That’s AI, man.
10. Februar 2026
Lernformat »Freiday« in der Marienschule
9. Februar 2026
Am »Freiday« planen Jugendliche Projekte, die ihrer Stadt nützen sollen: Bingo im Seniorenheim, Vorlesen im Krankenhaus. All das während der Unterrichtszeit. Sie sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen. Bringt das was? fragt der SPIEGEL und berichtet über das Lernformat der Lingener Marienschule.
Das ist wirklich eine schöne Erfolgsgeschichte direkt aus deiner Nachbarschaft! Der Artikel beschreibt, wie die Marienschule in Lingen mit dem Projekt „Freiday“ neue Wege geht.
Hier sind die wichtigsten Punkte für die Leserschaft dieses kleinen Blogs KI-mäßig zusammengefasst:
- Was ist der „Freiday“?
Anstatt am Freitagvormittag Mathe oder Englisch zu büffeln, haben die Siebtklässler vier Stunden Zeit für eigene soziale Projekte. Die Idee dahinter: Die Jugendlichen sollen lernen, dass sie selbst etwas bewirken können. Es geht um Zusammenhalt, Mut und Eigenverantwortung – weg vom reinen Auswendiglernen, hin zum „echten Leben“.
- Was machen die Schüler genau?
Der Artikel begleitet eine Gruppe von Mädchen, die sich (ganz ohne Hilfe von Lehrern oder Eltern) vorgenommen haben, Senioren im Krankenhaus zu besuchen.
- Der Anfang war mühsam: Sie mussten erst lernen, wie man eine offizielle E-Mail schreibt und den ganzen bürokratischen Papierkram (Impfnachweise, Schweigepflicht) erledigt.
- Das Ergebnis war toll: Schließlich schmückten sie auf der Station den Weihnachtsbaum, spielten Spiele mit den Senioren und hörten Geschichten von früher.
- Andere Gruppen sammeln Müll, basteln Armbänder für Spenden oder planen Bingoabende für den guten Zweck.
- Warum macht die Schule das?
Der stellvertretende Schulleiter Hendrik Schnieders und die Sozialarbeiterin Janina Popovici haben das Konzept nach Lingen geholt. Sie hatten das Gefühl, dass sich nach der Corona-Pandemie etwas ändern muss, weil viele Kinder isoliert waren und der klassische Frontalunterricht oft nicht mehr ausreicht, um sie auf die Zukunft vorzubereiten.
- Nicht alles läuft perfekt, aber…
Natürlich gibt es auch Hürden:
- Manche Projekte gehen schief (z. B. wenn man vergisst, sich im Seniorenheim vorher anzumelden).
- Manche Lehrer sind skeptisch, weil sie Angst haben, dass wichtiger Stoff verloren geht.
- Es gibt die Sorge, dass Kinder aus Familien, die weniger unterstützen können, benachteiligt sind.
Das Fazit: Trotz der Arbeit und mancher Pannen sind die Schüler in Lingen begeistert. Sie gewinnen an Selbstvertrauen und trauen sich Dinge zu, die sie vorher nie für möglich gehalten hätten – wie zum Beispiel ganz entspannt mit fremden Erwachsenen zu telefonieren oder eigene Events zu organisieren.
-> Der S+ (=€)-Beitrag ist seit gestern online und wird in der nächsten Printausgabe des SPIEGEL erscheinen.
Man könnte fast meinen, es sei Karneval – doch die Witze, die derzeit auf dem Rücken von Mieterinnen und Mietern gerissen werden, sind alles andere als lustig. Während Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) in Berlin gestern neue „Reformvorschläge“ wie Heilsversprechen verkündete, zeigt uns die Realität vor Ort in Lingen, wie man die schützenden Gesetze mit einem müden Lächeln aushebelt.
Das „Küchen-Wunder“ aus der Nachbarschaft
Schauen wir uns den Irrsinn konkret an: In meiner Nachbarschaft kündigte kürzlich ein Paar seine Wohnung. Miete bis dahin: 490 Euro kalt. Was macht der Vermieter? Er übernimmt die alte Küche für „’n Appel und ’n Ei“, deklariert die Wohnung als „teilmöbliert“ und verlangt prompt 300 Euro mehr und sagt, dass die Miepreisbremse bei möblierten Wohnungen nicht gilt.
Das sind satte 60 % Aufschlag für ein paar, jahrelang gebrauchte Schränke! Die Mietpreisbremse? In diesem Moment nicht mehr als ein schlechter Scherz. Solange das Justizministerium nur von „Transparenz“ faselt, statt diesen Möblierungswucher strikt am Zeitwert zu deckeln und Verstöße drakonisch zu bestrafen, bleibt jedes Gesetz ein Freibrief für Abzocker.
Lingen: Wenn Miniappartements als „Wohnraum“ verkauft werden
Doch man muss gar nicht nach Berlin schauen, um politisches Versagen zu finden. In Lingen beherrscht man die Kunst der optischen Täuschung perfekt. Da feiert sich Oberbürgermeister Krone für viele „neue Wohnungen“, die in Wahrheit hotelartige Miniappartements von gerade einmal 20 Quadratmetern sind.
Das sind keine Wohnungen für Menschen, die hier Wurzeln schlagen wollen. Das sind renditeoptimierte Goldgruben für AirBNB, Boardinghouse-Vermieter und Booking.com. So sollen in der alten Sparkasse am Markt, die zu Wohnungen und etwas Gewerbe umgebaut wurde, aktuell fünf Personen wohnen. Der Rest wird als AirBNB, Boardinghouses und Booking.com vermarktet. Wer da einzieht, lebt nicht – er residiert auf Zeit zu horrenden Preisen. Wenn die BürgerNahen (BN) diesen Neubau-Wahn zu Recht als reine Geldmacherei kritisieren, folgt der ideologische Reflex der CDU-Ratsfraktion: „Schärferer Mieterschutz sei Enteignung.“
– Ein kurzer Realitätscheck für die CDU –
Das Grundgesetz sagt in Artikel 14: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Wer den Schutz von Familien vor Mietwucher als „Enteignung“ bezeichnet, hat den Kompass für die soziale Marktwirtschaft längst im Lingener Sand verloren!
Warum wir trotzdem hoffen dürfen
Ist Hopfen und Malz also verloren? Nein. Die Tatsache, dass der Widerstand wächst, gibt Grund zur Zuversicht. Dass wir diese „Fake-Wohnungen“ beim Namen nennen und die Taschenspielertricks der Vermieter öffentlich machen, erzeugt Druck. Die Politik der Alibis – egal ob von Hubig in Berlin oder Krone in Lingen – funktioniert nur so lange, wie die Betroffenen schweigen.
- Es braucht echte Reformen: Keine Ausnahmen mehr für „Möblierung“ oder „Kurzzeitmiete“.
- Es braucht ehrliche Statistik: 20-qm-Hotelzimmer sind keine Wohnungen im Sinne der sozialen Vorsorge!
- Es braucht Konsequenzen: Wer die Mietpreisbremse vorsätzlich unterläuft, muss das spüren – und zwar im Geldbeutel.
Die Zeit der „Ankündigungsminister“ und der „Schönwetter-Bürgermeister“ muss enden. Unsere Nachbarschaft ist kein Spekulationsobjekt. Man darf sich nicht mit Miniappartements abspeisen lassen, während der echte Wohnraum unbezahlbar wird!
Foto: Miethäuser in der Mühlenbachstraße in Lingen (Ems)
Paula – Eine Visionärin, die ihrer Zeit voraus war
8. Februar 2026
Heute vor 150 Jahre wurde Paula Becker in Dresden geboren. die uns Worpswede nahebrachte und die wir unter ihrem Namen Becker-Modersohn kennen. Sie war weit mehr als eine Malerin – nämich eine mutige Wegbereiterin des Expressionismus und eine Frau, die sich über die engen Grenzen ihrer Zeit hinwegsetzte. Obwohl ihr außergewöhnliches Talent zu Lebzeiten nur von wenigen erkannt wurde, ist ihr Erbe heute unübersehbar. Sie war sogar die erste Künstlerin weltweit, der bereits 1927 ein eigenes Museum gewidmet wurde: das Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen.
Geboren wurde sie als Paula Becker am 8. Februar 1876 in Dresden. Als Tochter eines weit gereisten Ingenieurs und einer Mutter aus einer Adelsfamilie wuchs sie in einem intellektuellen Umfeld auf. Doch so sehr sie die Kunst auch liebte – der Weg dorthin war steinig. Da Frauen damals der Zugang zu den staatlichen Kunstakademien verwehrt blieb, musste Paula Umwege gehen: Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung im Lehrerinnenseminar und besuchte später eine private Malschule für Frauen in Berlin. Im Sommer 1897 entdeckte Paula das beschauliche Dorf Worpswede nahe Bremen und verfiel sofort dem Zauber der herben Moorlandschaft. Sie schloss sich der berühmten Künstlerkolonie an und fand dort nicht nur Lehrer wie Fritz Mackensen, sondern auch Freunde in den Dichtern Rainer Maria Rilke und Gerhart Hauptmann.
Und sie lernte auch ihren späteren Ehemann kennen, den Maler Otto Modersohn. Er war einer der wenigen, die ihre wahre künstlerische Größe früh erahnten. 1901 heirateten beid. Die Ehe bot ihr zwar finanzielle Sicherheit, stellte sie aber auch vor die Herausforderung, die Rollen als Ehefrau und Stiefmutter mit ihrer brennenden Leidenschaft für die Kunst zu vereinen. Um ungestört arbeiten zu können, zog sie sich oft in ihr „Lilienatelier“ zurück. Während ihr Mann den traditionellen Stil des 19. Jahrhunderts pflegte, suchte Paula nach neuen Ausdrucksformen. Es zog sie immer wieder nach Paris, wo sie Inspiration bei Größen wie Paul Cézanne und Paul Gauguin fand. Diese Reisen führten jedoch auch zu einer inneren Entfremdung von ihrem Leben in der Provinz und von ihrem Ehemann.
Paula reiste insgesamt viermal nach Paris (1900, 1903, 1905 und 1906). Jedes Mal war es eine Flucht vor den Erwartungen der Gesellschaft und dem konventionellen Stil der Worpsweder Künstlerkolonie. Während man in Deutschland noch sehr naturgetreu und oft etwas schwermütig malte, brodelte in Paris die Revolution. Da Frauen auch in Paris nicht an die staatliche École des Beaux-Arts durften, besuchte Paula private Institute wie die Académie Colarossi und die Académie Julian. Dort konnte sie Aktzeichnen üben – eine damals für Frauen fast unerhörte Disziplin – und lernte Techniken, die weit über das hinausgingen, was sie in Berlin oder Worpswede gelernt hatte.
Der wichtigste Moment für ihre künstlerische Entwicklung war die Entdeckung von Paul Cézanne. Paula war eine der ersten deutschen Künstlerinnen, die seine Genialität begriffen. Sie war fasziniert davon, wie er Formen vereinfachte und Farben einsetzte, um Tiefe zu erzeugen, statt nur die Realität zu kopieren. Auch die exotische Farbgewalt von Paul Gauguin beeinflusste sie tief. Sie lernte von ihnen, dass ein Bild nicht „schön“ im klassischen Sinne sein muss, sondern „wahr“ und ausdrucksstark.
1906, während einer tiefen persönlichen Krise in Paris, schuf Paula Modersohn-Becker etwas vollkommen Revolutionäres: Sie malte die ersten Akt-Selbstbildnisse der Kunstgeschichte. Damit brach sie mit sämtlichen gesellschaftlichen Konventionen. Ihre Bilder waren ehrlich, ungeschönt und von einer modernen Klarheit, die heute oft mit dem frühen Schaffen von Pablo Picasso verglichen wird, der auch in Paris lebte. Nach einer Versöhnung mit ihrem Mann Otto kehrte sie nach Worpswede zurück und brachte im November 1907 ihre Tochter Mathilde zur Welt. Doch das Familienglück war nur von kurzer Dauer; denn nur wenige Tage nach der Geburt verstarb Paula mit nur 31 Jahren an einer Embolie. Ihre letzten Worte sollen „Wie schade“ gewesen sein – ein Satz, der angesichts ihres gerade erst voll entfalteten Talents besonders schmerzlich nachklingt. Zu Lebzeiten verkaufte sie von ihren etwa 750 Gemälden lediglich fünf. Erst nach ihrem Tod sorgten ihr Mann und Freunde dafür, dass ihre Kunst die Anerkennung fand, die sie verdiente. Heute bewundern wir sie für ihren, so typischen Blick auf die Welt – ihre Porträts und Landschaften sind zeitlose Meisterwerke der Moderne.
Foto: Paula Becker-Modersohn, Selbstbildnis mit Hand am Kinn, 1906 (cc) commons.wikimedia.org/ public domain
Duo Nihz
8. Februar 2026
Duo Nihz
„Songs From The Holocaust“ by Rob Heilbut
Lingen (Ems) – Kunsthalle Lingen, Kaiserstraße 10a
Mittwoch, 11. Februar 2026 – 19:00 Uhr
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Kunsthalle Lingen und das Forum Juden-Christen Altkreis Lingen e.V. veranstalten am Mittwoch, 11. Februar das Konzert „Songs From The Holocaust“ ein, das dem Leben und Werk des jüdischen Komponisten Rob Heilbut gewidmet ist. Im Mittelpunkt stehen Lieder, die Heilbut während des Holocausts unter extremen und unmenschlichen Bedingungen komponierte – musikalische Zeugnisse von außergewöhnlicher Ausdruckskraft und historischer Bedeutung. Die Werke entstanden im Amsterdamer Ghetto sowie in den Konzentrationslagern Westerbork und Bergen-Belsen. In ihnen spiegeln sich persönliche Erfahrungen, Beobachtungen und innere Zustände eines Künstlers, der selbst unter den Bedingungen von Verfolgung und Entrechtung seine musikalische Stimme bewahrte. Die Lieder sind eindringliche Dokumente jüdischen Lebens und künstlerischen Schaffens in einer Zeit systematischer Vernichtung.
Das Nordhorner Duo NIHZ präsentiert diese lange verschollenen Kompositionen im Rahmen seines international beachteten Projekts „Songs From The Holocaust“. Grundlage des Konzerts ist eine mehr als zehnjährige Recherchearbeit auf vier Kontinenten. Ausgangspunkt waren originale Notenfunde im Archiv des ehemaligen Durchgangslagers Westerbork. In der Folge wurden weitere Texte und Musikstücke entdeckt, zugeordnet und zu vollständigen Liedern rekonstruiert.
Bobby Rootveld wird bei diesem Konzert von weiteren Künstlerinnen und Künstlern begleitet. Die Lieder erklingen in neu arrangierten, lebendigen Interpretationen, die den ursprünglichen Charakter der Werke bewahren und zugleich einen heutigen Zugang eröffnen. Der Abend verbindet hohe musikalische Qualität mit historischer Erinnerung. Er macht ein nahezu ausgelöschtes Kapitel europäischer Kulturgeschichte wieder hörbar und versteht sich als eindringliches Konzert, das berührt, informiert und zum Nachdenken anregt.
Rechts: Transrapid-Fan in der AfD angekommen
7. Februar 2026
David Harder (lks) übergab als Magnetbahn-Aktivist eine Petition an eine Delegation der AfD. Nun sitzt er plötzlich im Vorstand von deren Ortsverband Altkreis Meppen. Die taz berichtet:
„Es heißt ja oft: Zeit klärt, was heute noch im Nebel liegt. Magnetschwebebahn-Aktivist David Harder, 22, BWL-Studierender aus Meppen und Betreiber der Website magnetbahn.de, ist ein Beispiel dafür.
Mitte 2025 reichte er dem Bundestag eine Petition ein, für den Wiedereinsatz des Transrapid in Deutschland. Er übergab sie in Berlin auch persönlich, an eine Delegation der AfD.
Auch Abgeordnete von SPD und Grünen hatten signalisiert, sie seien zu einem Treffen bereit, verzichteten aber, „nachdem der Petent die Petition für eine Zusammenarbeit mit der AfD genutzt hatte“, so Swantje Michaelsen damals zur taz, als Bundestagsabgeordnete der Grünen im Petitionsausschuss. Schnell stand der Verdacht im Raum, Harder bevorzuge die AfD, die Art der Petitionsübergabe habe politische Hintergründe.
Auf Fragen der taz lässt Harder die Kölner Medienrechtskanzlei Höcker antworten. Mitte September 2025 schrieb Anwalt Carsten Brennecke der taz über Harder: „Nein, er steht der AfD nicht näher als anderen Parteien.“ Es gebe „keinen rechtfertigenden Anlass“ dafür, „unseren Mandanten politisch in die Nähe der AfD zu rücken“.
Vorstand und Beisitzer im AfD-Ortsverband
Michaelsen wollte es genauer wissen und recherchierte selbst, auch auf Social Media: „Sehr schnell wurde dabei klar“, sagt sie der taz, „dass Herr Harder AfD-Accounts folgt, eine große Nähe zur AfD hat und sucht.“
Seit dem 24. Januar 2026 ist offenkundig, dass Harder sich nun auch ganz offiziell blau-rechts verortet: Harder ist Mitglied des vom AfD-Kreisverband Ems-Vechte neu gegründeten AfD-Ortsverbands Altkreis Meppen. Er ist dort sogar im Vorstand, als Beisitzer, und er ist für die Jugendarbeit zuständig, so eine Pressemitteilung der AfD. Diese hebt auch hervor, dass Harder „bereits durch seine Initiative zur Rettung des Transrapid bundesweit Aufmerksamkeit erregte“.
Erneut von der taz um Kommentierung gebeten, antwortet Harder diesmal selbst. Die „anwaltliche Auskunft“, schreibt er der taz, „bezog sich auf den damaligen Sachstand und war zu diesem Zeitpunkt zutreffend“. Seine „spätere Entscheidung, der AfD beizutreten“, sei „das Ergebnis persönlicher Erfahrungen in den auf die Petitionsübergabe gefolgten Monaten. Sie steht zeitlich und sachlich nicht im Widerspruch zu der damaligen Auskunft.“
Die Petition…“
Ein Harff-Peter Schönherr-Beitrag in der taz
Foto: David Harder, EmsTV
Beitragsbild. Abgewrackter Transrapid (via Facebook)
Auftakt in Lingen für „Emsland zeigt Gesicht“
6. Februar 2026
In Lingen hat sich am Donnerstagabend mit „Emsland zeigt Gesicht“ eine neue Initiative für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt gegründet. Beim Auftakttreffen im Calvinhaus in der Wilhelmstraße kamen mehr als hundert Interessierte zusammen, um sich zu vernetzen und konkrete Projekte zu planen; anwesend waren auch Mitglieder des Lingener Stadtrates darunter von CDU, BN und Grünen.
Das nächste offene Treffen findet am Donnerstag, 26. Februar statt.
Videobeitrag von EmsTV bitte anklicken. Hinter dem QR-Code öffnen sich die WhatsApp-Gruppen von EzG.
Hinweis:
I einer früheren Version dieses Postings war nicht erwähnt worden, dass alle der insgesamt fünf Fraktionen des Lingener Stadtrats an der Auftaktveranstaltung teilgenommen haben: CDU, SPD, Grüne/FWL, BN, FDP.
Auftakttreffen: „Emsland zeigt Gesicht“
5. Februar 2026
Heute lädt die neugegründete Initiative „Emsland zeigt Gesicht“ zu einem ersten Treffen in das Lingener Calvinhaus ein. Es beginnt um 18.30 Uhr.
Wie es in der Grafschaft Bentheim schon lange der Fall ist, will die Initiative, Respekt, Vielfalt und ein demokratisches Miteinander fördern und ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. „Hier im Emsland gibt es viele Menschen, die sich für ein gesellschaftliches Miteinander einsetzen möchten. Deshalb kommt das Gründungstreffen jetzt genau richtig, um sich kennenzulernen, zu vernetzen, gemeinsam aktiv zu werden und Gesicht zu zeigen“, sagt Julie Kopp von der Gruppe der Initiator*innen (Foto).
Die heutige Veranstaltung soll neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Initiative gewinnen. In offener Atmosphäre gibt es Gelegenheit zum Kennenlernen, zum Austausch über demokratische Werte sowie zur aktiven Beteiligung an zukünftigen Aktionen.
„Emsland zeigt Gesicht“ versteht sich als überparteiliche und überkonfessionelle Initiative, die sich klar zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennt. Politische oder religiöse Zugehörigkeiten spielen dabei keine Rolle. Vielmehr steht das gemeinsame Engagement für eine vielfältige, respektvolle und solidarische Gesellschaft im Mittelpunkt.
Inhaltlich lehnt sich die Initiative an das Vorbild „Grafschaft zeigt Gesicht“ an, das bereits erfolgreich demokratische Werte in der Grafschaft Bentheim sichtbar macht. Dieses Konzept soll nun auch im Emsland aufgegriffen und weiterentwickelt werden.
Interessierte melden sich gerne auch per Mail an kontakt@emsland-zeigt-gesicht.de oder telefonisch an 0176 81406764. Man kann aber auch ohne Anmeldung teilnehmen, lese ich in der Lokalzeitung.


Meta, der Anbieter von Instagram und Facebook, schneidet über „Business Tools“ mit, was Nutzer*innen auf Drittwebsites so treiben. Jetzt hat der 4. Senat des Oberlandesgericht Dresden vier Betroffenen jeweils 1.500 Euro Schadenersatz zugesprochen und den Konzern auch verurteilt, die Weiterverarbeitung der gewonnenen personenbezogener Daten an Nutzer des sozialen Netzwerks „Instagram“ zu unterlassen. Der entsprechenden Sammelklage kann man sich weiterhin anschließen.