Auftakt in Lingen für „Emsland zeigt Gesicht“
6. Februar 2026
In Lingen hat sich am Donnerstagabend mit „Emsland zeigt Gesicht“ eine neue Initiative für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt gegründet. Beim Auftakttreffen im Calvinhaus in der Wilhelmstraße kamen mehr als hundert Interessierte zusammen, um sich zu vernetzen und konkrete Projekte zu planen; anwesend waren auch Mitglieder des Lingener Stadtrates darunter von CDU, BN und Grünen.
Das nächste offene Treffen findet am Donnerstag, 26. Februar statt.
Videobeitrag von EmsTV bitte anklicken. Hinter dem QR-Code öffnen sich die WhatsApp-Gruppen von EzG.
Hinweis:
I einer früheren Version dieses Postings war nicht erwähnt worden, dass alle der insgesamt fünf Fraktionen des Lingener Stadtrats an der Auftaktveranstaltung teilgenommen haben: CDU, SPD, Grüne/FWL, BN, FDP.
Auftakttreffen: „Emsland zeigt Gesicht“
5. Februar 2026
Heute lädt die neugegründete Initiative „Emsland zeigt Gesicht“ zu einem ersten Treffen in das Lingener Calvinhaus ein. Es beginnt um 18.30 Uhr.
Wie es in der Grafschaft Bentheim schon lange der Fall ist, will die Initiative, Respekt, Vielfalt und ein demokratisches Miteinander fördern und ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. „Hier im Emsland gibt es viele Menschen, die sich für ein gesellschaftliches Miteinander einsetzen möchten. Deshalb kommt das Gründungstreffen jetzt genau richtig, um sich kennenzulernen, zu vernetzen, gemeinsam aktiv zu werden und Gesicht zu zeigen“, sagt Julie Kopp von der Gruppe der Initiator*innen (Foto).
Die heutige Veranstaltung soll neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Initiative gewinnen. In offener Atmosphäre gibt es Gelegenheit zum Kennenlernen, zum Austausch über demokratische Werte sowie zur aktiven Beteiligung an zukünftigen Aktionen.
„Emsland zeigt Gesicht“ versteht sich als überparteiliche und überkonfessionelle Initiative, die sich klar zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennt. Politische oder religiöse Zugehörigkeiten spielen dabei keine Rolle. Vielmehr steht das gemeinsame Engagement für eine vielfältige, respektvolle und solidarische Gesellschaft im Mittelpunkt.
Inhaltlich lehnt sich die Initiative an das Vorbild „Grafschaft zeigt Gesicht“ an, das bereits erfolgreich demokratische Werte in der Grafschaft Bentheim sichtbar macht. Dieses Konzept soll nun auch im Emsland aufgegriffen und weiterentwickelt werden.
Interessierte melden sich gerne auch per Mail an kontakt@emsland-zeigt-gesicht.de oder telefonisch an 0176 81406764. Man kann aber auch ohne Anmeldung teilnehmen, lese ich in der Lokalzeitung.
Neues in Sachen Brennelementefabrik
30. Juni 2025
Am 1. Juli 2025 um 19 Uhr lädt das Bündnis AgiEL gemeinsam mit .ausgestrahlt und SofA Münster zu einem Vortrags- und Informationsabend in das Lingener Calvinhaus, Wilhelmstr. 42 ein:
Es geht an dem Abend um den russischen Atomkonzern Rosatom, um geopolitische Strategien des Kremls und darum, was die Stadt Lingen mit all dem zu tun hat. Im Mittelpunkt steht die geplante Zusammenarbeit der Brennelementfabrik Lingen mit dem russischen Atomkonzern Rosatom. Einen entsprechenden Antrag hatte die Betreiberfirma ANF/Framatome bei der niedersächsischen Atomaufsicht eingereicht.
Gegen diese Pläne hatten bereits Anfang 2024 rund 11.000 Menschen im Rahmen eines vom niedersächsischen Umweltministeriums angeordneten öffentlichen Beteiligungsverfahrens Einwendungen vorgebracht. Im November 2024 wurden diese Einwendungen in einem dreitägigen Anhörungstermin in den Emslandhallen erörtert. Eine Entscheidung der Atomaufsicht über den Antrag für das Joint-Venture zwischen ANF/Framatome und Rosatom steht noch aus.
„Wer sich eine Meinung bilden möchte, muss die Fakten kennen“, so Alexander Vent vom Lingener Bündnis AgiEL. „Die Fakten sind in diesem Fall aber äußerst komplex und vielschichtig. Deshalb laden wir die Öffentlichkeit zu einem Informationsabend mit Fachexperten ein.“
Fachkundige Referenten an dem Abend sind Vladimir Slivyak und Bettina Ackermann.Slivyak wuchs im russischen Kaliningrad auf und ist Mitbegründer der Umweltorganisation „Ecodefense“, die sich seit 1989 für eine saubere und gesunde Umwelt ohne fossile Energieträger und Atomkraft einsetzt. Nach ersten erfolgreichen Projekten der Umweltorganisation in Russland wurde diese 2014 beim russischen Justizministerium als „Organisation in der Funktion eines ausländischen Agenten“ registriert, was empfindliche Geldstrafen nach sich zog und die Arbeit von Ecodefense deutlich erschwerte.
Der jetzt im deutschen Exil lebende Aktivist erhielt 2021 den renommierten „Right Livelihood Award“, auch bekannt als „Alternativer Nobelpreis“. 2022 empfing die Stadt Lingen ihn für einen Eintrag in das Goldene Buch der Stadt. Im Frühjahr 2025 erklärte der Kreml auch Slivyak selbst zum „Auslandsagenten“.
Durch seine langjährige Auseinandersetzung mit der russischen Staatsführung und mit dem staatlichen Atomkonzern Rosatom ist Vladimir Slivyak international anerkannter Experte für die geopolitische Strategie des Kremls. Er berichtet über die Verflechtungen von Rosatom mit der europäischen Wirtschaft und Politik, sowie über die möglichen Gefahren, die von einer Beteiligung Russlands an der Lingener Brennelementfabrik ausgehen. Bettina Ackermann von der Antiatom-NGO .ausgestrahlt ergänzt den Abend. Diskussion und Austausch sind erwünscht. Der Eintritt ist frei.
-> Am Mittochmorgen (2.7.2025, 7.30 Uhr) findet vor dem Werkstor der Brennelementfabrik, Am Seitenkanal 1 in Lingen, ein Protestfrühstück statt. „Wer schweigt, stimmt zu“, so Margret Greving vom Bündnis AgiEL. „Wer bei den Atomplänen in Lingen ein schlechtes Gefühl hat, ist herzlich zum Frühstück bei Framatome eingeladen.“
-> Am 15.7.2025 strahlt schließlich der TV-Sender Arte „Die Nuklearfalle: Putins Deals mit dem Westen“ aus. Lingen spielt in dem 90-min-Film eine bedeutende Rolle…
Kleidertauschbörse
19. Oktober 2024
Tag der offenen Tür im Mitmachgarten
14. Juni 2023
Mitmachgarten
Tag der offenen Tür
Lingen (Ems) – NABU-Garten am Calvinhaus, Wilhelmstraße 4
Samstag, 10. Juni, 14 – 18 Uhr
Kein Eintritt und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



