NeoBarock

2. September 2017

NeoBarock
Klosterkirchenkonzerte 2017/18
Haselünne –  Klosterkirche
So 3. Sept. ’17 – 18 Uhr
Karten 15 €

NeoBarock – Echopreisträger 2014 – sind
Volker Möller – Violine
Maren Ries – Violine/Viola
Ariane Spiegel – Violoncello
Rossella Policardo – Cembalo

Programm:
J. S. Bach – Freunde und Schüler

Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788) Sonate d-Moll, früher unter BWV 1036 J. S. Bach zugeschrieben
Johann Sebastian Bach/Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate G-Dur Rekonstruktion nach BWV 1038 von Klaus Hofmann
Johann Sebastian Bach (1685–1750) Sonate g-Moll, Rekonstruktion der Urfassung von BWV 1029 von Maren Ries
Gottfried Heinrich Stölzel (1690–1749) Quatuor e-moll
Johann Gottlieb Goldberg (1727–1756) Sonate C-Dur, früher unter BWV 1037 Johann Sebastian Bach zugeschrieben
Johann Sebastian Bach (1685–1750) Sonate d-Moll, Rekonstruktion der Urfassung von BWV 1043 von Volker Möller

»Wir können und wollen längst vergangene Epochen nicht kopieren. Unsere Forschungen, das Quellenstudium und auch unsere Barockinstrumente sind kein Selbstzweck, sie sind
unsere Werkzeuge.« So transportiert NeoBarock mit Sachverstand und wissenschaftlicher Akribie, vor allem aber »mit expressiver Leidenschaft, mit Herzblut getränkter Lebenslust und Sinnlichkeit« (Südkurier, Deutschland) die Alte Musik unmittelbar ins Hier und Jetzt und lässt dabei die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verschwinden. NeoBarock – das ist Barockmusik am Puls unserer Zeit.

Direkt nach diesem Konzert:
Festliches Abendessen im Jagdhaus Wiedehage. Reservierungen im Jagdhaus Wiedehage möglichst bis zum 28.08.2017, Tel. 05961 7922. In Ausnahmefällen sind auch direkt vor dem Konzert noch Anmeldungen möglich.

Sommerkonzert: Trio KaViSa

21. August 2017

Das für Sonntag, 27.08.2017 18 Uhr geplante Sommerkonzert mit dem Trio KaViSa muss aufgrund einer Erkrankung leider ausfallen.

Trio KaViSa
Sommerkonzert des Kulturkreises Impulse
Freren – Gut Hange, Schaler Str. 8
So 27. Aug. – 18 Uhr

Eintritt. 20 €, erm 18 €

Drei junge Musikerinnen aus Bremen, Oldenburg und Frankfurt (Main) bilden das Trio KaViSa: Die Sängerinnen Katharina Stoll und Sarah Nagel sowie die Pianistin Viktoria Atamanska.

Unvergessliche Arien und Duette, Kostüme und unterhaltsame Moderation laden zum Träumen und Genießen ein. Dabei kann das Publikum in die Welt der Oper einzutauchen. Klassische Musik und damit auch die Oper sehen die Musikerinnen als Teil unserer kulturellen Vielfalt an, die es zu erhalten gilt. „Wir möchten   Musiktheater zu allen Menschen bringen, auch zu denen, die bisher kaum oder wenig Interesse für diese Musik zeigten oder nie mit ihr in Berührung kamen, indem wir in der szenischen Darstellung Anknüpfungspunkte finden und indem wir sie unterhalten und für die Schönheit der Musik begeistern.“

Daphne De Luxe

13. August 2017

Lilalaue Nacht in Andervenne
Mädelsabend mit
Daphne De Luxe
Andervenne – im Festzelt an der Kirche
Do 17. Aug. und Fr 18. Aug. jeweils ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Karten: 18 Euro (VVK: Schreibwaren Nottbeck, Burgstr. 17 in Lingen; Malergeschäft Fritze, Große Str. 4 in Fürstenau)

Wenn die charismatische „Barbie im XL-Format“ scharfzüngig und gewollt zweideutig über ihre Sicht der Dinge plaudert, beweist sie ganz nebenbei allen verbissenen Gewichtskontrolleuren und Kalorienzählern, dass man nicht Größe 36 tragen muss um zu gefallen.Damit sagt sie allen Hungerhaken der Kabarettszene den Kampf an.

In ihrem Programm „Comedy in Hülle und Fülle“ platscht pures Leben nicht nur auf die Bühne, sondern hautnah mitten ins Publikum. Achtung: ein Blatt vor den Mund kennt die Entertainerin mit Leib & Seele nicht! Obwohl sie keine Worte braucht, um ihre schrägen Geschichten zu erzählen, warum auch? Ein Blick sagt mehr als tausend Worte…
Damit kann sie ihre Zuschauer schockfrosten und wieder heiß werden lassen.
Ob Situationskomik, Improvisationstalent oder das Aufgreifen aktueller gesellschaftlicher Themen.Jeder ihrer Auftritte wird zum Unikat.
Und Auftritte hat Daphne de Luxe viele. Tourt sie doch mit fünf verschiedenen Programmen parallel durch Deutschland hinein bis in den Quatsch Comedy Club. Ob temperamentvoll, leise, spontan direkt, selbstironisch oder hintergründig – immer zieht die blonde Powerfrau ihr Publikum in ihren Bann und mit auf die Bühne?

Musikalisch lässt sich die üppige Blondine schon mal in keine Schublade stecken. Ihr Programm ist gespickt mit einem Mix aus Swing, Pop-Songs und Chansons. Wer das Phänomen erleben möchte, wie man mit Heben einer Augenbraue Unglaubliches erzählt und Stimmungen kippen lässt, der besorgt sich eine Karte für diesen pfundigen Frauenkabarettabend.

STONEROCK FESTIVAL

27. Juli 2017

STONEROCK FESTIVAL
Bad Bentheim

Sa 29. Juli ab 15 Uhr
Eintritt: ab 16 Euro

Line-up:

Autumn Swing

6. Juli 2017

Autumn Swing
Umsonst & draußen
Meppen – Am Rathaus
Freitag, 7. Juli ’17 – 18 Uhr
kein Eintritt

Das Musik-Trio „Autumn Swing“ aus Emmen (NL) spielt live vor dem Meppener Rathaus.

Seit über 20 Jahren spielt die Band einen Mix aus swingenden Jazz-Standards, Blues, Balladen, Bossa Nova und bekannten Nummern aus den vergangenen 50 Jahren. Die Musiker bieten nicht nur eine bunte Vielfalt musikalischer Stilrichtungen, sondern begeistern ihr Publikum am Piano, an der Gitarre, Drums und natürlich mit Live-Gesang.

Der Eintritt ist kostenlos.

 

Ensemble Noisten

25. Juni 2017

Klosterkirchenkonzert:
Ensemble Noisten
Triff Klezmer
Heitere und melancholische Melodien in nicht ganz traditionellem Gewand.
Haselünne – Klosterkirche
Heute, Sonntag 25. Juni 2017 – 18 Uhr
Karten 15,- €

Klezmermusik ist traditionelle jüdische Fest- und Feiertagsmusik; eine Musik, die direkt die Seele berührt. Das Klezmer Ensemble Noisten versteht es meisterhaft, den Bogen von
fröhlichen extrovertierten Emotionen bis hin zum melancholischen reflexiven Moment zu schlagen.

Das 1999 gegründete Wuppertaler Quartett um den Klarinettisten Reinald Noisten ist eine feste Größe in der deutschen Musikszene und darüber hinaus. Das Quartett überzeugt mit  unbändiger Spielfreude, virtuoser Technik und stilvollen Arrangements.

„Triff Klezmer“ heißt ihr Programm, in dem neben traditionellen Weisen zahlreiche Eigenkompositionen zu hören sein werden. Hervorzuheben ist die Besetzung: Neben Reinald Noisten (Klarinette,) Claus Schmidt (Gitarre), Andreas Kneip (Kontrabass) – alle Absolventen der Kölner Musikhochschule – sorgt Shan Dewaguruparan (Tabla, andere Schlaginstrumente) für eine farbenfrohe Klangpalette.

Ein persönlicher Nachtrag:

Der Screenshot links zeigt die Ankündigung des Klosterkirchenkonzerts im  Veranstaltungskalender der Stadt Haselünne. Ich finde ihn ausgesprochen ärgerlich.
Denn gleichgültiger kann man auf dieses einzigartige Konzert nicht aufmerksam machen.
Liebe Verantwortlichen: Kümmert Euch! Ändert das!

Handruper Gesangssextett AufTakt
As time goes by – Glanzlichter und andere Gelegenheiten

49832 Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 79
Fr 19. Mai – 20 Uhr
Karten 10 € (erm 8 €)

„As Time goes by“ -Unter diesem Kult-Songtitel schaut das Handruper Gesangssextett  AufTakt nicht nur zu, wie die Zeit vergeht, sondern besingt sie in ihren mehr oder weniger festlichen Höhepunkten. „Glanzlichter und andere Gelegenheiten“ finden die sechs Herren in Frack und Zylinder am Teetisch ebenso wie in der Schlacht am kalten Buffet, im Fußball wie beim Wein, immer wieder aber in der Liebe, mal heiter beschwingt, mal melancholisch nachdenklich und stets natürlich mit viel Gefühl.

Das literarisch-musikalische Programm greift wieder weit aus und reicht von Frank Sinatra bis zu Elvis Presley und den Beatles oder von Johannes Brahms bis zu Reinhard Mey und Udo Jürgens, von alter Ton- und Tanzfilmseligkeit bis zu fröhlichen Musicalklängen. Augenzwinkernder Humor verbindet das Gewichtige mit dem Wolkigen – eine Hommage an das Leben.

Blues in den Mai

17. April 2017

Blues in den Mai
Das größte kleine Blues-Festival

mit:
Lisa Lystam Family Band
Guy Verlinde & the Mighty Gators
Morblus feat. Justina Lee Browne
Twist – Heimathaus
So 30. April  2017 – 19 Uhr
Karten 25 Euro (VVK), 30 Euro (AK)

emsbueren

Historien-Drama in Emsbüren: Die 1.200-Jahr-Feier fällt aus.

Die niedersächsische Kirchengemeinde Emsbüren, informiert die taz, hielt sich für eine Keimzelle des organisierten Christentums in Südwest-Niedersachsen.

Sie „konnte sich bis vor Kurzem noch als etwas ganz Besonderes fühlen: Sie verfügte über eine Urkunde Ludwigs des Frommen, in der sie im Jahre 819 erstmals erwähnt wurde. „Eine Kaiserurkunde können nur wenige Orte vorweisen“, sagt Georg Wilhelm vom Osnabrücker Diözesanarchiv. Das Problem nur: Die Urkunde ist eine Fälschung. Die Kirchengemeinde hat jetzt die für 2019 geplanten Jubiläumsfeierlichkeiten abgeblasen.

Die Ernüchterung hat ihre Ursache in einem Forschungsprojekt des mittlerweile emeritierten Bonner Historikers Theo Kölzer, der für das Quellenwerk „Monumenta Germaniae Historica“ sämtliche Urkunden Ludwigs, des Sohnes Karls des Großen, untersuchte. Weil er die

sogenannte „Visbek-Urkunde“, in der Emsbüren alias Saxlinga erwähnt ist, als Fälschung entlarvte, muss die kirchliche Organisationsgeschichte im Emsland neu geschrieben werden.

„Natürlich hat die Forschung gesehen, dass es mit der Urkunde ein Problem gibt“, sagt Wilhelm. Das Dokument sei in der falschen Schrift verfasst gewesen und auch die Jahreszahl konnte nicht stimmen. Die Urkunde verlieh der Abtei Visbek ein Privileg und sicherte ihr bestimmte Zuwendungen. Bisher waren die Forscher deshalb davon ausgegangen, dass das Dokument zwar in einem späteren Jahrhundert verfasst worden war, dass es sich aber im Wesentlichen um eine inhaltlich korrekte Abschrift handelte.

„Urkundenfälschung durch Geistliche ist nicht so ein spektakuläres Phänomen“, sagt Tobias Weller vom Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn. Alte Urkunden seien häufig nur in Abschriften überliefert. Und Fälschungen hätten bisweilen auch dazu gedient, legitime, aber etwa nicht schriftlich fixiert Ansprüche zu bekräftigen, was bei der Visbeker Urkunde freilich nicht der Fall gewesen sei. Sie wurde, was selten vorkommt, komplett gefälscht.

Professor Dr.  Kölzer fiel beim Vergleich der mehr als vierhundert Urkunden Ludwigs des Frommen auf, dass es für die Visbeker Urkunde eine echte Vorlage von einem französischen tazKloster gab, die für Visbek um 980 im Benediktinerkloster Corvey ab- und umgeschrieben wurde. Kölzer konnte nachweisen, dass es personelle Verbindungen zwischen dem französischen Kloster und Corvey gab, der Originaltext also nach Corvey gelangt sein konnte.

Im größeren Zusammenhang erscheint das Missgeschick Emsbürens verschmerzbar. „Es gibt sehr viele Dokumente, die man als Erstbelege für sächsische Bischofssitze angenommen hat, die sich im Rahmen der ‚Monumenta Germaniae Historica‘ als Fälschungen erwiesen haben“, sagt Weller. Dem könnte noch so manches Jubiläum zum Opfer fallen.“

(Der Text gefunden bei der taz. Foto oben: Emsbüren, Kirchgarten, von Thomas Pusch Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0; Foto unten: Die gefälschte Visbeker Urkunde: Foto Uni Marburg/Forschungsinstitut Lichtbildarchiv älterer Originale (LBA) der Philipps-Universität Marburg/dpa )

ps Und wie meldet die „Lingener Tagespost“ diese kleine, historische Fälschung? Man reibt sich die Augen: Sie meldet es als Erfolg: „Dank einer Urkunde aus dem Jahr 1181 und dem Taufbrunnen aus dem 12. Jahrhundert kann die Kirchengemeinde St. Andreas Emsbüren jetzt das korrekte Alter nachweisen…“

Jessy Martens

30. Dezember 2016

Jessy Martens
Twist – Heimathaus, Flensbergstraße 11
Sa 07. Jan 2017 – 20 Uhr

VVK: 18€ / AK: 21€