victor_petersenVictor Petersen – „Eine Frau Schau“
Lingen (Ems) –
Professorenhaus, Universitätsplatz 1
Do 23. Febr. 2017 – 20 Uhr
Eintritt: 15 € (erm. 7,50 €)

Luis Alberto Molina flüchtet sich aus seiner farblosen, tristen Gefängniszelle in die bunten und prächtigen Erinnerungen und Wunschvorstellungen, die von opulenten Opernsequenzen bis hin zu stillen Reflektionen seiner selbst reichen. Nahezu geschlechtslos, übertrieben und immer vom Herzen geleitet, spricht er mit seinem Zellengenossen, den Gefängniswärtern und seinen Zuschauern über sich selbst. Am liebsten aber spielt er selber die Hauptrolle in seiner ‘Frau Schau‘.

Victor Petersens Soloprogramm ‘Eine Frau Schau‘ (Regie: Timo Radünz) feierte im Frühjahr 2015 im Münchner Prinzregententheater seine Uraufführung und wurde von der Bayerischen Theaterakademie mit einer Auszeichnung versehen.

Musikalisch wird der Abend von Oresta Cybriwsky begleitet.

hochschule_bochum_logo_2007-svgIm Rahmen der Architekturreihe „Lingen & Wohnen“ spricht Prof. Jörg Probst (Gertec GmbH, Essen) am Donnerstag, 16. Februar, 19 Uhr, im IT-Zentrum, Kaiserstr. 10b,  zum Thema „Nachhaltiges Bauen und Wohnen: Die Suche nach dem roten Faden“. „Prof. Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)“ -so der offizielle Titel- Jörg Probst stellt dabei die Frage in den Mittelpunkt, wie nachhaltiges Bauen funktionieren kann, wo die Systemgrenzen liegen und welche Ergebnisse überhaupt erzielt werden können.

Probst ist Geschäftsführer der Gertec GmbH aus Essen. Seit mehr als 25 Jahren ist er im Bereich Energiewirtschaft mit den Schwerpunkten Energieeffizienz und -versorgung tätig. Dabei arbeitet er mit großen Architekturbüros sowie kommunalen Trägern zusammen. Seit 2009 hat der Referent eine Professur im Fachbereich Architektur an der Hochschule Bochum inne und forscht sowie lehrt dort zum Thema „Nachhaltige Gebäudetechnik“.

Mit der Reihe „Lingen & Wohnen“ will die Stadt Lingen renommierten Architekten, Gestaltern und Kulturschaffenden die Möglichkeit geben, in ungezwungener Atmosphäre ihre Projekte zu präsentieren – mit geselligem Ausklang bei Wein, Brot und Käse. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt dabei auf den Themen Wohnen und Wohnungsbau.

probst2Neben Prof. Jörg Probst (Foto lks @Gertec) konnte die Stadt Lingen dafür weitere renommierte Referenten gewinnen. Stefan Forster des gleichnamigen Architekturbüros in Frankfurt stellt am 4. Mai das Thema „Architektur für den Lebensraum Stadt“ in den Mittelpunkt. Nach der Sommerpause wird der Leiter des Dezernates für Stadtentwicklung, Planen und Bauen aus Köln, Franz-Josef Höing, nach Lingen kommen. „Typus und Topos – endgültig ungültig. Die Zusammenhänge von Klima und Wohnen“ heißt der Titel des voraussichtlich letzten Werkvortrags 2017 von Prof. Günter Pfeifer am 9. November.

„Wir möchten Lust auf Architektur und Baukultur machen“, erläutert Stadtbaurat Lothar Schreinemacher die Idee zu der Reihe. Der Austausch stehe dabei im Mittelpunkt. „Ich wünsche mir, dass die Architekten und Bauschaffenden einmal abseits von konkreten Projekten miteinander ins Gespräch kommen“, so der Stadtbaurat. Angesprochen sind neben diesen Berufsgruppen vor allem alle Kultur- und Architekturinteressierte in der Region. Die Veranstaltung ist kostenlos.

beschädigt

8. Februar 2017

Verwaltungsausschuss der Stadt Lingen (Ems), heute gestern 16.55 Uhr. Tagesordnungspunkt Anfragen und Anregungen. Dieser kleine Blog und sein Verfasser sind Gegenstand einer regelrechten Demarche der CDU-Fraktion. Wegen dieses Artikels zu den BvL-Plänen. Ich solle mich entschuldigen. In der Demokratie sei es ja mit dem „Meinungskampf in Ordnung, aber…“ Das Amt des Oberbürgermeisters werde durch die Aussagen beschädigt.  Die SPD: „Wir schließen uns an.“ Meine Antwort: „Ich nehme das mal so mit und werde zu gegebener Zeit und an gegebener Stelle antworten.“

Da meldet sich Kollege Jens Beeck (FDP) mit der Frage, wo man nun schon mal das BvL-Projekt anspreche, möchte er „gern wissen, ob es vielleicht irgendetwas Neues in Sachen BvL gibt. Nur so.“ Antwort des OB: „Nein. Der PBA wird sich am 29. März mit der Sache befassen.“ Nachfrage Beeck: „Wann?“ Antwort: „Am 29. März. In sechs Wochen.“

Anschließend hab ich mit dem KollegenThomas Kühle noch einen Kaffee getrunken, und wir sind danach in unser jeweiliges Büro. Etwas später tummle ich mich auf FB, um einen ausgebüxten, hartnäckigen Schuldner zu suchen. Da ploppt ein Artikel der Lingener Tagespost auf. Geschrieben von Thomas Pertz und veröffentlicht um 17.53 Uhr Echtzeit. Eine Stunde nach der Nein-Antwort des OB.

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Kebekus

7. Februar 2017

Carolin Kebekus
„AlphaPussy“
Lingen (Ems) – EmslandArena
Mi 15.02.2017 – 20 Uhr

Karten 29 Euro zzgl. VVK

Nach ihrer ausverkauften Tour 2016 kehrt Deutschlands Komikerin Nummer Eins Carolin Kebekus 2017 für wenige Termine mit ihrem Erfolgsprogramm „AlphaPussy“ auf die große Bühne zurück.

Unverblümt, respektlos, mit starker Haltung und unbändiger Spielfreude schildert sie uns ihre urkomische Sicht auf den Sinn und Unsinn des Lebens. Im Jahr sechs nach „PussyTerror“ arbeitet sich die smarte Kölnerin an einer Gesellschaft ab, in deren Mittelpunkt überstylte berufsjugendliche Hipster- Eltern, eine spießige, Schlager liebende Jugend und die Youtubisierung des Abendlandes stehen.

Mit ihrem unerschöpflichen Repertoire an Mimik, Gestik und Situationskomik, schlüpft sie in die unterschiedlichsten Rollen und stellt damit aufs Neue eindrucksvoll unter Beweis, dass sie zu den absoluten Comedygrößen dieses Landes zählt.

Carolin Kebekus steht für eine Generation, in der es für Frauen nun an der Zeit ist, sich nicht mehr hintenanzustellen, sondern „endlich den ganzen Bumms zu übernehmen“ und so aufzutreten, wie es ihnen zusteht und wie es Carolin schon seit Jahren macht: als Alphapussy!

Tickets gibt es an allen bekannten Eventim VVK-Stellen sowie an den Ticket-Hotlines 0591 91295-0 und 0591 9144-144.
(Quelle PM)

Giant Rooks

6. Februar 2017

Giant Rooks
New Estate Tour 2017
Lingen (Ems) – Alter Schlachthof, Konrad-Adenauer-Ring 40
Fr 10.02.2017 – 20 Uhr
Eintritt 10 Euro (+ VVK)

Giant Rooks sind eine, 2014 gegründete deutsche Band aus Hamm. Im vergangenen Jahr gewann sie den vom NRW KULTURsekretariat gestifteten popNRW-Preis in der Kategorie Newcomer. Seit Ende Januar ist die Band zu ihrer ersten großen Headliner Tour mit siebzehn Terminen durch Deutschland, Österreich, Luxemburg und die Schweiz unterwegs. Reichlich Live-Erfahrung haben die Westfalen längst: Mit über 30 Festivalauftritten (u.a. Haldern, c/o pop, Feel Festival), Supportshows für Kraftklub, (u.a. in Lingen mit) Razz und Joris empfahlen sie sich nicht nur für weitere Supportauftritte (The Temper Trap, Von wegen Lisbeth), sondern auch für das Eurosonic Festival in Groningen und bekamen nicht unerwartet eben den popNRW Preis. Mit ‚New Estate’ ist bereits am 2. Dezember die erste Single auf dem Markt und damit auch der erste Song ihrer EP, die am 20. Januar veröffentlicht wurde.

Ihre Musik bezeichnet Giant Rooks, die auch schon auf dem Abifestival spielte, als ,Art Pop’ und meinen damit künstlerischesExperimentieren, verknüpft mit Pop-Elementen. Das macht ihre Songs zu einer packenden Mischung aus Indierock, Folk und Elektro, schwermütig und tanzbar zugleich. (Quelle PM)

Golfball

31. Januar 2017

dpa meldet eben:

„Wegen des Vorwurfes, Flüchtlinge misshandelt zu haben, müssen sich zwei Mitarbeiter eines [privaten] Sicherheitsdienstes von kommender Woche an vor dem Amtsgericht Lingen verantworten.

Wie das Gericht am Dienstag mitteilte, sollen die beiden 28 und 36 Jahre alten Männer im Dezember 2015 drei pakistanische Flüchtlinge in einen Toilettenraum eingesperrt und später einen Flüchtling nach dem anderen aus dem Raum herausgeholt und geschlagen haben. Eines der Opfer soll wegen der Schläge kurz davor gewesen sein, das Bewusstsein zu verlieren.

Nach einer Behandlung durch zwei Sanitäter soll das Opfer wieder in der Toilette eingesperrt worden sein. Zum damaligen Zeitpunkt war die Flüchtlingsunterkunft in der Sporthalle eines Gymnasiums [des Gymnasium Georgianum] untergebracht. Die beiden Angeklagten bestreiten die Vorwürfe. Zur Hauptverhandlung sind 14 Zeugen geladen. Für den Prozess sind zwei weitere Verhandlungstage angesetzt.“ (Quelle)

polizeiniedersachsenDer Vorfall soll sich bereits am 20. Dezmber 2015 zugetragen haben. Ich erinnere mich nicht an eine öffentliche Berichterstattung. Auch der SKM, der in unserer Stadt Geflüchtete betreut, ist dem Vernehmen nach nicht informiert. Da frage ich, ob es sein kann, dass das Geschehen an der lokalen Öffentlichkeit völlig vorbei gegangen ist?

Ich stelle diese Frage, weil doch sonst die ausgesprochen medienaffine Polizeiinspektion Emsland über jeden Scheiß die Öffentlichkeit informiert. Über einen Golfball zum Beispiel oder Lichterketten. Warum kein Wort zu den Ermittlungen gegen die Wachleute?

update: mehr beim NDR

Ausfleddern

27. Januar 2017

RathausEr ist seit ein paar Wochen in Urlaub, soll auf Kreuzfahrt sein und überließ die lange geplante Ratssitzung am Donnerstag anderen. Doch jetzt hat er’s für jeden Lingener erkennbar versemmelt. OB Dieter Krone ist verantwortlich für das aktuelle Desaster um den künftige Nutzung der Sparkasse am Lingener Markt. Längst haben in der Sparkasse Meppener das Sagen und für die ist die in weiten Teilen ungenutzte Hauptstelle der ehemaligen Kreissparkasse Lingen an unserem Markt nicht mehr als ein Klotz am Bein. Während sich dieselbe Sparkasse Emsland in Meppen eine Hauptgeschäftsstelle vom Feinsten leistet, ist Lingen über. Das wissen alle, nur nicht unser lächelnder  Schönredner und peinlicher Falschrechner Dieter Krone („Damit sind wir einwohnermäßig nach Oldenburg und Osnabrück die drittgrößte Stadt im Nordwesten Niedersachsens“).

Lingens OB hat der BvL-Familie van Lengerich nämlich offenbar zugesagt, dort, Winkelbunker hin oder her, einen Edeka- oder einen Was-weiß-ich-Markt bauen zu lassen. Bei solch kurzsichtigem Ja darf dann das Stadtzentrum schon mal über die Klinge springen. Nicht weil er will, sondern weil der OB es nicht erkennt.

So ist die Absage von Hermann Klaas eine Ohrfeige für den noch amtierenden OB, der die Stadt nicht entiwckelt. Hermann Klaas wollte die alte Sparkasse am Markt kaufen und daraus ein Juwel für die Lingener Innenstadt machen. Perdu, Monsieur OB! Sie haben’s nicht erkannt.

In unerwarteter Klarheit informiert die Lokalpresse darüber, was ‚Investor Hermann Klaas‘ dazu zu sagen hat:

„Auf Anfrage unserer Redaktion kritisierte Investor Hermann Klaas die Lingener Stadtverwaltung. Dem Einzelhandel in Lingen schade diese mit ihrer Entscheidung, außerhalb der Innenstadt eine Ausdehnung von Einzelhandelsflächen zu ermöglichen. Konkret nannte Klaas das Einrichtungshaus BvL an der Lindenstraße. Das Lingener Familienunternehmen van Lengerich möchte den Fortbestand des Unternehmens sichern und plant schon seit Längerem direkt am Einrichtungshaus die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes .

Den Worten von Klaas zufolge sind die Planungen an der Lindenstraße nun weit gediehen. Er sprach von 700 bis 800 Parkplätzen. Dabei gehe es am Ende nicht nur um einen Lebensmittelmarkt, sondern eben auch um innenstadtrelevante Sortimente. „Damit erweist die Verwaltung der Innenstadt einen Bärendienst; das Ganze hat mich sehr stark verunsichert“, begründete er seinen Kaufverzicht für das Sparkassengebäude am Markt. Es werde zu einem „Ausfleddern des Einzelhandels“ kommen. Seine Befürchtung sei, dass die sehr erfolgreiche Politik für die Innenstadt der letzten Jahre unter Oberstadtdirektor Karl-Heinz Vehring und Oberbürgermeister Heiner Pott nun Schaden nehme….“

Jedes Wort von Klaas stimmt. Der geplante Verkauf des Gebäudes der Sparkasse am Lingener Markt ist wegen der Unfähigkeit von OB Krone geplatzt. Er hat, bildlich gesprochen, auf der Tribüne gesessen und dort -kontraproduktiv- anderen zu viel versprochen. Bei all der Widersprüchlichkeit hat der erfahrene und erfolgreiche Hermann Klaas die Sparkasse daher informiert, dass er von einem Erwerb des Komplexes Markt-Süd Abstand nimmt, denn der OB will den 3000qm großen Edeka-Supermarkt nördlich der Emslandhalle, den BvL offenbar verkaufen möchte. Mit Sperrfrist für die Presse Donnerstag 17 Uhr oder so. OB Krone schippert derweil weiter kreuzfahrtmäßig.

Dabei weiß jede/r: Eine nachhaltige und zukunftsorientierte Kommunalpolitik verlangt, in unserer Stadt die Grundlagen für den Wohlstand von morgen zu gewährleisten. Das heißt vor allem, nicht jedem und jeder nach dem Mund zu reden. Die Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels  gehören ebenso dazu wie in unseren digitalen Zeiten der Erhalt und der Ausbau der (Sie ahnen es: digitalen) kommunalen Infrastruktur. Nichts davon hat Krone offenbar verstanden und bläht derweil die konsumptive Kommunalverwaltung auf: Für 2017 plant Krone bei >26 Mio Personalkosten ganze 17 Mio Investitionen… (und vor allem 6,5 Mio neuen Schulden).

Wer sieht, was OB Krone seit 2010 auf den Weg gebracht hat, muss nicht nur angesichts dessen maßlos enttäuscht sein. Es ist nämlich: Nix. Er erntet die Projekte seines Vorgängers Pott, was die dem OB wohlgesonnene LT im Zweifel als Erfolge vom Krone ‚darstellt‘. Nur den Altenlingener Forst hat er so ein bisschen gerettet. Das aber ist -sachlich betrachtet- viel zu wenig, um in 19 Monaten wieder gewählt zu werden.

Dropkick Murphys

27. Januar 2017

Dropkick Murphys
Jubiläumstour
mit: Slapshot und Skinny Lister
Lingen (Ems) – EmslandArena
Do 2. Febr. 17 – 20 Uhr
Karten ab 36 Euro

Gegründet 1996, werden die DROPKICK MURPHYS in diesem Jahr 20 Jahre alt. Aktuell arbeiten sie daran, dass die neue und mittlerweile neunte Platte langsam fertig wird – der Nachfolger des gefeierten und erfolgreichen Albums „Signed And Sealed In Blood“. Die Band aus Massachusetts zeichnet aber vor allem eins aus: die unglaubliche Live-Präsenz, mit der sie seit 20 Jahren auf der Bühne steht, ganz tight ihren rotzigen Celtic Folk-Punk spielt und dabei das Publikum immer zum Rasen bringt.

Das ist auch der Grund, warum die DROPKICK MURPHYS dieses Mal -fast auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrem letzten Auftritt in der EmslandArena und daher auch 2 Euro teurer- mit ihren Fans feiern wollen und 2017 auf große Tour gehen. So ein Jubiläum ist ganz sicher ein ordentlicher Grund für ordentlich Rambazamba auf und vor der Bühne. Na ja, könnte man sagen, die DROPKICK MURPHYS feiern eigentlich immer, weil die irisch-amerikanischen Punkrock-Legenden eigentlich immer unterwegs sind. Konzerte geben. Bei Festivals auftreten. Die Red Sox unterstützen. Auf dem St.-Patrick’s-Day ihrer Heimatstadt Boston aufspielen. Mit Freunden wie James Fearnley von den Pogues durch die Kneipen ziehen. Bei Boxveranstaltungen die Einlaufmusik spielen. Platten aufnehmen und dafür mit Gold oder Platin ausgezeichnet werden. Die Arbeiterklasse beim Streik unterstützen. Für ihre gemeinnützige Organisation The Claddagh Fund arbeiten oder andere wohltätige Institutionen unterstützen. Einfach mal so, ganz ohne Grund eine Party veranstalten.

Oder eben schon wieder Konzerte geben. Und die kann man ab Ende Januar wieder besuchen. Dabei nehmen sie niemanden geringers als Bostons Hardcore Legenden von SLAPSHOT und das sympatische Londoner Folk-Sextett von SKINNY LISTER mit auf ihre Jubiläums Tour

Präsentiert wird die Tour von Rock Hard, Ox-Fanzine & livegigs.de, VEVO, Deezer und laut.de.

Karten gibt es an allen bekannten CTS-Eventim Vorverkaufsstellen sowie an den Ticket-Telefonen der EmslandArena 0591 912950 oder 0591 9144144.

Krimi, Quatsch und Kuchen

26. Januar 2017

Krimi, Quatsch und Kuchen
Seniorentheatergruppe „Restrisiko“
Lingen (Ems), Professorenhaus, Universitätsplatz 5-6
Sa 28.01.17 – 17 Uhr

Eintritt: 14 €

kqkSeit mehr als 20 Jahren besteht die Lingener Seniorentheatergruppe „Restrisiko“. Ob Komödie, Nachdenkliches oder Sketche – alles gehört zum Repertoire der Gruppe 50+. Besonders Themen wie Pflege oder Altern spielten die Darsteller schon vor großem Publikum.

Nun ist es an der Zeit etwas Gruseliges in einen Krimi zu verpacken: Es wird ein Familiendrama aus dem Emsland auf die Bühne im Professorenhaus gebracht! Direkt an der Grenze zu den Niederlanden, auf einem einsamen Hof im weiten Emsland, wohnt die alte Bäuerin Agathe mit ihrer Tochter Lieselotte und ihrem Ehemann Piet. Die unverheiratete Schwester Tante Maria wird nur geduldet. Doch eines Tages stirbt die Bäuerin Agathe. Wider Erwarten bringt der Tod der alten Frau für alle Beteiligten eine außergewöhnliche Wendung. Seien Sie dabei, wenn der Hof in Aufruhr gerät!

Neben diesen kriminellen Machenschaften werden Kaffee und Kuchen serviert (im Eintrittspreis enthalten).
Reservierung erbeten über TPZ Lingen, Universitätsplatz 5-6, 49808 Lingen (Ems), T 0591 91663 0 oder E service@tpzlingen.de .

Looking for Brunhild

25. Januar 2017

Looking for Brunhild
Die Nibelungensaga als Kammerspiel mit Puppen
Veronika Thieme / Pierre Schäfer

Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz

Do 26.01.17 – 20 Uhr

Eintritt: 15 € ( 7,50 € erm. )

Sie wissen es natürlich: Am Ende sind sie alle tot: Siegfried, Gunther, Hagen, Kriemhild.
Doch wo ist eigentlich Brunhild?

Als letzte Zeitzeugin wird sie sich erinnern, lässt aus Rauch und Asche die Bilder ihrer Vergangenheit auferstehen. Manches wird verschwiegen, anderes neu erzählt, denn lückenhaft ist ihr Gedächtnis. Brunhilds absurd anmutende Gedanken durchbrechen immer wieder den tragischen Verlauf der Handlung, in dem Puppen die Protagonisten sind. Die Bühne: ein mächtiges Schwert. Auf des »Messers Schneide« ringen die Nibelungen um Wahrheit, Liebe und Leben, um Verrat, Treue und Tod.

Besetzung:
Beratung: Hans-Jochen Menzel
Dramaturgie: Anna Strittmatter

Puppen: Susanne Wächter
Bühne: Ingo Mewes
Musik: Giovanni Reber
Spiel: Veronika Thieme / Pierre Schäfer

Pressestimmen (Fränkische Landeszeitung):
‚‚Veronika Thieme und Pierre Schäfer schwingen zwischen Schicksal und Slapstick, Witz und Wahn, Mundart und Meineid hin und her. Bewundernswert, wie traumwandlerisch sicher sie das tun, und faszinierend zu erleben, wie leicht der Zuschauer sich in die jeweils andere Welt mitnehmen lässt.’’

‚‚Es fühlt sich an wie eine Pocket Opera für Litearur. Am Ende fragt man sich, wie so etwas in einem einzigen Stück gehen mag: karg und hoch bildhaft, tragisch und komödiantisch, lehrreich und unterhaltsam. Und ähnlich mannigfaltig klingt es auch nach dem Spielende: tosender Applaus, Rufe, Trampeln.’’

Gefördert vom Bezirksamt Pankow von Berlin (Amt für Kunst und Kultur),
Impulse Privatstiftung, T-Werk Potsdam, Land Vorarlberg, Stadt Hohenems, Homunculus Figurentheater e.V.