Vor dem Krüssel-Cup des TuS
26. Dezember 2025
Der TuS Lingen lädt alle Fußballbegeisterten, Familien und Sportfreunde herzlich ein, die Feiertage mit spannendem Hallenfußball ausklingen zu lassen und die Mannschaften anzufeuern. Denn an diesem Samstag startet das traditionelle Hallenturnier des Vereins. Die erste Auflage des TuS-Turniers ging 1985 über die Bühne, als der legendäre, vor acht Jahren verstorbene Heinrich Essmann noch nicht einmal TuS Präsident war. In diesem Jahr findet die 37. Auflage statt.
Stets trug die Veranstaltung den Namen des Hauptsponsors, Veltins, Vitamalz, Kronsberg. Zunächst waren es Brauereien; inzwischen ist Namensgeberin die Maklerfirma Lars Krüssel; deren Inhaber und sein bisheriger Partner Uli Hegger gehen nach sechs Jahren künftig getrennte Wege. Also heißt es nicht mehr wie 2024 Hegger+Krüssel Cup sondern künftig Krüssel-Cup.
In diesem Jahr rollt der Ball vom Samstag, 27. bis Montag, 29. Dezember 2025 in der Kiesberghalle. Das beliebte Traditionsturnier „zwischen den Tagen“ verspricht hochklassigen regionalen Sport, spannende Derbys und eine einzigartige Atmosphäre. Insgesamt 16 Mannschaften aus der Stadt und der Nachbarschaft, darunter fast alle Lingener Herrenmannschaften, kämpfen in der „Sporthalle der Friedensschule“, wie die Kiesberghalle offiziell heißt, „drei Tage lang um Ruhm, Ehre und den begehrten Pokal“ (TuS-PM). Dessen Organisatoren um Turnierleiter Dennis Meiners garantieren „packende Momente auf dem Spielfeld sowie volle Räng“.
Die Nähe der Zuschauer zum Spielfeld und die lautstarke Unterstützung der Fans sind Markenzeichen dieses Turniers. Neben den sportlichen Höhepunkten sorgen auch in diesem Jahr wiederum Auftritte der Cheerleaders TuS FlaminguS für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
Das Hallenturnier startet am Samstag um 16 Uhr mit den ersten zwei Gruppen und dem spannenden Aufeinandertreffen von Olympia Laxten und dem All-Star-Team des TuS, das es 2024 sensationell bis in’s Finale schaffte, was dann aber der SV Holthausen/Biene für sich entschied – wie bereits in den beiden Jahren zuvor; die vom Abstieg aus der Oberlig bedrohten Biener sind trotz der Turbulenzen der letzten Wochen mit zahlreichen Niederlagen und schließlich dem neuen Trainer Emiel ten Donkelaar auch 2025 großer Turnierfavorit. Als Geheimfavoriten gelten neben dem Aufstiegsaspiranten ASV Altenlingen auch der letztjährige Aufsteiger in die Landesliga Eintracht Nordhorn, der -sofern ich mich richtig erinnere- noch nicht oft am Hallenturnier teilgenommen hat. Im 100. Jahr seines Bestehens ist auch der starke Meppener Vorortverein SV Bokeloh erstmals dabei, der aktuell auf einem Aufstiegsplatz der Emslandliga überwintert.
Überraschung am Rande: Nachdem bisher die Lingener Tagespost das TuS-Hallenturnier eher unbeachtet ließ, gibt es dieses Mal eine „Live-Berichterstattung: Video-Liveblogs von dem Turnier in Lingen gibt es an den ersten zwei Tagen (27. und 28. Dezember) auf www.noz.de/amateurfussball-el. Das heißt: Kurze Beiträge zeigen Tore und andere spannende Szenen. Den Finaltag am 29. Dezember überträgt die NOZ „in voller Länge im Livestream“, kündigt die NOZ-Sportredaktion der Lingener Tagespost an.
Hier das Krüssel-Cup-Turnierprogramm:
Samstag, 27. Dezember, ab 16 Uhr
- Laxten – All-Star-Team
- Biene – Schepsdorf
- Eintracht Nordhorn – VfB Lingen
- Bokeloh – Darme
- All-Star-Team – Eintracht Nordhorn
- Schepsdorf – Bokeloh
- VfB Lingen – Laxten
- Biene – Darme
- VfB Lingen – All-Star-Team
- Bokeloh – Biene
- Eintracht Nordhorn – Laxten
- Darme – Schepsdorf
Sonntag, 28. Dezember, ab 16 Uhr
- Emsbüren – TuS Lingen
- Altenlingen – Gersten
- Baccum – Brögbern
- Leschede – Dalum
- TuS Lingen – Baccum
- Gersten – Leschede
- Emsbüren – Brögbern
- Altenlingen – Dalum
- Baccum – Emsbüren
- Dalum – Gersten
- Brögbern – TuS Lingen
- Leschede – Altenlingen
Montag, 29. Dezember, ab 17 Uhr
- Finalrunde (bis etwa 20.50 Uhr)
- Halbfinals (ab 20.53 Uhr)
- Neunmeterschießen um Platz 3 (gegen 21.28 Uhr)
- Endspiel (gegen 21.40 Uhr)
Foto: TuS-Chef Thomas Davenport, Turnierleiter Dennis Meiners und Sponsor Lars Krüssel (von lks.), (c) TuS Lingen
Quellen: PM/Website TuS Lingen, NOZ, fussball.de
„Die Falken sind wieder da!“
26. Dezember 2025
Bernward Rusche vom NABU-Emsland hat direkt vor Weihnachten den Youtube-Livekanal wieder eingeschaltet. Jetzt meldet er: „Die Falken sind wieder da.“
Live-Auf Youtube heißt der Kanal „Wanderfalken Lingen“ und gewährt einen Blick in das Nest im Kirchturm der St. Bonifatius Kirche. Dort ist seit Herbst 2019 ein Kasten angebracht, damit sich Wanderfalken in ihm niederlassen können. im vergangenen Jahr konnte dann ein Wanderfalken-Paar beobachtet werden, das drei Eier ausbrütete. Anfang Juni verließen dann binnen weniger Tage drei ausgebrütete Jungfalken das Nest.
Die Altvögel sind jetzt offenbar zurück. Wanderfalken-Paare leben übrigens monogam und bleiben oft ein Leben lang oder viele Jahre zusammen, besonders in Mitteleuropa, wo sie Standvögel sind und auch ihrem Revier treu bleiben; die partnerschaftliche Bindung wird durch gemeinsame Balzflüge, das Teilen von Nahrung und die Aufzucht der Jungen gestärkt, obwohl sich der Familienverband im Sommer auflöst, bevor sich die Jungen selbstständig machen.
Im vergangenen Jahr gaben die Abonennten des Youtube-Kanals den beiden Wanderfalken Namen. Sie heißen Lino und Boni, das männliche Tier (Fachname: Terzel) ist jetzt, meint NABU-Mann Rusche im Chat, als erstes Tier in das Nest zurückgekehrt, in dem übrigens zwischenzeitlich auch Tauben quasi zur Untermiete lebten.
Henley Jun, Klavier
26. Dezember 2025
Reihe Weltklassik am Klavier
Henley Jun
‚Evocations‘ – Reminiszenz an Schubert und Skrjabin!“
Lingen (Ems), Musikschule des Emslandes in Lingen (Ems), Wilhelmstraße 49
Sonntag, 28.12.2025 um 17:00 Uhr
Bis 18 Jahre Eintritt frei, Erwachsene 30,00 €.
Reservierung unter 0151 125 855 27, info(at)weltklassik.de oder www.weltklassik.de.
‚Wie übersetzt das Lexikon „Evocation“? Es ist der Vorgang, der Gefühle, Erinnerungen oder Bilder ins Bewusstsein rückt. Dieses Programm besteht aus Werken der Komponisten Schubert und Skrjabin, die für uns deren höchst persönliche und intime Allegorien ihres Lebens entdecken. Diese Stücke zeigen uns tatsächlich die Zustände der Lebensphasen der Komponisten auf!
Für Franz Schubert war die Klaviersonate D 960 seine letzte Sonate, und er schrieb sie in der dunkelsten Zeit, nämlich der letzten Monate seines Lebens. Dieses Werk zeigt uns die Tragödie des Todes aber auch die Schönheit seines kurzen, doch reichen Schaffens auf.
Die Präludien op. 17 sowie die 3. Klaviersonate von Alexander Skrjabin berühren in uns andere Zustände der Seele: Diese Werke lassen uns an Liebe, Sorge und Schmerz und ähnlich empfindliche Phasen seines heiklen und auch verträumten Lebens denken. Obwohl beide Komponisten jung starben, sind sie durch ihre Musik unsterblich geworden.‘
Henley Jun wurde 1997 in Busan, Südkorea, geboren. Im Alter von 3 Jahren zog er nach Südafrika, wo er im Alter von 8 Jahren mit dem Klavierunterricht begann. 2014 kam er nach Deutschland, um sein Studium fortzusetzen. Henley Jun spielte in verschiedenen Ländern wie Südafrika, Südkorea, Deutschland, Portugal, Frankreich und Italien und war Künstler im Rahmen der Unisa Music Foundation Young Artists Program. Er trat als Solist bei verschiedenen Festivals mit Orchestern auf, darunter das Cape Town Philharmonie und das Hugo-Lambrechts-Symphonieorchester. Er erhielt Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben wie den 1. Preis des Fundao International Piano Wettbewerbs, und er erreichte den 3. Preis beim WTPA Argentina International Competition. Unterrichtet wurde er von Dr. Mario Nel und Prof. Christian A. Pohl. Derzeit studiert er bei Prof. Alexej Gorlatch. Henley Jun ist ein KNS Classical-Künstler und hat 2025 seine Debüt-CD veröffentlicht, für die er die letzten Sonaten von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert aufgenommen hat.
Das Programm:
Franz Schubert (1797 – 1828)
– Klaviersonate Nr. 21 B-Dur D 960
I. Molto moderato, II. Andante sostenuto, III. Scherzo: Allegro vivace con delicatezza – Trio, IV. Allegro, ma non troppo – Presto
Alexander Skrjabin (1872 – 1915)
– Sieben Préludes op. 17
1. d-Moll, 2. Es-Dur, 3. Des-Dur, 4. b-Moll, 5. f-Moll, 6. B-Dur, 7. g-Moll
– Sonate Nr. 3 fis-Moll op. 23
I. Drammatico, II. Allegretto, III. Andante, IV. Presto con fuoco