Frauen Power – Jenseits der Enge
Ausstellung
Bad Bentheim-Gildehaus, Altes Rathaus, Neuer Weg 7
Öffnungszeiten samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr, am Mittwoch von 15 bis 17 Uhr

Die gemeinsame Herbstausstellung des Otto Pankok Museums und des Landkreises Grafschaft Bentheim stellt beispielhaft Frauen vor, die ihren Weg gingen:

• die Architektin Victoria Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt
• die Wohltäterin Maria Niehues
• die Lyrikerin Erika Lichte
• die Heimatdichterin Lucie Rakers
• die Vorkämpferin der Landfrauenbewegung Emma Bodenkamp

So unterschiedlich ihre Betätigungsfelder auch waren, es einte sie doch der Wille, ihr Leben auch in schwierigen Zeiten in die Hand zu nehmen, bestehende Verhältnisse zu verändern und ungewöhnlich nach vorn zu gehen. Lassen Sie sich von diesen Frauen, ihren Motiven und ihrem Engagement inspirieren. Aufbrechen, der inneren Überzeugung folgen, Widerstände überwinden – Frauen, die am Beginn des 20. Jahrhunderts stehen und mit der Grafschaft Bentheim verbunden sind, zeigen mit ihren Lebenswegen, wie dies gelingen konnte.

Blicken Sie zurück auf einen spannenden Teil der Grafschafter Regionalgeschichte. Erleben Sie, wie aus Frauen PowerFrauen wurden, weil sie andere vom Wert ihrer eigenen Leistung überzeugten.

Verwoben mit der Ausstellung zu den besonderen Frauenpersönlichkeiten ist die  Präsentation von Frauenporträts, die zwischen 1880 und 1980 entstanden. Künstlerinnen und Künstler verdichten mit ihrem Blick auf die Wirklichkeit ihr Verständnis von Frauen.

Aufgrund der Corona-Lage in der Grafschaft Bentheim muss die für Freitag, 16. Oktober, vorgesehene  Eröffnungsfeier ausfallen.

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„Bitte denken Sie an das Tragen eines Mundschutzes und befolgen Sie die Hinweise, die auf den aushängenden Plakaten stehen. Handdesinfektionsmittel steht bereit. Listen mit Besucherdaten müssen nicht geführt werden. Bei Fragen steht Ihnen das Aufsichtspersonal gerne zur Verfügung. Weiterführende Informationen haben wir auf einer Sonderseite für Sie zusammengefasst.“ Otto-Pankok-Museum

Tag des offenen Denkmals

13. September 2020

Heute findet der alljährliche Tag des offenen Denkmals statt. Trotz Corona, aber deshalb natürlich unter besonderen Bedingungen. Das diesjährige Motto lautet: „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“ Im Jahr 2020 rückt die veranstaltende Deutsche Stiftung Denkmalschutz damit ein Thema in den Fokus, das uns alle betrifft: „Den bewussteren Umgang mit unserem Planeten, unseren Ressourcen und unserem eigenen Handeln. Ausgehend von der Forstwirtschaft prägt der Begriff Nachhaltigkeit die Politik, die Lebensmittelindustrie, Energie- und Kosmetikbranche und stellt sie vor neue Herausforderungen. Welche Rolle nimmt in dieser Gesellschaftsdebatte die Denkmalpflege ein?

Dank geistiger, technischer, handwerklicher und künstlerischer Maßnahmen erhält Denkmalpflege historische Bauten und wahrt Erinnerungen. Gleichzeitig schont die Instandsetzung von Denkmalen wertvolle Ressourcen und macht sie zukunftstauglich.“ Die Veranstaltung, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sagt: „Gemeinsam mit Ihnen möchten wir uns der Frage nähern: Wie nachhaltig ist Denkmalpflege tatsächlich? Das Thema des Jahres „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“ ist dabei ganz unterschiedlich auslegbar und umfasst, so die Stiftung, mehrere Themenschwerpunkte:

  • Bauweisen von Denkmalen: Verwendung beständiger und regionaler Baumaterialien, ressourcenschonender Baukonzepte oder energetischer Sanierungen
  • Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit von Denkmalen: Traditionelle handwerkliche Techniken für die Zukunft
  • Neue Nutzungskonzepte von Denkmalen: Umnutzung bestehender Räumlichkeiten als Zukunftspotential und Vorbeugung von Leerstand
  • Natur trifft auf Kultur: Grünflächen, Parkanlagen oder Friedhöfe als landschaftliche Freiräume und moderne Naturoasen

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz alle Veranstalter aufgerufen, den Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr auf neuen Wegen zu begehen: wir möchten mit Ihnen gemeinsam Denkmale digital erleben. Mehr Informationen findet man hier. 

Neue Wege ist natürlich ein Stichwort. Und Digitalisiserung auch. Denn nun raten Sie mal, wieviele dieser neuen Wege im Westen Niedersachsens gegangen werden, im Land von Ems und Vechte, den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim oder gar in Lingen (Ems), unserer Großen Selbständigen Stadt mit oberzentralen Teilfunktionen? Na, eine Idee?

Weil dies angesichts des ausgesprochen zurückhaltenden Umgangs unserer lokalen Behörden mit Baudenkmalen natürlich eine schwierige Frage an die geschätzte Leserschaft ist, gibt es als Hilfestellung eine digitale Karte aus der diesjährigen Online-Präsentation der Stiftung. Sie finden darauf in unserem Landstrich: Nichts.

Stutzen Sie auch wie ich und denken an die Rahmenbedingungen in Zeiten, in denen viele Selbständige in der IT, Fotografen, Gestalter und Designer händeringend nach Aufträgen suchen und sogar viel Geld vorhanden ist, ihnen Arbeit zu geben. Ich halte allerdings die Nichtteilnahme auch für ehrlich: Denkmalschutz nämlich spielt bei uns eben keine wesentliche Rolle.

Empfehlen kann ich übrigens Besuche auf der TdOD-Internetseite oder bei Facebook. Die Bilder und Informationen entschädigen ein wenig für die kulturelle Leere unserer Region. Ansonsten muss man halt nach Bunde (Ostfr.), Bramsche (OS) und Rheine (NRW) fahren. Dort nämlich befinden sich in diesem Jahr die nächsten offenen Denkmäler. Schaut bitte selbst.

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Einen ganz persönlichen Wunsch habe ich noch: In der Lingener Burgstraße 28 befindet sich das Amtsgericht. Sein Altbau ist ein Palais, das im 17. Jahrhundert von Sylvester von  Danckelman errichtet wurde und seither ununterbrochen Gericht ist. Vor rund 30 Jahren hat sich dann jemand Behördliches des Gebäudeerhalts angenommen. Einerseits baute man Fenster im Stil des 17. Jahrhunderts ein, aber andererseits wurde eine hellgraue Bauchemie-Pampe auf den Bentheimer Sandsteinsockel geschmiert, vorgeblich um diesen zu schützen. Dieses wunderschöne historische Gebäude ist dadurch schrecklich verunstaltet worden. Wann sorgt der Denkmalschutz dafür, dass dieser Chemiemist wieder entfernt wird?

Aussichtslosigkeit

4. September 2020

In den benachbarten Niederlanden ist die Situation der Diskotheken und Nachtclubs zunehmend aussichtslos. Sie müssen in den Niederlanden weiterhin geschlossen bleiben. Dies machte Ministerpräsident Mark Rutte am Monatsersten auf der allwöchentlichen Pressekonferenz zur Corona-Entwicklung bekannt. Trotzdem wird zurzeit ein Plan erarbeitet, mit dessen Umsetzung die für die Branche bitter nötige Wiederaufnahme des Regelbetriebs ermöglicht werden könnte.

Jorn Lukaszczyk bemüht sich nun bereits seit Monaten um eine Lösung für den Sektor, in dem das Abstandhalten, gekoppelt mit einem nicht trunkenen Organismus, in der Regel eher die Ausnahme darstellt. Er ist selbst Besitzer eines Clubs in Utrecht und Gründer der Interessensvereinigung Nachtbelang, mit der er versucht, der eigenen Lobby ein Gehör zu verschaffen.

Dazu arbeitete Nachtbelang, das hundert Nachtclubs, 4500 Betriebe und 75000 Mitarbeiter repräsentiert, einen Plan aus, womit der Organisation von Veranstaltungen das Risiko genommen werden soll, indem die Infektionsgefahr minimiert wird. Darin enthalten sind beispielsweise Konzepte zur optimierten Ventilation, Abstandsregeln und eventuelle Altersbeschränkungen.

Auch wenn das Konzept bisher noch wenig Anklang gefunden hat, konnte die Vereinigung immerhin einen Erfolg erzielen, indem sie zu einem Gespräch durch das Ministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten, Sicherheit und Justiz eingeladen wurde, an dem auch der niederländische Hotel- und Gaststättenverband teilnahm. „Das war sehr wichtig für uns und ein Lichtblick“, sagt Lukaszczyk, der aber auch meint: „Es hat ein halbes Jahr gedauert, bevor wir ein erstes Gespräch gehabt haben. Nun darf es alles etwas schneller gehen.“

Damit meint er die Öffnung der Diskotheken zum ersten Oktober. Sowohl Rutte als auch Gesundheitsminister Hugo de Jonge (CDA) nahmen dieser Bestrebung allerdings bereits mehrmals Wind aus den Segeln, zuletzt gestern Abend. Erst wenn ein Impfstoff vorhanden sei, wäre ein Regelbetrieb wieder möglich, sagte de Jonge. Für die Branche eine katastrophale Zukunftsaussicht: „Gerade, weil wir uns nicht nach einem neuen Datum richten können. Wenn das noch lange andauert, wird ein ganzer Sektor hinweggefegt“, so Lukaszczyk. Für den Moment bleibt ihm und Nachtbelang wohl nur die Hoffnung auf eine weitere Maßnahme zur finanziellen Unterstützung.

In den letzten Wochen hatten sich einige Clubs zwar nach Alternativen umgesehen und veranstalteten ein „sitzendes Ausgehen“, jedoch wurde damit nur ein kleiner Teil des Verlustes gedeckt und das Hauptklientel der jungen Menschen konnte damit kaum angelockt werden. Deshalb haben mehrere Betreiber ihre Türen bereits wieder geschlossen.

Es sei laut Lukaszczyk höchste Zeit, eine Lösung zu finden – nicht nur aus ökonomischen Gesichtspunkten. Der Rückhalt der Jüngeren für die Corona-Beschränkungen sei vollständig vergangen, wenn man all die illegalen Feiern betrachte, die zurzeit stattfinden. „Warten wir aber noch bis zum Winter: Dann gehen die illegalen Partys nach drinnen und zum Beispiel in Scheunen, die überhaupt nicht überprüft sind.“


Quelle: Niederlande.net

Heute beginnen die Salzburger Festspiele. Es gibt sie seit 100 Jahren und das sollte groß gefeiert werden.

Doch fast alles in diesem Jahr ist anders, natürlich wegen der  Corona-Pandemie.

So stehen natürlich sehr viel weniger Eintrittskarten zur Verfügung. Doch es gibt Abhilfe: Der deutsch-französische Kulturkanal Arte wird einige Veranstaltungen übertragen; darüberhinaus wird der Internet-Kanal Arte Concert jeden Abend um 20.30 Uhr auf arte.tv/salzburg Konzerte, Theateraufführungen und Opern ausstrahlen.

Den Auftakt macht heute am Samstag, 1. August 2020 die zeitversetzte Live-Übertragung von Richard Strauss‘ Oper „Elektra“ in einer Inszenierung von Krzysztof Warlikowski und unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst. Die Titelrolle singt Aurine Stundyte.

Ein weiterer Höhepunkt wird heute ab 21.15 Uhr im Netz auch der Salzburg-Klassiker „Jedermann“ von Festival-Mitbegründer Hugo von Hoffmansthal sein, 2020 unter der Regie von Michael Sturminger und mit Tobias Morreti in der Titelrolle.

Morgen am Sonntag, 2. August zeigt der europäische TV-Kanal dann bereits um 16 Uhr die Dokumentation „Das große Welttheater – Salzburg und seine Festspiele“, welche die 100-jährige Geschichte des Festivals beleuchtet. Um 17 Uhr wird dann Christof Loys Inszenierung von Mozarts „Così fan tutte“ unter der Leitung von Joana Mallwitz und mit Elsa Dreisig, Marianne Crebassa und Andrè Schuen live von den Festspielen übertragen.

Im Fernsehen zeigt Arte am Sonntag, 23. August zunächst Daniel Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra, bevor Igor Levit einen Teil seines Beethoven-Zyklus vom diesjährigen Festival präsentiert. Anschließend wiederholt Arte Verdis Oper „Aida“, mit Anna Netrebko in der Hauptrolle. Darüberhinaus sind am Sonntag, 30. August die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Andris Nelsons im TV zu hören und zu sehen.


Die Salzburger Festspiele gelten als das weltweit bedeutendste Festival der klassischen Musik und darstellenden Kunst. Seit 1920 finden sie jeden Sommer im Juli und August im österreichischen  Salzburg statt. Markenzeichen der Festspiele sind der Jedermann auf dem Domplatz, exemplarische Mozart– und Strauss-Aufführungen, sowie ein vielfältiges und hochkarätiges Schauspiel-, Opern- und Konzert-Programm. Alljährlich mehr als 200 Veranstaltungen werden in den sechs Festspielwochen von mehr als 250.000 Gästen besucht. Eigentlich. 2020 ist alles anders.

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Foto: Tobias Moretti, Edith Clever, Jedermann, Salzburger Festspiele 2020; © SF / Matthias Horn

 

Lebenszeichen

13. Juli 2020

Ein Lebenszeichen der Wilhelmshavener Musikszene und ein fettes Stück Weser-Ems Kultur hab‘ ich da gestern gefunden.

Seit nunmehr fast vier Monaten steht natürlich auch in Wilhelmshaven der gesamte Kulturbetrieb still, die Bühnen bleiben unbespielt und die Veranstaltungsabsagen brachten wie überall die Kulturschaffenden in ernsthafte finanzielle Probleme. Abgesehen von den finanziellen Einbußen hat die Coronakrise aber auch zur Folge, daß die Konzertbesucher und Musikfans  seit Monaten zuhause sitzen und auf Live Musik verzichten müssen, auch wenn es -wie bei uns in Lingen- kleine Sommerneustarts gibt. An der Küste entstand jedenfalls der Plan, ein Lebenszeichen der Wilhelmshavener Musikszene in die Welt zu schicken. Am Ende haben sich über 40 Künstler an dem Video des Lennon / McCartney Klassikers „With a little help from my friends“ beteiligt.

Unter Wahrung der Abstandsregeln spielte man also den Lennon/McCartney-Hit ein – und rein technisch ist das Wilhelmshavener „With A Little Help From My Friends“ sehr viel ambitionierter als das prominente Weltstar-Vorbild „Imagine“ vom März: Die hier beteiligten WHV-Leute wissen, was sie tun, sei’s an einer der bemerkenswert vielen stilsicheren E-Gitarren, die da ihren Auftritt haben; sei’s an der Säge, beinahe meditativ auf einsamem Deich zum Singen gebracht.

Beworben wird mit dem nun präsentierten viralen Video deshalb auch ein 2tägiges Benefizkonzert zu Ostern 2021 im örtlichen „Pumpwerk“. Ich finde, das könnte doch auch eine Idee für unsere lokalen Musiker und die EmslandArena sein.

mehr in der taz

Kauft lokal!

11. April 2020

Moin in die Runde!

In diesem kleinen Beitrag habe ich vor ein paar Tagen Tipps gegeben und Vorschläge gemacht, um gemeinsam den lokalen Einzelhandel und andere kleine Betriebe zu unterstützen – in Lingen (Ems), aber nicht nur hier in meiner Stadt. Die Resonanz war in unseren AllesFürAldiLidlReweNettoFamilaObi-Zeiten durchweg positiv.

In diesen Corona-Tagen, in denen Großkonzerne ihre Super- und Verbrauchermärkte mit allen, weit über den Grundbedarf hinausgehenden Waren weiter betreiben, aber die unverzichtbaren „kleinen“ Geschäfte unserer lokalen Unternehmen behördlich geschlossen gehalten werden, habe ich versucht, nicht nur dort zu kaufen. „Bei Holzberg“ (Buchhandlung Holzberg) bestellte ich neue Fachbücher (und Bilderbücher für meine Enkel), Robert Blanke (Blanke Buch + Kunst) hat mir zwei historische Stiche gerahmt (erstklassige Arbeit), bei Kathy von Kathy’s Wohnart habe ich eine österliche Blumenvase gekauft und während der ganzen Woche bei Ibrahim Remsi in seinem Appelhans Wein+ Tabak täglich SZ und taz erstanden, sofern denn die taz vom Grossisten in unsere norddeutsche Provinz überhaupt „mitgeliefert“ wurde oder die SZ nicht ausverkauft war. Schließlich: Annette und ich freuen uns zu Ostern auf ein Menu aus Markus Quadts Alte Posthalterei.

Alle fünf, nicht nur mir am Herzen liegenden Unternehmen haben dann mitgemacht, dass ich, wie versprochen, 20 Gutscheine aus der Lingener Innenstadt verlosen konnte. Dafür bedanke ich mich sehr bei ihnen.

Die Gutscheine sind inzwischen schon im Briefkasten oder unterwegs. Zu Ostern dürfen sich darüber freuen Peter, Karin, Astrid, Veronika, Elke, Jörg, Nicole, Christian, Jeanette, Tobias, Eleonore, Michael, Rainer, Sandra, Lukas, Tobi, Katrin, Frauke, Anton und Albijana. Ein freundlicher Leser hatte sich nur über FB gemeldet und ging deshalb leer aus. Aber da, Manfred, lasse ich mich nicht lumpen und liefere noch nach…

Leute, kauft lokal!

Disclaimer: Die Betriebe und ich haben uns die Kosten der Verlosung 50:50 geteilt. Weitere Vorteile gab es für mich nicht. Und das ist auch gut so.

 

Märchenhaft

18. Februar 2020

Märchenhaft
Märchen & Konzert

Schüttorf – KraftWerk, Ohner Strasse 12
Samstag den 29.02.2019 –  19.00 Uhr
Karten: 16 € (mit „GN-Card“ 1 Euro weniger)

Peter Alexander Herwig, Heike Koschnicke und Linda Moeken präsentieren ihr Programm „Märchenhaft“.

An diesem musikalischen Abend erzählt die Rezitatorin und Märchenerzählerin Heike Koschnicke unbekannte Märchen der Gebrüder Grimm. Peter Alexander Herwig, Bariton und Gesangspädagoge, umrahmt das Programm mit märchenhafter Musik großer Komponisten wie Mendelssohn Bartholdy, Schumann und Wolf. Dabei wird er von der Pianistin Linda Moeken begleitet.

„Paradijs//Paradies“

16. Februar 2020

Das Projekt taNDem macht Brücken bauen einfacher und handfest: Deutsch-niederländische Kulturprojekt-Partnerschaften können mit bis zu 15.000 Euro gefördert werden. Zum ersten Mal fand das deutsch-niederländische, grenzüberschreitende Projekt taNDem, ein Interreg A Projekt zur „Kunstverbinding – Kunstverbindung“ 2018 statt und gab deutschen und niederländischen Künstlern und Künstlerinnen aus Nordrhein-Westfalen, Overijssel, Niedersachsen und Gelderland die Möglichkeit, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Vogegeben war lediglich ein Thema, Sehnsuchtsort Heimat in 2018, im vergangnen Jahr „Energie“  und das Thema des diesjährigen taNDems ist „Paradijs//Paradies“: Wo und wie möchten wir leben? –  Waar en hoe willen we leven?

Während des sogenannten Barcamps, das am 03. Februar 2020 im westfälischen Bocholt stattfand, konnten sich rund 90 teilnehmende Künstlerinnen und Künstler mit dem diesjährigen Thema und den anderen Teilnehmenden vertraut machen und bekamen so die Chance, miteinander Tandems zu bilden und Ideen zu entwickeln. Dementsprechend wurde das Programm dieses Workshops bewusst offen gehalten, damit ein produktives und kreatives Miteinander stimuliert werden konnte.

Nun können die Künstlertandems noch bis zum 31. März auf der Homepage des Projekts eine Förderung beantragen und so maximal 15.000 Euro für ihr Projekt bekommen. Auch Personen, die nicht am Barcamp teilgenommen haben, können sich um eine Förderung bewerben. Anschließend bekommen die geförderten Tandems die Möglichkeit, ihre Projektidee auszuführen und umzusetzen. Ihre Projekte werden dann bis zum kommenden Jahr laufen.

Das taNDem-Projekt findet in diesem Jahr bereits zum dritten, allerdings auch zum letzten Mal, statt. Das Thema des vergangenen Jahres war „Energie//Energie – Wat is onze drijfveer?/Was treibt uns an?“. Aus diesem Thema entstanden unter anderem die Ausstellung „EnergieCultuur//EnergieKultur“ oder der Workshop „Woordenboek der Zorg – Wörterbuch der Fürsorge“. Die verschiedenen Projekte finden an verschiedenen Orten im deutsch-niederländischen Grenzgebiet statt und laufen auch zurzeit noch.

Laut Projektleiter Andre Sebastian zeigt die Resonanz zum taNDem-Projekt, dass es eine große Nachfrage im Bereich des deutsch-niederländischen Kunst- und Kulturaustausches gebe. Seit dem Projektstart 2018 habe sich bereits ein Netzwerk für langfristige Kooperationen in diesem Bereich entwickeln können, so sein niederländischer Kollege Johan Godschalk weiter.

Projektpartner von taNDem sind unter anderem der Münsterland e.V., Partner Provincie Overijssel, Stadt Osnabrück, Partner Provincie Gelderland, Emsländische Landschaft e.V., Cultuurmij Oost, und der Landkreis Osnabrück.

Weitere Information und Termine zu den einzelnen Projekten von taNDem sind unter www.tandemkunst.eu zu finden.

Las Migas

30. Januar 2020

Las Migas
Quartett aus Barcelona
Freren, Alte Molkerei, Bahnhofstraße 79
Samstag, 1. Februar 2020 – 20 Uhr
Kartem: 25 €

„In der Musik von Las Migas vermengt sich Flamenco mit lateinamerikanischen Elementen, Pop- und Folk-Klängen und einer jazzigen Note auf unnachahmbare Weise zu einem wohlklingenden Ganzen.“

Las Migas, das einzigartige Flamenco-Quartett aus Barcelona, ist der Beweis, dass beim Flamenco nicht nur der Tanz, sondern auch die Musik weiblich sein kann. Las Migas lassen sich vom traditionellen Flamenco inspirieren, lassen ihn aber frisch und avant-garde klingen.

Beim Flamenco spielen Frauen meist die Rolle der Tänzerinnen, den Ton geben sie eher selten an. Dabei kann Flamenco so weiblich sein. Las Migas sind der Beweis. Mit Marta Robles, Alicia Grillo, Roser Loscos und Bego Salazar setzt sich das Quartett ausschließlich aus Frauen zusammen. Das allein ist es aber nicht, was ihren Flamenco so frisch und avant-garde klingen lässt.

Las Migas lassen sich vom traditionellen Flamenco inspirieren, gehen aber über dessen Sprache hinaus. Die Musikerinnen aus Andalusien und Katalonien bringen zwei Gitarren, eine Geige, eine Cajón, außergewöhnliche Stimmen und ihre gesammelten Erfahrungen in die Musik ein. Marta, Roser und Alicia kommen vom Flamenco und der klassischen Gitarre, Bego von Fado, Jazz und Habaneras. Diese unterschiedliche Herkunft, die sie auf unterschwellige Weise durchschimmern lassen, macht Las Migas so faszinierend und zu einem gern gesehenen Gast auf den renommiertesten Bühnen Spaniens sowie auf Festivals in ganz Europa.

„Wir sind die Krümel (Las Migas) von dem Brot, welches Flamenco ist.“Migas heißt auch ein in ganz Spanien verbreitetes Gericht, ursprünglich ein Armeleuteessen, das je nach Region ziemlich deftig ist.“ (Las Migas) Ihre mediterrane Musikrezeptur lässt definitiv den nächsten großen Abend in der Alten Molkerei erwarten!

Yesterday (Jan 27th) in Herdecke, Germany, we began this new idea of recording homemade videos, in our dressing rooms, so you can see us close.
It was a great concert, and today we are in holidays-rehearsals, preparing new repertoire.
We are looking forward to showing you the new stuff…

(Quellen: youtube, Alte Molkerei)

Dire S.

18. Januar 2020

Dire Strings
A Tribute to Dire Straits
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 70
Samstag 25. Jan 2020 – 20 Uhr

Wenige Restkarten an der Vorverkaufstelle in Lingen: 18 €

dIREsTRINGS

Wer erinnert sich nicht an den unverwechselbaren Gitarrensound und die markante Stimme von Mark Knopfler? An die große Zeit der Dire Straits sowie deren Hits „Sultans of Swing“, „Brothers in Arms“, „Money for Nothing“ oder „Telegraph Road“? Dann ist das die Gelegenheit, sich diese Erinnerungen einmal wieder zurückzuholen!
„Augen zu und Mark Knopfler in den Ohren“ und „Gänsehaut mit der Musik der 80er“ waren nur zwei der Pressestimmen zu den ersten Konzerten der Dire Strings.
Erleben Sie ein Livekonzert um den erst 23-jährigen Bandleader Alexander Moll, der getreu seinem Vorbild Mark Knopfler sowohl die Leadgitarre, als auch den Leadgesang gleichermaßen selbst übernimmt.dIREsTRINGS Alex Gitarre
Begleitet wird er dabei von seiner achtköpfigen Band, bestehend aus einem weiteren Gitarristen, einem Bassisten, zwei Keyboardern, einem Schlagzeuger, einem Percussionisten, einem Pedal Steel Gitarristen und einem Saxophonisten.
www.direstrings.de
Eintritt: 18,- €
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Text und Fotos: Alte Molkerei