Eva-Maria Riedel

6. Dezember 2018

Matinee:
Eva-Maria Riedel – Kunst und Kultur
Lingen und südliches Emsland. Porträts
Lingen (Ems) – Kunsthalle, Kaiserstr. 10a
Sonntag, 9.12.18 – 11.30 Uhr

Aus Anlass der Veröffentlichung des Buchs der Lingener Kulturjournalistin Eva-Maria Riedel mit dem Titel „Kunst und Kultur. Lingen und südliches Emsland. Porträts“, erschienen im Düsseldorfer Verlag Edition Virgines, stellt sie dieses im Rahmen einer Matinee in der Lingener Kunsthalle vor. Zu Beginn der Veranstaltung wird der Verleger Georg Aehling begrüßen und alle „Beteiligten“ persönlich vorstellen. Anschließend zitiert Meike Behm, Direktorin der Kunsthalle, ihr Vorwort zu dem Buch und schließlich liest Eva-Maria Riedel Auszüge aus ihrem Buch. Beim anschließenden geselligen Zusammensein ist die Bar geöffnet…

LISA SEEBACH

29. November 2018

LISA SEEBACH
PHANTOM SPACES AND VISCOUS FICTIONS
Lingen (ems) – Kunsthalle, Kaiserstr. 10a
Eröffnung: Freitag, 30.11.2018 – 19 Uhr

Sa 1. Dezember 2018 – 17. Februar 2019

Lisa Seebach (geb. 1981 in Köln, lebt in Braunschweig) studierte von 2007 bis 2013 Freie Kunst bei den Professorinnen Corinna Schnitt und Candice Breitz sowie bei Prof. Raimund Kummer. 2014 absolvierte sie ihr Meisterschülerstudium bei Prof. Thomas Rentmeister. Die Künstlerin  erhielt bereits zahlreiche Preise und Stipendien, unter anderem wurde ihr das diesjährige Friedrich-Vordemberge-Stipendium der Stadt Köln zugesprochen sowie der Förderpreis Bildende Kunst des Landes Brandenburg. Sie war 2017 New York Stipendiatin des Landes Niedersachsen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung

Lisa Seebach arbeitet in den Medien Skulptur und Installation. Sie übersetzt in ihren skulpturalen Werken das Faktische in fragile Konstruktionen aus Linie, Masse und Gewicht. Im Spannungsfeld von Räume beschreibenden Linien aus Stahl und erdenschweren Keramikelementen erzählen die Skulpturen von Orten und Augenblicken, von Begegnungen und Situationen. Während in manchen Arbeiten die Körperlichkeit des Menschen durch seine Abwesenheit in der dinglichen Welt spürbar wird, zeugen andere Skulpturen von Figuren in unterschiedlichen Daseinsformen. Durch die meisterliche räumliche Anordnung ihrer abstrakten Protagonisten entwickelt die Bildhauerin eine große Erzählung instabiler Verhältnisse.

Die Ausstellung mit Werken von Lisa Seebach entsteht in Kooperation mit dem Kunstverein Braunschweig und stellt vor allem Werke vor, die von dem zwölfmonatigen Aufenthalt der Künstlerin in New York inspiriert sind.

DER APFEL. EINE EINFÜHRUNG. (IMMER UND IMMER UND IMMER WIEDER)
ANTJE MAJEWSKI UND PAWEŁ FREISLER MIT AGNIESZKA POLSKA, JIMMIE DURHAM UND PIOTR ŻYCIEŃSKI
Sa 24. März – So 21. Mai 2018
Eröffnung: Freitag, 23. März 2018, 19.00 Uhr
Lingen (Ems) – Kunsthalle, Kaiserstraße 10a

Diese Ausstellung zum Thema Äpfel, die von den KünstlerInnen Antje Majewski und Paweł Freisler initiiert wurde, ist ein gleichermaßen künstlerisches wie auch wissenschaftlich-kulturhistorisches Projekt, das mit einer Pflanzaktion unter Beteiligung städtischer Gruppen eine Erweiterung in den Stadtraum hinein erfährt.

In der Kunsthalle Lingen sind Gemälde von alten und neuen Apfelsorten in der Tradition der Natura Morte, eine Eva mit dem Apfel und Videoarbeiten von Antje Majewski zu sehen; getrocknete und beschnitzte Äpfel von Paweł Freisler, die sowohl als Objekte, in der Form von Photographien von Piotr Życieński und als Abbildungen in Plastik mit Hilfe eines 3D-Druckers erscheinen; Agnieszka Polskas Videoarbeit „Garden“, die uns in den Garten des legendären Künstlers führt, in dem unter anderem ein perfektes Ei zu finden ist; und Jimmie Durhams Apfelsaftflaschen, die er für die dOCUMENTA (13) produzierte, bei der auch zwei Apfelbäume gepflanzt wurden.

Da eine Apfelsorte nur Sorte bleiben kann, wenn sie von Menschen auf einen neuen Wurzelstock gepropft, also geklont wird, ist der Erhalt der unglaublichen Vielfalt an Farben, Formen und Geschmäckern von möglichen Apfelsorten eine Kulturleistung.

Ein sehr wichtiger Teil der Ausstellung findet deshalb nicht im Museum selbst statt, sondern als künstlerisch-ökologisches Projekt im Stadtraum. Im März 2018 sollen bis zu 50 Bäume alter Apfelsorten an öffentlichen Orten in der Stadt Lingen gepflanzt werden. Ihre Äpfel werden allen BürgerInnen von Lingen zur Verfügung stehen.

„Die Kunsthalle Lingen dankt dem Land Niedersachsen, dem Landkreis Emsland, der Stadt Lingen (Ems) und der Kulturstiftung Heinrich Kampmann für die großzügige Unterstützung. Die Ausstellung wird großzügig unterstützt durch die Stiftung Niedersachsen.“

Freier Eintritt

19. März 2018

In den Hamburger Museen wird es künftig einen festen Tag im Jahr geben, an dem der Eintritt für alle frei ist. Diese Entscheidung hat Anfang des Monats die Hamburger Bürgerschaft verkündet. Neben dem neuen Feiertag soll am 31. Oktober gleichzeitig der Eintritt in alle städtischen Museen umsonst sein. Die Kosten der wegfallenden Eintrittsgelder übernimmt die Stadt.

Wer meine Meinung hören möchte: Möglichst vielen Menschen den Zutritt zu Museen zu ermöglichen, in dem man die Eintrittsgelder niedrig hält oder erst gar keine erhebt, ist gut und wichtig. Der Zugang zu Kunst und Kultur sollte für eine Stadt eigentlich zum Selbstverständnis dazugehören. Den Eintritt in Museen an einem festen Tag im Jahr zu erlassen, ist also eine gute Sache….

Auch Niedersachsen wird noch in diesem Jahr den 31. Oktober zum Feiertag machen. Ob das Reformationsfest das richtige Datum für den -längst überfälligen- Feiertag ist, mag bestritten werden. Allemal gut ist, dass der Tag kommt und besonders üerzeugend ist es, dass auch in unserer Stadt Lingen (Ems) und in der Region an Ems und Vechte an diesem Tag der Eintritt in ale Museen frei ist. Übrigens auch in die Kunsthalle, die Wert darauf legt, kein Museum zu sein.

(Mit Material von Fred Romero auf Urbanshit CC BY 2.0) ; Foto Emslandmuseum Lingen © RobertsBlog)

FLAKA HALITI | VIDA SIMON

10. Oktober 2017

FLAKA HALITI | Here – or rather there, is over there

Im Obergeschoss:

VIDA SIMON | Ähnlichkeit

14. Oktober 2017 – 14. Januar 2018
Eröffnung: Freitag, 13. Oktober 2017, 19 Uhr


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merkwürdiges Phänomen

8. April 2017

Reden über Kunst
Roland Nachtigäller
Kunst – Ein seltsames Spiel
Lingen (Ems) – Kunst-/Halle 4, Kaiserstr. 10 a
Di 11. April 2017
verschoben auf Donnerstag, 27. April 2017 –  19.30
Eintritt 8 Euro / 6 Euro ermäßigt
Mitglieder des Kunstvereins, Schüler und Studierende frei

Die Kunst ist ein merkwürdiges Phänomen: Gut abgehangen und mit ein paar Jahrzehnten auf dem Buckel taugt sie bestens für breite Begeisterungsstürme. Ist sie jung und zeitgenössisch aber, dann bleibt man gern auf Abstand, empfindet sie als schwer verständlich und sperrig. Warum ist das so? Schließlich war auch die alte Kunst mal jung. Oder ist heute alles anders? Was bedeutet vor diesem Hintergrund der öffentliche Auftrag des Sammelns für Museen und andere Kunstinstitute. Und macht es überhaupt noch Sinn, mit Steuergeldern Kunst zu kaufen? In der Kundts-/Halle 4 spricht Roland Nachtigäller, Direktor des Museums Marta in Herford.


RN (*1960 in Dortmund) Studium der Kunst, Visuelle Kommunikation, Germanistik und Medienpädagogik in Kassel, begann seine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Assistent von Veit Loers am Museum Fridericianum und wurde 1991 von Jan Hoet in das Leitungsteam der documenta 9 berufen. Anschließend war er an zahlreichen Katalog-, Sammlungs- und Ausstellungsprojekten beteiligt. Von 2003 bis 2008 leitete er die Städtische Galerie Nordhorn und entwickelte dort maßgeblich auch die grenzübergreifenden Skulpturenroute „kunstwegen“/„raumsichten“ mit. Seit 2009 ist er Künstlerischer Direktor des Museums Marta Herford.

(Foto: Roland Nachtigäller; CC BY-SA 3.0 de Frank-Michael Kiel-Steinkamp)

Tammo Jansen – Negative Dialektik 
Philosophie in der Kunsthalle
Lingen (Ems)  – Kunsthalle, Kaiserstr. 10a
Di 31. Mai 16  –  19.30
Karten: 8 Euro, Mitglieder 6 Euro

Tammo_Jansen„Anknüpfend an den letztjährigen Vortrag  über Kant und Hegel, soll dieses Mal in der Reihe Philosophie in der Kunsthalle die Idee von der Dialektik in den Mittelpunkt gerückt werden.
Meint Dialektik noch bei Kant die Selbstwidersprüche der menschlichen Vernunft, geht ihr Begriff bei Hegel über die Sache, ins Integral der Totalität selber.
Vor der Geschichte blamierte sich solcherlei Philosophie. Sie blamierte sich genau in dem Maße wie sie die einzige Grundlage ihrer Erklärung und zugleich Rettung bleibt.
Dialektik – die Darstellung des antithetisch Entfalteten – als philosophische Methode ist nur mehr möglich als negative, als kritische Darstellung der antagonistischen Gesellschaft, somit als kategorisches Existentialurteil.
Der Vortrag wird einen Überblick zur Dialektik bieten und den Versuch unternehmen, den auf Theodor W. Adorno zurückgehenden Terminus einer negativen Dialektik zu explizieren.“

Tammo Jansen ist Philosoph. Er lebt und arbeitet in Osnabrück.

Maciej Frackiewicz

6. Mai 2016

Maciej Frackiewicz
Reihe: Junge Virtuosen 

Lingen (Ems)  –  Kunst-/Halle IV, Kaiserstraße 10a
Sonntag, 8. Mai  – 18 Uhr
Karten zu 17 Euro (erm. 15 Euro) 

Maciej Frackiewicz (* 1988, Białystok/Polen) studierte von 2007 bis 2012 an der Fryderyk Chopin Musikuniversität in Warschau bei Prof. Klaudiusz Baran und legte dort seine Bachelor- und Masterprüfungen im Fach Akkordeon ab. Im Anschluss daran machte er sein Konzertexamen bei Prof. Grzegorz Stopa an der Hochschule für Musik in Detmold. Während eines Erasmus Aufenthaltes 2011  an der Escola Superior de Música de Catalunya in Barcelona studierte er bei Prof. Iñaki Alberdi.
Maciej Frąckiewicz nahm erfolgreich an Meisterkursen teil, u.a. bei den Professoren Matti Rantanen, Mie Miki, Stefan Hussong, Geir Draugsvoll, Teodoro Anzellotti, Claudio Jacomucci, Paul Roczek, Julius Berger, W. L. Puchnowski, Friedrich Lips, Mika Vayrynen, Yuri Shishkin und Alfred Melichar.
Sein Talent stellte der Akkordeonist bei zahlreichen Wettbewerben unter Beweis. So gewann er 1. Preise beim 20. Intern. Wettbewerb „Arrasate Hiria” 2012 in Spanien, 2010 und 2012 beim A. Krzanowski Intern. Akkordeonwettbewerb in Czechowice-Dziedzice (Polen), 2010 beim Intern. Akkordeonwettbewerb „Carlo Civardi” im italienischen Val Tidone. Im selben Jahr wurde er im Duo mit der Cellistin Magdalena Bojanowicz mit einem Sonderpreis beim 14. Intern. Kammer-Neue-Musik-Wettbewerb in Kraków ausgezeichnet. 2009 gewann Frąckiewicz den 1. Preis und zwei Sonderpreise beim Michał Spisak Intern. Musikwettbewerb in Dąbrowa Górnicza, den Hauptpreis beim 8. Musikwettbewerb des Jahrhunderts für junge Interpreten (ISCM), beide in Polen, sowie 2008 den 2. Preis beim 45. Intern. Akkordeonwettbewerb in Klingenthal und den 1. Preis beim 7. Intern. Akkordeonwettbewerb. 2015 wurde er mit dem GWK-Förderpreis Musik, Münster, ausgezeichnet, 2013 erhielt er den Polnischen Kulturpreis „Paszport Polityki“ und einen Preis der Polnischen Musikindustrie. Vom DAAD bekam er 2012 den Preis „für den besten ausländischen Studenten an der Musikhochschule Detmold“. Er hatte ein Stipendium der Société Générale, der Keimyung Research Foundation und des polnischen Ministers für Kultur und Nationalerbe.
Maciej Frąckiewicz spielte bereits Sinfoniekonzerte mit den meisten polnischen Orchestern, u. a. den Warschauer Philharmonikern, dem Nationalen Polnischen Rundfunk-Sinfonieorchester Kattowitz, dem Polnischen Rundfunk-Sinfonieorchester Warschau und gab unter der Leitung von u.a. Jose Maria Florencio, Jacek Kaspszyk, Krzysztof Urbanski, Lukas Vis, Emir Sakhan Gulic, Ruben Silva, Marek Mos, Stefan Fraas, Young Chill Lee und Renato Rivolta Konzerte. Er arbeitete mit Komponisten wie Krzysztof Penderecki, Paweł Szymański und Hanna Kulenty zusammen und war an mehr als 60 Uraufführungen beteiligt.
Im Sommer 2016 erscheint Maciej Frackiewicz‘ CD „Mozartiana“ bei CC ClassicClips. Vorbestellungen nimmt die GWK entgegen unter Tel: 0251/591-3041 oder Mail: gwk@lwl.org.

BarDO

4. Mai 2016

BarDOBarDO
Donnerstag ab 18 Uhr in der Kunsthalle
Lingen (Ems) – Kaierstr. 10a
Eintritt: Frei

Wie immer gibt es Drinks, Häppchen, Musik und Gespräche. Um 18.30 und 21.00 Uhr Führungen durch die aktuellen Ausstellungen von Charlie Jeffery und Silke Schatz mit Meike Behm und Peter Lütje. Die Alternative zu Bumsfallera am Vatertag.

 

Restaurant Day

7. Mai 2015

IRDSehr fein! Ich freu mich! Das Lingener kküche in der Kunsthalle Lingen ist beim nächsten Restauzrnt-Day dabei. LeserInnen dieses kleinen Blogs erinnern sich an diesen Beitrag vor drei Monaten und sie können sich natürlich nicht an meine kleine E-Mail zum IRD an Peter Lütje erinnern, die Seele von kküche. Denn Peter ist der Mann für den ersten Lingener Beitrag zum Restaurant-Day am

kküche ist ein Koch-Projekt, dass seit 2009 in der Kunsthalle Lingen stattfindet. Es wurde ins Leben gerufen, um die Kulturtechnik der Speisen-Zubereitung mit zeitgenössischer Kunst zu verbinden. Bis jetzt haben wir ca. 25 Abendessen für 20 – 30 angemeldete Gäste zubereitet; am Restaurant Day öffnen wir die Türen für alle und bieten eine Auswahl von 4 – 5 Gängen eines Überraschungsmenüs.

kküche is a project which started in 2009 at Kunsthalle Lingen. It was designed to connect the ancient cultural practice of food-preparing with contemporary art. So far we have held around 25 dinner parties for 20 – 30 registered guests. For Restaurant Day we want to open gates for everyone and offer a selection of 4 – 5 courses in a surprise dinner.

kküche