Zur Befriedung

1. März 2015

KAS-Remmers,_Werner-Bild-5503-1Mit der -sagen wir- ausgesprochen ungewöhnlichen Initiative, ausgerechnet die Gesamtschule Emsland in Lingen nach seinem verstorbenen Parteifreund Werner Remmers zu benennen, hat der CDU-Politiker Bernd-Carsten Hiebing für Aufregung gesorgt. Nun haben die Lingener BürgerNahen dem CDU-Funktionär mit einer Alternative geantwortet: Sie bringen eine andere Umbenennung nach dem Lingener Kultur- und Schulpolitiker ins Gespräch:

„Zur Befriedung der aktuellen Debatte schlagen die BürgerNahen vor, die Grundschule Holthausen in Werner-Remmers-Schule umzubenennen.

Weder Werner Remmers mit seiner außergewöhnlichen politischen Leistung, noch die Gesamtschule Emsland als landesweit einzige ausgezeichnete „Starke Schule“ mit ihrer enormen Entwicklung, haben die derzeitige, kontroverse Diskussion zur Umbenennung der Gesamtschule Emsland in Werner-Remmers-Schule nicht verdient, erklärt Volker Becker für die BürgerNahen.

„Als langjähriger bildungspolitischer Sprecher des Niedersächsischen Landtags entwickelte Werner Remmers in seiner Amtszeit die Schullandschaft weitgehend mit und hat sich somit um die Namensgebung einer Schule gewiss verdient gemacht“, erklärt Becker.

Ortsbezogen leitete Werner Remmers langjährig das Ludwig-Windhorst Haus in Holthausen und hat hierdurch den überregionalen Bekanntheitsgrad des Ortsteiles gefördert. Zudem wohnte Werner Remmers in Holthausen und hat auch dort seine letzte Ruhe gefunden.
Nach Meinung der BürgerNahen liegt damit nah, Werner Remmers auch dort zu ehren, wo er in erster Linie beruflich und privat aktiv war und seinen Lebensmittelpunkt hatte.

Unter Einbeziehung des Ortsrates Holthausen und der Grundschule Holthausen – mit dem Lehrerkollegium, den Eltern und den Schülern – solle deshalb kurzfristig ein gemeinsamer Vorschlag entwickelt werden. Die BürgerNahen befürworten die Umbenennung der Grundschule Holthausen in Werner-Remmers-Schule und freuen sich auf eine fruchtbare Debatte dazu.“ (Quelle)

In der Ratssitzung am vergangenen Donnerstag hat Volker Becker (BN) beantragt,den BN-Vorschlag in der Sitzung des Schulausschusses am März zu beraten. Man darf gespannt sein, wie sich die CDU positioniert. Bedenkenträger meldeten sich schon am Donnerstag am Rande der Ratssitzung mit dem ausgesprochen beeindruckenden ‚Argument‘, alle Grundschulen in den Ortsteilen sollten keine Namen tragen. Vielleicht aber kann man ausnahmslos für alle ehem. Niedersächsischen Kultusminister  eine Ausnahme in demjenigen Lingener Stadtteil machen, in dem sie jeweils gewohnt haben…

(Foto: Werner Remmers, CDU-Plakat 1978  CC BY-SA 3.0 de)

Hafenstadtführung

1. August 2014

alterhafenlingen„Lingen war einst eine wichtige Hafenstadt an der Ems und am Dortmund-Ems-Kanal. Zu den alten Kaianlagen, Bootsschuppen und Verladeeinrichtungen führt ein Themenrundgang“  (Ankündigungstext) mit Dr. Andreas Eiynck, dem Leiter des Lingener Emslandmuseums,  am heutigen Freitag.

Treffpunkt ist um 21:00 Uhr am Schiffsanleger am „Neuen Hafen“. Eiynck berichtet über die Schifffahrtsgeschichte der Stadt und erkundet mit den Teilnehmern neben dem „Neuen Hafen“ auch den „Alten Hafen“ an der Lindenstraße (Foto: Alter Hafen in den 1960er Jahren).

Die Führung kostet zwei Euro. Karten sind in der Tourist Information erhältlich. Die Teilnehmer sollen eine Taschenlampe mitbringen. Diese Themen-Stadtführung wird am 24. September noch einmal angeboten.

[Übrigens sind die Lingener Binnenhäfen keineswegs nostalgische Geschichte sondern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Im Februar dieses Jahres beispielsweise konnten die insgesamt sechs Lingener Häfen zusammen genommen die höchsten Umschlagzahlen aller niedersächsischen Binnenhäfen vorweisen. Die heutige Hafenstadt-Führung geht allerdings nicht zu den umschlagstärksten Häfen der Stadt in Holthausen (BP!) und Haneken (Benteler!).]

 

Kommentar

7. Januar 2012

Bitterböser aktueller Kommentar von ev1.TV auf seiner facebook-Seite, nachdem in der Nacht ein Zeitgenosse die Heckscheibe eines Dienstwagens des Lokalsenders zerschlagen hat:

„Danke für das Zertrümmern der Heckscheibe eines unserer Dienstwagen. Konstruktive Kritik nehmen wir gerne hier als Kommentar oder auch per Mail, telefonisch oder persönlich entgegen…“

Altsozialdemokrat Hajo Wiedorn kommentierte das heute Nachmittag so:

So etwas ist mir auch schon mal widerfahren. Das war 1969 oder 1970, als ich mich im Gemeinderat Biene in öffentlicher Sitzung dafür entschieden habe, die Gemeinde solle nach dem Zusammenschluss mit Holthausen nur noch Holthausen heissen. Das war wohl der Beweis für die demokratische Grundeinstellung eines Ur-Bieners?

(Foto: (c) ev1.tv)