Erika Hock

12. September 2018

Erika Hock
Hotel Altlantik
Lingen (Ems), Kunst-/Halle IV, Kaiserstr. 10 a

Eröffnung 14. Sept. 19 Uhr
Ausstellung vom 15.9.- 11.11.2018
Eintritt 3 Euro / 1,50 Euro

Erika Hock wurde 1981 in Dshangi – Dsher, Kirgistan geboren, ist in Lingen (Ems) aufgewachsen und lebt heute in Köln. Sie studierte an den Kunstakademien in Münster und Düsseldorf und präsentierte ihre künstlerische Arbeit in Einzelausstellungen u.a. im Salzburger Kunstverein und im Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg und nahm an Gruppenausstellungen u.a. im Kunstverein in Braunschweig und in der Kunsthalle Düsseldorf teil. In ihren skulpturalen Werken verknüpft sie Elemente der Moderne (Art Deco) mit Elementen der Postmoderne (Sottsass) und zeigt dabei einen Weg auf, wie die Errungenschaften beider Epochen analysiert und für die Gegenwart fruchtbar gemacht werden können.

Auf einer narrativen Ebene verbindet sie die Intimität eines privaten Möbels mit der ausgeleuchteten Öffentlichkeit einer Ausstellung. Auch hier erzeugt der Widerspruch sowohl Humor als auch rhetorische Übersteigerung. Erika Hock setzt gerne Spots – oder hier: das grelle Lampenlicht – und inszeniert die Gegenstände wie Filmstars. Sie denkt mit dem geschulten Blick einer Kinogängerin beziehungsweise Regisseurin. Die Werke von Erika Hock werden im Obergeschoss der Kunst-/Halle IV präsentiert.

(Foto: © Kunstverein Lingen)

Julie und Andreas Rokseth

12. September 2018

Julie und Andreas Rokseth
Harfe und Bandoneon
Hauskonzert bei Familie Löning
Lingen (Ems) – Falkenstraße 17

Sa 15. Sept. 2018 von 19 – 21 Uhr
Eintritt frei (Spende erbeten) und eine Ameldung erforderlich
(hauskonzerte(at)peterloening.de)

Das nächste feine Hauskonzert bei den Lönings. Die sagen zum kommenden Samstagabend mit dem norwegischen Duo Julia und Andreas Rokseth: „Bei der Planung unserer Hauskonzerte erleben wir immer wieder unerwartete Überraschungen. Diese ist eine mehr als erfreuliche, denn aus Norwegen kommen zu uns Julie und Andreas Rokseth, ein Duo mit Harfe und Bandoneon. Wir freuen uns mächtig auf ein Konzert, das sicherlich zumindest ein wenig Tango mit sich bringt.“

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Peter Wilson

11. September 2018

Peter Wilson
„Über dem Horizont – Projekte von Bolles+Wilson in Deutschland und andere europäischen Ländern“
Architekturreihe „Lingen & Denkmal“
Lingen (Ems) – Kaiserstraße 10b (IT-Zentrum)
Do 13. Sept. 2018 – 19 Uhr
kein Eintritt
Im Rahmen der Architekturreihe “Lingen & Denkmal” kommt der Architekt Peter Wilson vom Büro Bolles+Wilson aus Münster am Donnerstag, 13. September 2018, um 19 Uhr in das IT-Zentrum nach Lingen. Sein Werkvortrag trägt den Titel „Über dem Horizont – Projekte von Bolles+Wilson in Deutschland und andere europäischen Ländern“.
BOLLES+WILSON sind international bekannt für hohe Architekturqualität bei einer großen Bandbreite an Projekten, jedes von ihnen entwickelt als individuelle Lösung mit sorgfältiger Beachtung des kulturellen und des urbanistischen Kontextes, den es zu optimieren gilt. Ob kulturelles Programm (Neues Luxor Theater Rotterdam), Wohnen/Gewerbe (Hamburger Ensemble: Cinnamon Turm, Altes Hafenamt & Infopavillon) oder Einzelhandel/ Entertainment (Spuimarkt Block Den Haag), das Programm ist immer der Generator der Gebäudeform. Ihre Philosophie konzentriert sich auf die Inszenierung der praktischen Notwendigkeiten und der Aufgabe, die ein Gebäude durch kreative Erfindung erfüllen muss. Letztlich müssen das Praktische, das Technische wie auch die Nachhaltigkeit auf selbstverständliche und elegante Weise in Architektur und in Räume mit einer besonderen und ganz eigenen Aura verwandelt werden. Bolles+Wilson haben ihren Sitz in Deutschland, operieren aber international mit Projekten in Albanien, Australien, Dänemark, Großbritannien, Italien, Japan, Korea, Libanon und den Niederlanden. An jedem Standort gibt es eine enge Kooperation mit lokalen Partnerbüros.
Mit der Reihe „Lingen & Denkmal“ will die Stadt Lingen renommierten Architekten, Gestaltern und Kulturschaffenden die Möglichkeit geben, in ungezwungener Atmosphäre ihre Projekte zu präsentieren – mit geselligem Ausklang bei Wein, Brot und Käse. Im Jahr 2018 steht dabei das Thema „Lingen & Denkmal – Neue Architektur in alten Mauern“ im Mittelpunkt. BOlles + Wilson sind in Lingen keine Unbekannten. Schauen Sie mal hier.
Die Architketur-Reihe 2018 endet am 15. November mit Prof. Johannes Schilling von Schilling Architekten aus Köln. Angesprochen sind neben diesen Berufsgruppen vor allem alle Kultur- und Architekturinteressierte in der Region.
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Peter L. Wilson Born in Melbourne/Australia
1969-71 Architectural Studies University of Melbourne
1972-74 Studies at the AA London
1974 AA Diploma Prize
1974-75 Teaching Assistant, AA London
1976-79 Intermediate Unit Master, AA London
1980-88 Diploma Unit Master, AA London
1994-96 Visiting professor, Kunsthochschule Weißensee Berlin
2006-08 Visiting professor Accademia di Architettura, Mendrisio (CH)
President’s Prize 2009 of the Australian Institute of Architects
Gold Medal 2013 of the Australian Institute of Architects
2013-14 Visiting professor Edinburgh School of Architecture and Landscape Architecture
since 2014 International Fellow of the RIBA
2018 Speculative to Operative ESALA conference on the early work of Peter Wilson

Die taz berichtet über die große Demonstration am Samstag in Hannover gegen das geplante neue Niedersächsische Polizeigesetz der Großen Koalition mit seinen zahlreichen, freiheitsfeindlichen Verschärfungen:

„Big Boris is watching you“ steht auf einem Plakat, das weiß aus der Menge von Demonstrant*innen heraussticht. Auf dem zugehörigen Foto blickt der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) äußerst grimmig drein. Ihn machen die Menschen, die am Samstag gegen das geplante Polizeigesetz in Hannover auf die Straße gegangen sind, persönlich für aus ihrer Sicht drohende Einschnitte in die Freiheits- und Bürgerrechte verantwortlich. Lebensgroß steht eine Figur von ihm im Anzug auf einem Wagen und füttert ein skelettiertes Trojanisches Pferd, unter dem ein großer, brauner Haufen liegt.

Die Polizei schätzte die Anzahl der Teilnehmer*innen auf 8.300 Menschen. Das Bündnis #noNPOG geht von 15.000 Gegner*innen des Gesetzes aus, die vom Hauptbahnhof, am Innenministerium entlang bis vor den Landtag gezogen sind. „Das ist ein Überwachungsgesetz, das gestoppt werden muss“, sagte Timon Dzienus, der Sprecher der Grünen Jugend Niedersachsen bei der Abschlusskundgebung.

Die große Koalition aus SPD und CDU in Niedersachsen will mit dem neuen Polizeigesetz beispielsweise die Videoüberwachung ausweiten. Bisher durften öffentliche Plätze nur gefilmt werden, wenn dort erhebliche Straftaten zu erwarten waren. Nun sollen „nicht geringfügige Ordnungswidrigkeiten“ ausreichen.

Sogenannte Gefährder*innen, also Menschen, von denen die Polizei annimmt, dass sie politisch motivierte Straftaten von erheblicher Bedeutung begehen werden, sollen künftig bis zu 74 Tage in Präventivhaft kommen können, obwohl sie noch keine Straftat begangen haben. Außerdem soll die Polizei ihnen Kontaktverbote aussprechen und Fußfesseln anlegen dürfen.

„Viele solcher Gesetze…“

[weiter bei der taz]

_________________________________________DAS NEUE NIEDERSÄCHSISCHE POLIZEIGESETZ

Die Präventivhaft soll von zehn auf 74 Tage verlängert werden. Um eingesperrt zu werden, reicht es, wenn die Polizei und ein Richter es für wahrscheinlich halten, dass jemand eine terroristische Straftat begehen wird.

Staatstrojaner: Die Polizei soll Onlinedurchsuchungen vornehmen können und Kommunikation überwachen, bevor sie verschlüsselt wird, indem sie eine Spionagesoftware auf den Computer oder das Handy spielt.

Videoüberwachung: Bisher durften öffentliche Plätze nur gefilmt werden, wenn dort erhebliche Straftaten zu erwarten waren. Nun sollen „nicht geringfügige Ordnungswidrigkeiten“ ausreichen.

Bodycams von Polizist*innen sollen dauerhaft und heimlich laufen. Gespeichert werden nur 30 Sekunden, wenn eine Polizist*in die Kamera aktiviert.

Lingener Kunstpreis 2018:
Georgia Gardner Gray
Arbeiten 2015 bis 2018

Lingen (Ems) – Kunst-/Halle IV, Kaiserstr. 10a
Sa 15.9 – So 11.11.2018
Di – Fr 10 – 17 Uhr
Sa, So 11 – 17 Uhr
Eröffnung am Freitag, 14. September 2018 um 19.00 Uhr

In diesem Jahr wird der renommierte und etablierte Lingener Kunstpreis an die Künstlerin Georgia Gardner Gray verliehen, die in 1978 New York geboren wurde und heute in Berlin lebt. Sie reflektiert in farbenreichen Bildern Codes des Benehmens anhand der Charaktere auf der Leinwand und hinterfragt hierüber gesellschaftliche Konventionen. Hierüber stehen ihre Arbeiten in der Tradition des klassischen Genrebildes, denn sie malt alltägliche Szenen und konfrontiert mit gegenwärtigen Lebensstilen unterschiedlicher Charaktere wie Punks, Groupies oder Straßenmusiker. Weiterhin verhandelt Georgia Gardner Gray in ihren Werken Hierarchien zwischen den Geschlechtern, männliche und weibliche Laster und eigentlich feste Rollenzuweisungen. Die Künstlerin vermittelt die unkonventionelle Haltung der Bohème als beispielhaft für die aktuelle Entwicklung einer Gesellschaft, die experimentelle Lebensformen bevorzugt und mit der Ambivalenz zwischen Selbstbestimmung, Haltung und Freiheit operiert.

alles

9. September 2018

Also hier noch mal (auf besonderen Wunsch eines einzelnen ASV-Fans)…alles (!) vom „Spiel des Lebens“ zwischen ASV Altenlingen III gg SV Voran Brögbern III, dem Event des vergangenen Samstags am Altenlingener Wallkamp. Fachleute haben erkannt, es gab ergebnistechnisch eine Vorwegnahme des Resultats des GERPER-Länderspiels vom Sonntag in Frankfurt, ach nee, Sinsheim.

TdoD ’18

9. September 2018

Zum 25. Mal findet heute  der Tag des offenen Denkmals statt. „Entdecken, was uns verbindet“ – lautet das Motto der diesjährigen Aktion. In ganz Deutschland werden rund 7.500 Denkmale geöffnet sein. Auch in  Lingen (Ems) gibt es drei Baudenkmale, die zu besichtigen sind und erläutert werden. Neben dem Koke-Mausoleum am Alten Friedhof sind die Leinpfadbrücke an der Wasserzufahrt zum Alten Hafens und der Wasserturm zu erfahren und zu entdecken.

Das Mausoleum der Familie Koke auf dem Alten Friedhof in Lingen entstand 1930. 2015 konnte die Friedhofskommission das im neoklassizistischen Stil der griechischen Antike erbaute Gebäude erwerben, und sanierte es umfassend. Die Särge der Familie Koke wurden, wie mit den in Südamerika lebenden Nachfahren der Lingener Kaufmannsfamilie vereinbart, in den Keller umgebettet. Das Mausoleum selbst dient künftig als Kolumbarium. Es kann heute zwischen 11 und 17 Uhr besichtigt werden; auch die Friedhofskapelle ist geöffnet. Führungen bietet die Friedhofskommission um 12, 14 und 16 Uhr an.

Frisch restauriert präsentiert sich seit Mai 2017 die denkmalgeschützte Leinpfad-Brücke über den Kanal am Alten Hafen. In einer spektakulären Aktion war sie Ende 2016 „aus den Angeln gehoben“ und über den Wasserweg im Ganzen in eine Werkstatt ins nordemsländische Fresenburg transportiert worden und nach Sanierung auch wieder über den Wasserweg zurück nach Lingen. Stadtbaurat Lothar Schreinemacher lässt um 11 und 15 Uhr die Aktion anhand von Bildern noch einmal Revue passieren und gibt getreu dem TdoD-Motto „Entdecken, was uns verbindet“ auch darüber hinaus Informationen zu dieser Brücke, den Wasserwegen in Lingen und zum Alten Hafen. 

Ob Schreinemacher sich dabei auch zu den die Plänen der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung Meppen äußert? Die will nämlich  im nächsten Jahr an der Ostseite des Dortmund-Ems-Kanals von den Bootshäusern am Neuen Hafen bis zur 120 Jahre alten Leinpfad-Brücke einen kompletten Kahlschlag durchführen. Dann wird auch dieser Bereich so kahl und kühl geräumt aussehen, wie bereits das südlich anschließende Stück des Leinpfads zwischen der zu besichtigenden Brücke und der Lindenstraße. Das Vorhaben ist schon deshalb umstritten, weil der Kanaldamm schon mit der geplanten Spundwand gesichert wird.

Zwischen 11 und 15 Uhr haben interessierte Bürgerinnen und Bürger auch Zeit, den historischen Wasserturm an der Kaiserstraße zu besichtigen, wo man hoch über den Dächern der Stadt auch heiraten kann. Um 12 Uhr und um 13.30 Uhr findet zusätzlich eine kostenlose Führung durch das zum Turm gehörende Wasserwerk und die Technik statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, hatten die Stadtwerke im Vorfeld um Anmeldung per E-Mail gebeten. Doch man kann sicherlich „auch so“ vorbeischauen.

Weitere  Informationen zum Tag des offenen Denkmals finden Interessierte auch unter www.tag-des-offenen-denkmals.de. In der Region an Ems und Vechte gibt es zahlreiche Baudenkmale zu entdecken.

 

)Quelle PM; Foto: Mausoleum Koke, © Friedhofskommission Lingen; Leinpfadbrücke © pipp021 Johannes Gieskenvia flickr])

Dream Crazy

9. September 2018

Kontrovers diskutiert dieser Tage die halbe USA über Nike: Grund ist eine Werbeanzeige, mit der sich der weltweit größte Sportartikler hinter den US-amerikanischen Football-Profi Colin Kaepernick stellt, der vor zwei Jahren die umstrittene Protestwelle „Take A Knee“ gegen Polizeigewalt und Rassen-Ungleichheiten startete – und seither keinen Verein mehr findet.

Manche US-Amerikaner verbrennen jetzt ihre Nike-Schuhe und posten Videos davon im Internet. Der Grund: In seiner neuen Werbekampagne wirbt der Sportartikelhersteller mit eben diesem Footballspieler Colin Kaepernick. Der Ex-Quarterback der San Francisco 49ers drückte 2016 beim obligatorischen Abspielen der Nationalhymne durch Hinknien seinen Protest gegen Rassismus in den USA aus.

Der Text zum Bild Kaepernicks in der Nike-Kampagne lautet: „Glaube an etwas. Auch wenn du alles dafür opfern musst.“ Dass Nike für die Aktion irgendetwas opfern muss, steht  nicht zu befürchten, mögen noch so viele wütende Bürger aus Protest ihre Nike-Schuhe öffentlichkeitswirksam verbrennen.

Trotz sinkender Aktienkurse, verbrannter Schuhe und der massiven Kritik von Donald Trump gibt Nike eben nicht klein bei. Im Gegenteil: Die Marke heizt die Debatte mit ihrem fulminanten Werbefilm weiter an – und beweist so Haltung in politisch und gesellschaftlich turbulenten Zeiten. Guck mal:

(Quellen Horizont, DeutschlandfunkKultur)

Champions League-Form

8. September 2018

von Fums! Großartig – wie der heutige Nachmittag am Altenlingener Wallkamp, der zu einer Werbung für den Amateurfußball und für unsere Stadt wurde.
„Einmal im Jahr gehört der Samstag auf Sky der Kreisklasse: Beim „Spiel des Lebens“ duellierten sich in diesem Jahr die dritte Mannschaft des Altenlinger SV und die Dritte des SV Voran Brögbern. Mit dabei: Sebastian Hellmann, Peter Hardenacke, Michael Leopold, Christoph Metzelder, Didi Hamann und natürlich: Wolff Fuss, der leicht Bock hatte. Absolute Champions League-Form. Hat am Ende natürlich nicht in einen Arbeitsnachweis gepasst, daher gibt’s einfach zwei. Grüüüüße.“

Twitter-Nutzer Chris macht sich auf die Fahrt mit dem Intercity von Köln, durch Westfalen und das Emsland, nach Emden Außenhafen. Einzigartig sein twitter-Protokoll.



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