Ensemble Noisten

25. Juni 2017

Klosterkirchenkonzert:
Ensemble Noisten
Triff Klezmer
Heitere und melancholische Melodien in nicht ganz traditionellem Gewand.
Haselünne – Klosterkirche
Heute, Sonntag 25. Juni 2017 – 18 Uhr
Karten 15,- €

Klezmermusik ist traditionelle jüdische Fest- und Feiertagsmusik; eine Musik, die direkt die Seele berührt. Das Klezmer Ensemble Noisten versteht es meisterhaft, den Bogen von
fröhlichen extrovertierten Emotionen bis hin zum melancholischen reflexiven Moment zu schlagen.

Das 1999 gegründete Wuppertaler Quartett um den Klarinettisten Reinald Noisten ist eine feste Größe in der deutschen Musikszene und darüber hinaus. Das Quartett überzeugt mit  unbändiger Spielfreude, virtuoser Technik und stilvollen Arrangements.

„Triff Klezmer“ heißt ihr Programm, in dem neben traditionellen Weisen zahlreiche Eigenkompositionen zu hören sein werden. Hervorzuheben ist die Besetzung: Neben Reinald Noisten (Klarinette,) Claus Schmidt (Gitarre), Andreas Kneip (Kontrabass) – alle Absolventen der Kölner Musikhochschule – sorgt Shan Dewaguruparan (Tabla, andere Schlaginstrumente) für eine farbenfrohe Klangpalette.

Ein persönlicher Nachtrag:

Der Screenshot links zeigt die Ankündigung des Klosterkirchenkonzerts im  Veranstaltungskalender der Stadt Haselünne. Ich finde ihn ausgesprochen ärgerlich.
Denn gleichgültiger kann man auf dieses einzigartige Konzert nicht aufmerksam machen.
Liebe Verantwortlichen: Kümmert Euch! Ändert das!

Handruper Gesangssextett AufTakt
As time goes by – Glanzlichter und andere Gelegenheiten

49832 Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 79
Fr 19. Mai – 20 Uhr
Karten 10 € (erm 8 €)

„As Time goes by“ -Unter diesem Kult-Songtitel schaut das Handruper Gesangssextett  AufTakt nicht nur zu, wie die Zeit vergeht, sondern besingt sie in ihren mehr oder weniger festlichen Höhepunkten. „Glanzlichter und andere Gelegenheiten“ finden die sechs Herren in Frack und Zylinder am Teetisch ebenso wie in der Schlacht am kalten Buffet, im Fußball wie beim Wein, immer wieder aber in der Liebe, mal heiter beschwingt, mal melancholisch nachdenklich und stets natürlich mit viel Gefühl.

Das literarisch-musikalische Programm greift wieder weit aus und reicht von Frank Sinatra bis zu Elvis Presley und den Beatles oder von Johannes Brahms bis zu Reinhard Mey und Udo Jürgens, von alter Ton- und Tanzfilmseligkeit bis zu fröhlichen Musicalklängen. Augenzwinkernder Humor verbindet das Gewichtige mit dem Wolkigen – eine Hommage an das Leben.

Blues in den Mai

17. April 2017

Blues in den Mai
Das größte kleine Blues-Festival

mit:
Lisa Lystam Family Band
Guy Verlinde & the Mighty Gators
Morblus feat. Justina Lee Browne
Twist – Heimathaus
So 30. April  2017 – 19 Uhr
Karten 25 Euro (VVK), 30 Euro (AK)

emsbueren

Historien-Drama in Emsbüren: Die 1.200-Jahr-Feier fällt aus.

Die niedersächsische Kirchengemeinde Emsbüren, informiert die taz, hielt sich für eine Keimzelle des organisierten Christentums in Südwest-Niedersachsen.

Sie „konnte sich bis vor Kurzem noch als etwas ganz Besonderes fühlen: Sie verfügte über eine Urkunde Ludwigs des Frommen, in der sie im Jahre 819 erstmals erwähnt wurde. „Eine Kaiserurkunde können nur wenige Orte vorweisen“, sagt Georg Wilhelm vom Osnabrücker Diözesanarchiv. Das Problem nur: Die Urkunde ist eine Fälschung. Die Kirchengemeinde hat jetzt die für 2019 geplanten Jubiläumsfeierlichkeiten abgeblasen.

Die Ernüchterung hat ihre Ursache in einem Forschungsprojekt des mittlerweile emeritierten Bonner Historikers Theo Kölzer, der für das Quellenwerk „Monumenta Germaniae Historica“ sämtliche Urkunden Ludwigs, des Sohnes Karls des Großen, untersuchte. Weil er die

sogenannte „Visbek-Urkunde“, in der Emsbüren alias Saxlinga erwähnt ist, als Fälschung entlarvte, muss die kirchliche Organisationsgeschichte im Emsland neu geschrieben werden.

„Natürlich hat die Forschung gesehen, dass es mit der Urkunde ein Problem gibt“, sagt Wilhelm. Das Dokument sei in der falschen Schrift verfasst gewesen und auch die Jahreszahl konnte nicht stimmen. Die Urkunde verlieh der Abtei Visbek ein Privileg und sicherte ihr bestimmte Zuwendungen. Bisher waren die Forscher deshalb davon ausgegangen, dass das Dokument zwar in einem späteren Jahrhundert verfasst worden war, dass es sich aber im Wesentlichen um eine inhaltlich korrekte Abschrift handelte.

„Urkundenfälschung durch Geistliche ist nicht so ein spektakuläres Phänomen“, sagt Tobias Weller vom Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn. Alte Urkunden seien häufig nur in Abschriften überliefert. Und Fälschungen hätten bisweilen auch dazu gedient, legitime, aber etwa nicht schriftlich fixiert Ansprüche zu bekräftigen, was bei der Visbeker Urkunde freilich nicht der Fall gewesen sei. Sie wurde, was selten vorkommt, komplett gefälscht.

Professor Dr.  Kölzer fiel beim Vergleich der mehr als vierhundert Urkunden Ludwigs des Frommen auf, dass es für die Visbeker Urkunde eine echte Vorlage von einem französischen tazKloster gab, die für Visbek um 980 im Benediktinerkloster Corvey ab- und umgeschrieben wurde. Kölzer konnte nachweisen, dass es personelle Verbindungen zwischen dem französischen Kloster und Corvey gab, der Originaltext also nach Corvey gelangt sein konnte.

Im größeren Zusammenhang erscheint das Missgeschick Emsbürens verschmerzbar. „Es gibt sehr viele Dokumente, die man als Erstbelege für sächsische Bischofssitze angenommen hat, die sich im Rahmen der ‚Monumenta Germaniae Historica‘ als Fälschungen erwiesen haben“, sagt Weller. Dem könnte noch so manches Jubiläum zum Opfer fallen.“

(Der Text gefunden bei der taz. Foto oben: Emsbüren, Kirchgarten, von Thomas Pusch Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0; Foto unten: Die gefälschte Visbeker Urkunde: Foto Uni Marburg/Forschungsinstitut Lichtbildarchiv älterer Originale (LBA) der Philipps-Universität Marburg/dpa )

ps Und wie meldet die „Lingener Tagespost“ diese kleine, historische Fälschung? Man reibt sich die Augen: Sie meldet es als Erfolg: „Dank einer Urkunde aus dem Jahr 1181 und dem Taufbrunnen aus dem 12. Jahrhundert kann die Kirchengemeinde St. Andreas Emsbüren jetzt das korrekte Alter nachweisen…“

Jessy Martens

30. Dezember 2016

Jessy Martens
Twist – Heimathaus, Flensbergstraße 11
Sa 07. Jan 2017 – 20 Uhr

VVK: 18€ / AK: 21€

 

 

Ulla Meinecke

9. Dezember 2016

Ulla Meinecke & Band
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstr.

Sa 10.12. – 20 Uhr
Vorverkauf 25 € / Abendkasse 29 €

„Seid mit dabei, wenn Ulla Meinecke mit ihrer Band auf unserer Bühne zu sehen ist und ihre neue CD mit dem Titel „Wir waren mit dir bei Rigoletto, Boss!“ vorstellt. Die Grand Dame des poetischen Pop hautnah in Freren!“

Ulla Meineckes Texte sind sehr bildstark und funktionieren wie kleine Filme.
Gute Texte, neu arrangierte und melodieenstarke Songs, überraschende Moderationen sind bei Ulla Meinecke wie Filme. In ihrem neuen Bühnenprogramm überzeugt die Ulla Meinecke Band mit einer gänzlich neuen Dramaturgie und wie immer mit einem brillanten Bühnenentertainment. Mit einer grossen Leichtigkeit, weil man die Tiefe darunter spürt.

 

📌 Emslandkalender 2017

28. Oktober 2016

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Der neue Emslandkalender 2017 ist da! Jetzt bestellen auf www.emslandkalender.de! Den Rest des Beitrags lesen »

Historischer Korn- und Hansemarkt
Haselünne  – Stadtzentrum
Fr 9.9. bis So 11.9. ganztags

Eintritt: Erw. 3 bis 7 Euro, erm. 1,50 € bis 3 €
Kinder bis 12 Jahre kein Eintritt

Der 18. Korn- und Hansemarkt findet am kommenden Wochenende in Haselünne statt. Thema wird sein: „Handel am Breitenstein“. Unter diesem Motto wird eine bunte Vielfalt von unterschiedlichsten Warenhändlern Gewürze, Tuchwaren und vieles mehr feilbieten und mit ihren Gütern das Marktgeschehen bereichern.

Der „Breitestein“ war und ist ein zentraler Handelsplatz inmitten der alten Korn- und Hansestadt, welcher die Jahreszahl 1272 trägt (Gründungsjahr der Stadt Haselünne). Hier wird seit jeher nicht nur Handel getrieben, sondern es wurde auch  Gericht gehalten. An den Markttagen wird dieser Platz wieder mit buntem und lautem Treiben gefüllt werden: fahrende Händler, Krämer und Bauersleut, Gaukler und Bänkelsänger werden die Besucher in die alte Hansezeit zurückversetzen.

Gaukler und fahrendes Volk beleben die Innenstadt Haselünnes. Auch in der Bauernschaft an der alten Klostermauer wird erneut das ärmliche Leben der Bauern und Ackerbürger zu Zeiten des Mittelalters nachgestellt. Der Korn- und Hansemarkt 2016 – ein Fest für die ganze Familie, mit vielen Attraktionen für Groß und Klein.

„Wir laden Sie schon heute ein auch den 18. Historischen Korn- und Hansemarkt vom 09.  bis 11.September 2016 in Haselünne zu besuchen. Seien Sie Gast und machen Sie sich selbst ein Bild von diesem einzigartigen Mittelaltermarkt.“

 

Bullemänner

6. September 2016

Bullemänner
Westfälisches Ethno-Kabarett: „Rammdöösig“
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstr.79
Sa, 10. Sept. 2016 – 20 Uhr
Karten 22 €, erm 18 €

rammdoeoeoesig1Für den aktuellen Zustand der Welt hat der Westfale ein passendes Wort: „Rammdöösig“:

Russische Oligarchen erobern die westfälische Runkeltaiga, eine ausgemusterte Kampfdrohne mit Afghanistan-Erfahrung bringt als „Löschdrohne Floriane“ Chaos in die Leitstelle der Suchtdruper Feuerwehr und „Shades of Grey“ fräst seine Spuren durch die Schlafzimmer im Neubaugebiet. Doch zwei Mann behalten im Chaos die Ruhe: Die Bullemänner!

Augustin Upmann und Heinz Weißenberg sind zwei westfälische Tischfeuerwerke – mit ihrer „Tastenfachkraft“ Svetlana Svoroba als ukrainischem Treibsatz. Westfalen trifft Ukraine: Was gestern noch unvorstellbar war, ergibt heute Witze für eine bessere Welt.

„Rammdöösig“, seit 1994 die zwölfte Produktion der Bullemänner, ist westfälisches Ethno-Kabarett: Schräger und tiefschwarzer Humor aus Westfalen – staubtrocken und intelligent, geerdet und gleichzeitig auf der Höhe der Zeit – und immer saukomisch.

„Rammdöösig“ ist nicht nur ein Abend für ausgelassene Westfalen und niedergelassene Zugezogene! www.bullemaenner.de

„In the Garden of the Seraglio“
Sommerkonzert auf dem Gut Hange
Hanna Thyssen - Sopran, Caroline Messmer - Querflöte und Monika Arnold - KlavierGut Hange
Schaler Str. 8 – Freren

Sonntag, 28.8. – 17 Uhr
Eintritt: 20,- € / erm: 18,- €

Das seit mehreren Jahren bestehende Ensemble mit Hanna Thyssen – Sopran, Caroline Messmer – Querflöte und Monika Arnold – Klavier interpretiert in seinem Kammermusikprogramm Musik der Romantik. Auf dem
abwechslungsreichen Programm stehen Werke des britischen Komponisten F. Delius mit einer Auswahl aus den „Seven Danish Songs“, sowie Stücke von R.V. Williams und R.R. Benett. Die deutsche Romantik wird repräsentiert durch Auszüge aus dem „Italienischen Liederbuch“ von H. Wolf und zwei Romanzen
von R. Schumann für Querflöte und Klavier. Virtuose französische Flötenmusik bildet den Abschluss des Konzertes von P.O. Ferroud und F. Borne.