Was ihr wollt

5. Juli 2017

William Shakespeare „Zwölfte Nacht oder Was ihr wollt“
Bentlager Welttheater (Wiederaufnahme)
Rheine – Kloster Bentlage

Beginn: 06./07./13./14./15. Juli 2017 jeweils 20 Uhr
Beginn: 09./16. Juli 2017 jeweils 17:30 Uhr
Außengelände von Kloster Bentlage, bei Regen gibt es eine überdachte Spielfläche
Eintritt: 20 € • ermäßigt 15 €

Mit einer eigens auf Kloster Bentlage zugeschnittenen Inszenierung zelebrierte im vergangenen Jahr das „Bentlager Welttheater“  den 400. Todestag William Shakespeares. Publikum und Presse waren sich einig: Der erste Aufschlag des Bentlager Welttheaters war (Zitat:) „grandios“. Wegen des großen Erfolges – und weil es viel zu schade wäre, eine eigens auf das Außengelände von Kloster Bentlage zugeschnittene Inszenierung für nur eine Handvoll Vorstellungen zu schaffen – wird jetzt Shakespeares „Zwölfte Nacht oder Was Ihr wollt“ für sieben weitere Aufführungen wieder aufgenommen.

Zum Inhalt: Die junge Schiffbrüchige Viola strandet auf der fernen Insel Illyrien. Als Mann verkleidet tritt sie unter dem Namen Cesario in den Dienst des Herzogs Orsino. Dieser liebt seit langem unerwidert die Gräfin Olivia. Orsino schickt Cesario als Boten zu Olivia, damit dieser das Herz der Gräfin mit jugendlichem Schwung endlich für den Herzog gewinnt. Allerdings verliebt sich Olivia nun in den Boten und so beginnt ein munteres Verwirrspiel, das nicht gerade unkomplizierter wird, als auch noch Violas totgeglaubter Bruder Sebastian auf die Insel gespült wird. Da auch Hofstaat und Bedienstete ihre Liebesintrigen spinnen, steht das idyllische Illyrien bald „Herz über Kopf“.

4 Schauspieler, 11 Figuren, 3 Sprachen: Alle Rollen sind ausschließlich mit männlichen Darstellern besetzt, ganz in der Tradition des elisabethanischen Theaters. Unter der Regie der Niederländerin Silvia Andringa machen sich Marcell Kaiser und Jan Sturmius Becker aus Münster, Christian Cadenbach aus Aachen und Laurens ten Den aus Enschede auf die Suche nach versteckten kleinen Bühnen und großartigen Kulissen rund um das Kloster – ein vielseitiges Ensemble mit Spaß an rasanten Rollenwechseln und Spielfreude, das die Zuschauer auf ihrer turbulenten Reise durch das Stück und über das Außengelände der Klosteranlage geleitet.

Möglich gemacht wird diese Theaterproduktion durch die finanzielle Unterstützung im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW.

Veranstalter: Kloster Bentlage gGmbH (auch © Foto)

Tag der Architektur

24. Juni 2017

Der letzte Sonntag im Juni ist jedes Jahr Tag der Architektur. In ganz Niedersachsen (und bundesweit) sind an diesem Tag interessante neuere Gebäude und Anlagen geöffnet. Die Architekten führen hindurch, erklären ihre Baukunst, stellen sich den Fragen und Meinungen der Besucher. 2017 steht der „ag der Architektur unter dem Motto „Architektur schafft Lebensqualität“ und will dazu beitragen, Architektur als gebaute Umwelt, als Kunst für den alltäglichen Gebrauch im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.
Im Rahmen des Tages der Architektur bietet in Lingen (Ems) das Architekturbüro „Reindersarchitekten“ aus Osnabrück am 25. Juni Führungen durch die Zweifeld-Turnhalle der Matthias-Claudius-Schule an. Interessierte treffen sich dafür um 11, 12 oder 13 Uhr am Haupteingang der Turnhalle in der Birkenallee 21 in Lingen (Ems).
2013 hatte die Schule die Zweifeld-Turnhalle nach einem Jahr Bauzeit in Betrieb genommen. Sie kostete rund 3 Millionen Euro. Neben der Schule nutzen auch der Hort der Trinitatis-Kirchengemeinde sowie verschiedene Sportvereine das Gebäude. Die Matthias-Claudius-Turnhalle wurde nach neuestem energetischem Standard in Anlehnung an den Passiv-Haus-Standard errichtet und im Hinblick auf das Thema Inklusion zudem barrierefrei gebaut. Großflächige Verglasungen sowie farbig abgesetzte Wandflächen im Außen- und Innenraum tragen zum positiven Erscheinungsbild der Halle bei.
Reinders Architekten haben übrigens gerade den Architekturwettbewerb zur Erweiterung des Lingener Emslandmuseums gewonnen.
In der Region an Ems und Vechte präsentieren am Sonntag außerdem Nordhorn, Salzbergen, Meppen, Bersenbrück und Leer moderne Architektur. Mir persönlich gefällt besonders dieses Supermarkt-Projekt in Oldenburg, das vor eineinhalb Jahren Entwurfsverfasser Lars Frerichs („neun grad architektur“) im Rahmen der Lingener Architekturreihe „Lingen & Technik“ vorstellte (mehr…).
Im angrenzenden NRW werden am Tag der Architektur u.a. Projekte in Hörstel, Recke, Rheine und Steinfurt vorgestellt. Mehr
Weitere Informationen sind unter www.tag-der-architektur.de erhältlich.
(Foto: © Stadt Lingen)

Lutherin

18. April 2017

Die Lutherin – Katharina von Bora
Lesung mit musikalischer Begleitung
Rheine – Kloster Bentlage
Festsaal
So 23. April 2017 – 16 Uhr

Karten 10 Euro

Nur wenigen Historikern war Katharina von Bora eine gründliche Recherche wert. Auch im Lutherjahr 2017 wird sie allenfalls als die im Schatten stehende Ehefrau des Reformators erwähnt und nicht als Mitkämpferin für seine umwälzenden Ideen. In der von Usch Hollmann konzipierten Lesung wird man die „Lutherin“ in vielerlei Gestalt etwas näher kennenlernen: Als Nonne, die siebzehn Jahre in klösterlicher Abgeschiedenheit lebte, sich nach der Flucht aus dem Kloster als Luthers Ehefrau selbständig, souverän und mündig entwickelte, sechs Kinder gebar und Luther mit ihrem Organisationstalent den Rücken frei hielt für seine theologische Arbeit und seine berühmten Schriften und Tischreden.

Musikalisch begleitet wird die Lesung von Prof. Ulrich Eckhardt mit Musik aus dem 15. Jahrhundert, wie sie in Klöstern gespielt wurde, als Katharina noch Ordensfrau war. Er bedient sich dabei einer Truhenorgel (das Klavier war zu jener Zeit noch nicht erfunden), die für diesen Nachmittag freundlicherweise von der St. Dionysius- Pfarrei zur Verfügung gestellt wird. Außer Kompositionen von Josquin des Prés, einem von Luther hochgelobten „Meister der Noten“, werden die Besucher auch Tanzmusik hören, wie sie vermutlich bei der Hochzeit von Martin und Katharina Luther erklang.

 

wohltuend

10. Dezember 2016

Das ist mir „tatsächlich dadurch gegangen“, das ein Jahr alte Rheiner PR-Video, was sich so wohltuend von diesen platten und üblichen Stadtmarketingvideos mit Bürgermeisteransprache und Drohnenüberflug abhebt. Deshalb wohl wurde das Video nun in Berlin mit einem „Human Resources Excellence Award“ ausgezeichnet, einer Auszeichnung für herausragende Leistungen zukunftsfähiger Personalarbeit. Über die Ehrung in der Kategorie Arbeitgebervideo freuen sich die Preisträger EWG und die (Rheiner) Werbeagentur concept X. Glückwunsch an die Nachbarn im Süden für ihre Kreativität.

apfelfest_450Was machen wir heute mit den lieben Kleinen?

Gleich fünf Feste in der Region werben um die Besucher. Im Lingener Ortsteil Clusorth-Bramhar findet das 10. Apfelfest statt. Mir ist dies inzwischen mit nicht sonderlich apfeligen Hubschrauberrundflügen, 70 Verkaufsständen und dem „Aufmarsch der bisherigen Apfelköniginnen“ etwas zu rummelig. Außerdem plumpst mein alter Widerpart Heinz Rolfes CDU-werblich immer in die Veranstaltung, deren Besuch 3 Euro kostet.

Nun denn…: Gleich um 10.30 Uhr startet auf dem Lingener Marktplatz eine ca. 40 Kilometer lange und ADFC-LWT-begleitete Radtour  über Lengerich nach Clusorth-Bramhar.  Am Ziel wartet auf die Teilnehmer ein Mittagessen, eine Verlosung sowie Kaffee und natürlich leckerer Apfelkuchen mit Sahne. Der Eintritt zum Apfelfest ist selbstverständlich im Preis enthalten. Die Teilnahme ist nicht ganz billig. Erwachsene zahlen  15,00 Euro, Kinder von 6 bis 14 Jahren 12,50 Euro enthalten sind allerdings auch neben der „geführten Radtour“ Lingen-Clusorth-Bramhar, der Eintritt zum Apfelfest, Mittagessen, Verlosung, Kaffee und Kuchen.. Ob man noch mitfahren kann, weiß ich nicht. Anmeldeschluss war bereits am 15. September, aber man kann es ja versuchen.

Vielleicht ist der Historische Kartoffelmarkt in Elte nahe Rheine eine Alternative? Die alljährlich am vierten Wochenende im September stattfindende Veranstaltung hat schon gestern begonnen, findet -vom Heimatverein organisiert- auf dem Dorfplatz und vor dem Heimathaus statt und dreht sich ganz um die Knolle. Neben  kulinarischen Kartoffel-Spezialitäten der ortsansässigen Gastronomen Markus Wältring vom Gasthaus „Zum Splenterkotten“ und Rudolf Brinkmann vom Hotel-Restaurant „Zum Hellhügel“ geht es auch im Backhaus des Heimatvereins wieder heiß her; denn der Steinbackofen wird für Brot und Kuchen angefeuert. 1984 erwarb der Heimatverein Elte übrigens den ehemaligen Backspieker des Hofes Lampe in der Bauernschaft Heine und setzte das fst 170 Jahre alte Gebäude direkt neben dem Heimathaus wieder auf. Im Heimathaus selbst zeigt eine Ausstellung Aufnahmen aus alten Zeiten und besondere Kartoffelsorten. Historische Landmaschinen, Traktoren, ein Bauernmarkt, Blaskapelle und Jagdhornbläser  ein Kinderflohmarkt, Karussell usw. bilden dasweitere  traditionelle Programm. Die Anreise nach Rheine-Elte kann mithilfe der Westfalenbahn und einer Fietse (Karte 4,50 😦 )  ebenfalls sportlich erfolgen.

bildschirmfoto-2016-09-25-um-06-48-01 Und wo wir schon in Rheine sind: Heute werden auch zahlreiche bunte, große und kleine Drachen am Himmel über dem Gelände der Hünenborg zu sehen sein. Wie jedes Jahr wird es, so die Veranstalter, „wieder ein Tag für Klein und Groß, Kinder und Familien“ – mittlerweile zum 10. Mal in Folge. 

Es ist ein typisches, umfassendes aber auch wenig originelles Fest für die bzw. in der Region, an dem sich viele Vereine, Kindergärten, Schulen und Unternehmen beteiligen: Hüpfburg, Infostände, Glücksrad, Kistenrutsche, Fotowand, Bastelangebote, Kinderschminken, Kettenkarussell, Kindertombola („Jedes Los gewinnt“), Wasserspielen und Mitmach-Angebote der Jugendfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehr und des THW zeigen Einsatzfahrzeuge auch bei Vorführungen. Es gibt Bratwürstchen, Kuchen, Cakepops, Waffeln und diverse Getränke zu –familienfreundlichen Preisen, versprechen die Veranstalter

In Bentheim-Gildehaus veranstaltet von 11 – 18 Uhr  der „Verkehrs- und Verschönerungsverein Gildehaus und Umgebung eV“  den deutlich kleineren traditionellen Back- und Mühlenfest auf dem Mühlenberg herzlich ein.Sowohl das Backhaus als auch die 250 Jahre alte Ostmühle haben geöffnet. Besucher  können sich das Baudenkmal zeigen lassen und den Freizeitbäckern über die Schulter sehen, die  Steinofenbrot und leckeren Butterkuchen backen.

Die Landfrauen aus Westenberg-Achterberg  spinnen, weben, buttern und schenken frisch gepressten Apfelsaft aus. Der NABU-Kreisverein Grafschaft Bentheim wird mit seinem „rollenden Storchenwagen“ sowie die Kreisjägerschaft der Grafschaft Bentheim mit einem Infomobil vor Ort sein.

Die  fünf am weitesten fliegenden Luftballons des Luftballonwettbewerbs können  Gutscheine gewinnen, die anlässlich des Weihnachtsmarktes am 10.12.16 bekannt gegeben werden. Auch hier gibt es die übliche „Hüpfburg für die Kleinen“…

herfstmarktSchließlich lohnt immer ein Ausflug in die „Vesting Bourtange“  Auf dem malerischen Marktplatz der über die A 31 (Abfahrt Dörpen/Heede, Tipp) erreichbaren Festung findet heute von 11 – 18 Uhr der Herbstmarkt mit rund 40 „Verkaufsständen statt. Sein Motto: ‚für Jung und Alt und alles, was die Natur uns bietet‘.

Natürlich spielen Kürbisse eine große Rolle, und auch sonst kann man alles finden, was zu einem niederländischen Herbstmarkt gehört: Dekorationen für Haus und Garten, Gartenmöbel, Antiquitäten, Trödel, Marmeladen und Chutneys, Kleidung etc.

Während des Marktes kann man auch die Museen der Festung besuchen: „De Baracquen“, die Synagoge, die Kapitänswohnung, Filmsaal Dagen van Roem, Pulvermagazin und Terra Mora, wo die Verbindung zwischen Moor und Festung deutlich wird.

Der Eintritt zum Herbstmarkt beträgt 2 Euro bzw. gar nichts, wenn man eine Eintrittskarte für die Bourtange-Museen kauft. Um 15.00 Uhr feuern Mitglieder des Bourtanger Exercitiepelotons Kanonen ab. Mit Chillen ist dann sicher nicht so…

Salzwerkstatt

25. September 2016

Die Städtischen Museen Rheine laden zum Familiensonntag an der Saline im Stadtteil Bentlage ein. Heute sind das Salzsiedehaus und die Salzwerkstatt von 14 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Passend zur Jahreszeit geht es am heutigen Nachmittag um das Thema Vorratshaltung.

Beeren und Nüsse sammeln, Schinken pökeln, Obst und Gemüse einwekken – wer macht das heute noch? In früherer Zeit war die Vorratshaltung unverzichtbar, um im Winter nicht hungern zu müssen. Und dabei spielte Salz eine wichtige Rolle. Große und kleine Besucher können heute in der Salzwerkstatt in Rheine ihr eigenes Salz sieden und die Herstellung von Sauerkraut praktisch erproben. Dabei ist nicht nur „Großmutters Wissen“, sondern auch Muskelkraft gefragt.

Natürlich wird auch noch genug Zeit bleiben, um an diesem Nachmittag die historischen Siedepfannen, Salzlager und Feuerungsstätten zu besichtigen und Wissenswertes über die frühere Salzgewinnung in dem technischen Kulturdenkmal zu erfahren. Der Eintritt ist frei.

Tag der Architektur

26. Juni 2016

TdA2016

Heute ist Tag der Architektur. Fast bundesweit. Die Veranstaltung bietet ein breites Spektrum architektonischer Leistungen: Privathäuser, neue Miet- und Eigentumswohnungen, Bauwerke für Büro und Verwaltung, für Schule und Bildung, für Senioren und Kinder, für Handwerk und Gewerbe bis hin zu Gärten und Parks.

Für die Besucher ergibt sich der besondere Reiz dieses Tages daraus, dass die meisten Objekte üblicherweise nicht für Interessierte offen stehen. Außerdem können sie neben vielfältigen Anregungen für eigene Planungs- und Baumaßnahmen auch im direkten Gespräch mit den Fachleuten vor Ort Positionen diskutieren, Probleme lösen und Fragen erörtern.

Das Besuchsprogramm kann per App geplant werden, die auf der TdA-Webseite heruntergeladen werden kann.  In unserer Region gibt es folgende neue Architektur zu entdecken:

Heede, Verwaltung mit Restaurant und Café (Kanneloni)

Lingen (Ems), Bürogebäude am Fiskediek in Laxten

Nordhorn, Erweiterung Evangelisches Gymnasium

Nordhorn, MoveInn, Hostel der Lebenshilfe

Nordhorn, Neue Hauptstelle der Grafschafter Volksbank

Nordhorn, Wohn- und Geschäftshaus auf dem ehem. RAWE-Gelände

Rheine, Modernes Penthouse am Markt (Sanierung nach Brandschaden)

Spelle, Technologiezentrum Fa Bernard Krone

 

keine

23. April 2016

In unserem Städtchen gibt es ja gar keine Bahnansagen mehr. Wir im Emsland sind eben schon zufrieden, wenn überhaupt ein Zug kommt. Dabei ist dieser Satz eine gute Grundlage, einmal mehr an den legendären Satz von Harald Schmidt [für die Jüngeren: Das ist sozusagen der deutsche Jan Böhmermann senior] zu erinnern, der da lautete: Zwischen Rheine und Leer hält er nicht mehr!]

Aber jetzt widmet sich endlich eine eigene Facebook-Seite den schönsten Ansagen aus dem Zug-Cockpit. Jetzt schon ein Fall für einn Thementag  im Goethe Institut.

Screen-Shot-2016-04-20-at-14.44.33 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14Screen-Shot-2016-04-20-at-14.43.53 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14Screen-Shot-2016-04-20-at-14.43.24 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14Screen-Shot-2016-04-20-at-14.43.09 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14Screen-Shot-2016-04-20-at-14.41.56 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14Screen-Shot-2016-04-20-at-14.41.43 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14Screen-Shot-2016-04-20-at-14.42.56 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14
Screen-Shot-2016-04-20-at-14.43.38 Die schönsten Bahnansagen Deutschlands – Eine Sammlung Screen Shot 2016 04 20 at 14

Pawel Popolski

31. März 2016

Pawel Popolski
Der POPOLSKI Wohnzimmershow

Rheine  –  Stadthalle

Sa, 9. April  –  20 Uhr
Preis: 24,90 €

Nachdem Piotrek Popolski vor mehr als 100 Jahren beim Pfarrfest in Pyskowice 22 Gläser Wodka getrunken hatte, ersann er eine kleine Melodie. Dies war die Erfindung der Popolski Musik, welche später als Popmusik bekannt wurde. Obwohl die drei Akkorde dieser genialen Komposition später von erstaunten Fachleuten in 90% aller internationalen Tophits wiedererkannt wurden, blieb ihr Erfinder zeitlebens unbekannt.

Pawel Popolski, der älteste Enkel von Opa Piotrek, ist mit Kofferschlagzeug, Piano und vielen Flaschen Wodka vom polnischen Zabrze aufgebrochen um neue, unerhörte Geschichten aus der Welt der Popmusik zu erzählen. So erfährt das staunende Publikum, wie sich Opa Popolski von der Natur inspirieren lies und einen neuen Musikstil erfand, in dem überhaupt nicht gesungen, sondern nur geredet wird: „der Raps-musik“. Er demonstriert außerdem am Schlagzeug, warum die Polka allen anderen Musikgattungen energetisch überlegen ist: „Da geht sofort der Post ab durch der Decke, bei der Jazz falle ich direkt in der Tiefschlafphase!“

Pawel hat die wichtigsten Möbel aus dem Wohnzimmer der Popolskis mitgenommen: Den alten Sessel seines Großvaters, den braunen Couchtisch, die Stehlampe und das Fotoalbum der Familie. Dorota Popolski, vierzehnmalige Miss Zabrze, begleitet ihren Cousin Pawel. Sie singt die schönsten Hits ihres Opas und sucht im Publikum den Mann fürs Leben. Denn zu ihrem großen Leidwesen ist sie immer noch solo! Doch damit nicht genug: Aus dem Plattenbau in Zabrze wird der jüngste Bruder Janusz Popolski per Skypek live in die Show geschaltet und macht seinem Ruf als „der trubste Tasse von der ganze Familie“ alle Ehre.

Die vom Polkaüberwachungsverein (PÜV) vorgeschriebene Wodka-Pause wird natürlich eingehalten. Nastruvko!

 

Honky Tonk® Festival Rheine
Rheine  –  Stadtzentrum
Sa 2. April – ab 21 Uhr

Eintritt: ab 13 Euro

Eine ganze Nacht lang darf am nächsten Samstag in der Rheinenser Innenstadt in 12 Locations getanzt und gefeiert werden – und das Beste man muss nur einmal Eintritt bezahlen. Im Vorverkauf 13,- Euro.

Online-Tickets gibt es unter www.honky-tonk.de, und für alle Kurzentschlossenen bietet die Abendkasse in allen teilnehmenden Lokalen das Ticket für 15 EUR an. Musikbeginn überall 21 Uhr. Das Programm:

Nr.01 Bertling, Münster Str. 1
21-2 Uhr: On The Rocks, Die großen Hits der Welt

Nr.02 Café Central, Marktplatz 13
21-2 Uhr: Kuprat & Haggeney, Acoustic Rock’n’Roll

Nr.03 Café Einstein, Matthiasstr. 6
21-2 Uhr: The Richtones, Hits aus Funk, Soul, Rhythm &
Blues und Pop Classics

Nr.04 Café Extrablatt, Herrenschreiberstr. 14
21-2 Uhr: Mac Gyvers Mechanics, Kulthits der 80er

Nr.05 Hues-Ecke,Emsstr. 71
21-2 Uhr: Juicy Fruits, Rock-Party-Knüller

Nr.06 HUGO, Matthiasstr. 6
21-2 Uhr: Helmut Orosz, Cover von Hart bis Zart

Nr.07 Hypothalamus, Auf dem Thie 15
21-2 Uhr: Four Roses, Finest Rock & Ballads

Nr.08 Onkel Rock, Bahnhofstr. 7
21-2 Uhr: Stonewashed, Soul, Pop und Rock’n’Roll

Nr.09 Ratsdeele, Klosterstr. 15
21-2 Uhr: Pete Donnegan Trio, Golden Oldies der 50er-80er
Jahre

Nr.10 Roxy, Matthiasstr. 18
21-2 Uhr: The Rockabilly Four, Let’s Rock’n’Roll

Nr.11 Trinkhalle, Matthiasstr. 16
21-2 Uhr: N.R.G. Vibes, Dancehall, Reggae & Reggaeton

Nr.12 Yessss.Music, Auf dem Thie 19
21-2 Uhr: German Scotch, Soul-,Rock- und Bluesklassiker