Reminder
13. November 2025
Angesichts der Vergesslichkeit mancher Menschen ist es notwendig zu erinnern. Über die Aussage Christian Drostens vor dem Corona-Untersuchungsausschuss des thüringer landtags gibt es übrigens auch einen lesenwert-launigen Beitrag im Stern, wie ich höre. Doch der steckt leider hinter der Paywall…
Ein Mord: Der letzte Jude von Winnyzja
13. November 2025
Es ist eines der bekanntesten Bilder, das die Verbrechen von SS-Soldaten zeigt. Mithilfe von KI konnte ein Historiker den Schützen auf dem Foto identifizieren. In seiner Heimatstadt Weener wird gehandelt. Vor knapp zwei Monaten wurde in Weener (Landkreis Leer) bekannt: Der Mann, der sich mit seiner SS-„Einsatzgruppe“ in der Ukraine beim Töten ablichten ließ, hieß Jakobus Onnen. Geboren 1906 im ostfriesischen Tichelwarf, einem Ortsteil der Stadt Weener. Dort ist bis jetzt sein Name auf dem Ehrenmal für die Opfer von Krieg und Gewaltverbrechen zu lesen. Die Stadt will das nun ändern.
Historische Forschung zwischen Washington und Weener
Auf einem alten Bild wird ein Mann von einem Soldaten mit einer Waffe bedroht.
Jakobus Onnen aus Weener erschießt den Mann, der dem Bild den Titel gibt: Der letzte Jude von Winnyzja.

Alles beginnt im Jahr 2023, als der Historiker Jürgen Matthäus von Washington aus neue Erkenntnisse zu dem Bild „Der letzte Jude in Winnyzja“ veröffentlicht. In der „Zeitschrift für Geschichtswissenschaft“ aus dem Metropol-Verlag beschäftigt er sich intensiv mit dem Verbrechen. In Deutschland berichtete die Tageszeitung „Die Welt“ damals. Daraufhin meldet sich ein Angehöriger von Jakobus Onnen. So erhält Historiker Matthäus weitere Informationen und Bilder vom SS-Soldaten Jakobus Onnen aus Weener. Mithilfe von Experten aus dem Bereich der digitalen Gesichtserkennung kann er die Fotos vergleichen. Die…
[weiter im Beitrag von Lotti Höfer auf der Website von NDR Niedersachsen]
Mehr im Instagram-Account der Deutschen Welle (engl.)
Update 1: Jetzt hat auch die New York Times über die identifizierung des Mörders bericht et
Update 2: Was den SS-Mord verharmlost: Den Beitrag hatte ich mit meiner Facebook-Seite verlinkt. Das Unternehmen Facebook fand das beanstandungswürdig und hat mir das geschrieben. Das wiederum finde ich unerträgluch:

