Vorschau

18. April 2017

Nur damit Sie wissen, was 2017 außer Erdoğan, Neuwahlen in Großbritannien und Schulz-Effekt noch so kommt: Zum Beispiel Weihnachten! Hier der erste Trailer für den neuen Starwarsfilm, der dann rechtzeitig ab 15. Dezember in den Kinos zu sehen ist.

 

Kerngedanken

30. Dezember 2016

„Erst wenn alle am Tisch sitzen, wird gegessen“ – so oder ähnlich könnte der Grundgedanke gewesen sein, den die niederländische Fluglinie KLM bei ihrer diesjährigen Weihnachtsaktion hatte. Mit einem „Bonding Buffet“ brachte die Fluggesellschaft Passagiere aus aller Welt zusammen.

An einem Ort wie dem Amsterdamer Schiphol-Flughafen trifft man unweigerlich auf viele fremde Menschen, an denen man oftmals ohne größere Beachtung vorbeigeht. Diese Anonymität sollte zumindest für wenige Stunden weichen, dachte sich die Fluggesellschaft KLM – und lud alle interessierten und hungrigen Gäste kurzerhand zu einem Weihnachtsessen ein.

Eine Bedingung gab es aber: Erst, wenn alle Plätze belegt sind, konnten sich die Gäste über ein üppiges Abendessen freuen. Der Tisch in der Mitte thronte bis dahin an der Spitze einer 4,5 Meter hohen Säule. Diese senkte sich mit jedem besetzten Stuhl um wenige Zentimeter. Wer versuchte, den Nachbarsitz beispielsweise mit dem eigenen Körpergewicht ebenfalls zu erschweren, wurde schnell von der Realität eingeholt: Sobald das Gewicht vom Platz weggenommen wurde, stieg die Säule wieder empor. Die Kreation der KLM-Werbeprofis von DDB & Tribal Amsterdam verdeutlicht den Kerngedanken von Weihnachten. Beim Fest der Liebe geht es vor allem darum, miteinander Zeit zu verbringen – statt alleine Zeit zu verbringen und wie in diesem Beispiel isoliert auf den nächsten Flieger zu warten.

Eine schöne Aktion, wie ich finde.

(Quelle Horizont.net)

Chanukka

28. Dezember 2016

Das Jüdische Lichterfest Chanukka fällt in diesem Jahr auf Weihnachten. Gefeiert wird der Aufstand der Juden gegen ihre Unterdrücker. Doch der lief anders ab als überliefert.

 

Heiligabend haben dieses Jahr auch Juden in der ganzen Welt mit dem Feiern des achttägigen Chanukka-Fests begonnen. Familie und Freunde versammelten sich vor der Chanukkia, dem achtarmigen Kerzenleuchter, versammeln und zündeten nach einem kurzen Gebet die erste Kerze an. An jedem folgenden Tag wird seither eine weitere Kerze angezündet, bis die Chanukkia am letzten Tag in voller Pracht strahlt. Vor allem die Kinder erfreuen sich in dieser Zeit an kleinen Geldgeschenken und dem Spielen mit dem Dreidel – einem viereckigen Kreisel.

Das Fest ist sehr populär, obwohl es, religiös betrachtet, zweitrangig ist und nicht mal einen biblischen Ursprung hat, anders als etwa Jom Kippur und das Pessachfest. Dass Chanukka so hochgeschätzt wird, liegt aber nicht nur an den traditionellen Speisen wie Pfannkuchen oder Kartoffelpuffer, sondern ist kulturell nachvollziehbar: In Europa und den USA ist das Lichterfest heute ein kinderfreundlicher Weihnachtsersatz. In Israel dagegen wird Chanukka eher zionistisch interpretiert. Die meisten Israelis feiern in diesen Tagen die Unabhängigkeit und Rebellion gegen ihre ehemaligen griechischen Besatzer.

Trotz der unterschiedlichen Rezeptionen herrschte bis vor Kurzem Übereinstimmung über seine Ursprungsgeschichte. Sie lässt sich wie folgt zusammenfassen: Der böse griechische König Antiochos wollte im zweiten Jahrhunderts v. Chr. die Juden von ihrer Religion abbringen und versuchte, sie mit Gewalt zu gräzisieren, sie also an die hellenistische Kultur zu binden. Er verbot die Beschneidung und den Sabbat und schändete den Tempel.

Dabei wurde er von korrumpierten Juden unterstützt, die ihr Volk für ein Gymnasion (eine Sporthalle) und ein Badehaus verrieten. Doch fromme und tapfere Rebellen um Mattatias und seinen Sohn Judas Makkabäus leisteten Widerstand und konnten die Griechen aus dem Land vertreiben und den Tempel erneut weihen („Chanukka“ bedeutet „Weihung“). Die acht Tage des Festes stehen für das göttliche Wunder des geglückten Aufstands. Am Tag der Tempelbefreiung, so erzählt man sich, war in ganz Jerusalem nur ein einziger kleiner Ölkrug zu finden, der das heilige Feuer der Menora nur für einen Tag versorgen konnte. Dass die Flamme aber acht Tage lang brannte, bis wieder Öl geliefert wurde, erklärt die Länge des Festes – und die ölreichen Chanukka-Speisen.

Historisch…“ [weiter bei der taz]

(Foto: Felsendom Jerusalem, Andrew Shiva  CC-BY-SA 4.0)

Bitte keinen Stress, Mütter!

24. Dezember 2016

(Also gut, dann noch ein Weihnachtswerbefilmchen und das Überlebensmotto – Bitte keinen Stress, Mütter!)

Gemüt III

22. Dezember 2016

Einen Commercial Clip fürs weihnachtliche Gemüt hätte ich da noch…

Gemüt II

16. Dezember 2016

Noch etwas für’s weihnachtliche Gemüt: Czego szukasz w Święta? | English for beginners
Hach, wie schön…

Gemüt I

15. Dezember 2016

Die Weihnachtszeit ist für große Unternehmen und ihre Werbeagenturen die kreative Hochsaison des Jahres. Auch 2016 überbieten sie sich gegenseitig mit emotionalen Weihnachtsfilmen. Also -auf besonderen Wunsch einzelner LeserInnen dieses kleinen Blogs- hier und in den nächsten Tagen etwas fürs weihnachtliche Gemüt. Hach, wie schön… 😉

 

Nicht Edeka

5. Dezember 2015

Nicht Edeka….

LAGeSo

29. November 2015

Schlecky Silberstein informiert:

„Weihnachten steht vor der Tür. Oh Gott, haben wir das gerade wirklich gesagt? Egal. Wir können auch sagen: Der Winter steht vor der Tür. Und das bedeutet für viele Menschen Arsch abfrieren vorm Lageso oder sonst wo. Gleichzeitig schicken uns Unternehmen ihre Videos und winken mit lecker Pinkepinke, wenn wir Euch die Clips zeigen. Da ist in der Regel viel Gülle mit dabei und wir sind gut beraten einmal mehr abzulehnen als zuzusagen. Damit ist die Kohle natürlich auch weg.

Hier der Deal an Euch: Wir nehmen den ganzen Dezember über alle Advertorials an und leiten die Kohle zu 100 Prozent an Moabit-hilft. Die Freunde leisten gute Arbeit, lassen kaum Kohle in der Verwaltung versickern und sind straff organisiert, was die Verbesserung der bitteren Zustände vorm LAGeSo angeht. In jeder Artikel-Headline steht Helpvertorial, dann dürfte es auch zu keinen Missverständnissen kommen. Wir halten Euch über die Einnahmen auf dem Laufenden. Deal or no deal?

Heute bedanken wir uns also bei EDEKA für die tolle Unterstützung. Hier geht’s zum spannenden Kampagnen-Portal mit Gewinnspiel.

Was, fragt der Westniedersache, ist LAGeSo? LAGeSo ist das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales und eines dieser trägen deutschen Bürokratiezentren, die mit der Bearbeitung der Flüchtlingsanträge nicht klar kommen. Kurz: LAGeSo ist der Inbegriff behördlicher Unfähigkeit. Moabit-hilft hält ehrenamtlich dagegen.

Danke an Schlecky Silberstein!

Steuerbaum

28. Dezember 2014

steuerbaum

via FAZ