@tobiLingen

21. September 2018

@tobiLingen ist einer der Fußballfachmänner in unserer Stadt und Anhänger eines bajuwarischen Kikerclubs aus Münchn, der schon manchen Erfolg errungen hat. Vorgestern nu war der Auftakt der diesjährigen Fußball-Championsleague für Tobis Club. wenn ich das richtig verfolgt habe, patzte der Bezahlsender Sky und Tobi hatte nicht dieselbe große Freude wie sonst. Über twitter fragte er, ob es eine Entschädigung gebe. Ich denke mal, ein Heineken wäre etwas passendes. Und hier für @tobiLingen der Hinweis, dass es auch andere erwischen kann…

#wirsindmehr

20. September 2018

Deutlich mehr als 1000 Menschen, die Lingener Tagespost zählte mehr als 1200,  haben gestern Abend an der #wirsindmehr-Kundgebung auf dem Lingener Marktplatz teilgenommen. as waren etwa die Hälfte der Teilnehmer an der #NoPegida-Demonstration Anfang 2015, aber ach viel mehr, als von den Organisatoren erwartet. Lingen konnte so einmal mehr beweisen, dass es eine tolerante, vielfältige Stadt ist. Viele Teilnehmer*innen hatten Kerzen, Lichter und Leuchten mitgebracht; allerdings verzichteten die „Lingen leuchtet“-Organisatoren auf die gesonderte Aufforderung an die Teilnehmer*innen, den Lingener Marktplatz tatsächlich leuchten zu lassen.

 Die beiden Redner des Abends nahmen vor allem die aktuellen Geschehnisse im Osten der Republik in den Blick. OB Dieter Krone kritisierte unter dem Beifall der Demonstranten die Beförderung von BfV-Präsident Hans-Georg Maaßen, ohne ihn namentlich zu nennen, und verurteilte die „Angriffe auf des friedliche Zusammenleben in Chemnitz und anderen Orten in den neuen Bundesländern“. Dazu „dürfen und wollen wir nicht länger schweigen, sondern gemeinsam unsere Stimme gegen Radikalisierung und Rechtsextremismus jeglicher Art erheben“, so Krone. Man müsse denen entgegentreten, die die erkämpften „Werte der Demokratie mit Füßen treten und untergraben wollten“. Jeder sei gefordert, auch in der Familie und im Bekanntenkreis.

Der katholische Gemeindereferent Dirk Tecklenborg (Laxten) ging auf „Ängste und Sorgen der Menschen“ ein: „Wer durch viel Veränderung in kurzer Zeit und immer schneller werdenden Informationen Sorgen hat, darf sie auch nennen“, erklärte Tecklenborg. Die vielzitierten „besorgten Bürger“ hätten Fragen und auch das Recht, darauf Antworten zu bekommen.

Das empfand ich als Äußerungen, die die Angriffe von Neonazis, Faschisten und Pegida-Anhänger auf Toleranz, Vielfalt und demokratische Werte einerseits und ihre Menschenjagden andererseits nach meinem Eindruck nicht zutreffend in den Blick nahmen und bewerteten, wenngleich Tecklenborg klar stellte: „Wer in sozialen Medien und der realen Welt gegen Demokratie, Toleranz, Mitmenschlichkeit und den Rechtsstaat wettert, der ist kein ‚besorgter Bürger‘, sondern jemand, der auf die sich stellenden Fragen gar keine Antworten haben will.“ Welche „Fragen sich stellen“, blieb dabei allerdings offen. Mir war das Gesagte  jedenfalls mit Blick auf das Verhalten der ostdeutschen Rechten zu relativierend.

Tecklenborg unterstrich schließlich: „Heute wollen wir zeigen, das wir in unserer Stadt offen und tolerant miteinander umgehen wollen.“ Das gelang gestern Abend.

Nach einer Schweigeminute schloss die 30-minütige Kundgebung mit dem gemeinsam gesungenen Song „We are the world“, den Theresa Nguyen (Gitarre) intonierte.Anschließend forderten Antifa-Aktivisten zu einem „Spaziergang durch die Stadt“, wobei unklar wa, welchen Zweck der haben sollte. Ihnen schlossen sich denn auch recht wenige, nach meinem Eindruck zwei, drei Dutzend Teilnehmer*innen der Kundgebung an.

allen voran

19. September 2018

Gestern hat der Kölner Künstler Gunter Demnig in Lingen fünf weitere Stolpersteine verlegt (Foto). Dabei gab es neben manch anderen bedenkenswerten Beiträge – vor allem von Schülerinnen und Schülern der beiden Lingener Gymnasien Georgianum und Franziskus- zwei Reden, die cuh hier im Wortlaut wiedergeben möchte. Der Vorsitzendes des Forums Juden-Christen, Heribert Lange, sprach eingangs der Verlegung der Stolpersteine und der Erste Bürgermeister Heinz Tellmann ganau Ende diese bemerkenswerten Worte:

Dr. Heribert Lange (Foum Juden-Christen)
Guten Morgen, meine Damen und Herren, guten Morgen lieber Gunter Demnig, l….
Seien Sie herzlich willkommen zur heutigen, wahrscheinlich letzten Stolpersteinverlegung, die einmal mehr, also auch diesmal Gertrud-Anne Scherger zusammen mit Benno Vocks vom Forum Juden-Christen vorbereitet hat.
Herzlich willkommen heiße ich auch die Sponsoren dieser Stolpersteine, die, soweit sie es einrichten konnten, heute Morgen dabei sind: Herr Dr. Adams, Herrn Aehling, Herrn Bröring, Frau Kläsener i,V. Dr. Reitemeyer vom LWH. und Herrn Oldiges
Und ich bin den Mitarbeitern des Bauhofs der Stadt Lingen dankbar, die Gunter
Demnig bereits vorgearbeitet haben, und anschließend auch noch nacharbeiten werden.
Lassen Sie mich bitte mit  dem Ende eines Satzes beginnen, der mir im Zusammenhang mit einem anderen, in der jüngsten politischen Debatte gefallenen Satz wieder in den Sinn gekommen ist. Er war als Resumé gemeint und lautet:

„ … dem internationalen Judentum, dem wir dies alles zu verdanken haben.“

Es ist einer der letzten Sätze Adolf Hitlers, die er am Ende seines sogenannten Poltischen Testaments und nur wenige Tage vor seinem Freitod am Ende des Kriegs, genau am 19.04.1945, geschrieben hat. Damit waren die Juden nach Hitlers unsäglicher Lesart nicht nur verantwortlich für all das, was ihnen schon vor Hitlers Machtergreifung ebenfalls von ihm, z.B. in „Mein Kampf“, angelastet worden war, sondern nun auch für den nachfolgende zweiten Weltkrieg, für 60 Millionen Kriegstote und sogar für den Holocaust, den Hitler und Himmler zur Auslöschung des europäischen Judentums ja nun wirklich selbst geplant und realisiert hatten.

Wir wissen um die mörderischen und infernalischen Folgen der hirnlosen Hass-deologie der Faschisten und wir wissen um die gesellschaftliche, zivilisatorische und moralische Katastrophe, die damit einherging. Und inzwischen wissen wir auch, dass Hitler in seinen besten Zeiten furchtbarerweise sogar die Mehrheit der deutschen Bevölkerung mit dieser Sündenbock-Bestimmung hinter sich wissen konnte.

Stolpersteine haben wir in Lingen inzwischen für 44 jüdische Menschen verlegt, Heute werden es 49 werden. Sie zeugen von den Menschen und ihren Schicksa-en, die millionenfach Opfer Hitlers grundloser und sinnloser Mordmaschinerie wurden:
Es sind Meier Herz, Johanna Lewald, Johanna Moses, Andreas und Julia Os. Wir erinnern mit den Stolpersteinen für sie – und ihren Namenszügen darauf – an Menschen jüdischen Glaubens aus Lingen, an das schreckliche Unrecht, das ihnen widerfuhr, als sie zu Sündenböcken dieser Gesellschaft, zu Rassewesen, Untermenschen und zu Volksfeinden erklärt wurden, die ausgerottet gehörten.

Wir erinnern an den Verlust ihres Lebensrechts und ihrer Menschenrechte, und wir erinnern an ihre schließliche Auslöschung im Holocaust

Wir gedenken ihrer heute zutiefst beschämt, und mit dem guten und dem festen Willlen, ihr Ansehen und ihre Ehre und ihre Menschenwürde wiederherzustel-len, und unserer Erinnerung an sie ein menschliches Antlitz zu geben, von dem Juden und Christen im Buch Genesis der Hebräischen Bibel lesen:“ Und er schuf den Menschen nach seinem Bilde und Gleichnis“. Darum sind Stolpersteine nötig und darum sind sie unverzichtbar. Und darum kann man schlechterdings auch dem Satz aus dem Munde eines der aufgeregten Fans aus der Lingener Motorsportszene nicht zustimmen, mit dem ich neulich angeblafft wurde:

„Das, ….na, Sie wissen schon … Museum ist mir wichtiger als all‘ Ihre Stolpersteine, die Sie, also wir, verlegt haben.“

Da fällt mir dann immer nur der für diesen Zusammenhang komplementäre Satz
ein: „Wehret den Anfängen“ – und Ihnen, die sich hier heute Morgen zusammen mit uns zur Ehre dieser Opfer des faschistischen Nationalsozialismus und zu ihrem Gedenken versammelt haben, ganz gewiß auch. Ich danke Ihnen für Ihre freundliche Geduld.

 

Erster Bürgermeister Heinz Tellmann (Stadt Lingen (Ems))

„…Meine sehr verehrten Damen und Herren,

Die vorerst – vielleicht auch endgültig- letzten Stolpersteine sind verlegt worden. Ich danke ihnen allen, dass sie an dieser Aktion heute teilgenommen haben, um ein wichtiges Zeichen der Erinnerung zu setzen. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“ lautet eine alte jüdische Weisheit. Oder anders gesagt: Solange man sich an einen Verstorbenen erinnert, bleibt er lebendig.

Die Erinnerung an die verstorbenen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger lebendig zu halten, sie zu bewahren und zu verbreiten – dieser großen Herausforderung hat sich das Forum Juden-Christen gestellt

Heute eingerechnet sind nun 49 Stolpersteine seit 2005 in unserer Stadt verlegt worden. 49 Stolpersteine, die jeder für sich ein Stück Stadtgeschichte erzählen und damit an eines der dunkelsten Kapitel Deutschlands erinnern. Sie erzählen von der Geschichte, von den unerfüllten Hoffnungen und Träumen unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Opfer des nationalsozialistischen Regimes wurden.

Heute haben Sie, verehrter Herr Gunter Demnig, weitere Stolpersteine in das Pflaster unserer Straßen eingelassen und fest verankert. Es sind die Steine für Meier Herz, Johanna Lewald, Johanna Moses, Andreas und Julia Os.

Vor den ehemaligen Wohnhäusern dieser Lingener Bürgerinnen und Bürger sollen die Stolpersteine künftig die Erinnerung an das unermessliche Leid, das ihnen widerfahren ist und an das persönliche Schicksal dieser Menschen wach halten. Hinter jedem Stein steht ein Mensch, der in unserer Stadt zum Opfer wurde. Durch die Stolpersteine bekommen diese Menschen nach so vielen Jahren heute nun einen Namen und ein Gesicht.

Meine Damen und Herren, „wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart“ mahnte der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Wir wollen unsere Augen nicht vor der Vergangenheit verschließen. Die Stolpersteine sollen uns am Vergessen hindern. Stolpern sollen wir über diese kleinen Messingsteine, die uns in den Weg gelegt wurden, um uns zu erinnern. Der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken ist schmerzlich. Und trotzdem: Sich an den Terror und die Gewalt der nationalsozialistischen Diktatur zu erinnern ist Pflicht.

Der Opfer und Leidtragenden zu gedenken und immer aufs Neue zu mahnen, dass Ähnliches nie wieder geschehen darf, ist eine Verpflichtung für uns alle! Heute scheinen zu viele zu vergessen, welches unsägliche Leid diese Diktatur gebracht hat und zu viele scheinen auch zu vergessen, welch hohes Gut unsere Demokratie und unsere Freiheit eigentlich ist und wie sehr unsere Vorfahren dafür gekämpft haben. Deshalb brauchen wir Mahnmale und Gedenkstätten dringender denn je. Wir müssen Menschen aufmerksam machen auf das Schicksal der Opfer, und zwar Menschen aller Generationen.

Das Erinnern darf nicht aussterben. Mit den Stolpersteinen haben wir in Lingen heute erneut ein Zeichen gegen Gleichgültigkeit gesetzt und halten das Gedenken am Leben.

Mein Dank gilt an dieser Stelle deshalb insbesondere den Initiatoren des Stolperstein-Projektes – allen voran dem ehemaligen Ratsherrn Gerhard Kastein – der trotz Gegenwind – ich kann mich noch gut erinnern- nicht von dieser Idee abließ, diese Form des Gedenkens in Lingen umzusetzen. Dafür gilt dir noch heute mein ganz persönlicher Respekt.

Zudem möchte ich auch Frau .Anne Scherger für Ihre unermüdliche und sicherlich auch oft mühsame Recherchearbeit danken. Herrn Benno Vocks gilt mein Dank für die Organisation des heutigen Tages und die Organisation auch der letzten Verlegungen sowie natürlich Herrn Dr. Heribert Lange und allen Mitgliedern des Forums Juden-Christen für ihre Unterstützung- für ihre Erinnerungsarbeit insgesamt.

Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, danke ich für die inhaltliche Gestaltung heute! Ich würde mir wünschen, dass ihr diese Gedanken mit in euren Alltag tragt.Davon erzählt – das gilt auch natürlich für die Erwachsenen. Herzlichen Dank auch den verantwortlichen Lehrern. Ich danke aber auch den zahlreichen Paten der Stolpersteine – und zwar ausdrücklich allen Paten der 49 Steine in Lingen. Zu ihnen zählen Vereinsmitglieder, Privatpersonen, Schulen, das KiJuPa, der Stadtjugendring und die Kivelinge. Meinen herzlichen Dank möchte ich zudem dem Kölner Bildhauer Gunter Demnig aussprechen, der unermüdlich Stolpersteine in ganz Deutschland und Europa verlegt, um an die Verfolgten und Ermordeten zu erinnern.

Meine Damen und Herren, lassen Sie uns heute gemeinsam unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger gedenken. Lassen Sie uns die Namen der Opfer des Nationalsozialismus nicht vergessen – lassen Sie uns die Erinnerung lebendig halten!


Foto: Gunter Deming, Verlegung von Stolpersteinen am 18. Sept. 2018, Foto  unten: Stolperstein für Johanna Lewald CC Robertsblog

Streetart: Lackaffen.de

18. September 2018

Streetart in Lingen. Die Fußgänger-und Rad-Unterführung Ludwig-Erhard-Brücke.

Stolpersteine

17. September 2018

Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt an diesem Dienstag, 18. September, ab 9 Uhr Stolpersteine zur Erinnerung an die Lingener Familien Os, Lewald, Herz und Moses in unserer Stadt. Die ersten neuen Stolpersteine werden um 9 Uhr vor dem Haus Wilhelmstraße 21, anschließend die weiteren in der Burgstraße 49, Georgstraße 38 sowie Georgstraße 57 verlegt.

Nach 20 Jahren „Kunstprojekt für Europa“ liegen weit mehr als 60.000 Stolpersteine in mehr als 1265 Kommunen Deutschlands und in einundzwanzig Ländern Europas. Sie erinnern an die Opfer der Nationlsozialiisten, indem an ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Bürgersteig eingelassen sind.

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert der 70jährige Gunter Demnig den Talmud. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Und wer sich hinunterbeugt, u sie zu lesen, verbeugt sich zugleich vor den Opfern des Naziterrors.

Alle Interessierten sind zu der Verlegung der Stolpersteine an diesem Dienstag eingeladen. Zum inhaltlichen Programm tragen unter anderem Schülerinnen und Schüler des  Franziskusgymnasium und des Gymnasium Georgianum bei.

(Foto: Gunter Demnig, ein Bild von Steindy CC BY-SA 4.0)

Kunst vom Speicher

16. September 2018

Kunst vom Speicher
Lingen (Ems) – Emslandmuseum, Burgstraße 28b
noch bis zum 7. Oktober

Öffnungszeiten Di-So 14.30 Uhr – 17.30 Uhr

Eintritt: Erw. 4 €, Kinder 2 €, Familienticket 10 €

In seiner laufenden Ausstellung zeigt das Lingener Emslandmuseum (Foto) noch bis zum 7. Oktober Künstlerbilder von Lingen und dem Emsland aus jüngerer Zeit. Die Gemälde, Grafiken und Drucke geben Einblick in die intensive Sammeltätigkeit des Museums, spiegeln aber ebenso das Interesse vieler Museumsbesucher an Ausstellungen zu Themen und Epochen der jüngeren Stadtgeschichte. Die Bilder in der neuen Präsentation zeigen vorzugsweise den Wandel von Landschaft und Stadtbild von den 50er bis in die 90er Jahre.

Immer wieder erhält das Emslandmuseum Nachlässe und Arbeiten von Künstlern aus Lingen und dem Emsland. Aus Platzgründen wandern diese Bestände erst einmal ins Depot. Dabei sind die Werke von Künstlern wie August Flinker und August Schlüter, Robert Jahn und Georg Friedemann, Helga Baltabol und Trude Rosner-Kasowski, Karl-Eberhard Nauhaus und Otto Reer, Dr. Gerhard Frischen und Ferdi Pawlowski nicht nur von beachtlichem künstlerischem Rang, sondern auch von hohem dokumentarischem Wert.

Auf besonders empfindsame Weise haben diese und weitere Künstler den Wandel von Stadtbild, Landschaft und Alltag im 19. und 20. Jahrhundert erfahren und interpretiert. So wird die Kunst zum Zeitzeugen der rasanten Entwicklung in Lingen und dem Emsland in den letzten Jahrzehnten.
Das Museum dankt allen Stiftern und Leihgebern, die Bilder dieser Künstler und entsprechende Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt haben. Viele künstlerische Nachlässe haben so einen dauerhaften Platz im Lingener Emslandmuseum gefunden. Wenn Sie weitere Werke dieser Künstler kennen oder weiterreichende Informationen geben können, so ist das Musuem für entsprechende Hinweise dankbar.

Peter Fjodoroff

15. September 2018

Petja
Peter Fjodoroff
Helmut Berninger
Jürgen von Hündeberg

15. September bis 11. November 2018
Im Wasserturm der Kunsthalle, Lingen (Ems), Kaiserstraße 10a

Sonntag, 16. September 2018, 11.30 Uhr
Matinee im Haus von Peter Fjodoroff
Bilder von Helmut Berninger und Jürgen von Hündeberg
Lesung von Eckhard Rohde
Musik von xxx, Klavier
Die Ausstellung ist zu sehen bis Sonntag, 23. September 2018, Besichtigung jeweils nachmittags 15 bis 18 Uhr
Hauptstraße 88, 49835 Wietmarschen

Rock am Pferdemarkt 2018

13. September 2018

Rock am Pferdemarkt 2018
umsonst & draußen
Lingen (Ems) – Pferdemarkt
Fr/Sa 14./15. Sept. 2018

Auch 2018 gibt es wieder den Rock am Pferdemarkt im Rahmen des Lingener Altstadtfestes. Das Line-Up:

die Veranstalter geben folgende Toipps:
„Parken:
Wenn irgendwie möglich kommt bitte mit dem Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder lasst euch bringen. Da viel in Lingen los sein wird, wird auch auf den öffentlichen Parkplätzen reger Andrang herrschen. Wir empfehlen euch, falls ihr dennoch mit dem PKW kommt, folgende Parkplätze:
Halle 4, Kaiserstraße
Parkplatz Tanzgalerie/Bahnhof
Parkplatz Pulverturm, Am Pulverturm
Parkplatz Am Wall Süd/ ehem. FH Gebäude
Darüber hinaus findet ihr hier weitere Parkplätze:

Übernachten:
Da wir ein innerstädtisches Festival sind und unsere Sause somit nicht auf der grünen Wiese veranstalten, ist kein Campen möglich. Wir empfehlen ansonsten aber für eine günstige Übernachtung die Jugendherberge Lingen. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten findet ihr aber auch hier:

Essen & Trinken:
Auf unserem Gelände dem alten Pferdemarkt werden Getränke und Speisen von unseren Partnern des Cafe Extrablatt Lingen am Markt angeboten.
Wir bitten euch möglichst von diesem Angebot Gebrauch zu machen, da ihr damit indirekt auch unser Festival unterstützt und am Leben erhaltet. Wer darüber hinaus noch weiter Gutes tun möchte, kann seine Pfandbecher gerne bei Viva con Agua Osnabrück abgeben.

Merchandise:
Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Stand mit Festivalmerchandise geben. Dieser wird vom Förderverein Alter Schlachthof betrieben und unterstützt unseren Rock am Pferdemarkt direkt. Unter anderem haben wir auf jeden Fall wieder unsere beliebten Festivalarmbänder und Lanyards, sowie noch ein-zwei weitere Dinge im Angebot.

Partner & Sponsoren:
Der Rock am Pferdemarkt könnte als Veranstaltung des Jugend- und Kulturzentrum Alter Schlachthof nie in dem Rahmen stattfinden in dem er jetzt stattfindet, wenn es da nicht unsere Partner und Sponsoren geben würde. Ein großer Dank geht schon jetzt an:
VELTINS, Cafe Extrablatt Lingen am Markt, EMP, Lingen Wirtschaft + Tourismus, Motorradzentrum Ems-Vechte, RADIO 21, Emsland Kurier, LNGN, GIG

türkische Sexseite

13. September 2018

Schon gewusst? Alle im Juni in unserer Stadt Geborenen sind von der Homepage der Stadt Lingen auf die türkische Sexseite www. yasiaminas. tk verlinkt worden – mit Namen und Adressen.

Und auch sonst ist die Datensicherheit offenbar perdú. Oder anders: Die Webseite der Stadt ist gekapert, wie die Screenshots links zeigen.

Guck mal, doch sei vorsichtig damit, sie anzuklicken – jedenfalls mit den üblichen Microsoft-Produkten.

Beschwerden von betroffenen Eltern hat es schon gegeben und auch die Polizei ist eingeschaltet worden. Und -oh Wunder- das Problem gab es auch bereits mit den Kindern, die im Mai in unserer Stadt geboren worden sind Das Standesamt wusste übrigens nichts davon, die Beschwerdestelle der Stadt aber schon.

Und jetzt, Stadt Lingen?

Update: Ich erfahre gerade “Nicht der Server ist gekapert, sondern ein Crawler zieht sich pot. Inhalte, um über Inhalte in Suchergebnissen aufzutauchen.” Aber mir sieht es eher nach einem Scraper aus. Vielleicht googelt die werte Leserschaft mal, was man dagegen tun kann. Schönen Donnerstag!

Update zwo: Inzwischen hat auch die Lingener Tagespost berichtet, offebar aufmerksam geworden durch diesen kleinen Blogbeitrag. Und die Stadt Lingen (Ems) hat durch den Ersten Stadtrat (denn merke: Der OB verkündet keine negativen Meldungen) diese „Stellungnahme“ abgegeben:

Stellungnahme

Lingen. Von der städtischen Internetseite lingen.de ist in den letzten Wochen Content und Design auf ein Portal kopiert worden. Dabei wurden unter anderem Daten von der Seite in einen anderen Kontext gestellt. So hatte eine Internetsei-te, die in Tokelau Neuseeland registriert ist, Daten von der Seite des Standesam-tes auf einer externen Seite mit obszönen Inhalten eingestellt. Diese Seite wurde umgehend für lingen.de gesperrt und der Missbrauch über Google angezeigt. Die Stadt Lingen wird rechtlich gegen die missbräuchliche Nutzung vorgehen.

Übrigens in den letzten Wochen ist wirklich ausgesprochen unpräzise. Wenn bereits die Mai-Daten abgegeriffen wurden, ist dies vor drei Monaten geschehen. Kein einziges städtisches Gremium, kein Einwohner wurde seither informiert.

Das ruft Politikverdrossenheit hervor, weil man sich auf die Angaben aus dem Rathaus nicht verlassen kann. Es sind allzu oft geschönte, semantisch gedrechselte Tatsachenbehauptungen, die nur die halbe Wahrheit mitteilen. <

Erika Hock

12. September 2018

Erika Hock
Hotel Altlantik
Lingen (Ems), Kunst-/Halle IV, Kaiserstr. 10 a

Eröffnung 14. Sept. 19 Uhr
Ausstellung vom 15.9.- 11.11.2018
Eintritt 3 Euro / 1,50 Euro

Erika Hock wurde 1981 in Dshangi – Dsher, Kirgistan geboren, ist in Lingen (Ems) aufgewachsen und lebt heute in Köln. Sie studierte an den Kunstakademien in Münster und Düsseldorf und präsentierte ihre künstlerische Arbeit in Einzelausstellungen u.a. im Salzburger Kunstverein und im Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg und nahm an Gruppenausstellungen u.a. im Kunstverein in Braunschweig und in der Kunsthalle Düsseldorf teil. In ihren skulpturalen Werken verknüpft sie Elemente der Moderne (Art Deco) mit Elementen der Postmoderne (Sottsass) und zeigt dabei einen Weg auf, wie die Errungenschaften beider Epochen analysiert und für die Gegenwart fruchtbar gemacht werden können.

Auf einer narrativen Ebene verbindet sie die Intimität eines privaten Möbels mit der ausgeleuchteten Öffentlichkeit einer Ausstellung. Auch hier erzeugt der Widerspruch sowohl Humor als auch rhetorische Übersteigerung. Erika Hock setzt gerne Spots – oder hier: das grelle Lampenlicht – und inszeniert die Gegenstände wie Filmstars. Sie denkt mit dem geschulten Blick einer Kinogängerin beziehungsweise Regisseurin. Die Werke von Erika Hock werden im Obergeschoss der Kunst-/Halle IV präsentiert.

(Foto: © Kunstverein Lingen)