Schule nur im Sitzen?

24. Juni 2020

Nicht nur die Bremer Sportjugend will endlich den Schulsport zurück haben, informiert die taz. Jenseits solch vorbildlicher Initiativen und solcher kenne ich auch eine Lingener Sportlehrerin, die dasselbe will. Doch bei den (Bremer) Behörden ist noch nicht einmal klar, wer eigentlich zuständig ist.

Niemand weiß, wann und wie der wegen Corona ausgefallene Schulsport wieder stattfinden wird. Das kritisiert die Bremer Sportjugend: „Wir brauchen klare Konzepte, wie es spätestens nach den Sommerferien weitergehen soll“, sagt der Vorsitzende der Bremer Sportjugend Bernd Giesecke.

Die Kinder hätten mindestens seit einem Vierteljahr keinen Sport gemacht. „Dabei ist die körperliche Betätigung so wichtig – besonders für junge Menschen.“ Giesecke sieht vor allem Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) in der Pflicht, jetzt tätig zu werden. Deren Sprecherin des Ressorts Annette Kemp erklärt auf Nachfrage: „Solange das Infektionsrisiko beim gemeinsamen Sport selbst in Halbgruppenstärke als hoch eingeschätzt wird, wird auf Sport im Freien zurückgegriffen werden müssen.“ Es werde auf die Angebote gebaut, die im Freien stattfinden können.

Einzelne Schulen beginnen zwar mit sportlichen Aktivitäten, jedoch umfasst das längst nicht alle. „Bewegung wird im Schulalltag momentan zu wenig beachtet. Es wäre wichtig mit der Ausweitung des Angebots unter Wahrung der Hygieneregeln zu starten“, sagt An­dreas Staets, Landesgeschäftsführer der GEW Bremen. Während Unterrichtsfächer wie Mathe, Deutsch und Englisch wieder zum Schulalltag gehören, gibt es beim Sportunterricht keine einheitliche Regelung.

„Die derzeitige Situation ist sehr unbefriedigend. Ein grobes Konzept, wie es nach den Ferien weitergehen soll, sollte für alle Schulen stehen. Dann gibt es Möglichkeiten für die Schulen, es entsprechend zu organisieren“, sagt Jürgen Hadtstein vom Runden Tisch Schulsport.

Das Problem: Niemand fühlt sich zuständig für die Frage, wann der Sportunterricht…

[weiter bei der taz Bremen]

(Foto oben: Schulsport, Pixabay; unten: Emslandstadion Lingen © KSB Emsland)

Wieder da: TuS Lingen

15. Juni 2020

Seit gestern ist der TuS Lingen wieder da. Das frühere Fußballaushängeschild des Lingener Fußballs gehört damit künftig wieder unter dem traditionellen Namen zu den Mitwirkenden auf der emsländischen Fußballbühne. Thomas Davenport und Robert Koop jun. stehen fortan an der Spitze des neugewählten TuS-Vorstandes. 

Pünktlich erlebten die Mitglieder des bisherigen Nachfolgevereins RB Lingen auf der Tribüne des Emslandstadion den Moment, den der neue Vorsitzende Thomas Davenport bereits im Vorfeld als „historisch“ bezeichnet hatte. 28 Vereinsmitglieder beschlossen feierlich die Umbenennung und stießen mit Kaltgetränken an. Offiziell heißt der Verein jetzt „TuS Lingen 2020“. Zeitgleich ging die neue Webseite ins Netz. Die erste Mannschaft des „neuen“ Vereins übernimmt 2020/21 voraussichtlich in der 2. Kreisklasse den Platz der RB-Fußballer.

„Wir freuen uns sehr, den Lingenern den TuS wieder zurückgeben zu können. Unser Verein lebt vom freiwilligen Engagement seiner Mitglieder, denen jetzt schon viel Dank gebührt. Wir wollen das Gemeinschaftsgefühl fördern und insbesondere einen Beitrag zur positiven Entwicklung der Persönlichkeit leisten. Vor allem wollen wir Kindern und Jugendlichen über den Fußball die Möglichkeit geben, neue Freundschaften zu schließen und mit der Sportart ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben. Des Weiteren wollen wir eine familiäre Vereinskultur pflegen – die Einbindung der Familie ist uns wichtig. Allen Beteiligten soll Begeisterung für ehrlichen, attraktiven Amateurfußball vermittelt werden. Der TuS Lingen ist vielfältig, bunt und offen!“ sagte der neue, einstimmig gewählte Vorsitzende.

Dem Team der Funktionäre gehören neben Davenport und Koop auch Schriftführerin Michaela Bauer, Kassenwärtin Yvonne Fieker, Markus Meer als Abteilungsleiter Fußballsenioren sowie Florian Bartschat als neuer Jugendleiter an. Alle wurden einstimmig gewählt. Trainer Patrick Borgel wird auch in der kommenden Saison die 1. Mannschaft  führen. Daneben treten voraussichtlich auch ein Altherren-Team und in der untersten Kreisklasse auch eine zweite Mannschaft an. Die bisherige Schriftführerin Steffi Gerdelmann wurde mit Dank und unter dem Beifall der Mitglieder verabschiedet.

Ab der kommenden Saison wird der TuS die bisherige Jugendspielgemeinschaft mit dem VfB Lingen nicht fortführen. „Wir danken dem VfB für die Zusammenarbeit, freuen uns aber, künftig wieder auf eigenen Füßen zu stehen“, sagte der neue Vorsitzende Thomas Davenport.

Der TuS Lingen war vor mehr als 100 Jahren am 17. April 1910 als Lingener Sportverein gegründet worden und mischte „als würdiger Vertreter der Stadt Lingen“ (Davenport) bis 2016 im NFV-Fußball mit. Zu den größten Erfolgen des Vereins zählten der niedersächsische Pokalsieg 1983 sowie die Niedersachsenmeisterschaft 1992. Zudem spielte der TuS 15 Jahre in der Oberliga, ehe man bis in die Bezirksliga abstieg. Im Jahre 2014 gelang der Aufstieg in die Landesliga, dem in der folgenden Saison der direkte Aufstieg in die Oberliga folgte. Zur Saison 2016/17 musste sich der Verein aufgrund Verbindlichkeiten in sechsstelliger Höhe vom Spielbetrieb abmelden, die sich in der Folge als deutlich niedriger herausstellte; denn von Finanz- und Sozialbehörden geforderte öffentliche Abgaben in sechsstelliger Höhe verblieben nach Prüfung nur noch im gerade einmal vierstelligen Bereich. Es folgte „als Platzhalter“ (Koop) der RB Lingen. In der laufenden Saison steht die 1. Mannschaft in der 3. Kreisklasse auf dem 1. Tabellenplatz und wird daher wohl in die nächsthöhere Liga aufsteigen.

Zu den bekanntesten ehemaligen TuS-Spielern gehören die Profi-Torhüter Michael Rensing (Fortuna Düsseldorf) sowie Stefan Wessels, aber auch begnadete Kicker wie Ernst Middendorp, Jürgen Röber und Claus-Dieter Wollitz, die längst als Trainer ihre Anerkennung finden.

Das Gerücht, dass „der TuS“ bald wieder zu den Protagonisten des Lingener Fußballs gehören werde, gab es bereits seit einiger Zeit in der regionalen Fußball-Szene. „Es war kein einfacher Weg, aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und alle Weichen gestellt. Jetzt gehen wir mit viel Elan in eine neue Epoche“, sagte Davenport am Sonntagnachmittag abschließend.

(Foto: TuS Lingen 2020 CC: Neues Vorsitzendengespann Thomas Davenport, lks. ,und Robert Koop jr., re. ; Text: PM)

Im fünften Teil einer 11-Freunde-Serie der schönsten Orte der ​“Fuß­ball­re­pu­blik Deutsch­land“ geht es nach

Ort: Ems­land­sta­dion Meppen
Adresse: Lathener Straße 15A, 49716 Meppen
Region: Ems­land

Denn nir­gendwo sitzt es sich besser als in Block H im Mep­pener Sta­dion. Dank der Nähe zur Gäs­te­bank, schreibt das Fußballmagazin:

„Als ich vorige Woche in mein altes Kin­der­zimmer kam, hing alles so, wie ich es vor Jahren hin­ter­lassen hatte. Das ​Class of 92”-Filmplakat an der Tür. Ein altes Dirk-Nowitzki-Poster an der Schräge. Über meinem Bett eine Fahne: ​SV Meppen – Die treuen Fan’s”. Erst jetzt fällt mir das sinn­lose Apo­stroph auf. Dar­über ein Schal: ​SV Meppen – Die Macht im Ems­land”. Fand das Vor­gän­ger­mo­dell ​Die Besten im Nord­westen” besser. Daneben hängen Auto­gramm­karten, säu­ber­lich und für die Ewig­keit mit je vier Heft­zwe­cken an die weiße Rau­h­fa­ser­ta­pete gepresst: Lars Schier­sand, Josef Schröer, Thorsten Thale.

Beim Anblick dieses Sam­mel­su­riums fühle ich mich zuhause. Doch so richtig daheim war ich lange erst, wenn ich aus dem Haus ging, 750 Meter die Straße run­ter­lief und mich auf einen bestimmten Platz im Sta­dion setzte. Block H, alte Tri­büne, dort wo die Jungs schon war­teten.

Zwi­schen Back­stein und Brat­wurst

In Meppen ist die alte Tri­büne ein rotes Back­stein­ge­bäude, das 1962 errichtet wurde. Unter­halb der Tri­büne befinden sich die Kabinen für…“

[weiter bei 11 Freunde]

Goldenes Buch

28. Mai 2020

Nach 98 Tagen trat gestern erstmals wieder der Stadtrat in Lingen (Ems) zusammen. Getagt wurde wegen des zu wahrenden Corona-Abstandes untereinander in der Halle IV. Leider wurde die Sitzung nicht gestreamt. Das wäre -so denke ich- sehr informativ gewesen; denn der räumlich Abstand zwischen den Ratsmitgliedern stand in einem greifbaren Gegensatz zu den deutlichen werdenden inhaltlichen Gemeinsamkeiten.

Hinter dem Rat lag gestern jedenfalls eine lange Zeit der Abstinenz, in der ab Mitte März lediglich 14tägig der Verwaltungsausschuss unserer Stadt tagte und zwar nicht-öffentlich, wie es das Kommunalverfassungsrecht in Niedersachsen vorsieht. Dort gab es durchweg konstruktive Beratungen, wenn auch zu wenig nach vorn gerichtet. Die SPD hatte für die gestrige Ratssitzung einen Bericht des OB Krone zum Thema Lingen und Corona angefordert und dazu einen umfangreichen Fragenkatalog vorgelegt, der hier nachgelesen werden  kann. Nach dem Bericht des OB, der sicherlich zeitnah in der Lokalzeitung wiedergegeben und hier dann per Link nachgetragen wird, gab es dann eine kurze Debatte über das, was war, und das, was sein wird. Dabei habe ich für unsere Fraktion „Die BürgerNahen“ dies erklärt:

Die eben geäußerte Kritik trifft nicht zu, dass die Kommunalpolitik in der Corona-krise kaltgestellt war. Nicht nur die Union hat vielfach online beraten, auch wir in der BN haben acht Videokonferenzen geführt und dabei vielfältige Aspekte des Themas Corona und Lingen diskutiert.

Außerdem gab es die VA-Diskussionen der letzten Wochen. Allerdings waren sie –dies sei als Kritik gestattet- doch im der Rückschau zu beschreibend und zu statisch. Ich bin überzeugt: Wir müssen in der Krise grundlegende Diskussionen führen, wie es weiter gehen soll. Diskussionen wie sie im Projekt „Lingen 2030 „angekündigt war. Unsere Frage muss sein: Geht es so weiter wie bisher oder welche Dinge müssen wir ändern? Hat bspw. die Art, wie wir bisher die Dinge angegangen sind, auch etwas mit der Corona-Pandemie zu tun? 

Erste Ideen der BürgerNahen für einen solchen, grundsätzlicheren Blick sind:

  1. Lasst uns die Finanzen in den Blick nehmen:

Stefan Heskamp (CDU) hat Ende März darauf hingewiesen, dass wir jahrelang gespart haben, und jetzt investieren können und müssen, dass wir als kommunaler Auftraggeber unseren Beitrag leisten und in der Krise zuverlässig sind.

Oder wie es Uwe Hilling (CDU)  zu recht gesagt hat, wir müssen jetzt antizyklisch handeln. Das sehen wir genauso.

Zuschüsse vom Bund für Infrastruktur: Der „Rettungsschirm für die Kommunen“ muss kommen. Er wird in Berlin gerade leider von den C-Parteien blockiert. Das darf nicht sein. Die CDU-Fraktion ist aufgerufen, in der Frage aktiv zu werden.

Was auf keinen Fall passieren darf ist, dass die finanziell besser dastehenden Kommunen die anderen durch eine Umlage unter den Städten und Gemeinden finanzieren und die Kommunen den finanziellen Ausfall selbst ersetzen.

Wir haben anhand der Zahlen, die in den Medien kursierten, nachgerechnet und kalkulieren jedenfalls mit Einnahmeverlusten von etwa 11 Mio Euro in unserer Stadt.

Daher ist der Nachtragshaushalt unbedingt notwendig. Auch der ist von der Kämmerin bereits in der ersten VA-Sitzung während der Krise mit klaren Worten angekündigt worden. Unsere Bitte an die Kämmerin: Bitte nennen Sie bald Orientierungsdaten, auch wenn das schwierig ist. Doch wenn es einfach wäre, brauchten wir Sie ja nicht, Frau Kämmerin.

Eine wichtige Frage in dem Zusammenhang: Welchen Beitrag leisten unsere  Stadtwerke?!

 

2.1 Lasst uns die Infrastruktur modernisieren und ausbauen

Digitalisierung  voran bringen und dazu zum Beispiel Glasfaserkabel auch im Stadtzentrum verlegen, wo weiterhin nur  „Helmut-Kohl-Kupferkabel“ liegen.

2.2 Verkehrspolitik

Der OB hat eben leider nur über Autos und Parkhäuser gesprochen. Aber dabei zu wenig über den ÖPNV und  Zugverbindungen und gar nicht über Fahrradfahren

2.3 Klimapolitik. Der Begriff Klima ist heute nicht gefallen. Wir müssen ihn aber aufgreifen und bspw. über Flächenverbrauch  reden und fragen: Was hat das mit der jetzigen Krise zu tun.?

2.4  Schließlich dürfen wir auch lokal keine neue Probleme schaffen oder gar Blockaden zulassen:

Ein Beispiel, um Einfluss zu nehmen: Es darf keinen Sparkassenneubau am Markt mit einer fast 2 Jahre währenden Großbaustelle im Stadtzentrum geben, die Große Straße, Burgstraße und den Markt abhängen wird. Das geht nicht, und wir müssen von der regionalen Sparkasse eine andere Art des Bauens fordern, also Vorgaben machen, die weitere Schäden im Einzelhandel vermeiden, wie sie bei der jetzigen Planung zwangsläufig der Fall wären.

  1. Vor allem müssen wir die Menschen in den Blick nehmen:

3.1. Alte Menschen in Heimen  sind in einer besonders schwierigen, ernsten Lage: Da zeigt sich ein besonders großes Defizit; denn die Situation in den Altenheime ist absolut beschämend, wie Edeltraut Graeßner (SPD) es eben sinngemäß gesagt hat. Das Leben in einem Seniorenheim darf doch nicht so sein wie das Leben hier nebenan, also ein Haus weiter im Knast!

Unsere Bitte: Der OB sollte die Leitungen der Lingener Altenheime einladen und gemeinsam sollten wir alle nach Lösungen und Verbesserungen suchen.

3.2 Junge Menschen sind ebenfalls stark betroffen. Daher ist das vom Ministerpräsidenten angekündigte Öffnen des Regelbetriebs in den Kitas so wichtig und  wir brauchen im Sommer ein vielfältiges Ferienprogramm.

3.3 Bitte behaltet auch die Soloselbständige im Blick und wir müssen ihnen zB durch Aufträge durch die Stadt helfen.  Das sind dann

  1. a) Dozenten in VHS, in Kunstschule und Musikschule
  2. b) Kulturselbständige födern und damit die so wunderbar vielfältigen Kulturstrukturen erhalten
    Die Gelder stehen ja im laufenden Haushalt bereit.

3.4 Schließlich: Was ist mit unseren Vereinen? Im Kulturbereich gibt es seit gestern oder heute vom Land Niedersachsen über die NBank ein Förderprogramm für gemeinnützige Kulturvereine. Allerdings ist die federführende NBank bekanntlich ausgesprochen bürokratisch. Da müssen wir also genau hinsehen.

Und was ist mit den Sportvereinen in unserer Stadt? Im Sportausschuss nächste Woche sollte über die Folgen der Corona-Krise für die Lingener Sportvereine berichtet werden. Dann müssen wir sehen, was wir als Stadt da tun können.

  1. Und noch eine Idee, die der BN am Herzen liegt

und die Annette Wintermann (CDU) bereits in der ersten Corona-Sitzung des VA Ende Märzvorgeschlagen hat. Wir sollten sie umsetzen: Lasst uns Prof. Dr. Christian Drosten einladen, damit er sich in das Goldene Buch unserer Stadt einträgt. Das ist für uns eine Ehre, denn schließlich ist er hier geboren.“

(Foto: Giebel des Hist. Rathauses Lingen von © milanpaul via flickr)

 

 

Damit es der Corona-Absage des 31. Lingener Citylaufs weitergeht, präsentieren die Veranstalter des VfL Lingen den „1. Citylauf Lingen @home“:

Das Ziel: Jede/r läuft für sich allein, dabei aber für den guten Zweck. Zusammen mit unseren Sponsoren unterstützt Ihr das „project:help“ des gleichnamigen Lingener Vereins zugunsten Not leidender Kinder in Südafrika.

Auch die Sponsoren des Lingener Citylaufs unterstützen diesen Spendenlauf:  Je mehr Teilnehmer mitmachen, umso höher fällt am Ende diese Sponsorensumme aus. Für alle Läufer*innen  ist der Lauf kostenlos.

Gelaufen werden können 2,5 km (ab einem Alter von 10 Jahren), 5 km (ab einem Alter von 14 Jahren) und 10 Kilometer (ab einem Alter von 16 Jahren). Für jede konditionelle Fitness ist also etwas dabei.

Alles was ihr tun müsst, ist Euch auf www.citylauf-lingen.de anzumelden und an diesem Himmelfahrtswochenende -also vom Donnerstag, 21.05., bis Sonntag, 24.05.2020 – die Laufschuhe schnüren und eine der angebotenen Strecken absolvieren. Eure gelaufenen Zeiten gebt ihr im Anschluss selbst auf unserem Ergebnisportal ein.

Gerne dürft ihr auch selbst für diesen Spendenlauf auf folgendes Konto spenden:

Kontoinhaber: VfL Lingen e.V.
IBAN: DE64 2665 0001 0006 0001 45
BIC: NOLADE21EMS
Stichwort: „Spende Citylauf Lingen athome“

Bitte; Haltet bei diesem Lauf die geltenden Abstandsregeln von mindestens 2 Metern ein und absolviert den Lauf allein bzw. maximal zu zweit.

Die VfL-Macher: „Wir wünschen Euch einen schönen Lauf und hoffen auf zahlreiche Teilnehmer*innen zugunsten des project:help.“

Der SV Wilhelmshaven spielt Bezirksliga – wie bei uns Olympia Laxten oder der ASV Altenlingen. In der Fußballwelt gilt der SV Wilhelmshaven (SVW) aber seit Jahren nicht nur deshalb als gallisches Dorf, weil die Stadt wie das literarische Vorbild links oben auf der Landkarte liegt. Der Klub hat sich seinen Ruf dadurch verdient, sich wie kein anderer dem Imperium des Fußballweltverbands Fifa zu widersetzen. Der Kampf endete zwar mit einem juristischen Teilerfolg vor dem Bundesgerichtshof – wurde aber mit dem Zwangsabstieg aus der Regional- und anschließender Talfahrt in die Bezirksliga teuer bezahlt.

Um sportlich den Weg wieder nach oben zu gehen, hat der Verein einen Spieler verpflichtet, der wie die gallischen Helden eine Spezialbegabung besitzt: die Schnelligkeit. Als es bei der Heim-WM 2006 im zweiten Gruppenspiel gegen Polen nach 90 Minuten und 46 Sekunden noch 0:0 stand, erlief der eingewechselte Rechtsaußen David Odonkor einen langen Ball, servierte präzise in die Mitte, wo Oliver Neuville zum Siegtreffer einschoss. Das Tor gilt als Initialzündung zum darauf folgenden „Sommermärchen“ und machte Odo, wie er von den Teamkollegen genannte wurde, zum Shooting-Star.

Am vergangenen Mittwoch kamen diese beiden Geschichten im niedersächsischen Ammerland zusammen. Kurz vor dem Bezirksliga-Spiel beim FC Rastede, wo Odonkor als Zuschauer auftauchte, hatten die Wilhelmshavener dessen Verpflichtung bekannt gegeben. „Wir haben aufgrund unserer relativ dünnen Personaldecke noch nach Verstärkungen gesucht“, sagte SVW-Manager Christian Schütze zur taz.

Über einen befreundeten Spielerberater habe er Odonkors Kontaktdaten erhalten und ihn angerufen. „David, bitte nicht lachen, wir brauchen dich“, habe er gesagt….

…. [bei der taz ist dieser kleine Beitrag weiterzulesen]

Odonkor hatte seine Karriere beendet und stellte gegenüber den Medien klar: „Ich möchte mit Freunden kicken. Ich wurde gefragt, ob ich aushelfen möchte. Das tue ich gerne.“

📌 Seit Montag freuen sich die Lingener Fußballfreunde über echten Amateursport bei der 36. Fußball Stadtmeisterschaft Lingen. Gastgeber ist in diesem Jahr der SV Voran Brögbern.  Das Endspiel der  Lingener Stadtmeisterschaft 2019 wird am kommenden Sonntag, den 21. Juli ab 14 Uhr ausgetragen.

Traditionell lädt der Gastgeber einen Nachbarverein zum Mitspielen ein. Nur so können spielplanfreundlich 12 Teams antreten. die Brögberner haben in diesem Jahr den SV Bawinkel eingeladen; damit sind bei der FSL 12 Fußballmannschaften in vier Gruppen  am Start.

Favorit ist in diesem Jahr der Landesligist SV Holthausen-Biene, der im vergangenen Jahr enttäuschte, als er im Halbfinale ausschied und letztlich der SV Olympia Laxten Stadtmeister wurde. Diese Scharte will das Team aus dem Norden der Stadt in diesem Jahr auswetzen. Bis zum Halbfinale ließen die Biener nichts anbrennen und gewannen jede Begegnung klar.

Wie im letzten Jahr hatten am Montag der SV Holthausen-Biene und der TuS-Vorgänger RB Lingen die Stadtmeisterschaft eröffnet; der RB kickt in der kommenden Saison in der 3. Kreisklasse; das Team verlor gegen den fünf Klassen höher spielenden Landesligisten nach einer respektablen Leistung mit 0:3.

Am Mittwochabend sorgten dann eben diese RB-Kicker übrigens für die erste richtige Überraschung, als sie mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den zwei Klassen höher spielenden VfB Lingen durch 3 Tore von Stürmer Nils Höting, alle aufgelegt von Tim Fieker, besiegten.

Am Dinnerstagabend ließ ein locker aufgelegter ASV Altenlingen den Gastgebern von SV Voran Brögbern keine Chance. Am Ende hieß es 10:0 und die geradezu lethargisch wirkenden Brögberner hatten keinen einzigen Torschuss abgeliefert. Im zweiten Viertelfiale setzte sich Cup-Verteidiger Olympia Laxten erwartungsgemäß gegen die SG Bramscheq durch. Endstand 6:0.

Freitag ist Ruhetag, Samstag starten ab 15 Uhr die balden Halbfinalspiele.

Die nahmen den erwarteten Verlauf: Olympia Laxten setzte sich klar gegen das Überraschungsteam des RB Lingen durch (4:0). Das RB- Sturmduo Tim Fieker und Nils Höting blieb ohne Erfolg. Zuvor hatte Landesligist SV Holthausen-Biene im stärksten Match der diesjährigen FSL mit 1:0 den ASV Altenlingen besiegt und damit erfolgreich Revanche für die letztjährige Niederlage im FSL-Halbfinale genommen. Der ASV war allerdings mehr als ebenbürtig, hatte die klareren Chancen und verlor nur durch einen Schuss des Biener Stürmers David Brink aus mehr als 35m, als der ASV-Keeper zu weit vor dem eigenen Kasten stand.  Brink hatte das gesehen…

Am Sonntag gab es dann mit dem SV Holthausen-Biene den erwarteten Favoritenerfolg. Mit 5:3 behielt der Landesligist gegen die sich tapfer wehrende Elf von Olympia Laxten die Oberhand; insbesondere eine spektakuläre letzte Viertelstunde des Finals entschädigte für manches bei dieser 36. Stadtmeisterschaft. Zuvor hatte im Spiel um Platz 3 der ASV Altenlingen die Überraschungsmannschaft des RB Lingen mit 6:0 bezwungen. 

Hier alle Resultate:

Spielplan Vorrunde – Spielzeit 2 x 25 Minuten
Bäckerei-Köbbe-Gruppe A – Montag, 15.07.2019
1. 18:00 SV Holthausen/Biene – RB Lingen 3:0
2. 19:15 SuS Darme – SV Holthausen/Biene 0:10
3. 20:30 RB Lingen – SuS Darme 5:1
Zimmerei-Abeln-Gruppe B – Montag, 15.07.2019
4. 18:00 SV Bawinkel – VfB Lingen 0:1
5. 19:15 BV Clusorth/Bramhar – SV Bawinkel 0:3
6. 20:30 VfB Lingen – BV Clusorth/Bramhar 3:1
Tischlerei-Pawelleck-Gruppe C – Dienstag, 16.07.2019
7. 18:00 ASV Altenlingen – SG Bramsche 2:0
8. 19:15 SC Baccum – ASV Altenlingen 0:2
9. 20:30 SG Bramsche – SC Baccum 2:1
MBW-Gruppe D – Dienstag, 16.07.2019
10. 18:00 SV Olympia Laxten – SV Eintr. Schepsdorf 5:1
11. 19:15 SV Voran Brögbern – SV Olympia Laxten 1:1
12. 20:30 SV Eintr. Schepsdorf – SV Voran Brögbern 1:4
Viertelfinale – Spielzeit 2 x 45 Minuten
Mittwoch, 17.07.2019
13. 18:00 SV Holthausen/Biene – SV Bawinkel 5 : 0
14. 19:45 VfB Lingen – RB Lingen 2 : 3
Donnerstag, 18.07.2019
15. 18:00 ASV Altenlingen – SV Voran Brögbern 10:0
16. 19:45 Olympia Laxten – SG Bramsche 6 : 0
Halbfinale – Spielzeit 2 x 45 Minuten
Samstag, 20.07.2019
17. 15:00 SV Holthausen-Biene – ASV Altenlingen 1 : 0
18. 17:00 RB Lingen – Olympia Laxten 0 : 4
Finalspiele – Spielzeit 2 x 45 Minuten
Sonntag, 21.07.2019
19. 14:00 ASV Altenlingen – RB Lingen 6 : 0:
20. 16:00 SV Holthausen-Biene – Olympia Laxten 5 : 0

 

Familientag

9. Juli 2019

Eltern & Kids aufgepasst: RB Lingen, der TuS-Vorgänger, lädt ein.

„Am Samstag (13. Juli) dreht sich fast alles um Fußball bei RB Lingen. Eure Kids möchten einfach mal kicken und das Fußballspielen ausprobieren? Wir laden euch alle herzlich ein!

Familien, Großeltern, Onkel, Tanten, Bekannte, Verwandte… Aber ganz besonders Minikicker, F-, E- und D-Jugendkicker!

Ab 11 Uhr wird ein buntes, vielfältiges und attraktives Rahmenprogramm geboten: Training- und Fußballwettbewerbe, Tombola, Hüpfburg, Torwandschießen, Kinderschminken und vieles mehr. Kommt vorbei und genießt einen entspannten Nachmittag im Emslandstadion, während eure Kids unseren Fußballparcours durchlaufen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Wir freuen uns auf Euch!“

Quelle: RB Lingen

1. Liga!

8. Juni 2019

Auch wenn es gestern Abend im letzten Zweitliagespiel beim Absteiger Wilhelmshavener HV eine knappe 30:31 (14:18) Niederlage gab, feiern die Profihandballer der HSG Nordhorn-Lingen ihren Aufstieg in Deutschlands Handball-Eliteklasse. Neben der TSV Hannover-Burgdorf ist die HSG dann das zweite Team aus Niedersachsen in der 1. Liga. Der Verein ist nach 10 schweren Jahren und wirtschaftlicher Krise zurück in der 1. Handball-Bundesliga.

Maßgeblichen Anteil hat daran die kontinuierliche wirtschaftliche Förderung des Vereins durch die Stadt Lingen (Ems), die 2009 der damalige Lingener Oberbürgermeister Heiner Pott einleitete, der dafür eine Änderung des HSG-Vereinsnamens durch den Zusatz „-Lingen“ erreichte und die in den Folgejahren zu mancherlei Kritik –auch hier im Blog– geführt hat. Jetzt scheint sich das Marketing-Invest auszuzahlen: Alle Bundesligaspiele werden „live und exklusiv“ auf Skysport übertragen.

Nach einer sportlich gelungenen Saison machte nun das Team von Trainer Heiner Bültmann den nicht unbedingt erwartete Aufstieg vor zwei Wochen perfekt. Es zählt damit zu den 18 besten Teams Deutschlands. „Wir sind unsagbar stolz auf die HSG Nordhorn-Lingen und wollen den Aufstieg natürlich gebührend feiern“, freute sich Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone überschwänglich. „Daher laden wir die Aufstiegsmannschaft der HSG und ihre Fans sowie alle Sportbegeisterten zur großen Aufstiegsfeier am Pfingstsonntag ein. Das ist ein Fest für die ganze Familie.“

Zur Feier auf dem Lingener Marktplatz hat die gesamte Mannschaft der HSG Nordhorn-Lingen ihr Kommen zugesagt und wird am heutigen Pfingstsonntag  gegen 13 Uhr auf dem Marktplatz erwartet. Spieler und Trainer tragen sich dann zunächst im Historischen Rathaus in das Goldene Buch der Stadt Lingen ein. Unter dem Motto „Zwei Städte, ein Team“ und #zusammen1ziel sind auf der Rathaustreppe kurze Statements von Oberbürgermeister Dieter Krone, Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling sowie von HSG-Trainer Heiner Bültmann und von Mannschafts-Kapitän Alexander Terwolbeck geplant. „Danach wird gemeinsam richtig gefeiert. Wir wollen dem Aufsteiger einen großartigen Empfang bereiten“, zählt Oberbürgermeister Krone auf zahlreiche Fans und Sportbegeisterte an diesem Tag. Bereits ab 12 Uhr steht der Antenne Niedersachsen Show-Truck bereit und stimmt auf die Aufstiegsfeier ein. Mit von der Partie ist u.a. Andreas Wurm, Stadionmoderator der deutschen Fußballnationalmannschaft, der den Fans einheizen wird. Für das leibliche Wohl ist mit Essens- und Getränkeständen ebenfalls gesorgt.

Passend zum Motto „zwei Städte, ein Team“ ist heute natürlich auch in Nordhorn eine Feier geplant. Auf dem Rathausplatz der Nachbarstadt wird das Team bereits ab 11 Uhr gefeiert. Ein Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Nordhorn ist dabei ebenfalls vorgesehen. Im Anschluss haben dann die Fans die Möglichkeit, die sportliche Leistung mit dem Team zu feiern und die Saison Revue passieren zu lassen. Um 12:30 Uhr macht sich das Team der HSG Nordhorn-Lingen dann auf den Weg nach Lingen.
(Quelle; Foto Armin Kübelbeck http://galerie.best4sports.de CC BY-SA 3.0)

Osterfeine

23. April 2019

Das war gestern mit den Fans des ASV Altenlingen ein schöner ostermontäglicher Fußballausflug nach Damme-Osterfeine. Ich will hier nicht viel über das Ergebnis schreiben, wenngleich es mir diesen 22. April besonders angenehm sein ließ. Das Spielresultat führte allerdings zugleich bei mir zu einem gewissen alkoholischen Schwerpunkt; also muss ich mich von einem anstrengenden Auswärts-Ostermontag erholen. Deshalb an diesem gefühlt montäglichen Dienstagmorgen nur ein Service-Beitrag für alle Heimwerker (vom Kraftfuttermischwerk).

„Jeder Laie, der mal Fliesen oder Laminat verlegt hat, weiß, dass es so Ecken gibt, die sich selten sehr einfach ausmessen und dann anzeichnen lassen. Gerne ist das bei Heizungs- oder Wasserrohren der Fall.

Irgendwer hat mit Locator da jetzt ein Mess- und Markierwerkzeug an den Start gebracht, das auf relativ simple Art und Weise genau dabei helfen kann.“