TuS Lingen: Resultate des KrüsselCup
27. Dezember 2025
Hier alle Resultate der ersten beiden Vorrundentage des Krüssel Cup des TuS Lingen in der jeweils vollbesetzten vollbesetzten Kiesberghalle. Am Montag, dem Finaltag, beginnen die Spiele der beiden Gruppen der Zwischenrunde jeweils um 17 Uhr. es schließen sich die Halbfinalspiele, der 9m-Shootout um Platz drei und das Finale an. Favorit SV Holthausen/Biene strebt den dritten Erfolg nacheinander an.
2. Vorrundentag – Sonntag, 28.12.2025
Uhrzeit Begegnung Ergebnis
16.00 Concordia Emsbüren – TuS Lingen 4:0
16.18 ASV Altenlingen – Victoria Gersten 6:0
16.36 SC Baccum – Voran Brögbern 5:0
16.54 FC Leschede – SV Dalum 4:1
17.12 TuS Lingen – SC Baccum 2:3
17.30 Victoria Gersten – FC Leschede 0:8
18.05 Conc. Emsbüren – Voran Brögbern 4:0
18.23 ASV Altenlingen – SV Dalum 4:1
18.41 SC Baccum – Concordia Emsbüren 2:3
18.59 SV Dalum – Victoria Gersten 8:0
19.20 FC Leschede – ASV Altenlingen 2:3
19.38 Voran Brögbern – TuS Lingen 4:4
Für die Zwischenrunde qualifizierten in der auch am 2. Tag vollbesetzten Kiesberghalle in Gruppe C Concordia Emsbüren und SC Baccum und setzten sich gegen den TuS Lingen und Voran Brögbern durch.
In Gruppe D lagen nach der Vorrunde ASV Altenlingen und der FC Leschede auf den ersten beiden Plätzen; SV Dalum und Victoria Gersten schieden aus.
1. Vorrundentag – Samstag, 27.12.2025
Uhrzeit Begegnung Ergebnis
16:00 Olympia Laxten – All Star Team 2:2
16:18 SV Holthausen/Biene -Eintr. Schepsdorf 10:1
16:36 Eintracht Nordhorn – VfB Lingen 9:1
16:54 SV Bokeloh – SuS Darme 5:0
17:35 All Star Team – Eintracht Nordhorn 1:6
17:53 Eintracht Schepsdorf – SV Bokeloh 1:5
18:11 VfB Lingen – Olympia Laxten 1:3
18:29 SV Holthausen/Biene – SuS Darme 7:0
18:47 VfB Lingen – All Star Team 1:5
19:05 SV Bokeloh – SV Holthausen/Biene 2:3
19:23 Eintracht Nordhorn – Olympia Laxten 3:3
19:41 SuS Darme – Eintracht Schepsdorf 1:5
Damit qualifizierten sich für die Spiele der Zwischenrunde in der zum Turnierauftakt vollbesetzten Kiesberghalle (Foto) in Gruppe A Eintracht Nordhorn und Olympia Laxten; nicht qualifizieren konnten sich das TuS Allstar Team und der VfB Lingen.
In Gruppe B setzten sich SV Holthausen/Biene und der SV Bokeloh gegen Eintracht Schepsdorf und SuS Darme durch.
Klarnamen
27. Dezember 2025
Das Thema Identifikationspflicht im Netz gewinnt wieder an Fahrt. Seit Jahren wird sie immer wieder diskutiert. Klingt erst einmal für einige charmant und nachvollziehbar, wird aber „so“ schnell nicht kommen.
Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) spricht sich laut der Berliner Tageszeitung Tagesspiegel für eine Einführung einer Klarnamenpflicht in sozialen Medien aus. Er argumentiert, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung keinen Anspruch auf Anonymität beinhaltet. Wer seine Meinung kundtut, müsse analog wie digital dazu stehen. Ziel des Vorstoßes ist es, die Diskurskultur im Internet zu zivilisieren. Was am Stammtisch als kriminell gilt, müsse auch online sanktioniert werden können. Wer beleidigt, bedroht oder Volksverhetzung betreibt, soll sich nicht hinter einer digitalen Unsichtbarkeit verstecken können, sondern muss greifbar sein. Ein Wissen um mögliche Konsequenzen könnte öffentliche Debatten spürbar entgiften.
Auch aus Berlin kommen entsprechende Signale. Justizsenatorin Felor Badenberg fordert zwar nicht sofort die Einführung, verlangt aber eine zielgerichtete Debatte über eine solche Pflicht. Die CDU-Politikerin zeigt sich besorgt über die zunehmende Enthemmung bei anonymen Meinungsäußerungen. Beleidigungen und Drohungen seien längst kein Randphänomen mehr und prägten Teile des digitalen Diskurses. Tatsache, merke ich gar leider in unserer Kommentarspalte.
Badenberg betont, dass geltende rechtliche Normen durch die schiere Menge an problematischen Inhalten faktisch immer seltener durchgesetzt werden können. Ermittlungsbehörden müssten in die Lage versetzt werden, Tatverdächtige in definierten Fällen schneller zu identifizieren, wobei auch die Plattformbetreiber stärker in die Verantwortung gezogen werden sollen.
Vorausgegangen waren Aussagen des Verfassungsrechtlers Andreas Voßkuhle. Der Sozialdemokrat Voßkuhle, von 2010 bis 2020 auch Präsident des Bundesverfassungsgerichts, hatte dem „Tagesspiegel“ gesagt, die Umsetzung einer Klarnamenpflicht sei zwar nicht ganz einfach, aber „verfassungsrechtlich zulässig“. So könnten öffentliche Diskussionen im Netz entgiftet werden, erklärte Voßkuhle in dem Interview, das heute erschien. Die „Verrohung im Netz“ halte die Gesellschaft „auf Dauer nicht aus“
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Quellen: Tagesspiegel; Caschys Blog, Heise
Hinweis: Die ursprüngliche Version wurde später ergänzt
Heute beginnt der 39C3
27. Dezember 2025
Heute und damit wie immer „zwischen den Tagen“ beginnt in Hamburg der Jahreskongress des Chaos Computer Clubs, 39C3 abgekürzt, weil es der 39. seiner Art ist. Das 39C3-Programm beschäftigt sich mit zahlreichen Themen, von der elektronischen Patientenakte bis zu Bikesharing und dem Darknet. Seit langem sind die 15.000 Tickets* für den Chaos Communication Congress ausverkauft. Doch auch wer keines mehr ergattert hat, kann zuschauen. Das Programm auf den drei Hauptbühnen kann nämlich auch von zu Hause verfolgt werden – per Livestream und kurz danach als Aufzeichnung unter media.ccc.de.
Die netzpolitik.org- Favoriten für ein ausgewogenes „Unterhaltungsprogramm“ in diesen Tagen hat Chris Kröver für die Plattform zusammengestellt, wobei netzpolitik.org selbst auch ordentlich auf dem Kongress mitmischt:
„Wie immer gilt: Diese Sammlung ist garantiert unvollständig, denn selbst auf den Hauptbühnen findet schon mehr statt, als wir in diesem Überblick unterbringen konnten. Wir empfehlen daher, diese Auswahl mit einem Blick ins Gesamtprogramm zu ergänzen.
Auch Menschen aus unserer Redaktion werden wieder auf der Bühne stehen, podcasten und über ihre Recherchen aus dem vergangenen Jahr sprechen. Eine Übersicht über die netzpolitik.org-Talks haben wir an anderer Stelle für euch zusammengestellt.
- Tag 1: Samstag, der 27. Dezember
- Tag 2: Sonntag, der 28. Dezember
- Tag 3: Montag, der 29. Dezember
- Tag 4: Dienstag, der 30. Dezember
Tag 1: Samstag, der 27. Dezember
Los geht es mit einem Aufreger-Thema: Den derzeitigen Versuchen, im Namen des Jugendschutzes das Netz zu regulieren – von der Chatkontrolle bis zu verpflichtenden Altersüberprüfungen. Kate Sim arbeitet seit Jahren zum Thema, zuletzt etwa im Safety-Team von Google, und verspricht in ihrem Vortrag „Not an Impasse: Child Safety, Privacy, and Healing Together“ Lösungen vorzustellen, die nicht das Wohl von Kindern gegen die Rechte von Erwachsenen ausspielen.
Die Omnibus-Gesetze der EU laden nicht nur zur vielen, wirklich vielen lustigen Wortspielen ein. Sie bergen auch große Gefahren für digitale Grundrechte. Der Vortrag „Throwing your rights under the Omnibus“ von Thomas Lohninger und Ralf Bendrath erklärt, welche Auswirkungen das Gesetzespaket mit dem euphemistischen Namen „Digital Simplification Package“ haben würde – und verspricht doch einen hoffnungsvollen Ausblick.
Neurowissenschaftlerin Elke Smith erforscht an der Universität Köln, was sich bei Glücksspiel im Gehirn abspielt und wie sich die Branche das zunutze macht. Im Talk „Neuroexploitation by Design“spricht sie über die offenen und verdeckten Mechanismen, die Glücksspielprodukte einsetzen, um das Belohnungssystem zu aktivieren und welche Folgen das haben kann.
Es gibt bekanntlich fast nichts, was sich mit „KI“ nicht vermeintlich lösen ließe, etwa die Krise des deutschen Gesundheitssystems. Manuel Hofmann von der Deutschen Aidshilfe knöpft sich in seinem Talk die techgläubigen Heilserzählungen vor und fragt, was es statt Selbstoptimierung und „KI-Assistent*innen“ tatsächlich bräuchte.
Eine „wilde, unterhaltsame Fahrt“ verspricht Katika Kühnreich zu einem erstmal eher bedrückenden Thema: die Zusammenhänge zwischen der Macht von Tech-Bros und Faschismus. Auch eine Betrachtung von Widerstandsmöglichkeiten soll in ihrem Talk „All Sorted by Machines of Loving Grace?“ nicht fehlen.
Christoph Saatjohann ist Professor für eingebettete und medizinische IT-Sicherheit und hat vor zwei Jahren mehrere Schwachstellen im Kommunikationsdienst im Medizinwesen KIM aufgedeckt. Nun schaut er wieder auf die Telematikinfrastruktur und offenbar ist er fündig geworden. Die Fundstücke zeigt er in „KIM 1.5: Noch mehr Kaos In der Medizinischen Telematikinfrastruktur (TI)“.
Tag 2: Sonntag, der 28. Dezember
Christiane Mudra inszeniert ihre Arbeiten sonst in Form von „investigativem Theater“. Ihr Vortrag „freiheit.exe – Utopien als Malware“ basiert auf den Recherchen für ihr gleichnamiges Stück und dreht sich um die ideologischen Wurzeln der Tech-Oligarchen – von Transhumanismus und Neo-Eugenik bis zur „Akzeleration als politische Strategie“.
Ministerien und Behörden lassen ihre offiziellen Domains manchmal einfach auslaufen, so dass sich andere diese sichern können. Was soll da schon schief gehen? Was schief gegangen ist, darüber spricht der Sicherheitsforscher Tim Philipp Schäfers von Mint Secure im Talk „Was alte Behördendomains verraten“.
Juchu, Abgeordnete packen aus. Anna Kassautzki (Foto lks; © Anna Kassautzki/Laura Promehl) saß für die SPD von 2021 bis 2025 im Bundestag – auch im Digitalausschuss. Ihre Mitarbeiterin Rahel Becker ebenso. Jetzt erklären sie im Talk „Power Cycles statt Burnout“, wie politische Einflussnahme auf Entscheidungen wirklich funktioniert und was zivilgesellschaftliche Organisationen daraus ableiten sollten, wenn sie ihre Energie effizient einsetzen wollen.
Hoffnung auf die Kraft sozialer Bewegungen verspricht auch der Beitrag von Mustafa Mahmoud Yousif. Im Vortrag „Hatupangwingwi: The story how Kenyans fought back against intrusive digital identity systems“ geht es um die kolonialen Wurzeln von Identifikationssystemen und den Widerstand der kenianischen Zivilgesellschaft gegen die Datenbank Huduma Namba.
In „Current Drone Wars“ beleuchtet Leonard Veränderungen in der Kriegsführung mit Drohnen: von den großen und schwerfälligen Apparaten des US-amerikanischen „War on Terror“ zu den billig produzierten Massendrohnen des Ukraine-Krieges. Mittlerweile mischen auch deutsche Rüstungskonzerne und -Start-ups im Geschäft mit dem Kriegsgerät der Zukunft mit.
Tag 3: Montag, der 29. Dezember
Jürgen Bering und Simone Ruf von der Gesellschaft für Freiheitsrechte berichten davon, wie die NGO für strategische Klagen seit ihrer Gründung vors Bundesverfassungsgericht und andere Rechtsprechungsorgane zieht. In „Hacking Karlsruhe – 10 years later“ geht es um Erfolge, Fehlentscheidungen und was sich daraus lernen lässt.
Künstlerin Esther Mwema spricht über Unterseekabel und andere Internetinfrastrukturen in Afrika als Schauplätze des digitalen Kolonialismus: „Undersea Cables in Africa: New Frontiers of Digital Colonialism“.
Forschende haben sich Bikesharing-Daten vorgenommen und zwar jede Menge davon. Im Talk „What Makes Bike-Sharing Work?“ fragen sie: Was können wir aus 43 Millionen Kilometern an Bikesharing-Fahrten aus 268 europäischen Städten für eine zeitgemäße Mobilitätsplanung lernen?
Hannah Vos und Vivian Kube arbeiten als Anwältinnen für die Transparenzplattform FragDenStaat. In ihrem Beitrag sezieren sie, wie „Neutralität“ zu einem neuen Kampfbegriff wurde. „Zivilcourage kann nicht neutral sein – und soll es auch nicht“, sagen die beiden und erklären, warum das so ist.
Im letzten Jahr sorgten die von Bianca Kastl und Martin Tschirsich vorgestellten Sicherheitsprobleme bei der elektronischen Patientenakte für Aufregung. Ein Jahr später blickt Bianca zurück, was seit dem Talk und der tatsächlichen Einführung der ePA für alle passiert ist – in „Schlechte Karten – IT-Sicherheit im Jahr null der ePA für alle“.
Informatiker Rainer Rehak spricht über die automatisierten Zielsysteme des israelischen Militärs und warum IT-Fachleute dazu nicht schweigen sollten. Es geht unter anderem um das Völkerrecht, sogenannte Künstliche Intelligenz und die Verantwortung großer Tech-Konzerne: „Programmierte Kriegsverbrechen? Über KI-Systeme im Kriegseinsatz in Gaza und warum IT-Fachleute sich dazu äußern müssen“.
Laufen auf .onion-Seiten im Darknet vor allem kriminelle Aktivitäten oder findet sich da die letzte Bastion der Freiheit? Selbst in wissenschaftlichen Papern widersprechen sich die Zahlen extrem. Tobias Höller leuchtet aus, wie das zu interpretieren ist.
„Ein analoger Überwachungskrimi mit sauberen Städten, lichtscheuen Elementen, queerem Aktivismus, und kollektiver Selbstorganisation“ verspricht Simon Schultz in seinem Vortrag zu einem Überwachungssystem in Hamburger Toiletten aus den 1980ern, das vor allem auf queere Menschen abzielte.
Tag 4: Dienstag, der 30. Dezember
Wir haben immer wieder über Linas Recherchen zur CUII, der Clearingstelle Urheberrecht im Internet, berichtet. Auf dem Congress stellt sie gemeinsam mit Elias Zeidler alias Northernside im Talk „Wie Konzerne heimlich Webseiten in Deutschland sperren“ die neuesten Entwicklungen in der Causa CUII vor.
Was hat KI mit Gaskraftwerken zu tun? Das erklären Friederike Karla Hildebrandt von „Bits und Bäume“ und Moritz von urgewald in ihrem Vortrag „Fossile Industrie liebt KI“.
Mit Hilfe der YouTube-Datenspende von 1.064 Dänen haben Forschende untersucht, wie die Plattform ihre Besuche beeinflusst. Es geht aber auch um europäische Regeln, die Wissenschaftler:innen mehr Zugang zu Daten geben sollten, aber in der Praxis noch nicht ausreichend funktionieren: „We, the EU, and 1064 Danes decided to look into YouTube“.
[Chris Kröver, netzpolitik.org. Creative Commons BY-NC-SA 4.0.]
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*noch Tickets: Es gibt einen inoffiziellen Second-Hand-Markt (Ticket Marketplace auf tickets.events.ccc.de/39c3/secondhand/), wo Leute Tickets weiterverkaufen können (aber Vorsicht vor Betrug – nur über die offizielle Plattform!).

115. Hauskonzert bei Familie Löning
Selbstgemachtes. Wir spielen selbst.
Lingen (Ems) – Emsphilharmonie, Falkenstraße 17
Sonntag, 28. Dezember 2025 – 19 Uhr
Eintritt frei, Spende erbeten
Anmeldung (hauskonzerte(at)emsphilharmonie.de) notwendig. Restplätze.
Kerstin Schlimme – Meditation | Madelon Hibbel – Harfe |
Martin Petelkau – Eigene Songs | Nils Rosemann – Gitarrenmusik
Mariia & Wadim Tsekhanovstyi – Präsentation
Alex & Sophia Büning – Klaviermusik |
Ilona Beate Lück – Gelesenes | Luiza & Dimitar Micev – Flöte/Gitarre |
Rainer Rohe – Klaviermusik (Video)
Die Emsphilharmonie-Samstagvorschau für 2026:
24.01.2026 Ema Kapor & Belmin Okanovic, Gitarre
21.02.2026 Wigbert Traxler, Klavier
14.03.2026 Victor Nicoara, Klavier
28.03.2026 Violina Petrychenko, Klavier
25.04.2026 Fatih Murat Belli, Gitarre
16.05.2026 Tatsushi Yamakawa, Klavier
06.06.2026 Srdjan Bulat, Gitarre
22.08.2026 Konstantin Zvyagin, Klavier
12.09.2026 Julie & Andreas, Harfe & Bandoneon
26.09.2026 Trio Reinecke, Klarinette, Viola, Klavier
(10 JAHRE EMSPHILHARMONIE!)
10.10.2026 Roman Viazovskiy, Gitarre
31.10.2026 Veronika Mushkina, Gitarre
21.11.2026 Piano Pete Budden, Piano
12.12.2026 Julia Rinderle, Klavier
Montag: 28.12.2026 Selbstgemachtes. Wir spielen selbst.
Vor dem Krüssel-Cup des TuS
26. Dezember 2025
Der TuS Lingen lädt alle Fußballbegeisterten, Familien und Sportfreunde herzlich ein, die Feiertage mit spannendem Hallenfußball ausklingen zu lassen und die Mannschaften anzufeuern. Denn an diesem Samstag startet das traditionelle Hallenturnier des Vereins. Die erste Auflage des TuS-Turniers ging 1985 über die Bühne, als der legendäre, vor acht Jahren verstorbene Heinrich Essmann noch nicht einmal TuS Präsident war. In diesem Jahr findet die 37. Auflage statt.
Stets trug die Veranstaltung den Namen des Hauptsponsors, Veltins, Vitamalz, Kronsberg. Zunächst waren es Brauereien; inzwischen ist Namensgeberin die Maklerfirma Lars Krüssel; deren Inhaber und sein bisheriger Partner Uli Hegger gehen nach sechs Jahren künftig getrennte Wege. Also heißt es nicht mehr wie 2024 Hegger+Krüssel Cup sondern künftig Krüssel-Cup.
In diesem Jahr rollt der Ball vom Samstag, 27. bis Montag, 29. Dezember 2025 in der Kiesberghalle. Das beliebte Traditionsturnier „zwischen den Tagen“ verspricht hochklassigen regionalen Sport, spannende Derbys und eine einzigartige Atmosphäre. Insgesamt 16 Mannschaften aus der Stadt und der Nachbarschaft, darunter fast alle Lingener Herrenmannschaften, kämpfen in der „Sporthalle der Friedensschule“, wie die Kiesberghalle offiziell heißt, „drei Tage lang um Ruhm, Ehre und den begehrten Pokal“ (TuS-PM). Dessen Organisatoren um Turnierleiter Dennis Meiners garantieren „packende Momente auf dem Spielfeld sowie volle Räng“.
Die Nähe der Zuschauer zum Spielfeld und die lautstarke Unterstützung der Fans sind Markenzeichen dieses Turniers. Neben den sportlichen Höhepunkten sorgen auch in diesem Jahr wiederum Auftritte der Cheerleaders TuS FlaminguS für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
Das Hallenturnier startet am Samstag um 16 Uhr mit den ersten zwei Gruppen und dem spannenden Aufeinandertreffen von Olympia Laxten und dem All-Star-Team des TuS, das es 2024 sensationell bis in’s Finale schaffte, was dann aber der SV Holthausen/Biene für sich entschied – wie bereits in den beiden Jahren zuvor; die vom Abstieg aus der Oberlig bedrohten Biener sind trotz der Turbulenzen der letzten Wochen mit zahlreichen Niederlagen und schließlich dem neuen Trainer Emiel ten Donkelaar auch 2025 großer Turnierfavorit. Als Geheimfavoriten gelten neben dem Aufstiegsaspiranten ASV Altenlingen auch der letztjährige Aufsteiger in die Landesliga Eintracht Nordhorn, der -sofern ich mich richtig erinnere- noch nicht oft am Hallenturnier teilgenommen hat. Im 100. Jahr seines Bestehens ist auch der starke Meppener Vorortverein SV Bokeloh erstmals dabei, der aktuell auf einem Aufstiegsplatz der Emslandliga überwintert.
Überraschung am Rande: Nachdem bisher die Lingener Tagespost das TuS-Hallenturnier eher unbeachtet ließ, gibt es dieses Mal eine „Live-Berichterstattung: Video-Liveblogs von dem Turnier in Lingen gibt es an den ersten zwei Tagen (27. und 28. Dezember) auf www.noz.de/amateurfussball-el. Das heißt: Kurze Beiträge zeigen Tore und andere spannende Szenen. Den Finaltag am 29. Dezember überträgt die NOZ „in voller Länge im Livestream“, kündigt die NOZ-Sportredaktion der Lingener Tagespost an.
Hier das Krüssel-Cup-Turnierprogramm:
Samstag, 27. Dezember, ab 16 Uhr
- Laxten – All-Star-Team
- Biene – Schepsdorf
- Eintracht Nordhorn – VfB Lingen
- Bokeloh – Darme
- All-Star-Team – Eintracht Nordhorn
- Schepsdorf – Bokeloh
- VfB Lingen – Laxten
- Biene – Darme
- VfB Lingen – All-Star-Team
- Bokeloh – Biene
- Eintracht Nordhorn – Laxten
- Darme – Schepsdorf
Sonntag, 28. Dezember, ab 16 Uhr
- Emsbüren – TuS Lingen
- Altenlingen – Gersten
- Baccum – Brögbern
- Leschede – Dalum
- TuS Lingen – Baccum
- Gersten – Leschede
- Emsbüren – Brögbern
- Altenlingen – Dalum
- Baccum – Emsbüren
- Dalum – Gersten
- Brögbern – TuS Lingen
- Leschede – Altenlingen
Montag, 29. Dezember, ab 17 Uhr
- Finalrunde (bis etwa 20.50 Uhr)
- Halbfinals (ab 20.53 Uhr)
- Neunmeterschießen um Platz 3 (gegen 21.28 Uhr)
- Endspiel (gegen 21.40 Uhr)
Foto: TuS-Chef Thomas Davenport, Turnierleiter Dennis Meiners und Sponsor Lars Krüssel (von lks.), (c) TuS Lingen
Quellen: PM/Website TuS Lingen, NOZ, fussball.de
„Die Falken sind wieder da!“
26. Dezember 2025
Bernward Rusche vom NABU-Emsland hat direkt vor Weihnachten den Youtube-Livekanal wieder eingeschaltet. Jetzt meldet er: „Die Falken sind wieder da.“
Live-Auf Youtube heißt der Kanal „Wanderfalken Lingen“ und gewährt einen Blick in das Nest im Kirchturm der St. Bonifatius Kirche. Dort ist seit Herbst 2019 ein Kasten angebracht, damit sich Wanderfalken in ihm niederlassen können. im vergangenen Jahr konnte dann ein Wanderfalken-Paar beobachtet werden, das drei Eier ausbrütete. Anfang Juni verließen dann binnen weniger Tage drei ausgebrütete Jungfalken das Nest.
Die Altvögel sind jetzt offenbar zurück. Wanderfalken-Paare leben übrigens monogam und bleiben oft ein Leben lang oder viele Jahre zusammen, besonders in Mitteleuropa, wo sie Standvögel sind und auch ihrem Revier treu bleiben; die partnerschaftliche Bindung wird durch gemeinsame Balzflüge, das Teilen von Nahrung und die Aufzucht der Jungen gestärkt, obwohl sich der Familienverband im Sommer auflöst, bevor sich die Jungen selbstständig machen.
Im vergangenen Jahr gaben die Abonennten des Youtube-Kanals den beiden Wanderfalken Namen. Sie heißen Lino und Boni, das männliche Tier (Fachname: Terzel) ist jetzt, meint NABU-Mann Rusche im Chat, als erstes Tier in das Nest zurückgekehrt, in dem übrigens zwischenzeitlich auch Tauben quasi zur Untermiete lebten.
Henley Jun, Klavier
26. Dezember 2025
Reihe Weltklassik am Klavier
Henley Jun
‚Evocations‘ – Reminiszenz an Schubert und Skrjabin!“
Lingen (Ems), Musikschule des Emslandes in Lingen (Ems), Wilhelmstraße 49
Sonntag, 28.12.2025 um 17:00 Uhr
Bis 18 Jahre Eintritt frei, Erwachsene 30,00 €.
Reservierung unter 0151 125 855 27, info(at)weltklassik.de oder www.weltklassik.de.
‚Wie übersetzt das Lexikon „Evocation“? Es ist der Vorgang, der Gefühle, Erinnerungen oder Bilder ins Bewusstsein rückt. Dieses Programm besteht aus Werken der Komponisten Schubert und Skrjabin, die für uns deren höchst persönliche und intime Allegorien ihres Lebens entdecken. Diese Stücke zeigen uns tatsächlich die Zustände der Lebensphasen der Komponisten auf!
Für Franz Schubert war die Klaviersonate D 960 seine letzte Sonate, und er schrieb sie in der dunkelsten Zeit, nämlich der letzten Monate seines Lebens. Dieses Werk zeigt uns die Tragödie des Todes aber auch die Schönheit seines kurzen, doch reichen Schaffens auf.
Die Präludien op. 17 sowie die 3. Klaviersonate von Alexander Skrjabin berühren in uns andere Zustände der Seele: Diese Werke lassen uns an Liebe, Sorge und Schmerz und ähnlich empfindliche Phasen seines heiklen und auch verträumten Lebens denken. Obwohl beide Komponisten jung starben, sind sie durch ihre Musik unsterblich geworden.‘
Henley Jun wurde 1997 in Busan, Südkorea, geboren. Im Alter von 3 Jahren zog er nach Südafrika, wo er im Alter von 8 Jahren mit dem Klavierunterricht begann. 2014 kam er nach Deutschland, um sein Studium fortzusetzen. Henley Jun spielte in verschiedenen Ländern wie Südafrika, Südkorea, Deutschland, Portugal, Frankreich und Italien und war Künstler im Rahmen der Unisa Music Foundation Young Artists Program. Er trat als Solist bei verschiedenen Festivals mit Orchestern auf, darunter das Cape Town Philharmonie und das Hugo-Lambrechts-Symphonieorchester. Er erhielt Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben wie den 1. Preis des Fundao International Piano Wettbewerbs, und er erreichte den 3. Preis beim WTPA Argentina International Competition. Unterrichtet wurde er von Dr. Mario Nel und Prof. Christian A. Pohl. Derzeit studiert er bei Prof. Alexej Gorlatch. Henley Jun ist ein KNS Classical-Künstler und hat 2025 seine Debüt-CD veröffentlicht, für die er die letzten Sonaten von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert aufgenommen hat.
Das Programm:
Franz Schubert (1797 – 1828)
– Klaviersonate Nr. 21 B-Dur D 960
I. Molto moderato, II. Andante sostenuto, III. Scherzo: Allegro vivace con delicatezza – Trio, IV. Allegro, ma non troppo – Presto
Alexander Skrjabin (1872 – 1915)
– Sieben Préludes op. 17
1. d-Moll, 2. Es-Dur, 3. Des-Dur, 4. b-Moll, 5. f-Moll, 6. B-Dur, 7. g-Moll
– Sonate Nr. 3 fis-Moll op. 23
I. Drammatico, II. Allegretto, III. Andante, IV. Presto con fuoco
Weihnachtsgeschenk: Der Hexenpfad
25. Dezember 2025
Wunderherrlich! Cornelia Höchstätter hat zugestimmt; ich darf ihren, für die Dezember-Ausgabe des Münster! Magazin! geschriebenen Beitrag „Felsenfest und sagenhaft“- hier veröffentlichen. Er beschreibt den Tecklenburger „Hexenpfad“. Das ist sozusagen ein kleines Weihnachtsgeschenk an die geschätzte Leserschaft dieses kleinen Blogs:
„In der Winterzeit schnüren wir die Wanderschule. Unser Ziel ist Tecklenburg mir einem Rundgang zwischen Felsentürmen und Hexenküche, wir begegnen Sagengestaltungen und einem mutigen Arzt aus dem 16. Jahrhundert, der sich gegen die Hexenverfolgung auflehnte.
Ein Hexenbesen wäre jetzt eine gute Sache – draufsetzen und zack! … bereit zum Abflug durch die Wälder um Tecklenburg. Aber wir leben im 21. Jahrhundert. Da geht’s zu Fuß Schritt für Schritt, tastend mit den Wanderschuhen die laubgepolsterten Steinstufen zur sogenannten „Hexenküche“ herab. Vorsicht, Rutschgefahr – die Belohnung für den kniffligen Abstieg sind die sagenhaften Felsen, ein Ort, wo Tecklenburgs alte Mythen lebendig scheinen.
Der sogenannte Hexenpfad ist ein knapp fünf Kilometer langer, ausgeschilderter Themen-Rundweg um Tecklenburg, ein sogenanntes Teutoschleifchen – zertifiziert vom Deutschen Wanderinstitut e. V. für Abwechslung, natürliche Wege, gute Aussichten und ein bestimmtes Thema. Hier spielen Hexen und Sagengestalten die Hauptrolle. Wer sich damit gut auskennt, ist Bärbel Wandres, eine von Tecklenburgs Gäste- und WanderführerInnen. Über die Kurverwaltung Tecklenburg kann man Gruppenführungen buchen; im Sommer gibt es auch öffentliche. Unterwegs weiß Bärbel Wandres so einiges zu erzählen.
VOM MEER ZUM MÜNSTERLAND-BALKON
„Walkingstöcke sind auf dem Hexenpfad keine Schande – diese relativ kurze Strecke hat es mit einigen Anstiegen in sich!“, stellt sie klar. Tecklenburg und seine Wälder sind für Münsterländer Verhältnisse geradezu hochalpin – mit herrlichen Ausblicken über das flache Land, denn Tecklenburg erhebt sich wie ein Balkon über das Münsterland. Vor rund 140 Millionen Jahren breitete sich hier ein warmes Flachmeer aus. Am Meeresgrund lagerten sich Sand, Kalkschlamm und Korallen ab. Aus dem sogenannten Osning-Sandstein entstand das Rückgrat des Teutoburger Waldes. Durch geologische Störungen und Schollenbewegungen neigten sich die Gesteinsschichten – so bildeten sich Schichtkämme und Felsformationen wie die Dörenther Klippen, die Externsteine und die Teutoburger Hexenküche.
Alten Sagen zufolge haben sich in den Felsen die Hexen um ihre Kessel getroffen und ihren Zaubertrank gebraut – im Gestein befinden sich richtiggehende Schlote nach oben offen – die übrigens heute Kinder gerne durchrutschen und kriechen“, erzählt Bärbel Wandres. Solche Formen beflügelten schon vor Jahrhunderten die Fantasie der Menschen. Die Hexen sollen um den Kessel gesungen und gelacht haben. In der Stadt sah man dann die Rauchsäulen aus den Schloten steigen. Kein Mensch durfte zusehen – doch ein junger Graf wagte es, blickte hinab, fiel um und wurde zu Stein. Bärbel Wandres kennt all diese Sagen und erzählt sie stimmungsvoll und ausführlich. Auch das Felsplateau mit dem pferdehufähnlichen Abdruck zeigt sie – es ist dem Teufel zugeschrieben. Der habe aufgestampft und sei Richtung Münster geflohen.
DAS HAUS DES HENKERS
Still wird es im Wald, wenn die Wanderer die Hexenküche hinter sich lassen. Bald taucht ein hübsches Fachwerkhaus mit Garten in Alleinlage auf. „Das war früher das sogenannte Henkershaus“, sagt Bärbel Wandres. Der Henker war der am wenigsten angesehene Beruf des Mittelalters; sein Wohnhaus lag abseits. Er war für die Vollstreckung von Todes- und Körperstrafen zuständig, zugleich oft Abdecker und Totengräber. Grausame Zeiten damals – und welch traumhafte Wohnlage am Waldrand heute! Der Weg führt weiter durch den Wald, rechter Hand hebt sich der Berg, links fällt das Gelände ab. Wo sich die Bäume lichten, öffnet sich der Blick ins Münsterland mit den vielen Windräder, die für Energie sorgen. Mal gehen die Wanderer breite Waldwege, mal schmale Pfade.
GRAB MIT EINGANGSTOR
Zwischen Hinweisschildern zum Ziegenhof, der zu Haus Hülshoff … unterhalb von Tecklenburgs Bahnhof gehört, steht am Hang eine Felsengruft: das „Roelants Grab“. „Das heißt so, weil eine belgische Familie Roelant, die im 19. Jahrhundert auf Gut Hülshoff lebte, diese Grabkammmer errichten ließ“, sagt Bärbel Wandres. Der Sage nachspukte ein liebeskranker Mann nachts durch die Stadt und wurde schließlich zwischen den Felsen begraben.
UND NOCH EINE SAGE
Bärbel Wandres kennt einen weiteren besonderen Platz am Hexenpfad – etwas höher im Wald, mit Baumstämmen zum Rasten. „Hier war der sogenannte Heidentempel – ein Ort aus Legenden entstanden, so manche Geschichte wurde im 19. Jahrhundert erdichtet, vielleicht um den Tourismus anzukurbeln?
Es heißt, ein Steinmetz habe eine Nische und Rinnein den Fels gehauen“, verrät die Wanderführerin. Der steile Weg des Hexenpfades führt direkt daran vorbei. Im Dunklen würde man hier wohl nicht wandern wollen! „Alles ein bisschen Spökes“, grinst Bärbel Wandres. Wahr ist: „In der vorchristlichen Zeit war dies eine Opferstelle. Später, als sich die Tecklenburger dem Christentum zugewandt hatten, wurdeder Ort eine Stätte der Marienverehrung. Die Christen nannten den Heidentempel ‚Dübelkerke‘, also Teufelskirche.“
ZURÜCK IN DEN ORTSKERN
Lassen wir den Grusel im Wald – der Hexenpfad endet in der bezaubernden Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern. Nach der nicht zu langen Wanderung bleibt nZeit und Lust, kreuz und quer durch die Gassen zu schlendern. „Das älteste Fachwerkhaus, von 1513, steht an der Ecke Brauer/Brochterbecker Straße“, sagt Bärbel Wandres. Dann schickt sie die Besucher zur Burg, wo im Winter die Freilichtbühne leer steht, man aber über die Bühne laufen kann.
Auf dem
Burggelände steht der Wierturm. „Den Turm haben die Tecklenburger aus Steinen der vor 300 Jahren geschliffenen Burg gebaut“, erzählt die Ortskennerin. Den Schlüssel gibt’s in der Kurverwaltung und in der Jugendherberge – „bei gutem Wetter sieht man die Silhouette von Münster und manchmal sogar 60 Kilometer weit bis zu den Kühltürmen von Hamm!“
Der Turm ist dem in Tecklenburg praktizieren- den niederländischen Arzt Dr. Johann Wier (oder Weyer, 1516–1588, Kupferstich lks) gewidmet – einem mutigen Gegner der Hexenverfolgung. „Er schaffte es, dass es in Tecklenburg keine Scheiterhaufen mehr gab und keine Frauen mehr als verfolgte Hexen verbrannt wurden“, sagt Bärbel Wandres. Hexensagen sind unterhaltsam – doch die Hexenverfolgung war ein unmenschlicher Wahnsinn. Unzählige unschuldige Frauen wurden aufgrund von Aberglauben, Vorurteilen und willkürlichen „Beweisen“ gefoltert und hingerichtet. Auch daran erinnert der Hexenpfad – er erzählt nicht nur Sagen und Mythen, sondern Geschichte, die nicht vergessen werden darf.“
Hier geht es zu allen notwendigen Informationen über die Winterwanderung für trockene (!) Tage über das Teutoschleifchen „Hexenpfad“. Rund 4,5km lang ist er ein perfekter Familien-Wanderweg.
Das Münster! Magazin! gibt diesen Rat:
„Die gut zweistündige Wanderung ist als mittelschwer eingestuft. Wir finden: Es sind ein paar kniffelige Stellen dabei, besonders anfangs die Stufen hinunter zur „Hexenküche“ , bei denen jeder Schritt sicher gesetzt werden sollte: Daher unsere Empfehlung, die Tour an trockenen Tagen anzugehen.“
Markierung des Wanderweg: Die Hexe auf ihrem Besen bzw. das Schild für die Teutoschleifchen plus Beschriftung „Hexenpfad“.
Doch was sind eigentlich „Teutoschleifchen„? Passend zur Weihnachtszeit, in der schöne Schleifen so manches Geschenk schmücken: Die Teutoschleifchen sind ein Geschenk an Kurzwanderer, Spaziergänger und Familien, denn es sind die kleinen „Geschwister“ der großen Teutoschleifen, den zertifizierten Rundwanderungen im Teutoburger Wald. Die Teutoschleifchen sind kürzer, drei bis sieben Kilometer lang, weniger anstrengend, aber genauso schön.
Ab Tecklenburg starten die Touren Modersohns Spuren, Tecklenburger Bergpfad, die Stadtwanderung Tecklenburger Romantik und der Hexenpfad. Mehr via teutoschleifen.de
Quelle: MÜNSTER! Magazin 12-2025, (C) Text und Fotos: Cornelia Höchstetter
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