„Wenn ich mich mit Bloglesern unterhalte, kommt es häufig zu so Äußerungen wie „wie hälst du das nur alles aus“ und „was kann man denn überhaupt machen“. Ich finde es gefährlich, wenn man alle Dinge für unwirksam hält, die nicht gleich Auswirkungen auf globaler Ebene haben. Man muss eben tun, was man innerhalb seines Aktionsradius‘ machen kann.

Aber manchmal gibt es Ausnahmen. Da geht jemand los und tut etwas, das auch außerhalb des normalen Aktionsradius von einer Person Auswirkungen haben kann. Auf dem 33c3 gab es eine Filmvorführung von „National Bird“, das war sowas. Eine vergleichsweise zierliche Journalistin, die vorher als Korrespondentin für NDR und CNN gearbeitet hat, entschied sich eines Tages, dass sie die Drohnenmorde nicht mehr hinnehmen will. Sie nahm sich eine US-Soldatin und ging mit der einfach so in die Drohnenmordgebiete in Afghanistan. Mehrere Whistleblower kommen zu Wort. Nach allen Kommentaren zu dem Film ist das ein zeitgenössisches Meisterwerk, eine Sache, bei der jeder von uns als erstes denkt: Whoa, die hat mal was gemacht! Geil!

Und der Film gammelt da jetzt in der Obskurität herum, lief auf ein paar Filmfestivals. Das Mindeste, was wir jetzt alle machen können, ist dafür zu sorgen, dass sie dieses krasse Risiko nicht umsonst eingegangen ist. Sie und die Whistleblower natürlich. Ich will jetzt nicht ausführen, was ich gehört habe, was die für Drohungen ausgesetzt sind, das könnt ihr euch ja selber denken.

Jedenfalls, wer den Film sehen möchte, und dazu möchte ich alle Leser ausdrücklich aufrufen, der kann das in einigen Kinos im Lande tun. Viel weniger als ich gehofft hätte, aber hey, immerhin. Man kann, wenn man will. Ihr solltet die Chance nutzen.“ (Quelle)

Geht man auf den Link, findet sich im 50km Umkreis um Lingen kein Kino. Also, Centralkino, mach mal. Vor alle,, wenn man diesen Kommentar liest: „Primitivste Propaganda – aber bei den meisten wohl sehr gut wirkend.

Der Dokumentarfilm „National Bird“ begleitet Menschen, die entschlossen sind, das Schweigen über eine der umstrittensten militärischen Maßnahmen der jüngeren Zeit zu brechen: Den geheimen Drohnenkrieg der USA.

Im Zentrum des Films stehen drei Kriegsveteranen der US-Air-Force, die in unterschiedlichen Funktionen selbst an diesem Krieg beteiligt waren. Ihre Mitschuld an der Tötung Unbekannter – und möglicherweise Unschuldiger – auf weit entfernten Kriegsschauplätzen lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Schließlich gehen sie an die öffentlichkeit – ohne Rücksicht auf mögliche Konsequenzen.

Im Verlauf des Films nehmen ihre Geschichten dramatische Wendungen: So führt eine der Protagonistinnen selbst nach Afghanistan, wo sie mit einem grauenhaften Vorfall und dessen Opfern konfrontiert wird. Doch ihre Reise bietet auch Anlass zu Hoffnung auf Frieden und Versöhnung.

Heinz Strunk

15. Mai 2016

Heinz StrunkHeinz-Strunk-Der-goldene-Handschuh
liest aus «Zum goldenen Handschuh»
Lingen(Ems) – Centralkino, Marienstraße 8

Do 19.05. – 20 Uhr
Eintritt 15 Euro VVK + Geb.

Heinz Strunk, Schriftsteller, Musiker und Comedian, liest aus seinem neuen, bei Rowohlt erschienenen  Roman «Zum goldenen Handschuh».  Dieses phantastisch düstere, grell komische und unendlich traurige Buch ist das erste des Autors, der ohne autobiographische Züge auskommt. ein Strunkbuch ist es trotzdem ganz und gar. Sein schrecklicher Held heißt Fritz Honka – für in den siebziger Jahren aufgewachsene
deutsche der schwarze Mann ihrer Kindheit, ein Frauenmörder aus der untersten Unterschicht, der 1976 in einem spektakulären Prozess schaurige Berühmtheit erlangte.Honka, ein Würstchen, wie es im Buche steht, geistig und körperlich gezeichnet durch eine grausame Jugend voller Missbrauch und Gewalt, nahm seine Opfer aus der Hamburger Absturzkneipe «Zum goldenen Handschuh» mit.

Strunks Roman taucht tief ein in die infernalische Nachtwelt von Kiez, Kneipe, Abbruchquartier, deren Bewohnern das mitleidlose Leben alles Menschliche zu rauben droht. Mit erzählerischem Furor, historischer Genauigkeit und ungeheurem Mitgefühl zeichnet er das Bild einer Welt, in der nicht nur der Täter gerichtsnotorisch war, sondern auch alle seine unglücklichen Opfer. Immer wieder unternimmt der Roman indes Ausflüge in die oberen
Etagen der Gesellschaft, zu den Angehörigen einer hanseatischen Reederdynastie mit Sitz in den Elbvororten, wo das Geld wohnt, die Menschlichkeit aber auch nicht unbedingt. Am ende treffen sich Arm und Reich in der Vierundzwanzigstundenkaschemme am Hamburger Berg, zwischen Alkohol, Sex, Elend und Verbrechen: Menschen allesamt, bis zur letzten Stunde geschlagen mit dem Verlangen nach Glück.
(Quelle)

„Lingen sagt Danke“

9. April 2016

Die Idee der BürgerNahen (BN) war: „Was Berlin kann, können wir auch!“ Jetzt sagt Lingen den ehrenamtlich engagierten und tätigen Lingener Danke. Morgen (So, 10.04.) wird die BN-Idee „Lingen sagt Danke“  verwirklicht. Hier alle Aktivitäten.
Informationen zum umfangreichen Programm und ganz allgemein zum Ehrenamt gibt es von 14 bis 18 Uhr im Foyer des Theaters an der Wilhelmshöhe. Dort präsentieren sich die Integrationslotsen, das Mehrgenerationenhaus, das Freiwilligenzentrum, der SkF, das DRK, die Malteser und die Feuerwehr. Zur Unterhaltung trägt ein kleines Musikprogramm verschiedener Ensembles des Lingener Kammerorchesters bei.
Alle sonstigen Programmpunkte finden sich hier in der Übersicht:
Veranstalter Veranstaltungsart Hinweise
Lingener Leben Kurzfilmvorstellung – Harald Lorenz kostenloser Eintritt

15 Uhr
Kurz und Knackig – Harald Lorenz hat das Filmhandwerk bereits in den 1970er Jahren in der damaligen Sowjetunion gelernt und betrieb seit 1975 ein Amateurfilmstudio in Usbekistan. Für seine kritischen und experimentellen Kurzfilme hat er viele internationale Preise erhalten. Seit 1988 lebt Lorenz in Lingen und geht auch weiterhin seiner Passion nach. Er dokumentiert das Lingener Leben mal witzig, mal nachdenklich, doch er belehrt den Zuschauer dabei nie. Für den Nachmittag wird Lorenz einen Überblick seines Schaffens zusammenstellen und so eine exklusive Vorstellung präsentieren.
Wichtig: Die Filmvorführung dauert ca. 90 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Tatort“
kostenloser Eintritt
20.15 Uhr
„Die Geschichte vom bösen Friedrich“ – Wie jeden Sonntag bei Erstausstrahlungen üblich, lädt das Centralkino auch an diesem Sonntag zu einem kostenlosen Besuch des Tatorts ein. Im dritten Frankfurter Tatort wird Hauptkommissarin Anna Janneke (Margarita Broich) mit einem Mann aus ihrer Vergangenheit konfrontiert: Der hoch gefährliche Alexander Nolte wurde vor 19 Jahren weggesperrt. Das Gutachten der damals als Polizeipsychologin tätigen Janneke bewirkte seine Haft. Jetzt ist Nolte auf freiem Fuß und die Kommissarin in Sorge – zurecht.
Wichtig: Einlass ab 19.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
EmslandArena Führung kostenloser Eintritt
14 Uhr
Blick hinter die Kulissen der EmslandArena – Seit ihrer Eröffnung sorgt die EmslandArena dafür, dass Lingen bundesweit als Event-Hot-Spot wahrgenommen wird. Betriebsleiter Florian Krebs führt die interessierten Gäste hinter die Kulissen der EmslandArena und ermöglicht ihnen so einen Einblick in die VIP-Lounge, die Umkleidekabinen der Sportler und die Garderoben der Künstler.
Wichtig: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Restplätze sind verfügbar.
Emslandmuseum
Lingen
Ausstellung „my generation“ kostenloser Eintritt
14.30 bis 17.30 Uhr
Musikalischer Zeitsprung – Rückblickend auf die jüngste Stadtgeschichte Lingens zeigt diese Ausstellung, wie sich junge Erwachsene „damals“ aus gesellschaftlichen und musikalischen Konventionen zu befreien versuchten. Musikszenen rund um Rock und Beat, ein neuer Kleidungsstil mit Jeans und kurzen Röcken, wilde Frisuren und auffälliger Modeschmuck dienten zur Erschaffung eines neuen, phantasiereichen Lebensgefühls.
Wichtig: Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Glockenspiel im
Historischen Rathaus
Führung kostenloser Eintritt
14.30 Uhr
Und täglich grüßt … die Melodie – Seitdem die Kivelinge der Stadt 1952 das Glockenspiel geschenkt haben, erklingen täglich verschiedene Melodien aus dem Glockenturm des Historischen Rathauses. Wann genau das Figurenspiel dazu kam und, was es sonst noch Wissenswertes über das Glockenspiel zu erfahren gibt, wird in der Führung Thema sein.
Wichtig: Die Führung dauert ca. 30 Minuten.
Kulturforum St. Michael Gesprächskonzert mit dem
Stenzl-Duo
kostenloser Eintritt
17 Uhr
limitiertes Kartenkontingent
Klaviermusik mal anders – Das Gesprächskonzert des Stenzl-Duos verspricht Wissen und Witz kombiniert mit hervorragendem Spiel der beiden Professoren für Musik und Klavierduomusik. Das Konzert steht unter dem Titel „Franz Schuberts Fantasie f-Moll – Psychogramm einer menschlichen Seele“.
Wichtig: Restkarten sind an der Kasse im Kulturforum hinterlegt.
Kunsthalle Lingen Austellung: Charlie Jeffery –
„I am a believer, I am often mistaken“
kostenloser Eintritt
11 bis 17 Uhr
15.30 Uhr Führung (durch beide Ausstellungen)
Erstmalig in Deutschland – Prozessuale Arbeitsweise mit vor Ort gefundenen Materialien wie Gips, Styropor und Kleidungsstücken charakterisieren die surreale Formensprache des Künstlers. Sie wirken häufig fragil und lassen den Eindruck einer Gradwanderung zum Scheitern erwecken. In dieser Ausstellung wird ein retrospektiver Überblick über das jüngste Werk von Charlie Jeffery präsentiert, bestehend aus Malerei, Objekten und Skulpturen.
Hinweis: Zur genannten Uhrzeit wird eine kostenlose Führung durch beide Ausstellungen angeboten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Silke Schatz – „Hände hoch“ kostenloser Eintritt
11 bis 17 Uhr
15.30 Uhr Führung (durch beide Ausstellungen)
DSC05203Am Ort des Geschehens – Ineinander verschachtelte Schnitte, überlappende Querschnitte, Innenräume und Fassaden formieren Zonen der Undurchsichtigkeit in transparenten Zeichnungen und bilden so ein virtuelles Informationsnetz. Aus dieser individuellen Arbeitsweise entstanden die Ausstellung „Hände hoch!“ sowie die Werke zum Lingener Kernkraftwerks und zum Bunker. Einen der Hauptaspekte bildet somit die direkte Beschäftigung mit dem Ort der Ausstellung.
Hinweis: Zur genannten Uhrzeit wird eine kostenlose Führung durch beide Ausstellungen angeboten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Besuch des Freizeitbades für zwei Stunden Das Kontingent der Karten ist auf 100 begrenzt. Jeweils 25 Personen können um 10,12, 14 und 16 Uhr das Linus für zwei Stunden umsonst besuchen.
Eintauchen und Erleben – Mit der über 1.000 m² großen Wasserfläche und den vielen Attraktionen ist im Freizeitbad der Spaß garantiert. Adrenalin-Junkies erwartet die 100 m lange Black-Hole-Rutsche. Für Entspannung nach einer rasanten Rutschpartie sorgen der Strömungskanal, das Warmbecken oder die Massagedüsen. Hier können sich die Gäste einfach mal treiben lassen und den Alltagsstress vergessen.
Wichtig: Das Kontingent der Karten ist auf 100 Stück beschränkt. Jeweils 25 Personen können um 10,12,14 und 16 Uhr das Linus für zwei Stunden umsonst besuchen.
Campusführung kostenloser Eintritt
15 Uhr
Treffpunkt: Eingang Halle I/II (Wasserturm, Kaiserstraße)
Neue historische Pfade entdecken – Im 20. Jahrhundert arbeiteten noch 2.500 Arbeiter für die Werkstätten der königlichen hannoverschen Westbahn. Mit der Stilllegung des Lingener Eisenbahnausbesserungswerkes Anfang der 1990er Jahre drohte dieser markante Eckstein der Lingener Geschichte jedoch als Industrieruine in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Wie genau dies verhindert werden konnte und wie der Campus entstand, lässt sich während der Führung erfahren. Sie gibt zahlreiche Einblicke über die wechselhafte Geschichte dieses größten historischen Gebäudes der Stadt Lingen, ohne dabei die Gegenwart – wie beispielsweise die beeindruckende „Haus-in-Haus“-Architektur – außer Acht zu lassen.
Wichtig: Die Campusführung dauert ca. 1 ½ Stunden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Innenstadtführung kostenloser Eintritt
17 Uhr
Treffpunkt: Touristinfo am Neuen Rathaus
Auf historischen Pfaden durch die Innenstadt – In den zahlreichen historischen Gebäuden der Innenstadt spiegelt sich die über 1025 Jahre andauernde Geschichte der ehemaligen Festungsstadt. Das historische Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, die „Alte Posthalterei“ von 1653 und der Universitätsplatz, mit der 1697 gegründeten Universität, sind nur wenige markante Beispiele.
Wichtig: Die Innenstadtführung dauert ca. 1 ½ Stunden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Führung durch das Theater kostenloser Eintritt
15 Uhr
Blick hinter die Kulissen – Entdecken Sie das Theater neu und gewinnen Sie zahlreiche Einblicke darüber, was unter, über und neben der eigentlichen Bühne vor sich geht.
Wichtig: Die Theaterführung dauert ca. eine Stunde.
Erlebnishaus
Café Augusto
kostenloser Eintritt
14.30 Uhr
Ein Kinderspiel – Das Haus der Sinne ist an diesem Nachmittag geöffnet und zeigt sich erstmals mit vielen neuen Highlights. Bubblespiegel, Wandsudoku, Tanzbarren, Puppentheater u.v.m. erwarten die großen und kleinen Besucher. Ein besonderes Highlight ist die Kugelbahn zum selber bauen. Hier können zwei Teams gegeneinander antreten. Ertasten Sie mit allen Sinnen das Erlebnishaus und tauchen Sie ein in eine Welt der Entdeckungen. Ab 14.30 Uhr geht es los. Alle sind herzlich eingeladen. Natürlich zaubern die Verantwortlichen auch noch die eine und andere Überraschung aus dem Hut.
Das Café Augusto im Professorenhaus lädt an diesem Nachmittag in gewohnter Weise zum Verweilen ein.
Stadtbibliothek Lingen Lesestunden kostenloser Eintritt
Lesen, vorlesen, zuhören, genießen – Die Stadtbibliothek öffnet am Sonntagnachmittag. Dabei dreht sich alles ums Vorlesen. Oberbürgermeister Dieter Krone liest um 15 Uhr aus dem Buch „Tsozo und die fremden Wörter“. Um 16 und 17 Uhr gibt es das beliebte Bilderbuchkino. Zudem können die großen und kleinen Besucher ein Lesezeichen basteln. Das Vorlesen richtet sich vor allem an junge Zuhörer bis zehn Jahre. Für alle anderen Besucher bietet sich die Gelegenheit, in Ruhe die Bibliothek und attraktiven Lesestoff auch in unterschiedlichen Sprachen zu erkunden. Ein Programm wird in der Stadtbibliothek ausliegen.
Wichtig: Es ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Heute ist Internationaler Frauentag. Auch in 2016 gibt es ein kleines Programm, das das Lingener Frauenforum anbietet. Dazu zählt heute Abend David O. Russells Film Joy – Das Außergewöhnliche im Centralkino in der Marienstraße (20 Uhr). Der Film erzählt die aufregende, über vier Generationen führende Familiengeschichte des Mädchens Joy, das zur Frau wird, ein Geschäftsimperium aufbaut und als Matriarchin eigenständig leitet. In dieser intensiven, hochemotionalen und vor allem sehr menschlichen Komödie zeichnen Verrat, Vertrauensmissbrauch, der Verlust von Unschuld und verletzte Liebe Joys Lebensweg zum wahren Familienoberhaupt und zur Chefin ihres Unternehmens, mit dem sie sich in einer gnadenlosen Geschäftswelt erfolgreich behauptet. Während Joys innere Stärke und wilde Vorstellungskraft sie durch schwere Zeiten tragen, werden Verbündete zu Kontrahenten und Gegner zu Verbündeten – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Familie.

Oscar®-Preisträgerin Jennifer Lawrence spielt die Hauptrolle und ist an der Seite von Robert De Niro, Bradley Cooper, Edgar Ramirez, Isabella Rossellini, Diane Ladd und Virginia Madsen zu sehen.

Am kommenden Samstag, 12. März ab 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) veranstaltet das Frauenforum in Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Lingen (Ems)  ein Frauenfest im Saal der Wilhelmshöhe. Im letzten Jahr feierten dort Frauen aus rund 30 Ländern.
Geboten werden Buffettische zu unterschiedlichen Ländern mit landestypischen Speisen. Es gibt ein internationales Fingerfood-Búffet, das u.s. von afrikanischen Kochbananen, libanesischen Falafel, Fish pie aus der Karibik und einem vegetarischen Tisch mit Speisen aus Europa alles bietet, um eine kleine kulinarische Weltreise zu unternehmen.
Daneben wird auch ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben einer internationalen Modenschau mit traditionellen Gewändern und Kleidern rund um die Welt zeigen zwei Tanzgruppen ihr Können, Poetry-Beiträge fordern zum Nachdenken auf. Die Aktion „one billion rising“ zeigt den Kampagnen-Film und anschließend wird die Choreographie zum bekannten Soundtrack getanzt.

Nach dem Programm wird Djane Ellen flotte Musik auflegen, so dass die Möglichkeit für alle Frauen besteht, das Tanzbein zu schwingen.

Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt. Die Macherinnen des Frauenfestes freuen sich auf Frauen jeden Alters, insbesonders auf Zugewanderte. Karten sind bei der Touristik Information zum Preis von 12,- Euro/ermäßigt 10,- Euro (incl. Fingerfood-Imbiss und Begrüßungssekt) erhältlich.

Bonne Nuit Papa

3. Juli 2015

Bonne Nuit Papa
Dokumentation, D 2014, 100 Min., FSK 6, Regie: Marina Kem
Lingen (Ems) – CentralKino, Marienstraße
Samstag, 4. Juli – 20 Uhr

Eintritt: 6 Euro
[In Anwesenheit von Regisseurin Marina Kem sowie Motion Designer und Postproduction Supervisor Alex Holthaus.]

„Bonne Nuit Papa“ ist ein Film über Versöhnung, Abschied und Verbundensein. Er dokumentiert Marina Kems Suche nach der Geschichte ihres Vaters. Ein Vater, der ihr doppelt fremd war; fremd durch seine kambodschanische Herkunft, fremd in seinem Schweigen. Dr. Ottara Kem hatte nie über seine Heimat gesprochen. Doch auf dem Sterbebett wünschte er sich, in Kambodscha begraben zu werden. Für die Tochter beginnt damit eine intensive, versöhnliche und poetische Reise. Auf den Spuren seines Lebens gelangt sie immer tiefer in die Geschichte der Ideologiekriege und findet am Ende eine neue Familie und Versöhnung mit ihren Wurzeln.

BVB-Kultfilm

6. Mai 2015

„Am Borsigplatz geboren – Franz Jacobi und die Wiege des BVB“
Lingen (Ems)  –  Centralkino, Marienstraße 8
Donnerstag, 7. Mai ’15  –  20 Uhr
Ob die »Pöhler Supporter 09«, die »BVB Bulldogs«, die »Borussen Brummer« oder »BVB Fanclub« in Baccum. Die BVB-Fans in unserer Stadt sind zahlreich. Entsprechend groß ist das Interesse an der Sondervorführung des BVB-Kultfilms „Am Borsigplatz geboren – Franz Jacobi und die Wiege des BVB“ am kommenden Donnerstag in Lingen (Ems).
Für den Film spendeten über 3000 Fans und Institutionen mehr als 250.000 EUR in einem Crowdfunding-Projekt. Der Streifen dreht sich um die spannende, in den entscheidenden Stunden gar dramatische Entstehung des heutigen BVB. Sie handelt von seinem Gründer Franz Jacobi und 17 Mitstreitern, die sich mit List und Hartnäckigkeit gar der katholischen Kirche widersetzten, um Fußball spielen zu können.
Der »kicker« schreibt: „Den drei Filmemachern Jan-Henrik Gruszecki, Marc Quambusch und Gregor Schnittker ist bei aller Leidenschaft für den BVB ein Werk ohne zu dick aufgetragenes Pathos gelungen, das auf akribischer, beharrlicher Recherche beruht. Ein Lehrstück mit viel Erzählkraft über die schwierigen und angefeindeten Anfänge des Fußballs nicht nur in Dortmund“.
Seit der Uraufführung haben sich viele Fans, Fanclubs und Organisationen bei den Filmemachern gemeldet, die den Streifenin angemieteten Kinos zeigen möchten. Mit den Erlösen werden soziale Projekte im Dortmunder Norden unterstützt.
Dank der guten Verbindungen der Filmemacher kann der Film, der am 15. März Premiere feierte, nun auch in Lingen gezeigt werden. Was ein Muss für alle Lingener BVB-Fans sein dürfte, ist auch eine sehr gute Empfehlung für jeden Fußballfreund. Regisseur Jan-Henrik Gruszecki ist am Abend anwesend.
Das Lingener Centralkino vergibt keine Reservierungen mehr; an der Abendkasse gibt es am Donnerstag noch Restplätze für 6 EUR.

Die Böhms

23. Januar 2015

Es gibt guten und aktuellen Anlass, die Laxtener Kirche zu erwähnen: Ein filmisches Porträt der Architektenfamilie Böhm. Architekt Dominikus Böhm baute zwar schon in der Weimarer Republik Kirchen. Die katholische Kirche St. Josef im heutigen Lingener Stadtteil Laxten entwarf er, der von den NS-Machthabern Verpönte in Nazi-Deutschland, dann ab 1932. Für die Basilika legte der Architekt („„Ich baue, was ich glaube.“) am 21. Juli 1935 den endgültigen Entwurf vor, wie der langjährige Laxtener Dechant Theodor Dierkes in seiner Chronik der Pfarrgemeinde St. Josef Lingen-Laxten schrieb. Heute lagern die Böhm’schen Pläne im Staatsarchiv in Köln.

Familie Böhm baute weiter Kirchen. Sohn Gottfried schuf seine visionären Betonkirchen im westlichen Nachkriegs-Deutschland. Heute setzen Paul, Stephan und Peter Böhm Moscheen, Hochhäuser und Museen auf den Globus und ein Nachkömmling, so will es das Familienbuch, wird dasselbe in Zukunft tun. Die Böhms aus dem Rheinland sind eine Architektendynastie.

Zwei Jahre lang hat der junge Schweizer Filmemacher Maurizius Staerkle Drux die Böhms für einen Dokumentarfilm begleitet. Gemeinsam mit Kameramann Raphael Beinder dokumentierte der in Köln geborene Absolvent der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) dramatische Momente, familiäres Beisammensein und konzentriertes Schaffen in ihrer Kölner Villa. Entstanden ist ein filmisches Portrait der Böhm-Familie und ihres Patriarchen Gottfried, ein Dokument „über die Komplexität und Untrennbarkeit von Leben, Liebe, Glaube und (Bau-)Kunst“. Vom Goethe-Institut und von der Jury des Dok.fest München wurde der Film bereits mit Preisen gekrönt.

Heute und damit exakt zum 95. Geburtstag von Gottfried Böhm hat der Film „Die Böhms. Architektur einer Familie“ Premiere im Weisshauskino in  Köln – übrigens in Anwesenheit der gesamten Familie. Der offzielle Kinostart ist dann in 50 Lichtspielhäusern ab 29. Januar 2015 [und mein Service für Pino Pilotto in Luzern: In der aufgewerteten Schweiz startet die Dokumentation tags darauf in Solothurn]. Hoffentlich gibt es den Film auch bald bei uns, liebes Centralkino Lingen, vielleicht im Zusammenhang mit dieser neuen Reihe?

 

(Quelle)

Titanic Boygroup

6. November 2014

Titanic Boygroup – Die Abschiedstournee
3 Männer – 3 Ex-TITANIC-Chefredakteure – 3 gescheiterte Existenzen

Lingen (Ems) – Centralkino, Marienstraße
Samstag, 8. November – 20 Uhr
Karten: 20,90 Euro (lt. Eventim)

„Nach 15 Jahren Bühnenpräsenz und 800 ausverkauften Auftritten haben die drei ehemaligen TITANIC-Chefredakteure Schmitt, Gsella und Sonneborn alles erreicht: Ruhm, Weiber und Rückenschmerzen ohne Ende. Jetzt ist endlich Schluss, sie verabschieden sich von ihrem Publikum! Martin Sonneborn will sich künftig nur noch seiner PARTEI und der feindlichen Übernahme des ZDF widmen, Thomas Gsella endlich seine Lyrik- und Satirepreise der Größe nach sortieren, und Oliver Maria Schmitt will packende Gesellschaftsromane über Sex mit Zahnprothesen und Inkontinenzmitteln schreiben.

Erleben Sie zum letzten Mal zweihundert Minuten Liveprogramm mit abgefuckten Altstars zum Anfassen und Pflegen, mit Satire pur und Polemik vom Feinsten, mit Lyrik, Prosa und lustigen Monumentalfilmchen, mit charmanten Beschimpfungen, dreisten Tatsachenverdrehungen und jeder Menge Witzchen auf Kosten Älterer und Jüngerer. Ein unvergesslicher Abend für Sie und Ihre nächsten Verwandten!“ (Quelle)

3,2,1, Hammer

30. Oktober 2014

Benefiz-Versteigerung im Centralkino
Lingen (Ems) – Marienstraße
Donnerstag, 30. October 2014 – 19.30 Uhr  bis 22:00

Gegenstände aus Lingen und Umgebung werden an diesem Tag für einen wohltätigen/gemeinnützigen Zweck versteigert. Studierende des Campus-Lingen organisieren den Abend. Wer Lust hat etwas spontan versteigern zu lassen, darf den Gegenstand gerne mitbringen! Stadtgeschichte(n) neu gemischt und versteigert.

Bildschirmfoto 2014-10-29 um 23.02.38

http://bcove.me/2epn8ckb

Gesellschaftsspiele

25. April 2014

Bildschirmfoto 2014-04-24 um 22.02.57
Aus gegebenem Anlass twittert mir der Initiator: 17 Uhr für die ganze Familie! Später dann nur für Erwachsene. Grillwürstchen und Zigarren nur draußen!

Doch Wotan Wilke Möhring gibt’s ab 20.15 Uhr nur im Centralkino.