Jan Weiler

5. Oktober 2018


Jan Weiler
„Und ewig schläft das Pubertier“
Rheine – Stadthalle,
Di 09.Oktober – 19.30 Uhr
Karten: 21,80  €
(freie Plazwahl, Einlass 18.30 Uhr) VVK

„Es ist wieder da und wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier.

Inzwischen unterhält es seine Umwelt gleich in zweifacher Ausfertigung: Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt. Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen.

Natürlich spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga die Liebe eine immer größer werdende Rolle sowie Hautunreinheiten. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt sowie über all die anderen großen und kleinen Hervorbringungen der Pubertät. Es geht zudem um Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse. Und um die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört.

Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.


Jan Weiler wurde 1967 in Düsseldorf geboren. Er arbeitete zunächst als Texter in der Werbung und besuchte dann die Deutsche Journalistenschule in München. Anschließend arbeitete er von 1994 bis 2005 als Redakteur, Autor und schließlich Chefredakteur beim Süddeutsche Zeitung Magazin. 2003 entstand aus einer Kurzgeschichte im SZ-Magazin sein erster Roman „Maria, ihm schmeckt’s nicht.“ Das Buch gilt als das erfolgreichste deutsche Romandebüt der letzten zwanzig Jahre, die Verfilmung lief 2009 erfolgreich in den Kinos. 2005 folgte die Fortsetzung „Antonio im Wunderland.“ Seine Bücher gibt es komischerweise nicht auf italienisch, wohl aber auf koreanisch.“

 

(Quelle: Stadthalle Rheine; Foto: JW by Tibor Bozi)

Fortuna Ehrenfeld [Seebrücke]

29. September 2018

Fortuna Ehrenfeld
supp. Erste Sahne
Solidaritätskonzert zugnsten von Sea-Watch
Rheine – Trinkhalle Rheine, Matthiasstraße 18

Heute – 19 Uhr
Eintritt frei – um Spenden wird gebeten

Ein in vieler Hinsicht außergewöhnliches Konzert …
Die Kölner Band Fortuna Ehrenfeld gibt sich die Ehre, unterstützt unsere Veranstaltungsreihe durch ein Soli-Konzert und verzichtet dabei auf ihre Gage. Hinter Fortuna Ehrenfeld steckt der Kölner Multiinstrumentalist und Tausendsassa Martin Bechler, der nicht nur außerordentliches kompositorisches Talent mitbringt, sondern auch einer der eindrucksvollsten deutschen Texter derzeit ist. Er singt von Hund und Herz, Glitzer und Schwein, Weihnachtsmann und Feuerwehr. Er macht leicht verquere Popmusik, die im schönsten Sinne bekloppt ist, “cool und eigenwillig”, wie Gisbert zu Knyphausen konstatiert, laut Olli Schulz “kluge und erzergreifende Mugge”. Ein besonderer, unterhaltsamer Charakter, in sich ruhend und Arsch-cool, aber doch vermutlich mit der Welt nur halb im Reinen: „Ein Tag zum Vergessen, ein Tag wie ein Schwein – zum Töten zu rosa, zum Fressen zu klein.“

Als Support wird die Hip-Hop-Band „Erste Sahne“ fungieren, die selbstverständlich ebenfalls auf ihre Gage verzichtet. Bei dieser Crew ist der Name Programm. Die beiden 34-jährigen Rapper Flowsiflow und Mitchel Meiers sind seit mehr als 15 Jahren ein eingespieltes Team in Sachen Hip Hop. Bei dieser Crew wird großer Wert auf die Lyrics gelegt. Llive haben die beiden einiges an Erfahrung aufzubieten und ihre klare und flüssige Aussprache ist eine Garantie für einen schönen Abend, wenn man als echter Hip Hop Fan eine Jam besucht bei der die beiden mitmischen. Klar kann man sich fragen, ob man mit fast Mitte 30 zu alt ist, um aktiv Hip Hop zu machen … diese Jungs geben die Antwort darauf und zeigen mit jedem Auftritt das die Erfahrung nur die Qualität steigert.“ (Quelle)

Heute in einer Woche, also am 24. Juni, findet bundesweit der Tag der Architektur 2018 (statt.  Unsere Städte sind im Wandel – neue Quartiere entstehen, bestehende Quartiere werden neu entdeckt und verändern ihr Gesicht. Am Tag der Architektur sind beispielhaft verschiedenste Objekte geöffnet – vom Einfamilienhaus bis zum ganzen Wohnquartier. In der Region laden Architekten und Bauherren zum Blick hinter folgende Fassaden ein:Auch im Emsland und der Grafschaft Bentheim. Unsere Region ist aber -nun sagen wir- nicht wirklich vorn, was gute Architektur betrifft. Das hat in der letzten Woche auch wieder die Verleihung des Niedersächsischen Staatspreises für Architektur gezeigt. Dabei hat es leider kein einziges Projekt aus unserer Region an Ems und Vechte auch nur in die Vorschlagsliste geschafft.

Hier geht es zur App und hier zum  Programmheft der Architektenkammer Niedersachsen, von deren Seite auch die Fotos dieser zu besichtigenden Objekte in unserer Region stammen. Leider sind es nicht sonderlich viele und darunter auch ein Baudenkmal mit einem anthrazitfarbenen Dach…nun ja:

(Übrigens gibt es im benachbarten Westfalen zeitgemäße Architektur in Rheine, Ahaus, Emsdetten, Greven, Tecklenburg und natürlich in Münster zu sehen. Mehr)

Dörpen

Emsbüren

Lingen (Ems)

Lingen (Ems)

Nordhorn

Schüttorf

Wietmarschen

Bentlage – eine Zeitreise
Ilse Tews  – Themenführung „Landschaft & Lyrik“
Rheine-Bentlage – Informationszentrum Dreigiebelhaus im Salinenpark

Sonntag, 27. Mai 2018 – 15 Uhr.

Kosten: 5 € pP (Kinder bis 14 Jahre frei). Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die Themenführung dauert etwa ca 90 Minuten

Bentlage stellt eine einzigartige Kulturlandschaft dar. Die landschaftliche Vielfalt von Weiden, Wiesen und Wäldern dienten einst als wirtschaftliche Grundlage für das sich seit 1437 entfaltende klösterliche Leben. In der Barockzeit wurden Landschaft und Kloster den neuen Bedürfnissen angepasst. Diese Zeitreise durch die Bentlager Geschichte bis zur Gegenwart wird von der Gästeführerin Ilse Tews in die Lyrik eingebunden, gemäß dem Wort: „Es braucht der Mensch die Naturerlebnisse… gegen den kalten, harten Glanz laufender Maschinen.“ (Theodor Heuss).

Auf dem Rundgang bindet die Gästeführerin das Gebiet Bentlage – von der Saline zum Schloss, zur Ems und am Wald entlang – in der Lyrik vieler Zeiten ein: vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart – mal ernst, mal heiter. Dabei kommen Nutzung und Wert dieses Erholungsgebietes nicht zu kurz. Die Zeitreise wird ein Genuss für Geist und Ohren!

Tipp für die Pkw-Anfahrt per NAVI: die Parkplätze befinden sich an der
Weihbischof-d’Ahlhaus-Straße.

(Foto: Gradierwerk Saline Gottesgabe, Bentlage, CC muensterland Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic)

Was ihr wollt

5. Juli 2017

William Shakespeare „Zwölfte Nacht oder Was ihr wollt“
Bentlager Welttheater (Wiederaufnahme)
Rheine – Kloster Bentlage

Beginn: 06./07./13./14./15. Juli 2017 jeweils 20 Uhr
Beginn: 09./16. Juli 2017 jeweils 17:30 Uhr
Außengelände von Kloster Bentlage, bei Regen gibt es eine überdachte Spielfläche
Eintritt: 20 € • ermäßigt 15 €

Mit einer eigens auf Kloster Bentlage zugeschnittenen Inszenierung zelebrierte im vergangenen Jahr das „Bentlager Welttheater“  den 400. Todestag William Shakespeares. Publikum und Presse waren sich einig: Der erste Aufschlag des Bentlager Welttheaters war (Zitat:) „grandios“. Wegen des großen Erfolges – und weil es viel zu schade wäre, eine eigens auf das Außengelände von Kloster Bentlage zugeschnittene Inszenierung für nur eine Handvoll Vorstellungen zu schaffen – wird jetzt Shakespeares „Zwölfte Nacht oder Was Ihr wollt“ für sieben weitere Aufführungen wieder aufgenommen.

Zum Inhalt: Die junge Schiffbrüchige Viola strandet auf der fernen Insel Illyrien. Als Mann verkleidet tritt sie unter dem Namen Cesario in den Dienst des Herzogs Orsino. Dieser liebt seit langem unerwidert die Gräfin Olivia. Orsino schickt Cesario als Boten zu Olivia, damit dieser das Herz der Gräfin mit jugendlichem Schwung endlich für den Herzog gewinnt. Allerdings verliebt sich Olivia nun in den Boten und so beginnt ein munteres Verwirrspiel, das nicht gerade unkomplizierter wird, als auch noch Violas totgeglaubter Bruder Sebastian auf die Insel gespült wird. Da auch Hofstaat und Bedienstete ihre Liebesintrigen spinnen, steht das idyllische Illyrien bald „Herz über Kopf“.

4 Schauspieler, 11 Figuren, 3 Sprachen: Alle Rollen sind ausschließlich mit männlichen Darstellern besetzt, ganz in der Tradition des elisabethanischen Theaters. Unter der Regie der Niederländerin Silvia Andringa machen sich Marcell Kaiser und Jan Sturmius Becker aus Münster, Christian Cadenbach aus Aachen und Laurens ten Den aus Enschede auf die Suche nach versteckten kleinen Bühnen und großartigen Kulissen rund um das Kloster – ein vielseitiges Ensemble mit Spaß an rasanten Rollenwechseln und Spielfreude, das die Zuschauer auf ihrer turbulenten Reise durch das Stück und über das Außengelände der Klosteranlage geleitet.

Möglich gemacht wird diese Theaterproduktion durch die finanzielle Unterstützung im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW.

Veranstalter: Kloster Bentlage gGmbH (auch © Foto)

Tag der Architektur

24. Juni 2017

Der letzte Sonntag im Juni ist jedes Jahr Tag der Architektur. In ganz Niedersachsen (und bundesweit) sind an diesem Tag interessante neuere Gebäude und Anlagen geöffnet. Die Architekten führen hindurch, erklären ihre Baukunst, stellen sich den Fragen und Meinungen der Besucher. 2017 steht der „ag der Architektur unter dem Motto „Architektur schafft Lebensqualität“ und will dazu beitragen, Architektur als gebaute Umwelt, als Kunst für den alltäglichen Gebrauch im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.
Im Rahmen des Tages der Architektur bietet in Lingen (Ems) das Architekturbüro „Reindersarchitekten“ aus Osnabrück am 25. Juni Führungen durch die Zweifeld-Turnhalle der Matthias-Claudius-Schule an. Interessierte treffen sich dafür um 11, 12 oder 13 Uhr am Haupteingang der Turnhalle in der Birkenallee 21 in Lingen (Ems).
2013 hatte die Schule die Zweifeld-Turnhalle nach einem Jahr Bauzeit in Betrieb genommen. Sie kostete rund 3 Millionen Euro. Neben der Schule nutzen auch der Hort der Trinitatis-Kirchengemeinde sowie verschiedene Sportvereine das Gebäude. Die Matthias-Claudius-Turnhalle wurde nach neuestem energetischem Standard in Anlehnung an den Passiv-Haus-Standard errichtet und im Hinblick auf das Thema Inklusion zudem barrierefrei gebaut. Großflächige Verglasungen sowie farbig abgesetzte Wandflächen im Außen- und Innenraum tragen zum positiven Erscheinungsbild der Halle bei.
Reinders Architekten haben übrigens gerade den Architekturwettbewerb zur Erweiterung des Lingener Emslandmuseums gewonnen.
In der Region an Ems und Vechte präsentieren am Sonntag außerdem Nordhorn, Salzbergen, Meppen, Bersenbrück und Leer moderne Architektur. Mir persönlich gefällt besonders dieses Supermarkt-Projekt in Oldenburg, das vor eineinhalb Jahren Entwurfsverfasser Lars Frerichs („neun grad architektur“) im Rahmen der Lingener Architekturreihe „Lingen & Technik“ vorstellte (mehr…).
Im angrenzenden NRW werden am Tag der Architektur u.a. Projekte in Hörstel, Recke, Rheine und Steinfurt vorgestellt. Mehr
Weitere Informationen sind unter www.tag-der-architektur.de erhältlich.
(Foto: © Stadt Lingen)

Lutherin

18. April 2017

Die Lutherin – Katharina von Bora
Lesung mit musikalischer Begleitung
Rheine – Kloster Bentlage
Festsaal
So 23. April 2017 – 16 Uhr

Karten 10 Euro

Nur wenigen Historikern war Katharina von Bora eine gründliche Recherche wert. Auch im Lutherjahr 2017 wird sie allenfalls als die im Schatten stehende Ehefrau des Reformators erwähnt und nicht als Mitkämpferin für seine umwälzenden Ideen. In der von Usch Hollmann konzipierten Lesung wird man die „Lutherin“ in vielerlei Gestalt etwas näher kennenlernen: Als Nonne, die siebzehn Jahre in klösterlicher Abgeschiedenheit lebte, sich nach der Flucht aus dem Kloster als Luthers Ehefrau selbständig, souverän und mündig entwickelte, sechs Kinder gebar und Luther mit ihrem Organisationstalent den Rücken frei hielt für seine theologische Arbeit und seine berühmten Schriften und Tischreden.

Musikalisch begleitet wird die Lesung von Prof. Ulrich Eckhardt mit Musik aus dem 15. Jahrhundert, wie sie in Klöstern gespielt wurde, als Katharina noch Ordensfrau war. Er bedient sich dabei einer Truhenorgel (das Klavier war zu jener Zeit noch nicht erfunden), die für diesen Nachmittag freundlicherweise von der St. Dionysius- Pfarrei zur Verfügung gestellt wird. Außer Kompositionen von Josquin des Prés, einem von Luther hochgelobten „Meister der Noten“, werden die Besucher auch Tanzmusik hören, wie sie vermutlich bei der Hochzeit von Martin und Katharina Luther erklang.

 

wohltuend

10. Dezember 2016

Das ist mir „tatsächlich dadurch gegangen“, das ein Jahr alte Rheiner PR-Video, was sich so wohltuend von diesen platten und üblichen Stadtmarketingvideos mit Bürgermeisteransprache und Drohnenüberflug abhebt. Deshalb wohl wurde das Video nun in Berlin mit einem „Human Resources Excellence Award“ ausgezeichnet, einer Auszeichnung für herausragende Leistungen zukunftsfähiger Personalarbeit. Über die Ehrung in der Kategorie Arbeitgebervideo freuen sich die Preisträger EWG und die (Rheiner) Werbeagentur concept X. Glückwunsch an die Nachbarn im Süden für ihre Kreativität.

apfelfest_450Was machen wir heute mit den lieben Kleinen?

Gleich fünf Feste in der Region werben um die Besucher. Im Lingener Ortsteil Clusorth-Bramhar findet das 10. Apfelfest statt. Mir ist dies inzwischen mit nicht sonderlich apfeligen Hubschrauberrundflügen, 70 Verkaufsständen und dem „Aufmarsch der bisherigen Apfelköniginnen“ etwas zu rummelig. Außerdem plumpst mein alter Widerpart Heinz Rolfes CDU-werblich immer in die Veranstaltung, deren Besuch 3 Euro kostet.

Nun denn…: Gleich um 10.30 Uhr startet auf dem Lingener Marktplatz eine ca. 40 Kilometer lange und ADFC-LWT-begleitete Radtour  über Lengerich nach Clusorth-Bramhar.  Am Ziel wartet auf die Teilnehmer ein Mittagessen, eine Verlosung sowie Kaffee und natürlich leckerer Apfelkuchen mit Sahne. Der Eintritt zum Apfelfest ist selbstverständlich im Preis enthalten. Die Teilnahme ist nicht ganz billig. Erwachsene zahlen  15,00 Euro, Kinder von 6 bis 14 Jahren 12,50 Euro enthalten sind allerdings auch neben der „geführten Radtour“ Lingen-Clusorth-Bramhar, der Eintritt zum Apfelfest, Mittagessen, Verlosung, Kaffee und Kuchen.. Ob man noch mitfahren kann, weiß ich nicht. Anmeldeschluss war bereits am 15. September, aber man kann es ja versuchen.

Vielleicht ist der Historische Kartoffelmarkt in Elte nahe Rheine eine Alternative? Die alljährlich am vierten Wochenende im September stattfindende Veranstaltung hat schon gestern begonnen, findet -vom Heimatverein organisiert- auf dem Dorfplatz und vor dem Heimathaus statt und dreht sich ganz um die Knolle. Neben  kulinarischen Kartoffel-Spezialitäten der ortsansässigen Gastronomen Markus Wältring vom Gasthaus „Zum Splenterkotten“ und Rudolf Brinkmann vom Hotel-Restaurant „Zum Hellhügel“ geht es auch im Backhaus des Heimatvereins wieder heiß her; denn der Steinbackofen wird für Brot und Kuchen angefeuert. 1984 erwarb der Heimatverein Elte übrigens den ehemaligen Backspieker des Hofes Lampe in der Bauernschaft Heine und setzte das fst 170 Jahre alte Gebäude direkt neben dem Heimathaus wieder auf. Im Heimathaus selbst zeigt eine Ausstellung Aufnahmen aus alten Zeiten und besondere Kartoffelsorten. Historische Landmaschinen, Traktoren, ein Bauernmarkt, Blaskapelle und Jagdhornbläser  ein Kinderflohmarkt, Karussell usw. bilden dasweitere  traditionelle Programm. Die Anreise nach Rheine-Elte kann mithilfe der Westfalenbahn und einer Fietse (Karte 4,50 😦 )  ebenfalls sportlich erfolgen.

bildschirmfoto-2016-09-25-um-06-48-01 Und wo wir schon in Rheine sind: Heute werden auch zahlreiche bunte, große und kleine Drachen am Himmel über dem Gelände der Hünenborg zu sehen sein. Wie jedes Jahr wird es, so die Veranstalter, „wieder ein Tag für Klein und Groß, Kinder und Familien“ – mittlerweile zum 10. Mal in Folge. 

Es ist ein typisches, umfassendes aber auch wenig originelles Fest für die bzw. in der Region, an dem sich viele Vereine, Kindergärten, Schulen und Unternehmen beteiligen: Hüpfburg, Infostände, Glücksrad, Kistenrutsche, Fotowand, Bastelangebote, Kinderschminken, Kettenkarussell, Kindertombola („Jedes Los gewinnt“), Wasserspielen und Mitmach-Angebote der Jugendfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehr und des THW zeigen Einsatzfahrzeuge auch bei Vorführungen. Es gibt Bratwürstchen, Kuchen, Cakepops, Waffeln und diverse Getränke zu –familienfreundlichen Preisen, versprechen die Veranstalter

In Bentheim-Gildehaus veranstaltet von 11 – 18 Uhr  der „Verkehrs- und Verschönerungsverein Gildehaus und Umgebung eV“  den deutlich kleineren traditionellen Back- und Mühlenfest auf dem Mühlenberg herzlich ein.Sowohl das Backhaus als auch die 250 Jahre alte Ostmühle haben geöffnet. Besucher  können sich das Baudenkmal zeigen lassen und den Freizeitbäckern über die Schulter sehen, die  Steinofenbrot und leckeren Butterkuchen backen.

Die Landfrauen aus Westenberg-Achterberg  spinnen, weben, buttern und schenken frisch gepressten Apfelsaft aus. Der NABU-Kreisverein Grafschaft Bentheim wird mit seinem „rollenden Storchenwagen“ sowie die Kreisjägerschaft der Grafschaft Bentheim mit einem Infomobil vor Ort sein.

Die  fünf am weitesten fliegenden Luftballons des Luftballonwettbewerbs können  Gutscheine gewinnen, die anlässlich des Weihnachtsmarktes am 10.12.16 bekannt gegeben werden. Auch hier gibt es die übliche „Hüpfburg für die Kleinen“…

herfstmarktSchließlich lohnt immer ein Ausflug in die „Vesting Bourtange“  Auf dem malerischen Marktplatz der über die A 31 (Abfahrt Dörpen/Heede, Tipp) erreichbaren Festung findet heute von 11 – 18 Uhr der Herbstmarkt mit rund 40 „Verkaufsständen statt. Sein Motto: ‚für Jung und Alt und alles, was die Natur uns bietet‘.

Natürlich spielen Kürbisse eine große Rolle, und auch sonst kann man alles finden, was zu einem niederländischen Herbstmarkt gehört: Dekorationen für Haus und Garten, Gartenmöbel, Antiquitäten, Trödel, Marmeladen und Chutneys, Kleidung etc.

Während des Marktes kann man auch die Museen der Festung besuchen: „De Baracquen“, die Synagoge, die Kapitänswohnung, Filmsaal Dagen van Roem, Pulvermagazin und Terra Mora, wo die Verbindung zwischen Moor und Festung deutlich wird.

Der Eintritt zum Herbstmarkt beträgt 2 Euro bzw. gar nichts, wenn man eine Eintrittskarte für die Bourtange-Museen kauft. Um 15.00 Uhr feuern Mitglieder des Bourtanger Exercitiepelotons Kanonen ab. Mit Chillen ist dann sicher nicht so…

Salzwerkstatt

25. September 2016

Die Städtischen Museen Rheine laden zum Familiensonntag an der Saline im Stadtteil Bentlage ein. Heute sind das Salzsiedehaus und die Salzwerkstatt von 14 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Passend zur Jahreszeit geht es am heutigen Nachmittag um das Thema Vorratshaltung.

Beeren und Nüsse sammeln, Schinken pökeln, Obst und Gemüse einwekken – wer macht das heute noch? In früherer Zeit war die Vorratshaltung unverzichtbar, um im Winter nicht hungern zu müssen. Und dabei spielte Salz eine wichtige Rolle. Große und kleine Besucher können heute in der Salzwerkstatt in Rheine ihr eigenes Salz sieden und die Herstellung von Sauerkraut praktisch erproben. Dabei ist nicht nur „Großmutters Wissen“, sondern auch Muskelkraft gefragt.

Natürlich wird auch noch genug Zeit bleiben, um an diesem Nachmittag die historischen Siedepfannen, Salzlager und Feuerungsstätten zu besichtigen und Wissenswertes über die frühere Salzgewinnung in dem technischen Kulturdenkmal zu erfahren. Der Eintritt ist frei.