Advent 😜
30. November 2025
Keine Ökoweihnachtsbäume an Ems und Vechte?
29. November 2025
Mehr ökologische statt konventioneller Weihnachtsbäume in den weihnachtlich geschmückten Wohnzimmern – das ist das Ziel, mit dem die deutsche Umwelt- und Naturschutzorganisation Robin Wood schon Ende der 90er Jahre angetreten ist und das sie noch heute verfolgt.
Seitdem hat sich viel bewegt! Aus zunächst einigen wenigen Verkaufsstellen mit Öko-Weihnachtsbäumen, die es in Deutschland um die Jahrtausendwende gab, sind nun über 800 geworden. Das ist zwar eine beträchtliche Zunahme, doch wachsen nach unseren Schätzungen immer noch weniger als ein Prozent der rund 25 Millionen Weihnachtsbäume unter kontrolliert ökologischen Bedingungen heran. Bei über 99 Prozent ist somit der Einsatz von Pestiziden, Mineraldünger und Wachstums-Regulatoren die Regel – das belastet die Artenvielfalt, unsere Böden und schadet nicht zuletzt auch unserer Gesundheit.
Deshalb empfehlen wir allen, die auf einen Weihnachtsbaum nicht verzichten mögen, sich beim Kauf für einen zertifizierten Öko-Weihnachtsbaum zu entscheiden. Für Emsländer- und GrafschafterInnen ist das eher schwierig. Denn laut Robin Wood gibt es in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim keine privaten Verkaufsstellen für ökozertifizierte Weihnachtsbäume. Die Robin-Wood-Karte zeigt eine große Lücke in Westniedersachsen. Die nächsten Verkaufsstellen liegen im Landkreis Leer, in Osnabrück und Münster (NRW).
Anerkannte Siegel sind das EU-Ökozertifikat BIO, das Naturland- und das Bioland-Siegel, Biokreis, Demeter und das dänische Ø. Die gleichen Bedingungen erfüllen Weihnachtsbäume von FSC-zertifizierten Forstbetrieben.
Darüber hinaus wurde im Winter 2024 ein FSC-Zertifikat für Weihnachtsbäume eingeführt. Detaillierte Informationen zu den Zertifikaten finden Sie hier.
Karte der Verkaufsstellen von Öko-Weihnachtsbäumen
Um Ihnen die Suche nach einem Öko-Weihnachtsbaum zu erleichtern, hat Robin Wood eine übersichtliche Karte der Verkaufsstellen erstellt. Dort finden Sie mit wenigen Klicks, wo sich die nächste Verkaufsstelle für Ihre Region befindet.
Alle Angaben in unserer Verkaufsstellen-Karte sind ohne Gewähr. Wenn Sie Fehler finden oder uns Aktualisierungen mitteilen möchten, freuen sich die Robin-Wood-MacherInnen auf eine Mail an weihnachtsbaum(at)robinwood.de. Anbietende von Weihnachtsbäumen können ihr Angebot ebenfalls gern per Mail an Robin Wood melden.
Über die in der Karte genannten Verkaufsstellen hinaus bieten einige Landesforsten ökologische Weihnachtsbäume an – oft auch zum Selberschlagen. Die Bäume stammen in der Regel aus Weihnachtsbaumkulturen, die im oder am Wald liegen. Diese Kulturen sind – aus formalen Gründen – von der FSC-Zertifizierung ausgenommen. Sie werden aber – wie auch die Forstflächen – laut Landesbetrieb ohne Einsatz von Pestiziden und Mineraldüngung bewirtschaftet. Solche Verkaufsstellen entnehmen Sie bitte den Webseiten der jeweiligen Landesforsten. Soweit ich sehe, unterhält aber das für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim „zuständige“ Forstamt Ankum keine solche Verkaufsstelle…
Offener Brief eines Sauerländers an einen anderen
29. November 2025
„…doch wenn (ein Polítiker) es zu tun wagt (Verantwortung zu übernehmen, die nicht der auf Effizienz und Unmittelbarkeit ausgerichteten Logik der aktuellen Wirtschaft und Politik entspricht), wird er wieder die Würde erkennen,
die Gott ihm als Menschen verliehen hat,
und nach seinem Weg durch diese Geschichte
ein Zeugnis großzügiger Verantwortlichkeit hinterlassen.“
(Enzyklika Laudato sí, 181)
An die
Christlich Demokratische Union (CDU)
und an alle interessierten BürgerInnen
in Deutschland
OFFENER BRIEF
Betreff: 2 Sauerländer in Brasilien
Über den “erfolgreichen” Besuch des Deutschen Bundeskanzlers bei der COP 30
Der eine Sauerländer (70) kam nach Brasilien, noch bevor die COP 30 am 10. November offiziell in Belém begann, blieb “knapp 20 Stunden“, um mit Präsident Lula freundschaftlich zu sprechen und sich über den Beitrag Deutschlands zum TFFF, dem Milliarden schweren Tropical Forest Forever Facility, zu äussern.
Der andere Sauerländer (65) kam 1990 nach Brasilien, um als Franziskaner – wie viele andere vor ihm – die Armen im armen Nordosten zu „evangelisieren“; nein, nicht im Sinne, dass er ihnen Gott bringen oder erklären müsste – an den glauben sie, seitdem die Portugiesen hier im Jahr 1500 mit Schwert und Kreuz angekommen sind, sondern um Christus in den Gekreuzigten von heute zu dienen und sie vom Kreuz zu holen.
Am Montag (16/11) schickte mir ein Brasilianer ein Video, in dem Friedrich Merz beim Handelskongress Deutschland (12.-13. Nov. 2025) seine und die der Journalisten Erleichterung ausdrückt, „aus jenem Ort, wo sie waren“ raus und in „eines der schönsten Länder der Welt“ zurück zu sein (ICL Notícias). Seine Rede ist in brasilianischer Sprache legendiert.Dem Video ist eine Bildunterschrift angefügt, die unter anderem sagt: „Deutsche Journalisten sagten auf der COP 30, dass der Bundeskanzler dafür bekannt sei, Fehler zu machen, hauptsächlich fremdenfeindlicher Natur“. Der Bekannte, der mir das Video geschickt hatte, fragte dann noch: „Bruder Johannes, was ist mit Deutschland los?“…
(Quelle: zoom/Hans j. Schiebener)
Nadejda Vlaeva, Klavier
29. November 2025
Reihe Weltklassik am Klavier
Nadejda Vlaeva
„Reise ins Licht!“
Werke von Beethoven, Chopin, Fauré, Ravel, Debussy und Busoni
Lingen (Ems) – Emsländische Musikschule, Wilhelnstraße 49
Sonntag, 30.11.2025 um 17:00 Uhr
Karten: 30 Euro, bis 18 Jahre Eintritt frei
Zum Programm:
Eine farbenfrohe Reise mit Stopps in Wien, Paris, Sevilla und sogar auf der griechischen Insel Kythira, dem Geburtsort der Göttin der Liebe. Die meisten Stücke im Programm sind in Dur-Tonarten gehalten und sollen einen Effekt erzeugen, der einem Brunnen aus Licht und Freude ähnelt, während Sie den sanften Rhythmus eines Walzers, die Ruhe einer Barcarole, die Energie einer Tarantella und die Poesie des Chopin-Préludes und des Andante Favori von Beethoven oder die Zärtlichkeit des Weihnachtsliedes in Chopins Scherzo spüren. Der Effekt wird durch die Gegenüberstellung dunkler Farbtöne des wirbelnden Tanzes des Scherzo und der feurigen Habanera von Bizets Carmen, meisterhaft für das Klavier transkribiert, noch deutlicher. Außerdem: Wir feiern Ravels 150-jähriges Jubiläum.
Das Programm:
Ludwig van Beethoven
Andante favori F-Dur WoO 57Sonate Nr. 6 F-Dur op. 10 Nr. 2
I. Allegro
II. Allegretto
III. PrestoFrédéric Chopin
Prélude Nr. 25 cis-Moll op. 45
Tarantelle As-Dur op. 43
Scherzo Nr. 1 h-Moll op. 20– Pause –
Gabriel Fauré
Barcarolle Nr. 1 (1880) a-Moll op. 26Maurice Ravel
Valses Nobles et Sentimentales M. 61
1. Modéré, très franc
2. Assez lent, avec une expression intense
3. Modéré
4. Assez animé
5. Presque lent, dans un sentiment intime
6. Vif
7. Moins vif
8. Épilogue. LentClaude Debussy
L’Isle joyeuse L 106Ferruccio Busoni
Sonatina Nr. 6, „Kammer-Fantasie über Carmen“ nach Georges Bizet BV 284
Nadejda Vlaeva sagt über sich:
„Ich spiele für Weltklassik am Klavier, weil es eine seltene, intime Verbindung zwischen Künstler und Publikum schafft – jedes Konzert fühlt sich wie ein gemeinsames, emotionales Erlebnis an. Für mich bedeutet Weltklassik grenzenlose Kunst, bei der die Musik direkt in die Herzen der Zuhörer strömt.“ – Nadejda Vlaeva
Nadejda Vlaeva wurde als eine derjenigen außerordentlichen Pianistinnen bezeichnet, auf die wir alle hoffen – sie aber selten sehen: „Das geht zu Herzen!“ und: „wie sollte es denn anders als zu Herzen gehen, wenn Nadejda Vlaeva spielt.“ So schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Sie trat europaweit, in Asien und in Nordamerika als Solistin und mit renommierten Orchestern auf. Als erste Künstlerin nahm sie die kompletten Bach-Transkriptionen von Camille Saint-Saëns auf (Hyperion), welche das BBC Music Magazine als „positivly stunning“ bezeichnete. Sie erhielt den Grand Prix „Liszt“ für ihre CD „Piano Music of Liszt“. Erst vor kurzem entdeckte Werke der Komponisten des 19. Jhd. Bortkiewicz and Drozdoff wurden von ihr in der Carnegie Zankel Hall uraufgeführt. Bei der EG-Konferenz arbeitete sie mit dem Geiger Joshua Bell zusammen. Sie begeistert ihr Publikum durch einzigartiges Charisma und Ausstrahlung.
Antikorruptionstag
28. November 2025
Interrail hat Rabattaktion gestartet
27. November 2025
Interrail hat jüngst seine große Rabattaktion zum Jahresende gestartet. Im Sale gibt es 25 % Rabatt auf alle Interrail Global-Pässe und fast alle Ein-Länder-Pässe. Die Aktion läuft bis zum 17. Dezember 2025. Das ist genug Zeit, um in Ruhe zu überlegen, welcher Pass am besten zu den Reiseplänen passt.
Für alle reduzierten Pässe gilt: Ein heute gekaufter Pass kann innerhalb der nächsten 11 Monate aktiviert werden. Erst mit der Aktivierung startet die Laufzeit.
Das Wichtigste in Kürze:
- Art der Aktion: 25 % Rabatt auf alle Interrail Global-Pässe und viele Ein-Länder-Pässe
- Aktionszeitraum: 25. November bis 17. Dezember 2025 (der Sale endet um 10 Uhr MEZ)
- Reisezeitraum: Der Pass muss ab Kaufdatum innerhalb von 11 Monaten aktiviert werden
- Verfügbar für: Alle Altersgruppen -Jugendliche, Erwachsene, Senioren(ab 60)- in der 1. und 2. Klasse
- Erhältlich als: Mobile-Pass fürs Smartphone oder klassischer Papierpass (gegen Aufpreis)
Die reduzierten Pässe gibt es direkt bei Interrail sowie auch bei vielen Drittanbietern. Dazu zählt auch Night Ride, die mit dem schwedischen Reseller All Aboard zusammenarbeiten. Dort bekommt man alle Pässe immer zu 100 % erstattbar.
Mehr über Rabattaktionen bei Interrail erfährt man hier beim Blogger Zugpost.
Spoiler:
Seit 2021 finanziert die EU-Kommission mit rund 700 Millionen Euro ein Mobilitätsprojekt in Anlehnung an die Interrail-Idee unter dem Namen #DiscoverEU. In jährlich zwei Verlosungen werden 35.000 Interrail-Pässe an 18-Jährige verlost. Um daran teilzunehmen, müssen Fragen rund um das Thema Europa beantwortet werden, die einen Einfluss auf die Gewinnchance haben. Da die Nachfrage höher als die verfügbaren Tickets ist, wird mit der Abfrage bereits im ersten Schritt ausgesiebt.
(Quelle: Zugpost, interrail, EU; Grafik: CC idris700 creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de)
Weihnachtsmärkte an Ems und Vechte
27. November 2025
Hier auf vielerlei Wunsch die Übersicht über die Weihnachtsmärkte in Lingen (Ems) und in der Region:
- Bad Bentheim (Stadtmitte, entlang der Burg), etwa 70 Holzhäuschen mit Kunsthandwerk und Kulinarischem, dreigeschossige Weihnachtspyramide, traditionelles Kinderkarussell, am 6.12. verteilt der Nikolaus Geschenke, anschließend Knobel-Wettbewerb, Turmblasen zum Abschluss am Sonntag, 5. bis 7. Dezember, Fr 13-20 Uhr, Sa 11-20 Uhr, So 11-18 Uhr
- Bad Bentheim (an der Burg Bentheim), „Weihnachtszauber“ an allen Adventswochenenden, Holzhütten mit Handwerk und Gastronomie, Spiel- und Bastelaktionen für Kinder, 28. November bis 21. Dezember, Fr 15-21 Uhr, Sa 11-21 Uhr, So 11-20 Uhr, Eintritt: 8 Euro, 6-14 Jahre 4 Euro
- Lingen (Innenstadt), großer, begehbarer Tannenbaum, Weihnachtspyramide, Adventskalender, Fliegender Weihnachtsmann, Nikolausumzug, überdachte Eislaufbahn, Kunsthandwerk, Essen und Trinken, Feuershows und Musik an den Wochenenden, Mo 24. November bis So, 28. Dezember, So-Do 11-21 Uhr, Fr+Sa 11-22 Uhr, 24.+25.12. geschlossen
- In den Lingener Stadt- und Ortsteilen:
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Lingen: „Illuminarium“ auf dem Universitätsplatz vom 5. bis zum 7. Dezember.
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Lingen: Weihnachtsmarkt der Kivelinge vom 12. bis zum 14. Dezember am Pulverturm.
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Baccum: Weihnachtsmarkt am 14. Dezember auf der Ökumenischen Mitte von 14.30 bis 18 Uhr.
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Baccum: Weihnachtszauber an der Baccumer Mühle am 13. Dezember ab 12 Uhr.
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Bramsche: Glühwein auf dem Heimathof am 7. und 14. Dezember jeweils von 15 bis 18 Uhr.
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Brögbern: Adventsmarkt rund um das Heimathaus am 7. Dezember von 14 bis 19 Uhr.
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Holthausen-Biene: Weihnachtsmarkt vor der Ortsverwaltung am 14. Dezember ab 15 Uhr.
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Laxten: Weihnachtsmarkt am 29. November von 15 bis 21 Uhr und am 30. November von 14 bis 18 Uhr auf der „Laxtener Mitte“.
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Schepsdorf: Weihnachtsmarkt vom 3. Dezember bis zum 7. Dezember im Kanu-Camp.
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Schepsdorf: Schepsdorfer Winterzauber-Adventsmarkt am 13. Dezember und 14. Dezember ab 14.30 Uhr am Dorfbrunnen.
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- Meppen (Markt), Riesenrad, Weihnachtspyramide mit Stube, Eislaufbahn, Eisstockschießen, Bühnenprogramm für Kinder, 24. November bis 28. Dezember, Mo-Do 11-21 Uhr, Fr+Sa 11-22.30 Uhr, So 12-19.30 Uhr, 24.+25.12. geschlossen, 26.12. 14-18 Uhr, Eisbahn abweichende Öffnungszeiten
- Nordhorn (Innenstadt), 40 Hütten mit Kunsthandwerk und kulinarischen Produkten, Weihnachtspyramide, Kinderprogramm, 24. November bis 30. Dezember, Mo 12-20 Uhr, Do 12-22 Uhr, Fr+Sa 12-21 Uhr, So 14-20 Uhr
- Papenburg (rund um die Mühle, am Hauptkanal), kleiner Weihnachtsmarkt mit Kunsthandwerk und Kulinarischem, Tombola, Karussell sowie Bühne mit wechselndem Programm, am Abend des 3. Advents traditionell gemeinsames weihnachtlichen „Rudelsingen“, 5. bis 7. Dezember + 12. bis 14. Dezember, Fr 16-21 Uhr, Sa 12-21 Uhr, So 12-18.30 Uhr.
Nachtrag:
Weihnachtsmärkte im Münsterland (durchweg weniger Hollywood und mehr Weihnachten als in Lingen)
So geht es…
26. November 2025
…natürlich nicht, lieber NDR! Man kann schlechterdings in der eher betulichen TV-Sendung „Hallo Niedersachsen“ nicht unseren Oberbürgermeister lediglich kurz im Bild zeigen, ihn aber hier schweigen lassen, statt dessen nach rechts schwenken und nur LWT-Mann Jan Kormann „super zufrieden“ sein lassen. Und nach Meppen schauen wir aus Lingen sowieso nicht.
Denn Lingen schaut gen Himmel und sieht dort den sparkassengesponsorten Weihnachtsmann über den Markt fliegen. Der soll, las ich, pro Auftritt stolze 800 Euro kosten; das wären ja 1600 Euro pro Abend. Da muss ich noch einmal nachfragen, auch weil die 1 Million Lichter an Niedersachsens größter begehbarer Plastiktanne ziemlich übertrieben sind; denn der mit 45m fast doppelt so hohe Weihnachtsbaum („höchster Weihnachtsbaum der Welt“) auf dem aktuellen Dortmunder Weihnachtsmarkt hat -trotz heftigster LED-Behängung- nur 138.000 LED-Lichter – nach 48.000 in 2023…

Hier geht es direkt zum Beitrag. Und hier zur kompletten NDR-„Hallo Niedersachsen“-Sendung vom 24.11.2025.
Heute ist Orange Day
25. November 2025
Heute ist „Orange Day“. Der Tag ist 1991 aus der UN-Kampagne „Orange the World“ entstanden. Orange wurde dabei zur Symbolfarbe für eine gewaltfreie Zukunft. Inoffiziell hat es den Tag gegen Gewalt an Frauen übrigens schon seit den 1980er Jahren gegeben. Lateinamerikanische und karibische Feministen wollten damit an die Ermordung der Mirabal-Schwestern erinnern. Die drei Schwestern wurden nach monatelanger Folter in der Dominikanischen Republik am 25. November 1960 getötet. Alle drei wehrten sich zuvor gegen die Diktatur im Land.
In Lingen weht seit heute früh die Fahne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am Neuen Rathaus. Die Stadt setzt damit zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ein Zeichen unter dem Motto „Gemeinsam für Gleichheit und Sicherheit“. Die Gleichstellungsbeauftragte Katrin Warstat hisste die Fahne gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Arbeitskreises Häusliche Gewalt, des Amtsgerichts, der Polizei und weiteren Expertinnen und Experten. Die Fahne zeigt, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen keinen Platz in der Gesellschaft hat – weder im öffentlichen Raum noch im privaten Umfeld. Das Signal richtet sich an Betroffene ebenso wie an Angehörige und Unterstützerinnen und Unterstützer: Sie sind nicht allein, Hilfe ist möglich und verfügbar.
Am heutigen Abend waren alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, an den weiteren Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen teilzunehmen: Um 18:30 Uhr wurde die Fahne neuerlich am Neuen Rathaus gehisst. Eine kurze Theaterperformance begleitete dies und griff das Thema auf eindrückliche Weise auf und regte zum Nachdenken an. Rund 100 Personen, überwiegend Frauen, nahmen teil.
Am Abend zeigte das Centralkino den Film „In die Sonne schauen“. In ihrem beeindruckenden Drama erzählt Regisseurin Mascha Schilinski die Geschichten von Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er), die alle auf demselben abgelegenen Vierseitenhof leben. Über Generationen hinweg spiegeln sich dort unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata und familiäre Geheimnisse wider. Als sich ein tragisches Ereignis wiederholt, verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart – eine bewegende Geschichte über Erinnerung, Schmerz und das Weitergeben von Erfahrungen. Hier der Trailer des Films, der für Deutschland Anfang 2026 bei der Oskarverleihung eine Rolle spielen soll.
(Quellen: NDR, taz, PM Stadt Lingen)
