Kenia

28. Januar 2014

„Im kenianischen Parlament setzt man in Zukunft nicht mehr auf Papier, sondern auf Apple iPads. Die Glücklichen sind alle Parlamentarier und einige weitere Mitarbeiter.

Ein paar Zahlen: Das Parlament kauft 450 iPads für insgesamt 350.000 Dollar. Von den 450 Geräten gehen 349 an Parlamentarier. Der Rest, also 67 Stück, an weitere Mitarbeiter. Eine Investition, über die das Parlament in Kenia wahrscheinlich sehr lange nachgedacht hat. Schließlich sind 350.000 Dollar im ärmsten Land der Welt ein wahres Vermögen. Warum man sich letzten Endes für das Apple Tablet entschieden hat, ist auf mehrere Gründe zurückzuführen. Zum einen spart man in Zukunft eine halbe Million Blattpapier pro Woche ein – ein enormer Kostenfaktor, welcher sich nebenbei auch noch positiv auf die Umwelt auswirkt. Außerdem kann man mit den Tablets viel Zeit und Gewicht sparen.“ (Quelle)

Weitere Geschichte vom “Life on iPad“, gibt es auf der Sonderseite von Apple und natürlich in diesem kleinen Blog. Zum Beispiel diese:

hardcaseSo weit, so Kenia. Doch in Lingen hat der Stadtrat gerade in Sachen iPad kalte Füße bekommen und „noch Beratungsbedarf“. Aber immerhin werden die nötigen iPad-Mittel in den städtischen  Doppelhaushalt  ’14/15 eingestellt. Meine BN‚ler sind bereits mit diesen Tabletcomputern ausgerüstet, gestritten wird nur noch darüber, ob die im besten Computerdeutsch „Hardcase“ genannten Fall- und Staubschutzhüllen in BN-Orange (Foto lks) angeschafft werden. Außerdem muss ich noch eine Überlassungsvereinbarung entwerfen, und wir brauchen einen Anschluss an das Telefonnetz; denn die  Hotspots in unserem Städtchen sind doch noch reichlich selten. Also: Fast alles fertig.
ps Versteht sich natürlich von selbst, dass ein BN-Fraktionskollege auf ein Surface-Tablet ausgewichen ist. Preisfrage: Wer könnte wohl dieser junge Mann sein? 😉