„Großer Twitter-Sport“

28. Februar 2014

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(Einfach drauflos klicken, bitte) [via @oswaldmartin]

Wo ist er denn?

28. Februar 2014

campact_logoCampact sucht dringend Bundesenergieminister Sigmar Gabriel und sendet deshalb einen Hilferuf, u.a. an Carmen Püpke, die für Bündnis’90/Die Grünen in Meppen aktiv ist:

„Liebe Carmen Püpke,

Sie und mehr als 215.000 Bürger/innen haben mit unserem Appell Bundesenergieminister Sigmar Gabriel dazu aufgefordert, die Energiewende nicht abzusägen. Doch Sigmar Gabriel weigert sich bisher, die Unterschriften entgegenzunehmen. Deshalb wollen wir ihn jetzt bei öffentlichen Veranstaltungen „verfolgen“, bis er die Unterschriften und damit den Willen von uns Bürger/innen zur Kenntnis nimmt.

Doch wir haben ein Problem – und vielleicht können Sie uns helfen: Öffentliche Termine von Gabriel zu finden, ist schwer. Auf seinen Webseiten sind nur wenige aufgelistet und – wenig überraschend – auch Gabriels Büro hilft hier nicht weiter. Deshalb brauchen wir Ihre Spürnase! Helfen Sie uns, Termine von Sigmar Gabriel ausfindig zu machen!

Wenn Sie von einer öffentlichen Veranstaltung von Sigmar Gabriel wissen, schicken Sie uns bitte eine kurze Nachricht mit Ort, Datum und Uhrzeit des Termins an verfolgung@campact.de. Und wenn Sie jemand kennen, der einen Termin wissen könnte, fragen Sie ihn bitte.

Wie man mit einem Bürger-Appell angemessen umgeht, zeigen andere Politiker/innen: Die Ministerpräsidenten Stephan Weil (Niedersachsen), Winfried Kretschmann (Baden-Württemberg) und Torsten Albig (Schleswig-Holstein) nehmen den Appell öffentlich entgegen und nehmen sich Zeit für ein Gespräch. Jetzt wollen wir erreichen, dass auch Gabriel auf die Stimmen der Bürger/innen hört. Mit der Hilfe von vielen Appell-Unterzeichner/innen können wir es schaffen.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Oliver Moldenhauer, Energiewende-Campaigner“

Ja, wo ist er denn, der flüchtige Sigmar?

Jazzcombo 5on2

28. Februar 2014

Jazzcombo 5on2
Jazzfrühschoppen
Lingen (Ems) – Professorenhaus
Sonntag, 2. März – 11 Uhr

Eintritt 8,00 Euro (erm. 4,00)

Die Jazz Combo 5on2 entstand im Jahre 2000 aus einer Workshop-Band der Musikschule Enschede (Twente). Die Band spielt Mainstream – Jazzmusik moderner Stilrichtungen in Form der Musik der 40er – 80er Jahre. Die der Jazzmusik angepassten südamerikanischen Musikformen wie z.B. Samba, Bossa Nova, Calypso lateinamerikanischer Komponisten sind in letzter Zeit mehr und mehr zum Schwerpunkt des Repertoires geworden.

Die Kombination von instrumentaler mit gesanglicher Darbietung (Saxophon, Piano, Gesang, Gitarre, E-Bass und Schlagzeug) der Musikstücke gibt der Band einen besonderen Charakter. (Quelle)

WhatsApp

27. Februar 2014

Seit dem Verkauf von WhatsApp an Facebook sind zahlreiche Nutzer auf andere Programme umge­stiegen, um mit Familie und Freunden zu chatten. Zu tief sitzt das Miss­trauen bei vielen gegen­über Facebook. Dies über­trägt sich nun auch auf WhatsApp. Doch sind die Alternativen sicherer? Die Stiftung Warentest hat bei WhatsApp und den Alternativen Threema, Telegram, Black­berry Messenger und Line den Daten­schutz getestet. Nur eine der Apps ist unkritisch. Über Threema.

ps Die App ist verfügbar für Android (Preis: 1,60 Euro) und iOS (1,79 Euro).

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gleichsam exotisch

26. Februar 2014

ArchitekturführerOsnabrückOsnabrück vermarktet sich vor allem als Friedensstadt und ist ein überregional bedeutender Hochschulstandort. Als Heimat außergewöhnlicher zeitgenössischer Architektur scheint die Stadt bisher jedoch kaum Impulse gesetzt zu haben. Das Bild der im Zweiten Weltkrieg umfangreich zerstörten Innenstadt ist geprägt von zahlreichen Gebäuden, bei denen in der Phase des Wiederaufbaus vor allem die Funktion im Zentrum stand.

Das Osnabrück viel mehr ist, zeigt der jetzt erschienene erste Architekturführer für Osnabrück.  Baunetz kommentiert: „Nach Architekturführern zu Frankfurt, Hamburg, Kopenhagen oder Pjöngjang haben Dom Publishers mit Osnabrück nun einen gleichsam exotischen Ort zum Ziel für Architekturtouristen erkoren.“

Tatsächlich stellt das Buch  die guten Osnabrücker Beispiele gebauter Umwelt vor. Neben der Präsentation von 120 Gebäuden und Freiräumen aus Osnabrück sowie einigen Höhepunkten aus dem Osnabrücker Land (Stichwort: Varusschlacht-Museum) bietet der Architekturführer einen Überblick über die städtebauliche Entwicklung der viertgrößten Stadt Niedersachsens. Man sieht: Osnabrück hat außer Daniel Libeskinds Felix-Nussbaum-Museum durchaus noch mehr zeitgenössische Architektur zu bieten. In diesem kleinen Blog habe ich beispielhaft schon die Corporate Architecture der Wiesbadener Architekten 3Deluxefür eine Osnabrücker Kaffeefirma erwähnt. Neben den neueren Beispielen der Osnabrücker Architektur würdigt das handliche Buch auch die städtische Nachkriegsarchitektur vom Warenhaus Merkur mit seiner typischen Rasterfassade (heute Galeria Kaufhof) bis zu zahlreichen Kirchenbauten wie die Pfarrkirche St. Barbara mit ihren runden, fließenden Formen .

Zusätzlich beschreiben ausgewählte Routen Osnabrück von einer Seite, die selbst für Alteingesessene neue Facetten aufzeigt. Das Büchlein ist eine Einladung in die große Nachbarschaft, die man annehmen sollte.

Architekturführer Osnabrück
Hermann Kuhl / Jörg Frenzel
DOM publishers, Berlin, Januar 2014
Softcover, 192 Seiten
ISBN-13: 978-3869222783
28 Euro

Nachtragsfrage: Ob es so einen Architekturführer auch einmal für unser Städtchen geben wird? Wäre doch schön, Lothar Schreinemacher…

Moralische Panik

25. Februar 2014

logo_notinselMoralische Panik. Nach diesem Wort habe ich gesucht und jetzt hab ich es gefunden. In einem Interview in der taz zum Fall des tot geschlagenen Mädchens Yagmur in Hamburg [mehr…]. Doch es geht mir nicht um diese Tragödie in Hamburg, sondern um das, was Fabian Kessel analysiert hat. Der 43jährige ist Erziehungs- und Politikwissenschaftler und forscht über Kinder- und Jugendhilfe. Er lehrt an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Lesen Sie:

taz: Herr Kessl, warum sprechen Sie von einer „verschärften Kinderschutzdebatte“?

Fabian Kessl: Wir haben es bei der aktuellen Diskussion mit einer moralischen Panik zu tun. Diese Figur wurde in England in den 1960ern entwickelt, als es empörte Berichte über Jugendkriminalität gab. Die Empörung nahm damals eine Dynamik auf, die fast nichts mehr mit dem Phänomen selbst zu tun hatte. Aktuell erleben wir mit dem Buch „Deutschland misshandelt seine Kinder“ eine ähnliche Panikmache, die eine fachliche Debatte eher schwierig macht.

Ich denke bei dem Wort „moralische Panik“ spontan an die, auch in Lingen so nachhaltig propagierte Aktion Notinsel. Sie suggeriert nämlich, dass die Geschäftsinhaber ohne Notinsel-Schild irgendetwas gegen Kinder hätten oder jedenfalls nicht für sie sind. Dass sie also irgendwie gemeinsame Sache mit denen machen, die Kinder in Not bringen. Sie tut außerdem so, als ob die mit Notinsel-Schild plakatierten Geschäfte den Kindern „Schutzräume“ bereit stellen, dass Kinder da überhaupt „Schutzräume“ brauchen. Schutzräume?! Was für ein Schmarrn ist das! Ich lese

Kinder in Angst brauchen Schutzräume. Alle Läden und Geschäfte, die das Notinsel-Zeichen an ihren Türen anbringen, signalisieren Kindern: „Wo wir sind, bist Du sicher„.

Mit dem Projekt hat die Stiftung Hänsel + Gretel die Initiative ergriffen und eine Möglichkeit geschaffen, Kindern in Notsituationen Fluchtmöglichkeiten aufzuzeigen, in denen sie Hilfe bekommen.

Aber wahr ist doch: Kein Lingener und keine Lingenerin lässt ein „in Not“ befindliches Kind, ein weinendes Kind allein, entzieht oder versagt ihm Hilfe. Eltern können ihrem Kind immer sagen: „Wenn Du Angst hast, wendetDich an einen Erwachsenen.“  An jede, an jeden! Sie können  sagen: „Schrei, renn ins nächste Geschäft oder lauf zum nächsten Haus und klingel die Erwachsenen raus.“ Denn das hilft in den gottlob wenigen extremen Fällen, in denen ein Kind überhaupt auf der Straße Angst hat und in Not ist.

Jede/r weiß doch, dass Gewalt gegen Kinder häufig in den Familien und Lebensgemeinschaften stattfindet, aber doch nicht auf dem Marktplatz oder in der Einkaufstraße.  Da hilft kein Notinsel-Aufkleber! Man kann  Hilfe für Kinder nicht an einem Aufkleber festmachen.

In Wahrheit ist die Aktion nur Alibi. Das sage nicht (nur) ich, das sagen (auch) beispielsweise der Kinderschutzbund und die Polizei in Essen [mehr…].

Sie beutet moralische Panik aus. Im wahrsten Sinne: Denn die „Hänsel+Gretel-Stiftung“, die die Notinsel-Aufkleber erfunden hat und vertreibt, bietet sie im Franchise-Verfahren an. Eine Erstausstattung kostet 5300 Euro plus einer Franchisegebühr von 750 Euro. Leute, bei so viel Doppelmoral bekomme ich moralische Panik. Und Hals!

Rakete

24. Februar 2014

MarenKockAus Brögbern kam an diesem Sonntag nur Gutes. Leichtathletin Maren Kock aus Brögbern wurde in Leipzig Deutsche Hallenmeisterin über 3000m. leichtathletik.de berichtet so darüber:

„Kock zündet die Rakete
Die Rakete wurde 220 Meter vor dem Ziel gezündet. Maren Kock (LG Telis Finanz Regensburg) zischte an ihrer Vereinskollegin Corinna Harrer und Elina Sujew (Laufteam Hamburg Marathon) vorbei und zauberte eine Schlussrunde von unter 30 Sekunden auf die Bahn. Im Ziel konnte die 23-Jährige ihr Glück nicht fassen. Mit Tränen in den Augen ging Kock auf die schnellste Ehrenrunde des Wochenendes. „Ich wollte genauso laufen. Dass der Spurt aber so stark ist, damit habe ich nicht gerechnet“, jubelte sie nach ihrem zweiten Hallen-DM-Titel nach 2011.

Den letzten Kilometer auf dem Weg zu ihrer Siegerzeit von 9:01,09 Minuten legte Kock in pfeilschnellen 2:50 Minuten zurück. Damit nahm sie der zweitplatzierten Elina Sujew (9:04,96 min) auf der letzten Runde fast vier Sekunden ab. Corinna Harrer folgte in 9:06,99 Minuten. Sie hatte sich zunächst hinter ihre Teamgefährtin Thea Heim geklemmt und hatte den ersten Kilometer nach 3:01,25 Minuten erreicht.

Als Heim – die Sechste über 1.500 Meter (4:27,30 min) – aber aus dem Rennen ging, wurde das Tempo deutlich langsamer. Trotzdem verpasste Maren Kock die Hallen-WM-Norm nur um drei Sekunden. Ihre Hallen-Bestzeit steigerte sie dafür gleich um rund 19 (!) Sekunden.“

Video
Video-Interview

Bildschirmfoto 2014-02-23 um 23.21.10

[Text- und Interviewquelle © mbn auf leichtathletik.de; Foto ganz oben: Maren Kock – noch im Trikot iihres früheren Vereins LG Emstal, via Facebook]

80.000 €

23. Februar 2014

Die Falschmeldung stand gerade in vielen Medien, ist aber ausgesprochener, populistischer Kappes. Mich erstaunt, weshalb niemand nachrechnet.Hat wohl etwas mit der Hysterie zu tun, über die ich am Dienstag noch schreiben werde. Fefe meldet:

  • [l] Zahl des Tages:

    Im vergangenen Jahr haben 250.000 Deutsche rund 20 Milliarden Euro für Bilder und Filme mit nackten Kindern ausgegeben.

    Wait, what?! 80k pro Kopf in einem Jahr?! Also DAS machen die Superreichen mit ihrer nicht versteuerten Kohle!1!!Update: Zum Vergleich: Von solchen Umsätzen kann Amazon nur träumen! (Danke, Olaf)

Kapazitäten

23. Februar 2014

Rosenmontag

(Quelle Facebook: Brennpunkt Lingen/Ems)

Brass Band Berlin

23. Februar 2014

Brass Band Berlin
„Classic, Jazz & Comedy” 

Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe
Samstag, 1. März  –  20 Uhr

Karten: 23,50 €