Klammer Klein-Airport

4. Oktober 2019

Wir müssen über den Flughafen Münster Osnabrück, kurz FMO, reden. Ein Projekt des vergangenen Jahrhunderts mit aktuell 20 Fliegern am Tag. Der braucht frisches Geld. Das soll von den Gesellschaftern kommen, also vor allem die regionalen Gebietskörperschaften, kurz gesagt vom „Staat“. Die EU-Beihilferichtlinie erlaubt aber ab 2024 keine Betriebsbeihilfen durch den Staat mehr, also Geld für den laufenden Betrieb; nur noch Investitionsbeihilfen sind dann erlaubt.

„Damit sind Hahn, Dortmund, Calden, Saarbrücken, Karlsruhe, Münster, Paderborn, Rostock, Friedrichshafen und Weeze praktisch pleite, das Problem erledigt sich also von selbst“, erklärt taz-Leser Sven Günther, listet dabei die betroffenen deutschen Kleinflughäfen auf und weist aber doch vorsichtshalber darauf hin, dass in Brüssel ein sogenannter „Fitness-Check“ läuft, ob man die Beihilfen nicht doch erlauben will. Jedenfalls die taz informiert -im Gegensatz zu anderen Medien der Region- über die neuerlichen Finanzprobleme des FMO und titelt „Klammer Klein-Airport“:

„Billige Tickets, neue Destinationen: Der stark defizitäre Flughafen Münster/Osnabrück sucht nach Reisenden.

Es gibt Augenblicke, da denkt man, die Flugscham ist Realität. Allen Passagierzuwächsen zum Trotz, die uns das Statistische Bundesamt vorrechnet: Wer den Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) besucht, erlebt solche Augenblicke. Rund 20 Maschinen am Tag heben hier derzeit ab, oft sind die Terminals fast menschenleer. 2018 hatte der Airport 1,017 Millionen Passagiere, das waren weniger als im Jahr 1997.

Da sind die FMO-Gesellschafter, zu über 95 Prozent Kommunen aus dem Umland, froh um jeden Anbieter, der Traffic generiert. Schließlich müssen sie Bilanzen verdauen, in denen Millionendefizite stehen. Die Folge: Urlauber werden von Billigfluglinien mit Tickets zum Schleuderpreis geködert. Für Geschäftsreisende werden Inlands-Kurzstrecken maßgeschneidert.

So startet ab Anfang November die niederländische AIS Airlineszweimal an jedem Werktag nach Berlin. „Wünschenswert ist solches Kurzstreckenfliegen natürlich nicht“, sagt Michael Hagedorn, Ratsmitglied der Grünen in Osnabrück, spezialisiert…

hier gehts weiter bei der taz

TdDE

3. Oktober 2019

Heute ist der „Tag der Deutschen Einheit“. Unser Nationalfeiertag. Für Demokraten hierzulande ist es ein Tag zum Feiern. Schade finde ich, dass bei uns in Lingen (Ems) am 3. Oktober nichts geschieht, um das zum Ausdruck zu bringen. Denn traditionell begeht der Lingener (m/w/d) nur die lokale Herbstkirmes, die an diesem Tag entweder direkt bevorsteht, beginnt oder auch nur stattfindet. Sie werden mir vielleicht zustimmen, dass dies ein unterhaltsamer Jahrmarkt sein mag, allerdings kein Fest, das etwas mit dem friedlichen Kampf gegen das undemokratische System der DDR und für die deutsche Einheit zu tun hat.

In diesem Jahr wird diese traditionelle Gleichgültigkeit noch unterstrichen; denn zusätzlich gibt es einen sehr speziellen Beitrag in Lingen zum Tag der Deutschen Einheit, und der geht – zum Kopfschütteln – so:

verwertbar

2. Oktober 2019

Auf Verkehrssünder wird teilweise mit Geräten Jagd gemacht, welche die sogenannten Rohmessdaten gar nicht vollständig speichern. Dies führte zu einer bemerkenswerten Entscheidung  des Verfassungsgerichtshofs in Saarbrücken: Kann der Betroffene die Daten mangels Speicherung nicht überprüfen, kann er sich auch nicht wirksam verteidigen. Genau diese Möglichkeit setze ein Rechtsstaat aber voraus. es ist der Grundsatz des fairen Verfahrens.

Das sehen nicht alle Gerichte so, wie jetzt ein aktueller Beschluss des für Weser-Ems zuständigen Oberlandesgerichts Oldenburg zeigt. Danach sind auch Messungen ohne Datenspeicherung verwertbar, wenn das Gerät von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt zugelassen ist. Liege die Zulassung vor und sei das Gerät geeicht, handele es sich um ein standardisiertes Messverfahren. In diesen Fällen, so das Gericht, spreche eben eine Vermutung dafür, dass die Messung richtig ist.

Einen Rechtsanspruch darauf, dass Rohdaten gespeichert werden, sehen die Richter nicht. Sie verweisen darauf, dass auch Messungen mit einer Laserpistole anerkannt werden – obwohl die meisten dieser Geräte seit jeher nur das Ergebnis anzeigen, den Messverlauf aber auch nicht speichern. Allerdings beißt sich die Katze hier offensichtlich in den Schwanz. Denn das könnte man genau so gut in die Richtung werten, dass dann halt auch Messungen mit Laserpistolen nicht überprüfbar und deshalb unverwertbar sind (Aktenzeichen 2 Ss OWi 233/19).


(Quelle LawBlog. (Foto: OLG Oldenburg, WilfriedC/wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation)

Kreuzkirchenkonzerte
Ludwig Güttler, Johann Clemens, Friedrich Kircheis
spielen Werke des Barocks für Orgel und Trompeten von Johann Sebastian Bach, Dieterich Buxtehude, Henry Purcell, Jean-Baptiste Loeillet, Pavel Josef Vejvanovski und Johann Gottfried Walther.

Lingen (Ems) – Kreuzkirche, Universitätsplatz 1
Mittwoch, 2. Oktober – 20 Uhr
Karten: 35 €

Ludwig Güttler ist eine musikalische Legende: Meister der klassischen Trompete, Dirigent, der Gründer von drei Orchestern, Musikwissenschaftler und Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden, für deren Wiederaufbau er sich jahrelang intensiv einsetzte.

Johann Clemens, Jahrgang 1983, ist seit 2007 Trompeter beim Leipziger Gewandhausorchester, Mitglied des Blechbläserensemble Ludwig Güttler, seit 2010 des Kammerorchesters Virtuosi Saxoniae.

Friedrich Kircheis war bis 2005 Kantor und Organist an der Diakonissenhauskirche in Dresden und tritt als Organist und Cembalist verschiedener Kammermusikvereinigungen auf, unter anderem von 1975 bis 1982 als Mitglied der Dresdner Kammersolisten.

Vor 150 Jahren

30. September 2019

Heute vor 150 Jahren wurde die Jüdische Gemeinde Lingen im damaligen Stadthaus am Markt gegründet. Isaac Friedland wurde zum ersten Gemeindevorsteher gewählt. Er war dabei übrigens weder eingeladen noch anwesend und nahm die Wahl erst fünf Tage später durch Erklärung gegenüber dem damaligen preußischen Bürgermeister Werner von Beesten an, der dafür staatlicherseits zuständig war.

In einem Monat, am Reformationstag, wird ab 11:30 Uhr im Saal der Wilhelmshöhe an „150 Jahre Gründung der Jüdischen Gemein­de Lingen“ erinnert –  veranstaltet durch die Jüdische Ge­meinde Osna­brück, die Stadt Lingen (Ems) und das Fo­rum Ju­den-Christen. Den Festvortrag hält dabei Prof. Andreas Nachama, Vorsitzender der Allgemeinen Rabbi­nerkonferenz Deutsch­lands (ARK), jüdischer Vor­sitzender des Gesprächskreises Christen und Ju­den beim Zentralkomitee der Katholiken. Nacha­ma spricht zum Thema Judentum in Deutsch­land heute – das Projekt „House of One“ in Berlin.

Die Lingener Jüdische Gemeinde bestand nur etwas mehr als 70 Jahre, bevor sie und ihre Mitglieder dem antisemitischen Wahn der Nationalsozialisten zum Opfer fielen. Ihr letzter Vorsteher war Jacob Wolff, nachdem der Platz zwischen Lindenstraße und Konrad-Adenauer-Ring benannt ist. Nach der Reichspogromnacht in das KZ Buchenwald verschleppt, kam Wolff nach Wochen krank i unsere Stadt zurück und starb am 4. April 1941. Seine Leiche wurde nachts in einem Handwagen zum Jüdischen Friedhof an der Weidestraße gebracht und  heimlich dort begraben. Es war die letzte Beerdigung  dort, bis 1976 dort die jüdische Buchhändlerin Helga Hanauer beigesetzt  wurde. die Lingenerin hatte ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern den Spiegel vorgehalten und in einem einfachen Leserbrief gefragt, weshalb bei der1000-Jahrfeier der Stadt im Jah 1975  die Verfolgung, Entrechtung und Ermordung der Lingener Juden nicht erwähnt wurde.

Aktuell fordert das Forum Juden-Christen eine umfassende, wissenscaftliche Darstellung und Aufarbeitung der Geschichte Lingens während der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 in Auftrag zu geben. Dies ist im Rathaus nur auf eingeschränkte Unterstützung gefalle; während die CDU-Mehrheitsfraktion gleich „die ganze Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert“  dargestellt wissen und so die NS-Zeit faktisch in einen allgemein-unverbindlichen Kontext einbinden will, gibt es keine sichtbare Unterstützung durch Oberbürgermeister Krone. Ihm, so heißt es, sei das Projekt zu teuer. Die Aufarbeitung des Dunklen und Verbrecherischen in der Geschichte Lingens ist trotz mahnender Worte für manche offenbar immer noch (oder schon wieder?) ein Problem.

Hier aus dem Lingener Stadtarchiv die Niederschrift ser Gemeindegründung am 30. September 1869:

Am Montag den Blick nach vorn

30. September 2019

An diesem Montag den kraftvollen Blick nach vor:

Bei dem Video aus München muss ich an unsere Lingener Mehrheitsfraktion denken und das, was sie für den Klimaschutz tut. Nicht

Zum Beispiel die Ankündigung ihres Fraktionsvorsitzenden Uwe Hilling direkt vor der vorletzten Kommunalwahl, Lingen werde 200.000,- Euro für Aufforstungen auszgeben.

Bier & Buletten

28. September 2019

Bier & Buletten
Old Merry Tale Jazzband
Lingen-Reuschberge – emco-Zentrale, Breslauer Str. 34-36 

So 29. Sept. 2019 – 11 Uhr

Karten :Vorverkauf: 6,50 € (erm. 5,00 €)
Tageskasse:   8,00 € (erm. 6,50 €)
Da ist er wieder, der legendäre musikalische Frühschoppen des Kulturforums St. Michael. Weil das angestammte Zuhause in der Reuschberger Kirche nicht mehr zur Verfügung steht, zieht die Veranstaltungsreihe in die Zentrale des Hauptsponsor des engagierten Kulturvereins um, also ins Exil: Auf dem Firmengelände der emco Group Lingen in der Breslauer Straße besetzt „Bier & Buletten“ zusammen mit der legendären Addi Münsters Old Merry Tale Jazzband das Forschungs- und Entwicklungszentrum.
An dem Ort, wo Harald und Ulrike Müller in den 1990ern die ersten Veranstaltungen des noch nicht gegründeten Kulturforums veranstalteten, gibt es alles, was einen  Sonntagsfrühschoppen ausmacht: Beste Musik, lockere Atmosphäre, kühles Bier und natürlich warme Buletten!
Bekanntlich gibt es heute zwei – befreundete – „Merry Tales“. Unsere hier wird vondem inzwischen 84jährigen (!)  Jost (Addi) Münster geführt und trägt daher auch seinen Vornamen. Posaunist Jost, der von Anfang an dabei war, hat die Gruppe 1984 neu formiert und zum Teil verjüngt. Mit Gerhard Vohwinkel, dem Trompeter, Komponisten und Arrangeur holte er für lange Zeit auch den früheren musikalischen Leiter wieder nach Hamburg zurück.
Alles also so wie früher… (Ist das Video eigentlich das richtige…?)


 

kein gutes Zeichen

27. September 2019

„Alles ist gut!“, sagte Stadtkämmerin Monika Schwegmann in unserer BN-Ratsfraktion, als sie vor Wochenfrist den Stand des Ausbaus der Kita- und Krippenplätze darstellte. Wir haben uns darüber gefreut und dann damit befasst, nicht nur über die Zahl von Kindergartenplätze sondern auch über deren Qualität zu sprechen. Warum beispielsweise sind die lokalen Kinderkrippen überwiegend nur bis 13.45 Uhr geöffnet? Die Frage ist berechtigt, weil kleine Kinder um diese Zeit schlafen. Warum also sollen sie trotzdem um Viertel vor Zwei aufgeweckt werden. Das ist ausgesprochener Unfug – übrigens nicht nur im Sprachheilkindergarten, wo betroffene Eltern sich darüber explizit beschwert haben und eine Öffnung bis 15 Uhr fordern. Auch darüber hat Kämmerin Monika Schwegmann uns nicht informiert.

Da will man es schon fast vernachlässigen, dass wegen anderer Ungereimtheiten Eltern einer Großtagespflege in Lingen eine Beschwerde an unseren OB schrieben, um von ihm Klarheit und Hilfe zu bekommen; denn sie wollen nicht bis zu 500-600 Euro im Monat für einen Krippenplatz zahlen, ohne dafür ganzjährig eine Gegenleistung zu bekommen. Geantwortet hat der Herr OB auf das Schreiben nicht. Der Brandbrief erreichte ihn übrigens im Februar.

Zurück zu Monika Schwegmann. Sie hat sich seit rund 18 Monaten der Kitas und Schulen angenommen und macht das eigentlich sehr gut, jedenfalls deutlich besser als der seinerzeit von dieser Aufgabe abgelöste Erste Stadtrat Stefan Altmeppen. Umso weniger ist verständlich, weshalb sie uns nicht über die erhebliche (!) Verzögerung beim Bau des neuen Kindergartens in der St. Michael Kirche informierte. Stattdessen hat sie uns BürgerNahen als gewählte Ratsmitglieder mit der Aussage „Alles im Plan“ nicht die Wahrheit gesagt. Denn am Dienstag hieß es im zuständigen städtischen Jugendhilfe-Ausschuss plötzlich, dass sich der Umbau von St. Michael in Reuschberge deutlich verzögert. Die nach einer fetten Ausrede klingende Erklärung lautete:

„Die Umsetzungs- und Ausführungsplanungen sowie die erforderlichen Ausschreibungen nehmen aber nach Mitteilung der Kirchengemeinde als Bauherrn nun mehr Zeit in Anspruch, als ursprünglich gedacht war.“

Auf Nachfrage der Lokalzeitung, wie lange verzögert werdem ergänzte sie: „Dies wird sich nun um bis zu einem Jahr verzögern.“ – also voraussichtlich bis in den Sommer 2021. Das ist auch für die Kirchengemeinde St. Bonifatius und das Bistum kein gutes Zeichen.

Bleibt die Frage, warum es eigentlich so schwer ist, uns ungefragt die Wahrheit zu sagen, Frau Schwegmann.

 

Windstille

26. September 2019

Der Lingener Hospiz e.V. bietet Sterbenden, deren Familienangehörigen, Freunden und Verwandten Begleitung und Hilfe in der letzten Lebensphase sowie in der Zeit der Trauer an.

In seinem neue Projekt „Windstille“ möchte der Lingener Verein („Im Sterben nicht allein, in der Trauer gehalten“) Trauernden einen geschützten Raum für eine geschlossene Trauergruppe anbieten. Hier können Trauernde in der Gemeinschaft mit anderen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, Unterstützung und Annahme in achtsamer Atmosphäre erleben.

So kann jeder Teilnehmer auf seine individuelle Weise die eigene Trauer in einen aktiven, heilenden und lebensfördernden Prozess verwandeln lernen. Das einfühlsame Gespräch miteinander, unterstützt von Meditationen und kreativen Ausdrucksmöglichkeiten wie z. B. durch Rituale, verhelfen uns die Trauer in ihrer ganzen Tiefe anzunehmen.

Um an dieser geschlossenen Trauergruppe teilnehmen zu können, bitten wir um ein Erstgespräch.  Denn die Erfahrung lehrt uns, dass die Teilnahme erst tragbar ist, wenn der Verlust ein halbes Jahr zurück liegt. Außerdem kann bei besonderen Fällen, wenn Seelsorge nicht ausreicht, ein psychologisches und therapeutisches Angebot vermittelt werden.

Die Trauergruppe „Windstille“ wird sich ab November alle zwei Wochen dienstags für zwei Stunden von 17 bis 19 Uhr in den Räumlichkeiten des Lingener Hospiz e.V., Universitätsplatz 1 in Lingen treffen.

Teilnehmerzahl: max. 8
Das Angebot ist kostenfrei!

Trauerbegleiter: Michael Arndt

Das 1. Treffen findet am Dienstag, den 05.11.2019 statt. Geplant sind 11 Treffen, wobei das 1. dem gegenseitigen Kennenlernen dient. Erst ab dem 2. Treffen wird eine verbindliche Teilnahme gewünscht.

Anmeldung für das Erstgespräch ab 01.10.2019 unter Tel.: 0591 831647 oder per E-Mail unter mail(at)lingener-hospiz.de  oder nutzen Sie dieses Kontaktformular.

Jens Heinrich Claassen

25. September 2019

TPZ Studioprogramm:
Jens Heinrich Claassen
„Ich komm schon klar“
Lingen (Ems), Professorenhaus, Universitätsplatz 1
Do 26.09.19 – 20 Uhr

Karten: 15 €, erm. für Schüler und Studenten: 7,50 € (Restkarten)

Es ist zum Mäusemelken: da hatte Jens Heinrich Claassen endlich eine tolle Freundin gefunden, alles war rosarot und jetzt ist sie weg. Einfach so.  Schlimmer noch, die blöde Kuh hat ihn aus der gemeinsamen Wohnung geworfen.

Nun steht er da. Alleine, traurig und ohne Dach überm Kopf. Und weil Jens Heinrich Claassen kein Aufgeber ist, muss er jetzt klar kommen.
Bloß wie kommt man klar, wenn das Leben mal eben komplett auf den Kopf gestellt wurde?

Jens Heinrich macht einen Masterplan: Neue Wohnung finden, neue Frau finden, neues Selbstbewusstsein finden. Sollte zu schaffen sein, andere kriegen das ja auch hin.

Doch was passiert, wenn der neue Nachbar nervig ist? Und sich die Suche nach einer neuen Frau mal wieder schwieriger gestaltet als gedacht? Wenn leider immer klarer wird, dass man vielleicht doch nicht ganz unschuldig war am Scheitern der Beziehung? Dann greift Jens Heinrich Claassen zu seiner schärfsten Waffe: seinem Humor! Schließlich hat der preisgekrönte Komiker den schwarzen Gürtel in Pointe.

In seinem Programm „Ich komm‘ schon klar“ lädt Jens Heinrich Claassen sein Publikum ein, mit ihm gemeinsam über all das zu lachen, worüber man sich zuhause allein die Augen ausweinen würde.  Denn sobald man über etwas lachen kann, verliert es an Ernst und Schrecken. Das gilt nicht nur für einen selbst. Es gilt auch für den Rest der Welt.

 

(Quelle)