Heute ist Internationaler Frauentag. Auf den Weg gebracht hat ihn 1910 die große deutsche Sozialistin Clara Zetkin. Hier einige Inspirationen des Tages, den die Nazis verboten haben und der heute ein gesetzlicher Feiertag ist – zumindest zum ersten Mal in Berlin [und schon länger in Angola, Armenien, Aserbaidschan, Burkina Faso, Eritrea, Georgien, Guinea-Bissau, Kasachstan, Kambodscha, Kirgisistan, Kuba,Laos, Madagaskar, Moldau, in der Mongolei, in Nordkorea, Nepal, Russland, Sambia, Tadschikistan, Turkmenistan, Uganda, in der Ukraine, in Usbekistan, Vietnam und Weißrussland. In der Volksrepublik China ist jedenfalls der Nachmittag frei für Frauen…] Hier aktuelle Botschaften zum 8. März

Ich als Mann hätte vielleicht ein frisches Plakat zum diesjährigen Weltfrauentag gut gefunden, damit nicht nur die von den Veranstaltungen erfahren, die immer da sind. Und auch etwas Aktuelles hätte bestimmt  vielen Frauen gefallen, zum Beispiel eine Diskussion über § 219 a Strafgesetzbuch statt des traditionellen Weltgebetstages am vergangenen Freitag, der mir immer so reingeflanscht vorkommt wie das Kloster im KZ Esterwegen. Aber dafür ist das Emsland wohl doch zu behäbig, und außerdem bin ich ja ein Mann. Das Lingener Gleichstellungsbüro lädt jedenfalls zum Internationalen Frauentag am 8. März noch zu diesen beiden, feinen Veranstaltungen ein:
  • Am heutigen Mittwoch, 06. März 2019, zeigt das Centralkino, Marienstraße 8 ab 20 Uhr den Kinofilm: „RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit„. Er dokumentiert den  Lebensweg der Richterin am Supreme Court der USA Ruth Bader Ginsburg, kurz RBG. Sie ist eine der ersten Jura-Professorinnen der USA, die durch ihre Gerichtsurteile die Gleichstellung der Geschlechter voranbrachte (mehr…).
  • „Kill me, Kate – Die gezähmte Widerspenstige“ mit Inka Meyer wird dann am kommenden Samstag,  09. März im Lingener Theater an der Wilhelmshöhe geboten. Vorneweg darf frau  sich ab 19 Uhr über einen Sektempfang freuen.

Inka Meyers Thema präsentiert eine moderne Komödie über die Tragödie, heute eine Frau zu sein. Es geht also um Frauen. Aber anders. Das heißt: Kein Mann-Frau-Gedöns. Kein Latzhosen-Feministinnen-Genöle. Kein Männer-Bashing. Frei von Rollenklischees. Es geht um Arbeit, Familie, Rente. Hochpolitisch – aber sehr, sehr komisch. Auch für Männer (Trailer unten)-

Dass der Abend ab 19 Uhr mit einem Sektempfang startet ist nicht selbstverständlich, wie die Kenner der lokalen Szene wissen. Die Vorstellung beginnt anschließend um 20 Uhr. Eintrittskarten für 14 Euro sind noch bei der Touristinformation erhältlich

 

gendermäßig

8. März 2018

Nicht, dass der Internationale Frauentag an Lingen vorbeigehen würde. Erst einmal dies hier und dann noch ein kleines Schmankerl. Guckst Du dieses gendermäßige Rathaus-Zimmerschild:

Zum heutigen Internationalen Frauentag – Frauenrechte – Grenzenlos!

Veranstaltung zum Internationalen Frauentag: „Loud and clear!“
Broschüre für geflüchtete Frauen in 10 Sprachen „Kenne deine Rechte!“
Fortbildung zu rechtlichen Grundlagen für die Beratung von geflüchteten Frauen

Am 17. Februar 2018 sollte es – angemeldet von der AfD-Politikerin Leyla Bilge – einen sogenannten “Frauenmarsch” durch Berlin-Kreuzberg geben. Tausende haben diese Veranstaltung blockiert. Sie setzten damit ein Zeichen gegen Rassismus und Sexismus.
Dass sich rechte Bewegungen trotz anti-feministischer Positionen gerne als Hüter der Frauenrechte darstellen, ist kein neues Phänomen. Doch spätestens seit der Silvesternacht in Köln sind solche Positionen wieder stärker in der medialen Debatte wahrnehmbar und werden anschlussfähiger. Hinzu kommen zahlreiche Internetplattformen und Videokanäle, in denen vermeintliche sexuelle Übergriffe von Migranten auf „deutsche“ Frauen dargestellt werden [mehr und noch mehr].

Sexuelle Übergriffe werden als Taten der Anderen gegen Frauen in „unserer“ Gesellschaft dargestellt. Ein altes koloniales Bild wird weitergetragen: Von den zivilisierten „weißen“ Menschen, und der unschuldigen „weißen“ Frau, die es vor den „Unzivilisierten“ zu beschützen gilt. Frauen verachtendes Verhalten wird als etwas Importiertes dargestellt, was durch eine andere Kultur hierher gebracht werde. Gerne wird in diesem Zusammenhang auch vom „Schutz unserer Frauen“ gesprochen. Damit wird ein Bild von Frauen gezeichnet, die willenlos, wehrlos und unterwürfig seien. Das „unserer“ suggeriert, das Frauen der Besitz von irgendwem seien, die „verteidigt“ werden müssten.

Ein Blick in Parteiprogramm und Stellungnahmen der AfD zeigt ein deutliches reaktionäres Bild in Bezug auf Frauen und Geschlechterrollen. Die Partei steht für ein reaktionäres Familienbild, in dem für Alleinerziehende, Patchworkfamilien und homosexuelle Eltern kein Platz ist. AfD und Co stellen sich gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frau, allein über Schwangerschaften und ihren Körper zu entscheiden. Auch im Erwerbsleben sehen sie die Rolle der Frau in erster Linie darin, Kinder zu gebären und für die Familie zu sorgen. Ganz zu schweigen von ihren Äußerungen zu Trans- und Homosexuellen, denen sie ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung vollkommen verwehren.

Achtung Kulturfalle!
Die große Gefahr besteht vor allem darin, dass rassistische und kulturalisierende Argumentationen über Sexismus auch in der Mitte der Gesellschaft Zuspruch finden. AfD und Co sind sich dessen bewusst und nutzen daher das Thema der Frauenrechte gerne in Verbindung mit dem Begriff der Kultur, um rassistische Denkweisen zu transportieren. Bei kulturalisierenden Argumentationen wird Kultur als starr und klar abgrenzbar von einer „anderen“ Kultur angesehen. Kultur wird in dieser Argumentationsweise als Hauptursache für Verhaltensweisen einer bestimmten Gruppe in einer Gesellschaft angesehen. Dabei wird gerne die Argumentation verwendet, dass mit den neu eingereisten Menschen eine frauenfeindliche Kultur eingereist sei und dadurch mehr sexualisierte Gewalt verübt würde als zuvor in Deutschland. Eine „eingereiste“ Kultur der „Anderen“ wird hier als ursächlich für sexualisierte Gewalt in Deutschland artikuliert.

Der Gruppe „der Anderen“ werden Verhaltensweisen und Wertevorstellungen zugeschrieben. So wird Migrantinnen und geflüchteten Frauen oft die Rolle der unterdrückten Frau zugeschrieben und Migranten und geflüchteten Männern die Rolle des sexuell aufgeladenen, gewalttätigen Mannes. Diese Gruppen werden als homogen dargestellt, was sie aber nicht sind. Die unterschiedlichen Haltungen und Position können dadurch nicht wahrgenommen werden, und die Menschen, die dieser Gruppe zugeschrieben werden, befinden sich unter ständigem Rechtfertigungsdruck, obwohl sie sich der Gruppe gar nicht zugehörig fühlen.
In der öffentlichen Debatte wird sexualisierte Gewalt vor allem als Gewalt von migrantischen Männern gegenüber weißen Frauen dargestellt. Damit wird ein großer Teil an Gewalterfahrungen ausgespart. Nicht thematisiert bzw. verdrängt wird dadurch Gewalt an Migrantinnen und geflüchteten Frauen* und Gewalt, die von weißen Männern gegenüber allen Frauen ausgeht.

Fest eingeschriebene koloniale Bilder werden hier abgerufen. Schon zu Kolonialzeiten wurde von „den Wilden“ gesprochen, welche die Frauen belästigen und verführen würden. Als Missionarin in kolonialen Gebieten kam der „deutschen Frau“ die Rolle zu, über die Norm- und Wertvorstellungen zu wachen. Frauen, die diese Rollenzuweisung nicht akzeptierten, wurden zur „geschändeten Frau“ erklärt, von der eine Zersetzung der Gesellschaft ausgehe.
Sexismus und vor allem Gewalt gegenüber Frauen ist ein Problem der gesamten Gesellschaft, und zu dieser Gesellschaft gehören wir alle. Sexismus, sexuelle Übergriffe und Gewalt finden tagtäglich in unserer Gesellschaft statt, sie sind hier möglich und müssen hier beendet werden. Eine Reduzierung der Probleme auf Kulturzugehörigkeit wird nie Handlungsoptionen und Lösungen ermöglichen, da sie weitergehende Ursachen ausblendet.

Nicht in unserem Namen! – Wer ist „unser“?
Emine Aslan zeichnet zu dieser Thematik des Ausspielens von Rassismus und Feminismus das Bild: „Auf hoher See, aber in getrennten Booten“ [mehr]. Tatsächlich sind weiße Frauen eben nicht permanent Rassismus ausgesetzt, müssen sich nicht für eine ihnen zugeschriebene Kultur erklären, haben einen privilegierten Zugang zu Ressourcen und der Teilhabe an dieser Gesellschaft. Frauen* in Deutschland sitzen in getrennten Booten, und die Dimension, mit der uns das Thema Sexismus begegnet, ist eine andere. 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland gilt nur für Frauen mit deutschem Pass, nicht für Frauen, die ein halbes Leben in Deutschland leben, Steuern zahlen, aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht den deutschen Pass haben. Rassistische Übergriffe sind für viele Frauen in Deutschland Alltag. Die ungleiche Bezahlung am Arbeitsmarkt findet ihre stärkste Ungleichheit bei Migrantinnen und geflüchteten Frauen. Auch der Zugang zu Unterstützungsangeboten ist hier am schwierigsten. In Kombination erschweren Rassismus und Sexismus den Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe, zu Bildung, zu ökonomischer Unabhängigkeit und zu politischer Mitbestimmung [mehr].

Diese Unterschiede müssen benannt werden, ihren Raum und auch Anerkennung finden. Sie dürfen uns aber nicht trennen in der Bewegung und Auseinandersetzung für die Rechte von allen Frauen.

Damit Allianzen in Deutschland möglich werden können und der Kampf um Frauenrechte nicht mehr für rassistische Aussagen benutzt werden kann, muss innerhalb der feministischen Bewegungen mehr rassismuskritische Arbeit passieren. Das bedeutet konkret:

  • sich entschieden gegen jede Form von rassistischen, kulturalisierenden, ethnisierenden Aussagen stellen und sie als solche zu benennen,
  • die eigenen Privilegien und die eigenen Positionen zu reflektieren,
  • Frauenbewegungen von Women of Color einzubeziehen,
  • sich zusammen zutun und auszutauschen,
  • in Institutionen und bei Projekten Diversity-Konzepte umzusetzen und Diversität im Personal – vor allem auf Entscheidungsebene – zu fördern
  • und sich für gleiche Rechte und Zugangsmöglichkeiten für alle einzusetzen

(Quelle/PM: Nds Fluechtlingsrat)

Frauentag

8. März 2017

Heute ist Internationaler Frauentag. Nachdem die deutsche Sozialistin Clara Zetkin 1910 einen solchen Tag vorgeschlagen hatte, kamen 1911 zum ersten Frauentag in Dänemark, Österreich, Schweden, der Schweiz, Deutschland und in den USA Frauen zu Demonstrationen und Versammlungen zusammen. Im Mittelpunkt stand damals die Forderung nach dem Wahlrecht für Frauen. Seitdem orientieren sich die Forderungen in jedem Jahr an der aktuellen politischen Lage des einzelnen Landes. Seit 100 Jahren geht es um Themen wie gleichen Lohn für gleiche Arbeit, Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt und verstärkten Kampf gegen Diskriminierung. Der 8. März ist also ein frauenpolitischer Tag, den 1977 die Vereinten Nationen als Internationalen Frauentag anerkannten. Seit Mitte der 1980er Jahre wird er auch in Lingen (Ems) beachtet und ist seit einiger Zeit hier in eine „Frauenwoche“ eingebunden. Hier ein Überblick über die Frauentag-Veranstaltungen im Emsland und der Grafschaft Bentheim.

Das Lingener Programm 2017 zum Frauentag empfinde ich dabei als ausgesprochen dünne lokale Suppe. Allerdings nicht ganz so, wie es die Firma Netto meinte tun zu müssen (Quelle)…

 

 

Heute ist Internationaler Frauentag. Auch in 2016 gibt es ein kleines Programm, das das Lingener Frauenforum anbietet. Dazu zählt heute Abend David O. Russells Film Joy – Das Außergewöhnliche im Centralkino in der Marienstraße (20 Uhr). Der Film erzählt die aufregende, über vier Generationen führende Familiengeschichte des Mädchens Joy, das zur Frau wird, ein Geschäftsimperium aufbaut und als Matriarchin eigenständig leitet. In dieser intensiven, hochemotionalen und vor allem sehr menschlichen Komödie zeichnen Verrat, Vertrauensmissbrauch, der Verlust von Unschuld und verletzte Liebe Joys Lebensweg zum wahren Familienoberhaupt und zur Chefin ihres Unternehmens, mit dem sie sich in einer gnadenlosen Geschäftswelt erfolgreich behauptet. Während Joys innere Stärke und wilde Vorstellungskraft sie durch schwere Zeiten tragen, werden Verbündete zu Kontrahenten und Gegner zu Verbündeten – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Familie.

Oscar®-Preisträgerin Jennifer Lawrence spielt die Hauptrolle und ist an der Seite von Robert De Niro, Bradley Cooper, Edgar Ramirez, Isabella Rossellini, Diane Ladd und Virginia Madsen zu sehen.

Am kommenden Samstag, 12. März ab 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) veranstaltet das Frauenforum in Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Lingen (Ems)  ein Frauenfest im Saal der Wilhelmshöhe. Im letzten Jahr feierten dort Frauen aus rund 30 Ländern.
Geboten werden Buffettische zu unterschiedlichen Ländern mit landestypischen Speisen. Es gibt ein internationales Fingerfood-Búffet, das u.s. von afrikanischen Kochbananen, libanesischen Falafel, Fish pie aus der Karibik und einem vegetarischen Tisch mit Speisen aus Europa alles bietet, um eine kleine kulinarische Weltreise zu unternehmen.
Daneben wird auch ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben einer internationalen Modenschau mit traditionellen Gewändern und Kleidern rund um die Welt zeigen zwei Tanzgruppen ihr Können, Poetry-Beiträge fordern zum Nachdenken auf. Die Aktion „one billion rising“ zeigt den Kampagnen-Film und anschließend wird die Choreographie zum bekannten Soundtrack getanzt.

Nach dem Programm wird Djane Ellen flotte Musik auflegen, so dass die Möglichkeit für alle Frauen besteht, das Tanzbein zu schwingen.

Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt. Die Macherinnen des Frauenfestes freuen sich auf Frauen jeden Alters, insbesonders auf Zugewanderte. Karten sind bei der Touristik Information zum Preis von 12,- Euro/ermäßigt 10,- Euro (incl. Fingerfood-Imbiss und Begrüßungssekt) erhältlich.

Frauentag_1914_Heraus_mit_dem_Frauenwahlrecht

[Zum lokalen Programm bitte auf das in diesem Jahr 100 Jahre alte Plakat klicken.]

Frauentag

„Auch in diesem Jahr bereitet das Gleichstellungsbüro in Zusammenarbeit mit dem Forum Lingener Frauenverbände, bestehend aus verschiedenen Institutionen, Verbänden, Gruppen und Privatfrauen, wieder Veranstaltungen zum Internationalen Tag der Frau am 8. März vor.

Da in den letzten Jahren Riesenerfolge mit dem Internationalen Frühstück zu verzeichnen waren, verfolgen die Initiatorinnen wiederum das Ziel, auch 2013 einen unvergesslichen Vormittag zu gestalten. Das angebotene Büffet wird Internationale Köstlichkeiten aufweisen. Das Programm des Vormittages ist von ausländischen Mitbürgerinnen, wie auch einheimischen Frauen gestaltet. So erleben die Besucherinnen ein Programm aus Musik, Tanz und einer Inszenierung der Theatergruppe Weibblick.

Alle interessierten Frauen, besonders auch die ausländischen Mitbürgerinnen unter uns, sind am Sonntag, 10.März 2013 ab 10 Uhr (Einlass ab 9.30 Uhr) im Saal der Wilhelmshöhe herzlich eingeladen, mit uns den Weltfrauentag zu feiern. Der Eintritt beträgt 8 Euro/ ermäßigt 6 Euro. Karten sind bei der Touristikinformation (Tel. 9144-144) oder im Gleichstellungsbüro der Stadt Lingen (Tel.: 9144-390) erhältlich. Wer einen Buffetbeitrag beisteuern möchte, kann dies im Gleichstellungsbüro anmelden und erhält eine Freikarte für die Veranstaltung.

Wie in jedem Jahr findet auch 2013 der Weltgebetstag der Frauen statt. Frauen aller Konfessionen sind dazu am Freitag, den 1. März um 19.00 Uhr in der Christ-König-Kirche, Lingen-Darme, eingeladen. Das Motto lautet: „Ich war fremd – Ihr habt mich aufgenommen“ – vorbereitet.

Am Dienstag, den 12.03. wird um 20.00 Uhr im Centralkino, Marienstraße, der Film: „KALTES LAND“ gezeigt. Eine Frau kämpft in der beruflichen Männerwelt gegen sexuelle Belästigung und geht gerichtlich gegen einen Industriekonzern vor.“ (Quelle)

Mehr…

Kairo 678

8. März 2012

Kairo 678

Drama, Ägypten 2010, 100 Min., FSK , Regie: Mohamed Diab

Der Film greift, ein Jahr nach dem arabischen Frühling, das Thema der sexuellen Belästigung in Ägypten auf und erzählt von drei Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, die sich nicht länger mit männlichen Übergriffen abfinden wollen. Mit viel Einfühlungsvermögen und großer Eleganz werden eine rücksichtslose Männergesellschaft und Frauen beleuchtet, die sich gegen traditionelle Rollenmuster zur Wehr setzen.

Das Centralkino zeigt in Zusammenarbeit mit dem Lingener Frauenforum diesen Film am Internationalen Frauentag als Deutschlandpremiere

 

Donnerstag, 8 März  –  20 Uhr
Lingen (Ems)  –  Centralkino, Marienstraße 8

Beitrag

8. März 2010

Von: newsletter@newsletter.dress-for-less.de

Betreff: 10% Rabatt extra zum Weltfrauentag auf alle Damenartikel und -Accessoires!…“

Na bitte!

ps Zielführenderes hier