#UnhateWomen

29. Februar 2020

Am nächsten Wochenende feiern wir den Internationalen Frauentag. Das ist ein mehr als aktueller Grund für diese „Terre des Femmes“-Kampagne, bei der frauenverachtende Sprache im Mittelpunkt steht. Und zwar jene, die hierzulande in den Musikcharts weit vorne ist und so besonders viele Menschen erreicht. #UnhateWomen heißt der Auftritt, dessen Herzstück ein 75-sekündiger Film ist, in dem mehrere Frauen gewaltverherrlichende und frauenverachtende Textzeilen aus erfolgreichen, millionenfach gehörten Songs deutscher Rapper vortragen.

Ohne den Gesamtkontext der jeweiligen Songs und ohne die musikalische Untermalung mit fetten Beats wird klar, was die Passagen tatsächlich sind: verbale Gewalt gegen Frauen. Am Ende des Clips steht die Botschaft „Es ist Zeit, etwas zu ändern“ und der Verweis auf die Webseite Unhate-Women.com.

Heute ist Internationaler Frauentag. Auf den Weg gebracht hat ihn 1910 die große deutsche Sozialistin Clara Zetkin. Hier einige Inspirationen des Tages, den die Nazis verboten haben und der heute ein gesetzlicher Feiertag ist – zumindest zum ersten Mal in Berlin [und schon länger in Angola, Armenien, Aserbaidschan, Burkina Faso, Eritrea, Georgien, Guinea-Bissau, Kasachstan, Kambodscha, Kirgisistan, Kuba,Laos, Madagaskar, Moldau, in der Mongolei, in Nordkorea, Nepal, Russland, Sambia, Tadschikistan, Turkmenistan, Uganda, in der Ukraine, in Usbekistan, Vietnam und Weißrussland. In der Volksrepublik China ist jedenfalls der Nachmittag frei für Frauen…] Hier aktuelle Botschaften zum 8. März