Nächtliches Leben im Biener Busch
Taschenlampenwanderung für Kinder und Erwachsene
Lingen-Biene – Sportplatz, Im Lägermarsch
Freitag, 28. Sept. – ab 19 Uhr

„Was krabbelt, kriecht und fliegt nachts durch den Biener Busch ?“ Um dies zu erkunden, lädt der NABU am kommenden Freitag (28. September) um 19.00 Uhr zu einer Taschenlampenwanderung ein. Viele dämmerungs- und nachtaktive Kleinlebewesen sind im Biener Busch zu Hause. Sie bleiben jedoch  selbst aufmerksamen Spaziergängern meist verborgen. Im Schein der Taschenlampe bekommen diese kleinen Tiere einen großen Auftritt: umherfliegende Nachtfalter, krabbelnde Käfer oder durch das Totholz kriechende Asseln. Besonders Kinder in Begleitung von Erwachsenen sind zu dieser kleinen Forschungsreise unter Leitung von Diplom-Biologen Klaus Moormann eingeladen.

Treffpunkt ist der Eingang zum Naturschutzgebiet Biener Busch am Sportplatz Biene (Straße „Im Lägermarsch“). Für NABU-Mitglieder und Kinder unter 14 Jahren ist die Teilnahme kostenfrei, andere Interessierte werden um einen Kostenbeitrag von 3 € gebeten. Taschenlampen bitte mitbringen. Infos unter 0 59 31- 40 99 630. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

(Foto: Biener Busch, © milanpaul via flickr)

Pfingstspaziergang

17. Mai 2018

Traditioneller Pfingstspaziergang durch den Biener Busch
Lingen-Biene – Treffpunkt Parkplatz am  Biener Busch
Samstag, 19. Mai –  ab 15 Uhr

Für Naturliebhaber, die nicht mehr so lange Strecken laufen können, bietet Heinz Lübbers einen Spaziergang durch das Schutzgebiet „Biener Busch“ (Foto) an. Das Naturschutzgebiet beherbergt eines der größten Auewaldrelikte an der Ems. Der direkt am Fluss gelegene Wald beheimatet auffallend viele Buchen. Das Gebiet ist für seine reichhaltige Vogelwelt ebenso bekannt, wie für sein Vorkommen an seltenen Pflanzenarten.
Nach dem Rundgang besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken bei Wintering in Biene. Kosten entstehen nur für Kaffee und Kuchen. Die Teilnahme am Spaziergang ist kostenlos.

Treffpunkt ist um 15 Uhr auf dem Parkplatz am Sportplatz Biener Busch. Für das Kaffeetrinken ist eine Anmeldung bei Heinz Lübbers unter Telefon 0591 /63755 erforderlich.

Lebensadern

3. August 2017

Lebensadern auf Sand 
NABU-Exkursion am Biener Busch
Lingen(Ems)-Biene – Treffpunkt Bookhofstr. 3
Mi 9. Aug. ’17, ab 18 Uhr
Eintritt 3 € (bis 14 Jahre und NABU-Mitglieder  frei)

Im Hotspot-Gebiet in Biene gibt es ein Mosaik aus unterschiedlichen Lebensräumen zu entdecken. Neben dem Biener Busch werden die Tier- und Pflanzenwelt des Sandtrockenrasens  und weiterer Flächen erkundet, die durch Naturschutzmaßnahmen der Stadt Lingen (Ems) entwickelt wurden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstalter ist der NABU Emsland/Grafschaft Bentheim in Kooperation mit der Stadt Lingen (Ems).

Biener Busch

15. November 2013

Bildschirmfoto 2013-11-14 um 23.02.15Da freue ich mich. Ich muss nämlich nichts über den SV Holthausen-Biene schreiben, der unter der Wucht anstehender steuerlicher und sozialversicherungsrechtlichtler Nachzahlungen taumelt. Das nämlich hat gestern Abend das unabhängige Fußballportal KEI schon getan.  Das Kreisfußball Emsland Infoportal  schreibt über den SVHB etwas, was ich übernehmen kann. Von vorn bis hinten jedes Wort. Liest Du hier:

„Wie ernst ist es am Biener Busch?
Das fragt sich die emsländische und Grafschafter Fußballgemeinde. Das Damoklesschwert „Insolvenz“ schwebt deutlich sichtbar über dem SV Holthausen-Biene, der seine Fans und die Öffentlichkeit leider immer noch nur tröpfchenweise informiert. Fest steht: Über Jahre – zumindest im Zeitraum 2007 bis 2011 – hat der SV Holthausen-Biene seine Spieler der 1. Biener Mannschaft nicht korrekt vergütet oder – wie es der Volksmund sagt – „schwarz“ bezahlt. Nach über zwei Jahren Steueraffäre ist jetzt endlich eine erste konkrete Summe auf dem Tisch. Danach soll auf den Lingener Landesligisten eine Steuernachzahlung von rd. 220.000 EUR zukommen.

Doch wenn – wie zu lesen war – nicht korrekt abgerechnete Spielergehälter in Höhe einer halben Million Euro festgestellt sind, sind dann 220.000 EUR wirklich alles? Sind Säumniszuschläge in die 220.000 EUR eingerechnet oder sind sie ein zusätzliches Problem? Wer seine Steuern nicht pünktlich zahlt, muss Säumniszuschläge zahlen. Sie betragen pro Monat 1% der geschuldeten Steuersumme, also 12% im Jahr, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Hinterziehung. Wenn Biene über die letzten Jahre Gehälter von 500.000 EUR nicht versteuert hat, hat der Verein dafür wohl auch keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt. Dieses zweite Versäumnis kann noch einmal sehr teuer werden. Denn die Sozialversicherungsbeiträge liegen hierzulande bei knapp 40% des Gehalts, die eigentlich „Arbeitnehmer“ (also Spieler) und „Arbeitgeber“ (also Verein) etwa zur Hälfte zahlen. Die Crux für Biene: Heute kann man den Spielern deren Anteil an den Sozialversicherungsbeiträgen nicht mehr vom Gehalt abziehen.

Dem SV droht also, sie allein zahlen zu dürfen. Man kann leicht errechnen, wie viel 40% von 500.000 EUR sind. Und auch hier kommen im Zweifel kräftige Säumniszuschläge hinzu. Geht es angesichts dessen überhaupt noch am Biener Busch weiter und wenn ja, wie? Wenn wir uns den Verein anschauen, dann fällt uns unser alter KEI-Kommentar ein:

„Warum handelt der Club so verunsichert, konzeptlos und unprofessionell? Es gibt keinen Pressewart. Die Geschäftsstelle und der Fußballobmann können sich nicht äußern. […] Es gibt keinen anwaltlichen Ansprechpartner oder steuerlichen Experten, der mediale Anfragen beantworten würden. Auf der Homepage klaffen, mit einem fehlerhaften Impressum und keinerlei Infos zum kommissarischen Vorstand, massive Lücken.“

Daran hat sich nicht viel geändert: die jetzt bekannt gewordenen 220.000 EUR Steuerschuld hatten die EmsVechteWelle, KEI Fussball und Lingener Stadtratsmitglieder [guckst Du hier] schon im Frühjahr diskutiert; die Biener selbst hatten sie stets abgestritten. Einzig wohlwollende Berichterstatter der Printmedien versorgte man mit schlanken Informationen. Folgerichtig stehen bis heute ein Wort des Bedauerns, eine klärende Presseerklärung oder eine Entschuldigung für individuelle Fehler aus. Stattdessen wird man in Biene nicht müde vorzuwerfen, dass Berichte „falsch und hanebüchen“ gewesen seien, das System schuld sei und niemand mehr für ein Ehrenamt gewonnen werden könne.

Selbst mit der Stadt Lingen ist, nach unseren Informationen, noch nicht offen und ehrlich gesprochen worden. Dabei hatte sich Stadtrat Dr. Ralf Büring schon zu Beginn des Jahres für Hilfe aufgeschlossen gezeigt. „Wenn der Verein Hilfe braucht, muss er sich an die Stadt wenden“, sagte Dr. Büring damals. Biene wird wohl diese Hilfe benötigen.

Wenn öffentliche Gelder den Verein retten sollen, ist das herumdrucksende Verhalten der Biener schädlich. Denn zunächst muss der Verein die nötige Transparenz zeigen. Das lässt der SV aber völlig vermissen.

Transparent handelt nur, wer klare Antworten zumindest auf diese Fragen zu geben weiß:

• Wie hoch ist die Steuer- und Abgabenschuld genau? 
• Wie will man sie abtragen? 
• Haftet nur der SV Holthausen-Biene? 
• In welchem Umfang haften auch handelnde Akteure persönlich für die Steuerschulden; wer ist Mithaftender? 
• Geht die Finanzverwaltung von strafbarer Steuerhinterziehung aus? 
• Soll die Stadt Lingen ungeachtet der Versäumnisse der Verantwortlichen einspringen? 
• Wenn ja, in welcher Höhe sollen Steuergelder fließen? 
• Kann Biene dann aufgrund der drohenden Abgabenschulden seine aktuellen Zahlungen noch an die Spieler leisten?

Nebenbei: Warum der SV Holthausen-Biene, nachdem die Konsequenzen der Steuerprüfung durch die Behörden längst bekannt waren, überhaupt noch zu dieser Saison kräftig Spieler verpflichtete und warum nicht der Gang in die Kreisklasse, so schwer er auch fallen mag, angetreten wurde, wird man auch fragen müssen. Daneben steht auch ein weiteres Problem: Der für das Desaster verantwortliche Vorstand ist auf Vorschlag der Kassenprüfer auf der alljährlichen Mitgliederversammlung regelmäßig entlastet worden. Wer hat eigentlich geprüft?

Zu all diesen Fragen gibt es vom Biener Busch bislang keine Äußerungen, keine belastbaren Informationen. Dabei ist es doch längst höchste Zeit. In den kommenden Wochen wird zwar erst die endgültige Schuld festgesetzt. Sicherlich ist auch angesichts der Komplexität des Steuer- und Sozialabgabenrechts im Amateursport nicht jede Forderung der Finanz- oder Sozialverwaltung berechtigt. Allerdings ist das deutsche Abgabensystem so gestrickt, dass erst einmal bezahlt werden muss. Abgabenbescheide sind sofort vollziehbar. Wenn der Verein selbst zweifelhafte Bescheide nicht zahlt bzw. zahlen kann, ist die Insolvenz unabweisbar. Bleibt folglich die letzte, entscheidende Frage:

SV_Holthausen-BieneMuss es wirklich die Ober- oder Landesliga sein oder reichen auch kleinere Brötchen, liebe Biener? Denn Euer fast 90jähriger Sportverein ist weit mehr. Der SV, mit über 1000 Mitgliedern einer der großen Lingener Sportvereine, sollte nicht auf die erste Mannschaft eines Fußballvereins reduziert werden. Es gibt neben Fußball auch Tennis, Judo, Gesundheitssport und Tischtennis. Zudem hat der Verein in allen Sparten zahlreiche Jugendmannschaften. Da muss bei einem ehrlichen Neuanfang bestimmt auch die Stadt Lingen helfen. Doch den „Steuersumpf Oberliga“, der schon zahlreiche niedersächsische Vereine betraf und einholte, und auch die kleine Sumpfausgabe davon in der Landesliga darf und wird die finanzstarke Kommune nicht subventionieren.

[Crosspost — mit Dank an KEI; Grafik (c) KEI]

Was nun?

23. Januar 2013

SV_Holthausen-BieneNur, dass Sie auf dem Laufenden sind: Es braut sich etwas im Norden der Stadt zusammen. Die Fußballszene ist in Aufruhr. Nach einem ersten Bericht im EL-Kurier und prangerte der regionale Infodienst Kreisfußball Emsland Infoportal („KEI“) zunächst „die Gerüchteküche“ an. Am Montag dann dieser KEI-Beitrag:

„Mit großer Verwunderung nimmt die lokale Fußballszene die aktuellen Ereignisse am Biener Busch zur Kenntnis. Der SV Holthausen Biene, Oberligist und damit in der fünfhöchsten deutschen Liga aktiv, bezieht keinerlei offizielle Stellung zu den Gerüchten, Vorwürfen und Geschehnissen rund um die „Steueraffäre“ des Clubs.

Fakt ist: Der SV Holthausen Biene hat eine ernsthafte Steuernachzahlung zu erwarten, über deren Höhe sich der Verein ausschweigt. Der offizielle Steuerbescheid -alle Verantwortlichen geben sich große Mühe dies zu betonen- sei zwar noch nicht eingegangen. Dennoch dürfte die Größenordnung intern bekannt sein.

Die hektische Vorgehensweise hinter den Kulissen und ein Umbau der Mannschaft ist nun seit einigen Tagen zu verfolgen. [weiter…]“

Tatsächlich haben wir vorgestern in der Stadtratsfraktion der Wählergemeinschaft Die BürgerNahen auch schon zum zweiten Mal die Situation beraten und danach folgenden Antrag gestellt:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wir bitten, in der bevorstehenden Sitzung des Verwaltungsausschusses folgenden Antrag zu beraten:

Situation beim Sportverein SV Holthausen-Biene

Der für die Stadt und vor allem natürlich den Ortsteil Holthausen-Biene äußerst wichtige Sportverein soll aufgrund einer Steuernachforderung in ernsthaften Schwierigkeiten sein. 
Wir erwarten zur aktuellen Situation eine umfassende Information der Verwaltung und Vorschläge über denkbare Hilfestellungen der Stadt.
Mit freundlichen Grüßen
Die BürgerNahen  –  BN-Fraktion im Rat der Stadt Lingen (Ems)
Robert Koop, Vors.

Gestern Nachmittag nannte die Ems-Vechte-Welle dann erstmals Zahlen:

„Auf den SV Holthausen-Biene kommen offenbar Steuernachzahlungen in Höhe von 200 Tausend bis 220 Tausend Euro zu. Das hat die ems-vechte-welle aus Kreisen des Lingener Stadtrates erfahren. Auf der nächsten Verwaltungsausschusssitzung soll über die Situation beim Fußball-Oberligisten gesprochen werden. Dem Verein liegt der Bescheid angeblich schon seit Ende 2012 vor. Die Clubführung bestreitet dies. Seit Wochen kursieren über den Fünftligisten Gerüchte. Klar ist, dass Biene nachzahlen muss. Zur Höhe und zur Zukunft des SV Holthausen-Biene gibt es seitens des Vereins kein Statement.“

Etwas später schrieb dann die LT/MT/EZ, dass das Spitzenteam des Vereins zurzeit nur 12 Spielerzusagen für die zweite Saisonhälfte hat. Mit 12 oder 14 Spielern kann man sicherlich keine Oberliga spielen:

„Auch wenn die (Steuer-)Sünden der Vergangenheit den SV Holthausen/Biene eingeholt haben, beim Fußball-Oberligisten plant man hinter den Kulissen die Zukunft. „Wir wollen gerne auch in den nächsten Jahren hochklassigen Fußball spielen“, betont Bienes Fußball-Obmann Ansgar Krull.

Ein erster wichtiger Schritt in eine positive Zukunft sind die Zusagen von zwölf Oberliga-Spielern, die bis zum Saisonende am Biener Busch bleiben wollen. „Ich habe bis jetzt zwölf Zusagen“, berichtet Krull, „bei zwei Spielern ist es noch in der Schwebe.“ [mehr…]“

Freunde, das klingt alles nicht gut für den Verein, auch wenn „Bienchen“ in einem Forum meint: „Wir leben noch und haben, trotz aller Gerüchte, auch vor dieses weiter zu tun!!“  Bei der SV H-B-Krise geht es auch keineswegs nur um die erste Seniorenmannschaft sondern um einen traditionsreichen Breitensportverein, der da gerade schlingert und auf den unsere Stadt nicht verzichten kann.

Was nun? Stay tuned!

 

ps Nachtrag heute in der Online-Ausgabe der LT

Pausenbild 15

18. August 2012

(Baum im Biener Busch; © dendroaspis via flickr)

Flora Emslandia

21. Juni 2011

Seit einem Monat gibt es einen neuen Blog im Emsland. David Janßen (Foto lks.) hatte schon länger auf seiner Internetseite die „Flora Emslandia“ zusammen getragen. Alle dort von ihm beschriebenen, inzwischen mehr als 200 Pflanzen hat der Botaniker aus Meppen im Landkreis Emsland gefunden.
Jetzt hat er sie mit einem launig – sachkundigen Wildpflanzen-Blog ergänzt. Neuester Beitrag: „Give me Moor„.

„Geprägt wird die Region hierzulande, jenseits von Maisäckern und Masttierställen, durch die Ems- und Hase-Auen mit Sandtrockenrasen-Komplexen, Au- und Erlen-Bruchwälder, Buchen-, Kiefern- und Mischwälder, die Heidelandschaften des Hümmlings, Binnendünen, naturnahe Kleingewässer, Röhrichte und nicht zuletzt wiedervernässte Hochmoore“, erläutert David Janßen, der zum Naturbeobachter-Netzwerk naturgucker.de zählt.

Über 70 verschiedene Naturschutzgebiete gibt es im Emsland, lese ich auf der Internetseite des Meppeners. Er erwähnt beispielhaft das Versener Paradies, die Haselünner Kuhweide, die Hügelgräberheide bei Berßen, die Meppener Kuhweide mit Wacholderhain, der Biener Busch in Lingen, die Tinner und Staverner Dose, das Bourtanger Moor im Westen des Emslandes sowie die Ems-Auen und das Wilde Moor bei Papenburg. Das größte ist die Esterweger Dose, ein großflächiges zusammenhängendes Moorgebiet im Norden des Landkreises.

All diese Kleinode durchstreift David Janßen mit seiner Olympus Camedia C-2500L, eine fast schon historische digitale Spiegelreflexkamera aus dem Jahr 1999  mit „gigantischen 2,5 Megapixeln“  David Janßen: „Was alle anderen Kameras in den Schatten stellt – sie besitzt eine Supermakrofunktion, wodurch die lästige Objektivschrauberei wegfällt.“  Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Janßens Internetauftritte lohnen den Besuch – unbedingt.

(Foto: © David Janßen)