34. FSL

14. Juli 2017

Die 34. Fußball Stadtmeisterschaft beim SV Holthausen/Biene, das
Fußball-Turnier der Lingener Seniorenmannschaften, findet kommende Woche (17. bis 23. Juli) statt.

Am Biener Busch wird echter Amateurfußball geboten, und ich bin schon heute gespannt, was die Lokalpresse darüber berichten wird. Bekanntlich schenkt sie dem lokalen Sport eher nicht viel Aufmerksamkeit, druckt aber stattdessen -nicht erst seit dessen 3.-Liga-Aufstieg – alles über einen benachbarten Fußballverein und jazzt selbst den Schnupfen des dortigen stellv. Zeugwartes zum medialen Ereignis hoch.

Ausrichter der  34. Fußball-Stadtmeisterschaft ist der SV Holthausen/Biene. 12 Mannschaften in vier Gruppen sind am Start, natürlich die 11 Fußballvereine aus Lingen (nur einer nicht). Das 12. Team wählt traditionell der Ausrichter aus, der sich für den SV DJK Geeste entschied.

[Nicht am Start ist der vor neun Monaten von ausgesprochenen Fußballfachleuten im Rathaus ersonnene und mit Markenschutz ausgestattete FC Lingen, weil erst die jährlichen 750.000-Euro-Subventionsgeber gefunden werden müssen, der Verein folglich noch nicht auf der Welt ist, und das auch noch längere Zeit auf sich warten lässt, weshalb die genannten Experten jetzt erst Jugendteams bilden und diese dem SV Olympia Laxten zuordnen wollen  – Das ist aber ein anderes Experten-Thema…]

Im Rahmen der Stadtmeisterschaft führen die Veranstalter am Freitag, den 21. Juli, ein Altherren-Blitzturnier und am Samstag, den 22. Juli, die Damen-Fußball Stadtmeisterschaft mit sechs Teams durch.

FSL-Favorit ist die Mannschaft des Gastgebers, der mit etwas Mühe aber am Ende klar, die Landesliga halten konnte. Daneben sind die Bezirksligateams des ASV Altenlingen und Olympia Laxten am Start und zum ersten Mal – nach der Insolvenz des historischen TuS Lingen ganz unten in der 4. Kreisklasse angekommen – dessen Nachfolgeverein RB Lingen, der schon am ersten Spieltag ab 19.15 Uhr antritt.

Übrigens: Die 104 Seiten starke Veranstaltungszeitschrift beeindruckt besonders.

Heinz-Georg Wintering †

3. September 2015

WinteringsenVöllig überraschend ist heute der Lingener Unternehmer Heinz-Georg Wintering auf dem Weg in den Urlaub gestorben. Der Biener Bäckermeister hatte – so darf man wirklich sagen- ein prall gefülltes und erfolgreiches Leben. 1972 übernahm er die 42 Jahre zuvor von seinem Vater Alfons gegründete Bäckerei im Stadtteil Holthausen-Biene und machte sie mit bisweilen kräftigen Ellenbogen und ausgesprochen zielgerichtet zu einer der größten Bäckereien im Westen von Niedersachsen. Er war eben „mit Laib und Seele“ Fußballer und musste auch manches Lehrgeld zahlen: Doch heute umfasst die Biener Landbäckerei 40 Filialen im Emsland, der Grafschaft Bentheim und im Münsterland mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und neben Frau Veronika Wintering sind längst die Söhne des Verstorbenen Daniel und Manuel in die Unternehmensleitung aufgestiegen.

Neben dem Beruf galt die große Liebe Winterings seinem Fußballverein SV Holthausen-Biene, in dessen A-Jugend und erster Mannschaft „Osch“, wie ihn seither seine Freunde riefen, vor langer Zeit selbst spielte, bei dem er Trainer und sportlicher Leiter war und den er schließlich als Ehren-Vorsitzender bis fast in die Regionalliga gesponsert hätte. Dass dies nicht nur positive Schlagzeilen mit sich brachte sondern viel und auch berechtigte Kritik sowie große wirtschaftliche Probleme für seinen Verein, hat ihn weitaus mehr geärgert als sportliche  Niederlagen gegen einen Nachbarverein aus dem Lingener Stadtteil Reuschberge. Nach außen anmerken ließ sich Heinz-Georg Wintering davon allerdings nicht viel. Seine Jovialität, seine Hemdsärmeligkeit, seine Entschlossenheit – das sind Dinge, an die man sich gern und mit Respekt erinnern wird.

(Foto: © NOZ}

Die Protagonisten dieser DwdkaLw-Facebook-Seite haben mich ja mal rausgeworfen, als ich mich der eigenwilligen Orthografie des Gruppennamens widmete. Doch für diesen DwdkaLw-Beitrag kann es nur Lob geben:

LingenFußball

Hätte man mir nicht nur den Beitrag sondern auch den Nachnamen von Kommentator Christoph gemailt, würde ich ihm ein Bier ausgeben: Am Freitag vor Pfingsten auf dem ASV-Sportplatz am Wallkamp beim -ich glaube- letzten Meisterschaftsspiel gegen Blau-Weiß Dörpen. Autoschrauber wie mein Fraktionskollege Marc Riße („@twittarisse“) haben ja bekanntlich von Fußball keine Ahnung, aber die SVMeppen-Affinität dieser NOZ-Sportfreaks müsste selbst ihm auffallen. Zum Beispiel heute der Emsland(!)-Headliner (!) nach einer desaströsen 0:6-Niederlage der B-Juniorinnen des…klar SV Meppen.

MTLTEZ-Jungs, geht’s noch?!

06SVM

Biene gerettet?

20. März 2014

Crosspost von KeiFußball

biene_rettungCrunch-Time dürfte dem Sportfan -auch wenn er dem amerikanischen Sport entspringt- ein durchaus geläufiger Begriff sein: „In der Sportwelt bezeichnet die Crunch-Time eine Phase kurz vor dem Ende…“. Befindet sich genau da der traditionsreiche Sportverein Holthausen-Biene?  Rund 190.000 EUR fällige Steuern müssen bekanntlich gezahlt werden. Auf der letzten Krisensitzung vor interessierten Vereinsanhängern machten die Verantwortlichen daher noch einmal unmissverständlich klar, wie ernst die Lage sei.

Zwar hat der Club, der sich weiterhin von mehreren Steuerberatern unterstützen lässt, fristgerecht Einspruch gegen die Forderung eingelegt, doch ein weiterer Zahlungsaufschub ist schwierig. Die Bescheide sind vollziehbar, müssen also im Zweifel gezahlt werden.
Darüber hinaus, KEI berichtete, hat sich angeblich der Notvorstand des Vereins mit den Sozialkassen geeinigt. Demnach soll der Fußball-Landesligist auch hier eine ähnlich hohe Summe aufbringen. Zusammen wären es damit knapp 400.000 Euro. Doch der endgültige Zahlungsbescheid liege jedoch noch nicht vor.

Um die Summen aufzubringen, greift der SVHB nach jeder Unterstützung. Es gibt eine Zusage über 100.000 EUR (finanziert über einen mehrjährigen Sponsoring-Vertrag) und Summen größerer Geldgeber (u.a. Zimbo) sowie die Spenden auf ein Treuhandkonto. Insgesamt dürften die Summen reichen, um die Steuerschuld zu tilgen.

Fakt ist aber auch: Die gesamte Summe (≈ 400.000 EUR) ist nicht erbracht und daher droht weiter die Insolvenz.

Aus diesem Grunde hat der Notvorstand seinen Mitgliedern in einem Schreiben verschiedene Möglichkeiten  mitgeteilt. Eine davon: Die Vereinsmitglieder sollen einen Sonderbeitrag zahlen. Ein unpopuläres Unterfangen, da auch „fußballferne“ Mitglieder das Finanzdesaster um die 1. Mannschaft bezahlen sollen.

Kauft die Stadt sich ein? – Spieler aufgefordert zu zahlen!

Gespräche über weitere Darlehen bei hiesigen Banken laufen ebenso wie ein mögliches Engagement der Stadt Lingen. Nach KEI Informationen soll die Kommune die Umkleidecontainer nebst Zubehör am Trainingsplatz „Lange Straße“ erwerben und so zusätzliches Geld -die Rede ist von bis zu 100.000 EUR- in die Kassen spülen.

Der SV Holthausen-Biene vollführt also einen Drahtseilakt, dessen Ende noch offen ist. Wie KEI ebenfalls erfuhr, informierte sich der Verein über „die Bezirksliga“ sowie weitere Einschnitte im kommenden Etat. Denn auch wenn Biene die Wende schafft und die Beträge aufbringt, müssen in der nächsten Saison laufende Zahlungen für die erste Mannschaft  geleistet werden. Landesligafussball kostet nämlich Geld. Viel Geld.

Aus diesem Grund stocken auch zurzeit die Planungen für die kommende Saison 14/15. Trainer Achim Evers soll unter den derzeitigen Bedingungen nicht bereit sein, seinen Vertrag zu verlängern. Steffen Menke hat den Club bereits verlassen, weitere Spieler stehen vor einem Wechsel im Sommer. Den Kickern sollen bereits einige Monatsgehälter gekürzt worden sein.

Übrigens will der Verein so gar Kicker, die zwischen 2007 und 2011 aktiv waren, zahlen lassen. Laut KEI Infos fordert er von jedem 750,00 EUR. Zwar sollen sich bereits einige Spieler bereit erklärt haben, die Summe zu zahlen, doch eine solche Zahlungsaufforderung war bisher im Amateurfußball nicht üblich. Die Verantwortlichen verweisen auf den Zwangsabsteiger TuS Heeslingen, wo frühere Spieler immense Beträge zurückgezahlt haben sollen. Ob die Aufforderung, die per E-Mail übermittelt wurde und KEI vorliegt, rechtlich zulässig ist, ist zumindest zweifelhaft.

KEIFall Heeslingen als Vorbild?

Apropos TuS Heeslingen. Beim Zwangsabsteiger ist höherklassiger Fußball zwar Geschichte, doch jetzt gibt es für den Amateurfußball ausgerechnet aus Heeslingen positive Neuigkeiten und so könnte sich eine spektakuläre Wende für den SV Holthausen-Biene einstellen. Völlig offen ist nämlich inzwischen, ob die Forderungen der Sozialkassen an die Biener  überhaupt begründet sind. Denn nach einem Beschluss des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen (LSG) muss der TuS Heeslingen einstweilen keine Sozialversicherungsbeiträge für die Spieler seiner 1. Herrenmannschaft nachzahlen. In Heeslingen geht es immerhin um  690.000 € für den Zeitraum 2005 bis 2012. Der zuständige 4. Senat des LSG äußert in einem 20-seitigen Beschluss „ernstliche Zweifel“, ob niedersächsische Amateurfußballer der Oberliga in einem Arbeitsverhältnis zum Verein stehen und ob die errechneten Beitragsnachforderungen plus Säumniszuschläge korrekt sind. In dem Verfahren ging es also im Kern um die Frage, ob die Heeslinger Oberliga-Fußballer Arbeitnehmer des Vereins waren oder nicht. Denn: Ohne Arbeitsverhältnis keine Sozialversicherung! 

Während die Rentenversicherung dies bejaht und den TuS Heeslingen nach einer Betriebsprüfung verpflichtete, für seine Fußballer 690.000 Euro Sozialversicherungsbeiträgen nachzuzahlen, sahen die Sozialrichter dies nach Prüfung der Ermittlungsakten anders, gaben mit ihrem Beschluss einem Eilantrag des TuS Heeslingen statt und legten die Zahlungsaufforderung erst einmal rechtlich auf Eis.

Monatlich zahlte TuS Heeslingen übrigens zwischen 9(!) und 2.500 Euro an seine Spieler. Für einen Teil entrichtete er Sozialversicherungsbeiträge, für andere hingegen nicht.

Das LSG entschied: Bei Sportlern liege laut Bundesarbeitsgericht nur dann eine versicherungspflichtige Tätigkeit vor, wenn diese „mit der Ausnutzung ihrer sportlichen Fähigkeiten bei persönlicher Abhängigkeit primär wirtschaftliche Interessen verfolgen“. Das sei angesichts der beim TuS monatlich gezahlten Summen „mindestens ernstlich zweifelhaft“. Die den allermeisten Spielern monatlich gezahlten Beträge seien zu gering, um dahinter die „Befriedigung eines wirtschaftlichen Interesses“ oder eine „mindestens partielle Sicherung des Lebensunterhaltes“ des jeweiligen Spielers zu erkennen, führte das Gericht in seiner Begründung aus. Das wirtschaftliche Interesse der Spieler sei offenbar überaus gering gewesen. Sie hätten mit den Zahlungen derart niedrige Einnahmen, dass die Annahme eines wirtschaftlichen Interesses ungerechtfertigt sei.

Die  Rentenversicherung habe nicht geklärt, so das LSG, ob es sich bei den Zahlungen um beitragspflichtiges Arbeitsentgelt oder nur um Fahrkostenerstattungen oder beitragsfreie Aufwandsentschädigungen handele.  Ob Heeslingen allerdings auch endgültig Erfolg haben wird, wird sich erst in mehreren Jahren im „Hauptsacheverfahren“ zeigen. Dafür spricht aber vieles. Und darüber wird man sich nicht nur am Biener Busch freuen, wo auf einen Schlag 190.000 Euro weniger auf den Tisch zu legen wären.

(LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 12.11.2013 – L 4 KR 383/13 BER).

Ein Crosspost gibt es bei KEI .

Biener Busch

15. November 2013

Bildschirmfoto 2013-11-14 um 23.02.15Da freue ich mich. Ich muss nämlich nichts über den SV Holthausen-Biene schreiben, der unter der Wucht anstehender steuerlicher und sozialversicherungsrechtlichtler Nachzahlungen taumelt. Das nämlich hat gestern Abend das unabhängige Fußballportal KEI schon getan.  Das Kreisfußball Emsland Infoportal  schreibt über den SVHB etwas, was ich übernehmen kann. Von vorn bis hinten jedes Wort. Liest Du hier:

„Wie ernst ist es am Biener Busch?
Das fragt sich die emsländische und Grafschafter Fußballgemeinde. Das Damoklesschwert „Insolvenz“ schwebt deutlich sichtbar über dem SV Holthausen-Biene, der seine Fans und die Öffentlichkeit leider immer noch nur tröpfchenweise informiert. Fest steht: Über Jahre – zumindest im Zeitraum 2007 bis 2011 – hat der SV Holthausen-Biene seine Spieler der 1. Biener Mannschaft nicht korrekt vergütet oder – wie es der Volksmund sagt – „schwarz“ bezahlt. Nach über zwei Jahren Steueraffäre ist jetzt endlich eine erste konkrete Summe auf dem Tisch. Danach soll auf den Lingener Landesligisten eine Steuernachzahlung von rd. 220.000 EUR zukommen.

Doch wenn – wie zu lesen war – nicht korrekt abgerechnete Spielergehälter in Höhe einer halben Million Euro festgestellt sind, sind dann 220.000 EUR wirklich alles? Sind Säumniszuschläge in die 220.000 EUR eingerechnet oder sind sie ein zusätzliches Problem? Wer seine Steuern nicht pünktlich zahlt, muss Säumniszuschläge zahlen. Sie betragen pro Monat 1% der geschuldeten Steuersumme, also 12% im Jahr, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Hinterziehung. Wenn Biene über die letzten Jahre Gehälter von 500.000 EUR nicht versteuert hat, hat der Verein dafür wohl auch keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt. Dieses zweite Versäumnis kann noch einmal sehr teuer werden. Denn die Sozialversicherungsbeiträge liegen hierzulande bei knapp 40% des Gehalts, die eigentlich „Arbeitnehmer“ (also Spieler) und „Arbeitgeber“ (also Verein) etwa zur Hälfte zahlen. Die Crux für Biene: Heute kann man den Spielern deren Anteil an den Sozialversicherungsbeiträgen nicht mehr vom Gehalt abziehen.

Dem SV droht also, sie allein zahlen zu dürfen. Man kann leicht errechnen, wie viel 40% von 500.000 EUR sind. Und auch hier kommen im Zweifel kräftige Säumniszuschläge hinzu. Geht es angesichts dessen überhaupt noch am Biener Busch weiter und wenn ja, wie? Wenn wir uns den Verein anschauen, dann fällt uns unser alter KEI-Kommentar ein:

„Warum handelt der Club so verunsichert, konzeptlos und unprofessionell? Es gibt keinen Pressewart. Die Geschäftsstelle und der Fußballobmann können sich nicht äußern. […] Es gibt keinen anwaltlichen Ansprechpartner oder steuerlichen Experten, der mediale Anfragen beantworten würden. Auf der Homepage klaffen, mit einem fehlerhaften Impressum und keinerlei Infos zum kommissarischen Vorstand, massive Lücken.“

Daran hat sich nicht viel geändert: die jetzt bekannt gewordenen 220.000 EUR Steuerschuld hatten die EmsVechteWelle, KEI Fussball und Lingener Stadtratsmitglieder [guckst Du hier] schon im Frühjahr diskutiert; die Biener selbst hatten sie stets abgestritten. Einzig wohlwollende Berichterstatter der Printmedien versorgte man mit schlanken Informationen. Folgerichtig stehen bis heute ein Wort des Bedauerns, eine klärende Presseerklärung oder eine Entschuldigung für individuelle Fehler aus. Stattdessen wird man in Biene nicht müde vorzuwerfen, dass Berichte „falsch und hanebüchen“ gewesen seien, das System schuld sei und niemand mehr für ein Ehrenamt gewonnen werden könne.

Selbst mit der Stadt Lingen ist, nach unseren Informationen, noch nicht offen und ehrlich gesprochen worden. Dabei hatte sich Stadtrat Dr. Ralf Büring schon zu Beginn des Jahres für Hilfe aufgeschlossen gezeigt. „Wenn der Verein Hilfe braucht, muss er sich an die Stadt wenden“, sagte Dr. Büring damals. Biene wird wohl diese Hilfe benötigen.

Wenn öffentliche Gelder den Verein retten sollen, ist das herumdrucksende Verhalten der Biener schädlich. Denn zunächst muss der Verein die nötige Transparenz zeigen. Das lässt der SV aber völlig vermissen.

Transparent handelt nur, wer klare Antworten zumindest auf diese Fragen zu geben weiß:

• Wie hoch ist die Steuer- und Abgabenschuld genau? 
• Wie will man sie abtragen? 
• Haftet nur der SV Holthausen-Biene? 
• In welchem Umfang haften auch handelnde Akteure persönlich für die Steuerschulden; wer ist Mithaftender? 
• Geht die Finanzverwaltung von strafbarer Steuerhinterziehung aus? 
• Soll die Stadt Lingen ungeachtet der Versäumnisse der Verantwortlichen einspringen? 
• Wenn ja, in welcher Höhe sollen Steuergelder fließen? 
• Kann Biene dann aufgrund der drohenden Abgabenschulden seine aktuellen Zahlungen noch an die Spieler leisten?

Nebenbei: Warum der SV Holthausen-Biene, nachdem die Konsequenzen der Steuerprüfung durch die Behörden längst bekannt waren, überhaupt noch zu dieser Saison kräftig Spieler verpflichtete und warum nicht der Gang in die Kreisklasse, so schwer er auch fallen mag, angetreten wurde, wird man auch fragen müssen. Daneben steht auch ein weiteres Problem: Der für das Desaster verantwortliche Vorstand ist auf Vorschlag der Kassenprüfer auf der alljährlichen Mitgliederversammlung regelmäßig entlastet worden. Wer hat eigentlich geprüft?

Zu all diesen Fragen gibt es vom Biener Busch bislang keine Äußerungen, keine belastbaren Informationen. Dabei ist es doch längst höchste Zeit. In den kommenden Wochen wird zwar erst die endgültige Schuld festgesetzt. Sicherlich ist auch angesichts der Komplexität des Steuer- und Sozialabgabenrechts im Amateursport nicht jede Forderung der Finanz- oder Sozialverwaltung berechtigt. Allerdings ist das deutsche Abgabensystem so gestrickt, dass erst einmal bezahlt werden muss. Abgabenbescheide sind sofort vollziehbar. Wenn der Verein selbst zweifelhafte Bescheide nicht zahlt bzw. zahlen kann, ist die Insolvenz unabweisbar. Bleibt folglich die letzte, entscheidende Frage:

SV_Holthausen-BieneMuss es wirklich die Ober- oder Landesliga sein oder reichen auch kleinere Brötchen, liebe Biener? Denn Euer fast 90jähriger Sportverein ist weit mehr. Der SV, mit über 1000 Mitgliedern einer der großen Lingener Sportvereine, sollte nicht auf die erste Mannschaft eines Fußballvereins reduziert werden. Es gibt neben Fußball auch Tennis, Judo, Gesundheitssport und Tischtennis. Zudem hat der Verein in allen Sparten zahlreiche Jugendmannschaften. Da muss bei einem ehrlichen Neuanfang bestimmt auch die Stadt Lingen helfen. Doch den „Steuersumpf Oberliga“, der schon zahlreiche niedersächsische Vereine betraf und einholte, und auch die kleine Sumpfausgabe davon in der Landesliga darf und wird die finanzstarke Kommune nicht subventionieren.

[Crosspost — mit Dank an KEI; Grafik (c) KEI]

Was nun?

23. Januar 2013

SV_Holthausen-BieneNur, dass Sie auf dem Laufenden sind: Es braut sich etwas im Norden der Stadt zusammen. Die Fußballszene ist in Aufruhr. Nach einem ersten Bericht im EL-Kurier und prangerte der regionale Infodienst Kreisfußball Emsland Infoportal („KEI“) zunächst „die Gerüchteküche“ an. Am Montag dann dieser KEI-Beitrag:

„Mit großer Verwunderung nimmt die lokale Fußballszene die aktuellen Ereignisse am Biener Busch zur Kenntnis. Der SV Holthausen Biene, Oberligist und damit in der fünfhöchsten deutschen Liga aktiv, bezieht keinerlei offizielle Stellung zu den Gerüchten, Vorwürfen und Geschehnissen rund um die „Steueraffäre“ des Clubs.

Fakt ist: Der SV Holthausen Biene hat eine ernsthafte Steuernachzahlung zu erwarten, über deren Höhe sich der Verein ausschweigt. Der offizielle Steuerbescheid -alle Verantwortlichen geben sich große Mühe dies zu betonen- sei zwar noch nicht eingegangen. Dennoch dürfte die Größenordnung intern bekannt sein.

Die hektische Vorgehensweise hinter den Kulissen und ein Umbau der Mannschaft ist nun seit einigen Tagen zu verfolgen. [weiter…]“

Tatsächlich haben wir vorgestern in der Stadtratsfraktion der Wählergemeinschaft Die BürgerNahen auch schon zum zweiten Mal die Situation beraten und danach folgenden Antrag gestellt:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wir bitten, in der bevorstehenden Sitzung des Verwaltungsausschusses folgenden Antrag zu beraten:

Situation beim Sportverein SV Holthausen-Biene

Der für die Stadt und vor allem natürlich den Ortsteil Holthausen-Biene äußerst wichtige Sportverein soll aufgrund einer Steuernachforderung in ernsthaften Schwierigkeiten sein. 
Wir erwarten zur aktuellen Situation eine umfassende Information der Verwaltung und Vorschläge über denkbare Hilfestellungen der Stadt.
Mit freundlichen Grüßen
Die BürgerNahen  –  BN-Fraktion im Rat der Stadt Lingen (Ems)
Robert Koop, Vors.

Gestern Nachmittag nannte die Ems-Vechte-Welle dann erstmals Zahlen:

„Auf den SV Holthausen-Biene kommen offenbar Steuernachzahlungen in Höhe von 200 Tausend bis 220 Tausend Euro zu. Das hat die ems-vechte-welle aus Kreisen des Lingener Stadtrates erfahren. Auf der nächsten Verwaltungsausschusssitzung soll über die Situation beim Fußball-Oberligisten gesprochen werden. Dem Verein liegt der Bescheid angeblich schon seit Ende 2012 vor. Die Clubführung bestreitet dies. Seit Wochen kursieren über den Fünftligisten Gerüchte. Klar ist, dass Biene nachzahlen muss. Zur Höhe und zur Zukunft des SV Holthausen-Biene gibt es seitens des Vereins kein Statement.“

Etwas später schrieb dann die LT/MT/EZ, dass das Spitzenteam des Vereins zurzeit nur 12 Spielerzusagen für die zweite Saisonhälfte hat. Mit 12 oder 14 Spielern kann man sicherlich keine Oberliga spielen:

„Auch wenn die (Steuer-)Sünden der Vergangenheit den SV Holthausen/Biene eingeholt haben, beim Fußball-Oberligisten plant man hinter den Kulissen die Zukunft. „Wir wollen gerne auch in den nächsten Jahren hochklassigen Fußball spielen“, betont Bienes Fußball-Obmann Ansgar Krull.

Ein erster wichtiger Schritt in eine positive Zukunft sind die Zusagen von zwölf Oberliga-Spielern, die bis zum Saisonende am Biener Busch bleiben wollen. „Ich habe bis jetzt zwölf Zusagen“, berichtet Krull, „bei zwei Spielern ist es noch in der Schwebe.“ [mehr…]“

Freunde, das klingt alles nicht gut für den Verein, auch wenn „Bienchen“ in einem Forum meint: „Wir leben noch und haben, trotz aller Gerüchte, auch vor dieses weiter zu tun!!“  Bei der SV H-B-Krise geht es auch keineswegs nur um die erste Seniorenmannschaft sondern um einen traditionsreichen Breitensportverein, der da gerade schlingert und auf den unsere Stadt nicht verzichten kann.

Was nun? Stay tuned!

 

ps Nachtrag heute in der Online-Ausgabe der LT

FSL-Finale

29. Juli 2012

Das war gestern für alle lokalen Fußballfans ein sehr spannender „FSL“-Nachmittag. Seit 1984 gibt es bekanntlich diese Stadtmeisterschaft der Lingener Fußballvereine. Damals noch gesponsort von coop Nordwest ist das Ereignis längst der Auftat für die kommende Saison -trotz aller Diskussionen um Termin und Modus. In diesem Jahr wurde der Cup („FSL 2012“) vom VfB Lingen am Sportgelände am Schwarzen Weg bislang bestens organisiert.

Die FSL verlangte dabei den Amateursportlern wirklich alles ab. Teams, die es in die Finalspiele schaffen, müssen fünf Turnierspiele a 90 Minuten in 6 oder 7 Tagen absolvieren. Freitagabend musste Titelfavorit TuS Lingen sogar zusätzlich noch ein Pokalspiel bei Vorwärts Nordhorn absolvieren.

Heute am Sonntag also spielt um 16 Uhr der TuS gegen Überraschungsfinalisten ASV Altenlingen um den Titel, der sich im Halbfinale mit 3:1 gegen den SV Holthausen-Biene durchsetzte. Biene spielte das Turnier mit seiner Reserve, weil seine „Erste“  heute in Meppen zum Pokalspiel gegen SV Meppen antreten muss.

Während sich der ersatzgeschwächte ASV gestern doch einigermaßen souverän durchsetzte und nach 28 Jahren zum ersten Mal das Finale erreicht, war das zweite Halbfinalspiel TuS gegen Olympia Laxten nichts für schwache Nerven und eine wirklich spannende Sache. Schon in der 5. Minute hatte der schnelle und technisch versierte Laxtener Deniz Kücüctas das 1:0 geschossen. Danach stand Olympia Laxten gut und kompakt und die Offensivbemühungen des TuS waren zwar zahlreich aber nicht zwingend. Als mein Zuschauernachbar und TuS-Fan in der 80. Minute Kopf schüttelnd und der Bemerkung „Das wird nichts mehr“ den Platz verließ und alles nach einem knappen aber nicht unverdienten Erfolg der Laxtener aussah, fingen die Turbulenzen erst an:

Plötzlich kam Hektik auf.  In der 85. Minute flog zunächst Marcel Fock (TuS) wegen einer Tätlichkeit zu recht vom Platz. Bereits in der Nachspielzeit griff bei einem Laxtener Konter Björn Bullermann (TuS) seinem davon eilenden Gegner Torben Bruns (Olympia) deftig von hinten an die Schulter, Bruns fiel und Bullermann sah „wegen Notbremse“ ebenfalls Rot und der TuS stand nur noch mit acht Feldspielern auf dem Platz.

Vor dem direkt anschließenden allerletzten Angriff der Lingener gab wohl niemand mehr was auf das TuS-Team. Doch dann folgte ein ebenso überflüssiges wie heftiges Foulspiel durch einen Laxtener Verteidiger nahe des eigenen Strafraums. Den anschließenden, von rechts in den Strafraum geschlagenen Freistoß köpfte Heinz Frimming (TuS) wuchtig zum verdienten 1:1-Ausgleich in die Maschen (90.+4 Min). Das frustrierte Laxtens Schlussmann Thorsten Sabelhaus offenbar so, dass er den jubelnd vorbeilaufenden Torschützen mit einem hochgerissenen Bein traktierte und wegen dieser Tätlichkeit ebenfalls die Rote Karte erhielt, so dass zum entscheidenden Elfmeterschießen ein Feldspieler im Tor antreten musste. Dort behielt der TuS die Nerven. TuS-Torwart Oliver Krüssel hielt großartig zwei der Laxtener Elfer; ausgerechnet Heinz Frimming (TuS) schoss zwar seinen Elfer flach links am Tor vorbei, aber alle anderen Tusler trafen, so dass die Partie mit 5:3 n.E.(1:1) für den TuS ausging.

Die rund 200 Zuschauer sahen einen richtig geilen Kick und man darf gespannt sein, welchen Sport das kleine und das große Finale heute ab 14 Uhr auf dem VfB-Platz zeigen. Eintritt 3 Euro. Weibliche Zuschauer 0 Euro.

Nachtrag:
Lingener Stadtmeister 2012 wurde in einem guten, teilweise dramatischen Spiel der TuS Lingen. Er traf  7 mal, die Kreisligisten des ASV Altenlingen nur 5 mal. Aber der ASV kann mit seiner Leistung mehr als zufrieden sein, erzielten die ASVer im Finale doch mehr Tore gegen den TuS als alle TuS-Gegner der FSL 2012 zusammen. Mehr…  …Bildergalerie

Relegation II

9. Juni 2012

Schade, Biene! Natürlich von mir hier ein Glückwunsch zu dem Erreichten, auch wenn es am Ende nicht geklappt hat. Spannend war es allemal, so spannend, dass so gar die NOZ beim Titeln etwas durcheinander kam (s.o.). Jetzt will der Kern der Mannschaft -dank Dennis Brodes Organisationstalent- doch noch morgen nach Malle fliegen. Feiert, Ihr habt’s verdient.

Doch, Alo Weusthof, eins muss noch gesagt werden: Es hat nicht an  „der Politik“ gelegen, dass die Flensburger 6 Tore und Biene leider nur 1 geschossen habt.

Relegation

9. Juni 2012

Es fährt kein Biener Fan-Bus nach Flensburg-Weiche. Die Mannschaft ist gestern bereits gefahren. Heute folgt ev1.tv  und twittert schon von unterwegs (s.u.). Und die Ems-Vechte-Welle (95,6) hat angekündigt, laufend in ihrem Programm zu informieren. Die Aussichten für unseren SV Holthausen-Biene sind schlecht, sich im Relegationsspiel gegen ETSV Flensburg-Weiche („Wir spielen heute für ganz Flensburg!“) doch noch für die Regionalliga zu qualifizieren; denn das Hinspiel am Biener Busch haben die Lingener 1:3 verloren. Das Rückspiel beginnt heute um 15 Uhr im Flensburger Manfred-Werner-Stadion. Drücken wir den Kickern aus dem Lingener Norden die Daumen. Beim Fußball ist alles möglich.

Hometeam

12. Mai 2012

Der TuS Lingen 1910 eV -nach dem MTV Lingen der zweitälteste Sportverein unserer  Stadt- ist nur zwei Jahre nach seinem Hundertjährigen in einer wirklich ernsten Krise angekommen, trotz des engagierten Vorstandes um den Vorsitzenden Klaus Salomon und trotz Heinrich Essmann, der im Hintergrund längst wieder dabei ist. Denn gestern ist die zweite Mannschaft des TuS Lingen in der Rückrunde der 2. Kreisklasse nicht angetreten. Und das gibt Anlass zu mehr als Spekulationen:

Die Bezirksliga-Konkurrenz vom SC Spelle-Venhaus hoffte auf einen Aufstieg am grünen Tisch, lese ich: Denn bereits einmal war die TuS Reserve  in der „2. Kreisklasse Süd“ nicht angetreten. Am 15. April fuhr die Elf, die arg dezimiert längst keine Elf mehr ist und absteigen wird, dann auch nicht zum BV  Clusorth/Bramhar und nun trat sie gestern auch bei Fortuna Beesten nicht an. Dreimal nicht angetreten – eigentlich bedeutet dies das Aus für eine Mannschaft; üblicherweise wird ein solches Team aus dem Punkterennen der jeweiligen Klasse genommen. Die entsprechende Kann-Regel will der verantwortliche Staffelleiter Jürgen Siegert aber hier nicht anwenden. Womöglich wegen der Folgen:

Denn dann nämlich wäre der ersten Mannschaft des TuS Lingen, aktuell auf Platz zwei in der Fußball-Bezirksliga 3 Südwest, der Aufstieg in die Landesliga verwehrt. Die Aufstiegsregeln sind klar. Sie lauten:

„Vereine, die eine Herrenmannschaft zur Teilnahme am Pflichtspielbetrieb der Oberliga, Niedersachsen oder Landesliga melden, werden für diese Spielklassen nur zugelassen, wenn sie mit mindestens einer weiteren Herrenmannschaft in einer unteren Leistungsklasse und einer Juniorenmannschaft in einer der Altersklassen von den A- bis C-Junioren (11er-Mannschaft) im gesamten abgelaufenen und neuen Spieljahr am Pflichtspielbetrieb teilgenommen haben und teilnehmen werden. An die Stelle einer weiteren Herrenmannschaft kann eine weitere Juniorenmannschaft (11er-Mannschaft) in den genannten Altersklassen treten.“

Der TuS Lingen erfüllt diese Voraussetzungen nicht mehr, wenn seine zweite Herrenmannschaft aus dem Kreisklassen-Wettbewerb gestrichen wird. Eine weitere als die Herrenmannschaft in der Bezirksliga gäbe es dann nicht mehr. Auch sonst sieht es nicht gut aus: Die A-Jugend belegt in der Landesliga mit nur sieben Punkten den letzten Platz; seine B-Jugend hatte der Verein bereits vor dem Saisonstart zurückgezogen. Ein C-Junioren-Team hat der TuS Lingen nicht. Die aktiven D, E und F-Mannschaften  reichen nicht.

Die Folge: Der SC Spelle/Venhaus wäre schon vor seinem anstehenden Spiel bei Concordia Emsbüren Bezirksligameister. Er hat ohnehin sieben Punkte Vorsprung vor dem TuS und will die Meisterschaft jetzt morgen in Emsbüren sichern, während der TuS Lingen morgen  Borussia Neuenhaus erwartet.

Doch Staffelleiter Jürgen Siegert (Foto re.) will nicht und der Mann aus Varenrode sagt über seine Entscheidung: „Das ist eine Kann-Bestimmung. Das werden wir nicht machen“. Die Spiele laufen also wie angesetzt weiter, selbst  wenn der TuS Lingen II keine Mannschaft mehr stellen kann.

Die Entwicklung beim TuS Lingen ist kein Einzelfall. Darauf weist die Webseite Nordwestsport.com hin, auf der ich meine Informationen gefunden habe. Auch der  TSV Oldenburg in der Bezirksliga Nordost steckt in einer ähnlichen Situation. Der TSV ist Erster, kann aber nicht aufsteigen. Der Verein hat nur eine C-Junioren, aber keine 2. Mannschaft. Damit hat der VfL Brake die besten Aufstiegschancen.  Und daran knüpfen sich dann bei Nordwestsport.com dargestellte weitere Aufstiegsüberlegungen, die aber so kompliziert sind, dass ich sie nicht wiedergeben will. Sie können sie hier nachlesen.

Im kommenden Jahr bilden übrigens der TuS Lingen und der SV Dalum eine A-Jugendspielgemeinschaft; damit hat der TuS wieder ein A-Jugendteam und irgendwie will man auch eine 2. Herrenmannschaft zusammenbringen. Die darf dann in der 3. Kreisklasse antreten. Das ist eine Liga für Hobbykicker mit großer Freude am Fußballsport, doch ohne besonderen Leistungsanspruch. Für ein ambitioniertes erstes Herrenteam ist eine solche Liga schwerlich ausreichend, braucht man die eigene Reserve doch regelmäßig, um beispielsweise verletzt gewesenen Spieler wieder Spielpraxis zu geben.

Aber das Emslandstadion ohne Hometeam ist für mich wirklich schwer vorstellbar und  auch der SV Holthausen-Biene als zurzeit ranghöchster Lingener Fußballverein hat noch keine Lizenz für die kommende Saison. Ob auch dort nicht alles glänzt, was glänzen sollte?  Mein Fazit: Die von der Stadt angestoßenen Gespräche über eine Zusammenarbeit im Fußballleistungssport in Lingen sind wohl wirklich dringlich.

(Quelle: Nordwestsport.com)