OMMT

31. August 2018

Die Entdeckung der Weite
Otto Modersohn · Worpswede 1889
Otto Modersohn Museum Tecklenburg – OMMT
Tecklenburg – Markt 9
1. September 2018 bis 24. März 2019

Das Otto Modersohn Museum Tecklenburg zeigt 23 Arbeiten aus Otto Modersohns erstem Sommer in Worpswede, diesen folgenreichen Monaten in der Geschichte der Künstlerkolonie Worpswede.

Mit der Entdeckung der ‚neuen Landschaft – Worpswede‘ fand Otto Modersohn Landschaftseindrücke und -stimmungen, die seinem Ziel einer malerischen Gefühlsaufladung besonders entgegenkamen. In seinem künstlerischen Ausdruck zeichnete sich ein veränderter Stil ab, eine weiter entwickelte Einfachheit und Einheit von Pinselduktus, farbigem Zusammenstimmen und landschaftlich-atmosphärischem Fließen.

OMMT-Eintritt: 5 Euro, Schüler/Studenten 3 euro
Kinder bis 14 Jahre frei,
Öffnungszeiten:
bis 5. November 2017: Di. – So. 11 – 18 Uhr
ab 6. November :
Fr. 14.30 – 18 Uhr, Sa. u. So. 11 – 18 Uhr
Feiertags geöffnet außer am 24., 25. und 31. Dezember

Jeden ersten Sonntag im Monat (also am kommenden 2 September ebenfalls) bietet das Otto Modersohn Museum Tecklenburg eine öffentliche Führung durch die neue Otto Modersohn – Münsterland!-Ausstellung an. Sie sind herzlich willkommen. Beginn: 17 Uhr · Dauer: ca. 70 Minuten

Avantgarde in Osnabrück

1. Februar 2013

Avantgarde in Osnabrück

Werke des Osnabrücker Malers „Heinrich Assmann“ aus der „Sammlung Philipp Nussbaum“ im Felix-Nussbaum-Haus

 Assmann Selbstbildnis, 1912Parallel zur Ausstellung „Alte Meister in Osnabrück – 100 Jahre Sammlung Gustav Stüve“ im Kulturgeschichtlichen Museum präsentiert das Felix-Nussbaum-Haus noch bis zum 28. April die Ausstellung „Avantgarde in Osnabrück – Sammlung Philipp Nussbaum: Heinrich Assmann“.

Phillip Nussbaum, der Vater des Malers Felix Nussbaum, war ein Kunstsammler mit Gespür für Qualität und Weitblick. Er interessierte sich für den Osnabrücker Maler Heinrich Assmann (1890–1915). Obwohl dieser sehr jung starb, hinterließ er ein kleines, aber bereits hochkarätiges Œuvre. Sein expressionistischer Ansatz ist durchaus mit den Werken von Franz Marc und August Macke zu vergleichen.

1910 erhielt Assmann in Berlin fast ein Jahr lang Unterricht bei Lovis Corinth. Zwischen 1911 und 1914 lebte und arbeitete er in Worpswede. Hier entstanden seine wichtigsten Werke. Seine weitere künstlerische Entwicklung verhinderte der Erste Weltkrieg. Im Juni 1915 wurde er eingezogen und starb bereits im August 1915 an der Ostfront.

Phillip Nussbaum hatte schon früh eine Sammlung von Werken Heinrich Assmanns erworben, als das Verständnis für die Avantgarde in Osnabrück noch kaum ausgeprägt war. Ein Urteil über den Künstler Assmann in der Osnabrücker Presse lautete beispielsweise: „Möge er sich Selbstbeherrschung auferlegen, um nicht durch verwirrendes Farbenchaos die vornehme Wirkung zu stören“. Heute zählen seine Werke zu den wenig bekannten, aber eindrucksvollsten Werken der Worpsweder Malerkolonie.

1929 schenkte Phillip Nussbaum seine Assmann-Sammlung dem Osnabrücker Kulturgeschichtlichen Museum. (Quelle)

Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück und Felix-Nussbaum-Haus

Lotter Straße 2
49078 Osnabrück
Öffnungszeiten:
dienstags bis freitags: 11 bis 18 Uhr
jeden ersten Donnerstag im Monat: bis 20 Uhr
samstags und sonntags: 10 bis 18 Uhr

Eintrittspreise:

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Familienkarte: 12 Euro
Gruppen ab 12 Personen: 4 Euro pro Person
Schulklassen: 30 Euro (inkl. Führung)
Führung (bis 25 Personen: 36 Euro zzgl. Eintritt)

(Bild: Assmann Selbstbildnis, 1912)