Diango Hernández

20. Juli 2017

Diango Hernández
„Sobre las Olas“ (Über allen Wellen)
Lingen (Ems) – Kunst-/Halle IV, Kaiserstr. 10a
Öffnungszeiten:
Di – Fr 10.00 – 17.00 Uhr
Sa, So 11.00 – 17.00 Uhr
Vernissage Fr 21.07., 19 Uhr

Der seit 2003 in Düsseldorf lebende kubanische Künstler Diango Hernández (geb. 1970 in Sancti Spíritus, Kuba) studierte in den 1990er Jahren Industriedesign in Havana und wurde dann einer der Gründer eines Kollektivs aus kubanischen Künstlern und Designern mit dem Namen „Ordo Amoris Cabinet“.

Diango Hernández präsentierte seine Arbeit sowohl in Einzelausstellungen in der Kunsthalle Münster und im Kunstverein Nürnberg und jüngst im Museum Morsbroich in Leverkusen. Er nahm an Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Düsseldorf, in der Kunsthalle Basel, im Kunstverein in Hamburg sowie im Museum Ludwig in Köln teil.

Diango Hernández fächert in seinen Bildern, Objekten und Wandmalereien einzelne Momente seiner Biografie auf. Die Sehnsucht nach der verlorenen Heimat, dem Strand, den Früchten und der Sprache prägt sein ästhetisches Vokabular. Die mäandernden Reden Fidel Castros transformiert Diango Hernández in neue visuelle Ausdrucksformen: In einer Wandmalerei werden Worte zu Wellen und Wellen zu einem Meer aus blauen Zeichen. Heimat als ideologische Konstruktion und Heimat als Sehnsuchtsort bilden die beiden Erinnerungsachsen, Energiespeicher und das Perpetuum mobile der künstlerischen Produktion von Diango Hernández. Präsentiert wird ein umfangreicher Einblick in sein Werk mit Arbeiten aus den vergangenen drei Jahren.

(Quelle: PM)

Ein persönlicher Nachtrag
Die Stadt Lingen erlaubt sich, die Hernández-Ausstellung so anzukündigen:

Zwanglos erkennt man die Provinzialität. Jeder blamiert sich eben so gut, wie er kann.

Isabel Albrecht

17. Mai 2017

Isabel Albrecht 
Lingen (Ems) – Kunsthalle, Kaiserstr. 10a
20. Mai bis 9. Juli 2017 
Eröffnung am Freitag, 19. Mai 2017 um 19 Uhr 

Isabel Albrecht wurde 1968 geboren und studierte von 2002 bis 2004 freie Kunst am Royal College of Art in London. Zeit ihres Lebens richteten ihr die Galerie hanfweihnacht in Frankfurt am Main sowie die Galerie Patrick Heide in London Einzelausstellungen aus, sie nahm an Gruppenausstellungen bei Danese in New York, in der Gallery Joe in Philadelphia und in der Gallery Anthony Grant in New York teil. Bis zu ihrem frühen Tod im Jahr 2013 realisierten hingegen keine Institutionen Einzelausstellungen mit dem Werk von Isabel Albrecht. Die Kunsthalle Lingen präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Basis Kunstverein in Frankfurt am Main posthum ihre erste institutionelle Einzelausstellung.

Isabel Albrecht arbeitete vor allem in den künstlerischen Medien Malerei und Zeichnung. Ihre ebenso farbigen Bilder wie Arbeiten auf Papier in schwarz bzw. grau / weiß überziehen meist dichte Strukturen aus horizontal und vertikal verlaufenden dünnen Linien, so dass sie ein flimmerndes Geflecht erzeugen und vor allem durch eine minimalistische Formensprache beeindrucken. Isabel Albrecht sprach vom zeichnerischen Vorgang einmal als visuellem Denkprozess, eine Aussage, die ihre Kunst mit den Errungenschaften der konzeptuellen Kunst der 1960er Jahre verbindet. Ebenso auf einem strengen Konzept basierend wie auch minimalistisch in der Formensprache, steht die Kunst von Isabel Albrecht in der Tradition einer formen- und farbenreduzierten Kunst, wie sie beispielsweise Agnes Martin fertigte. Isabel Albrechts Arbeiten wurden hingegen unter anderem von einer Faszination der Künstlerin für moderne Architektur seit den Errungenschaften des Bauhauses inspiriert. Die über die eigentlichen Bildränder sich imaginär fortsetzenden Werke verweisen auf nichts anderes außer sich selbst und konfrontieren die Betrachterinnen und Betrachter mit ästhetisch hochwertiger Kunst. Die Einzelausstellung in der Kunsthalle Lingen wird das Werk von Isabel Albrecht über eine umfangreich angelegte Präsentation mit Arbeiten aus den Jahren 1998 bis 2012 vorstellen.

Zur Eröffnung am Freitag, 19. Mai 2017 um 19 Uhr begrüßt Georg Aehling (stellvertretender Vorsitzender des Kunstvereins Lingen), der Landrat des Landkreises Emsland Reinhard Winter spricht ein Grußwort und Meike Behm, Direktorin der Kunsthalle, führt in die Ausstellung ein.

 


Cinéma
Kerstin Cmelka, Tom Dale, Judith Hopf, Peter Fischli / David Weiss, Annika Kahrs, Harry Kramer, Claus Richter, Shimabuku, Corinna Schnitt 
Lingen (Ems) – Kunsthalle Lingen

20. Mai bis 09. Juli 2017 
Eröffnung am Freitag, 19. Mai 2017 um 19 Uhr 

Unter dem Titel „Cinéma“ präsentiert die Kunsthalle Lingen ein inhaltlich umfangreiches Programm aus Video- und Filmproduktionen national und international bekannter Künstlerinnen und Künstler. Gezeigt werden „Mikrodramen“ von Kerstin Cmelka, in denen es um das weite Thema von Beziehungen zwischen Menschen geht, eine Arbeit von Tom Dale, die das Phänomen Erinnerung verhandelt, Judith Hopf präsentiert einen „Hospital Bone Dance“, Peter Fischli und David Weiss zeigen eine faszinierende Kettenreaktion unter dem Titel „Der Lauf der Dinge“, Annika Kahrs setzt in „Playing to the Birds“, ein Stück von Franz Liszt in Szene, Harry Kramer fertigte Experimentalfilme in den 1950er und 1960er Jahren, Claus Richters Musical „Salve Monstrum“ spielt im Mikrokosmos eines Renaissance-Schlosses in dem Richter´s Obsession für Bühnen, Kostüme und obskure Figuren zu einem bitteren Spiel mit dandyesken Königen, zweifelnden Räubern und einem stets groovenden Hofstaat gerät, Shimabukus Film „From Bow to Bow“ thematisiert eine Verwandlung einer Waffe in ein Musikinstrument und schließlich verhandelt Corinna Schnitt amerikanische Familienidylle. 

Kunsthalle: Thomas Schmit

9. September 2016

schmittposter

 

Thomas Schmit
bald ist wieder schneckentreffen
Ausstellung
Lingen (Ems)  –  Kunstverein, Kunsthalle

Eröffnung Freitag, 09.09. 19 Uhr
geöffnet Di – Fr 10.00 – 17.00 Uhr
Sa, So 11.00 – 17.00 Uhr
vom 10.09. – 13.11.2016

Eintritt: 3 Euro / 1,50 Euro ermäßigt
Freitags Eintritt frei

time to sync or swim

24. Juni 2016

Heute 19 Uhr, die Eröffnung der aktuellen, gemeinsamen Ausstellung der Künstlerinnen Katrin Mayer (Berlin) und Eske Schlüters (Hamburg) in der Kunst-/Halle IV, Kaiserstr. 10a in Lingen (Ems). Eintritt frei.

Timetosynetc

„Lingen sagt Danke“

9. April 2016

Die Idee der BürgerNahen (BN) war: „Was Berlin kann, können wir auch!“ Jetzt sagt Lingen den ehrenamtlich engagierten und tätigen Lingener Danke. Morgen (So, 10.04.) wird die BN-Idee „Lingen sagt Danke“  verwirklicht. Hier alle Aktivitäten.
Informationen zum umfangreichen Programm und ganz allgemein zum Ehrenamt gibt es von 14 bis 18 Uhr im Foyer des Theaters an der Wilhelmshöhe. Dort präsentieren sich die Integrationslotsen, das Mehrgenerationenhaus, das Freiwilligenzentrum, der SkF, das DRK, die Malteser und die Feuerwehr. Zur Unterhaltung trägt ein kleines Musikprogramm verschiedener Ensembles des Lingener Kammerorchesters bei.
Alle sonstigen Programmpunkte finden sich hier in der Übersicht:
Veranstalter Veranstaltungsart Hinweise
Lingener Leben Kurzfilmvorstellung – Harald Lorenz kostenloser Eintritt

15 Uhr
Kurz und Knackig – Harald Lorenz hat das Filmhandwerk bereits in den 1970er Jahren in der damaligen Sowjetunion gelernt und betrieb seit 1975 ein Amateurfilmstudio in Usbekistan. Für seine kritischen und experimentellen Kurzfilme hat er viele internationale Preise erhalten. Seit 1988 lebt Lorenz in Lingen und geht auch weiterhin seiner Passion nach. Er dokumentiert das Lingener Leben mal witzig, mal nachdenklich, doch er belehrt den Zuschauer dabei nie. Für den Nachmittag wird Lorenz einen Überblick seines Schaffens zusammenstellen und so eine exklusive Vorstellung präsentieren.
Wichtig: Die Filmvorführung dauert ca. 90 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Tatort“
kostenloser Eintritt
20.15 Uhr
„Die Geschichte vom bösen Friedrich“ – Wie jeden Sonntag bei Erstausstrahlungen üblich, lädt das Centralkino auch an diesem Sonntag zu einem kostenlosen Besuch des Tatorts ein. Im dritten Frankfurter Tatort wird Hauptkommissarin Anna Janneke (Margarita Broich) mit einem Mann aus ihrer Vergangenheit konfrontiert: Der hoch gefährliche Alexander Nolte wurde vor 19 Jahren weggesperrt. Das Gutachten der damals als Polizeipsychologin tätigen Janneke bewirkte seine Haft. Jetzt ist Nolte auf freiem Fuß und die Kommissarin in Sorge – zurecht.
Wichtig: Einlass ab 19.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
EmslandArena Führung kostenloser Eintritt
14 Uhr
Blick hinter die Kulissen der EmslandArena – Seit ihrer Eröffnung sorgt die EmslandArena dafür, dass Lingen bundesweit als Event-Hot-Spot wahrgenommen wird. Betriebsleiter Florian Krebs führt die interessierten Gäste hinter die Kulissen der EmslandArena und ermöglicht ihnen so einen Einblick in die VIP-Lounge, die Umkleidekabinen der Sportler und die Garderoben der Künstler.
Wichtig: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Restplätze sind verfügbar.
Emslandmuseum
Lingen
Ausstellung „my generation“ kostenloser Eintritt
14.30 bis 17.30 Uhr
Musikalischer Zeitsprung – Rückblickend auf die jüngste Stadtgeschichte Lingens zeigt diese Ausstellung, wie sich junge Erwachsene „damals“ aus gesellschaftlichen und musikalischen Konventionen zu befreien versuchten. Musikszenen rund um Rock und Beat, ein neuer Kleidungsstil mit Jeans und kurzen Röcken, wilde Frisuren und auffälliger Modeschmuck dienten zur Erschaffung eines neuen, phantasiereichen Lebensgefühls.
Wichtig: Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Glockenspiel im
Historischen Rathaus
Führung kostenloser Eintritt
14.30 Uhr
Und täglich grüßt … die Melodie – Seitdem die Kivelinge der Stadt 1952 das Glockenspiel geschenkt haben, erklingen täglich verschiedene Melodien aus dem Glockenturm des Historischen Rathauses. Wann genau das Figurenspiel dazu kam und, was es sonst noch Wissenswertes über das Glockenspiel zu erfahren gibt, wird in der Führung Thema sein.
Wichtig: Die Führung dauert ca. 30 Minuten.
Kulturforum St. Michael Gesprächskonzert mit dem
Stenzl-Duo
kostenloser Eintritt
17 Uhr
limitiertes Kartenkontingent
Klaviermusik mal anders – Das Gesprächskonzert des Stenzl-Duos verspricht Wissen und Witz kombiniert mit hervorragendem Spiel der beiden Professoren für Musik und Klavierduomusik. Das Konzert steht unter dem Titel „Franz Schuberts Fantasie f-Moll – Psychogramm einer menschlichen Seele“.
Wichtig: Restkarten sind an der Kasse im Kulturforum hinterlegt.
Kunsthalle Lingen Austellung: Charlie Jeffery –
„I am a believer, I am often mistaken“
kostenloser Eintritt
11 bis 17 Uhr
15.30 Uhr Führung (durch beide Ausstellungen)
Erstmalig in Deutschland – Prozessuale Arbeitsweise mit vor Ort gefundenen Materialien wie Gips, Styropor und Kleidungsstücken charakterisieren die surreale Formensprache des Künstlers. Sie wirken häufig fragil und lassen den Eindruck einer Gradwanderung zum Scheitern erwecken. In dieser Ausstellung wird ein retrospektiver Überblick über das jüngste Werk von Charlie Jeffery präsentiert, bestehend aus Malerei, Objekten und Skulpturen.
Hinweis: Zur genannten Uhrzeit wird eine kostenlose Führung durch beide Ausstellungen angeboten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Silke Schatz – „Hände hoch“ kostenloser Eintritt
11 bis 17 Uhr
15.30 Uhr Führung (durch beide Ausstellungen)
DSC05203Am Ort des Geschehens – Ineinander verschachtelte Schnitte, überlappende Querschnitte, Innenräume und Fassaden formieren Zonen der Undurchsichtigkeit in transparenten Zeichnungen und bilden so ein virtuelles Informationsnetz. Aus dieser individuellen Arbeitsweise entstanden die Ausstellung „Hände hoch!“ sowie die Werke zum Lingener Kernkraftwerks und zum Bunker. Einen der Hauptaspekte bildet somit die direkte Beschäftigung mit dem Ort der Ausstellung.
Hinweis: Zur genannten Uhrzeit wird eine kostenlose Führung durch beide Ausstellungen angeboten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Besuch des Freizeitbades für zwei Stunden Das Kontingent der Karten ist auf 100 begrenzt. Jeweils 25 Personen können um 10,12, 14 und 16 Uhr das Linus für zwei Stunden umsonst besuchen.
Eintauchen und Erleben – Mit der über 1.000 m² großen Wasserfläche und den vielen Attraktionen ist im Freizeitbad der Spaß garantiert. Adrenalin-Junkies erwartet die 100 m lange Black-Hole-Rutsche. Für Entspannung nach einer rasanten Rutschpartie sorgen der Strömungskanal, das Warmbecken oder die Massagedüsen. Hier können sich die Gäste einfach mal treiben lassen und den Alltagsstress vergessen.
Wichtig: Das Kontingent der Karten ist auf 100 Stück beschränkt. Jeweils 25 Personen können um 10,12,14 und 16 Uhr das Linus für zwei Stunden umsonst besuchen.
Campusführung kostenloser Eintritt
15 Uhr
Treffpunkt: Eingang Halle I/II (Wasserturm, Kaiserstraße)
Neue historische Pfade entdecken – Im 20. Jahrhundert arbeiteten noch 2.500 Arbeiter für die Werkstätten der königlichen hannoverschen Westbahn. Mit der Stilllegung des Lingener Eisenbahnausbesserungswerkes Anfang der 1990er Jahre drohte dieser markante Eckstein der Lingener Geschichte jedoch als Industrieruine in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Wie genau dies verhindert werden konnte und wie der Campus entstand, lässt sich während der Führung erfahren. Sie gibt zahlreiche Einblicke über die wechselhafte Geschichte dieses größten historischen Gebäudes der Stadt Lingen, ohne dabei die Gegenwart – wie beispielsweise die beeindruckende „Haus-in-Haus“-Architektur – außer Acht zu lassen.
Wichtig: Die Campusführung dauert ca. 1 ½ Stunden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Innenstadtführung kostenloser Eintritt
17 Uhr
Treffpunkt: Touristinfo am Neuen Rathaus
Auf historischen Pfaden durch die Innenstadt – In den zahlreichen historischen Gebäuden der Innenstadt spiegelt sich die über 1025 Jahre andauernde Geschichte der ehemaligen Festungsstadt. Das historische Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, die „Alte Posthalterei“ von 1653 und der Universitätsplatz, mit der 1697 gegründeten Universität, sind nur wenige markante Beispiele.
Wichtig: Die Innenstadtführung dauert ca. 1 ½ Stunden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Führung durch das Theater kostenloser Eintritt
15 Uhr
Blick hinter die Kulissen – Entdecken Sie das Theater neu und gewinnen Sie zahlreiche Einblicke darüber, was unter, über und neben der eigentlichen Bühne vor sich geht.
Wichtig: Die Theaterführung dauert ca. eine Stunde.
Erlebnishaus
Café Augusto
kostenloser Eintritt
14.30 Uhr
Ein Kinderspiel – Das Haus der Sinne ist an diesem Nachmittag geöffnet und zeigt sich erstmals mit vielen neuen Highlights. Bubblespiegel, Wandsudoku, Tanzbarren, Puppentheater u.v.m. erwarten die großen und kleinen Besucher. Ein besonderes Highlight ist die Kugelbahn zum selber bauen. Hier können zwei Teams gegeneinander antreten. Ertasten Sie mit allen Sinnen das Erlebnishaus und tauchen Sie ein in eine Welt der Entdeckungen. Ab 14.30 Uhr geht es los. Alle sind herzlich eingeladen. Natürlich zaubern die Verantwortlichen auch noch die eine und andere Überraschung aus dem Hut.
Das Café Augusto im Professorenhaus lädt an diesem Nachmittag in gewohnter Weise zum Verweilen ein.
Stadtbibliothek Lingen Lesestunden kostenloser Eintritt
Lesen, vorlesen, zuhören, genießen – Die Stadtbibliothek öffnet am Sonntagnachmittag. Dabei dreht sich alles ums Vorlesen. Oberbürgermeister Dieter Krone liest um 15 Uhr aus dem Buch „Tsozo und die fremden Wörter“. Um 16 und 17 Uhr gibt es das beliebte Bilderbuchkino. Zudem können die großen und kleinen Besucher ein Lesezeichen basteln. Das Vorlesen richtet sich vor allem an junge Zuhörer bis zehn Jahre. Für alle anderen Besucher bietet sich die Gelegenheit, in Ruhe die Bibliothek und attraktiven Lesestoff auch in unterschiedlichen Sprachen zu erkunden. Ein Programm wird in der Stadtbibliothek ausliegen.
Wichtig: Es ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Silke Schatz

6. April 2016

Silke.Schatz

SILKE SCHATZ – HÄNDE HOCH!<

Im Obergeschoss und im Wasserturm:
CHARLIE JEFFERY – “I AM A BELIEVER, I AM OFTEN MISTAKEN”

Lingen (Ems), Kunsthalle, Kaierstr. 10a. April bis 5. Juni 2016

ERÖFFNUNG AM 8. APRIL 2016, 19 UHR

ÖFFNUNGSZEITEN

Di – Fr 10.00 – 17.00 Uhr
Sa, So 11.00 – 17.00 Uhr

Eintritt: 3 Euro / 1,50 Euro ermäßigt
Freitags Eintritt frei

Silke Schatz (geb. 1967 in Celle, lebt in Köln) fertigt Zeichnungen, Skulpturen und Installationen. Sie präsentierte ihre künstlerische Arbeit in Einzelausstellungen in der Kunsthalle Basel (2002), im Boomann Museum in Celle (2006) und im Kunstverein Mühlheim an der Ruhr (2012) sowie in Gruppenausstellungen auf der Manifesta 5 in San Sebastian (2004) und in der Saatchi Gallery in London (2013).

Silke Schatz’ Zeichnungen, Skulpturen und Gemälde erforschen architektonische Situationen als öffentliche und private Orte, als Träger historischer wie gegenwärtiger Sinnzusammenhänge. Die Künstlerin entwickelt ihr Werk in einem bewusst zeitgenössischen Kontinuum. Bezugspunkte ihrer Arbeit findet sie in der Ästhetik moderner Kunst und Architektur, in den Theorien von Literatur und Philosophie ebenso wie in der Reflexion des eigenen Lebens und in den Widersprüchen unserer Zeit und Gesellschaft. Bekannt geworden ist Silke Schatz durch ihre großen, häufig wandfüllenden perspektivischen Architekturzeichnungen, die wie äußerst akkurate Gebäudekonstruktionen wirken. Doch in das akribische Liniensystem schleicht sich Verwirrung ein. Die präzise Darstellung ist gar nicht so präzise, verhindert eine konkrete Raumvorstellung durch die vielen ineinander geschachtelten Schnitte und Ansichten. Innenräume, Fassaden, Querschnitte überlappen sich, formieren so Zonen der Undurchsichtigkeit in der transparenten Zeichnung. Die perspektivischen Fluchtlinien lassen den wiedergegeben Raum als virtuelles Informationsnetz erscheinen.

DSC05203Die Ausstellung in der Kunsthalle Lingen trägt den Titel „Hände hoch!“ und beinhaltet einerseits bereits bestehende Arbeiten zu gesellschaftlich relevanten Themen, beispielsweise ein Werk über das Konzentrationslager Theresienstadt und seinen Ort. Weiterhin entstehen eigens für die Kunsthalle Lingen neue Werke, die sich mit dem Lingener Kernkraftwerk sowie einem Bunker aus der Zeit des zweiten Weltkriegs auseinandersetzen, so dass eine direkte Beschäftigung mit dem Ort der Ausstellung einen wichtigen Bestandteil der Präsentation bildet. (Quelle)

Charlie Jeffery (geb. 1975 in Oxford) studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Reading, England. 2001 residierte er in der Fondazione Pistoletto, Cittadellarte in Biella in Italien. 2010 war er vom Mud Office für einen Künstleraufenthalt in der Synagoge in Delme eingeladen. Seit 1998 lebt er in Paris. Er präsentierte seine künstlerische Arbeit in Einzelausstellungen im Le Quartier, Centre d’art contemporain in Quimper und in Gruppenausstellungen in der Galerie Michel Rein in Paris, im Osan Museum of Art in Korea sowie im Kunstmuseum Olten. Er ist Dozent für Performance an der F+F Schule für Kunst und Design, Zürich, seine jüngste Performance wurde im Centre Pompidou in Paris aufgeführt. Die Kunsthalle Lingen richtet Charlie Jeffery die erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland aus.

Die künstlerische Arbeit von Charlie Jeffery ist häufig prozessual angelegt. Er arbeitet oft mit vor Ort gefundenen Materialien und lotet ihre Eigenschaften und unterschiedlichen Wertigkeiten aus. Objekte aus Materialien wie Gips oder Styropor sowie gefundene Kleidungsstücke flankieren die Schnittstelle zum Design, sie charakterisiert aber vielmehr eine surreale Formensprache, oft wirken die Arbeiten fragil und berühren die Grenze zum Scheitern. Weiterhin arbeitet Charlie Jeffery im Bereich Malerei und Performance, häufig im Kollektiv mit Künstlerkollegen. Die Ausstellung präsentiert einen retrospektiven Überblick über das jüngste Werk von Charlie Jeffery und beinhaltet Malerei, Objekte und Skulpturen. (Quelle)

Emsbürener Musiktage

23. Oktober 2015

Bildschirmfoto 2015-10-18 um 22.32.0540 Jahre Emsbürener Musiktage. Am kommenden Sonntag beginnt um 11.30 in der Liudger Realschule die diesjährige Neuauflage des traditionsreichen mit der Ausstellungseröffnung „Pator sine Koh“ – eine Hommage des aus Emsbüren stammenden Karikaturisten Frank Hoppmann an ein Lied bevor dann Abends klassische Kammermusik mit Werken von Werke von Erwin Schulhoff, Ludwig van Beethoven, Carl Maria von Weber, Georg Philipp Telemann in einem Dozentenkonzert zu hören ist. Künstlerischer Leiter der Musiktage ist Prof. Eckart Hübner, Berlin.

In einer Woche, am Freitag 30.10.15, musizieren um 20 Uhr die Teilnehmer der Meisterkurse bei einem auswärtigen Gastspiel in der Lingener Kunsthalle (Eintritt: 5 €).

Bildschirmfoto 2015-10-18 um 22.21.01

Øystein Aasan

22. Oktober 2015

AasanØystein Aasan
Heaven
Lingen (Ems)  –  Kunsthalle, Kaiserstr. 10a
bis 20.12., Di -Fr 10-17 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr
Die feinen, filigranen Arbeiten des in Berlin lebenden Norwegers Øystein Aasan (geb. 1977 in Kristiansand) haben mich vior einigen Tagen bei der Ausstellungseröffnung iim Kabinett der Kunsthalle Lingen beeindruckt. Die Ausstellung ist empfehlenswert.
Aasan absolvierte sein Studium der freien Kunst an der Oslo Tegne und Maleskole (1996-1998), am National College of Art and Design in Oslo (1999-2003) und war als Stipendiat am NIFCA, Nordic AiR in Helsinki (2004), an der Cité International des Arts, Paris (2006) und am ISCP in New York (2011). Er präsentierte seine künstlerische Arbeit in Einzelausstellungen in Berlin, Los Angeles, Bergen, Kopenhagen und Hamburg sowie in Gruppenausstellungen in Berlin, New York und Wien. Heute lebt er in Berlin.
Die Skulpturen und Installationen von Øystein Aasan entstehen oft aus recht einfachem Material wie beispielsweise Karton, Papier und C-Print – mit selbstgebauten Modellen nähert sich der Künstler ganz praktisch der Architektur. Dabei erzählt er in situ von einerseits widersprüchlichen andererseits emanzipatorischen Momenten dieser Architektur und des Urbanismus. Präsentiert wird eine raumgreifende Arbeit, die von einem Tor an der Grenze der verbotenen Stadt in Peking inspiriert wurde. Diese wird ergänzt durch Lampenobjekte und Fotogramme, die die Ausstellung auf spannungsvolle Art und Weise beleben.

„Die Kunsthalle Lingen dankt der Sparkasse Emsland für die großzügige Unterstützung der Ausstellung. Weiterer Dank geht an das Land Niedersachsen, den Landkreis Emsland und die Stadt Lingen (Ems) sowie die Kulturstiftung Heinrich Kampmann für die Unterstützung der Ausstellung von Øystein Aasan.“ (Quelle)

David Jablonowski

8. Oktober 2015

Jablonowski Die Kunsthalle Lingen präsentiert die erste, großformatig angelegte Einzelausstellung von David Jablonowski in Deutschland. Der 1982 in Bochum geborene Künstler, lebt und arbeitet in Amsterdam. 2003 zog er von Deutschland in die Niederlande, wo er die Gerrit Rietveld Academie absolvierte. Er war Teilnehmer an dem Atelierprogramm ‚De Ateliers‚ in Amsterdam (bis 2009) und am ISCP New York (2011). Er präsentierte seine künstlerische Arbeit sowohl in Einzelausstellungen im Westfälischen Kunstverein Münster als auch in Gruppenausstellungen im Museum Haus Lange/Haus Esters in Krefeld.

„Mit seinen skulpturalen Arrangements und filmischen Arbeiten untersucht David Jablonowski die Mechanismen von Kommunikation und Sprache in der zeitgenössischen visuellen Kultur. Mithilfe von Skulpturen, Videos und Installationen legt er das Augenmerk auf die Entwicklung von Sprache als technisch reproduzierbarer Code und ästhetische Produktion bei der Vermittlung von Wissen und Informationen. Nur scheinbar konträr zu dieser Thematik steht dabei seine künstlerische Formensprache der Bildhauerei. In seinen meist skulpturalen Installationen setzt er auf überraschende Weise Volumina und Formen in Beziehung zueinander, die in Kontrast zur Zweidimensionalität oder Virtualität der Kommunikationstechnologien wie z. B. dem Buchdruck oder dem Internet stehen. Dabei konfrontiert er die Flüchtigkeit smarter technologischer Oberflächen mit Materialität und sensuellen Erfahrungen wie Haptik, Geruch, Temperatur und Licht.“ (Meike Behm)

„Was ist Glück?“

22. September 2014

Dr. Alexander Neupert 
Was ist Glück?
Philosophie in der Kunsthalle 
Lingen (Ems)  –  Kaiserstraße 10a, Kunsthalle
Dienstag, 23. September 2014, 19.30 Uhr 

Stellt man die Frage „Was ist Glück?“ im alltäglichen Gespräch, bekommt man zumeist Antworten wie „Lottogewinn“, „Reisen“ oder „Elternschaft“ – benannt werden Mittel und Wege, nicht das Ziel. Oder aber die Antworten lauten etwa „Gesundheit“, „Freiheit“ oder „Liebe“ – statt Arbeit am Begriff wird dieser durch andere Begriffe ersetzt. Vor solchen Abkürzungen und Umwegen muss sich eine Philosophie des Glücks hüten. Ihr kann es nicht darum gehen ihren Gegenstand auf eine bestimmte Formel einzuengen, sondern den Begriff des Glücks in seinen Dimensionen zu entfalten.Obwohl kaum jemand das Streben nach Glück von sich weisen würde, bleibt dessen Ziel unklar. Zur Aufklärung trägt philosophisches Denken bei, indem es seinen Gegenstand fragend umkreist: Ist Glück ein kurzfristiges Erlebnis oder eine auf Dauer ausgerichtete Haltung? Ist Glück ein körperliches Erleben oder ein geistiges Streben? Ist Glück subjektiv und individuell oder objektiv und sozial? Die Geschichte der Philosophie ist auch eine andauernde Debatte der Glücks-Frage. Inwiefern Fragen nach Glück zu diesem beitragen, ist Gegenstand unser abendlichen Beratung.
Es spricht Dr. phil. Alexander Neupert. Aufgewachsen in Lingen (Ems), Studium der Philosophie, Politik und Geschichte in Osnabrück, seit 2014 Bildungsreferent des Jugendverbandes ‚Die Falken‘ in Trier.