländisches Obst und Gemüse, wobei ein überdurchschnittlich hoher Anteil der Exporte nach Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen geht, so das niederländische Presseamt.

Die letzte Station in Niedersachsen wird die emsländische Gemeinde Werlte sein, wo der Besuch einer Gas-Produktionsstätte von Audi auf dem Programm steht. Die dortige Power-to-Gas-Anlage verwandelt Strom aus erneuerbaren Energiequellen in Methangas und speichert dies anschließend, bevor es als Kraftstoff für Autos zum Einsatz kommt. Mit Hilfe dieser Technologie kann Strom aus erneuerbaren Energiequellen für eine nachhaltigere Gestaltung der Mobilität genutzt werden. Aktuell sondieren verschiedene Akteure gemeinsam mit Audi die Chancen für eine Produktion dieses E-Gases im Norden der Niederlande.

Aus dem Emsland reist das Königspaar am Montagnachmittag ins Münsterland, wo zum Abschluss des ersten Besuchstages ein Abendessen in Schloss Wilkinghege in Münster stattfindet. Teilnehmen wird neben dem niedersächsische Ministerpräsidenten Weil auch die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD).

[Text: Quelle NiederlandeNet; Foto: Willem-Alexander und Máxima: Das niederländische Königspaar besucht Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, Quelle: RVD]

update: Platzt Besuch in Werlte? fragt die NOZ.

Orakel

12. Mai 2014

Flotte PR-Aktion der Bahn: „Kuh-Orakel, Mops-Orakel, Büro-Orakel, Wasserutschen-Orakel – und alle in dem 30-sekündigen Spot wollen den Weltmeister 2014 herausfinden. Die vorzeitige Gewissheit über den großen Gewinner am Zuckerhut hat nämlich für Bahncard-25-Kunden einen attraktiven Vorteil: Wer beim Kauf einer Sieger-Bahncard den Weltmeister richtig tippt, erhält ein zusätzliches Jahr Laufzeitverlängerung.“ Jetzt muss nur noch unsere Emslandlinie von der Bahn tatsächlich zuverlässig bedient und befahren werden und es nicht mehr -in Abwandlung einer Weisheit von Großmeister Harald Schmidt– heißen: Zwischen Rheine und Leer fährt er nicht mehr….

Grüne Nds/update

9. März 2014

janssen-kucz-metaDie taz schreibt am Wochenende ein Update über die Suche von Bündnis’90/Die Grünen in Niedersachsen nach einer neuen Landesvorsitzenden:

„Bei Niedersachsens Grünen formieren sich die Anwärterinnen für den vakanten Posten in der Doppelspitze der Partei. Vor vier Wochen hatte Julia Willie Hamburg den Landesvorsitz wegen einer Herzerkrankung aufgegeben. Im Mai wählen die Grünen eine Nachfolgerin – und haben voraussichtlich viel Auswahl. Als Kandidatinnen haben sich bislang die Vize-Parteivorsitzende Sybille Mathfeldt-Kloth und die Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz (Foto) gemeldet. Birgit Kemmer, ebenfalls Vize-Parteivorsitzende, erwägt eine Kandidatur….“

Gewählt wird die neue Vorsitzende in zwei Monaten in Hameln. Die taz sieht -mit guten Gründen und „parteiintern“- die Ostfriesin Meta Janssen-Kucz (Leer) als klare Favoritin bei der Wahl [mehr...]. Unterstellen wir mal diese Ausgangslage, für die die taz manche Gründe anführt: Tut da die Lingener Kommunalpolitikerin Birgit Kemmer -mittelfristig betrachtet- nicht gut daran, die Leeranerin zu unterstützen?

Pagels Garten

16. August 2013

big_30251569_0_387-300Leer feiert in diesem Jahr den 100. Geburtstag von Ernst Pagels (Foto unten). Von 1949 bis 2000 führte Ernst Pagels in der ostfriesischen Stadt eine Staudengärtnerei. Nach Karl Foerster, seinem Vorbild, und Georg Arends wurde Pagels der bedeutendste deutsche Staudenzüchter des 20. Jahrhunderts. Über 70 seiner Züchtungen gehören heute noch zum Standard-Sortiment eines guten Staudengärtners.

Er vererbte seine Gärtnerei in Leer der anthroposophischen Stiftung mercurial, die sie als öffentlichen Garten für die Allgemeinheit öffnete und nach Pagels Plänen auf dem Gelände einen Waldorfkindergarten baute. Die Grundstrukturen der Gärtnerei sind bis heute  erhalten. Die Anlage ist als Mehrgenerationengarten gestaltet. Hier finden sich heute Pagels Züchtungen in einem Schaugarten sowie in Staudenbeeten, die der vom international bekannten Gartenkünstler Piet Oudolf, vom niederländischen Helenium-Spezialisten Henk Jacob, von Peter Janke sowie der Gesellschaft der Staudenfreunde gestaltet wurden. Daneben gibt es einen Teich, eine Wildblumenwiese, Nachbarschaftsbeete und künstlerisch gestaltete Kinderspielgeräte, die den Garten zu jeder Jahreszeit für jede Generation attraktiv machen

Bildschirmfoto 2013-08-15 um 22.56.06Schon zu Lebzeiten zog Pagels Garten viele Besucher aus nah und fern an – dieses „kleine Paradies“ in Leer, Deichstraße 4, möchten ein Freundeskreis und die noch kleine Stiftung  Bürgergarten Pagels erhalten und auch künftig der  Öffentlichkeit zugänglich halten. Ziel ist es, dass der Garten wieder ein Schmuckstück und Anziehungspunkt für alle Gartenfreunde sein kann.  Die Neuanlage des Sortimentsgartens ist im Gange; Mustergärten z. B. von Piet Oudolf, Peter Janke und Familie Knospe für die Gesellschaft der Staudenfreunde sind bereits neu angelegt und sehenswert!

Der Freundeskreis veranstaltet an diesem Samstag, 17. August 2013, von 18 bis 22 Uhr,  ein „weißes Gartendinner“, zu dem man sich noch zur Teilnahme anmelden kann über Telefon 0491 – 992 1001 oder per E-Mail jutta.pals(at)ewetel.net . Miitzubringen sind bitte: Weiße Kleidung, Essen und Trinken.

Tische, Stühle, Dekoration werden gestellt. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

[mehr…]

(Foto: Ernst Pagels CC)

 

Leer

10. Mai 2013

WCamMarkt

So präsentiert sich unser Städtchen: Schild am Rathaus in Lingen (Ems), Marktplatz, 9. Mai 2013.