Radeln

9. Juli 2009

radarfalle

Aus den heutigen Emsland-Zeitungen:

 

“Mehr als 100 Radbegeisterte waren gestern während einer Sonderfahrt mit dem Emsland-Express und per Fahrrad unterwegs, um die landschaftliche Schönheit der Region zu erleben. In Meppen begrüßte Landrat Hermann  Bröring sie am Bahnhof und radelte von dort mit ihnen gemeinsam Richtung Schloss Clemenswerth….”


Auto wäre ja auch schlecht gewesen… (Sorry, Hermann, aber die Bemerkung musste sein)

 

Foto: Michael Hirschka creativ foto, pixelio

Range

9. Juli 2009

258511_R_by_Meinereiner_pixelio.de

 

 

 

SPIEGEL-online meldet eben:

 

+++ EILMELDUNG +++
 

Überraschende Entscheidung von Verteidigungsminister Jung: Die Bundesregierung stoppt ihre Pläne für das umstrittene Bombodrom in Brandenburg. Die Kyritz-Ruppiner Heide wird nicht zum größten Luft-Boden-Schießplatz in Deutschland ausgebaut – ein klarer Sieg für die Protestbewegung.
Berlin – Der Streit über das sogenannte Bombodrom dauerte viele Jahre – nun teilte Franz Josef Jung seine Entscheidung mit: Die Bundesregierung verzichtet auf das Übungsgelände. Zuletzt hatte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg Ende März Urteile der Vorinstanz bestätigt und entschieden, dass auf dem Areal auch künftig keine Tiefflieger trainieren dürfen. Dagegen hätte der Verteidigungsminister bis zum 13. Juli Revision einlegen können.

Mehr in Kürze auf SPIEGEL ONLINE

“Wat dem eenen sin Uhl, is dem annern sin Nachtigall.” Meine Frage: Was bedeutet das für Nordhorn-Range?  Mehr Verkehr auf dem Schießplatz vor den Toren Lingens? Mehr Lärm und Krach?

 

Foto: © Potzblitz, Pixelio

Den Haag

8. Juli 2009

Die bislang als liberal geltenden Niederlande führen routinemäßige “Hausdurchsuchungen” ein. Jedenfalls in Den Haag besichtigen Mitarbeiter der Stadt seit Mitte April alle Wohnungen in bestimmten Stadtvierteln. Begründung:

In The Hague, we want pleasant and safe neighborhoods.

Wie sich der Homepage der Stadt entnehmen lässt, verfolgt die Stadt damit einen umfassenden Ansatz. Kontrolliert wird nicht nur die Bausicherheit der Häuser, sondern auch, ob Marihuana angepflanzt, zu Unrecht Sozialhilfe bezogen wird oder sonstige “soziale Probleme” bestehen.

Die Inspektionen laufen offenbar auf eine umfassende Kontrolle hinaus. So heißt es in einem Schreiben an einen Betroffenen:

If an illegal situation is found during the investigation, you will receive notice about further proceedings as soon as possible.

Bürger, welche die Haustür nicht öffnen wollen, werden überdies belehrt, sie seien dazu verpflichtet. Mit einem Hausdurchsuchungsbeschluss könne die Wohnung auch ohne Einverständnis betreten werden.

Näheres im Blog rop.gonggri.jp. Der Autor will seine Haustür übrigens auf keinen Fall öffnen:

The minute I get one of these letters, I will sue. If I loose, I’ll sell my house and move to Berlin.

(Quelle: lawblog.de)

Respekt und Trauer

7. Juli 2009

schlarmann_wernerWerner Schlarmann ist tot. Er starb heute morgen in seinem Haus in Laxten  nach kurzer schwerer Krankheit.

Werner Schlarmann, langjähriger Vorsitzender der CDU im Lingener Stadtrat,  war ein ebenso sachlicher wie erfolgreicher politischer Kopf, der seine Lingener CDU zu großer Stärke und Akzeptanz in der Bevölkerung führte.

Die Art und Weise, wie er mit seiner schweren Krankheit umgegangen ist, war und ist bewundernswert. Bis in die letzten Tage hinein nahm er sein Mandat im Rat der Stadt aktiv wahr, wohl wissend, dass er gegen den Krebs keine Chance hatte.

Wie er in all den Jahren politisch kontroverser Diskussionen sachlich, hartnäckig und  fair argumentierte und agierte, werde ich nicht vergessen.

Ich empfinde gleichermaßen tiefen Respekt und Trauer und verneige mich vor einer standhaften und geradezu – im besten Sinne – preußischen Persönlichkeit.

 

 

(Foto © Annette Bekel)

Sommerloch

5. Juli 2009

Polizistenmittel2Nun ist Landrat Hermann Bröring in’s Sommerloch gebrettert. Die eigene Behörde hat ihm nach zweimaligem Zuschnellfahren ein Fahrverbot aufgedrückt. Was hätte sie auch sonst tun sollen? Und Hermann Bröring hat sich auch nicht erfolgreich gegen die Laserpistolenmessung gewehrt sondern Bußgeld wie Fahrverbot akzeptiert. Die SPD Lingen (Ems) hat’s publiziert, und Hermann Bröring reagiert reflexhaft in der ihm eigenen Weise  und reitet sofort die Attacke, die Sozis hätten mit der Bekanntgabe seine Persönlichkeitsrechte verletzt. Welch’ eine Fehleinschätzung! (hier übrigens die Alternative)

Wer so wie Landrat Bröring agiert, muss eben vor allem Vorbild sein, und das war er nicht, zumal er selbst mit dem erhobenen ganz großen Zeigefinger herumläuft. Wenn man derlei erklärt, wie Hermann Bröring bei der Vorstellung der Bußgeldstatistik 2008, dann ist seine jetzige Reaktion eigentlich nur peinlich. Nebenbei und rein vorsorglich: Ich bin da, was mich betrifft, weniger empfindlich.

Noch drei Anmerkungen:
Vor Jahren gab es mal einen ziemlichen heftigen Angriff  in der  Lokalpresse gegen Lingens SPD-Fraktionsvorsitzenden Hajo Wiedorn, als der für zwei Minuten auf einem Behindertenparkplatz sein Auto abstellte, um im Lingener Rathaus einen Brief einzuwerfen. Im jetzigen Bericht finde ich nichts Kritisches an die Adresse des obersten Verkehrsbeamten der Region, nur die unkritische Wiedergabe der Bröring’schen Äußerungen. Jaja, dahin führt es eben, dass ein Landrat gern mal die Herausgeberschaft der Lokalzeitung anruft, wenn ihm etwas nicht passt und man als Journalist dann im vorweg genommenen Gehorsam… 

Mich interessiert dann zweitens und vor allem, wie Landrat Hermann Bröring während des Fahrverbotes mobil war. Etwa mit Fahrer, also auf Steuerzahlerkosten?  Das wäre dann tatsächlich ein Grund, die Rücktrittsfrage aufzuwerfen.  

Und -drittens- soll heute im nordemsländischen “Wecker”, einem der Aufdeckung von Allerlei verpflichteten Anzeigenblatt, “ein großer Artikel über die Sache” gestanden haben. Den würde ich gern lesen, aber den “Wecker” gibt es nicht online, obwohl wir 2009 schreiben. Kann mir also bitte jemand den Artikel als pdf-Dokument zumailen?

-.-.-.

Nachtrag vom 06.07.
Hier ist der Bericht aus “Der Wecker” (Danke für’s Zusenden in den Nordkreis!). Er enthält weitere Informationen und der letzte Satz ist sicherlich von allgemeinem Interesse.

Independence Day

4. Juli 2009

187929_R_by_Stefanie-Prager_pixelio.deAm 55. Jahrestag eines grandiosen Fußballspiels feiern die US-Amerikaner ihren  Unabhängigkeitstag. Wenn ich richtig gerechnet habe, ist es in diesem Jahr der 233.   In Obamas Zeiten kann man sich über den Independence Day der USA wieder unbeschwert freuen und daran denken, was die USA für unsere Demokratie geleistet haben.  Den meisten Bundesdeutschen dürfte dieser Feiertag allerdings wohl nur aufgrund eines Roland-Emmerich-Filmes ein Begriff sein. Nun, nicht wegen des Films haben wir uns jedenfalls heute zum feiertäglichen Frühstück mit Anne und Guy Hager aus Ellicott City, Maryland (USA), getroffen.

Und Guy Hager hatte zur Feier des Tages eine Information im Gepäck, die etwas für Lingens  Lokalhistoriker ist. Er erzählte mir nämlich von Theodorus Jacobus Frelinghuysen, Stammvater der “Frelinghuysen family” in den USA. Der 1691 in Lingen  geborene Seelsorger machte nämlich 1717 seinen Abschluss als evgl.-reformierter Theologe an der 1697 von Wilhelm III. von Oranien gegründeten Lingener Universität (Gymnasium academicum). Nach zwei Jahren als reformierter Seelsorger in Ostfriesland wanderte er in die USA aus und  wirkte in der damaligen britischen Kolonie New Jersey. Sein Enkel Frederick Frelinghuysen (1753–1804) kämpfte im Unabhängigkeitskrieg und wurde  danach Senator des neuen US-Bundesstaates New Jersey. In der Folge blieb die Familien einflussreich und einer der Nachfahren des Lingener Uni-Absolventen, der Jurist Frederick T. Frelinghuysen, war schließlich von 1881 bis 1885 Außenminister der Vereinigten Staaten (”Secretary of state”), also Vorgänger von Hillary Clinton.  

Geben Sie zu, dass Sie das nicht gewusst haben!

Foto: Stefanie Prager, pixelio

Gaukeln

4. Juli 2009

307215_R_K_by_Ernst-Rose_pixelio.deHeute lese ich dies

Wenn etwa ein Ratsmitglied mit abstrusen Berechnungen vorgaukele, durch den Bau der Emslandarena würden künftig jährlich über zwei Millionen Euro städtischen Geldes oder mehr verbrannt, und diese Zahlen noch als „ehrlich und belastbar“ kennzeichne, dann habe dies mit einer sachorientierten politischen Diskussion nichts mehr zu tun.
Äußerung von Jens Beeck (FDP-Vorsitzender in Lingen (Ems)) laut -offenbar von ihm selbst geschriebenem – LT-Bericht über die jüngste FDP-Wahlversammlung

Einen Namen hat er nicht genannt. Ich habe deshalb nachgedacht, wer gemeint sein könnte von unserem Lingener  FDP-Mann, der so vehement für die Emsland-Arena an der B 214 streitet wie zugleich gegen unverantwortliche kommunale Verschuldung, wenn die Stadt die historische Wilhelmshöhe erhält oder bezahlbare Altenwohnungen anbietet.  

Meint er etwa mich? Nein,  kann eigentlich nicht, weil die von mir vorgelegten Zahlen tatsächlich belastbar sind und folglich ehrlich und nicht abstrus. Allerdings hat Jens Beeck selbst in einer der letzten Sitzungen des Planungs- und Bauauschusses gesagt, eine Emsland-Arena am Platz der Emslandhallen koste 20 Mio mehr (also so etwa 45 – 50 Mio Euro, wenn man die 20 Mio zu den 25 Mio plus 19 % MwSt  hinzurechnet, die jetzt genannt werden). Das war noch vor der aktuellen Sommerhitze, die manches Überlegen erschwert.  Seine “20 Mio mehr”  musste er dann zurücknehmen, weil sie abstrus waren…

Also wird er sich selbst gemeint haben. Das lässt mich hoffen.

ps  Ein kleines “Update”: Schon gewusst,
…. dass das Lärmgutachten für den Standort der Emsland-Arena an der B214 nicht fertig ist, obwohl schon seine angeblichen Ergebnisse laut herausposaunt wurden?
… dass es gar keine “Bedarfsanalyse” für eine Emsland-Arena an der B214 gibt sondern nur eine “Machbarkeitsstudie” für eine Emsland-Arena “am Standort der Emslandhallen” und mit deren “Veranstaltungsmix”?
…. während des fast 20jährigen Betriebs der Emslandhallen an der Lindenstraße bisher keine Lärm-Beschwerden bei der Hallenleitung eingegangen sind?

Foto: “Gaukler” von Ernst Rose, pixelio

Offener Brief

1. Juli 2009

Offener Brief von Stefan Wittler  
Poggenborg 50, 49811 Lingen/Ems 
E-Mail: stefan.wittler(at)t-online.de 

 
An den
Vorsitzenden des
SPD-Ortsverein Lingen (Ems)
Jürgen Schonhoff

Betr.: Starke Opposition in Lingen

Sehr geehrter Herr Schonhoff,

zunächst meinen herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Amt als Vorsitzender der Lingener SPD. Sie haben viel zu tun – packen Sie es an!  Ihrer Aussage “Lingen braucht eine starke Opposition” kann ich nur zustimmen.  Leider ist dies zurzeit nicht die Lingener SPD.

Oppositionsarbeit wird in Lingen doch nur noch durch die drei Bürgerinitiativen “Arenawahn”, “Altenlingener Forst” und der BI “Schepsdorf” geleistet. Hinzu rechnen kann man noch den fraktionslosen Robert Koop und die Vertreter der Grünen. Aber NICHT die Lingener SPD.

Für mich als kritischer Lingener Bürger mit Verantwortungsbewusstsein, sowohl für die eigene Generation als auch für die nachfolgenden Generationen, ist die Haltung und Zustimmungsorgie der Lingener SPD im Stadtrat und den beteiligten Ortsräten (in Teilen) nicht mehr nachvollziehbar. Für mich ein reiner Schmusekurs. Was steckt dahinter?

Anstatt eine breite Front gegen den “Lingener Filz” aufzubauen, spaltet sich die SPD auf, schwächt sich dadurch selbst und zu allem Überfluss werden fragwürdige Projekte wie die Emslandarena etc. noch unterstützt. Welch ein Wahnsinn! Fraktionszwang? Wofür? Für wen?

Für mich hat die Lingener SPD der CDU komplett das Feld überlassen und sich zur “Bedeutungslosigkeit” degradiert. Wo bleiben die soziale Verantwortung und das Einstehen für die sozialdemokratischen Ideale. Ich kann sie nicht mehr erkennen.  Bleibt für mich zu hoffen, dass Sie in der Lage sein werden, noch das Ruder herumzureißen und die Lingener SPD auf den “richtigen Kurs” zu bringen.

Die nächsten Kommunalwahlen werden spannend und vermutlich alternativen Wählergemeinschaften viel Zustimmung bringen. Die Unzufriedenheit in Lingen über die selbstherrlichen Entscheidungen der Stadtverantwortlichen ist groß.

Für Sie alles Gute

mit freundlichem Gruß

Stefan Wittler

Transrapid

25. Juni 2009

Transrapid_014Meldung von heute: Die Transrapid-Teststrecke im Emsland hat eine “weitere Gnadenfrist” von zehn Monaten erhalten.  Dazu stecken die CDU-Mannen um Landrat Bröring 575.000 Euro emsländische Steuergelder  in das gescheiterte Transrapid-Projekt, damit es denn “weltweit vermarktet” werde. Und das Land Niedersachsen gibt denselben Betrag dazu. Und der Bund noch mal 2,1 Mio Euro extra.   Die restlichen 2,25 Millionen Euro wollen die beteiligten Unternehmen tragen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Rösler (FDP)  bezeichnete den Weiterbetrieb blumig als positives Signal für den Technologiestandort Deutschland.  Der FDP-Politiker betonte zugleich, dass es sich bei der zugesagten Summe um einen einmaligen Landeszuschuss handele. 

Merke: Was 30 Jahre nicht geklappt hat, klappt bestimmt jetzt! Weil Hermann kommt! Allerdings muss er sich beeilen. Wenn sich bis Ende April 2010 kein Interessent für den Transrapid finde, werde die Strecke endgültig stillgelegt, heißt es. Aber Brasilien will ja eine Billigversion und dann noch die Strecke von Amsterdam nach Hamburg über Las Vegas und München und wo überall sollte schon ein Transrapid… wie war das noch, wie war das noch?  

Foto: wotan47, pixelio

von gestern

25. Juni 2009

Kinder_willkommen“Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) wiederholt gebetsmühlenartig, Bildung sei die Zukunft unseres Landes, lässt dem aber keine Taten folgen. Das Zukunftsland Niedersachsen existiert nur in der Phantasie der niedersächsischen CDU”, kritisierte Stefanie Henneke, niedersächsische Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, am Donnerstag (heute) in Hannover. Bei der frühkindlichen Bildung ist Niedersachsen Schlusslicht, wie der ‘Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2009‘ der Bertelsmann Stiftung darlegt.

“Mit einem Betreuungsangebot für nur 9,2 Prozent aller Kinder unter 3 Jahren liegt Niedersachsen weit unter dem westdeutschen Durchschnitt von 12,2 Prozent und Lichtjahre vom Ziel entfernt, in 2013 den Rechtsanspruch für jedes Kind umsetzen zu können”, stellte Henneke fest. Der Vergleich mit unserem Nachbarland Sachsen-Anhalt zeige, dass ein solcher Rechtsanspruch der richtige Weg sei, möglichst allen Kindern gleiche Chancen von Anfang an zu bieten. Dort besuchten 65 Prozent der einjährigen Kinder entsprechende Betreuungsangebote, während die Zahl in Niedersachsen mit 7 Prozent beschämend gering sei. “Die Verlautbarungen der Landesregierung zum Ausbau der Kinderbetreuung sind nichts als hohle Worte. Der Beschluss, die Gebührenfreiheit nicht realisieren zu wollen, macht klar: Chancengleichheit bei frühkindlicher Bildung wird vom Jungvater Wulff offensichtlich unter ferner liefen verbucht”, so die Landesvorsitzende.

Nicht nur bei der Quantität, auch bei der Qualität ist Niedersachsen Schlusslicht. Im Vergleich zum westdeutschen Durchschnitt mit 1.400 EUR (im Osten sind es sogar über 2.200 EUR) werden hierzulande pro Kind unter zehn Jahren nur knapp 1.100 Euro investiert. Die Studie bestätigt, dass der Betreuungsschlüssel ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist. “Es ist völlig unverständlich, dass sich Landesregierung und Große Koalition in Berlin auf Investitionen in Beton beschränken, denn tatsächlich brauchen wir wesentlich mehr Geld für Personal in der Kinderbetreuung. Während die OECD uns mehr als 5 Millionen Arbeitslose prognostiziert, verschenken wir ein enormes Potenzial. Hier müssen Arbeitsplätze geschaffen werden, die sich doppelt auszahlen: Mehr Beschäftigung auf der einen Seite und qualitative wie quantitative Verbesserungen bei der frühkindlichen Bildung auf der anderen Seite”, forderte Henneke.

In Niedersachsen werden von Land und Kommunen für Betreuungsangebote weniger als halb so viel Geld pro Kind aufgewendet wie z.B. in Sachsen. Auch die Personalstandards in den Kindertagesstätten  liegen mit einem Personalschlüssel (eine Erzieherin für 7,5 Kinder in den Krippen und für 12,5 Kinder in den Kindergärten) lweit hinter den internationalen Empfehlungen

 

Foto: Rainer Sturm, pixelio