Zehn

30. Januar 2014

Engagierte Krematorium-Gegner aus Brögbern besuchten die gestrige Ratssitzung. Neue Argumente hatten sie nicht. Aber auch ausgesprochen Dummes und Widerliches: Eine Gegnerin verstieg sich dazu, ihren Wegzug aus Brögbern anzukündigen, weil sie in ihrem Garten kein ökologisches Gemüse mehr anbauen könne, wenn das Krematorium gebaut werde. Ich wünsche der Dame angesichts dieser Erklärung einen guten Umzug. Möglichst weit aus Lingen heraus

Ich habe Respekt vor OB Dieter Krone, der mit stoische Ruhe jede der zahlreichen Fragen oder Kommentare beantwortete – auch die erwähnte. Apropos Antwort. Die BI gegen das Krematorium in Brögbern hat auch Fragen an die Fraktionen und den Oberbürgermeister geschickt, die interessanterweise bei mir zwar nicht angekommen sind, weil wohl der Brief verloren gegangen sein muss. Aber ich habe sie mir von der Stadt übermitteln lassen und hier ist jetzt die aktuelle BN-Stellungnahme zu den gestellten zehn Fragen:

Zehn Fragen zum Krematorium. Zehn Antworten.

29. Januar 2014 von bnpressestelle

Krematorium_Fragen

Zehn Fragen haben uns die Nachbarn des künftigen Krematoriums geschickt. Hier sind unsere Antworten:

Sehr geehrte Familie Zumbeel,
sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 16.01.2014, welches erst gestern durch die Stadt Lingen an uns weitergeleitet wurde.

Ihre Fragen haben wir als Bilddatei angefügt, weil sie uns nur als Scan vorliegen. Einer ungekürzten Veröffentlichung unserer Antworten Ihrerseits steht nichts im Wege. Sie sind sicher damit einverstanden, dass auch wir unseren gemeinsamen Dialog veröffentlichen dürfen:

Vorab möchten wir von den BürgerNahen klarstellen, dass wir alle Sorgen und Bedenken Lingener Bürger sehr ernst nehmen. In mehreren Sitzungen unserer Fraktion und unseres Vereins gab es lange und garantiert ergebnisoffene Diskussionen zu diesem Thema. Einen Zusammenhang mit Biogasanlagen haben wir dabei allerdings nicht erkannt. Zu Ihren Fragen:

1. Ja, wir halten ein Krematorium in Lingen für enorm wichtig und wir begrüßen das Vorhaben auch:

2. Sachliche Argumente für ein Krematorium in Lingen gibt es unserer Ansicht nach so viele, dass sie diese Antwort sprengen würden. Nach vielen Gesprächen mit Mitbürgerinnen und Bürgern, aus eigenen familiären Erfahrungen, und zum Teil auch aus eigenen Wünschen heraus entstand bei uns der Eindruck, dass eine Einäscherung vor Ort eine wünschenswerte Alternative zu den (noch?) üblichen Erdbestattungen ist. Wir differenzieren dabei sehr wohl zwischen dem eigentlichen Vorgang der Einäscherung und der Urnenbestattung.Einige von uns, auch der Unterzeichner, haben einer Urnenbestattung bereits beigewohnt und fanden diese Bestattungsform als Angehörige seelisch wesentlich unbelastender als eine Erdbestattung. Dass unsere Angehörigen oder wir selbst für die Einäscherung nicht überregional weit gefahren werden müssen, halten wir für ein überzeugendes Argument. Das Wissen, in Lingen “kremiert” (ein Unwort!) werden zu können, finden wir beruhigend.

3. Über den Zusammenhang zwischen einem Verkauf des Geländes und der Planung eines Krematoriums liegen uns keine Anhaltspunkte vor. Aber die BürgerNahen versichern: Sollte es hierbei zu “Unregelmäßigkeiten” kommen oder gekommen sein, sind wir die Ersten und Gründlichsten, die da nachhaken.

4. Wir können nicht genau sagen, seit wann der Standort Brögbern im Gespräch ist. Wir vermuten, seit Anfang letzten Jahres.

5. Über die Beteiligung und das Wisssen des Ortsrates Brögbern können wir keine Aussage treffen. Zur letzten Kommunalwahl haben wir sehr aktiv versucht, bürgernahe Ideen auch nach Brögbern zu tragen. Das ist uns leider nicht gelungen, sodass wir uns auch über das recht einseitige Wahlergebnis und die geringe Wahlbeteiligung im Nachhinein nicht beklagen dürfen.

6. Über die Auswirkungen eines Krematoriums für den Ortsteil Brögbern haben wir lange diskutiert. Eine Gefahr für Lebensqualität, Gesundheit oder Grundstückswerte sehen wir dabei nicht. Die BürgerNahen meinen, dass die Brögberner stolz auf eines der weltweit modernsten und saubersten Krematorien sein sollten.

7. Wir haben nicht den Eindruck, dass ein Krematorium an einem Naturschutzgebiet problematisch ist. Ganz im Gegenteil, sehen wir die Lage als ideal an, auch was einen möglichen Friedwald angeht. Hier vertrauen wir aber auf die Meinung des Kompetenzteams um Frau Schreiner in der Stadtverwaltung, allerdings nicht, ohne auch dort kritisch nachzufassen.

8. Bei dieser Frage ist uns unklar, von welcher möglichen Belastung der Anwohner Sie schreiben. Wir sehen keine, ganz im Gegenteil: Überall in den Außenbezirken unserer Stadt werden neue Wohngebiete, Gewerbegebiete und Entlastungsstraßen gebaut. Ein Krematorium – ganz besonders mit einem Friedwald drumherum ist ein Garant für jahrzehntelage Ruhe.

9. Warum ein Krematorium nicht im Industriegebiet Lingen Süd oder im Altenlingener Forst gebaut werden sollte, fragen Sie. Unserer Meinung nach gehört ein Krematorium keinesfalls in ein Industriegebiet und ist dort unseres Wissens nach auch nicht genehmigungsfähig. Außerdem wäre es pietätlos. Die Frage, warum es besser in den Altenlingener Forst als nach Brögbern gehört, sollten Sie uns schlüssig beantworten können. Dann sind die BürgerNahen sofort bereit, darüber mit Ihnen zu sprechen.

10. Ein Protokoll der Bürgerversammlung liegt uns nicht vor. Allerdings haben wir Mitschnitte von der Versammlung und auch aus Ortsratssitzungen. Wir haben aber beschlossen, dass deren Veröffentlichung der Sachlichkeit in der Diskussion ganz gewiss nicht gut täte.

Ebenso haben wir beschlossen, dass wir die als persönlich bedrohend empfundenen E-Mails und Blogbeiträge eines Brögberner Bürgers in dieser Sache auch für uns behalten.

Als Fazit, sehr geehrte Damen und Herren, versichern die BürgerNahen, dass wir unsere Stimmen zur Krematoriumsfrage nur zum Wohle der ganzen Stadt abgeben – und dabei ganz besondere Rücksicht auf die persönlichen Belange der direkt Betroffenen nehmen. Die Genehmigungsverfahren in dieser Sache beginnen gerade erst. Und die begleiten wir wie immer ergebnisoffen und unvoreingenommen!
Freundliche Grüße

Marc Riße
Pressesprecher der BürgerNahen e.V.

Robert Koop
Vorsitzender der Fraktion der BürgerNahen im Rat der Stadt Lingen (Ems)

Pressestelle Die BürgerNahen e.V.
Dipl.-Kfm. Marc Riße
Falkenstr. 23
49808 Lingen (Ems)“

20 Antworten to “Zehn”

  1. Tim aus Lingen said

    Die BürgerNahen haben sich intensiv mit den Auswirkungen beschäftigt. Bitte lassen Sie mich an Ihrem umfangreichen Wissen teilhaben…

    Ich bedanke mich bereits im Voraus, dass Sie sich – als BürgerNahe – insbesondere um die Fakten gekümmert haben!

    1. Mit wie vielen Störfällen sind – auf der Basis von Erfahrungswerten – zu rechnen?

    2. Wie viel Gramm Quecksilber wird pro Störfall entweichen?

    3. Wie viel Gramm sind insbesondere für Schwangere und Kinder gefährlich?

    4. Der Bund (Bund.net) rechnet in seiner Studie „Quecksilber – Globale Belastung und Gefährdung kindlicher Fähigkeiten“ damit,
    dass Krematorien in Zukunft die größten Verschmutzungsquellen für Quecksilber werden. Inwiefern haben Sie (oder BürgerNahe) die bekannten Studien in den Entscheidungsfindungsprozessen einbezogen?

    • Jörg Küster said

      Loriot!
      Wir bauen ein Atomkraftwerk

      • Tim aus Lingen said

        Lieber Loriot-Fan,

        da Sie sich anscheinend auskennen…

        Wie bewerten Sie die unten aufgeführte Studie des Bundes hinsichtlich Quecksilber aus Krematorien und den daraus folgenden Schäden für Ungeborene – insbesondere im Hinblick auf eine
        gesellschaftliche Verantwortung?

        • Emsland said

          Diese Studie dürfte, wenn Sie denn richtig ist, eine Beeinflussung auf das ganze Stadtgebiet haben, egal ob in Darme oder Bröbgern gebaut wird.
          Wäre also mal interessiert, wieviel Brögberner bei den alten Plänen in Darme schon….
          Aber lassen wir das:-)

  2. Bernd Schulte said

    Ich bin ein ziemlich unwissender Mensch. Deshalb frage ich mal so ganz einfach: Woher kommt denn eigentlich das angesprochene Quecksilber? Ich dachte immer, das sei nur im Amalgam der Zahnfüllungen zu finden. Und das kann ja wohl keine lebens- und umweltbedrohende Menge sein.

  3. bantam said

    Wo bleibt es denn, wenn es eine Erdbestattung gibt? Dies gilt für alle eventuellen Gifte. Bei der Verbrennung können diese Gifte zumindest teilweise kontrolliert über Filter aufgefangen werden, bei der Erdbestattung nicht.

    • Tim aus Lingen said

      Lieber „Bantam“,

      bei der Erdbestattung wird Quecksilber in gebundenem oder flüssigen Zustand freigesetzt. Bei Krematorien handelt es sich um Quecksilber in Dampform, welches (leider) hochgiftig ist (siehe Studien der UNO, Bund usw.).

      Der Blogbetrieber versucht, wie hier zu sehen, diese Tatsachen zu vertuschen und mit „Diffusen Ängsten“ abzutun. Als Lingener Bürger, der sich ein Bild machen möchte, halte ich dieses Vorgehen als Stadtratsmitglied äußerst unprofessionell. Stattdessen würde ich mir wünschen, dass endlich „Fakten auf den Tisch kommen“.

      Erst dann ist überhaupt eine sachliche Diskussion möglich.

  4. Jana said

    Diese Aussagen sollten beruhigen. Aber am Quecksilber ist die Problematik dieser Aussagen erklärbar. Quecksilber ist in Amalgam-Füllung enthalten, zwischen 0,1 und 1 g Quecksilber, in Einzelfällen bis zu 2 g pro Füllung. Zwischen 2 und 5g werden im Durchschnitt bei jeder Kremierung freigesetzt. Quecksilber ist im gebundenen oder flüssigen Zustand noch relativ ungefährlich, in Dampfform allerdings ist es hochgiftig. Z.B. wird geraten, einen Raum sofort zu verlassen, wenn eine eingeschaltete Energiesparbirne zerbricht. Z.Zt. liegt der Anteil von Quecksilber in Energiesparbirnen bei ca. 1mg (Grenzwert ist 2mg). Bei einer Kremierung wird somit die Quecksilbermenge von 2000 bis 5000 Energiesparbirnen abgegeben.

    Für die Emission von Quecksilber durch Krematorien gibt es in Deutschland im Gegensatz zu anderen Staaten und im Gegensatz zu Industrieanlagen in Deutschland z.Zt. keine Grenzwerte. Der Einbau von Technik, die auch Quecksilber filtern kann, ist somit gesetzlich nicht vorgeschrieben. Der Betreiber kann zwar eine Filteranlage versprechen, ob und in welcher Qualität die Anlage dann betrieben wird, kann gerichtlich nicht eingefordert werden.

    • Tim aus Lingen said

      Mich beruhigt die Aussage leider nicht. Der Boden eines Friedhofes ist mit Quecksilber „kontaminiert“ – das ist richtig! Es gelangt aber kaum ins Grundwasser und verteilt sich dementsprechend nicht! Bei Störfällen in Krematorien sieht das anders aus…

      Wenn ich jetzt lese, dass EINE Verbrennung die Belastung von 5000 Energiesparlampen freisetzen kann bin ich um so mehr verunsichert.

      Die UNO fordert beispielsweise die sofortige Abschaffung des Nervengifts (Quecksilber) in Energiesparlampen, insbesondere aufgrund der gesundheitlichen Folgen beim Zerbrechen EINER
      Lampe für ungeborene Kinder. Bei unseren Mitbürgern geht es um bis zu 20.000 Energiesparlampen täglich!

      Für Schwangere und deren ungeborenen Kinder sehe ich, insbesondere nach den Erkenntnissen aktueller, oben genannter Studie des Bundes, Risiken und komme auf meine Eingangsfragen zurück.

      1. Mit wie vielen Störfällen sind – auf der Basis von Erfahrungswerten – zu rechnen?

      3. Wie viel Gramm sind insbesondere für Schwangere und Kinder gefährlich?

      4. Der Bund (Bund.net) rechnet in seiner Studie „Quecksilber – Globale Belastung und Gefährdung kindlicher Fähigkeiten“ damit,
      dass Krematorien in Zukunft die größten Verschmutzungsquellen für Quecksilber werden. Inwiefern haben Sie (oder BürgerNahe) die bekannten Studien in den Entscheidungsfindungsprozessen einbezogen?

      • Jana said

        Hallo Tim,
        „Diese Aussagen sollten beruhigen“ bezieht sich auf vorherig stehenden Text. Hatte ihn ausversehen mit rüberkopiert. Leider kann man hier seinen Beitrag nicht bearbeiten :(. Wenn du an dem Thema interessiert bist, schau gerne mal unter http://www.kkbr.de . Da ist einiges erklärt.

  5. Jana said

    Störfälle sind im Betrieb eines Krematoriums relativ häufig. Um eine Überhitzung der Filter zu vermeiden, werden sog. Bypassklappen geöffnet. Abgase und hochgiftiger Staub gelangen in dieser Phase, die Stunden andauern kann, ungefiltert in Luft und Umgebung. Krematorien werden zur hochgiftigen Dreckschleuder. Dann stinkt, raucht und riecht es doch! Solche Störfälle treten laut dem Fachmagazin Entsorga in jedem Krematorium nahezu monatlich auf.

  6. Anni Hake said

    Herr Koop können sie auch ohne Beleidigungen argumentieren.

  7. kib said

    Frau Hake: Sehr schön, dass Sie auf die sachliche Ebene hinweisen. Es scheint so zu sein, dass RK und seine BN sich vorbehalten die „richtigen Fragen“ zu stellen (der Selbstanspruch der BN). Ob Ihre Fragen sachliche oder emotional begründet sind, interessier Robert nicht, DENN, das Projekt Krematorium ist gut für Lingen. Mich erinnert das an unseren Altkanzler Schröder bzw. seine „Basta-Mentalität“. Den Koop`schen Urteilsspruch über Brögbern kann ich nicht teilen… ein normal denkender Mensch kann das kaum. Hier steht niemand auf der Anklagebank und die Argumente der BI Brögbern sind keinesfalls dümmer als die der „Arenawahn“ bzw. „Pro Altenlingener Forst“ .
    Robert, Dein letzter Beitrag war wirklich beleidigend: Dummes und Widerliches???
    Ich muss sicherlich nicht jedes brögber`sche Bedenken teilen. Ich maß mir aber nicht an, diesen Stadtteil komplett für doof zu erklären. Mach Du das bitte auch nicht, denn damit „verbrennst Du ein Thema“ …. womit wir wieder beim eigentlichen Thema wären- aber dafür fehlt Dir gerade einfach das nötige Maß an Aufnahmefähigkeit und das ist einfach sehr sehr schade!

    • Matti said

      Dem kann ich nur zustimmen. Jemand, der so beleidigend und respektlos mit anderen umgeht, der gehört nicht in einen Stadtrat. Man muss nicht der gleichen Meinung sein, aber so wie Sie, Herr Koop, muss man auch nicht reden und schreiben. Im übrigen habe ich Ihre Antworten gelesen. Sachliche Gründe für ein Krematorium in Lingen, speziell für den Standort in Brögbern, kann ich nicht bzw. nur im Ansatz erkennen.
      Auch ich habe einer Urnenbeisetzung schon beigewohnt und fand sie ausgesprochen würdevoll, das stellt doch wohl niemand in Frage. Das ist aber kein echtes Argument für den Standort, oder?
      Aber irgendwie scheint es hier gar nicht um sachliche Argumente zu gehen; man versucht alles, was die Brögberner machen, ins Lächerliche zu ziehen. Wenn man dann allerdings auch noch derart beleidigend wird, dann ist das einfach nur respektlos und unwürdig!

    • Niemand erklärt einen Stadtteil komplett für doof. Das zu behaupten, stellt die Dinge auf den Kopf. In Brögbern sind rund 800 Unterschriften gegen das Krematorium gesammelt worden. Das ist ein Viertel der Brögberner und damit eine große Zahl, aber kein Stadtteil.

      Mit Menschen, die in ihrer irrationalen Krematorium-Angst mit ihrem angeblich unbenutzbar werdenden Öko-Gemüsegarten argumentieren, will ich nichts zu tun haben, und mit denen lohnt sich für mich auch keine Debatte. Derartige Schreiereien habe ich schon vor vier Jahren kritisiert und ich kritisiere sie heute nicht minder. Dummheit ist wirklich eine widerliche Sache.

      Und dann noch einmal zum Mitschreiben: Es gibt kein inhaltliches Argument gegen das Krematorium. Weder sind die Kinder gefährdet, noch ist die betriebswirtschaftliche Entscheidung des Investors ein Ablehnungsgrund, noch darf ein richtiges Projekt deshalb abgelehnt werden, weil es an anderer Stelle fälschlich abgelehnt wurde.

      Wir können gern über die Emissionen sprechen; doch da hat „Bantam“ gestern bereits alles Notwendige in diesem kleinen Blog gesagt.

      • Tim aus Lingen said

        Da Sie die Aussage von „Bantam“ ansprechen…

        Bei ihrer – oben beschriebenen – intensiven Entscheidungsfindung sind Sie davon ausgegangen, dass die Freisetzung des Nervengifts Quecksilber bei Krematorien und Erdbestattungen gleichzusetzen sind?

        • Jana said

          Quecksilber ist im gebundenen oder flüssigen Zustand noch relativ ungefährlich, in Dampfform allerdings ist es hochgiftig!!!

          • bantam said

            „noch relativ ungefährlich“ das ist natürlich eine beruhigende Aussage. Frag mich wo z.T. die Bodenverseuchungen mit Quecksilber herkommen und warum man dieses nicht generell im Boden entsorgt. Ja es gibt ein Quecksilber-Problem. Allerdings bei allen Bestattungsarten. Hier sollte vielleicht an eine Entfernung vor Verbrennung/Erdbestattung gedacht werden. Im Genehmigungsverfahren muss auf dieses Problem geachtet werden, da wird kaum einer widersprechen.

          • Hans Schmidt said

            Ein ausgesprochen oberflächlicher Kommentar. Quecksilber muss herausgefiltert werden. Das ist keine Frage. Bei herkömmlicher Bestattung geschieht dies nicht. Sie sagen, Quecksilber im Boden sei „relativ ungefährlich“. Ich finde, dass ist „absolut gefährlich“, was Sie da behaupten.

        • Den Blogbetreiber ärgert allerdings erst einmal, dass Sie (intern) eine falsche E-Mailadresse angeben. Bitte lassen Sie das. Weitere Beiträge von Ihrer IP veröffentliche ich gern, wenn die E-Mailadresse korrekt ist, Tim aus Lingen.

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