Regelmäßige Besucher dieses inzwischen 13 Jahre aktiven Blogs wissen, dass ich alljährlich Anfang November einen ganzen Tag frei nehme, habe und überhaupt. Bei der Frage, was ich mir aus diesem Anlass dann gönne, ist es nicht diese kohlehydratschwere Band, obwohl noch Restkarten vorhanden sind; vielmehr hat mich -um der geschätzten Leserschaft einen weiteren, etwas versteckten Hinweis zu dem Anlass für so viel Müßiggang zu geben- der in toto doch etwas heftige 68 – Track 1 R bei weitem nicht so umfangen wie der olle Ludwig van Beethoven mit der Symphonie Nr. 6 in F Dur, Op. 68 (Pastorale).

Da nehme ich dann ein Glas des vorzüglichen 2018er Roero Arneis von Christian Taliano aus Montà (CN) in die Hand, denke an meinen alten Freund und Kupferstecher Laurentius Bonitz und bin dann trotz meines heutigen Anlasses traurig, dass es ihn nicht mehr gibt. Also Leute: Lasst es in Eurer Seele hinunter plätschern, dieses Wunderwerk der Musik.

 

 

 

Wolgograder Philharmonie

3. Februar 2013

Bildschirmfoto 2013-02-03 um 12.34.34Anlässlich des Endes der Schlacht von Stalingrad vor 70 Jahren tritt das Osnabrücker Symphonieorchester als erstes deutsches Orchester nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs in Wolgograd, dem ehemaligen Stalingrad auf. Die Wolgograder Gebietsphilharmonie veranstaltet zum Gedenken an die Opfer von Stalingrad mit Unterstützung des regionalen Kulturministeriums und des Goethe-Instituts vom 27. Januar bis 3. Februar 2013 ein großes Musikfestival, in dessen Rahmen die Osnabrücker Symphoniker drei Konzerte geben. Das heutige Konzert wird ab 20.03 Uhr von DRadio Kultur (auch online) übertragen.

Der Kampf um Stalingrad währte vom 23. August 1942 bis 2. Februar 1943 und war eine der größten Schlachten des Zweiten Weltkriegs. Bis heute kann die genaue Anzahl der Opfer nicht genau beziffert werden. Nach Angaben des Deutschen Historischen Instituts gehen russische Historiker von etwa 480.000 gefallenen Rotarmisten aus. Auf deutscher Seite kamen rund 295.000 Wehrmachtssoldaten in Stalingrad und in der Kriegsgefangenschaft ums Leben. Hinzu kommen unzählige Opfer unter der zivilen Bevölkerung, nicht zu vergessen die getöteten Soldaten der rumänischen, ungarischen, kroatischen und italienischen Verbündeten der deutschen Naziarmee.

Die Wolgograder Gebietsphilharmonie hat das Symphonieorchester aus der Friedensstadt Osnabrück zu seinem einwöchigen Musikfestival eingeladen, dessen Höhepunkt und Abschluss ein gemeinsames Gedenkkonzert mit den Wolgograder Symphonikern sein wird. Auf dem Konzertprogramm steht neben Beethovens 9. Sinfonie mit der „Ode an die Freude“ und der von den Osnabrücker Symphonikern bei Elena Firsowa in Auftrag gegebenen Komposition „Erwartung“ eine symphonische Arie des sowjetischen Komponisten Gawriil Popow aus dem Jahr 1945. Begleitet werden die beiden Orchester von der Wolgograder Chorkapelle, dem Knabenchor und dem Studentenchor des Wolgograder Instituts für Kunst und Kultur sowie dem Staatlichen Chor der Republik Kalmückien.

Das gemeinsame Konzert der Osnabrücker und Wolgograder Orchester ist eine zentrale Veranstaltung des Deutschlandjahrs in Russland 2012/13. Von Juni 2012 bis Juni 2013 präsentiert sich die Bundesrepublik unter dem Motto „Deutschland und Russland: gemeinsam die Zukunft gestalten“ russlandweit mit einem breiten Spektrum von Projekten, die Politik, Wirtschaft, Kultur, Bildung und Wissenschaft gleichermaßen integrieren.
Goethe-Institut
Deutschlandjahr in Russland

Wolgograder Philharmonie
Heute, 20.03 Uhr auf DRadio Kultur (Aufzeichnung vom Nachmittag)

Elena Firsova
„Erwartung“ op. 126
(Auftragswerk/Uraufführung)

Gawriil Popov
Sinfonische Aria für Violoncello und Streicher

ca. 21:00 Uhr Konzertpause mit Nachrichten

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode „An die Freude“

Evgeny Rumyantsew, Violoncello
Lina Liu, Sopran
Almerija Delic, Alt
Sergej Grankwist, Tenor
Michael Kansanzew, Bariton
Chor der Republik Kalmückien
Philharmonischer Chor Wolgograd
Knabenchor Wolgograd
Akademische Philharmoniker Wolgograd
Osnabrücker Symphoniker
Leitung: Edward Serow und Andreas Hotz

(Foto: Leichenberge in Stalingrad 1943. Quelle Text)

Benyamin Nuss

1. Februar 2011

Vogtland-Philharmonie Greiz/ Reichenbach
unter der Leitung von 
Jiří Malát

Benyamin Nuss -Klavier-
Sinfonisches Konzert
Meppen  –  Aula Windthorstgymnasium
Mittwoch, 2. Februar 2011  –  20 Uhr
Eintritt 17,50 € bis 29,00 € (Jugendliche zahlen lediglich 5,00 € !!)

Ludwig van Beethoven, Ouvertüre zu Egmont , f-Moll op. 84,
Felix Mendelssohn-Bartholdy, Klavierkonzert Nr. 1, g-Moll op. 25, und
Antonín Dvořák, Sinfonie Nr. 8, G – Dur op. 88.

(Das youtube-Video der Dvořák-Sibnfonie zeigt nicht die Vogtland-Philharmonie)