Meistens bleibt nur sparen, schrieb gestern die taz. Denn Mieter, deren Wohnung mit einer Gasheizung beheizt wird, „haben praktisch keine Möglichkeit, das zu ändern“, sagt Martin Brandis, Energieexperte der Verbraucherzentrale Bundesverband, „sie können ja keine Investitionen tätigen“. Wer seine Wohnung im Winter tendenziell stark heizt – also mehr als 21 Grad – solle überlegen, ob er die Heizung nicht wirklich runterdrehen könne, sagt Brandis. Wichtig: Räume, die tagsüber leer sind, weil die Be­woh­ne­r:in­nen nicht da sind, müssen nicht beheizt werden. Dass das Aufheizen kalter Räume mehr Energie verschlingt, als sie konstant erwärmt zu lassen, sei ein Mythos, sagt Brandis.

Er rät zu programmierbaren Thermostaten, die es im Baumarkt oder bisweilen im Discounter zu kaufen gibt und die auf nahezu jeden Heizkörper mit Thermostat passen. Damit kann die Raumtemperatur reguliert und, kurz vor Feierabend, wieder erhöht werden.

Hilft eine kleine Photovoltaikanlage auf dem Balkon? „Einen Teil ihres Strombedarfs können Mie­te­r:in­nen damit decken“, sagt der Energieexperte, „das ist empfehlenswert und sinnvoll.“ Aber in Sachen Heizen und Gassparen helfe es nicht. „Um Solarthermie sinnvoll nutzen zu können, müssen die Kollektoren an die zentrale Heizungsanlage angeschlossen werden.“ Das sei für Mie­te­r:in­nen schwierig. Sinnvoll könne auch sein, Ver­mie­te­r:in­nen auf die derzeit komfortable Förderung für den Einbau von Wärmepumpen hinzuweisen. Wer in einer Eigentumswohnung wohnt, hat mehr Möglichkeiten. „Hier hängt es davon ab, was die Eigentümer verabredet haben“, sagt Brandis. Eine Wärmepumpe setzt wegen der hohen Investitionssumme in den meisten Eigentümergemeinschaften den Beschluss aller Eigentümer voraus.

Für diesen Winter dürfte das in vielen Fällen zu spät sein. Hier gilt der Hinweis für die Mieter: Runter mit der Temperatur.

taz

27. Juni 2022

Anarchist

26. Juni 2022

Gestern feierten die Lingener Kivelinge ihr 650. Dienstjubiläum. Obwohl der 1372 gegründete Verein stets großen Wert darauf legt, kein Schützenverein zu sein, waren Dutzende von Schützenvereinen eingeladen und zogen nachmittags durch das Lingener Stadtzentrum. Im Gegensatz zu früheren Festen waren aber die Kivelinge selbst ohne ihre Marketenderinnen unterwegs, weshalb sie irgendwie allein gelassen wirkten und was heutzutage verstehen soll, wer will. Bei der Gelegenheit: Lingen wartet seit zwei Jahren noch auf die Kiveling-Ampelmännchen, die als „Geschenk der Kivelinge“ zwei, drei Fußgängerampeln schmücken sollten, aber wohl höheren Behördenorts in fernen Amtsstuben steckengeblieben sind.

Ganz anders ist das in Emden, wo Ottos Ottifanten statt Ampelmännchen zeigen, dass es grün oder rot ist. Apropos Otto Waalkes. Der erhielt in der letzten Woche den Niedersächsischen Staatspreis in der letzten Woche aus der Hand des wahlkämpfenden Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD). Dabei, schreibt die taz, bleibt Otto doch „ein unzähmbarer Anarchist.

Sie werden ihn nicht kriegen. Selbstverständlich macht Otto Waalkes das alles mit, und zuverlässig wird er auch bei der Gala zur Verleihung des Niedersächsischen Staatspreises 2022 dieselben Witze wie eh und je reißen, ein paar von ihnen. Da stellt sich dann wieder die wohlige 1970er-Jahre-Atmosphäre ein, nostalgisch für all die jetzt erwachsenen kleinen Zu­schaue­r*i­nnen von einst, so ein Lagerfeuermoment. Und es wird für alle sehr lustig sein.

Aber am Ende bleibt Otto Waalkes dann doch ein Anarchist, den man mit dem Staatspreis eher einfangen will, als ihn zu ehren. Aber das wird höchstens der Tendenz nach gelingen, nicht ganz. Da bleibt noch etwas Lauerndes, Ungebärdiges, Infantiles: Helmut Schmidt (SPD) forderte noch, dass Otto für einen grandiosen Papstwitz Abbitte tue.

Es ging darum, dass dieser sich durch Suizid beruflich verbessern könne, was die Tat rechtfertigen würde. Aber er hat keine Reue gezeigt, damals nicht, und sich letztlich so die Möglichkeit geschaffen, sich noch im spießigsten Ambiente daneben zu benehmen, ohne sich dafür zu entschuldigen.

Klar ist das Teil eines Images. Er befriedigt die…“

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Luft, Moritz

5. Mai 2022

Gerade sagte in einer Gremienberatung ein führender Lingener CDU-Politiker, die Sache mit dem 9-Euro-Nahverkehrsticket  sei zwar eine gute Idee, aber damit werde es sowieso nichts. „Das klappt nicht.“ Ich sehe dies anders. Es wird funktionieren, vielleicht erst nach ein paar Tagen oder Wochen, aber das 9-Euro-Projekt ist gleichermaßen geil und wichtig. Viel wichtiger als die gleich teuere Spritpreisermäßigung, die die sozusagen belohnt, die am meisten Sprit verballern.

In Sachen Neun-Euro-Ticket, weiß die taz , melden sich allerdings nicht nur in Lingen sondern andernorts die lokalen Bedenkenträger. In Sylt beispielsweise.

Wegen des geplanten Neun-Euro-Tickets befürchten deutsche Urlaubsregionen wie Sylt den Kollaps. Immerhin steht die eigene Exklusivität auf dem Spiel.

Auf Sylt hat man also Angst. Denn noch ist der Beschluss nicht endgültig in trockenen Tüchern, doch man nimmt allgemein an, dass das Neun-Euro-Ticket kommen wird. Im Rahmen des Entlastungspakets für die Bundesbürger wegen der stark gestiegenen Energiepreise, wird jede und jeder vom 1. Juni an bis zum 31. August für nur neun Euro im Monat den öffentlichen Nahverkehr benutzen können. Und dazu zählen dann auch Regionalzüge, mit denen sich Abenteuerlustige im Extremfall von Rügen bis zum Schwarzwald durchhangeln können.

Ebensolche Urlaubsregionen sind es, die nun unter dem erwarteten Run von Tagesausflüglern und Billigtouristen, die „bloß gucken wollen“, schon mal provisorisch aufstöhnen. Das gilt nicht nur für die Küstenorte in Mecklenburg-Vorpommern, wo man seit jeher auch jede noch so zahlungswillige Kundschaft als Störung, Zumutung und Überforderung begreift. Sondern insbesondere auch für sich eher exklusiv definierende Zielorte wie die Nordseeinsel Sylt.

„Wir sehen die Insel nicht optimal (aus-)gerüstet für das 9-Euro-Ticket und den damit verbundenen Ansturm“, sagt der Geschäftsführer der Sylt Marketing, Moritz Luft, der Deutschen Presse-Agentur….

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Foto: Sylt privat, Demiahl/pixabay

Ukraine-Soli-Abo

26. März 2022

Autokorrektur

16. Februar 2022

Es gibt da schon einiges, was in unserer Stadt für die Mobilität verbessert werden kann. Denken wir mal unerschrocken ( und teilweise auch sehr weit ) voraus:

Wann geht es los mit dem Bahnhofsumbau, der seit Jahren öffentlichkeitswirksam angekündigt wird und doch einfach nicht voran kommt?

Lingen soll und will sich inzwischen außerdem an das werdende S-Bahnnetz Münsterland anschließen; dann fahren Züge hier deutlich öfter nach Süden als zurzeit. Und es braucht eine Direktverbindung ohne Umsteigen nach Osnabrück. Außerdem braucht es einen barrierefreien zweiten Zugang zum Gleis 2 am Bahnhof, wo dann die S-Bahn-Züge starten und ankommen.

Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling hat in diesen Tagen die Entwicklung des Schienennetzes Richtung Niederlande also in die Provinzen Drenthe und Groningen ebenso als notwendig unterstrichen wie Richtung Süden nach Gronau. Warum wird nicht über eine schienengebundene Verbindung zwischen Lingen (Ems) und Nordhorn debattiert? Wie wäre es mit einer Machbarkeitsstudie? Nordhorn scheint mir dafür offen zu sein – und die „Macher“ im Emsland? Sie akzeptieren die eingleisigen Engstellen der Emslandlinie nördlich Dörpen und Papenburg. „Die Macher“ sind immer noch auf dem „Wir-bauen-lieber-Straßen“-Tripp und wollen mit inzwischen 1,4 Milliarden Euro eine 4-spurige Straße durch das Hasetal bauen, anstatt dort die Bahnstrecke Richtung Bremen zu schaffen. Ein gestriges Konzept, scheint mir.

Alles Hirngespinste? Wohl kaum. Dies zeigt ein Blick nach Osnabrück, wo sich etwas tut, schreibt gerade die taz:

„Es gibt ja Leute, die sagen: Früher war alles besser. Meist ist ein solches Lob der Vergangenheit verklärender Unsinn. Aber es gibt Fälle, da stimmt es ein wenig. Ein solcher Fall tritt derzeit in Osnabrück zutage.

Es geht um die Machbarkeitsstudie für den Bau einer Stadtbahn, in Auftrag gegeben und finanziert von Stadt und Landkreis Osnabrück. Bis Ende 2022 sollen die Dresdner Verkehrsplaner Köhler und Taubmann (VKT) ihre Potenziale bewerten, ihre Wirtschaftlichkeit, ihre Ausbaubarkeit zur Stadt-Umland-Bahn, die städtebaulichen Konsequenzen.

Ein großer Erfolg für die Osnabrücker Stadtbahn-Initiative (SBI). Seit Anfang der 1990er kämpft sie für ihre Idee einer neuen Straßenbahn. Mitentscheidend war eine Petition von Ende 2020, die über 3.100 Unterzeichner fand, an Infoständen, auf Wochenmärkten, über die Plattform openPetition. Auch AktivistInnen von Fridays for Future hatten Unterschriften gesammelt.

Osnabrück hatte schon einmal eine Stadtbahn. Eine elektrische Straßenbahn, ab 1906. Aber 1960 war damit Schluss. Das System wurde demontiert, die Stadt mehr und mehr zur Autostadt. „Heute sagen fast alle, dass das ein fataler Fehler war“, sagt Johannes Bartelt von der SBI zur taz. „Aber es ist noch nicht zu spät, den Erfolg von damals wieder aufzugreifen.“

Dass Osnabrücks Straßen primär Autoverkehrsraum sind, rächt sich: Staus, Lärm, Abgase, Stress, Feinstaub, zu­ge­parkter öffentlicher Raum, Unfallgefahr für Radfahrer. Eine Stadtbahn könnte das entzerren, meint die SBI. Zudem…“

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Angesichts der Klimaprobleme kann jedenfalls nicht weiter auf den Individualverkehr gesetzt werden, auch nicht mit E-Autos. Es müssen Alternativen entwickelt werden.

Es geht hier vor allem um die Schiene, aber eine zentrale Alternative ist das Rad, das für kurze Strecken unschlagbar ist, allerdings auch ein Umfeld braucht, damit es gern benutzt wird. Einfache Frage: Warum beispielsweise stehen Kfz trocken in öffentlich finanzierten Garagen, aber Räder allermeist im Regen, wenn man mit ihnen in die Stadt fährt? Eine weitere Alternative ist der schienengebundene Transport von Menschen und Gütern auch in der Region. Ideen gibt es reichlich. Doch für die Umesetzung braucht es den Abschied der einseitigen, Verkehrsplaner sagen „sehr besonderen“ Autoorientiertheit in Lingen oder, um es mit Katja Diehl zu sagen, die Autokorrektur. Dazu müssen belastbare Untersuchungen und Machbarkeitsstudien her.

Bevor übrigens BN-Mann und Stadtplaner Manfred Kunst mit mir schimpft: Ja, es sollte auch untersucht werden, ob angesichts grundlegend geänderter Finanzierungen des Bundes die Bahnstrecke im Lingener Stadtgebiet eine Etage tiefer zu legen ist, um so die Zerteilung unseres „Mittelzentrums mit oberzentralen Teilaufgaben“ in Ost und West zu beenden und viele Hektar neuen Stadtraum zu bekommen.

Spoiler:
Bitte unabhängige Expert*innen fragen und keine Leute, die das zurecht biegen, was unser OB für richtig hält.


Foto: Bahnhof Lingen (Ems) vor rund 100 Jahren (1919)

 

Nichts, gar nichts davon

31. Januar 2022

Letzte Woche wurde im Landtag in Hannover die Novelle des Hochschulgesetzes verabschiedet. Die Studierenden fühlen sich – mal wieder – nicht gehört. Die aktuelle Novelle des niedersächsischen Hochschulgesetzes hat eher so Reförmchencharakter, ein bisschen mehr Autonomie hier, ein paar kleinere Korrekturen dort – nichts, was bisher eine Riesenwelle ausgelöst hätte.

Die hat Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) allerdings auch gerade erst hinter sich – Sparpläne und globale Kürzungen im Landeshaushalt hatten in den Hochschulen für viel Unruhe gesorgt.

Nun sollen also Präsidien und Senate gestärkt werden und mehr Befugnisse erhalten. „Differenzierte Hochschulautonomie“ nennt Thümler dies. Der FDP geht das längst nicht weit genug, noch immer regiere an den Hochschulen vor allem die landespolitische Bürokratie, nötig sei echte Autonomie, als ­Arbeitgeber wie als Bauherr, betont FDP-Fraktionschef Stefan Birkner.

„Mit den Einsparungen im Wissenschaftsbereich und auch mit der Änderung des Hochschulgesetzes bleiben die Hochschulen überreguliert und unterfinanziert“, hatte der hochschulpolitische Sprecher Lars Alt (FDP) schon im vergangenen Sommer kritisiert, als das Gesetz eingebracht wurde.

Die Beratung im Fachausschuss hat daran nicht viel geändert und auch die Studierenden sind frustriert. „Wir haben im Januar 2020 zum ersten Mal unsere Forderungen an den Wissenschaftsminister herangetragen“, sagt Daryoush Danaii vom „freien zusammenschluss von student*innenschaften“ (fzs) in einer Pressekonferenz am Dienstag. Auch in der Anhörung im Ausschuss habe man noch einmal versucht, den eigenen Standpunkt klar zu machen. „Nichts, gar nichts davon hat Eingang gefunden in den Gesetzentwurf.“

Die Studierenden befürchten…

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Gothia

22. Januar 2022

irgendwann später

13. Januar 2022

Ab Januar sollte es auch in Niedersachsen ein günstiges Azubi-Ticket geben. Jetzt stellt sich heraus: Vor dem Sommer wird das nichts und landesweit gilt es auch nicht.Es kommt eben irgendwann später, berichtet Nadine Conti in der taz.

Als „echten Meilenstein“ bezeichnete Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) das Vorhaben noch im Dezember. Ab Januar sollte das regionale Schüler- und Azubi-Ticket – gelegentlich auch 1-Euro-Ticket oder 365-Euro-Ticket genannt – dafür sorgen, dass Auszubildende nicht länger große Teile ihrer oft mickrigen Vergütung für Monatstickets ausgeben müssen. Die neue Landesmaßgabe heißt: Nicht mehr als 30 Euro pro Monat soll das Nahverkehrsticket kosten – und zwar für Schüler*innen, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende gleichermaßen.

Doch wer jetzt freudig zum Fahrkartenautomaten oder ins Kundencenter seines Nahverkehrsanbieters stiefelt, wird enttäuscht: Vielleicht im August, sagen die meisten. Das liegt daran, dass in Niedersachsen solche Meilensteine eher aus einem Sack Kieselsteine mit Ikea-Bauanleitung bestehen.

Das Verkehrsministerium hat nämlich lediglich die gesetzlichen Voraussetzungen und Mindestvorgaben für dieses Azubi-Ticket geliefert. Außerdem hat es 20 Millionen Euro in diesem und 30 Millionen im nächsten Jahr aus seinem Haushalt zusammen gekratzt, um das Vorhaben zu bezuschussen. Und jetzt dürfen sich die Kommunen und Landkreise, die für den ÖPNV zuständig sind, überlegen, wie sie das Ganze umsetzen und den Rest finanzieren.

Das hängt damit zusammen, dass Niedersachsen über ein unglaublich kleinteiliges Nahverkehrssystem verfügt, in dem es an die 50 verschiedene Tarifsysteme gibt. Daran wollte das Wirtschaftsministerium nicht rühren. Man…

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Dabei drängt die Zeit.

4. Januar 2022

Nirgendwo scheinen die Gräben zwischen Naturschutz und Landwirtschaft tiefer als beim Thema Moor. Dabei drängt die Zeit.

Das Krähenmoor hat Glück gehabt. Vielleicht hat es damit zu tun, dass es nicht leicht zu finden ist. Das Naturschutzgebiet liegt östlich der niedersächsischen Kleinstadt Nienburg (Weser). Wer sich erfolgreich durchs Unterholz geschlagen hat, dem bietet sich ein unspektakulärer Anblick. Braunes, teils hüfthohes Gras, unterbrochen von Pfützen, kleineren Tümpeln. Der Schatz des Krähenmoors aber liegt unter den Schuhsohlen.

Dabei war der Antrag für den Torfabbau in dem Gebiet schon durchgewunken, das war in den 60er Jahren. Bagger begannen schachbrettartig Gräben auszuschaufeln. Denn bevor der schwarzbraune Torf an die Erdoberfläche ­befördert werden kann, muss aus dem Boden raus, was das Moor zu Moor macht: Wasser. Torf wurde allerdings nie gestochen. Die Firma ging pleite, das Krähenmoor wurde vergessen. Bis 1978 als das Land Niedersachsen unter Ministerpräsident Ernst Albrecht eine Inventur der Moore vornahm.

„Das Krähenmoor wurde damals zu einem der sechs wertvollsten Moore Niedersachsens deklariert“, sagt Moorschützer Thomas Beuster. Allein kann es diesen Titel aber nicht verteidigen. Das Wasser, das mühsam abgebaggert wurde, muss genau so mühsam zurückgeholt und gehalten werden. „Die ersten Gräben haben wir 2009 geschlossen, später Wälle aufgeschüttet. Wir haben viel Zeit verloren“, sagt Beuster, der so etwas wie der Baumeister des Krähenmoors ist. Der Geograf von der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer renaturiert das Gebiet in Zusammenarbeit mit den Behörden.
Seine khakifarbenen Gummistiefel machen…

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Ein taz-Artikel von  in der taz.