Pfingstspaziergang

17. Mai 2018

Traditioneller Pfingstspaziergang durch den Biener Busch
Lingen-Biene – Treffpunkt Parkplatz am  Biener Busch
Samstag, 19. Mai –  ab 15 Uhr

Für Naturliebhaber, die nicht mehr so lange Strecken laufen können, bietet Heinz Lübbers einen Spaziergang durch das Schutzgebiet „Biener Busch“ (Foto) an. Das Naturschutzgebiet beherbergt eines der größten Auewaldrelikte an der Ems. Der direkt am Fluss gelegene Wald beheimatet auffallend viele Buchen. Das Gebiet ist für seine reichhaltige Vogelwelt ebenso bekannt, wie für sein Vorkommen an seltenen Pflanzenarten.
Nach dem Rundgang besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken bei Wintering in Biene. Kosten entstehen nur für Kaffee und Kuchen. Die Teilnahme am Spaziergang ist kostenlos.

Treffpunkt ist um 15 Uhr auf dem Parkplatz am Sportplatz Biener Busch. Für das Kaffeetrinken ist eine Anmeldung bei Heinz Lübbers unter Telefon 0591 /63755 erforderlich.

Lebensadern

3. August 2017

Lebensadern auf Sand 
NABU-Exkursion am Biener Busch
Lingen(Ems)-Biene – Treffpunkt Bookhofstr. 3
Mi 9. Aug. ’17, ab 18 Uhr
Eintritt 3 € (bis 14 Jahre und NABU-Mitglieder  frei)

Im Hotspot-Gebiet in Biene gibt es ein Mosaik aus unterschiedlichen Lebensräumen zu entdecken. Neben dem Biener Busch werden die Tier- und Pflanzenwelt des Sandtrockenrasens  und weiterer Flächen erkundet, die durch Naturschutzmaßnahmen der Stadt Lingen (Ems) entwickelt wurden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstalter ist der NABU Emsland/Grafschaft Bentheim in Kooperation mit der Stadt Lingen (Ems).

Kommentar

7. Januar 2012

Bitterböser aktueller Kommentar von ev1.TV auf seiner facebook-Seite, nachdem in der Nacht ein Zeitgenosse die Heckscheibe eines Dienstwagens des Lokalsenders zerschlagen hat:

„Danke für das Zertrümmern der Heckscheibe eines unserer Dienstwagen. Konstruktive Kritik nehmen wir gerne hier als Kommentar oder auch per Mail, telefonisch oder persönlich entgegen…“

Altsozialdemokrat Hajo Wiedorn kommentierte das heute Nachmittag so:

So etwas ist mir auch schon mal widerfahren. Das war 1969 oder 1970, als ich mich im Gemeinderat Biene in öffentlicher Sitzung dafür entschieden habe, die Gemeinde solle nach dem Zusammenschluss mit Holthausen nur noch Holthausen heissen. Das war wohl der Beweis für die demokratische Grundeinstellung eines Ur-Bieners?

(Foto: (c) ev1.tv)

Weitermachen

14. Mai 2011

Bünting ist längst mehr als Tee. Zum ostfriesischen Konzern gehören regional so bekannte Discounter wie  Combi, Markant, Telepoint und Famila (mehr…). Insgesamt sind knapp 9000 Mitarbeiter in den einzelnen Schwesterfirmen tätig, die einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro erwirtschaften.

In der Branche zählt das weiterhin in Leer ansässige Unternehmensverbund damit zu den Kleinen. Gerade deshalb gehört für ein solches Unternehmen das soziale und kulturelle Engagement zum Muss oder zur Firmenphilosophie, wie man auch sagen kann. Es unterscheidet sich damit von dem RWE, Aldi, Lidl-Einerlei, obwohl der finanzielle Aufwand eigentlich nicht sonderlich hoch ist.  Vor fünf Jahren gründeten folgerichtig die Bünting-Verantwortlichen anlässlich des 200-jährigen Gründungsjubiläums   die  Johann Bünting-Stiftung.  Sie unterstützt  seither soziale und kulturelle Projekte in unserer Region und vergibt jährlich zwei Förderpreise „für ehrenamtliches, generationsübergreifendes Engagement“ mit je 5.000 Euro. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis für Schulprojekte verliehen, der ebenfalls mit 5.000 Euro dotiert ist. Vorgestern wurden im Leeraner Tee-Museum zum vierten Mal die Johann Bünting-Förderpreise verliehen (Foto oben). Gleich zwei von ihnen  gingen in diesem Jahr nach Lingen.

Hubert Köllen ist einer der beiden Lingener Preisträger.  Seit fast 40 Jahren gestaltet der inzwischen 75-jährige aus Biene spezielles Holzspielzeug für Kinder mit Beeinträchtigungen. Angefangen hatte es Anfang der 1970er Jahre mit kleinen Geschenken für die Ortsgruppe Biene des Lingener Christophorus-Werks. Inzwischen findet es  in Einrichtungen in ganz Deutschland und in Polen, Russland und Brasilien Verwendung.  Seine  Kenntnisse zur Arbeit mit Kindern mit Beeinträchtigung hat er unter anderem durch Gespräche mit seiner Tochter gewonnen, die als Lehrerin in einer Tagesbildungsstätte arbeitet. Außerdem tauscht er sich regelmäßig mit den Pädagogen aus, die das Spielzeug dann in ihren Einrichtungen einsetzen.

Köllers Spielzeug schult die Motorik der Kinder und spricht ihre Sinne an.  So befinden sich beispielsweise auf  Motorikplatten  bis zu 100 verschiedene Gegenstände – vom Holzwürfel bis zur Drehscheibe, von einer kleinen Wippe bis zum Spiegel oder einer Murmelsammlung. Damit können Kinder mit Hör- oder Sehschädigung oder geistiger Behinderung ihre motorischen Fähigkeiten ausprobieren, auf Klänge hören oder Formen ertasten. „Ich bin dankbar, dass ich noch etwas für andere Menschen machen kann. Es macht mir einfach Freude,“ sagte der ausgebildete Landwirt vor einiger Zeit.  Für Hubert Köllen ist der Förderpreis der Johann Bünting-Stiftung in der Kategorie „Alt für Jung“ nicht die erste Auszeichnung. Vor einigen Jahren  erhielt er bereits von der Caritasstiftung Osnabrück den „Sonnenscheinpreis“. Ans Aufhören denkt Köllen noch lange nicht: „Ich möchte mindestens noch bis 98 weitermachen.“

Soziales Projekt

Den Sonderpreis für Schulprojekte erhielt 2011 die Lingener Gesamtschule Emsland. Seit dem Jahr 2004 gehört das unspektakuläre Sozialprojekt im 8. Schuljahr zum festen Bestandteil unseres Schulkonzeptes. Für ein Jahr übernehmen alle Schülerinnen und Schüler (selbstverständlich ohne Bezahlung) eine Aufgabe, bei der etwas für andere getan wird (Foto re.) . Im zeitlichen Umfang von 90 Minuten pro Woche sind inzwischen rund 600 Schüler in einer öffentlichen, karitativen oder kirchlichen Einrichtung tätig gewesen (oder noch dabei). „Unsere Schule will mit dieser Aktion das gesellschaftliche Engagement, also die „soziale Kompetenz“ fördern und vielleicht auch Wege zu ehrenamtlicher Tätigkeit weisen. Arbeitsplätze finden sich z.B. in Kindergärten, Vereinen, Altersheimen, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Kirchengemeinden, Tierheimen, bei der Feuerwehr, dem THW, dem Deutschen Roten Kreuz“,  schreibt die „GE“ auf ihrer Internetseite.

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Journalismus

2. Dezember 2010

Nein, ich will nicht schreiben, dass und wie unlängst Friedhelm Spiekermann zum Chef des Biener Schützenvereins und gestern Abend die nun offenbar vollends genesene Irene Vehring zur neuen Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Lingen gewählt wurde.
Ich finde die folgende Gegenüberstellung viel spannender als einen kleinen Beitrag hier im Blog über die Nicht-mal-eine-Woche-CDU-OB-Kandidatin. Denn eine Spalte zeigt die CDU-Pressemitteilung von gestern, die andere den offiziellen LT-Artikel vom selben Tag. Sie dürfen raten, was was ist. Aber ich frage nach der journalistischen Qualität der Zeitungsveröffentlichung und danach, weshalb ausgewachsene Journalisten eine parteiliche Presseerklärung so unkritisch übernehmen:

Lingen. Intensiv, offen und konstruktiv waren die Beratungen und Diskussionen, hatte die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Lingen auf ihrer alljährlichen Klausurtagung an der Aselager Mühle in Herzlake nach eigener Darstellung doch einige Dinge aufzuarbeiten: Die verlorene Oberbürgermeister-Wahl, die personelle Neuausrichtung der Fraktionsführung und der Umgang mit dem neuen parteilosen Oberbürgermeister Dieter Krone waren wichtige Themen. Lingen/Herzlake. Intensiv, offen und konstruktiv waren die Beratungen und Diskussionen, hatte die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Lingen (Ems) auf ihrer alljährlichen Klausurtagung an der Aselager Mühle in Herzlake doch einige Dinge aufzuarbeiten: Die verlorene Oberbürgermeister-Wahl, die personelle Neuausrichtung der Fraktionsführung und der Umgang mit dem neuen parteilosen Oberbürgermeister Dieter Krone waren da nur einige Themen des Wochenendes.
Nach den vergangenen ereignisreichen Wochen konnte der neue CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Hilling eine vollzählig erschienene CDU-Stadtratsfraktion zur Klausurtagung begrüßen. „Unsere Stärke ist unsere Geschlossenheit, und das muss auch so bleiben. Nach den zurückliegenden Diskussionen personeller Art wollen wir uns nun wieder ausschließlich um die Sachdiskussionen im Sinne unserer Stadt widmen“, schwor Hilling die versammelten christdemokratischen Ratsmitglieder ein. Es gebe in nächster Zeit viele wichtige, manchmal schwere Entscheidungen zu fällen, „wo wir als Mehrheitsfraktion gefragt sind“. Nach den vergangenen ereignisreichen Wochen konnte der neue CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Hilling eine vollzählig erschienene CDU-Stadtratsfraktion zur Klausurtagung begrüßen. „Unsere Stärke ist unsere Geschlossenheit, und das muss auch so bleiben. Nach den zurückliegenden Diskussionen personeller Art wollen wir uns nun wieder ausschließlich um die Sachdiskussionen im Sinne unserer Stadt widmen“, schwor Hilling die versammelten christdemokratischen Ratsmitglieder ein. Es gebe in nächster Zeit viele wichtige, manchmal schwere Entscheidungen zu fällen, „wo wir als Mehrheitsfraktion gefragt sind“.
Mit Blick auf die zukünftige Ausrichtung der CDU-Stadtpolitik kündigte Hilling an: „Wir haben das Votum der Wählerinnen und Wähler zur OB-Wahl verstanden und wollen Vertrauen zurückgewinnen.“ Mit Blick auf die zukünftige Ausrichtung der CDU-Stadtpolitik kündigte Hilling an: „Wir haben das Votum der Wählerinnen und Wähler zur OB-Wahl verstanden und wollen Vertrauen zurückgewinnen.“
Erfreut waren die Mandatsträger über die Anwesenheit des Lingener Verwaltungschefs auf ihrer Tagung. Dass Oberbürgermeister Krone zusammen mit der kompletten Verwaltungsspitze nach Herzlake gekommen war, ist für die CDU-Stadtratsfraktion ein gutes Zeichen. „Wir wissen diesen Vertrauensbeweis sehr wohl zu schätzen“, signalisierte Uwe Hilling Dialogbereitschaft zum neuen Oberbürgermeister. Mehrheitsfraktion und OB könnten nur zusammen zum Wohle der Stadt arbeiten. Hilling: „Uns ist es wichtig, möglichst viele wichtige Beschlüsse gemeinsam mit Dieter Krone zu fassen.“ Erfreut waren die Mandatsträger über die Anwesenheit des Lingener Verwaltungschefs auf ihrer Tagung. Dass Oberbürgermeister Krone zusammen mit der kompletten Verwaltungsspitze nach Herzlake gekommen war, ist für die CDU-Stadtratsfraktion ein gutes Zeichen. „Wir wissen diesen Vertrauensbeweis sehr wohl zu schätzen“, signalisiert Uwe Hilling Dialogbereitschaft zum neuen Oberbürgermeister. Mehrheitsfraktion und OB könnten nur zusammen zum Wohle der Stadt arbeiten. „Uns ist es wichtig, möglichst viele wichtige Beschlüsse gemeinsam mit Dieter Krone zu fassen“, unterstreicht der CDU-Fraktionschef.
Inhaltliche Diskussionen führten die Tagungsteilnehmer unter anderem zur Zukunft der Emslandhallen bzw. dem möglichen Bau einer Emslandarena. Eine abschließende Meinung konnten sich die CDU-Fraktionsmitglieder noch nicht bilden, will man doch erst die weiteren Beratungen in den städtischen Gremien abwarten. „Außerdem werden wir bei all unseren Meinungsbildungsprozessen noch stärker die Ansichten und Auffassungen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen“, ist nach Aussage des Fraktionsvorsitzenden Hilling der erklärte Wille der Fraktion nach einer CDU-Politik nah am Bürger zu verstehen. Inhaltliche Diskussionen führten die Tagungsteilnehmer unter anderem zur Zukunft der Emslandhallen bzw. dem möglichen Bau einer Emslandarena. Eine abschließende Meinung konnten sich die CDU-Fraktionsmitglieder noch nicht bilden, will man doch erst die weiteren Beratungen in den städtischen Gremien abwarten. „Außerdem werden wir bei all unseren Meinungsbildungsprozessen noch stärker die Ansichten und Auffassungen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen“, ist nach Aussage des Fraktionsvorsitzenden Hilling der erklärte Wille der Fraktion nach einer CDU-Politik nah am Bürger zu verstehen.

Dass in beiden Publikationen dasselbe CDU-Foto zu sehen ist, ist angesichts dieser Verlautbarungspresse fast schon eine zu vernachlässigende Petitesse.

Nun kann man sich vorstellen, wie bequem es für einen überlasteten Lokalredakteur ist, eine einigermaßen getextete Parteipressemitteilung kurzerhand 1:1 zu übernehmen. Allerdings berichtet der Verfasser der CDU-Mitteilung auch über die Lingener Verwaltungsspitze. An mehr als Verlautbarungstralala interessierte Journalisten hätten daher bei eben dieser Verwaltungsspitze z.B. bei OB Dieter Krone (parteilos) recherchiert, was es denn sonst noch aus dem 4-Sterne-Romantik-Hotel Aselager Mühle an Berichtenswertem gibt.

(Foto Aselager Windmühle : © Corradox, wikipedia CC)

Horridoh!

23. Mai 2010

aus LT, 22.05. (Danke, Jens)