Newroz 2019

22. März 2019

Newroz-Fest
Lingen (Ems) – Alter Schlachthof, Konrad-Adenauer-Ring 40
Samstag, 23. März ’19 – ab 16 Uhr
Eintritt: 5,-€

Das diesjährige Newrozfest wird besonders gefeiert. Alle sind herzlich eingeladen und jede und jeder  kocht zu Hause und  bringt das Essen zum Newrozfest mit: „Dann essen wir alle gemeinsam.“

Drei kurdische Musiker sorgen für fröhliche Stimmung. Die Veranstalter der Kurdistan Kulturgemeinde eV haben auch viele andere Kulturen und Nationalitäten eingeladen, auch freuen sich, wenn Musiker aus anderen Kulturen für gute Stimmung sorgen möchte.
Das Essen ist Kostenlos.
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Newroz ist das kurdische Neujahrsfest  und findet alljährlich am 21. März. Newroz 2019 ist demnach an diesem Donnerstag. Dann feiern Kurden auf der ganzen Welt den Beginn eines neuen Jahres. Lingen feiert der Kurdische Kulturgemeinde eV  zwei Tage danach.
Newroz heißt übrigens „der neue Tag“ und hat sich aus ,,nu“ (neu) und ,,roj“ (Tag) über ,,nur“? und ,,nuroz“ zu ,,newroz“ entwickelt. Es ist aus dem Widerstandsgeist des kurdischen Volkes entstanden und symbolisiert diesen bis heute. Außerdem steht es für das Ende des Winters und begrüßt den Frühling.

Samy Deluxe

20. März 2019

Samy Deluxe
SaMTV Unplugged live 2019 in der EmslandArena
Lingen (Ems) – EmslandArena
Freitag, 22. März 2019 – 20 Urhr
Karten ab 37,55 € + Geb.

MTV Unplugged: Das derbste HipHop Unplugged aller Zeiten ist im Kasten, verpackt und verschickt per MTV Deluxe Cargo. In den Kommentarspalten der ersten Videos tummeln sich neben einer Menge Liebe aber auch einige Smileys mit Träne im Gesicht wie Lil Wayne. Warum? Viele wären gerne Live dabei gewesen, haben aber im April keinen Platz an Bord der MS Bleichen ergattern können.

Das kann der Baus natürlich so nicht stehen lassen. Deshalb hat er das DLX Ensemble nochmal angeheuert um diesen monumentalen HipHop Moment auf Tour zu bringen und ein paar Häfen mehr anzusteuern.

Das SaMTV Unplugged Set schlängelt sich Kreuz und Quer durch eine der vielschichtigsten Discographien Deutschlands. Von den Eimbush Tapes über die Dynamite Deluxe Klassiker bis hin zu Samy’s solo Bangern – hier fliessen die verschieden Epochen der Baus Karriere ansatzlos ineinander. Alle Songs wurden gemeinsam mit dem DLX Ensemble neu arrangiert um die Möglichkeiten dieser besonderen Instrumentierung voll auszuschöpfen.

Samy war live in Deutschland schon immer für die Höhe der Messlatte verantwortlich, es ist also nicht so, dass er noch irgendwem was beweisen müsste. Aber in dieser Show zieht er trotzdem alle Register: Rappen, Singen, Freestylen, Beatboxen…hier geht alles.


SUPPORT
: AFROB
Afrob ist dabei: Klassisch mit 2 TurnTables and a Mic. Afrob sagt dazu: „Darauf freuen wir uns schon sehr. Ich werde teile meines neuen Albums vorstellen und bestimmt in Samy’s Set das ein oder andere beisteuern. Dj Derezon wird mit mir den Abend eröffnen. Also kommt vorbei …its on

stiften gehen

19. März 2019

„Die angekündigte Gründung der ‚Bernd-Rosemeyer-Stiftung‘ ist bis heute nicht erfolgt“, hieß es in der „Lingener Tagespost“ vor etwas mehr als einem Jahr – am 1. März 2018 (paywall!) Jetzt ergab eine aktuelle Recherche, „dass es im Bezirk Weser-Ems keine rechtsfähige Stiftung mit diesem Namen gibt“,  und auch nicht in Berlin oder München. Also immer noch nichts. Darf man das jetzt „stiften gehen“ nennen?

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Scheint Stifter Heinrich Liesen also entgegen aller öffentlichen Beteuerungen auf die schon 2013 (!) mit großem Bahnhof vorgestellte „Bernd-Rosemeyer-Stiftung“ ganz zu verzichten? Bisher jedenfalls. Aus dem Umfeld der Museumsleute höre ich, „dass die Stiftung – wenn ihre Gründung (überhaupt) ernsthaft in Angriff genommen wurde – an der Anerkennung durch das Innenministerium gescheitert ist“. Es sei bekannt, „dass die Aufsichtsbehörden derzeit aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase eine Kapitalausstattung in erheblicher Höhe verlangen“. Unter diesen Umständen  muss der Stiftungsgründer natürlich erst einmal bereit sein, das hohe Kapital zu liefern.

Tatsache ist, dass Liesen die Öffentlichkeit mehr als fünf Jahre lang nicht zutreffend informiert hat. Kritiker des Projekts sprechen daher längst von Täuschung. Nicht wenige Lingener, unter ihnen damals auch OB Dieter Krone, der inzwischen längt zurückgerudert ist, nahmen vor sechs Jahren an einer angeblichen Gründungsfeier teil. Der von Motorsportfan Heinrich Liesen inszenierte Fake war noch nicht durchschaubar. In der Folge kam es auch zu mehreren „Events“  (z.B. Oldtimer-Rallyes) in Lingen, als deren Veranstalterin die (nicht existente) „Bernd-Rosemeyer-Stiftung“ firmierte. Ob hierbei geltendes Recht beachtet wurde, ist nicht geklärt.

Und was ist von dem 2018 noch einmal bekräftigten Versprechen zu halten, Zweck der Stiftung sei die Förderung von „Sportveranstaltungen, … von Sportlern mit Handicaps“  und die Unterstützung „von alleinerziehenden Müttern“? Muss man nicht fragen, ob – mit der Stiftung insgesamt – auch diese, durchaus honorigen Stiftungsziele auf der Strecke geblieben sind?

Es bleibt also bislang nur ein Verein. Dieser wurde im Frühjahr 2018 gegründet und besteht aus Mitarbeitern und Vertrauten Heinrich Liesens. Der Verein ist inzwischen vorläufig als gemeinnützig anerkannt und zwar mit dem Zweck einer „Förderung von Kunst und Kultur“. Inwiefern die museale Glorifizierung eines aus Lingen stammenden SS-Hauptsturmführers mit „Kunst und Kultur“ zu tun haben soll, bleibt das Geheimnis des Museumsträgers und -in erster Linie- des Lingener Finanzamtes – übrigens auch angesichts dieses, gegen eine  kritische NGO gerichteten BFH-Urteils

Letztlich schreib‘ ich in dieses „Update“ in Sachen Museum auch noch meine Aufforderung hinein, die ich nach dem Podiumsgespräch im vergangenen Herbst im Ludwig-Windthorst.Haus Heinrich Liesen beim Hinausgehen sagte: „Heinrich, du bis doch ganz vernünftig, also lass‘ den Scheiß!“

Attac

18. März 2019

Fefe (Felix von Leitner) analysiert in seinem Blog: „Nach dem Attac-Urteil hat jetzt die NGO campact eine Rundmail geschrieben, dass sie davon ausgehen, auch bald die Gemeinnützigkeit aberkannt zu bekommen.

Auf der einen Seite kann man sich fragen, wieso eine politische Pressure Group wie Attac oder campact überhaupt jemals als gemeinnützig galt. Wenn die gemeinnützig sind, müsste man dann nicht auch irgendwelche Industrie-Lobbyisten als gemeinnützig anerkennen?

Auf der anderen Seite ist das halt die Organisationsform der Linken. Die Rechten haben die Bertelsmann-Stiftung und Think Tanks und von der Industrie finanzierte Lobbyisten. Die sind für ihre Wirkmacht nicht auf Gemeinnützigkeit angewiesen.

Insofern habe ich den Eindruck, dass das nicht gut und nicht gerecht ist. Und das obwohl ich wenig bis gar keinen Respekt für Online-Petitionen habe.

Stellt sich die Frage, wie man das in Zukunft organisieren kann. Das ist eine gesellschaftliche Debatte, die ich für gut und wichtig (und überfällig) halte.

Update: Ein (Blog-)Leser weist darauf hin, dass die Bertelsmann-Stiftung und die INSM gemeinnützig sind (und viele andere Lobby-Gesellschaften). Nachzulesen ist sowas häufig auf Lobbypedia. Dass die Atlantik-Brücke gemeinnützig ist, hatte ich ja schon bei der Meldung zum Attac-Urteil im Blog. Ein Leser meinte, dass auch Uniter als gemeinnützig gilt.“

Bei uns  in Lingen (Ems) ist der kleine Verein für das Rosemeyer-Museum gemeinnützig. Offiziell hat das Finanzamt Lingen anerkannt, dass die Erinnerungsstätte für das ehemalige SS-Mitglied Rosemeyer „Kunst und Kultur“ fördert.

ein bisschen

18. März 2019

Die Kirche bewegt sich – ein bisschen, titelte die jenseits des Mainstreams publizierende taz am vergangenen Samstag in ihrer Nord-Ausgabe. Mit „Kirche“ meinte sie dabei natürlich die katholische; denn in der letzten Woche hatten sich die katholischen deutschen Bischöfe im Lingener Ludwig-Windthorst-Haus zu ihrer Frühjahrsvollversammlung getroffen, um dabei vor allem über die Aufarbeitung sexueller Gewalt durch ihre Priester und Ordensleute zu beraten.

Die taz porträtiert einen Aufklärer, den Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode und erinnert: „Der 28. November 2010 ist ein Tag der Buße. Es ist der 1. Advent, und im Abendgottesdienst geschieht es, im Osnabrücker Dom: Franz-Josef Bode, Bischof des Bistums Osnabrück, legt sich vor den Altar, auf die nackten Steinplatten, verbirgt sein Gesicht. Eine Bitte um Vergebung für das Leid der Opfer sexueller Gewalt, begangen durch Amtsträger der katholischen Kirche. In seiner Predigt bekennt Bode eine „gleichsam strukturelle Sünde in der Kirche“, die „auch hier bei uns Taten des Missbrauchs begünstigt und deren Aufdeckung erschwert oder behindert hat“.

Dass Bodes Bußpredigt nicht nur von „Schamröte“ spricht, sondern auch von „Erneuerung“, signalisiert: Bode, seit 1995 in Osnabrück, lange Kopf der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz und seit 2017 deren stellvertretender Vorsitzender, mahnt Taten an. Es gilt, eine Mauer des Verschweigens und Verdrängens, des Verleugnens und Verharmlosens ins Wanken zu bringen.

Die Offenheit,…

weiter bei der taz,

Weitere Beiträge widmet die taz dem Thema:

Die Kirche bewegt sich – ein bisschen

Diese Woche trafen sich die katholischen Bischöfe, um über die Aufarbeitung sexueller Gewalt zu beraten. Die meisten Taten sind jedoch verjährt, weiß tazler Christian Rath..

Zum Schwerpunkt zählt auch das

Simone-Schnase-Interview mit dem Osnabrücker Psycho- und Sexualtherapeuten Prof. Dr. Wolfgang Weig

Wolfgang Weig war lange Jahre und bis zu deren Verkauf durch die damalige schwarz-gelbe Landesregierung an den Krankenhauskonzern AMEOS Ärztlicher Leiter des ehemaligen Landeskrankenhauses; dann kündigte er. Bis 2017 war der 67jährige Professor am Institut für Psychologie der Uni Osnabrück sowie Leiter des Zentrums für seelische Gesundheit der christlich orientierten Niels-Stensen-Klinik Osnabrück. 2015 veröffentlichte er mit einer Wissenschaftlergruppe unter Leitung des Jesuiten Eckhard Frick eine repräsentative Seelsorge-Studie. Außerdem leistete Weig als einer der ganz wenigen im westlichen Niedersachsen etwas besonders Verdienstvolles. Er therapierte Täter.

Wer mehr über den Umgang der katholischen Kirche im Norden mit sexuellem Missbrauch lesen möchten, schaut am E-Kiosk der taz vorbei.

Der Storb

16. März 2019

Der Storb
Radioaktiv
Lingen (Ems) – Alter Schlachthof, Konrad-Adenauer-Ring 40
Sonntag, 17. März – 19 Uhr

Karten: 16 € + Geb.

Als Radiomoderator ist er gewöhnt, gegen eine Wand zu sprechen und keine Lacher zu ernten. Diese Erfahrung will er nun auch im Rahmen seines ersten Soloprogramms „Radioaktiv“ auf der Bühne machen. Als Radiomoderator und Comedian überzeugt Der Storb durch seine treffsicheren Gags und Schnelligkeit.

Mit seiner angriffslustigen, unverschämt unverblümten Art thematisiert er, was ihn umtreibt und spricht aus, was sich die Meisten nicht mal trauen zu denken. Ob Winetastings, Freunde mit Weber Grill oder Windeln für Erwachsene – Der Storb nimmt kein Blatt vor den Mund, was insbesondere als Radiomoderator eine gute Idee ist.

Kurzum: Schnell, laut, ungezähmt – Der Storb ist ein Muss für Augen und Ohren.

Fridays for Future

15. März 2019

Deutschland, Heute  Freitag, 15. März, streiken junge Menschen auf der ganzen Welt für eine konsequente Klimapolitik. Inspiriert von der Schwedin Greta Thunberg fordern sie die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels und nationaler Klimaziele. In über 90 Ländern, darunter in Frankreich, Belgien, Kanada, England und Italien, aber auch im Iran, Argentinien und Indien sind insgesamt über 1.200 Aktionen geplant. In Deutschland sind Streiks in über 200 Städten angemeldet. Leider ist unser Lingen nicht darunter. Das empfinde ich als ausgesprochen ernüchternd. Auch wenn dasselbe enttäuschende Fazit auch sonst im ganzen Emsland, in der Grafschaft Bentheim und im Kreis Steinfurt zu ziehen ist, wenn man die campact-Liste liest.

Die geneigte Leserschaft findet eine alphabetische Liste aller bisher angemeldeten Streiks in Deutschland. Unter https://fridaysforfuture.de/streiktermine/ wird diese Liste regelmäßig aktualisiert.
Unter https://www.fridaysforfuture.org/events/list finden Sie eine Liste aller Orte und Länder weltweit, die ebenfalls stetig aktualisiert wird. Die Aktionen werden von Schüler/innen und Student/innen organisiert. Bei uns -wie gesagt- gibt es das nicht.Aber in Aurich, Leer, Oldenburg und Osnabrück bspw.

Liste der Streiks am 15. März:

Aachen, 10:00 Uhr, Elisenbrunnen
Achern, 11:00 Uhr, Rathaus
Altenburg, 11:00 Uhr, Bahnhof
Anklam, 13:00 Uhr, Marktplatz
Ansbach, 13:00 Uhr, Martin-Luther-Platz
Aschaffenburg/Unterfranken, 12:00 Uhr, Theaterplatz
Augsburg, 11:00 Uhr, Rathausplatz
Aurich, 11:30 Uhr, Sparkassen Arena
Bad Kreuznach, 11:30 Uhr, Pauluskirche
Bad Kreuznach, 11:30 Uhr, Pauluskirche
Bad Mergentheim, 10:30 Uhr, Bahnhof, anschl. Kundgebung Marktplatz
Bad Oldesloe/Kreis Storman, 13:30 Uhr, Start Olivet Allee
Bad Säckingen, 11:30 Uhr, Münsterplatz
Bad Segeberg, 8:30 Uhr, Marktpatz
Bad Tölz, 11:00 Uhr, Vichyplatz
Balingen, 11:00 Uhr, Marktplatz
Bamberg, 11:30 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Bargteheide, 10:00 Uhr, Rathaus Bargteheide
Bayern Region 10 (Ingolstadt, Eichstätt, Pfaffenhofen, Neuburg, Schrobenhausen) 13:00 Uhr, Theaterplatz Ingolstadt
Bayreuth, 11:15 Uhr, Beginn in der Königsallee
Bensheim, 12:00 Uhr, GGB
Berlin, 10:00 Uhr, Invalidenpark mit Demoroute
Biberach, 12:00 Uhr, Marktplatz
Bielefeld, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof Bielefeld
Bochum, 12:00 Uhr, Bochum Hauptbahnhof
Bogen, 08:00 Uhr, Rathaus
Boizenburg (Elbe), 11:00 Uhr, Schulzentrum bis Rathaus
Bonn, 09:30 Uhr, Münsterplatz
Borken (Westfalen), 13:00 Uhr, Marktplatz
Bottrop, 12:00 Uhr, Berliner Platz
Braunschweig, 10:00 Uhr, Schlossplatz
Bremen, 10:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Bremerhaven, 12:00 Uhr, Theodor-Heuss-Platz
Buchholz in der Nordheide, 12:00 Uhr, Schützenplatz (Richard-Schmidt-Straße)
Calw, 10:30 Uhr, Marktplatz
Castrop-Rauxel, 13:00 Uhr, Marktplatz
Celle, 12:00 Uhr, Stechbahn
Chemnitz, 12:00 Uhr, Neumarkt Chemnitz
Coburg, 11:45 Uhr, Start: Realschule CO I, danach auf dem Marktplatz
Cottbus, 13:00 Uhr, Am Stadtbrunnen
Cuxhaven, 10:00 Uhr, Wochenmarktplatz
Darmstadt, 10:00 Uhr, Luisenplatz
Deggendorf, 10:00 Uhr, Stadtplatz Deggendorf
Dessau-Roßlau, 11:00 Uhr, Friedensglocke
Dingolfing, 12:30 Uhr, Marienplatz
Donauwörth, 09:45 Uhr, Treffen in der Bahnhofshalle, gemeinsame Fahrt nach Augsburg
Dortmund, 10:00 Uhr, Friedensplatz
Dresden, 12:00 Uhr, St. Benno Gymnasium
Duisburg, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Düren, 10:30 Uhr, Kaiserplatz
Düsseldorf, 11:00 Uhr, am Rathaus in Düsseldorf; Zug zum Landtag
Eberswalde, 13:32 Uhr, Hauptbahnhof Eberswalde
Eckernförde, 9:00 Uhr, Hafenspitze
Eisenach, 12:00 Uhr, Marktplatz
Elmshorn (Kreis Pinneberg), 08:50 Uhr, St.Nikolaikirche
Emden, 10:00 Uhr, Schulzentrum MAX, JAG, BBS
Erfurt/Thüringen, 14:00 Uhr, Angerdreieck
Erlangen, 12:00 Uhr, Hugenottenplatz
Essen, 10:00 Uhr, Willy-Brandt-Platz
Eutin/Ostholstein, 10:30 Uhr, Wasserturm(Bismarkstraße)
Falkensee, 11:00 Uhr, Bahnhof
Flensburg, 10:00 Uhr, Hafenspitze
Frankenthal (Pfalz), 11:00 Uhr, Speyrer Tor
Frankfurt am Main, 12:00 Uhr, Bockenheiner Warte
Freiberg, 10:00 Uhr, Obermarkt
Freiburg, 10:00 Uhr, Stühlinger Kirchplatz
Freudenstadt, 11:00 Uhr, Marktplatz
Friedberg, 10:00 Uhr, Bahnhof
Geislingen an der Steige, 11:00 Uhr, Forellenbrunnen
Gera, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Gießen, 11:30 Uhr, Berliner Platz
Gifhorn, 10:30 Uhr, Schillerplatz
Glückstadt, 07:30 Uhr, Detlefsen-Gymnasium
Göppingen, 11:30 Uhr, Kreissparkasse am Bahnhof
Göttingen, 08:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Greifswald, 10:00 Uhr, Mühlentor
Günzburg, 13.00 Uhr, Marktplatz
Gütersloh, 12:00 Uhr, Berliner Platz
Hagen, 10:30 Uhr, Berliner Platz (Hagen Hauptbahnhof)
Halle, 12:00 Uhr, Marktplatz
Hamburg, 14:30 Uhr, Hachmannplatz
Hannover, 12:30 Uhr, Kröpcke
Haßfurt, 10:00 Uhr, Pfarrkirche~Vorplatz
Heide, 13:00 Uhr, St.-Jürgen-Kirche
Heidelberg, 11:00 Uhr, Marktplatz
Heidenheim, 11:00 Uhr, Bahnhof
Heilbronn, 11:30 Uhr, Friedensplatz
Herzogenaurach, 13:00 Uhr, Sternzug von Gymnasium zu Marktplatz
Hildesheim, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Husum, 8:00 Uhr, Wendehammer TSS
Ingolstadt, 13:00 Uhr, Theaterplatz
Itzehoe, 09:00 Uhr, Dithmarscher Platz
Jena, 12:00 Uhr, Holzmarkt
Kaiserslautern, 11:30 Uhr, Hauptbahnhof
Kappeln, 10:00 Uhr Nordhafen
Karlsruhe, 11:00 Uhr, Marktplatz
Kassel, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Kehl, 10:30 Uhr, Rathaus
Kempten, 11:30 Uhr, Forum Allgäu
Kiel, 09:15 Uhr, Rathausplatz Kiel
Kleve, 12:00 Uhr, am Ehrenmal
Koblenz, 11:55 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Köln, 09:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Konstanz, 11:30 Uhr, Herosé-Park
Krefeld, 11:00 Uhr, Hauptbahnhof
Lahr, 11:30 Uhr, Rathausplatz
Landau (Pfalz), 10:00 Uhr, Rathausplatz Landau
Landsberg am Lech, 14:00 Uhr, Hauptplatz
Landshut, 11:30 Uhr, Rathaus
Laupheim, 12:30 Uhr, Marktplatz
Lauterbach, 13:00 Uhr, Kirche (Lauterbach)
Leer, 10:00 Uhr, Mühlenplatz
Leipzig, 12:30 Uhr, Richard-Wagner-Platz
Leutkirch, 11:00 Uhr, Bahnhof
Leverkusen, 11:30 Uhr, am Rathaus, Friedrich-Erhardt-Platz
Limburg, 10:00 Uhr, Bahnhof
Lindau (B), 12:00 Uhr, altes Rathaus
Lindenberg, 11:30 Uhr, Pausenhof der Real- und Mittelschule
Lörrach, 12:00 Uhr, Bahnhofsplatz
Lübeck, 11:30 Uhr, vor der MuK
Lüchow(Wendland), 12:00 Uhr, ZOB
Ludwigsburg, 12:00 Uhr, Bahnhof
Lüneburg, 11:00, Marktplatz
Magdeburg, 11:00 Uhr, Domplatz
Mainz, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Mannheim, 11:00, Schloss Ehrenhof
Marburg, 12:00 Uhr, Marktplatz
Marl, 10:00 Uhr, Creiler Platz
Möckmühl, 11:00 Uhr, Unterer Marktplatz
Mölln, 11:00 Uhr, Schulberg
Mönchengladbach, 11:30 Uhr, Streik vor dem Rathaus Rheydt
München, 11:00 Uhr, Odeonsplatz
Münster, 10:00 Uhr, historisches Rathaus
Murnau, 12:00 Uhr, Marinensäule
Neheim, 10:00 Uhr, Neheimer Marktplatz
Neubrandenburg, 11:00 Uhr, Marktplatz
Neustadt Aisch, 13:15 Uhr, Schulzentrum FAG DBRS
Neustadt an der Weinstraße, 10:00 Uhr, Marktplatz
Niebüll, 9:00 Uhr, Rathausplatz
Nienburg(Weser), 11:00 Uhr, Bushaltestelle Im Meerbachbogen
Nordhorn, 12:00 Uhr, Marktplatz
Nürnberg, 11:00 Uhr, Sebaldusplatz
Oberhausen, 11:30 Uhr, Marktstraße
Oettingen, 13:00 Uhr, Marktplatz
Offenburg, 11:00 Uhr, am Fischmarkt
Oldenburg, 11:45 Uhr, Bahnhofsplatz
Osnabrück, 10:00 Uhr, Theatervorplatz
Paderborn, 13:00 Uhr,  Domplatz
Passau, 11:30 Uhr, Cagnes-sur-Mer-Promenade
Peine, 11:00 Uhr, Rathaus
Penzberg, 10:30 Uhr, Stadthalle
Pforzheim, 11:00 Uhr, Marktplatz
Potsdam, 11:55 Uhr, Landtag
Rastede, 10:00 Uhr, Schulhof Wilhelmstraße
Ratzeburg, 11:30 Uhr, Rathaus
Ravensburg, 11:00 Uhr, Bahnhof
Recklinghausen, 11:00 Uhr, Hauptbahnhof Recklinghausen
Regensburg, 11:00 Uhr, Altstadt
Rendsburg, 9:00 Uhr, Sternenmarsch zum Obereiderhafen
Reutlingen, 11:00 Uhr, Marktplatz
Rhein-Sieg, 09:30 Uhr, Siegburg Markt
Rostock, 12:00 Uhr, Kröpeliner Tor
Rottweil, 11:30 Uhr, Im Stadtgraben
Saarbrücken, 10:00 Uhr, Staatstheater
Salzwedel, 11:30 Uhr, Rathausplatz
Schwäbisch Hall, 13:30 Uhr, Marktplatz
Schwalm-Eder-Kreis, 11:00 Uhr, Marktplatz Homberg
Schweinfurt, 12:30 Uhr, Schillerplatz
Schwerin, 11:00 Uhr, Grunthalplatz
Seligenstadt, 10:30 Uhr, Marktplatz
Siegen, 11:00 Uhr, Vor der Bluebox
Soest, 13:30 Uhr, Marktplatz
Speyer, 11:00 Uhr, Sankt-Guido-Stifts-Platz
Stade, 11:00 Uhr, Stadeum
Straubing, 11:00 Uhr, Ludwigsplatz
Stuttgart, 11:00 Uhr, Rathaus
Teltow-Fläming, 14:30 Uhr, Luckenwalde Bahnhof
Templin, 12:00, Kuhrmeile
Trier, 10:00 Uhr, Domfreihof
Tübingen, 11:00 Uhr, Uhlandstraße
Tuttlingen, 14:00 Uhr, Donauspitz
Ulm, 12:00 Uhr, Marktplatz
Villingen-Schwenningen, 11:30 Uhr, vor dem Amtsgericht (Niederestraße)
Weiden i. d. Oberpfalz, 10:00 Uhr, Oberer Markt
Weilheim, 11:00 Uhr, Kirchplatz
Weimar, 12:00 Uhr, Goetheplatz
Weißenburg i. Bay., 13:00 Uhr, Kirchweihplatz und Marktplatz
Wernigerode, 13:00 Uhr, Nicolaiplatz
Wesel, 15:30 Uhr, Rathaus
Wetzlar, 11:00 Uhr, Bahnhofstraße
Wiesbaden, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Wismar, 11:00 Uhr, Rathaus
Witten (NRW), 10:00 Uhr, Rathausplatz
Wittenberg, 11:00 Uhr, Marktplatz
Witzenhausen, 11:00 Uhr, Rathaus
Wolfsburg, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Worms, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Wuppertal, 10:00 Uhr, Wuppertal Kluse
Würzburg, 11:00 Uhr, Hauptbahnhof
Xanten, 10:00 Uhr, Rathaus.


update:
Ich habe mich sehr gefreut, dass heute früh dann doch in Lingen rund 400 Schülerinnen und Schüler -trotz Regen und Wind- auf dem Marktplatz bei Fridays for Future dabei waren. Chapeau! 

Und auch aus Nordhorn erreicht mich frohe Kunde. Dort sind nach Polizeiangaben sogar 1500 Schüler*innen auf die Straße gegangen.

 


(Quelle Campact. Foto: Klimastreik in Berlin, Foto oben von C.Suthorn, Frida Eddy Prober 2019 / cc-by-sa-4.0 / commons.wikimedia.org; Foto unten: Robertsblog)

mutig, mutig

15. März 2019

Gestern ging im Ludwig-Windthorst-Haus die Frühjahrskonferenz der deutschen Bischöfe der katholischen Kirche zu Ende. Das öffentliche Interesse war angesichts der geforderten Beteiligung der kath. Frauen an der Liturgie einerseits und wegen der Missbrauchsdebatte andererseits sehr groß. Und dann gab es noch BILD. Darüber schrieb gestern BILDBlog dies unter der Zeile „mutig, mutig“! den BILDMann Seifert spielte Luther, hängte seine Thesen aber an die falsche Tür.

Seifert schreibt in „Bild“ zu seiner eigenen Aktion:

Auf der Bischofskonferenz in Lingen (Niedersachsen) tagen die Bischöfe hinter verschlossenen Türen.

BILD nutzte die Chance und heftete zwölf Thesen für einen Neuanfang in der katholischen Kirche (Ausgabe vom 26. Februar) an den Eingang der St.-Bonifatius-Kirche.

Diese 12 BILD-Thesen“ mit dem Titel „ÄNDERT EUCH!“ sind sogar ganz gut. Darunter zum Beispiel: „Öffnet die Akten und Archive“ zu Tausenden Missbrauchsfällen. Und: „Frauen zulassen“ bei der Priesterwürde. Selbst den einstigen „Wir sind Papst“-Liebling Joseph Ratzinger, auch bekannt als Benedikt XVI., knöpft sich „Bild“ vor: „Benedikt, sprich zu den Gläubigen“ über „die dunkelsten Geheimnisse der jüngsten Kirchengeschichte“.

Ärgerlich nur, dass diese an die Lingener Kirchentür angehefteten Forderungen die Teilnehmer der Bischofskonferenz kaum erreichen dürften. „Bild“-Reporter Seifert hat gestern beim Thesenaufhängen nämlich blöderweise die falsche Tür gewählt: In St. Bonifatius fand zwar der Eröffnungsgottesdienst der Vollversammlung statt. Der war aber schon am Montag. Seitdem tagt die Bischofskonferenz im gut sechs Kilometer entfernten Ludwig-Windthorst-Haus. Dort gibt es auch eine eigene Kapelle, in der die allmorgendlichen Predigten stattfinden.

Die Angabe „Bei Bischofskonferenz!“ aus der „Bild“-Überschrift stimmt also nicht wirklich. Aber Hauptsache die Leserinnen und Leser bekommen das Gefühl, dass die „Bild“-Leute sich mal so richtig was trauen.

Mit Dank an Brigitte K. und @moaxislaven für die Hinweise!
[Ein Crosspost von BILDBlog. Danke!]

Pawel Popolski
Der Popolski-Wohnzimmer-Show: „Ausser der Rand und der Band“
Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 44
Donnerstag, 21.03.2019 – 20:00 Uhr
Eintritt: ab 22 €

Vielen ist die Familie Popolski noch aus der im WDR ausgestrahlten Fernsehfassung bekannt. Im März kommt Pawel Popolski mit Band nach Lingen (Ems) ins Theater an der Wilhelmshöhe. In seiner Wohnzimmer-Show „Ausser der Rand und der Band“ präsentiert er Sensationen aus der Welt der Popmusik.

In der neuen Popolski-Wohnzimmershow präsentiert Pawel Popolski weitere Sensationen aus der Welt der Popmusik. Wie Opa Popolski bei einem Gürkchenfrühstück mit einem Pfefferstreuer, zwei Paprikaschoten und einem gekochten Ei den Technobeat erfand. Oder warum der Reggae in Wahrheit nur eine Polka auf halber Geschwindigkeit ist.

Er lüftet das Geheimnis um das wichtigste Instrument der Popgeschichte und erzählt die Geschichte vom uralten polnischen Volk der Mayek die nicht nur die Pyramiden erfanden, sondern auch die größte Katastrophe von der Popmusik vorhersahen: Dieter Bohlen.

Dorota Popolski öffnet erstmals ihr privates Fotoalbum und enthüllt die lange Liste ihrer spektakulärsten Liebeskatastrophen. Vom polnischen Stehgeiger David Garretski über Justin Biberek bis hin zu Prominenten aus Film, Fernsehen und Politik ist alles vertreten, was Rang und Namen hat. Sie singt das schönste Liebeslied der Popgeschichte: „Polka was my First Love and it will be my last…“

Und natürlich wird wieder mit dem gesamten Publikum Wodka getrunken. Vielleicht schaut sogar das ein oder andere Popolski-Familienmitglied vorbei… In jedem Fall geht wieder „der Post ab durch der Decke!“ (Quelle)

Eva Maria Riedel

13. März 2019

Lesung: Eva Maria Riedel
„Kunst und Kultur – Lingen und südliches Emsland – Porträts

Lingen (Ems) – Buchhandlung Holzberg, Clubstr. 2
Heute, Mittoch 13. März ’19 – 19 30 Uhr

Die Lingener Autorin Eva Maria Riedel steilt heute Abend bei einer Lesung in der Buchhandlung Holzberg ihr Ende vergangenen Jahres erschienenes Buch vor: „Kunst und Kultur – Lingen und südliches Emsland – Porträts“.

Mit 50 Porträts regionaler Kunstschaffender gibt die Autorin einen authentischen Einblick in die Kunstszene unserer Region. Das Buch spiegelt in erster Linie die Vielfalt und die Lebendigkeit der regionalen Kunstszene wider. Eva Maria Riedel hat dazu  gemeinsam mit weiteren Autoren und Fotografen die Porträtierten besucht, ihnen über die Schulter geschaut und herausgefunden, auf welchem Wege sie zu ihrer ganz persönlichen Kunst gefunden haben.

Auf vielfältige Weise zeigen die Künstler*innen ihre Kreativität, sei es in der Malerei, der Bildhauerei, dem Tanz und Theaterspielen oder dem Vermitteln von Kunst. Die Autorin hat es besonders fasziniert, mit welcher Bescheidenheit vielerorts Kunst geschaffen wird.

Bei der heutigen Lesung trägt sie Passagen aus ihrem Buch vor, dessen hochwertige Gestaltung dem Verleger Georg Aehling, Verlag Edition Virgines, zu verdanken ist. Auch die  porträtierte Lingener Künstlerin Heidemarie Albers wird aus ihrem künstlerischen Alltag berichten, und die Autorin trägt als zusätzliches „Schmankerl“ einen kurzen Kunstkrimi vor, den sie eigens für diesen Abend geschrieben hat.


Kunst und Kultur. Südliches Emsland
Porträts
Eva-Maria Riedel (Herausgeberin)
112 Seiten, Hardcover, 19,90 €

Edition Virgines
ISBN 978-3-944011-96-7
(Hier bestellen)